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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Ab sofort ehrlich</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 22:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Für wie unverzichtbar ich die Ikonen einer auf &#8220;immer mehr&#8221; ausgerichteten bedingungslose Konsumgesellschaft halte, wissen die zweieinhalb Leser dieses Blockes. Was wäre ein Kuchen, der vor allem schmecken soll, ohne eine schicke Packung oder gar einen fetzigen Markennamen. Und vor allem: Was wäre ein Einkauf ohne die vorangehende (und, wenn es nach den hiervon lebenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für wie unverzichtbar ich die Ikonen einer auf &#8220;immer mehr&#8221; ausgerichteten bedingungslose Konsumgesellschaft halte, wissen die zweieinhalb Leser dieses Blockes. Was wäre ein Kuchen, der vor allem schmecken soll, ohne eine schicke Packung oder gar einen fetzigen Markennamen. Und vor allem: Was wäre ein Einkauf ohne die vorangehende (und, wenn es nach den hiervon lebenden Agenturen geht, allein oder wenigstens vorrangig ausschlaggebende) Reklame.</p>
<p>Nun, Spaß beiseite. Natürlich wird vor allem Reklame in ihrer Überflüssigkeit und angesichts ihres mittlerweile allgemeingültigen Fremdschämfaktors normalerweise nur noch von ihren Machern übertroffen. Aber es gibt Ausnahmen, ja, regelrechte Sternstunden. <span id="more-2165"></span>Seit neuestem brüstet sich nämlich ausgerechnet die wie ihre Schwester Saturn zum Metro-Konzern gehörende Mediamarkt-Gruppe &#8211; nach unvergessenen (nicht) vollkommen blöden &#8220;Claims&#8221; und hochnotpeinlichen Cowboy- (Ronald Nitschke, der einst als vertrottelter Konsuln-Fahrer in &#8220;Praxis Bülowbogen&#8221; dann doch mehr überzeugte), Pseudo-Law-and-order- (irgendein Anwalt) oder, äh, ferner-liefen-Auftritten (irgendwelche Möchtegernkomiker) &#8211; mit einer echten Ungeheuerlichkeit, und damit meine ich nicht das in Werbeagenturen in zwischen zum Einstellungstest gehörende Deppen Leer Zeichen:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0433.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0433-600x398.jpg" alt="Werbeplakat für den &quot;neuen Mediamarkt-Preis&quot;: &quot;Der erste Preis ohne den Preis-Irsinn. Klare Ansage. Zwei zum Preis von zwei.&quot;" title="" width="600" height="398" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2166" /></a></p>
<p>Meine Damen, meine Herren, bitte beachten Sie die unaufdringliche, dezent im Hintergrund gehaltene Sensation: Hier wirbt ein Unternehmen damit, daß es &#8211; so verstehe ich dieses Plakat jedenfalls &#8211; <em>neuerdings</em> tut, was das &#8220;Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb&#8221; vorschreibt: Den Grundsatz der sogenannten Preisklarheit und -wahrheit einhalten.</p>
<p>Liebe bisher vielleicht doch zu Unrecht verachtete Reklamebranche: Ich kann eine solch entwaffnende Ehrlichkeitsoffensive nur bedingungslos unterstützen. Und mir bei der Gelegenheit noch viele weitere solcher Kampagnen wünschen. Zum Beispiel für Parteien (&#8221;jetzt ist uns unser Geschwätz von gestern nicht mehr egal!&#8221;), Brötchenimitationsfabriken (&#8221;ab sofort aber wirklich ohne Sägemehl und Knochenleim&#8221;) oder für Banken (&#8221;künftig nur noch Finanzprodukte, die Sie wirklich brauchen&#8221;).</p>
<p>Obwohl, da fällt mir ein: Schon länger bewirbt die Firma Mars einige Produkte ihre Katzenfuttersparte &#8220;Whiskas&#8221; mit dem Hinweis auf einen Fleischanteil von &#8220;jetzt 60%&#8221;. Möchte ich wirklich wissen, wie hoch der bisher war? Und was da sonst noch drin ist, jetzt nur noch zu 40%?</p>
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		<title>Bild dir meine Ansicht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 07:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[BILD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mache jetzt auch (wieder) was mit Bildern. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache jetzt auch (wieder) <a href="http://bilder.davidbln.de">was mit Bildern</a>. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Absolut relativ.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/10/04/absolut-relativ/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 16:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was mit Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Internetunternehmungen, die &#8211; wie zum Beispiel diese hier &#8211; etwas mit Selbstdarstellung zu tun haben, ist das kostenlose, quelloffene Redaktions-/&#8221;Blog&#8221;-System Wordpress inzwischen wohl erste Wahl. Das liegt sicher und vor allem am relativ überschaubaren Installations- und Anpassungsaufwand. Andere Systeme wie Drupal sind hier deutlich flexibler und mächtiger, aber eben auch viel komplexer. Und mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Internetunternehmungen, die &#8211; wie zum Beispiel diese hier &#8211; etwas mit Selbstdarstellung zu tun haben, ist das kostenlose, quelloffene Redaktions-/&#8221;Blog&#8221;-System Wordpress inzwischen wohl erste Wahl. Das liegt sicher und vor allem am relativ überschaubaren Installations- und Anpassungsaufwand. Andere Systeme wie Drupal sind hier deutlich flexibler und mächtiger, aber eben auch viel komplexer. Und mit Hilfe vieler optional erhältlicher Erweiterungen (&#8221;Plugins&#8221;) und/oder etwas PHP-Grundwissen können auch ungeübte Selbstdarsteller erstaunlich individuelle Projekte verwirklichen.</p>
<p>Einen grundlegenden Schönheitsfehler hat Wordpress allerdings. Zumindest für Menschen, die wie ich gerne selbst kontrollieren, was so ein System letztlich an Daten in die weite Welt pustet. Im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Redaktionssystemen herrscht im harten Kern der &#8220;Entwicklergemeinde&#8221; die felsenfeste Überzeugung, daß absolute und vollqualifizierte URL-Pfade so etwas wie die reine Lehre und der Weisheit letzter Schluß in einem sind. <span id="more-2140"></span></p>
<p>Argumente wie &#8220;mit ein und demselben Datenbestand auf verschiedenen Hosts, etwa einem für Testzwecke und einem produktiven, arbeiten&#8221; oder &#8220;bei Domainwechsel unkompliziert umziehen&#8221; läßt diese Gemeinde nicht gelten. Man könne ja &#8220;mit wenigen SQL-Befehlen alle Inhalte durchsuchen und die fraglichen Teile ersetzen&#8221;. Auch, daß wirklich jeder in den letzten 15 Jahren veröffentlichte Internetbrowser längst in der Lage ist, einen relativen Link wie <code>/inhalt/uebersicht/unterschied-zwischen-relativen-und-absoluten-pfaden.html</code> selbständig um den Host-Teil der verlinkenden Seite zu ergänzen, also hier zum Beispiel zu <code>http://www.davidbln.de/inhalt/uebersicht/unterschied-zwischen-relativen-und-absoluten-pfaden.html</code>, galt in den zahllosen bisher hierüber zu findenden Diskussionen als völlig unerheblich (siehe oben: reine Lehre und so). Und, als ob es Sache des Redaktionssystem sei, seinen Anwender vor &#8220;Bestrafungen&#8221; durch Google zu schützen, liest man gern, daß &#8220;duplicate content&#8221; ohnehin unter allen Umständen zu vermeiden sei und es schon deshalb keine Notwendigkeit gäbe, den status quo zu überdenken. Immerhin: Man hat sich, da die Frage eben doch viel öfter aufkommt als ihre Gegner sie wegzuargumentieren vermögen, inzwischen darauf verständigt, die Entscheidung über &#8220;richtig&#8221; und &#8220;falsch&#8221; künftig dem Benutzer selbst zu überlassen und in einer zeitlich noch nicht näher definierten Zukunft beide Möglichkeiten als Optionen anzubieten.</p>
