30. Januar 2010

Alles klar? Nein. Es bleiben, wie bei jedem Bilderrätsel, etliche Fragen. Zum Beispiel:
- Zu was hat mich der mögliche Gewinner ausgewählt?
- Wie kann ich deren eine Million Besucher sein? (SO fett bin ich nun wirklich nicht und selbst eine durchaus vorhandene Schizophrenie nebst dezenter Selbstverachtung eingeräumt, in so kleine Stücke kann und mag ich mich nicht zerreißen.)
- Warum und vor allem: WIE soll ein “MacBook von Apple” ohne fremde Hilfe irgendwo klicken, wenn das ganze mit einem allgemein anerkannten Gefahrensymbol gekennzeichnet ist?
29. Januar 2010
Das Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der Mövenpickpartei kennenswert. Auszug:
Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.
Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.
Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.
…unsympathisch, den Lobo. Aber daß er jetzt schon eine Bananenrepublik leitet? Verständlich, daß das keiner will. Man stelle sich mal vor, es es ginge um unsere Bananenrepublik. Obwohl wir dann wenigstens wieder mal eine rote Doppelspitze hätten, rein optisch.
(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab’s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!
26. Januar 2010

Dieses Bild sagt, wie viele, mehr als 1000 Worte. Ich kann dennoch nicht umhin, ein paar davon vorwegzunehmen. Zum Beispiel:
- Einer muß es schließlich tun.
- Unsere Praktikanten sind alle klein, braun und (über?)flüssig.
- Als Praktikant rösten wir Sie so lange auf kleiner (Gehalts-)Flamme, bis sie beinahe schwarz werden.
- Kaffe kochen ist der Grundstein jeder Karriere.
- Ausbeutung kann auch Spaß machen! (Krieg ist Frieden!)
Wer bietet mehr?
23. Januar 2010
Wer den Schutzpatron dieses Blocks noch zu Lebzeiten in der Rolle seines Lebens kannte, wird sich, wie ich, jener Altersgenossen entsinnen, die, sei es in Kindergarten, Vor-, Grund- oder Oberschule von der überwiegenden Mehrheit – und zwar: mit gutem Grund – als verweichlichte, unselbständige Püppchen gemobbt wurden.
Das Anrecht auf diese tägliche Ehrerbietung bezogen sie aus der Tatsache, nicht, wie die von Anfang an zur Selbständigkeit erzogene überwiegende Mehrheit, mit Bahn, Bus, Fahrrad oder zu Fuß in die Gruppentherapie zu kommen, sondern von ihren übermäßig besorgten, gar zu fürsorglich gluckenden Altvorderen bis kurz vor den Klassenraum gefahren oder zumindest die letzten Meter geleitet worden zu sein. Ganzen Artikel lesen
22. Januar 2010
“Private Public Partnership”, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die Mövenpick-Partei nun auch im Bereich Events an: Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind. So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (Via)
21. Januar 2010
…sind sie – wen wundert’s Angesichts einer auf Maß geschneiderten Gesundheitspolitik (”Politik” im Sinne von “wir machen das”, “Gesundheit” im Sinne von “Ihre und unsere Kassen kurieren”) des naseweisen (”smarten“) Mövenpick-Emporkömmlings aus Niedersachsen:

Man sieht: Es wird schwierig mit dem neuen FDP-Logo. Hier ist nämlich schon Vorschlag zwo – und man mag sich kaum entscheiden wollen!

Ach ja:
[Zu dem] “Netzwerk mit Nutzwert” [gehören ...] andere Partner wie die Mobilfunkfirma Vodafone, der Autovermieter Sixt oder einzelne Reiseanbieter
Oder auch im Pharmabereich. So wissen wir schon mal, in welchen Wirtschaftsbereichen uns künftig weitere “Beschleunigungsgesetze” erwarten. Und dürfen uns auf weitere Parteilogos gefaßt machen.

(Danke an Besim für das Rohbild.)
20. Januar 2010
…mit der Mövenpick-Partei – für jeden Geldbeutel ist was dabei!

