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	<title>DavidBLN.de &#187; Abgezockt</title>
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	<description>Mein Lästerblock.</description>
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		<title>Glückssache</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 17:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
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		<description><![CDATA[Normalerweise wird man ja von anderen übers Ohr gehauen. Es gibt aber auch Fälle, wo das nicht zutrifft, und in denen man dann zutreffend von Selbstbeschiß spricht. Ein Musterbeispiel dafür liefert ein Ort, den vor allem Artgenossen, die ihre Schaffenskraft an größere Firmen oder (auch, weil die Grenzen mit zunehmender Größe ohnehin verschwimmen) Behörden vergeuden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise wird man ja von anderen übers Ohr gehauen. Es gibt aber auch Fälle, wo das nicht zutrifft, und in denen man dann zutreffend von Selbstbeschiß spricht. Ein Musterbeispiel dafür liefert ein Ort, den vor allem Artgenossen, die ihre Schaffenskraft an größere Firmen oder (auch, weil die Grenzen mit zunehmender Größe ohnehin verschwimmen) Behörden vergeuden, täglich aufsuchen. In einer idealen Welt dient dieser Ort der vorwiegend mittäglichen Versorgung mit Nährstoffen und wird in 108 Prozent aller Fälle als <em>Kantine</em> bezeichnet. </p>
<p>Nun kann man fragen, wo da der Selbstbeschiß ist. Und man könnte zur Antwort bekommen, daß das Wort auf Deutsch mitnichten ausländisch für <em>Küche</em> ist, sondern für <em>Flaschenkeller</em>, obwohl hier die Flaschen meist oberhalb der Souterrainlinie regenerieren und konsumieren. In Wirklichkeit liegt der Selbstbeschiß natürlich darin, daß der Annahme angehangen wird, es ginge hier um die regelmäßige Aufnahme notwendiger und schmackhaft zubereiteter, angemessen bekömmlicher Nahrungsmittel. Daß das so gar nicht sein kann, steht hingegen in praktisch jeder dieser Einrichtungen direkt oberhalb der Wochenkarte und beschreibt mit dem bescheidenen Wort</p>
<p><em>(Betriebs-)casino</em></p>
<p>eigentlich lückenlos die eigene Realität: Hier kann man täglich den Glutamat-Jackpot knacken, im Spiel E77 Fett absahnen, wie am Roulettetisch dreht sich das Rad stets im Kreis und wiederholt sich zuverlässig selbst, ja: Selbst, obwohl im Gegensatz zum papiernen Vorbild nicht immer ganz gleich aussehend, weiß man an der Losausgabe trotzdem nie, ob man es mit einem Steak oder einer Schuhsole, einem Gulasch oder einem faulen Ei zu tun hat. Und die Chancen, daß man tatsächlich einen genußvollen Sieg erringt, steigen proportional mit der Höhe des Einsatzes.</p>
<p>Nur eines muß man, anders als im wahren Leben, bei regelmäßigem Besuch nicht: Den Gürtel enger schnallen. Im Gegenteil.</p>
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		<title>Danke für jedes neue Borgen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;danke für jeden neue MarkEuro!
Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:
Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.
(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;danke für jede<ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">n</ins> neue <del datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Mark</del><ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Euro</ins>!</p>
<p>Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/banken-helfen-griechen-die-jo-ackermann-show-429457/">ausdrückte</a>:</p>
<blockquote><p>Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.</p></blockquote>
<p>(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)</p>
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		<title>Hahaha, ich kauf mir ne griechische Insel&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern auf der Tasche liegen, damit sie sich von ihrem Hartz IV dann Schnaps und Kippen kaufen können!) Haha! Witzig, wie? Griechen=Südländer=doof, Langzeitarbeitslose faul, sozial denkende sind weltfremde Utopia-Kommunisten&#8230;.hahaha&#8230;endlich darf man wieder ungeschminkt Deutscher sein! </p>
<p>Wenn da nur nicht immer <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5354">solche Querulanten</a> (oder gar <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32266/1.html">der böse Erbfeind</a>!) daherkämen, die uns, dem (Lohnkostenoptimierungs)musterknaben erzählen wollen, wir (als Land) oder gar die systemrelevanten Leistungsturbobeschleuniger (die mit den Peanuts und den schicken R<del datetime="2010-04-29T10:54:01+00:00">egen</del><ins datetime="2010-04-29T10:54:01+00:00">ettungs</ins>schirmen) seien Schuld, und nicht die trägen Mittelmeer-Siesta-Schluderheinis. Schleicht Euch, damit man hier endlich wieder uralte Traditionen pflegen kann!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleingartenzoologie</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/27/kleingartenzoologie/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mainz!]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[ICH habe ja, als ich diese Meldung zum Thema Würfelquallen gelesen habe, sofort an die beim Spiel gerne mal Torte essenden Rentner aus der Nachbarparzelle gedacht. Aber: Giftig waren die nicht. Und geräuschlos auch nicht, war doch das einzige, was man von denen überhaupt mitbekam, das regelmäßige Klackergeräusch kleiner Holzkuben, die auf ein Holzbrett purzeln.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>ICH habe ja, als ich <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2587440_Maedchen-ueberlebt-Quallen-Angriff.html">diese Meldung zum Thema Würfelquallen</a> gelesen habe, sofort an die beim Spiel gerne mal Torte essenden Rentner aus der Nachbarparzelle gedacht. Aber: Giftig waren die nicht. Und geräuschlos auch nicht, war doch das einzige, was man von denen überhaupt mitbekam, das regelmäßige Klackergeräusch kleiner Holzkuben, die auf ein Holzbrett purzeln.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Billich willich. Nicht.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Das mußte mal gesagt werden!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich muß das einfach mal schreiben, quasi aus sich potenzierend gegebenen Anlässen:
Liebe Zentraleinkäufer welchen Handelskonzerns auch immer: Steckt Euch bitte Euren #@$§%§# Chinaschrott in den von den Euch umgebenden Speichelleckern säuberlichst geschleckten Hintern! Danke!
