DavidBLN.de

30. Juli 2011

Endstation(ärer) Handel

Liebe Metro,

eigentlich wollte ich in diesem Beitrag ausdauernd über die Gründe darüber philosophieren, warum stationäre Handelskonzepte – vom Nahrungs- und Frischemarkt aus meiner Sicht einmal abgesehen – schon längst im Sterben begriffen sind. Schwamm drüber, ich habe es mir eben anders überlegt und sage stattdessen:

DANKE!

Denn während ich an einer der fünf am heutigen Sonnabend geöffneten (von insgesamt zwölf) Kassen wartete, bis eine Kassiererin ihrer Kollegin beim Bezahlen an deinem theoretisch schlauen, praktisch dank (ich weiß das aus Innenseiterkreisen verbindlich) Schlipsträgerbedenken jedoch völlig unbrauchbaren “neuen” Bezahlterminalsystem geholfen und den 9000 Kunden in der Schlange vor mir beim Entfernen von Diebstahlsicherungen und sonstwas bemühterweise behilflich war, hatte ich genug Zeit, von meinem Schlautelefon aus mit Hilfe des Internetzes alle Nicht-Lebensmittel-Waren, die sich in meinem Wagen befanden, für insgesamt weniger als die Hälfte deines Preises versandkostenfrei aus diesem schäbigen Internetz zu ordern. Die kommen dann am Montag zu mir nach Hause, ganz ohne Schlepperei.

Und die Lebensmittel, die habe ich in meinem kleinen, rümpeligen aber insgesamt flotten und gut organisierten Dorfrewe gekauft. Also, Daumen hoch und Gruß an Herrn Cordes. Ach ja, unter uns: Daß man externe Leiharbeiter erst zum großen Sommerfest ein- und anschließend explizit per mehrfacher Email wieder auslädt, das ist wirklich unfein. Das hast du, liebe Metro-Gruppe, ja sicher nicht gemacht, oder? Alles nur üble Nachrede, hoffe ich doch sehr…


Sehr verirrtes Edeka-Team,

um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte immer, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter Generalverdacht.

Vielen Dank für Ihr immerhin nicht zum ersten Mal bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.

Sehr verehrte Kunden, um Missverständnissen vorzubeugen, verwenden Sie bitte IMMER einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb. Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Edeka-Team


Erspart es uns!

Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem “40 in der Innenstadt”-Trick:

Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!


Tag des offenen Arsches

Oder auch: Fitneßklubs (Läden, Sonnenstudios), die ohnehin mehr oder weniger immer offen haben und ihre (potentiellen/erhofften) Neukunden ernsthaft mit solchem Wortkuhschiß wie “Tag der offenen Tür” und evtl. bunten Luftballons hinter dem Ofen hervorlocken zu können meinen.

Erinnert mich an Vertriebs(steigerungs)telefonkonferenzen und die üblichen zu benennenden “konkreten” Maßnahmen wie “Bistrotisch vor den Eingang stellen” oder “Musik lockt immer Leute an”.


26. Juli 2011

Sexells (2)

Ficksaft in Flaschen, Sauereien zum saufen… ach ja. Da hat das Brands & Strategy Department aber mal wieder so richtig auf den Poo(tz) gehauen. Ob es jetzt an zu hohen oder doch zu niedrigen Öchslezahlen lag: Das letzte Saison-Kickoff fand jedenfalls offenkundig mit freundlicher Unterstützung der Ergo-Gruppe statt.

Wisset se, Herr Direktor, mir hen da e ganz frivoles Idee’le: Mir könntet doch einfach e fesches Etikettle uff de Fläschle bappe, irgetsoebbes mit… pscht, Ding, na hier, dene Secks, wisset’s?. Woi, des hen Ekschperde rausgefunne: Dene Secks-G’schichde, die verkaufet sich oifach bracktisch fo’alleine. (Und wann des ned hilft, schraube mer oifach noch e bißle no Preis nunder.) Isch des nix?

fickelwein

Hach, ich komm schon ganz in Schlampagnerstimmung *zwinker* iksdeh ^^ ROFL


16. Juli 2011

Heinz live

Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz: Ganzen Artikel lesen


15. Juli 2011

Männer, die…

…man im Büroflur schon auf weite Entfernung ob ihres klappernden Schrittes für mit Stöckelschuhen trampelnde Kolleginnen hält.


14. Juli 2011

Ihr Verfügungsrahmen beträgt. Ungefähr. Im Idealfall. Theoretisch.

Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank – deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch “Bank für Handel und Industrie” hieß – seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur Commerzbank leider und zu Lasten ehemals wirklich kundenorientierter Bedienung durch das Personal in unerträglichem Maß zunahmen. Also entschloß ich mich, es nun auch mal mit einer dieser Internet-Direktbanken zu versuchen. Ganzen Artikel lesen


5. Juli 2011

Leute, die…

…”tschü” sagen.