<p>Da ich zu den ungeduldigen Menschen gehöre, die noch nicht mal auf absehbare und feststehende Termine gerne warten, habe ich also nach Alternativen gesucht. Ein gangbarer, aber aus meiner  Sicht unzuverlässiger Weg ist das <a href="http://www.456bereastreet.com/archive/201010/how_to_make_wordpress_urls_root_relative/">Definieren von Ausgabefiltern direkt in Wordpress</a>. Unzuverlässig, weil es im System etliche zu filternde Funktionen gibt, die allesamt standardmäßig absolute Pfade ausgeben und weil es, wenn nachträglich appliziert, unter Umständen immer noch nicht alles abfängt. Letzteres kann zum Problem werden, wenn man Wert darauf legt, daß identische Inhalte auf gar keinen Fall anhand eindeutiger Hostadressen miteinander in Verbindung gebracht werden können (ja, es soll sogar Leute geben, die nicht nur keinen Wert auf fantastische SERP-Ränge  legen, sondern ganz gezielt eine Suchmaschinenindizierung vermeiden!).</p>
<p>Für mich war daher nach kurzer Analyse klar, daß die einzig sichere und saubere Lösung nicht &#8220;vor&#8221; und nicht in, sondern erst &#8220;nach&#8221; Wordpress liegen kann. Sprich, daß jeder HTML- und XML-Quelltext erst gesäubert wird, wenn die gutmeinende Wortmamsell ihre bevormundenden Pfoten nicht mehr an den zum Leser transportierten Datenstrom anlegen kann. Es gäbe hierfür mehrere Ansätze: Einer wäre etwa ein PHP-Wrapper, der über die .htaccess-Datei anstelle der Wordpress-index.php eingebunden wird, die er seinerseits aufruft und deren Ausgabe er anschließend mit einem einfachen Ersetzungsmuster bereinigt. Allerdings gehört PHP schon von Haus aus nicht zu den ressourcenschonendsten Systemen und hat seine Stärken eindeutig woanders. Auch wäre mir das Risiko, vordefinierte Funktionen und Abläufe zu stören, zu hoch.</p>
<p>Nein, PHP kann hier nur im Notfall das Mittel der Wahl sein. Wenn es ein Serverwerkzeug gibt, das sich wie kein anderes für die schnelle und effiziente Manipulation und Filterung von (Quell-)Textdaten eignet, dann ist es vielmehr PERL, das auf jedem ordentlichen Webserver ohnehin installiert ist und auf allen anderen System schnell nachgerüstet werden kann. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Perl-Schicht um die eigentliche Wordpress-PHP-Maschine &#8220;herumzuwickeln&#8221;. Es gibt integrative Module, die beide Systeme auf verschiedene Art miteinander verbinden können. Bei komplexen Projekten ist allerdings eine ressourcenschonende und, sofern installiert, fastcgi nicht ausbremsende Methode nötig. </p>
<p>Idealerweise wird die Perl-Schicht jedoch direkt vom Webserver selbst bereitgestellt. Im Falle des Apache-Webservers gibt es hierfür ein fertiges Modul, das sich vor allem in Linux-/Unix-Umgebungen mit Paketverwaltungen sehr einfach installieren und aktivieren läßt. Es heißt <a href="http://perl.apache.org/">mod_perl</a> und ist so hilfreich, wie es derzeit noch mangelhaft dokumentiert ist. Es integriert Perl quasi nahtlos in den Webserver und ermöglicht unter anderem das einbinden eigener Filter, die zum Beispiel Datenströme unmittelbar vor der Ausgabe an den Client schnelll und einfach manipulieren können. Voraussetzung ist lediglich ein eigener Webserver, soll heißen, einer, auf dem man selbst Module einbinden und .htaccess-Dateien und/oder Vhost-Konfigurationen bearbeiten kann oder, wenn man den nicht hat, dann ein hilfsbereiter Hosting-Anbieter, der einem mod_perl nachrüstet und die Möglichkeit bietet, eigene Apache-Perl-Module in einem dem Apache bekannten Systempfad einzubinden.</p>
<p>Wie gesagt: mod_perl ist sehr leistungsfähig und vielseitig. Ich beschränke mich hier auf die Dokumentation meiner Behelfslösung unter Apache2 für das Problem der sturen Wordpress-Entwickler und hoffe, es hilft anderen, die hierfür ebenfalls eine Lösung suchen. Wer tiefer einsteigen will, muß sich schon selbst mit der Dokumentation des Moduls befassen und, natürlich, Perl-Kenntnisse besitzen. Diese lassen sich ja glücklicherweise aus vielen Quellen anlesen.</p>
<h3>Beispieldefinition</h3>
<p>In meinem Beispiel soll eine Wordpress-Installation auf zwei Servern laufen. Einer davon heißt <code>test.domain.xy</code>, der andere <code>www.domain.ab</code>. Egal, auf  welchem Server geschrieben oder gelesen wird: In den ausgegebenen Dokumenten soll im Quelltext niemals einer dieser beiden Server hartkodiert auftauchen. Stattdessen sollen alle Pfaden relativ zum Web-Stammverzeichnis (DOCUMENT_ROOT) erscheinen, also stets mit &#8220;/&#8221; beginnen. Das erfordert in der Praxis, daß alle Quelltexte auf das Auftauchen der Zeichenfolgen </p>
<ul>
<li><code>http://test.domain.xy</code></li>
<li><code>https://test.domain.xy</code></li>
<li><code>http://test.domain.xy</code></li>
<li><code>https://www.domain.ab</code></li>
</ul>
<p>überprüft werden und alle Vorkommen dieser Suchtexte ersatzlos gestrichen, also mit einer leeren Zeichenfolge ersetzt werden und das jeweilige Dokument erst anschließend ausgeliefert wird.</p>
<h3>1. mod_perl installieren und aktivieren</h3>
<p>Unter Ubuntu/Debian am besten mit Hilfe der Paketverwaltung <code>libapache2-mod-perl</code> suchen und installieren, in anderen Systemen wird es kaum schwieriger sein. Falls Perl selbst noch nicht installiert ist, sollte es als Abhängigkeit ohnehin automatisch mitinstalliert werden. </p>
<p>Anschließend das Modul in Apache aktivieren, je nach Systemstandards in der apache2.conf oder einer eigenen Modulkonfigurationsdatei: </p>
<p><code>LoadModule perl_module /usr/lib/apache2/modules/mod_perl.so</code></p>
<p>Nach dem Apache-Neustart steht das Modul bereit.</p>
<h3>2. Filter in alle betreffenden VHost-Konfigurationen einfügen</h3>
<p>Das Apache-Perl-Modul durchsucht, sobald es mit der Anwendung eines sogenannten Perl-Handlers beauftragt wird, alle ihm bekannten Systempfade nach zusätzlichen Modulen. Es gibt auch schon eine Menge fertiger Module, die bei der Installation eingerichtet werden und auf die man bei der Erstellung eigener Filter bequem zurückgreifen kann, um zum Beispiel Umgebungsvariablen des Serverkontextes abzufragen oder überhaupt an den jeweils zu bearbeitenden Datenstrom heranzugelangen.</p>
<p>Damit unser noch zu erstellendes Modul &#8211; ich nenne es mal <code>fixWordpress.pm</code> &#8211; zur Filterung von ausgegebenen Datenströmen als Filter aufgerufen wird, ist für jeden bestehende Vhost oder Server (im Beispiel ist es ein Host mit zwei Servernamen, was den ursprünglichen Zweck der Übung natürlich ad absurdum führt, für den weiteren Inhalt aber unwichtig ist) die Konfiguration wie folgt zu ergänzen:</p>
<blockquote><pre><code>
DocumentRoot /home/userx/webs/beispiel
ServerName www.domain.ab
ServerAlias test.domain.xy
&lt;Directory /home/userx/webs/beispiel&gt;
  # (beliebige Direktiven, die hier auch vorher schon standen)
  # Die folgende Zeile ist die entscheidende und wird weiter unten erklärt:
  PerlOutputFilterHandler MyApache2::fixWordpress
&lt;/Directory&gt;
</code></pre>
</blockquote>
<h3>3. Den Filter erstellen</h3>
<p>Der gerade eingefügte Handler weist mod_perl in typischer Perl-Modul-Notation an, die ihm bekannten Systempfade nach einem Verzeichnis namens <code>MyApache2</code> zu durchsuchen und von dort das Perl-Modul namens <code>fixWordpress</code> einzubinden. Ich habe das Verzeichnis unterhalb von <code>/etc/apache2</code> angelegt. Verzeichnisrechte für den Webserver, der das dort zu erstellende Modul aufrufen soll, nicht vergessen!</p>
<p>Als nächstes wird der eigentliche Filter in Form der Datei <code>/etc/apache2/MyApache2/fixWordpress.pm</code> erstellt. Ich habe den Quelltext so gut es geht kommentiert und sogleich versucht, keine allzuweiten Detail-Ausflüge zu unternehmen.</p>
<blockquote>
<pre><code>
#file:MyApache2/fixWordpress.pm
#--------------------------------