Zum besseren Verständnis hier nur die Liste der (in jedem Sinne!) letzten sinnlosen Geldausgaben im Großmarkt meines künftigen Mißtrauens (der mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muß das einfach mal schreiben, quasi aus sich potenzierend gegebenen Anlässen:</p>
<p><big>Liebe Zentraleinkäufer welchen Handelskonzerns auch immer: Steckt Euch bitte Euren #@$§%§# Chinaschrott in den von den Euch umgebenden Speichelleckern säuberlichst geschleckten Hintern! Danke!</big></p>
<p>Zum besseren Verständnis hier nur die Liste der (in jedem Sinne!) letzten sinnlosen Geldausgaben im Großmarkt meines künftigen Mißtrauens (der mit den fünf gelben Buchstaben auf blauem Grund, und das ist logischerweise nicht IKEA):</p>
<ul>
<li>Deckenfluter, 35 Euro: Binnen zwei Jahren vier mal getauscht, immer wieder kaputt.</li>
<li>Fahrradstandpumpe: 10 Euro. Einmal getauscht, beide Male Schrott.</li>
<li>Fahrradhandpumpe Mini: 4 Euro, dreimal gekauft, dreimal Schrott.</li>
<li>Zeitschaltuhr mechanisch, 2 Euro, dreimal gekauft, dreimal Schrott.</li>
<li>Zeitschaltuhr digital, 7 Euro, nach nur einem Mal Schrott aufgegeben aus Zeitmangel.</li>
<li>Rucksack, 15 Euro: Nach sechs Monaten komplett im Arsch, Aussage des Abteilungsleiters: &#8220;Sie können für den Preis doch nicht zwei Jahre Haltbarkeit erwarten!&#8221;</li>
<li>Fahrradhelm, 20 Euro, einmal getauscht, zweimal Schrott. Ich habe jetzt ein Markenprodukt für 35 Euro. Super.</li>
</ul>
<p>Eigentlich wäre die Moral von der Geschichte simpel: Hochwertige Markenware im Fachhandel kaufen und gut. Das Dumme ist nur: Bei Fahrradsachen mag das noch funktionieren, das habe ich auch bereits mit Erfolg überprüft. Bei Elektrokabeln wie jenem, das ich am Entfachen eines Küchenbrandes heute nur durch zufällige Anwesenheit und folgerichtiges Stromlosmachen am Sicherungskasten hindern konnte, stehen ordinäre Verbraucher wie ich vor einem Bezugsquellenproblem. Denn der vermeintliche Elektrofachhändler kauft sein Geraffel längst bei den gleichen dubiosen Asia-Großhändlern ein, wie es auch der Baumarkt mit dem Biber tut. An ordentlich hergestellte Ware käme ich also mit viel Glück noch, wenn ich selbst Elektriker wäre &#8211; oder mir für jedes Steckdosendistanzproblem einen ins Haus holte. </p>
<p>Merke: Dahin haben wir uns mit dem lächerlichen Glauben an &#8220;Geiz ist geil&#8221; selbst gebracht. Glückwunsch.</p>
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		<title>Aber bitte mit Butter!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/22/aber-bitte-mit-butter/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 09:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
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		<description><![CDATA[Im &#8220;Café Konditorei Rosgarten&#8221; in Konstanz &#8211; ausweislich an der Wand prangender Urkunden des Südkuriers für die Leser desselben immerhin das beste Frühstückscafé der Stadt 2008 (oder so) &#8211; wird einem viel geboten.  Mit amüsanten Details wie der ohne Brezel (&#8221;sind gerade ausgegangen&#8221;) servierten Butterbrezel zum Preis von einem Euro (für die Butter, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im &#8220;Café Konditorei Rosgarten&#8221; in Konstanz &#8211; ausweislich an der Wand prangender Urkunden des Südkuriers für die Leser desselben immerhin das beste Frühstückscafé der Stadt 2008 (oder so) &#8211; wird einem viel geboten.  Mit amüsanten Details wie der ohne Brezel (&#8221;sind gerade ausgegangen&#8221;) servierten Butterbrezel zum Preis von einem Euro (für die Butter, die man sich jedoch auch wahlweise wieder nachträglich vom Teller nehmen lassen könnte, Ordnung muß sein, und man hat sogar den Erlebnisfaktor der Auswahl!) will ich hier niemanden langweilen. Einen Dialog jedoch, der wirklich sein Geld wert ist, darf ich der geneigten Kundschaft einfach nicht vorenthalten:</p>
<ul>
<li>&#8220;Was möchten Sie?&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich wüßte gerne, was Ihr Studentenfrühstück kostet, wenn man nicht wie gewünscht einen Studentenausweis vorlegen kann.&#8221;</li>
<li>&#8220;Der Preis ist für Studenten.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ja, ich weiß. Und was ist der Preis für Nichtstudenten?&#8221;</li>
<li>&#8220;Na der volle Preis.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ja, klar. Wie lautet der denn?&#8221;</li>
