DavidBLN.de

23. Februar 2011

Von hinten

Jeder, der mit seinem Fahrrad auch schon mal weiter fährt als bis zur Trinkhalle, kennt das: Vor Dir ein PKW (in der Regel Typ “motorisierter Einkaufswagen”), am Steuer wahlweise Trockengemüse, Frauen oder – auch längst keine Rarität mehr – hoffnungslos verwirrte Lebewesen männlichen Anscheins, die wahlweise und nicht immer eindeutig erkennbar telefonieren, ein Buch oder die Weltkarte lesen, den Einkaufszettel ergänzen und/oder meinen, durch konsequent meditatives Verhalten doch noch eine Parklücke in der gerade befahrenen (und natürlich vollständig zugeparkten) Gasse auftun zu können. Ganzen Artikel lesen


18. Februar 2011

Die Münchhausen-Compilation

Soeben kam @themell und mir die grandiose Idee, eine Abschieds-Compilation für unseren noch-Doktor im Kriegsministerium zusammenzustellen.

Bisher sind folgende Titel dabei:

  • Theo, wir fahr’n nach Lodz (Vicky Leandros)
  • Gutti, gestehe (Pornobarbie feat. Vicky Leandros)
  • Ich hab die Haare schön (Graf Karl von der Gelanstalt)
  • Ein bißchen Frieden (Gorch Fock Dummies feat. Kunduz)

Weitere Ideen: Unten rein!


Schwanzhund

Ein Schwanz, der mit dem Hund wedelt


10. Februar 2011

Du hast doch auch schon mal gefurzt!

Kennen wir, ne? OK, die Variante hier habe ich mir gerade ausgedacht. Aber eine ziemlich ähnliche Einlassung hat, da wett’ ich drauf, jeder von uns mindestens schon einmal gehört und/oder von sich gegeben (letztere sollten meinen Feed nun abbestellen):

Du warst doch auch mal klein!

Mit diesem vermeintlich brillanten vermeintlichen Argument muß man nämlich unverzüglich rechnen, wenn man es wagt, Kinderlärm nicht mit Attributen wie “niedlich”, “süß”, “lebensfroh” oder “lebendig” zu versehen und dementsprechend toll zu finden, ja, nicht einmal in Demut einzuräumen, daß das schlicht alternativlos sei (spätere Rentenzahler, verstehen). Ganzen Artikel lesen


9. Februar 2011

Deutsche Werbung, deutscher Wein

Bekanntlich ist es Firmen in Deutschland nicht erlaubt, ihre Angebote mit unwahren bzw. nicht belegbaren Tatsachenbehauptungen zu bewerben. Das ist auf den ersten Blick grundsätzlich und selbst auf den zweiten – wenn man mal an Aussagen wie “macht schlank” oder “schützt vor Pimpernellenpest” denkt – immer noch hochvernünftig, will der Verbraucher doch zurecht anhand von Fakten und nicht aufgrund groben Unfugs seine Kaufentscheidung treffen.

Doch Deutschland wäre nicht Deutschland, nähme es nicht, wie alles, auch diese Vorschrift so wörtlich, daß sie sich selbst ad absurdum führt. Ganzen Artikel lesen


3. Februar 2011

Deutsche Tugenden

Ein Schaukasten offenbart 13 eng bedruckte Seiten der Tauch-, See- und Uferordnung eines Freibades und drei weitere Hinweistafeln


1. Februar 2011

Ein bißchen Voting, ein bißchen Hilfe…

Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen ÖPP “Song Contest” verkommene und mit Hilfe unbezahlter Praktikanten demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch viel weiter am Arsch vorbei geht, als er es zu Zeiten von “hihihihi, ne Gehirnzelle”-Nicole und Ralphs Igel schon tat.

Alles, was ich in Summe über diesen für den weiteren Weltverlauf in seiner Bedeutung noch hinter einem Sack asiatischen Getreides rangierenden Glitzer-Hokuspokus-Budenzauber behalten habe, ist die ungefähre Geschichte der deutschen Vorausscheidung Ganzen Artikel lesen