#Namensraum für diesen Handler festlegen
package MyApache2::fixWordpress;

#Konventionen und includes definieren
use strict;
use warnings;
use Apache2::Filter ();
use Apache2::RequestRec ();
use Apache2::RequestIO ();
use Apache2::ServerRec ();
use APR::Table ();
use Apache2::Const -compile => qw(OK DECLINED);
use constant BUFF_LEN => 1024;

# Jedes Handler-Package muß die Methode "handler" besitzen und definieren.
# Sie ist das eigentliche Programm für unseren Zweck.

sub handler {
	# die Methode erhält als erstes Argument eine Referenz auf den Datenstrom
	my $f = shift;

	# Eine Eigenschaft des Datenstromobjekts ist der zugrundeliegende Server-Request.
	# Von dessen Eigenschaften interessiert hier der Content-type des Datenstroms,
	# denn wir wollen nur Quelltexte filtern. Entspricht dem mime-Typ text/*
	if ($f->r->content_type =~ /^text\//) {

		# Die Datenströme werden häppchenweise in sogenannten Buckets übergeben.
		# diese lassen sich nicht ohne weiteres filtern, da sie zerhackt sein können.
		# Also müssen wir sie solange sammeln, bis der letzte Bucket kommt (weiter
		# unten).
		# Beim ersten Aufruf, den man an der noch nicht existierenden Eigenschaft
		# "ctx" (=context) erkennt, müssen wir außerdem die bereits erstellte
		# Request-Eigenschaft "Content-length" löschen, da wir den gesamten
		# Content kürzen.
		# Diesen setzen wir nach der Modifikation erneut; falls weitere
		# Filter/Module wie mod_deflate aktiv sind, kann man das auch lassen,
		# da sie abermals die Datenmenge verändern.

		# Routinen für den ersten Daten-Bucket
		unless ($f->ctx) {
		  	# Die ctx-Variable bleibt für weitere Durchläufe erhalten und
		  	# kann nach belieben verwendet werden. Hier wird sie als
		  	# Hash verwendet, der sich zunächst merkt,
		  	# daß der erste Bucket angekommen ist ("invoked").
		  	my $ctx = $f->ctx;
		  	$ctx->{invoked}=1;
		  	$f->ctx($ctx);
		  	$f->r->headers_out->unset('Content-Length');
		}

		# Routine für alle Buckets, einschl. des ersten und des letzten aufrufen
		# (siehe weiter unten)
		process($f);

		# Routinen nur für das letzte Bucket. Bei diesem ist das Flag
		# "seen_eos" gesetzt.
		if ($f->seen_eos) {
		  finalize($f); # siehe wiederum weiter unten
		}

		# Daß wir den Datenstrom bearbeitet haben, teilen wir Apache mit:
		return Apache2::Const::OK;
	} else {
		# Es sei denn, der Datenstrom hat einen nicht-text-mime-Typ.
		# Dann tun wir nichts und melden auch das zurück:
		return Apache2::Const::DECLINED;
	}
}

# Die folgende Routine wird weiter oben für jedes Datenbucket aufgerufen.
# Sie hängt den Inhalt an eine "Merk"-Eigenschaft des anfangs definierten Context-
# Hashes an. Erst beim letzten Bucket wird dieser komplette Inhalt
# verarbeitet und ausgegeben.
sub process  {
	# Wiederum wurde der Routine das Handle für den Datenstrom übergeben,...
	my $f = shift;

	# ...der eingehende Datenstrom-Bucket ausgelesen...
	my $ctx = $f->ctx;
	while ($f->read(my $buf,BUFF_LEN)) {
		$ctx->{raw}.=$buf;
	}
	# ...und der aktualisierte Kontext wieder dem Datenstrom-Handle mitgeteilt
	$f->ctx($ctx);
}
# Erst mit dieser Routine für das letzte Bucket geschieht das eigentliche Filtern.
# In der Eigenschaft "raw" des Kontext-Objektes liegt uns nun der ganze Quelltext so
# vor, wie ihn Wordpress erzeugt hat. Wir können ihn nach Belieben manipulieren:
sub finalize {
	my $f = shift;
	my $ctx = $f->ctx;
	my $out = $ctx->{raw};

	# mit einem simplen regulären Ausdruck suchen und ersetzen wir alle unerwünschten
	# Spuren hartkodierter URL-Host-Teile ganz nach Belieben:
	$out =~ s/https?:\/\/(test\.domain\.xy|www\.domain\.ab)//gi;

