Hast Du schon mal einen sogenannten Laubbläser, in Fachkreisen auch Präkariatsfagott genannt, gesehen? Na, zumindest gehört hast Du ihn auf jeden Fall schon. Den Ton, der verheißen will Höret und sehet: Ich bin produktiv! Endlich ist es der IFSFKDDWNB (Industrieforschungsstelle für Kappesdendieweltnichtbraucht) nämlich gelungen, das Verhältnis zwischen Muskelaufwand und öffentlicher Wahrnehmung, das einstmals vom ordinären Straßenbesen so ungerecht verteilt wurde, umzukehren. Und das ist nur ein Vorteil dieser sensationellen Erfindung, die frei nach Herrn von Bülow eigentlich “Heinzelmann” heißen müßte, landläufig “Laubbläser” genannt wird und in Fachkreisen entsprechend dem Originalentwurf von Dr. Anna Waffel bescheiden Präkariatsfagott heißt:

- Jedem zeigen, daß man ein großes Teil hat (siehe auch Punkt 2).
- Endlich Aufmerksamkeit!
- Nie mehr bei der Gartenarbeit bewegen. (Dafür gibt es schließlich das Fitneßstudio, siehe auch Punkt 6.)
- Nie mehr Langeweile: Eingebauter SisyphosActivator[tm] für
unendlich schöneschön unendliche Arbeitstage - Endlich die Regale im Geräteschuppen richtig genutzt. Denn einen Besen und eine Schippe braucht’s ja trotzdem noch!
- Rundum sorglos: Nie wieder überlegen, was man mit dem (etwa beim Kauf eines gewöhnlichen Besens) gesparten Geld anfangen soll.
- Inklusive OPEC-Spende: So hilfst Du den von der Energiesparmafia und nun auch noch vom Messias ohnehin schon gepeinigten Ölbaronen am Golf und in Rußland. Spaciba, Alhamdulila!
- Garantiert immer ein großes Hallo – am besten nach 17 Uhr oder am Sonntag einsetzen, dann haben auch die Nachbarn endlich mal Abwechslung von der langweiligen Stille
Viel Spaß beim Blasen!