<li>&#8220;Das ist, ähm, das wird, also ein Brötchen, eine Brezel [s.o., D.], ein Spiegelei&#8230;.also auf jeden Fall teuer.&#8221;</li>
</ul>
<p>Letzteres kann ich im Nachhinein bestätigen. Wenn ich auch im großen und ganzen nur eine Butterbrezel hatte. Ohne Brezel. Mahlzeit.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Ich  muß mich entschuldigen. Wenn man unterstellt, daß wir in 1900 Jahren immer noch mit Euro bezahlen und weiterhin annimmt, daß die Inflationsrate konstant bleibt, dann waren nicht nur die zehn Gramm Butter zu einem Euro geschenkt, sondern gleich das ganze Frühstück:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/Montag39100322.jpg" alt="Auf der Internetseite des Café Rosgarten wird darüber informiert, daß heute Montag, der 22. März 3910 ist" title="Fortschrittlich: Im Rosgarten ist man der Zeit weit voraus." width="600" height="450" class="blackborder" /></p>
<p>Das nenne ich fortschrittlich und bin beeindruckt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alle Jahre wieder</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/12/25/alle-jahre-wieder/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 20:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmer Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;wird es, völlig überraschend und nicht im entferntesten voraussehbar, Zeit für das vermutlich den meisten mit dem Kreuz einer Mietwohnung geschlagenen Zeitgenossen reichlich unsympathische Ritual der Heizkostenzählerablesung. Genaugenommen: Das Ritual der Heizkostenablesungsterminwahrnehmung. Das ist nämlich, wie mir alle, die nicht bereits mit dem fortschrittlichen Segen einer fernablesbaren Zählvorrichtung beschert wurden (was vermutlich die meisten sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;wird es, völlig überraschend und nicht im entferntesten voraussehbar, Zeit für das vermutlich den meisten mit dem Kreuz einer Mietwohnung geschlagenen Zeitgenossen reichlich unsympathische Ritual der Heizkostenzählerablesung. Genaugenommen: Das Ritual der Heizkostenablesungsterminwahrnehmung. <span id="more-600"></span>Das ist nämlich, wie mir alle, die nicht bereits mit dem fortschrittlichen Segen einer fernablesbaren Zählvorrichtung beschert wurden (was vermutlich die meisten sind, da diese Geräte ein solides Geschäftsmodell bedrohen, wie wir gleich sehen werden) wohl sofort bestätigen werden, ein Ritual, das in Deutschland mittlerweile nach ziemlich einheitlichen Regeln ablaufen dürfte:</p>
<p>Plötzlich hängt da dieser Zettel im Flur,&#8230;</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/ablesung.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/ablesung-300x225.jpg" alt="AS Gesellschaft für Heizkostenmessung und -abrechnung m.b.H. / An Alle HAUSBEWOHNER / Betr.: Kundendienst - Montage - Ablesung / der Heizkostenverteiler, Wärmezähler, Wasserzähler / am ________ dem _______ zwischen 14:30 und 15:30 Uhr  / Bitte beachten Sie: (...)" title="Schreiben will gelernt sein: Terminvergabe nach Wunsch oder unfreiwilliges Merkbefreiungsouting?" width="300" height="225" class="blackborder" /></a></p>
<p>&#8230;der kundtut, daß ganz unerwartet ein Jahr vorbei ist und man deshalb nun sehr kurzfristig (wenn überhaupt, siehe Bild, sonst spätestens in einer Woche) ein Datum gefunden hat, an dem die Ablesung gerade noch so möglich sei.</p>
<p>Selbstverständlich hat man an diesem Termin noch nichts vor, denn Arbeit ist was für Idioten und Termine planen ja nicht mal die Profis der Ablesefirma länger als eine Woche im Voraus &#8211; so ein lausiger Mieter also wohl erst recht nicht. Na, und wenn doch, dann ist das kein Problem: Der Folgetermin wird&#8230; genau: am Tag der Ablesung mitgeteilt und liegt&#8230; genau: weil die Sache aufgrund ihres unerwarteten Auftretens (siehe oben) bekanntlich eilt, spätestens in der darauffolgenden Woche. Also da muß man doch nun wirklich Zeit finden für! </p>
<p>Nicht? Naja, bei aller Liebe, Herr Nachbar: Dann sind leider 87.381,37 Euro Anfahrtspauschale inklusive Bearbeitungs und Merkbefreiungsgebühr für einen Individualtermin fällig (den wir <em>selbstverständlich sehr gerne(!)</em> mit Ihnen vereinbaren), denn wo kämen wir denn dahin, wenn jeder Mieter einfach mal mehr als eine Woche im Voraus seine Termine so plant, daß er den eventuell auftauchenden Mann im roten oder blauen oder ohne Overall nicht irgendwie noch unterkriegte.</p>
