Die Jugendorganisation des Deutschen Kinderschmutzbundes hat sich in die aktuelle Debatte um mehr allgemeine Sauberkeit im ReichLand eingeschaltet und fordert wirksame Sperren gegen die Darstellung tierpornographischer Szenen, die sich insbesondere in den Nachmittagsprogrammen der ARD-Anstalten finden. Ein Sprecher:
Unter verharmlosenden Serientiteln wie
- Aasgeier, Straßenköter, Pottwal, Kackbratze & Co.
- Hund, Katze, Maus, Elefant, Mammut, Seeungeheuer & Co.
werden, eingebettet in eine eher dürftige und offensichtlich als Alibi dienende Rahmenhandlung, eindeutig sexuelle Handlungen dargestellt.
Häufig handle es sich zudem um eindeutig frauenfeindliche, bisweilen auch gewalttätige Darstellungen, die insbesondere pubertierende Jugendliche “anfixen” und zu Sexualverbrechern formen könnten.

Weiter sagte der Sprecher wörtlich:
Tierpornographie im Fernsehen, das sind schreiende Weibchen, die von mitunter mehreren Männchen auf erniedrigende Weise als reines Sexualobjekt mißbraucht werden. Die Männchen, die sich bisweilen auf blutige und abscheuliche Art und Weise ihrer Mitbewerber entledigen, beißen sich teilweise brutal an ihren Weibchen fest. Oft sind ihre Opfer nicht einmal ein Jahr alt.
Familienminister als Vorbild
Ausdrückliches Lob sprach man indes den auf Initiative von Vermehrungsminister Erich Albrecht, dem Leyen und Gaststättenminister Erich Gartenzwerg erfolgreich gegen alle konterrevolutionären Widerstände in kürzester Zeit verwirklichten Blockaden gegen das Zuschauen bei real existierenden Verbrechen aus. Ein vergleichbares Modell favorisiere man auch für die immer weiter ausufernden Zookriminellen im Kabelnetz, das, so der Verein weiter, kein rechtsfreier Raum sein dürfe.