Hier können Sie so viel fressen, wie Sie kotzen möchten. Angemessene Spende vorausgesetzt, Amigos!
19. Januar 2010
Zugegeben: Wir haben auch Telefonstreiche gemacht. Und sogar manchmal mitgeschnitten, ohne Wissen des Angerufenen. Das kann ich insofern ungeniert zugeben, als das noch deutlich vor der Doktorspielchenphase stattfand und damit sowohl straffrei als auch verjährt ist. Und ich kann auch heute noch über manche unserer gar nicht so üblen Ideen und deren durchaus anspruchsvolle Durchführung (sogar mit Stimmverzerrern haben wir gearbeitet!) schmunzeln. Letzteres konnte ich im übrigen auch und sogar noch gerade so (jedenfalls ganz am Anfang) über “Paul Panzer” und, weil ein bißchen politisch inkorrekt, über “is meine Name Achmed” (weiß eigentlich jemand, wer offiziell dahinter steckt?).
Daß in einfallslosen “immer gut gelaunt”-”Morning shows” bei billigst produzierenden Privat-Dudelfunkstationen (die Premiumexemplare sind an einem zufallsgeneratorbasierten Frühstückstischgeräuschteppich erkennbar, der als Ergänzung zum betont gut gelaunten und natürlich völlig spontanen Smalltalk der Werbeblock-Unterbrechungsmusik-Unterbrecher-Sprecher jeden Zweifel daran ausräumen soll, daß das ganze nicht in einer gemütlichen Redaktionsteeküche mit dampfendem Kaffe und goldenen Schrippen stattfindet) ebenfalls Telefonstreiche duchgeführt werden, ist bekannt. Auch, weil diese in etwa zwölf von zehn Fällen vollständig unwitzig, verkrampft und/oder getürkt sind (womit ich hier nicht den oben erwähnten “Achmed” meine).
Peinlich wird es, wenn der gebührenfinanzierte Rundfunk (der eigentlich genug Geld für wirklich unterhaltsame Beiträge erhält) meint, “das mache man nun mal so” Ganzen Artikel lesen
18. Januar 2010
Man muß nicht mal schadenfroh sein und sollte es auch nicht. Zumindest in diesem Fall, denn natürlich tragen die Mehrkosten wir[tm]. Wer sonst. Trotzdem hat es etwas heimeliges, wenn die Decken der zu Zeiten der Birne’schen Schwarzgeldmonarchie für Millionenbeträge (natürlich, denn alles, was in einen schwarzen Koffer paßt, ist bekanntlich Portokasse – Ehrensache!) zusammengepfuschten Monumentalbauten nun “seinem Mädchen” auf das mühsam hochtoupierte Vogelnest bröseln. Vive la familia, Don Kohleone – Silvio wäre stolz auf Dich!
(Via)
17. Januar 2010
… Haiti und den Überlebenden fehlt es an Wasser und Nahrung…
Um diesen Kernsatz herum baute die Redaktion der ehemaligen Frau vor der aktuellen Kamera (Anne Will gerne Qualitätsjournalismus simulieren) noch ein paar beliebig austauschbare Vokabeln herum Ganzen Artikel lesen
16. Januar 2010
So befand es unser Kanzler schwitzt beim Kacken bereits vor über 15 Jahren. Auch ansonsten höchst lesenswert. Beispiele:
“Waren Sie … einmal jung?” – “Bei mir ist das anders.”
“Ich kenne den Unterschied zwischen Haschisch und Heroin.”
“Der ordentliche Kartoffelsalat stirbt langsam aus.” (Weil es Pizzabäcker gibt.)
“Wie heißt die Hauptstadt von Australien?” – “Sydney, glaube ich.”
…auf Haarmann? Naja, wenn’s sein muß. Aus historischen Gründen. Aber doch nicht auf die mindestens 805 (vermutlich: großteils überflüssigen) Elemente, aus denen sich die Informationen über Frl. Deutschland 1973 zusammensetzen…

Update: Inzwischen sind wir bei >3000 Elementen angekommen – ohne eine sichtbare inhaltliche Veränderung…

15. Januar 2010
Klar: Ob die Frage nun “sammeln Sie Treuepunkte?”, “sammeln Sie Herzen?” oder (wie früher[tm]) “hier, Ihre Rabattmarken!” heißt – der dümmliche Versuch, noch dümmlichere Kunden durch “kaufst Du viel, kriegst du was geschenkt” zu ködern, ist so alt wie der Handel selbst. Dümmlich, weil ich eigentlich von vornherein optimale Leistung zum optimalen (wohlgemerkt: nicht unbedingt kleinsten) Preis erwarte und, wenn die Erwartung erfüllt wird, auch ohne Rabattmarken, Herzen oder sonstigen Unfug gerne wiederkomme.
Eine ganz neue QualitätStufe der Peinlichkeit hat dieses Thema zweifelsohne schon seit Jahren (denn so lange studiere ich dieses Thema so unfreiwillig wie empirisch) durch das Kombinieren von Werbemüllempfängerdatensammel- und klassischem “kaufst Du viel, kriegst Du irgendwann was wieder”-Programm erreicht und hier vor allem durch die steten Bemühungen (”stets bemüht”) der Firma Payback. Ganzen Artikel lesen
14. Januar 2010
Endlich ein probates Mittel gegen Schweinskopfsülze und sonstige verbale Belästigung: Der Bullshit protector. Ich hätte gern einen Jahresvorrat.
13. Januar 2010
Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit “es war einmal” beginnen, was man von dieser pißgelben (”bürgerrechtsorientierten”) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.
Also, aufgemerkt: Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen. Ganzen Artikel lesen
12. Januar 2010

Was zum Fick ist ein authentifizierter Remote-Angreifer? Ein erwiesener Angreifer? Wenn, ja, wodurch erweist sich seine Angreiferschaft: Durch die Windows-Authentisierung? Oder muß er sich Windows gegenüber erst mal als (entfernter!) Angreifer authentisieren? Und egal wie, wenn er schon als Angreifer (auf mein Windows!) authentisiert wurde, warum kann er dann noch angreifen? Wurde er am Ende von Windows selbst authentisiert, mich aus der Ferne angreifen zu können (vielleicht, damit ich endlich auf Windows Vista 2.0 ["6+0.1=7"] umsteige)? Und wenn ja, warum soll er dann durch “KB955759″ daran gehindert werden?
Endlich ist es auch statistisch belegt: Fliegen ist noch tödlicher als beispielsweise Autofahren, die aktuell beginnende Eiszeit oder das Leben als solches.
Das ist nun mal die nackte Wahrheit!
(Hier auch in bunt.)