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	<title>DavidBLN.de &#187; Macht sie weg!</title>
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	<description>Mein Lästerblock.</description>
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		<title>Kopfsache</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 10:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten &#8220;Abstimmungen&#8221;, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front &#8220;wählen&#8221; soll, gibt es dann und wann auch &#8220;erweiterte&#8221; &#8220;Kandidatenlisten&#8221;.  Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten &#8220;Abstimmungen&#8221;, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front &#8220;wählen&#8221; soll, gibt es dann und wann auch <a href="http://rz.koepke.net/?p=5521">&#8220;erweiterte&#8221; &#8220;Kandidatenlisten&#8221;</a>.  Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie Margot Käßmann oder Joseph &#8220;Joschka&#8221; Fischer. </p>
<p>Käßmann, die mir als parteipolitisch wenig verseucht scheint: meinetwegen gerne. Aber den käuflichen Gasbaron Fischer? Warum holen diesen geschmierten Möchtegernrevoluzzer plötzlich alle aus dem Sumpf, in dem er gemeinsam mit seinem Sinnesfreund Ger(har)d zu recht und, so hatte ich gehofft, für immer verschwunden war? Daß er es war, der seine Partei endgültig in einen neoliberalen Kriegsbefürworterhaufen verwandelt hat (&#8221;in der Realpolitik ankommen ließ&#8221;), scheint entweder vergessen oder einigen wirklich als veritable Lebensleistung zu gelten. Und manch einer entblödete sich in der Vergangenheit ja nicht einmal, ausgerechnet ihn, der den bisher gravierendsten Bruch der deutschen Verteidigungsgrundsätze in seiner ehedem pazifistischen Partei regelrecht durchprügelte, als Friedensfürst zu verbrähmen, weil er im Nahen Osten so vorzüglich geschlichtet habe.</p>
<p>Andererseits, der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf, und wenn dieser Kopf dann nicht nur Fisch wäre, sondern Fischer, dann hätte das Exportwettbewerbswunderland Deutschland auch an höchster staatlicher Stelle endlich einen Komperativ.</p>
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		<title>Zu den eigenen Waffen!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/05/18/zu-den-eigenen-waffen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 18:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich habe ich mich über den Javascript-Animations-Krebs ausgekotzt. Das Problem, daß zappelnde Animationen (&#8221;Slideshows&#8221;, &#8220;Rotations&#8221; und was auch immer) zunehmend mit Javascript realisiert werden, und man so den nervigen, nicht selbst initiierten Bewegungen auf dem ganzen Bildschirm nicht entkommt, habe ich bisher auf Werbetreibende reduziert. 
Das war zu kurz gedacht. Es gibt nämlich außerdem dumme(rweise) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/2010/04/27/ins-knie/">Neulich habe ich mich über den Javascript-Animations-Krebs ausgekotzt.</a> Das Problem, daß zappelnde Animationen (&#8221;Slideshows&#8221;, &#8220;Rotations&#8221; und was auch immer) zunehmend mit Javascript realisiert werden, und man so den nervigen, nicht selbst initiierten Bewegungen auf dem ganzen Bildschirm nicht entkommt, habe ich bisher auf Werbetreibende reduziert. </p>
<p>Das war zu kurz gedacht. Es gibt nämlich außerdem dumme(rweise) Internetzbewohner, die keine Werbung (sondern durchaus schlaue oder lustige Sachen) von sich geben, diese dann aber &#8220;gut meinend&#8221; mit allerlei augenkrebsigem Geblinke anreichern. Es ist ja auch so schön einfach und verlockend, kann man doch mit &#8220;jQuery&#8221; und sonstigen Plugins mittels weniger Zeilen Code, ja: in manchen Redaktions- oder Blogsystemen sogar schon per vollständig browsergeführtem Plugin, ratz fatz die ganze &#8211; eigentlich anspruchsvolle &#8211; Seite in einen hyperaktiven Kindergartenzirkus verwandeln. Und nicht mal das muß überhaupt der Fall sein: Manches fertige Blog- oder CM-System beinhaltet ersatzlosen proprietär-javascriptigen Funktionskram, der sich bei deaktiviertem Script zu Barrieren entwickelt, von denen der nicht codeinteressierte Publizierer weder etwas merkt noch weiß (weil er selbst weder programmieren kann oder will, mindestens auf seiner Seite natürlich mit aktiviertem Script unterwegs ist und sich vielleicht auch einfach noch nie mit dem Barrierethema befaßt hat).</p>
<p>Zusammengefaßt muß ich also den ersten Lösungsansatz (Javascript nur auf den Seiten meines Vertrauens einschalten) zwar nicht revidieren, aber relativieren. <span id="more-1344"></span></p>
<p>Erstens: Er ist doch ziemlich nervig, und zwar selbst obwohl man in Opera für jeden Host und jede IP dieser Welt dediziert konfigurieren kann.  Zweitens, und das ist wohl der eigentliche Anlaß für diesen Eintrag: Als Programmierer mit Anspruch an sich selbst kann ich es nicht auf mir sitzen lassen, daß mir da $jemand Gezappel auf den Bildschirm diktieren will, das ich nicht leiden kann. Das wiederum führt zu der Herausforderung: Es muß einen Weg geben, diesen durch Javascript verursachten Krebs mit Javascript zu bekämpfen. So, wie man Allergien besser durch Gewöhnung an die als durch Vermeidung der Auslöser kuriert.</p>
<p>Also, wohlan!</p>
<h3>Problemanalyse (erledigt)</h3>
