DavidBLN.de

17. April 2011

Früher war mehr deutsch.

Was aber dem Liebreiz des heutigen Gdansk* keineswegs ursächlich schadet.

Bild: Mottlau, Bleihof, Speicherinsel und Rechtsstadt

*das schreibt man eigentlich mit einem “n mit Akzent”, das zu können, ist das hier verwendete Wordpress aber leider zu scheiße. Oder ich zu doof, es zu konfigurieren. Oder beides.


Vom Neinsagen

Ich bin ja ein großer Anhänger Wilhelm Buschs und seiner Werke, womit ich nicht nur seine “Comics” meine. Nur wenige Dichter der jüngeren deutschen Geschichte verstanden es meiner Meinung nach, derart trocken und oft erst auf den zweiten Blick das Wesen “des Deutschen an sich” am Beispiel seiner selbst vorzuführen. Zu gerne läse ich zeitgenössische Texte des Künstlers, die er unserer Gegenwart aus eigener Beobachtung gewidmet hätte, den der gefühlte Zyklus aus Aktion und vermeintlich obligatorischer Reaktion wird ja doch immer kürzer, oder umgangssprachlich: Inzwischen treibt man ja mehrmals täglich ganze Sauenkolonnen durch Dörfer (und Hauptstädte).

Aktuell wird “in der Netzgemeinde” wieder einmal innbrünstig um, naja: Nicht unbedingt eine Herde Borstentiere, aber gewiß einen Sack Reis getanzt Ganzen Artikel lesen


Backe backe scheiße

Kurz notiert: “Französische” Aufback-”Baguettes” aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen Hefevorteig und ansonsten noch etwas Wasser und Meersalz – also nach dem historisch überlieferten Rezept – selbst herstellt.


9. April 2011

Dreh den Dreck auf

Aus gegebenem Anlasz sei auf folgende epische Werke nachdrücklich hingewiesen. Wen interessieren da schon Attribute wie “original” oder “gefälscht”.

PS. Der junge Mann (das Original) ist – auf Umwegen und für Leute, die sich mit dem Internetz auskennen – sogar telefonisch erreichbar. Er freut sich, da bin ich sicher, über aufmunternde (bzw., als Geldfreund und Kapitalist: “motivierende”) Worte. Ehrlich!

Nachtrag: Nachdem ich das hier:

gesehen habe, revidiere ich (ehrlich!) meine Meinung. Und nehme 1.) an, daß der “spanische Strichjunge” privat ein möglicherweise echt sympathischer Mensch sein könnte, der mir 2.) beinahe ein wenig leid tut, da zu befürchten ist, daß er unter massiver Eigen-/Fremdbilddiskrepanz leidet und dessen eines Tages mit Schrecken gewahr wird.

Will sagen: Leben und leben lassen.