Meine Fresse. Es ist noch gar nicht lange her: Ja, es war am 7. Juni. Da habe ich noch voller Innbrunst – und dazu stehe ich jetzt einfach mal! – ziemlich spinatig für das Europaparlament abgestimmt. Was so alles in ein paar Wochen grundlegend anders werden kann…
Jawohl, schon wieder ist es an der Zeit, auf die grünen Flitzekacker (bei denen ich sogar mal zahlendes Mitglied war, jawohl!) einzudreschen. Und das gleich mehrfach. Ehrlich gesagt: Ich bin fast froh, daß mich das dämliche Enthalten der 15 Emma-TantInnen bei der Zensurabstimmung am 18.6. wachgerüttelt hat, denn seither hat sich die rosagrüne Brille in einen Blickschärfer Marke Scheisz Jena[tm] erster Qualität gewandelt. Plötzlich offenbart sich mir, wie ernst es (bei allen beidseitigen Dementis) mit der popelgrünen Anbiederung an die schwarze Pest ist – und mit der eher diskret ausgeübten Männerfreundschaft zwischen Erich Künast (Bild für die Galerie folgt) und Dr. Erich Merkel. Das Zusammengehen ist längst beschlossen, und der Dr. Koch hat dem igeligen Künastkellner längst klargemacht, was Zwecks Machtrestauration noch zu tun ist:
1. Weg von der nur-Ökostrom-Narretei (erledigt)
2. Schluß mit dem Bürgerrechtsquatsch (nach den glorreichen 15 und dem Testballon Güldner muß die Spitzenkandidatin nun selbst ran).
Und was auf Bundesebene gilt, macht natürlich auch ganz unten in den Kommunen nicht halt. In erstklassigem Vorauseilergehorsam üben die Emmatanten der vorholländischen Sumpfgebiete schon mal den Parademarsch vor der großen schwarzen Schwester (nachdem ein paar Meter weiter der große(?) schwarze Bruder bereits hinternrum als Fotomotiv dienen durfte): Erich Albrecht, der Leye wäre stolz auf dieses Plakat:

Verdeckt es doch, wenn auch nicht achteckig, in bewährter Leyenlogik alles böse und verheißt eine bessere – hier: geräuschlose – Welt. Natürlich wissen wir, daß man heutzutage schon aus Prinzip hinter Stopschilder kucken sollte, also lernen wir:

Das “Besser”e ist offensichtlich der “Guten” Feind.