<p>Das eigentliche Problem ist nicht die einzelne Animation, denn davon gibt es zu viele. Es wäre unmöglich, sie durch einen Adblocker, Webwasher, Proxomitron oder sonstwie auszufiltern, denn das wäre das vom Email-Spam bekannte Katz-und-Maus-Phänomen. Anders gesagt: Blacklisting ist von Hause aus scheiße. Also muß man die Belästigung erst mal auf den Kern des Problems, den kleinsten gemeinsamen Nenner, reduzieren. Und das ist, nach ordentlichem Überlegen, etwas ganz simples: <strong>Aktionen, die geschehen, ohne aktiv von mir ausgelöst worden zu sein.</strong> Also alles, was nicht beim Laden einer Seite, beim Tastendrücken oder beim Anklicken von irgendetwas geschieht, sondern zu einem anderen <strong>Zeitpunkt</strong>.</p>
<h3>Lösungsansatz (teilweise erledigt)</h3>
<p>Dinge in zeitlichem Versatz zu oder gar gänzlich unabhängig von Benutzeraktionen geschehen zu lassen, geschieht in Javascript so, wie in praktisch allen Programmiersprachen: Durch Timer. Konkret gibt es in Javascript die Methoden <em>setTimeout</em> und <em>setInterval</em>, erstere für einmalige und letztere für regelmäßig zu wiederholende Ereignisse. Soweit ich es bisher beurteilen kann, gibt es auch keinen wirklichen Nutzen dieser beiden Funktionen, außer den eingangs erwähnten, der für den Benutzer am Bildschirm, streng rational betrachtet, keiner ist, noch nicht mal wenn es um Weiterleitungen geht: Entweder, sie geschehen sofort, oder, wenn nicht, dann durch einen Hinweis an den Benutzer und die Möglichkeit, die Weiterleitung durch Klicken selbst auszulösen. (Wer andere Beispiele hat, die das relativieren, her damit.) Konstatiere also: </p>
<h4>Weg damit. Aber wie?</h4>
<p>Zunächst habe ich versucht, das ganze (schon im Sinne von &#8220;mit den eigenen Waffen&#8221;) mit einer Datei in Operas &#8220;User-Javascript-Ordner&#8221; zu lösen. Das wäre so auch die beste Lösung für alle anderen Browser, die eigene JS unterstützen. Leider hat die Sache einen strukturellen Haken: An die Möglichkeit, einmal gesetzte Timer zu stoppen, hat man beim Javascript-Sprachdesign zwar gedacht, indem man die Funktionen clearTimeout und clearInterval schuf. Auf die Idee, daß man wie in meinem Fall aber beliebige Timer, die Fremde setzen, löschen möchte, kam niemand: Ich muß, soweit ich nach stundenlanger Recherche nun weiß, zwingend einen Timer beim Namen kennen, sonst kann ich ihn nicht stoppen. Es gibt keine mir bekannte Funktion, mit der man das System alle existierenden Timer einer Seite auflisten lassen und beim Namen nennen lassen kann. (Falls doch: <a href="/kontakt/">Bitte sofort melden!</a>)</p>
<p>Timer-Ereignisse abfangen wäre eine Möglichkeit. Nur wie? Ich habe in den mir bekannten Dokumentationen kein &#8220;onTimer&#8221;-Event gefunden. Außerdem wäre diese Option auch nicht hilfreich, da die Timer weiterhin bestünden und man auf jeden Trigger reagieren müßte, indem man das eigentliche Ziel verbiegt. Auch nicht gut also.</p>
<p>Also muß ich weiter &#8220;unten&#8221; ansetzen. Schon das setzen eines Timers muß verhindert werden. Das Script also noch vor dem Browser filtern und aus &#8220;SetTimeout&#8221; und &#8220;SetInterval&#8221; etwas unschädliches machen,  (z.B. &#8220;void&#8221;), also aus</p>
<blockquote><p><code><br />
window.setTimeout("irgendwas()",1000);<br />
window.setInterval("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<blockquote><p><code><br />
window.void("irgendwas()",1000);<br />
window.void("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<p>machen. Das funktioniert mit der einfachen regulären Ersetzung /set(Timeout|Interval)/void/ auch ganz gut, hat aber schon wieder einen Haken: Funktionen, die ich zwar funktionierend haben <em>will</em>, aber eben nicht erst später sondern jetzt gleich, sind damit verloren. Deshalb müßte</p>
<blockquote><p><code><br />
window.setTimeout("irgendwas()",1000);<br />
window.setInterval("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<p>zu</p>
<blockquote><p><code><br />
irgendwas();<br />
irgendwas();<br />
</code></p></blockquote>
<p>werden. Das ist nur leider so gut wie unmöglich, denn die Aufrufe der beiden nativen Funktionen wird natürlich von vielen Libraries in unvorhersehbar vielen Kombinationen verwendet, was dann wieder zu einem Blacklist-Problem führte.</p>
<p>Der bisherige Ansatz ist also zumindest als Workaround brauchbar, macht aber für <del datetime="2010-05-18T17:58:29+00:00">bestimmte</del><ins datetime="2010-05-18T17:58:29+00:00">wiederum viel zu viele</ins> Fälle das ebenso lästige Whitelisting von Seiten, die Timer oder auch einfach nur eine Librarie für sinnvolle Funktionen einsetzen, nötig. Außerdem gibt es auch hierbei Hintertüren, die man böswillig umgehen kann und sicher auch beizeiten wird.</p>
<p>Also liegt der nächste Schritt darin, eben doch gezielt jeden eigentlich unbekannten Timer, der gerade aktiv ist, zu finden, um ihn nach bestimmten Kriterien zu beurteilen und ggf. zu deaktivieren. Das aber scheitert, wie oben geschrieben, am Javascript-Design. Jedenfalls am nativen. Daher meine</p>
<h3>Frage und Bitte:</h3>
<p>Wer immer einen Weg kennt, entweder mittels Javascript selbst oder aber mittels jQuery (bzw. ggf. anderen Libraries) die mit ihnen gesetzten Timer eben doch zu identifizieren, bitte her damit. Danke!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Danke für jedes neue Borgen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;danke für jeden neue MarkEuro!
Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:
Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.