	# Da wir nun die neue Länge des Datenstroms kennen, setzen wir den
	# oben gelöschten Header-Wert mit dem neuen Wert:
	$f->r->headers_out->set('Content-Length',length($out));

	# zu guter Letzt geben wir noch das Ergebnis der Manipulation,
	# also den neuen Quelltext, in einem Rutsch zurück:
	$f->print($out);
}

# Das folgende muß so sein in jedem Perl-Modul:
1;
</code></pre>
</blockquote>
<p>Nach einem Neustart des Webservers und sofern alles nach Plan läuft, kann man das Ergebnis der Mühe nun im Quelltext seiner Wordpress-Dokumente bestaunen: Nirgendwo tauchen mehr absolute Pfade auf.</p>
<h4>3a. Alternative Manipulationen</h4>
<p>Im Gegensatz zu klassischem Browsing kann es beim Erstellen von Feeds, die ja ebenfalls aus Quelltexten bestehen, je nach Feedreader zu Problemen kommen, wenn keine server-absoluten URLs angegeben werden. Anstatt also die fraglichen Suchmuster aus dem Code-Beispiel mit einer leeren Zeichenfolge zu ersetzen, kann es sinnvoll sein, stattdessen den Serverteil jeweils dynamisch mit dem tatsächlich angesprochenen Server zu ersetzen. Das erfodert gerade mal eine zusätzliche und eine geänderte Zeile.</p>
<p>Statt:</p>
<blockquote><pre><code>
$out =~ s/https?:\/\/(test\.domain\.xy|www\.domain\.ab)//gi;
</code></pre>
</blockquote>
<p>wird</p>
<blockquote><pre><code>
my $servername = $f->r->server->server_hostname;
$out =~ s/(https?:\/\/)(test\.domain\.xy|www\.domain\.ab)/$1$servername/gi;
</code></pre>
</blockquote>
<p>eingefügt. Fertig!</p>
<p>Wie gesagt: Bei mir und für meinen Zweck funktioniert diese Lösung wunderbar und ohne irgendeinen erwähnenswerten, spürbaren Leistungsverlust und ich hoffe, daß das lästige Problem der &#8220;Host-Bevormundung&#8221; durch allzu dogmatische Wordpress-Entwickler (die ansonsten eine meist tolle Arbeit für umme machen) damit auch für einige andere lösbar wird. Wer Ergänzungen oder Korrekturen hat, bitte melden! Viel Erfolg!</p>
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		</item>
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		<title>Oben und unten</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/09/14/oben-und-unten/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 19:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Man sollte stets nach höherem streben, nie mit sich und seiner Situation zufrieden sein und sich erfolgreiche Vorbilder suchen.&#8221;
&#8220;Du meinst solche, die sich mit Ellenbogen und dafür ohne Skrupel, mit viel Beschiß und meist überschaubarem Sachverstand an die Spitze setzen, um unsereinen dann auszubeuten, zu bevormunden und nach Strich und Faden zu verarschen? Uns zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man sollte stets nach höherem streben, nie mit sich und seiner Situation zufrieden sein und sich erfolgreiche Vorbilder suchen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du meinst solche, die sich mit Ellenbogen und dafür ohne Skrupel, mit viel Beschiß und meist überschaubarem Sachverstand an die Spitze setzen, um unsereinen dann auszubeuten, zu bevormunden und nach Strich und Faden zu verarschen? Uns zu zensieren, zu gängeln, mit frommen Sprüchen und vaterfreundlichem Getue in Sicherheit zu wiegen, ganz wie der Schäfer seine Lämmer kurz vor Ostern?&#8221;</p>
<p>&#8220;Du spinnst ja. In Afrika hungern sie. Aber doch nicht bei uns. In China wird zensiert, das ist ja wohl deutlich schlimmer. Im Iran treten sie die Menschenrechte mit Füßen, das wirst du ja wohl nicht vergleichen wollen. Und korrupte, selbstherrliche Regime gab es unter Adolf und Honecker, aber bei uns? Uns geht es ja wohl immer noch ziemlich gut hier.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeiten wie diese</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/09/05/zeiten-wie-diese/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tot]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.
Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. 
Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo wir gerade dabei und beim Thema <a href="/2011/09/05/kindisch/">kindisch</a> sind: <a href="">Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.</a></p>
<p>Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. <span id="more-2132"></span></p>
<p>Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich schwarz und weiß. Entweder, man fühlt sich der Aufklärung verpflichtet oder man tut es nicht. Jeder, der Darstellungen natürlicher Tatsachen und Realitäten auch nur mit der optionalen Filterung derselben begegnet, entscheidet sich für letzteres. Aus diesem Grund werde ich, sobald ein solcher Filter tatsächlich implementiert wird, meine Mitarbeit an allen Wikipedia-Projekten beenden und meine Konten dort löschen. Für ein Aufklärungsprojekt, das sich sukzessive dem allgemeinen Trend zu Restauration, Neokonservativismus und neuer Prüderie unterwirft, ist ein schneller Tod deutlich wünschenswerter als ein langsames Siechtum. Und dieses Siechtum beginnt mit dem Öffnen dieser Büchse der Pandora, egal wie viele wohlklingende Argumente man sich hier aus den Fingern saugen mag.</p>
<p>Schade, aber vermutlich nicht zu ändern. Man darf hoffen, daß es Menschen gibt, die das dort gesammelte Wissen in Text und Bildern rechtzeitig und wertneutral konservieren. Für eine bessere und hellere Zeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kindisch</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[Deine Mudda]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer öfter brüsten sich Unternehmen und Konzerne mit der Behauptung, besonders viel für die sogenannte &#8220;Work-Life-Balance&#8221; ihrer Arbeitssklaven zu tun. Teil und Krönung dieser selbstverständlich völlig frei erfundenen und vor allem wortgewaltigen Schönfärbereien ist die sogenannte Kinderfreundlichkeit. 
Diese besteht, je nach Firma, in einem Betriebskindergarten, der selbstverständlich in den wenigsten Fällen für die Eltern kostenneutral [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer öfter brüsten sich Unternehmen und Konzerne mit der Behauptung, besonders viel für die sogenannte &#8220;Work-Life-Balance&#8221; ihrer Arbeitssklaven zu tun. Teil und Krönung dieser selbstverständlich völlig frei erfundenen und vor allem wortgewaltigen Schönfärbereien ist die sogenannte Kinderfreundlichkeit. </p>
<p>Diese besteht, je nach Firma, in einem Betriebskindergarten, der selbstverständlich in den wenigsten Fällen für die Eltern kostenneutral daherkommt; wir sind schließlich nicht im Kommunismus. Noch öfter und lieber wird das Wort von der vermeintlichen Kinderliebe freilich ausgesprochen im Zusammenhang mit der Genehmigung, die lieben Kleinen mit ins Büro zu bringen. </p>
<p>Ich darf diese ganz spezielle Form elterlicher Zuneigung selbst immer häufiger in meinem ganz persönlichen Büroumfeld erleben und frage mich dabei vor allem: Was hätte ich selbst als Kind solch fürsorglich( angestellt)er Eltern wohl als erstes gemacht? <span id="more-2130"></span>Irgendwas kaputt? Krach? Weglaufen? Ernsthaft: Wie kann man sich eigentlich einreden (lassen), es gäbe für die lieben Kleinen nichts faszinierenderes, als Papa oder Mama dabei zuzusehen, wie sie entweder völlig in ihrer geliebten Arbeit aufgehen (so lernt man als Kind wenigstens, sich nicht immer selbst als Mittelpunkt zu sehen, und sei es nur der der elterlichen Liebe) oder aber schlecht und recht durch die alltägliche Gruseldarbietung einer fleischgewordenen Geisterbahn navigieren. Mit ein paar Spielsachen ohne jedes Alters- und Bezugsgruppenmitglied, aber dafür inmitten alter Säcke und Säckinnen zwischen sechs und neun Stunden verharren zu dürfen.</p>
