Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten “Abstimmungen”, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front “wählen” soll, gibt es dann und wann auch “erweiterte” “Kandidatenlisten”. Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie Margot Käßmann oder Joseph “Joschka” Fischer.
Käßmann, die mir als parteipolitisch wenig verseucht scheint: meinetwegen gerne. Aber den käuflichen Gasbaron Fischer? Warum holen diesen geschmierten Möchtegernrevoluzzer plötzlich alle aus dem Sumpf, in dem er gemeinsam mit seinem Sinnesfreund Ger(har)d zu recht und, so hatte ich gehofft, für immer verschwunden war? Daß er es war, der seine Partei endgültig in einen neoliberalen Kriegsbefürworterhaufen verwandelt hat (”in der Realpolitik ankommen ließ”), scheint entweder vergessen oder einigen wirklich als veritable Lebensleistung zu gelten. Und manch einer entblödete sich in der Vergangenheit ja nicht einmal, ausgerechnet ihn, der den bisher gravierendsten Bruch der deutschen Verteidigungsgrundsätze in seiner ehedem pazifistischen Partei regelrecht durchprügelte, als Friedensfürst zu verbrähmen, weil er im Nahen Osten so vorzüglich geschlichtet habe.
Andererseits, der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf, und wenn dieser Kopf dann nicht nur Fisch wäre, sondern Fischer, dann hätte das Exportwettbewerbswunderland Deutschland auch an höchster staatlicher Stelle endlich einen Komperativ.