<p>Nun werde ich mich hüten, hier ein gut strukturiertes Geschäftsmodell, das man ungefähr mit dem von Internet-Abmahnanwälten gleichsetzen kann, zu unterstellen. Auch würde ich niemals auf die Idee kommen, den gemeinen Heizungsableser-Subunternehmer in einem Atemzug mit Versicherungsvertretern, Handyverkäufern oder den Zeugen Jehova zu nennen, wenn man mich nach meinen Top 4 der mir ungefähr am wenigsten seriös scheinenden Berufsbilder früge. Aber ich kann trotzdem nicht umhin, mir (entgeltpflichtige) Schulungen für solche Ableser vorzustellen, in denen mit bunten lustigen Popelpoint-Folien minutiös dargelegt wird, wie man das karge Säckel, das mit den ohnehin schon von den Mietern bezahlten Ableseverträgen nur lausig befüllt wird, einem angemessen Umfang zuführen kann und soll.</p>
<p>Und weil heute schon zum zweiten Mal Weinnachten ist, gebe ich Euch, die Ihr Euch da nun (wie die meisten Maulesel in diesem Land) denkt &#8220;naja aber was soll man machen? Dann nehme ich eben einen Tag Urlaub ehe ich zahle&#8221;, ein lesenswertes Aktenzeichen zu einem Gerichtsurteil mit unter die Fichte: LG München, I 12 O 7987/00 (suchen hilft).</p>
<p>Abgesehen davon, daß dieses völlig realistische Wege weisende Gericht 14 Tage als Mindestvorlauf und einen angemessenen Abstand zwischen Termin eins und zwei definiert hat, ist mein persönliches Lieblingszitat dazu:</p>
<blockquote><p>Bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten riskieren die Verantwortlichen der Firmen, wenn sie sich auf Allgemeine Geschäftsbedingungen berufen oder diese neu vorgeben, wonach die zusätzlichen Kosten eines zweiten Ablesetermins für Fahrt- und Zeitaufwand dem Mieter bei Ausführung der Arbeit direkt in Rechnung gestellt werden.</p></blockquote>
<p>So dreht man denen also erfolgreich ihr kackfreches Geschäftsmodell um.</p>
<p>Nachmachen, aber sofort!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ergebnis: Orientierungslos!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 10:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.
Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender BuchMedienhändlerReinigungsUniversaldienstleitungsunternehmerkonzern. Dessen neuer Knüller ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.</p>
<p>Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender <del><ins>BuchMedienhändlerReinigungs</ins></del><ins datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">Universaldienstleitungs</ins><del datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">unternehmer</del><ins datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">konzern</ins>. <span id="more-537"></span>Dessen neuer Knüller ist ein Produkt, das unter dem Namen</p>
<blockquote><p>ergebnisorientierte Reinigung</p></blockquote>
<p>angepriesen wird. Anders als die ordinäre Putzfrau, die stupide täglich den Teppich saugt (oder zumindest  &#8220;heute saugen?&#8221; fragt), schickt jener Dienstleistungskonzern mit deutlich erweiterter Kompetenz ausgestattete Kräfte:</p>
<blockquote><p>Anstelle starrer Leistungsverzeichnisse tritt der erkennbare Reinigungsbedarf. Die eingesetzten Reinigungskräfte &#8230; arbeiten nach dem Prinzip des „geschulten Blicks“.  Dabei [entscheidet] der Mitarbeiter &#8230; vor Ort, was wann gereinigt werden muss.</p></blockquote>
<p>Klingt doch toll, oder? Und ich Esel dachte immer, daß Dinge wie tägliches Staubsaugen sich bereits an einem Ergebnis orientieren (in diesem Beispiel an einer halbwegs staub- und feinschmutzfreien Auslegeware), aber da sieht man mal: Man lernt nie aus. </p>
<p>Und da ich sogar sehr lernfähig bin, habe ich mir überlegt, daß ich in Zukunft auch ergebnisorientiert einkaufen gehe. Ich schaue (natürlich mit zuvor entsprechend geschultem Blick!) vor dem Gang zur Kasse eben rasch in dieselbe (Vorwand: &#8220;haben Sie wohl Kleingeld für den Einkaufswagen?&#8221;), und zahle nur noch für das hernach Mitgenommene, wenn ich dabei feststelle: &#8220;Ist noch nicht voll genug&#8221;. Saubere Sache!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reinlich und peinlich</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 10:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
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		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Hoteliers!