<p>Nein. Wirklich kinderfreundlich ist ein Unternehmen, das seinen Angestellten genug Gehalt bezahlt, um eine Kinderbetreuung in kindgerechter Umgebung finanzieren zu können. Sei es außerhalb der Familie oder innerhalb derselben, indem &#8211; wie in der sozialistischen Vergangenheit selbst einer BRD einst möglich &#8211; das Daheimbleiben eines Elternteils problemlos und ohne Existenzrisiken möglich ist. Wirklich kinderfreundlich sind Arbeitgeber (und -nehmer), die in &#8220;Notlagen&#8221; und Ausnahmefällen das Daheimbleiben eines Elters ermöglichen, sei es mit Heimbürotätigkeit oder auch ohne. Wirklich kinderfreundlich ist eine Gesellschaft, in der nicht Kind und Arbeitsplatz irgendwie &#8220;vereinbar&#8221; sind, sondern in der ein Arbeitsplatz im Bezug auf Kinderaufzucht, wie auch auf alles andere, Mittel zum Zweck und nicht Mittelpunkt des Selbstzwecks ist.</p>
<p>Aber da sind wir schon wieder bei einer Utopie, deren bloßes Erwähnen in Zeiten wie diesen als Sakrileg gilt. Oder zumindest als kindisch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schuster, Leisten.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Fürs Protokoll und weil man das gar nicht oft genug wiederholen kann: Nur, weil jemand wirklich tolle Kameras baut &#8211; was ich ehrlich meine, denn ich bin seit frühester Kindheit treuer Nikon-Kunde! &#8211; und diesen als Fernost-Hersteller, die grundsätzlich für so etwas eigentlich bis heute nicht allzu berühmt sind, sogar hervorragende Bedienungsanleitungen beizulegen vermag, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fürs Protokoll und weil man das gar nicht oft genug wiederholen kann: Nur, weil jemand wirklich tolle Kameras baut &#8211; was ich ehrlich meine, denn ich bin seit frühester Kindheit treuer Nikon-Kunde! &#8211; und diesen als Fernost-Hersteller, die grundsätzlich für so etwas eigentlich bis heute nicht allzu berühmt sind, sogar hervorragende Bedienungsanleitungen beizulegen vermag, ist er noch lange nicht für &#8220;alles, was mit Elektronik zu tun hat&#8221; qualifiziert. Schon gar nicht für Software.<span id="more-2128"></span></p>
<p>Wer sich für Fotografie und Bildverarbeitung nicht interessiert, lese bitte im nächsten Absatz weiter. Für alle anderen, die keine Nikon-Kamera besitzen: Kostenlos legt Nikon seinen DSLRs eine Software namens &#8220;ViewNX&#8221; bei. Diese dient einerseits dazu, mit der Kamera im Rohformat erstellte Aufnahmen nachzubearbeiten. Genaugenommen bietet sie hierfür alle Bearbeitungsschritte, die auch die Kamera selbst kann, etwas komfortabler für den PC und erweitert die Werkzeugpalette um ein paar Feinheiten, die ganz nützlich, aber hier nicht weiter wichtig sind. Außerdem sind viele Funktionen enthalten, die gut gemeint bei der Verwaltung der Bilder helfen sollen sowie einige Spielereien, etwa eine integrierte Google Maps-Karte, auf der GPS-markierte Aufnahmen geographisch sortiert erscheinen. So weit, so gut gemeint. Da die Unterstützung für nicht hauseigene Bildformate jedoch eher bescheiden ausfällt und auch die allgemeine Bedienung ziemlich zu wünschen übrig läßt und weil ich es außerdem schon immer so gemacht habe[tm], verwende ich für die wirkliche Verwaltung (Organisation, Sortierung, Katalogisierung, Verschlagwortung usw.) &#8220;ThumbsPlus professional&#8221;. Eine Bilddatenbanksoftware, die so ziemlich alles kann, was man sich so wünschen mag. In der mir vorliegenden teuren Version sogar das Lesen herstellereigener Rohdatenformate wie eben jenes von Nikon (&#8221;NEF&#8221;).</p>
<p>Eines kann ThumbsPlus jedoch leider nicht: Schlagworte in Nikon-Rohdateien schreiben. Da aber das Speichern von Schlagworten (sogenannte IPTC-Keywords) direkt in Bilddateien der einzig langfristig sinnvolle Weg ist, seine Daten zu organisieren, muß man zum Katalogisieren der Original-Kameraaufnahmen wohl oder übel auf die Nikon-Software zurückgreifen. Gut gemeint, wie diese nun mal gemacht ist, merkt sie sich auch gleich alle jemals eingegebenen Schlagwörter obwohl dies, da diese wie gesagt in den Bildern selbst hinterlegt werden, gar nicht nötig wäre. Aber man soll es beim Eingeben wohl leichter haben. Unangenehm wird es für Fotografen, die besonders vielseitige Bilder machen und/oder viele Aufnahmen besitzen, die sie obendrein möglichst umfassend katalogisieren wollen. Denn nach ein paar hundert &#8211; ich habe nicht gezählt &#8211; Schlagworten ist die Liste &#8220;voll&#8221;. Hierfür gibt es keinerlei logischen oder standardbedingten Anlaß; der IPTC-Standard kennt lediglich eine Höchstlänge für jedes einzelne Stichwort. Nein, wenn die Liste der gemerkten Stichwörter aus Sicht der Nikon-ViewNX-Software voll ist, dann hat man sich mit dem bis dahin erreichten Vokabular zu begnügen. Freitexteingabe ist dann nicht mehr möglich.</p>
<p>Eigentlich. Denn zum Glück ist derartiges Programmiererversagen mit etwas Recherche geradezubiegen. Deshalb, und natürlich, um jedem, der es hören will, meine Meinung über halbherzig arbeitende Softwareentwickler kundzutun, die sich über den eigentlichen Sinn ihrer Anwendungen (die einer Aufgabe dienen und nicht etwa unnötige neue Hürden für deren Bewältigung schaffen sollen!) nicht im klaren sind, hier für die Suchmaschinenbediener und auch für mich selbst eine kurze Erinnerung und Anleitung, wie man die gemerkte Liste leert &#8211; das kann und darf man ohne Reue tun! &#8211; um dann wieder bis zum Limit beliebige neue Schlagworte einzufügen. Die Anleitung bezieht sich auf Windows 2000, XP und Vista/7:</p>
<ol>
<li>ViewNX ggf. beenden.</li>
<li>Registirierungseditor starten (<code>Start - Ausführen - <em>regedit</em></code>)</li>
<li>Zum Schlüssel <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\Nikon\NkFramework\ViewNX 2\Mainframe\IPTCView\History\Keywords</code> wechseln.</li>
<li>Alle Werte unterhalb dieses Schlüssels (rechte hälfte des Editorfensters) markieren und löschen, mit Ausnahme von <code>(Standard)</code>.</li>
<li>Registrierungseditor schließen und mit ViewNX weiterarbeiten.</li>
</ol>
<p>Und, liebe Nikon-Macher: In Sachen Software bitte künftig jemanden fragen, der Ahnung hat. Danke.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Um auch einen sehr erfreulichen Aspekt der o.g. Software nicht unerwähnt zu lassen, sei die Möglichkeit, selbst Fotos ohne native GPS-Daten nachträglich mittels einer Karte entsprechend von Hand zu lokalisieren, hier auch mal ausdrücklich gelobt.</p>
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		<title>Verbote</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[beweisen nur eins: Resignierende Machtlosigkeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>beweisen nur eins: Resignierende Machtlosigkeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schlimmer geht immer</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbende Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkrampf]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, als beliebig austauschbare Köpfe.</p>
<p>Daß auch Phrasen beliebig austauschbar sind, habe ich dabei stets geflissentlich ignoriert. Daß die Simulation von Inhalten mich das ganze Bauerntheater noch mehr verachten lassen würde, als es die oben genannten Hackfressen je könnten, hätte ich auch nicht gedacht. Doch merke: Das Grundwesen der Peinlichkeit besteht zweifelsfrei darin, daß sie sich immer doch noch weiter unterbieten läßt.<span id="more-2121"></span></p>