(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;danke für jede<ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">n</ins> neue <del datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Mark</del><ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Euro</ins>!</p>
<p>Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/banken-helfen-griechen-die-jo-ackermann-show-429457/">ausdrückte</a>:</p>
<blockquote><p>Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.</p></blockquote>
<p>(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herr Westerwelle, gehen Sie!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 13:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Das mußte mal gesagt werden!]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe erst auf die Pointe gewartet. Um dann zu merken: Es gibt keine. Zu recht.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe erst auf die Pointe gewartet. Um dann zu merken: Es gibt keine. Zu recht.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/i1JiIeNZs-k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/i1JiIeNZs-k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Ins Knie</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir standardmäßig deaktiviert und nur für Ausnahmeseiten zugelassen) oder animierte Gifs verzichtet hat (auch GIF-Animation ist hier selbstverständlich deaktiviert), hatte bei passendem Angebot durchaus realistische und faire Chancen, mich für sein Produkt gewinnen zu können.</p>
<p>Ich setze in meinen Webprojekten auch selbst Jquery und sogar UI-Effekte ein. Maßvoll und dezent, stets ergänzend und nie alternativlos, sprich: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer">REST</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_(Browser)">Lynx</a> muß bei aller zusätzlichen Spielerei immer gehen. Und das ist nicht nur abermals eine Frage der guten (Netz-)Erziehung, sondern auch und vor allem der Schläue: Nutzer, die auf Spielereien pfeifen (in diese Kategorie fallen übrigens auch Suchbots!), kann man so dennoch mit den eigenen Inhalten erreichen. </p>
<p>Ich bin übrigens auch wieder einer dieser Nutzer geworden. Denn seit es in der Internetwerbewirtschaft zunächst zu der Erkenntnis kam, daß immer mehr potentielle Werbekunden keine mehr sind, weil sie wie ich das ganze Flash-Gif-Gezappel einfach ausgeschaltet haben, und dieser Erkenntnis, begünstigt durch eben genau die einfache Verfügbarkeit alternativer Zappelmöglichkeiten mittels JQuery-UI (oder &#8220;Scriptaculous&#8221; oder wie sie alle heißen), nicht etwa die eigentlich zweckmäßige Einsicht folgte, daß man mit gut plazierter &#8220;stiller&#8221; Werbung weitaus mehr Potential abschöpfen kann als auf einem komplett zappelnden Bildschirm, sondern die famose Idee, doch nun Javascript-Effekte zum Zappeln einzusetzen, habe ich zu den &#8220;Opt-In&#8221; Funktionen meines Opera nun auch Javascript wieder hinzugefügt. </p>
<p>Mag sein, daß manche Seiten dadurch in Zukunft nur noch schwer oder gar nicht mehr zu nutzen sind &#8211; aber so funktioniert halt der Darwinismus. Kreativen, deren kreativer Horizont einfach nicht über &#8220;es muß hinausstechen&#8221; hinaussticht, darf man jedenfalls getrost attestieren, daß sie sich selbst ins Knie schießen. Und empfehlen, sich in selbiges auch zu ficken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neuer, schöner, scheißer</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/25/neuer-schoener-scheisser/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 05:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich an irgendeinem Punkt konservativ bin, dann wohl als Vertreter der klassischen &#8220;niemals ein funktionierendes System ohne Not ändern&#8221;-Devise. Weder konnten mich zum Beispiel in den letzten knapp zehn Jahren Windows &#8220;Vista&#8221; oder &#8220;7&#8243; (aka Vista 2.0 oder NT 6.1), noch das wirklich schon sehr gut gediehene Ubuntu-Linux von meinem vertrauten und vor allem: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich an irgendeinem Punkt konservativ bin, dann wohl als Vertreter der klassischen &#8220;niemals ein funktionierendes System ohne Not ändern&#8221;-Devise. Weder konnten mich zum Beispiel in den letzten knapp zehn Jahren Windows &#8220;Vista&#8221; oder &#8220;7&#8243; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_7#Entwicklung">aka Vista 2.0 oder NT 6.1</a>), noch das wirklich schon sehr gut gediehene Ubuntu-Linux von meinem vertrauten und vor allem: Seit eben diesen knapp zehn Jahren durchgehend ohne etliche Neuaufsetzungen funktionierenden XP weglocken.<span id="more-1128"></span></p>
<p>Eine winzige Ausnahme, die auch nur zum Teil eine ist, sind Updates und gelegentlich Upgrades einzelner Anwendungen. Nicht aller indes; Office etwa läuft nach wie vor in der vorletzten Version und das ausgezeichnet &#8211; aber einiger. Allen voran Opera, seit Jahren mein favoriter Browser. Einmal, weil er schnell und kompakt alles kann, was andere erst mühsam nachinstallieren müssen (Beispiel: Firefox). Und außerdem, weil um ihn in all den Jahren nicht dieser immer irgendwann einsetzende Bohei angestimmt wurde (Beispiel: Firefox).</p>
<p>Vor allem aber habe ich bedenkenlos jedes angebotene Update installiert, weil die norwegische Softwarefirma irgendwann mal ein ungeschriebenes Gesetz erlassen haben muß, Wortlaut vermutlich etwa: &#8220;Egal, wie schick und toll neue Funktionen und vor allem Designs auch sein mögen: Es hat der User immer das Grundrecht, weiterhin mit dem vertrauten Interface und vertrauten Tastaturkürzeln arbeiten zu können, wenn er das denn will. Schlimmstenfalls muß er gelegentlich eine neue Optik deaktivieren oder einen Shortcut von Hand zurückbiegen.&#8221; </p>
