31. Dezember 2009
“Bereits zum fünften Mal darf ich Ihnen dies als Bundeskanzler wünschen.” Das war der erste Satz der offziellen Neujahrsansprache von Euer Kanzler schwitzt beim Kacken, noch bevor er uns auf mehr Krieg am Hindukusch und noch mehr “Sparen für die Bankenrettung” einschwor. Und damit zeigt er ganz ungeniert (oder ungewollt) den allerwichtigsten Aspekt seiner Kanzlerschaft: “ICH bin euer Chef. Endlich. Schon lange und noch lange.”
Gut, daß ich schon Neujahr hatte, Indien sei Dank.
So ein Ärger aber auch. Da gibt man sich demokratisch, heuchelt Interesse an der Meinung seiner Kundschaft, und kaum fällt die nicht so aus, wie es der inoffizielle Machtgeber IM Kanzleramt oder sonstwo gerne hätte, war natürlich die Konterrevolution am Werk [1].
Liebe Aktuelle KameraTagesschau, normalerweise gibt es meine Beratungsdienstleistungen nur gegen harte Valuta. Aber weil heute irgendsoein Feiertermin ist, will ich mal nicht so sein. Ganzen Artikel lesen
an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: Visual social scoring, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen. Ganzen Artikel lesen
25. Dezember 2009
…wird es, völlig überraschend und nicht im entferntesten voraussehbar, Zeit für das vermutlich den meisten mit dem Kreuz einer Mietwohnung geschlagenen Zeitgenossen reichlich unsympathische Ritual der Heizkostenzählerablesung. Genaugenommen: Das Ritual der Heizkostenablesungsterminwahrnehmung. Ganzen Artikel lesen
Alle Jahre wieder freue ich mich auf das Weinnachtsfest. Nicht in erster Linie ob des Weins (ich bevorzuge bekanntlich Bier), auch nicht wegen der befreienden Wirkung des Weinens – obwohl, das Folgende ist im Grunde eher zum Weinen, zumal man[tm] über seine limitiert lebenskompatiblen Artgenossen ja auch nicht lachen soll. Ganzen Artikel lesen
24. Dezember 2009
Grundsätzlich bin ich als bekennende faule Sau ja für fast jede Arbeitserleichterung dankbar. Jedenfalls bei so wunderbaren Dingen wie Kloputzenlassen, Müllschlucker, lästige Anrufer automatisch abwimmeln. Strikt gegen Convenience bin ich, wenn es um die Sinnenfreuden geht. Ich ziehe die selbst einreduzierte Weinsoße zur hausgemachten Pasta dem fertig gelieferten Teigfladen mit Analogkäse und Formschinkenersatz vor, obwohl der Unterschied in etwa bei zwei bis vier Stunden meiner durchaus kostbaren Zeit liegt.
In welche Kategorie Geschenke, noch dazu: Weihnachts-, gehören, kann ich so ad hoc gar nicht entscheiden. Ganzen Artikel lesen
…denn nur damit werden französische Eierkuchen so richtig gut.
Ganzen Artikel lesen
…ist jetzt noch gar nicht. Ich weiß. Der Inri, der da am Kreuze leiden soll, ist ja nach meiner Uhr zur Stunde noch nicht mal geboren. Dennoch: Das Wort Passion, mit dem der gute Christ die Leiden Jesu betitelt, wird ja auch gern mit “Leidenschaft” übersetzt. Doch auch heute schon darf gelitten werden – und sei es in der Backstube.
Ganzen Artikel lesen
Ach, wo wir schon mal bei lächerlichen Heilsbringer-Abbildungen sind, einen hab ich noch. Weil Weinnachten ist. Extra braun, latürnich.

(Ja, das, ähm: Optimieren der Abbildung war ‘ne Menge Arbeit, und das Lachen über das Ergebnis befreit, und trotzdem, lieber Frank S.: ICH habe und hatte den echten Schriftzug nicht!!!11!)
Außen braun und innen hohl – es muß nicht immer Rinder-Überraschung sein!
Ganzen Artikel lesen
23. Dezember 2009
Aus der Reihe “sterbende Urzeitmonster” lesen Sie heute: Was der Verlagosaurus Giganticus vom Scheibus Plasticus lernen kann. Und vermutlich niemals wird.
Ganzen Artikel lesen
Immerhin: Die schwarzen Pestbeulen verstopfen einem den Briefkasten nicht zu, wie man in deren Kreisen ja längst weiß: ohnehin nichtigen, Anlässen (Wahlen oder dergleichen). Die warten wenigstens bis zum Jahresende, unterstellen mir dafür aber gleich noch die Zugehörigkeit zum Kreuzrittertum und damit die Freude über – insbesondere unerwünscht zugestellte – Weihnachtswünsche auf totem Holz und die Zugehörigkeit zur Klasse-ist-nett-Masse-ist-besser-Fraktion.
Langer Rede kurzer Unsinn: Die Schwarze Pest Neusz kriegt zu ihrem christlichen Freizeitfest den ganzen Stapel 4-farb-mattglanz-A4-Kerzengedusel zurück. Natürlich unfrei Haus. Und mein Lieblingsanwalt wieder einen Abmahnauftrag. Frohes Fest!
16. Dezember 2009