<p>Sofern es hierfür und für die These, daß sich die Parteienrepublik nicht mal mehr die Mühe des Anstrichs gibt, ihr Volk auch nur entfernt des Denkens für fähig zu halten, noch irgendeines Beweises bedarf, so erbringt ihn der derzeitige Zirkus um den äußerlichen Neuanstrich des Berliner Landesparlaments in eindrucksvoller Weise. Da gibt ein Herr Wowereit vor, <em>Berlin</em> zu <em>verstehen</em>, indem er eine offenbar aufgeregte Omi an der Hand hält, während er zwar nicht sie, dafür aber die Kamera auf der anderen Seite angrinst. Da muß sich eine Frau Künast für den von der Bildregie augenscheinlich gewollten angestrengt-genervten Blick des vorgeblich für den Bürger arbeitenden Volkszertreters genau so wenig Mühe geben, wie sie behaupten würde, daß Berlin die einzige, letzte oder wenigstens wichtigste Machtoptionen ihrer persönlichen Karriere wäre. Für wie intelligent die politische Klasse ihr Volk hält, beweisen allerdings, wie gesagt, besonders Plakate, die mehr als &#8220;Slogans&#8221; enthalten. </p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0304.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0304-600x398.jpg" alt="Ein Plakat der FDP erklärt dem naiven Wahlbürger, daß den ebenso naiven &quot;Traum einer autofreien Stadt&quot; nicht teile, weil andernfalls werdende Mütter &quot;mit dem Fahrrad in den Kreißsaal&quot; müßten." title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2122" /></a></p>
<p>Dieses Beispiel der Mövenpickpartei ist dabei keineswegs einzigartig, sondern, ganz entgegen deren voraussichtlichen Stimmergebnissen, erschreckend repräsentativ. Natürlich nicht nur für die Berliner Politik.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bauer fand Frau</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Deshalb ist nun das Haargewerbe dran.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deshalb ist nun das Haargewerbe dran.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0240.JPG"><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/DSC_0240-600x398.jpg" alt="Ein Aushang am Ladengeschäft &quot;der Friseur&quot; besagt: &quot;Friseurin gesucht&quot;." title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2118" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frag den Frosch</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übel]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.
Gegen den Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.</p>
<p>Gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Potsdam-Magdeburger_Eisenbahn#Der_geplante_Wiederaufbau_der_Stammbahn">Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke</a>, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. Im Falle der mittlerweile wohl durchweg besservedienenden Bewohner des angenehm hauptstadtnahen Örtchens Kleinmachnow bei Berlin-Zehlendorf ist diese Perspektive eindeutig die des Weltuntergangs, der ruhig überall stattfinden kann, Hauptsache nicht im eigenen Vorgarten.<span id="more-2110"></span></p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0067.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0067-600x398.jpg" alt="Anwohner protestieren gegen die seit jeher vor ihrer Haustür verlaufende S-Bahntrasse der &quot;Stammbahn&quot; im Südwesten Berlins" title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2111" /></a></p>
<p>Der Vorgarten ist in diesem Fall eine etwa 15 Meter breite ehemalige Eisenbahntrasse, die, wie das ungenutzte Eisenbahntrassen so an sich haben, in den letzten 30 Jahren vom ringsum ansonsten reichlich vorhanden Baum- und Buschbewuchs zurückerobert wurde. In manchen Fällen waren es auch nur 20 Jahre, denn dort bestand die unberührte Natur bis 1990 vor allem aus Selbstschußanlagen und Minenstreifen, für die man nach der Gleisdemontage den praktischen Damm genutzt hatte.</p>
<p>Und mal ehrlich: Wozu soll so eine Bahn auch gut sein? Man selbst muß nicht ins Grüne fahren (man ist ja schon dort), und daß mit solchen Zügen weniger betuchte Großstädter anreisen, die einem das &#8220;eigene&#8221; gründe Rundherum wegzunehmen trachten: Wer will das schon? Man selbst fährt, wenn man denn zum Einkaufen schon mal in die stickige Stadt hinein muß, natürlich mit dem Auto. Stilvoll, leise und umweltfreundlich. Zumal sich Straßen außerdem auch viel harmonischer und natürlicher in jedes Landschaftsbild einfügen.</p>
<p>Aber immerhin, der Berliner Zonenrandbewohner steht mit seiner Haltung nicht allein da. Wie man am inzwischen historischen Beispiel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_84">nie realisierten</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_86">Schwarzwaldquerautobahnen</a> im Allgemeinen und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A81#Verlauf">A81 zwischen Leonberg und Gärtringen mit ihrer notorisch überlasteten Ersatzführung</a> im Besonderen erkennen kann. Ein paar hundert Hausbesitzer, die ihren Baugrund dank der seit Jahrzehnten bekannten geplanten Trassenführung &#8220;günschtig&#8221; erwarben, steigerten den Wert ihres Baugrunds mit Hilfe einiger Lurche und Molche und haben den Verkehrslärm, der eigentlich ihnen zugedacht war, erfolgreich an die Bewohner Böblingens und Sindelfingens abgeschoben. Heute jammern sie, weil sie selbst nicht mehr so recht vom idyllischen Fleck wegkommen &#8211; doch nun gibt es kein Geld mehr (und das ist auch das einzig richtige an der ganzen Sache). Dieses Beispiel war zugleich wegweisend für weitere umstrittene Projekte, wie etwa den ebenfalls seit fast 50 Jahren geplanten Berliner Stadtring Südost, der zu Lasten einiger tausend Kiezromantiker zehnmal so vielen Innenstadtbewohnern einiges an Abgasen abnehmen könnte, aber trotz inzwischen positiv beschlossenem Planungsverfahren mit Rücksicht auf politisches Kalkül im Hinblick auf Abgeordnetenhauswahlen abermals in Frage gestellt ist.</p>
<p>Und während sich über die Sinnhaftigkeit von Autobahnen und Straßen allgemein zugegeben leidenschaftlich diskutieren läßt, ist es schon ein echtes mentales Armutszeugnis, wenn man, wie im Fall der sogenannten Cheruskerkurve (ein kriegsbedingt eingeschlafenes, aber durch die Planungen zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Süd-Tunnel#Planungen_und_Erweiterungen_.28S21.29">S21</a> wieder in die Diskussion geratenes Stück Innenstadt-S-Bahn) die &#8220;Natur&#8221; vorschiebt, die dort in Gestalt eines aus dem ursprünglichen Wildbewuchs herausgearbeiteten künstlich angelegten Stadtparks existiert, nur, um damit die eigenen Interessen (hier: möglichst naher Ort zum Ausführen des in der Stadtwohnung naturgerecht gehaltenen Hundes) totschlagargumentativ über allgemeine Interessen zu stellen. </p>
<p>Je mehr ich mich mit Verkehrs(planungs)geschichte auseinandersetze, umso mehr drängt sich mir der ungemütliche Eindruck auf, daß sich hier eine (weitere) echte Fehlkonstruktion unserer politischen Entscheidungsvorgänge zeigt. Ich weiß nicht, welcher Weg (landesweite Volksabstimmung oder &#8220;basta!&#8221;) hier zielführender wäre. Ich bilde mir nur ein, zu verstehen, daß die aktuelle Methode &#8211; vor allem jenen Gehör zu schenken, die auf den Erhalt individueller, oft nur aus Provisorien zufällig und von vornherein befristet erwachsener Privilegien pochen und so der Allgemeinheit nützliche Entwicklungsplanungen oft erfolgreich verhindern &#8211; niemals zu einer insgesamt vorteilhaften und weitsichtigen Entwicklung einer Stadt oder eines Landes beitragen kann. </p>
<p>Und wenn ich dann noch sehe, wie etwa im Falle des Rheinischen Braunkohlentagebaus aufgrund eines behaupteten öffentlichen Interesses an gesicherter Energieversorgung, das für mich eher nach gesicherter Renditeversorgung von Unternehmenseignern und &#8220;verdienstvollen politischen Entscheidungsträgern&#8221; aussieht, im Handstreich und mit eiserner Hand ganze Ortschaften gegen den vehementesten Protest der Bewohner abgebaggert werden können, während Infrastrukturprojekte mit oft allgemeinem Langzeitnutzen zwischen den Protestmühlen zerrieben werden, bleibe ich wirklich ratlos zurück.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vor 14 Tagen ist Regierungsdirektor Gröbe gestorben.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 13:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übel]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Loriot]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Tot]]></category>