<p>Genau auf dieses Grundrecht poche ich. Als Inhaltsfetischist ist mir Verpackungstrallafiti nicht nur egal, sondern nachgerade ein Graus; einzoomende oder smart wegblendende Fenster oder im Kfz-Stil beschleunigende und verzögernde Scrollbars stehlen vor allem meine kostbare Zeit, die dann nicht mehr zum Konzentrieren auf Wichtiges zur Verfügung steht und Rechenleistung kann ich wirklich sinnvoller einsetzen als für Klickibunti. (Wohlgemerkt: &#8220;Kann&#8221; und &#8220;ich&#8221;, nicht &#8220;muß&#8221; und &#8220;man&#8221;, denn jeder soll ja wie er will. Aber: Ich will halt nunmal so und nicht anders.)</p>
<p>Also: Ein gutes Gesetz, das Opera da all die Jahre befolgt hat. Hat, wohlgemerkt. Denn vor ein paar Tagen hat man es dem Kaiser der neuen Kleider zum Opfer vorgeworfen, der vermutlich seit neuestem mit irgendwelchen Schlipsträgerbrigaden in Oslo regiert. Seit Opera 10.50 sind nun <a href="http://my.opera.com/deutsch/forums/topic.dml?id=437041">Tabs als Unterfenster</a> (mit klassischen Unterfenstersteuerelementen zum schließen, minimieren und wiederherstellen rechts oben unter jenen des Programmfensters) Geschichte und meine konservativen Tab-Buttons durch furchtbar( modern)e, zwangsabgerundete Tabs im nervig-omnipräsenten &#8220;flat style&#8221; ersetzt, Animationen und Ein-/Ausblendungen nicht mehr deaktivierbarer Zwangsstandard selbst in der &#8220;nativen Windows-Skin&#8221; und herkömmliche (&#8221;altbackene&#8221;, &#8220;langweilige&#8221;) Standard-3D-Schaltflächen oder Menüs ohne Schattenverlaufseffekte endgültig Geschichte. Jedes Bestätigen eines Javascript-Hinweisfensters dauert nicht mehr wie noch bis Version 10.10 inklusive wegklicken ca. 50 Millisekunden, sondern wenigstens 500 &#8211; denn ein toller Vista-&#8221;Hintergrund-nach-dunkel-ausblend-und-erst-dann-das-eigentliche-Fenster-anzeig&#8221;-Effekt ließ sich in der &#8220;sensationellen neuen Renderingengine&#8221; wohl nicht als &#8220;optional&#8221; einbringen.</p>
<p>Na: Die angeblich &#8220;sieben mal schnellere Javascriptengine&#8221; wird&#8217;s danken. Ebenso der Nutzer &#8211; ich jedenfalls: Noch heute Abend erfolgt das Rollback auf 10.10 &#8211; und das wird dann wohl bis auf weiteres mein letzter Opera sein, wenn man sich in Oslo nicht noch auf gute Traditionen besinnt. Eine Weile komme ich damit noch gut klar, und irgendjemand wrd sich bezeiten schon an das genannte Grundgesetz erinnern.</p>
<p>Angesichts der aktuellen Entwicklung sollte man &#8220;Opera&#8221; wohl jedenfalls schnell in &#8220;Operette&#8221; umbenennen. Nicht weil er kleiner und leichter geworden wäre, aber wie schon vor Jahrhunderten in der Bühnenkunst obsiegt nun auch im Browserfenster (und im Wortsinn) das Oberflächliche. Schade.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Nicht nur, daß das Teil mich ohne Not von sehr liebgewonnenen Präferenzen wegzwingen will: Es ist auch noch hoffnungslos buggy. Die tolle neue Grafikengine ist bestenfalls Beta-Ware, verkackt bei Plugins oder simplem Alt-Tab-Wechseln und reagiert nicht auf jedes Systemereignis mit dem obligatorischen &#8220;Refresh&#8221;. Obendrein ist alles grottig langsam geworden (welch Hochgenuß ist doch da der soeben wiedergewonnene 10.10) &#8211; also wie gesagt: Totalausfall, liebe Norweger. Setzen, sechs, nochmal schön neu. Bzw.: Alt. Wenigstens wie gesagt als Option. Bitte. Danke.</p>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong> Meine Güte. Was habe ich neulich noch <a href="/2010/02/19/die-sind-die-guten/">über andere Browser hergezogen</a>, die einem irgendwas unterjubeln ohne zu fragen. Und was sehe ich da heute nur so nebenbei? Da versucht nun auch der wiederhergestellte Opera 10.10, ohne meine Erlaubnis einzuholen, wiederum auf diese unsägliche neue Version (siehe oben) zu wechseln. Und das, obwohl ich natürlich als erstes alle automatischen Updates ausgeschaltet hatte. Wie kann das sein? Wurde womöglich die von mir in der natürlich prompt nach dem Zurückrollen angeboten Aktualisierung gewählte Option &#8220;später erinnern&#8221; (genau: &#8220;ich will dieses Update nicht&#8221; stand gar nicht zur Debatte!) einfach mal uminterpretiert in &#8220;ändere meine Update-Einstellungen so, daß ich gar nicht mehr gefragt werde&#8221;? Es ist wirklich traurig, zu sehen, wie ein Produkt, das einst Avantgarde war, binnen kürzestem auf diesen unsäglichen Zug voller Taschenspieler aufspringt und sich disqualifiziert. All das kann für einen Skeptiker für mich nur den Grund haben, daß in der neuen Version irgendetwas sein muß, das man mir um jeden Preis untejubeln will. Vertrauensbildung geht anders.</p>
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		<title>Die weiteren Aussichten: Trübe.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/24/der-fall-j-k/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 17:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der etwa fünfzigjährige Staplerfahrer polnischer Herkunft, Johann Kachelsczinsky, der im Nebenhaus meiner Schwippschwägerin wohnt (oder sonst irgendein Privatmensch, dem vorgeworfen wird, etwas möglicherweise strafbares getan zu haben, von dem jedoch ausschließlich ein deutlich begrenzter, ebenfalls privater Personenkreis betroffen ist), wurde kürzlich wegen des Verdachts auf Verunglimpfung seiner Nachbarin verhaftet, damit er sich nicht gen Osten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der etwa fünfzigjährige Staplerfahrer polnischer Herkunft, Johann Kachelsczinsky, der im Nebenhaus meiner Schwippschwägerin wohnt (oder sonst irgendein Privatmensch, dem vorgeworfen wird, etwas möglicherweise strafbares getan zu haben, von dem jedoch ausschließlich ein deutlich begrenzter, ebenfalls privater Personenkreis betroffen ist), wurde kürzlich wegen des Verdachts auf Verunglimpfung seiner Nachbarin verhaftet, damit er sich nicht gen Osten absetze. Daß das nicht in der &#8220;Zeitung&#8221; mit den großen Buchstaben und auch nicht in kleinen Buchstaben oder Sätzen in den sonstigen &#8220;Qualitätsmedien&#8221; auftaucht, hat exakt die gleichen zwei Gründe, die auch zur Folge haben, daß nichts über seine sexuellen Vorlieben, seine Wohnungseinrichtung, seinen Kontostand oder seine Eßgewohnheiten irgendwo gegen Zeilen- oder Minutengeld verkauft wird:</p>