Es gibt viele praktische Dinge, speziell für Euer Gewerbe, über die sich jemand wie ich, der gerne reist (&#8221;wir reisen gerne!&#8221;), wirklich freut. Dazu gehören kostenlos nutzbare Internetanschlüsse im Zimmer (oder auch außerhalb davon), Miniteeküchen im Schreibtischformat oder auch einfach nur kostenlose Parkplätze am oder im Gebäude. 
Es gibt auch unschöne Dinge. Zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Hoteliers!</p>
<p>Es gibt viele praktische Dinge, speziell für Euer Gewerbe, über die sich jemand wie ich, der gerne reist (&#8221;wir reisen gerne!&#8221;), wirklich freut. Dazu gehören kostenlos nutzbare Internetanschlüsse im Zimmer (oder auch außerhalb davon), Miniteeküchen im Schreibtischformat oder auch einfach nur kostenlose Parkplätze am oder im Gebäude. <span id="more-528"></span></p>
<p>Es gibt auch unschöne Dinge. Zum Beispiel Frühstücksbuffets, die am Wochenende bis elf Uhr veranstaltet werden, jedoch bereits zur Halbzeit aussehen, als wäre der Bus mit den ausgehungerten Hunnen gerade eben abgereist und die Küche darauf nicht vorbereitet gewesen, und die (deshalb oder obendrein) bereits um kurz nach zehn offensichtlich und demonstrativ abgebaut werden und so weniger das gute Gefühl eines appetitlichen (und späten!) Tagesbeginns, als eher den implizierten Vorwurf des sich auch am Sonnabend nicht gehörenden Zulangeschlafens zeitigen. </p>
<p>Ebenso unschön, wenn die Putzfrau nicht merkt, daß der letzte Gast die Bierflaschen in der Minibar mit Wasser (oder Pipi) aufgefüllt und wieder feinsäuberlich verschlossen zurückgestellt hat, und noch unschöner, wenn dem Folgegast das dann nachträglich und ohne Mitteilung, geschweige denn: Einwilligung von der Kreditkarte abgezogen wird (so praktiziert man es gerne in Hotels, die behaupten, am Kurfürstendamm zu sein, obwohl sie in ihrer schäbigen und verfallenen Pracht in einer Seitenstraße desselben liegen und die es nicht auf die Reihe kriegen, ein Zimmer buchungsgemäß zwei Tage als Einzel und zwei als Doppel abzurechnen): Das, was man an der Sauberkeit und Service spart, kassiert man einfach und ungefragt nachträglich. Hurra. (Bin ja mal gespannt, wie lange dieses Geschäftsmodell jene Ruine eines Hotels noch tragen wird.) </p>
<p>Nicht übermäßig tragisch, aber für Hotels in centraler Lage in schönen fränkischen Städtchen doch zumindest peinlich ist es, wenn man nicht mal in der Lage ist, Warm- und Kaltwasser in der international üblichen links-rechts-Weise seitenrichtig anzuschließen. Nebenbei schrumpeln einem da auch gleich die Eier beim Duschen, wenn man sie sich nicht verbrüht. Auf jeden Fall eine lustige Idee, verglichen mit einem Frühstücksraum, in dem es nicht ein einziges Stück frischen Obstes (so Zeug was an Bäumen wächst) gibt, der aber dafür so überfüllt ist, daß einem wildfremde Leute mit dreckigen Fingernägeln und Sabberproblem an den Tisch gesetzt werden, um nur ja nicht auch noch einen Nebenraum öffnen zu müssen &#8211; denn öffnen kann man ja schließlich nicht alles gleichzeitig: Die Dosen mit den &#8220;Fruchtcocktails&#8221; <em>und</em> Räume. Immerhin schonen Hotels wie das letztbeschriebene jedoch die Kreditkartenabrechnung, weil sie nur EC oder Bares nehmen &#8220;können&#8221; &#8211; was allerdings zumindest in Bamberg, das bekanntlich mitten im Land der Tüftler und Erfinder (nicht vollkommen unbegründete Selbstwahrnehmung des Frankenlandes) liegt, konsequente Fortsetzung einer allgemeinen kommunalen Richtlinie sein muß, nach der man in Parkhäusern für ein Wochenende zwar gut und gerne 30 Euro hinlegen darf, das aber bitteschön ausschließlich in klingender Münze. Juchhe.</p>
<p>Was aber den Vogel wirklich abschießt und mich, liebes Gastgewerbe, letztlich mal zu diesem Erguß hier genötigt hat, ist die entsetzliche und eigentlich schon lange vor Birnes Zeiten zurecht ausgestorbene Unsitte, Mülleimer auf den Tisch zu stellen. Wird die (die Unsitte) jetzt, da Birnes Mädchen den Thron zurückerobert hat, wieder mit eingeführt? Als Symbol der sich restituierenden christlich-neoliberalen Spießigkeit? <strong>TISCHMÜLLEIMER</strong>? Der nächste Tischmülleimer, den mir einer von euch zwischen Kaffe und Rührei zu stellen sich erdreistet, auf den werde ich mich setzen und einen dicken Haufen reinscheißen, liebe Leute. Denn wenn schon eklig, dann bitte richtig! Mahlzeit!</p>
