DavidBLN.de

21. Oktober 2009

Der längste Tag

Think Big – das gilt beim Elektronikhersteller Samsung. Zumindest im Bezug auf die Definition des Werktags. Ob das jetzt daran liegt, daß man im fleißigen Korea grundsätzlich 42 Stunden pro Tag arbeitet oder dort gerade verlängerter Sonntag ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß es jetzt gerade 9:54 Uhr am Mittwoch, den 21. Oktober 2009 ist.

Reparaturauftrag an Samsung, erteilt am 19.10. um 15:51 Uhr. Darunter das Versprechen Samsungs, binnen eines Werktages zu antworten.

Und ich weiß, daß nicht eingehaltene Versprechungen noch peinlicher sind, als Wartezeiten, über die nach so kurzer Zeit noch nicht mal ich ein Wort verlieren würde.

Nachtrag

Wißt Ihr, was noch peinlicher ist, als leere Versprechungen und Wartezeiten? Wenn man in Wirklichkeit echt gut und schnell arbeitet und es die hauseigene “Abteilung Internet” nicht gebacken kriegt, das zu transportieren. Da hatte doch tatsächlich keine vier Stunden, nachdem ich (unter obligatorischer Angabe meiner Emailadresse!) den Defekt gemeldet habe, bereits ein Techniker seine Antwort in das System eingegeben. Aber nicht nur, daß ich darüber eben nicht per Email informiert wurde, wer würde schon erwarten, daß, wenn man in einem Textfeld des obigen Bildes mit einem kaum erkennbaren Scrollbalken nach unten scrollte, diese Antwort dort zu finden ist? Ärgerlich, daß die Samsung-IT auch kein funktionierendes Kontaktformular hat(te). Erst eine altmodische Email führte dann Tage später dazu, daß sich ein immerhin sehr freundlicher und offenbar auch sachkundiger Kundendienstmitarbeiter telefonisch meldete und letztlich für eine Erledigung binnen weniger Tage sorgte. Insofern Ehre, wem sie gebührt. Das Samsung-Webteam ist damit aber definitiv nicht gemeint. Ich hoffe, sie lernen draus.


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