<ol>
<li>Es interessiert &#8211; bis auf direkt Betroffene und evtl. neugierige Nachbarsweiber &#8211; niemanden.</li>
<li>Es geht niemanden etwas an.</li>
</ol>
<p>Wäre Kachelsczinsky beispielsweise Ansager im sagen wir mal Fernsehen und damit das, was allzu gerne als &#8220;Person des öffentlichen Lebens&#8221; bezeichnet wird und womit stets ein angeblich berechtigtes öffentliches Interesse an restlos allem über solche Personen begründet werden soll, gälte Punkt eins &#8211; die menschlichen Abarten des Spannens, der Neugier, des Gaffens, der Sensationslust aus Mangel an eigenem spannenden Leben mal als unabänderbar und hinzunehmend unterstellt &#8211; &#8220;selbstverständlich&#8221; nicht mehr.</p>
<p>Bei Punkt zwei kann man das nicht nur anders sehen, man muß sogar. <span id="more-1142"></span>Sofern man eben nicht selbst vor lauter Sensationsgier, Sensationsillustrierten und Sensations&#8221;reportagen&#8221; nur noch einen bereits völlig verfaulten Wirsing im Zwischenohrhohlraum spazierenträgt. Jawohl: Selbst, wenn man noch so dringend wissen will, wie beispielsweise <del datetime="2010-03-24T16:48:49+00:00">das Fräulein Klum</del><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heidi_Klum#Privatleben"><ins datetime="2010-03-24T16:48:49+00:00">die Frau Samuel</ins></a> unterm stets aktuellen Röckchen aussieht: Daß die Frau ihre (einigermaßen ansehnliche) Fresse bei jeder Gelegenheit in die nächste Kamera hält, liegt eben nicht daran, daß sie ihr Privatleben aus demselben großmütig gestrichen hat, sondern nur daran, daß sie erkannt hat und legitimerweise ausnutzt, daß sie eben dieses Privatleben durch diese Kameras &#8211; mittelbar, selbstverständlich &#8211; deutlich angenehmer gestalten kann. Wer hieraus eine Art runduminformationelles Grundrecht einschließlich des (hypothetischen!) letzten Ladendiebstahls bei Swarowski oder gar Einsicht in Heidis Akten im Verkehrszentralregister ableitet, hat nicht nur einen an der Waffel, sondern ein grundlegendes Existenzproblem: Das Unvermögen, zwischen dem gezielt veröffentlichten Teil eines Menschen (sozusagen dem VERöffentlichten Menschen) und dem auch für sogenannte Prominente geltenden (Grund-!)Recht auf Privatsphäre zu unterscheiden &#8211; und damit letztlich zwischen Fiktion und Realität.</p>
<p>Man hörte und las, speziell aus Reihen einiger Apologeten eines &#8220;investigativen&#8221; &#8220;Qualitäts&#8221;"journalismus&#8221;, vor dem gefälligst nichts verborgen zu haben bleibe, in den letzten Tagen (jene Tage seit der real existierenden Verhaftung einer real existierenden &#8220;öffentlichen&#8221; Person, die weder Heidi Klum heißt, noch ist, noch ihr auch nur entfernt ähnlich sieht), haarsträubende Ausflüchte und noch furchtbarere, an ebendiesen Haaren herbeigezogene Vergleiche &#8211; etwa den mit dem Fall Zumwinkel &#8211; die die oben genannte Unfähigkeit des Unterscheidens nur noch deutlicher untermauern: Wenn J.K. vorgeworfen wird, einer anderen Privatperson etwas angetan zu haben, betrifft das frühestens dann die Allgemeinheit, wenn zu überprüfen ist, ob K. ggf. ein anständiger, rechtsstaatlicher Prozeß gemacht wurde und das Urteil der dann hoffentlich zweifelsfrei bewiesenen Tat angemessen ist. Das öffentliche Interesse hieran ist ausschließlich die laufende Überprüfung funktionierender Strafverfolgung und -vollziehung, also einem wesentlich Tragpfeiler jedes Rechtsstaats. Wenn hingegen ein mutmaßlich korrupter Staatsunternehmer im dringenden Verdacht steht, mir und ca. 80 Millionen anderen Staatsbürgern Steuergelder geklaut zu haben, erscheint es mir müßig, ein schon im Verdachtsmoment legitimes öffentliches Interesse an den Vorgängen auch nur zu bezweifeln, so legitim, wie das von Anfang an bestehende Interesse der oben fiktiv verungelimpften Nachbarin an einer von Anfang an optimalen Aufklärung.</p>
<p>Noch viel schlimmer allerdings, als die Sache an sich, ist, daß diese ekelhafte und spannergeile Hetzmobmeute, die den offenbar gar zu lukrativen Markt für all diese &#8220;Homestories&#8221; in der schicken neuen Villa oder eben Skandalberichte über das unanständige alter ego &#8220;öffentlicher&#8221; Personen bildet, wohl nicht aussterben wird. Es gab sie mindestens schon bei Christi Kreuzigung, garantiert rings um alle Scheiterhaufen des Mittelalters, an einem gewissen neunten November vor gut 70 Jahren in etlichen Einkaufsstraßen und eben auch heute noch. Überall. Auf jedem Kanal. Zum kotzen.</p>
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		<title>&#8220;Erschieß dich doch einfach!&#8221;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/23/erschies-dich-doch-einfach/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 12:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Rubrik &#8220;Forenantworten, für die der Antwortende zeitlebens sofort eine Internetsperre nach der One-Strike-Emergency-Regel erhalten muß&#8221; und die eigentlich zur Kategorie &#8220;kein Wunder, daß dein Computer nicht geht, wechsel doch zu Linux&#8221; gehören:
F: Weiß jemand, wie man bei der Packstation die Annahme eines Pakets verweigern kann?
