Alles, was so sehr wehtut, daß man heulen muß vor lachen. Oder umgekehrt.
1. Juli 2011
Ich liebe es. Sei es Twitter, wo man als Updateverweigerer seit gefühlten 200 Jahren darauf hingewiesen wird, daß man “eine nicht mehr unterstützte Version” verwende, die “in Kürze” abgeschafft wird. Seien es halbseidene möchtegern-Inkasso-Ritter, die einem (per Email!) auf Geheiß irgendwelcher ebenso halbseidenen Interndiensteanbieter erst letzte, dann allerletzte und irgendwann ultimative Mahnungen über 1,80 angebliche Schulden zzgl. 84,50 “Auslagen” schicken. Oder sei es die Firma Avira, der ich seit einem Jahr standhaft treu bleibe, wenn auch leider in der mindestens ebenso lang “nicht länger unterstützten” Version 9 ihres “Antivir”-Virenscanners. Denn natürlich funktioniert auch, nachdem gestern mal wieder “der letzte Tag” der Produktunterstützung war, das Online-Definitionsupdate wie eh und je.
Ich lerne daraus: Je mehr einer droht, Schluß zu machen, umso mehr kann man sich auf sein Bleiben verlassen. Oder, wie Omma schon wußte: Hunde die bellen, scheißen höchstens.
24. Dezember 2010
Schoene Sachen sind immer gewuenscht.
Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.
Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)
Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut. Ganzen Artikel lesen
6. Dezember 2010
Es war einmal ein Hotel, das umbenannte sich, nachdem sein bisheriger Name nach eigenem Bekunden nichts mehr recht hergab, ganz bescheiden in “Märchenhotel”. Um dem neuen Namen gerecht zu werden, wurden die Zimmer allesamt von Nummern befreit und ersatzweise mit jeweils märchenhaften Namen versehen. Auch wurde das eine oder andere passende Dekorationsobjekt an Wände und auf Regale drappiert, sogar ein Audiogerät mit Märchen zum Anhören bereitgestellt und, wie es sich gehört, das eine oder andere Märchenbuch ausgelegt. Selbstverständlich nur zum vor-Ort-Lesen. Obwohl das eigentlich klar sein sollte, fürchtete man sich gar sehr um die – mit der Zeit nicht ansehnlicher gewordenen – Schmöker, respektive um deren Verbleib am vorgesehenen Ort. Und so rief man kurzerhand eine gute Fee herbei, gab ihr ein paar Schoppen in der hauseigenen Weinstube aus und bewegte sie dergestalt dazu, alle künftigen Diebstähle mit einem Zauber zu belegen:

Und wenn sie nicht zur Anzeige wurden, dann sind die Diebstähle – der Fee sei Dank – wohl auch weiterhin ausgeblieben.
22. November 2010

OK, zwei (jeweils nicht mal immer gegebene) Dimensionen kriege ich zusammen: 1. die olfaktorische und 2. die akustische. Wer mir die dritte plausibel erklärt, hat einen gut. (Entweder oder.) Und wer mir erklären kann, warum ich ausgerechnet diese Werbung sehe, wenn ich mir der niemals endenden Gier nach fossilen Brennstoffen zum Opfer gefallene Gebäude ansehe, der kriegt sogar beides.
7. Juli 2010
11. Juni 2010
muß doch dieses dämliche Wahlvieholk mal kapieren, wie klare Mehrheitsverhältnisse auszusehen haben – so, wie in NRW jedenfalls nicht, findet Bild am Montag.
Solange sich der Pöbel also weiterhein trotzig wie ein Kindergartenkind der reinen (und alternativlosen!) Lehre Hayek’scher Markteffizienz verweigert und doch allen Ernstes auf Utopien wie einen solidarischen Staat setzt, muß man ihn eben entweder ignorieren oder so lange zur Urne schicken, bis er keine Lust mehr hat und endlich aufhört, das tatsächliche Mehrheitsverhältnis der Leistungsträger weiter durch seine querulativen Fehlfarben-Kreuze zu stören. Ganz im Sinne von “50 Liegestützen für den Langhaarigen”, das hat sich bei unserer Friedenstruppe und sonstigen Heldenvereinen schließlich auch als probat erwiesen.
19. Mai 2010
…schon als ich noch klein war: Einmal Telefonstreich machen, einmal netten Hausbesuch kriegen und seither null Bock mehr drauf.
29. April 2010
zeitnah hieran gestorben gewesen sein werden, dann sollten wir uns schleunigst in nordrheinwestfälische Gewässer (Fließ- oder Stand-: Egal!) begeben und uns als Affen (oder, vielleicht einfacher) als Wasserschweine verkleiden, um das nachzuholen. Aber Obacht: Speziell Ruhrpottkrokodile sind so vorsichtig, daß sie nicht mal von Qualitätsjournalisten hinreichend lange (und gut) gesehen werden. Wir müssen also schon auf uns aufmerksam machen.
Ich reservier mal für Sonntagmittag die Tränke hinter der Ruhrmündung, linksrheinisch. Ich bin der mit dem gelben Bauch. (Oder: Ich werde der mit dem gelben Bauch gewesen sein werden. Siehe oben.)
4. April 2010

Und ich hatte im ersten Moment natürlich gelesen: Wärmt den Magen und… wissenschon, von wegen brennt zweimal. Da hilft das Tafelwasser dann auch nicht mehr – es sei denn, man kann es mit nach Hause nehmen…