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		<title>1, 2, 3&#8230; bye bye!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/04/1-2-3-bye-bye/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten. Das freilich ist lange her. Und für mich seit heute endgültig Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten.</p>
<p>Dann kam die Zeit der <a href="/2008/08/25/3-2-1-–-schulz/">Möchtegernhändler und Lieschen-Müller-AGs</a>, für die Handel vor allem aus Einnahme und, sagen wir mal, leicht absurden &#8220;Geschäftsbedingungen&#8221; bestand. Es folgten die Ära des listigen Gelegenheitsverkäufers, der mangels Lust auf hohe Verkaufsgebühren einfach einen Großteil über die &#8220;Versandkosten&#8221; reinholte und danach eine Phase, in der ebendies seitens Ebay dadurch unterbunden wurde, daß es je nach Artikel und Versandart einen Höchstbetrag für Porto und Packung gab.</p>
<p>Das alles wurde immer wieder begleitet von der gutmeinenden Verschlimmbesserung des gesamten  Portals von einst interoperablen und weitgehend barrierearmen HTML-Seiten hin zu hoffnungslos <a href="http://www.bestviewed.de/">&#8220;zurechtoptimierten&#8221;</a> und mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Featuritis">Featuritis</a> verkrebstem <del>HTML-</del>Kot.</p>
<p>So weit, so schlecht. Immer wieder habe ich mich arrangiert. Der Versuch, konstruktive Kritik loszuwerden, war natürlich stets zum Scheitern verurteilt; genau wie der, <a href="http://www.netzwelt.de/forum/probleme-ebay-anderen-shops/41039-ebay-kontakt-aufnehmen.html">zu Ebay überhaupt Kontakt aufzunehmen</a> (sofern man unter Kontakt nicht gerade &#8220;wirkbegrenzte Anrufzentrumsagenten für 2 Euro die Minute&#8221; versteht). Aber: Selbst damit kam man irgendwie klar.</p>
<p>Doch was dann kam, ließ selbst ebayerprobte Masochisten wie mich dreimal ungläubig hinsehen: Wohl als späte Rache an den oben genannten Versandkosten-Provisions-Schummlern wurde zum 15. Juni 2009 der Spieß einfach umgedreht: Seither sind die <a href="http://pages.ebay.de/sell/april2009/pandp.html">Frachtspesen nämlich Sache des Verkäufers</a>. Das mag <a href="http://www.alterfalter.de/ebay-versandkosten-versandkostenfrei-kostenloser-versand/">mancher Käufer prima finden</a>, <a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_unternehmen_business_ebay_kostenloser_versand_in_26_kategorien_jetzt_pflicht_story-39001020-41005504-1.htm#comments">mancher auch nicht</a>.  Wie dem auch sei, und das nenne ich mal Chuzpe!, soll ich Provision künftig (indirekt) sogar auf Brief- und Paketmarken zahlen und bei Pfennigartikeln noch drauflegen. Alles klar.</p>
<p>Und was nun? Während ich nach Schnäppchen ohnehin schon längst vor allem bei Amazon (die übrigens auf simple Emails binnen zehn Minuten individuell und auch bei Problemen stets kulant antworten) schaue, schon allein, weil man da selbst bei Problemen mit Privatverkäufern nicht im Stich gelassen wird, werde ich mich künftig auch für Verkäufe mal näher mit deren Marktplatz beschäftigen. Und  notfalls einfach wieder öfter auf den Trödelmarkt gehen.</p>
<p>Notabene: Nicht, daß mich Ebay nicht schon lange genervt hätte, aber SOWAS lasse ich mir garantiert nicht länger <strong>bieten</strong>.</p>
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		<title>Durch die Maschen geschlüpft</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/11/16/durch-die-maschen-geschlupft/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 18:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