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		<description><![CDATA[Doktor Krakebusch ist letzte Woche gestorben. Und Herr Winkelmann gestern. Wenn man schon, dann soll man ja auch nicht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doktor Krakebusch ist letzte Woche gestorben. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loriot">Herr Winkelmann</a> gestern. Wenn man schon, dann soll man ja auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spinner</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/08/21/spinner/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 20:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonst nô wat?]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist nämlich ein Mann. Wie man an den Spermaschaufeln am Ende seiner &#8220;Hände&#8221; eindeutig erkennen kann. Weiß doch jedes Kind.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/sp.jpg"><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/sp-600x600.jpg" alt="Eine männliche Gartenkreuzspinne. Sie sagt: &quot;Geh ma wek, Dicker.&quot;" title="sp" width="600" height="600" class="blackborder size-medium wp-image-2103" /></a>
<p>Er ist nämlich ein Mann. Wie man an den Spermaschaufeln am Ende seiner &#8220;Hände&#8221; eindeutig erkennen kann. Weiß doch jedes Kind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Endstation(ärer) Handel</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/30/endstationarer-handel/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 17:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[Sonst nô wat?]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Metro,
eigentlich wollte ich in diesem Beitrag ausdauernd über die Gründe darüber philosophieren, warum stationäre Handelskonzepte &#8211; vom Nahrungs- und Frischemarkt aus meiner Sicht einmal abgesehen &#8211; schon längst im Sterben begriffen sind. Schwamm drüber, ich habe es mir eben anders überlegt und sage stattdessen:
DANKE!
Denn während ich an einer der fünf am heutigen Sonnabend geöffneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Metro,</p>
<p>eigentlich wollte ich in diesem Beitrag ausdauernd über die Gründe darüber philosophieren, warum stationäre Handelskonzepte &#8211; vom Nahrungs- und Frischemarkt aus meiner Sicht einmal abgesehen &#8211; schon längst im Sterben begriffen sind. Schwamm drüber, ich habe es mir eben anders überlegt und sage stattdessen:</p>
<p><big><strong>DANKE!</strong></big></p>
<p>Denn während ich an einer der fünf am heutigen Sonnabend geöffneten (von insgesamt zwölf) Kassen wartete, bis eine Kassiererin ihrer Kollegin beim Bezahlen an deinem theoretisch schlauen, praktisch dank (ich weiß das aus Innenseiterkreisen verbindlich) Schlipsträgerbedenken jedoch völlig unbrauchbaren &#8220;neuen&#8221; Bezahlterminalsystem geholfen und den 9000 Kunden in der Schlange vor mir beim Entfernen von Diebstahlsicherungen und sonstwas bemühterweise behilflich war, hatte ich genug Zeit, von meinem Schlautelefon aus mit Hilfe des Internetzes alle Nicht-Lebensmittel-Waren, die sich in meinem Wagen befanden, für insgesamt weniger als die Hälfte deines Preises versandkostenfrei aus diesem schäbigen Internetz zu ordern. Die kommen dann am Montag zu mir nach Hause, ganz ohne Schlepperei.</p>
<p>Und die Lebensmittel, die habe ich in meinem kleinen, rümpeligen aber insgesamt flotten und gut organisierten Dorfrewe gekauft. Also, Daumen hoch und Gruß an Herrn Cordes. Ach ja, unter uns: Daß man externe Leiharbeiter erst zum großen Sommerfest ein- und anschließend explizit per mehrfacher Email wieder auslädt, das ist wirklich unfein. Das hast du, liebe Metro-Gruppe, ja sicher nicht gemacht, oder? Alles nur üble Nachrede, hoffe ich doch sehr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sehr verirrtes Edeka-Team,</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte immer, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter Generalverdacht. 
Vielen Dank für Ihr immerhin nicht zum ersten Mal bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte <strong>immer</strong>, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter <strong>Generalverdacht</strong>. </p>
<p>Vielen Dank für Ihr immerhin <a href="/2010/10/02/wir-lieben-ah-ihr-bargeld/">nicht zum ersten Mal</a> bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.</p>
<p> <img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0291-400x600.jpg" alt="Sehr verehrte Kunden, um Missverständnissen vorzubeugen, verwenden Sie bitte IMMER einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb. Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Edeka-Team" title="" width="400" height="600" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2094" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erspart es uns!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem &#8220;40 in der Innenstadt&#8221;-Trick:
Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem &#8220;40 in der Innenstadt&#8221;-Trick:</p>
<p>Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tag des offenen Arsches</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 13:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder auch: Fitneßklubs (Läden, Sonnenstudios), die ohnehin mehr oder weniger immer offen haben und ihre (potentiellen/erhofften) Neukunden ernsthaft mit solchem Wortkuhschiß wie &#8220;Tag der offenen Tür&#8221; und evtl. bunten Luftballons hinter dem Ofen hervorlocken zu können meinen.
Erinnert mich an Vertriebs(steigerungs)telefonkonferenzen und die üblichen zu benennenden &#8220;konkreten&#8221; Maßnahmen wie &#8220;Bistrotisch vor den Eingang stellen&#8221; oder &#8220;Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder auch: Fitneßklubs (Läden, Sonnenstudios), die ohnehin mehr oder weniger immer offen haben und ihre (potentiellen/erhofften) Neukunden ernsthaft mit solchem Wortkuhschiß wie &#8220;Tag der offenen Tür&#8221; und evtl. bunten Luftballons hinter dem Ofen hervorlocken zu können meinen.</p>