A: Kündige doch einfach das Packstation Gedönse und lass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Rubrik &#8220;<a href="http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/archive/index.php/t-341706.html">Forenantworten</a>, für die der Antwortende zeitlebens sofort eine Internetsperre nach der One-Strike-Emergency-Regel erhalten muß&#8221; und die eigentlich zur Kategorie &#8220;kein Wunder, daß dein Computer nicht geht, wechsel doch zu Linux&#8221; gehören:</p>
<blockquote><p><strong>F:</strong> Weiß jemand, wie man bei der Packstation die Annahme eines Pakets verweigern kann?<br />
<strong>A:</strong> Kündige doch einfach das Packstation Gedönse und lass es anliefern.</p></blockquote>
<p>Solcher entsinnte Verbaldurchfall von Leuten, die zu jedem Tannenzapfen im Wald noch schnell eine Wurst legen, damit auch von ihnen was dabei ist, wird eigentlich nur noch getoppt von <em>&#8220;Mein Dach ist undicht, was tun?&#8221; &#8211; &#8220;Reiß doch einfach dein Haus ab!&#8221;</em></p>
<p>Drum antworte ich auf die in solchen <del datetime="2010-03-23T11:55:22+00:00">Bei</del><ins datetime="2010-03-23T11:55:22+00:00">Ab</ins>trägen stets latent gestellte Frage <em>&#8220;Obwohl ich sogar in Foren mit möglichst zusammenhangfreien dämlichen Ratschlägen rumtrolle, habe ich keine Freunde, was tun?&#8221;</em> mal präventiv und kostenfrei: Erschieß dich doch, spätestens dann hast du welche. Mindestens einen. Mich.</p>
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		<title>Die sind die Guten!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/19/die-sind-die-guten/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 11:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt im Internetz, wie überall, ein uraltes Phänomen. Und das nennt sich &#8220;Schublade&#8221;. Apple und Google, das sind die Fiesen[tm], &#8220;Micro$oft&#8221; (ha, ha)  sowieso. Und Linux ist prinzipiell über jeden Zweifel erhaben, ebenso wie Open Source. Im Rahmen dieser Tradition ist &#8220;Firefox&#8221; eindeutig ein Guter: Es ist ein Open Source-Projekt, das ist sowieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt im Internetz, wie überall, ein uraltes Phänomen. Und das nennt sich &#8220;Schublade&#8221;. Apple und Google, das sind die Fiesen[tm], &#8220;Micro$oft&#8221; (ha, ha)  sowieso. Und Linux ist prinzipiell über jeden Zweifel erhaben, ebenso wie Open Source. Im Rahmen dieser Tradition ist &#8220;Firefox&#8221; eindeutig ein Guter: Es ist ein Open Source-Projekt, das ist sowieso schon mal das Wichtigste, dann sind da die vielen tollen Addons und die Api, und so fort &#8211; kurzum: Alle alle machen mit &#8211; da kann nix faul sein. </p>
<p>À Popo mitmachen: Auch Google macht da mit.<span id="more-1052"></span> Das ist für sich nix neues. Und ich bin auch niemand, der Google grundsätzlich scheiße findet (siehe oben). Grundsätzlich scheiße finde ich aber Addons, die in einem bejubelten Browser von Google eingebaut werden, und so toll gefunden zu werden scheinen, daß man sie als gar nicht deinstallierungswünschenswürdig befindet und dem Anwender selbst in der benutzerdefinierten Installation (natürlich völlig gutmeinend) nicht als Option anbietet. </p>
<p>Endgültig daneben ist so etwas, wenn es sich um ein &#8220;Addon&#8221; (wohl eher: Optout, aber not so easy) handelt, das alle 30 Sekunden <a href="http://www.pcwelt.de/forum/meinung-news-tests-tipps-downloads/314695-firefox-thunderbird-telefonieren-hause.html">nach Hause telefoniert</a> und erst nach tieferer Recherche und etlichen &#8220;Sicherheits&#8221;-Warnungen <a href="https://wiki.blacksec.org/security/firefox/safebrowsing">abgeschaltet werden kann</a>.</p>
<p>Da lobe ich mir die Closed Source, aber dennoch Free <a href="http://www.opera.com">Software aus Norwegen</a>. Da ist fast alles, was ich an &#8220;Addons&#8221; brauche, schon drin. Und alles, was nach Hause telefoniert, ab Werk ausgeschaltet. Was ein kurzer Blick in den Netzwerkmonitor eindeutig belegt. Und vor dem Aktivieren erfahre ich, was ich da nutzen werde. Kurzum: Die sind die Guten.</p>
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		<title>Lohnung muß sich wieder leisten!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/12/lohnung-mus-sich-wieder-leisten/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn &#8230; in Deutschland &#8230; derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, &#8230;
dann ist das, frei nach dem Obermövenpickminister, in der Tat kein
geistiger Sozialismus.
Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn &#8230; in Deutschland &#8230; derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, &#8230;</p></blockquote>
<p>dann ist das, frei nach dem <a href="http://www.fr-online.de/top_news/2302606_Westerwelle-bereut-nichts.html">Obermövenpickminister</a>, in der Tat kein</p>
<blockquote><p>geistiger Sozialismus.</p></blockquote>
<p>Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnabstandsgebot">muß</a> als <a href="http://www.focus.de/politik/diverses/koalition-ebenfalls-mehr-gehalt-fuer-kanzlerin-und-minister_aid_299999.html">12.860 Euro. Im Monat.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sarkozmus ist,</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/11/sarkozmus-ist/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[wenn ein Land, das einst als Musterbeispiel für die Vertreibung selbstgefälliger und autoritärer Herrscher galt, sich einen abgebrochenen Nachwuchs-Napoleon aus Ungarn zum Sonnenkönig wählt, der vor allem dafür sorgt, daß sein Yacht-Urlaub nicht ins Wasser fällt und seine Maitresse und ihre Mischpoke die richtigen Protektionsgesetze bekommen und in diesem ganzen Zusammenhang selbstredend auch nicht davor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wenn ein Land, das einst als Musterbeispiel für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Französische_Revolution">Vertreibung selbstgefälliger und autoritärer Herrscher</a> galt, sich einen abgebrochenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy">Nachwuchs-Napoleon aus Ungarn</a> zum Sonnenkönig wählt, der vor allem dafür sorgt, daß sein <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/625/362447/text/">Yacht-Urlaub</a> nicht ins Wasser fällt und seine <a href="http://www.facebook.com/m.kirchmair/posts/283847114551">Maitresse und ihre Mischpoke</a> die richtigen Protektionsgesetze bekommen und in diesem ganzen Zusammenhang selbstredend auch nicht davor zurückschreckt, das Fußvolk mit <a href="http://www.wired.co.uk/news/archive/2010-02/10/future-police-meet-the-uk's-armed-robot-drones.aspx">Knüppeldrohnen</a> zu drangsalieren und <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/frankreich-bekommt-internetsperren/">von mißliebigen Internetseiten fernzuhalten</a>. Natürlich im Namen der Kinder. Und der Sicherheit.</p>
<p>Que de la merde, mes chers voisins. Que de la merde. Et que fâcheux. Ou sont-ils, les enfants de la patrille?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgens, halb sieben in Deutschland.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/11/morgens-halb-sieben-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar, zum Glück, keine klebrigsüßen und pseudogesunden &#8220;Frühstückchen&#8221; auf dem Tisch, aber dafür jede Menge staatlich fahrgeprüfter Intelligenzökonomiker auf dem nur unwesentlich winterlichen Asphalt. Früher[tm] ist eben alles besser. Und sei es nur eine Stunde.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar, zum Glück, keine klebrigsüßen und pseudogesunden &#8220;Frühstückchen&#8221; auf dem Tisch, aber dafür jede Menge staatlich fahrgeprüfter Intelligenzökonomiker auf dem nur unwesentlich winterlichen Asphalt. Früher[tm] ist eben alles besser. Und sei es nur eine Stunde.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schön( )er( )trinken mit Onkel Sam</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/09/schoen-er-trinken-mit-onkel-sam/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wußten schon unsere Altvorderen: Nur, wer mitbei der Fahne gedient hat, weiß im Leben Bescheid. Zum Beispiel, daß Wasser nicht nur zum Waschen und (er)trinken da ist, sondern auch, um dem lernunwilligen Nachwuchs die Flausen wegzuspülen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wußten schon unsere Altvorderen: Nur, wer <del datetime="2010-02-09T12:53:00+00:00">mit</del><ins datetime="2010-02-09T12:53:00+00:00">bei</ins> der Fahne gedient hat, weiß im Leben Bescheid. Zum Beispiel, daß Wasser nicht nur zum Waschen und (er)trinken da ist, sondern auch, um dem <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2290930_Soldat-foltert-Tochter-mit-Waterboarding.html">lernunwilligen Nachwuchs die Flausen wegzuspülen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es stört ja eigentlich nicht.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/06/es-stort-ja-eigentlich-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.
Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.<span id="more-1013"></span></p>
<p>Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von Wohnhäusern umgebene Innenhof und die richtige Zeit nicht unbedingt die sonnabendliche Mittagsstunde ist, um mal in aller <del datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ruhe</del><ins datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ausführlichkeit</ins> dem prähistorischen Aggregat beim rumpeln zu lauschen, während man die Popel des Vorbesitzers aus dem Beifahrerflorkati popelt, sollte sich eigentlich[tm] von selbst verstehen.</p>
<p>Eigentlich, wie der folgende, in die Rubrik &#8220;Dialoge, die man nicht mal als Betreiber eines Lästerblocks für möglich halten würde&#8221; fallende Wortwechsel belegt:</p>
<ul>
<li>&#8220;Guten Tag!&#8221;</li>
<li>*Zusammenzuck und aufspring* jetzt ich habe mich erschreckt! Ja bitte?</li>
<li>Ich möchte Sie bitten, den Motor auszuschalten. Dies ist ein Wohngebiet und der Lärm belästigt mindestens vier Dutzend Anwohnerparteien.</li>
<li>Ja kannich machen aber fahren doch hier auf Straße auch Autos.</li>
<li>Ja, genau. Auf der Straße fahren Autos. Und dies hier ist keine Autowerkstatt,  sondern ein Wohngebiet.</li>
<li>Ja aber eigentlich es stört nicht.</li>
<li>Doch, es stört: Mich.</li>
<li>Ja kannich machen aus, aber&#8230;</li>
</ul>
<p>&#8230;aber genau: Nach weiterem guten Zureden (&#8221;ich könnte ja noch einen Sachverständigen in Uniform hinzuziehen&#8221;) war auch diese Lektion in &#8220;ich merke was, was du nicht merkst&#8221; erfolgreich absolviert. Den Mittagsschlaf indes hat es nicht gerettet.</p>
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		<title>F(l)i(n)ck</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der Mövenpickpartei kennenswert. Auszug:
Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.
Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1739/der-alte-mann-und-die-fdp">Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik</a> ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der <a href="/2010/01/20/geschmackvoll-waehlen/">Mövenpickpartei</a> kennenswert. Auszug:</p>
<blockquote><p>Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.</p></blockquote>
<blockquote><p>Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.</p></blockquote>
<p>Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.</p>
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		<title>Ich fand den ja schon immer&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 14:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Führer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;unsympathisch,  den Lobo. Aber daß er jetzt schon eine Bananenrepublik leitet? Verständlich, daß das keiner will. Man stelle sich mal vor, es es ginge um unsere Bananenrepublik. Obwohl wir dann wenigstens wieder mal eine rote Doppelspitze hätten, rein optisch.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;unsympathisch,  den Lobo. Aber daß er jetzt schon eine Bananenrepublik leitet? Verständlich, daß das <a href="http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2010/jan/berlin-8926743-honduras">keiner will</a>. Man stelle sich mal vor, es es ginge um unsere Bananenrepublik. Obwohl wir dann wenigstens wieder mal eine rote Doppelspitze hätten, rein optisch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PPP mit der MPP</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Private Public Partnership&#8221;, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die Mövenpick-Partei nun auch im Bereich Events an: Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind. So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (Via)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Private Public Partnership&#8221;, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die <a href="/2010/01/20/geschmackvoll-waehlen/">Mövenpick-Partei</a> nun auch im Bereich Events an: <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,3006704">Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind.</a> So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4471#h05">Via</a>)</p>
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		<title>Starke Partner</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 17:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;sind sie &#8211; wen wundert&#8217;s Angesichts einer auf Maß geschneiderten Gesundheitspolitik (&#8221;Politik&#8221; im Sinne von &#8220;wir machen das&#8221;, &#8220;Gesundheit&#8221; im Sinne von &#8220;Ihre und unsere Kassen kurieren&#8221;) des naseweisen (&#8221;smarten&#8220;) Mövenpick-Emporkömmlings aus Niedersachsen:

Man sieht: Es wird schwierig mit dem neuen FDP-Logo. Hier ist nämlich schon Vorschlag zwo &#8211; und man mag sich kaum entscheiden wollen!

Ach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/606/500868/text/">sind sie</a> &#8211; wen wundert&#8217;s Angesichts einer auf Maß geschneiderten Gesundheitspolitik (&#8221;Politik&#8221; im Sinne von &#8220;wir machen das&#8221;, &#8220;Gesundheit&#8221; im Sinne von &#8220;Ihre und unsere Kassen kurieren&#8221;) des naseweisen (&#8221;<a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/philipp-roesler-fdp-youngster-im-nahkampf-1516672.html">smarten</a>&#8220;) <a href="/2010/01/20/geschmackvoll-waehlen/">Mövenpick</a>-Emporkömmlings aus Niedersachsen:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/fdp_dkv.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/fdp_dkv-300x213.jpg" alt="Website der DKV (http://www.kooperation.dkv.com/fdp/index.html): Starke Partner - FDP und DKV. Exklusiv für FDP-Mitglieder &quot;und Ihre Familienangehörigen: Persönliche und finanzielle Vorteile!&quot;" title="Filz? Persönliche und finanzielle Vorteile nennt man das!" width="300" height="213" class="blackborder" /></a></p>
<p>Man sieht: Es wird schwierig mit dem neuen FDP-Logo. Hier ist nämlich schon Vorschlag zwo &#8211; und man mag sich kaum entscheiden wollen!</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/fdp_dkv_logo-300x225.jpg" alt="FDP - für Deine Privatvorsorge" title="" width="300" height="225" class="borderless" /></p>
<p>Ach ja:</p>
<blockquote><p>[Zu dem] &#8220;Netzwerk mit Nutzwert&#8221; [gehören ...] andere Partner wie die Mobilfunkfirma Vodafone, der Autovermieter Sixt oder einzelne Reiseanbieter</p></blockquote>
<p>Oder auch <a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/sawicki104.html">im Pharmabereich</a>. So wissen wir schon mal, in welchen Wirtschaftsbereichen uns künftig weitere &#8220;Beschleunigungsgesetze&#8221; erwarten. Und dürfen uns auf weitere Parteilogos gefaßt machen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geschmackvoll wählen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/20/geschmackvoll-waehlen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 14:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;mit der Mövenpick-Partei &#8211; für jeden Geldbeutel ist was dabei!

Hier können Sie so viel fressen, wie Sie kotzen möchten. Angemessene Spende vorausgesetzt, Amigos!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mit der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,672756,00.html">Mövenpick-Partei</a> &#8211; für jeden Geldbeutel ist was dabei!</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/FDP-SB-Restaurant.jpg" alt="FDP SB-Restaurant" title="" width="300" height="300" class="blackborder" /></p>
<p>Hier können Sie so viel fressen, wie Sie kotzen möchten. Angemessene Spende vorausgesetzt, Amigos!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es bleibt in der Familie</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/18/es-bleibt-in-der-familie/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muß nicht mal schadenfroh sein und sollte es auch nicht. Zumindest in diesem Fall, denn natürlich tragen die Mehrkosten wir[tm]. Wer sonst. Trotzdem hat es etwas heimeliges, wenn die Decken der zu Zeiten der Birne&#8217;schen Schwarzgeldmonarchie für Millionenbeträge (natürlich, denn alles, was in einen schwarzen Koffer paßt, ist bekanntlich Portokasse &#8211; Ehrensache!) zusammengepfuschten Monumentalbauten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß nicht mal schadenfroh sein und sollte es auch nicht. Zumindest in diesem Fall, denn natürlich tragen die Mehrkosten wir[tm]. Wer sonst. Trotzdem hat es etwas heimeliges, wenn die Decken der zu Zeiten der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaffäre">Birne&#8217;schen Schwarzgeldmonarchie</a> für Millionenbeträge (natürlich, denn alles, was in einen schwarzen Koffer paßt, ist bekanntlich Portokasse &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl#Parteispendenaff.C3.A4re_und_seine_Zeit_nach_der_Kanzlerschaft">Ehrensache</a>!) zusammengepfuschten Monumentalbauten nun &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel#Bundesministerin_f.C3.BCr_Frauen_und_Jugend_.281991.E2.80.931994.29">seinem Mädchen</a>&#8221; auf das mühsam hochtoupierte Vogelnest <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Bundeskanzleramt-Baupfusch;art270,3004170">bröseln</a>. Vive la familia, Don Kohleone &#8211; Silvio wäre stolz auf Dich!</p>
<p>(<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4463#h18">Via</a>)</p>
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