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		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehörst Du auch noch zu den Gegenwartsverweigerern, die noch nicht die  dringende Notwendigkeit organisierten Netzwerkens erkannt haben? Na,  dann hatten und haben wir was gemeinsam! Zugegeben: Zwischenzeitlich  bin ich der Versuchung erlegen, auch mal daran zu glauben, daß,  weil jeder jeden um drei Ecken kennt, sich daraus quasi automatisch riesige  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gehörst Du auch noch zu den Gegenwartsverweigerern, die noch nicht die  dringende Notwendigkeit organisierten Netzwerkens erkannt haben? Na,  dann hatten und haben wir was gemeinsam! Zugegeben: Zwischenzeitlich  bin ich der Versuchung erlegen, auch mal daran zu glauben, daß,  weil jeder jeden um drei Ecken kennt, sich daraus quasi automatisch riesige  neue Jagdgründe, Einnahmen, Chancen und überhaupt: Kontakte auftun.  Der rosaroten Brille aber von einer Dame namens Wirklichkeit schnell wieder beraubt,  vermag ich – nur wenige Monde nach meinem Anknüpfen an Ling, Ping oder  wie das Ding eben hieß – schon alle diese glückseligen Verheißungen in bewährter Art mieszumachen.<span id="more-78"></span></p>
<p><strong>Jagdgründe:</strong> Fehlanzeige. Weil: Jeder, der da drin ist, will (genau wie ich)  natürlich vor allem die Habenseite vermehren und nicht andere finden,  denen er was abkaufen soll.</p>
<p><strong>Einnahmen:</strong> Ergeben sich aus diesem Grund nur für eine  Spezies – und die fand ich sogar richtig erheiternd: &#8220;Netzwerker&#8221;.  Das sind, wie ich inzwischen gelernt habe, nicht die, die wie Du und ich an  o.g. Honigtöpfe glauben, sondern solche, die davon Leben, daß angeblich  jeder sie kennt und daß sie Dir und mir (ok: Dir) Eintrittskarten zu Parties  verkaufen, auf denen genau das, wofür Du virtuell schon einmal Mitgliedsgebühr bezahlt  hast, noch einmal in der Realität passiert: Jeder steht rum,  hofft, viele zu kennen und einigen seinen Kram zu verkaufen, verteilt die  Papierversion seiner Visitenkarte (100 Stück gratis, weil werbefinanziert), die du  vermutlich schon zuvor digital bekommen hast und sammelt seinerseits  möglichst viele gedruckte Belege der eigenen Vernetztheit.</p>
<p><strong>Chancen:</strong> Ja, die gibt es! Wo sonst hat man die Chance, zu  erfahren, daß jemand, der jemanden kennt, den du kennst, jetzt nicht mehr  Schuhe, sondern Jacken verkauft und/oder seit gestern auf der Suche nach  neuen Herausforderungen ist?</p>
<p><strong>Kontakte:</strong> Hatte ich tatsächlich ganz schnell ganz  viele (ok: zumindest mehr als erwartet). Zum Einen Exemplare der oben  beschriebenen Spezies, zum Anderen lauter Leute, die man schon ewig  nicht gesehen hat: &#8220;Du auch hier? Sieh an, wie klein doch die Welt&#8230;&#8221;  Schon toll. Da hat man A.B. aus S. seit Jahren nicht gesehen, trifft ihn  ausgerechnet(!) hier wieder, tauscht steife Belanglosigkeiten aus und verständigt  sich darauf, sich &#8220;bei nächster Gelegenheit&#8221; unbedingt zu treffen.  So, wie beim letzten Abschied. Und nachdem dieses Thema ein paar Dutzend  Variationen erfahren hat, ist einem dann auch schlagartig klar, warum man  all diese Leute seit Jahren nicht gesehen hat: Weil sich die Frage nach dieser  nächsten Gelegenheit keiner von beiden noch ernsthaft stellt.</p>
<p>Was bleibt nach dem Bestätigen des – ohne die Hilfe außenstehender  kaum gefundenen – Abmeldeformulars? Eine Zeile auf der Kreditkartenabrechnung  über 17 Euro und ein paar Cent. Für drei Monate in der tollen Welt des Netzwerkens. Fast, nein: Geschenkt!</p>
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		<title>3, 2, 1 – Schulz!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/08/25/3-2-1-%e2%80%93-schulz/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 10:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bitte kopieren!]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
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		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kommt ja selten genug vor, daß man über das &#8220;Internetauktionshaus&#8221; mit den bunten Buchstaben mal etwas Positives erwähnen muß. Immerhin, Ehre wem Ehre gebührt: Das Abschaffen negativer Bewertungen von Käufern durch Verkäufer, was in der Praxis in knapp 101 von 100 Fällen nichts anderem denn der Rache für eine selbst erhaltene schlechte Note gleichkam, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt ja selten genug vor, daß man über das &#8220;Internetauktionshaus&#8221; mit den bunten Buchstaben mal etwas Positives erwähnen muß. Immerhin, Ehre wem Ehre gebührt: Das Abschaffen negativer Bewertungen von Käufern durch Verkäufer, was in der Praxis in knapp 101 von 100 Fällen nichts anderem denn der Rache für eine selbst erhaltene schlechte Note gleichkam, war vermutlich die käuferfreundlichste Maßnahme, die das Unternehmen jemals ergriffen hat.<span id="more-35"></span></p>