<p>Erinnert mich an Vertriebs(steigerungs)telefonkonferenzen und die üblichen zu benennenden &#8220;konkreten&#8221; Maßnahmen wie &#8220;Bistrotisch vor den Eingang stellen&#8221; oder &#8220;Musik lockt immer Leute an&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sexells (2)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/26/sexells-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Ficksaft in Flaschen, Sauereien zum saufen&#8230; ach ja. Da hat das Brands &#038; Strategy Department aber mal wieder so richtig auf den Poo(tz) gehauen. Ob es jetzt an zu hohen oder doch zu niedrigen Öchslezahlen lag: Das letzte Saison-Kickoff fand jedenfalls offenkundig mit freundlicher Unterstützung der Ergo-Gruppe statt.
Wisset se, Herr Direktor, mir hen da e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ficksaft in Flaschen, Sauereien zum saufen&#8230; ach ja. Da hat das Brands &#038; Strategy Department aber <a href="/2010/06/07/sexells/">mal wieder</a> so richtig auf den Poo(tz) gehauen. Ob es jetzt an zu hohen oder doch zu niedrigen Öchslezahlen lag: Das letzte Saison-Kickoff fand jedenfalls offenkundig mit freundlicher Unterstützung der Ergo-Gruppe statt.</p>
<blockquote><p>Wisset se, Herr Direktor, mir hen da e ganz frivoles Idee&#8217;le: Mir könntet doch einfach e fesches Etikettle uff de Fläschle bappe, irgetsoebbes mit&#8230; pscht, <small>Ding, na hier, <span style="font-size: 30%; color: #999">dene Secks, wisset&#8217;s?</span></small>. Woi, des hen Ekschperde rausgefunne: Dene <small><span style="font-size: 30%; color: #999">Secks</span></small>-G&#8217;schichde, die verkaufet sich oifach bracktisch fo&#8217;alleine. (Und wann des ned hilft, schraube mer oifach noch e bißle no Preis nunder.) Isch des nix?</p></blockquote>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/fickelwein.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/fickelwein-400x600.jpg" alt="fickelwein" title="fickelwein" width="400" height="600" class="alignnone size-medium wp-image-2080" /></a></p>
<p>Hach, ich komm schon ganz in Schlampagnerstimmung *zwinker* iksdeh ^^ ROFL</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heinz live</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/16/heinz-live/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 22:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz:
Selten hat mich und meinen Intellekt &#8211; und dabei berufe ich mich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz:<span id="more-2073"></span></p>
<p>Selten hat mich und meinen Intellekt &#8211; und dabei berufe ich mich auf inzwischen jahrelange unfreiwillige Akustik- und Gedankenfolter beim täglichen Sport &#8211; eine größere gequirlte Scheiße beleidigt, als die, die der Westdeutsche Rundfunk (WDR) unter dem Namen &#8220;EinsLive / 1live / l1ve&#8221; jeden Tag in den Äther kackt. Morgens sind irgendwelche hörbar vierzigjährigen Berufsjugendlichen tierisch hip drauf und stets erfolglos bemüht, mit der schnellebigen Schulhofpinkeleckensprache mitzuhalten, abends verkünden irgendwelche fiepsigen Sprechschlampen die Ergebnisse irgendwelcher <a href="/2010/08/25/die-grose-unbekannte/">Studien</a> oder klauen Twitter-Mems, um sie als &#8220;coole&#8221; und &#8220;witzige&#8221; Eins-Live-Mitmach-Aktion zum Anrufen für alle Hörer wiederzukäuen. Unterbrochen wird das ganze wahlweise von missionarischen (wohlgemerkt: Aus Steuergeldern finanzierten und der &#8220;Grundversorgung&#8221; zugerechneten!) Werbespots evangelikaler Sekten, die ihr Wirken mit der Dankbarkeit nunmehr lesen und schreiben lernender Negerkinder (&#8221;neulich hat mir Abu Unku einen richtigen Brief geschrieben. Auf Papier. Und ein Foto von der Hütte, wo er mit seiner Familie ohne Strom und Fernsehen wohnt!1! Wir wissen gar nicht, wie gut es uns hier geht!111!!!1&#8243;) bewerben oder von Nachrichten, die stolz verkünden, daß irgendeine Politrampensau irgendetwas fordert oder daß Städte künftig (wenn ein von irgendwem gefordertes Gesetz beschlossen wird) Eigenwerbung wie &#8220;Universitätsstadt&#8221; oder &#8220;Arsch der Welt&#8221; auf ihre gelben Ortseingangsschilder drucken dürfen.</p>
<p>Wißt ihr, mir ist es scheißegal, ob das bei euch &#8220;hier rein und da raus&#8221; geht. Mich macht sowas aggressiv. Ich bezahle dafür Gebühren, die einst, in grauer Vor- und hoffnungsvoller Nachkriegszeit beschlossen wurden, um genau diese Form der belanglosen und propagandistischen Gehirnwäsche einzudämmen. Und bekomme für dieses Geld vorsätzlich unfähige Vollidioten vorgesetzt, die andere unfähige Vollidioten unfähig halten und/oder noch denkfähige Menschen ebenfalls zu Vollidioten transformieren sollen.</p>
<p>Aber: Was soll man machen. Die Quoten sind ja gut.</p>
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		<item>
		<title>Männer, die&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/15/manner-die/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 10:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
		<category><![CDATA[Deine Mudda]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;man im Büroflur schon auf weite Entfernung ob ihres klappernden Schrittes für mit Stöckelschuhen trampelnde Kolleginnen hält.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;man im Büroflur schon auf weite Entfernung ob ihres klappernden Schrittes für mit Stöckelschuhen trampelnde Kolleginnen hält.</p>
]]></content:encoded>
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