DavidBLN.de

Dies ist Seite 2. (Neuere Artikel)


18. November 2010

Picture Postcards from Hamburg, Germany

Eine Postkarte der Landungsbrücken in Hamburg. Aufschrift: Google Google, Mors Mors

Originalbild: Wikipedia, Lizenz: CC-BY-SA


Picture postcards from Berlin, Germany

Postkarte mit verpixeltem Brandenburger Tor. Aufschrift: Berlin - immer eine Meise wert

Originalbild: Thomas Wolf, Lizenz: CC-BY-SA 3.0


spiesserview.de

Bildquellen: “Kryztoff” und public domain. Weiterverwendung daher unter CC-BY-SA-3.0-Lizenz.


17. November 2010

Bimbesmarke

Auf Wunsch der Jungen sowie der Senioren-Union und aller Delegierten des Parteitags der Schwarze( Kasse)n Partei hat die Deutsche Bimbespost weder Kosten noch Mühen gescheut und einen namhaften Künstler (dessen Name nicht genannt werden will) für den Entwurf eines Helmut Kohl zum Von-hinten-lecken gewonnen. Hier ist das Ergebnis:

Eine Briefmarke. Das Gesicht Helmut Kohls wird betitelt mit seinem Namen und dem Zusatz "Bimbeskanzler und Ehrenmann seit 1930". Der Nennwert der Marke ist mit 102258376 angegeben.

In Erinnerung an Kohls wohl größte Ehrenleistung hat die Marke einen umgerechneten Nennwert von 200000000 Pfennig. Sie kann (anstelle von Lack) auch zum besonders ehrenvollen Besiegeln von (Post-)Geheimnissen verwendet werden und erfüllt zusätzlich die Funktion von Löschpapier.

Angeboten wird das einzigartige Sammlerstück im Rahmen der Edition “wer nicht von selbst stirbtrechtzeitig abtritt, bekommt halt zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt”. Es wird zunächst in den Geschmacksrichtungen “Saumagen” und “Birnenkompott” erhältlich sein. Je nach Marktakzeptanz sind für weitere Auflagen zusätzlich “Schwarzkohl” und “faule Eier” geplant.

Die zu erwartenden Fälschungen des Wertabzeichens sollen zu Ehren des Portraitgebers für die allgemeine Landschaftspflege in den östlichen Bundesländern verwendet werden.

Nachtrag: Wie soeben aus unbestätigten und halbwegs selten informierten Quellen zu erfahren gewesen sei, habe sich als eine der ersten Interessentinnen Dr. Kristina Köhler Schröder ein Exemplar für ihre Devotionaliensammlung reservieren lassen.


Die Frau, das sonderbare Wesen

Ein neuer Beitrag aus der Reihe “Schilder – und was sie uns wohl sagen wollen?” – heute:

Ein Hinweisschild, auf dem neben einem stilisierten zweibeinigen Mann eine stilisierte einbeinige Frau steht

Mir sind spontan folgende Möglichkeiten eingefallen:

  • “Frauen drücken vor JEDEM Toilettenbesuch zwanghaft die Beine zusammen”
  • “Verflixt und zu(sammen)genäht”
  • “Männer haben nunmal ein Bein mehr”
  • “Zur Herrentoilette und zum Champignon- und Fliegenpilzgewächshaus”
  • “Cowboys links, Ballerinas rechts”
  • “Hauptsache, am unteren Ende sind zwei Schuh-Anzieh-Adapter dran”
  • “Aber wir haben da noch nen Fehldruck, da gibt’s dann auch Rabatt drauf”

Entschieden habe ich mich dann aber doch für: “Is mir eingtlich kack-egal.”


15. November 2010

Roter ist schöner

Um für die heutige Gelb- und Hackfressenquote etwas zu entschädigen:

Einfach ein bezaubernder herbstlicher Sonnenuntergang über dem Düsseldorfer Hafen


Wie die gelbe Pest an die Saar kam?

Ist doch klar – natürlich mit authentischem “Jamaika”-Fuhrpark.

Ein Fahrrad mit einem Aufkleber, Text: Guidomobil

Gesehen und erschrocken unweit des Saarbrückener Regierungsviertels.


Schwäbische Bananen

…sind im Grunde wie alle Bananen. Erst sehen sie grün aus:

Cem Özdemir steht vor einer grünen Deko und hält eine Rede zu einem Parteitag der "Grünen"

Und dann werden sie gelb:

Cem Özdemir steht vor einer blaugelben Deko. Im Hintergrund ein Schriftzug "ÖDP - Öz Demir Partei" sowie im Vordergrund: "Politik muss realistisch werden"

Die dritte und endgültige Reifestufe ist bekanntlich… ach, genug Farbenzauber für heute. Aber mal ehrlich – welches Bild sieht authentischer aus?

(Inspiriert durch eigene Erfahrungen mit der und vor allem durch etliche Artikel von Uwe Ness über die “Grüne Partei” wie zum Beispiel diesen, sowie eine schon aufgrund ihrer Perspektive höchst interessanten Serie von Jutta Ditfurth, die schon vor Jahren und wohl mangels Interesses politischerer Blätter in der “Neuen Revue” erschien.)

Bildmaterial: Grüne Baden-Württemberg (Quelle), lizenziert unter CC-BY-SA 2.0.


14. November 2010

Über eine Brücke…

Städtebau ist natürlich immer und überall ein Problem. Der Strom der ArbeitssklavenWerktätigen will kanalisiert sein, das ganze darf nicht zu viel kosten und, naja, wenn da schon mal so ein altes Gemäuer steht, dann sollte man es ja auch benutzen.

Am Beispiel der Alten Brücke zu Saarbrücken kann man wunderbar erkennen, wie grobschlächtig und erbärmlich bisweilen der “Sachzwang” des fließenden Straßenverkehrs* in über Epochen gewachsene städtebauliche Strukturen eingreift und diese rücksichtslos kastriert:

Der symmetrische Vergleich zwischen rechts und links im Bild zeigt, wie “alternativlos” das Schleifen eines Teils der Brückenbögen war. So richtig schlecht wird es einem dabei erst, wenn man sich dieses Elend als Unbeteiligter aus nächster Nähe bzw. idealer Perspektive aus ansieht.

Über das abgrundtief häßliche kobaltblaue Geländer wollen wir gar nicht erst schimpfen.

*fließend auch, weil dieses Stück Stadtautobahn zu Zeiten von Saarhochwässern gerne mal etwas naß und damit – sehr zum Ärger der im Regierungsviertel Ansässigen, an denen der dennoch anfallende Berufsverkehr dann unmittelbar vorbeibrummt – unbefahrbar wird.