<p>Wer hat nicht schon mal bei Lieschen Müller Worldwide Ltd. irgendeinen rückblickend betrachtet völlig überteuerten Nippes gegen Vorkasse gekauft, irgendwann ein mehr schlecht als Recht geschnürtes Päckchen bekommen und sollte im Falle einer berechtigten Gewährleistungsfrage erstmal seine eigene Unschuld beweisen? Verständlich, daß nun bei all jenen, die jetzt erstmalig neben oft miesem Ramsch auch einigermaßen in unsere Breitengrade passenden Käuferschutz gewähren sollen, der Katzenjammer ausbricht. Vorangeschickt (im Zweifel von sich selbst) wird ein selbsternannter Experte, der vor allem von idiotensicheren Anleitungen für Hobbygeschäftsleute lebt – und verkünden darf er denen, die es abdrucken wollen,  daß nun von quasi abhängig Beschäftigten (das sind die, die jenes Auktionshaus, das Schicksal oder die Ehefrau zwingt, sich als Onlinehändler zu betätigen) Unleistbares verlangt werde. &#8220;Menschen, die mit Müh und Not ihren Erwerb durch den Onlinehandel sichern&#8221; würden nun zu unleistbarem wie Kundenorientierung oder schlicht gesetzeskonformem Handel geradezu &#8220;gezwungen&#8221;.</p>
<p>Wenn ich sowas lese, bin ich nachgerade doppelt froh darum, daß sich nun hoffentlich noch mehr Spreu vom Auktionsweizen trennt. Und denke im Stillen an Onkel Josef und seinen Leitspruch: <cite>Kunst kommt von &#8220;können&#8221;, nicht von &#8220;wollen&#8221;, sonst hieße sie nicht &#8220;Kunst&#8221; sondern &#8220;Wunst&#8221;.</cite> Ich setze in diesem Sinne mal auf mehr Kunstauktionen!</p>
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		<title>Lebt denn der deutsche Jammermichl noch?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/08/05/lebt-denn-der-deutsche-jammermichl-noch/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Michel geht&#8217;s nicht gut, er spürt ne große Wut&#8230; ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der &#8220;3-2-1&#8243;-Marke nähert und denen erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Michel geht&#8217;s nicht gut, er spürt ne große Wut&#8230; ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der &#8220;3-2-1&#8243;-Marke nähert und denen erst am Tag danach ein Kater namens Realität <cite>das hättest Du im Laden billiger bekommen!</cite> ins Ohr miaut. Die Krallen dieser Realität im Nacken und das eigene Spiegelbild fürchtend geht dann das Gezeter los: <cite>Betrug! Kostenfalle Internet!</cite> und der Verkäufer erhält eine negative Bewertung. Tatbestand: <cite>Abzocke!</cite></p>
<p>Und so kam es auch dieser Tage wieder, wie es kommen mußte. Da waren einigen restlos merkbefreiten, selbsternannten Diplom-Schnäppchenjägern für Sekundenbruchteile <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,569959,00.html">Eisenbahnfahrkarten</a>, die sie im Normalfall für 60 Euro bekommen hätten, plötzlich 200 Euro und mehr wert, ganz, als stünde ein Concorde-Flug einschließlich &#8220;All in&#8221; am Bananenbuffet zum Verkauf.</p>
<p>Wie gemein von der Bundesbahn, kurz darauf die gleichen Fahrkarten nicht mehr zu versteigern, sondern zum tatsächlichen Preis auf dem gleichen Vertriebsweg anzubieten. Das geht nun wirklich nicht, <a href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/bahn/ebay-ticket-aktion-der-deutschen-bahn-droht-abmahnung_aid_322543.html">finden sogar die Verbraucherzentralen</a>, denen für ein wenig Presse scheinbar auch kein Ruf mehr zu schade ist. Man darf auf die erste Klage gespannt sein und noch mehr auf das Urteil, wenn die Bundesbahn im Namen des gesunden Volksempfindens für schuldig befunden wird, daß Michel Motzkötter zu viel Geld für einen Fahrschein geboten hat. Immerhin haben wir auf die anfängliche Frage nun eine leider untrügliche Antwort:</p>
<p>Ja, er lebt noch!</p>
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