Hingekackt und hingeschissen! Alles, was ziemlich oder richtig Kacke ist.
17. April 2011
Kurz notiert: “Französische” Aufback-”Baguettes” aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen Hefevorteig und ansonsten noch etwas Wasser und Meersalz – also nach dem historisch überlieferten Rezept – selbst herstellt.
10. Februar 2011
Kennen wir, ne? OK, die Variante hier habe ich mir gerade ausgedacht. Aber eine ziemlich ähnliche Einlassung hat, da wett’ ich drauf, jeder von uns mindestens schon einmal gehört und/oder von sich gegeben (letztere sollten meinen Feed nun abbestellen):
Du warst doch auch mal klein!
Mit diesem vermeintlich brillanten vermeintlichen Argument muß man nämlich unverzüglich rechnen, wenn man es wagt, Kinderlärm nicht mit Attributen wie “niedlich”, “süß”, “lebensfroh” oder “lebendig” zu versehen und dementsprechend toll zu finden, ja, nicht einmal in Demut einzuräumen, daß das schlicht alternativlos sei (spätere Rentenzahler, verstehen). Ganzen Artikel lesen
1. Februar 2011
Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen ÖPP “Song Contest” verkommene und mit Hilfe unbezahlter Praktikanten demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch viel weiter am Arsch vorbei geht, als er es zu Zeiten von “hihihihi, ne Gehirnzelle”-Nicole und Ralphs Igel schon tat.
Alles, was ich in Summe über diesen für den weiteren Weltverlauf in seiner Bedeutung noch hinter einem Sack asiatischen Getreides rangierenden Glitzer-Hokuspokus-Budenzauber behalten habe, ist die ungefähre Geschichte der deutschen Vorausscheidung Ganzen Artikel lesen
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Abgelegt unter: Arm — Tags:Abgezockt, Alles Scheiße!, Angst!, Deutschland, Dummheit, Fernsehen, Lalalalaß dich nicht verarschen!, Massenhysterie, Medien, Merkbefreiung, Reissack, tipico tedesco — von DavidBLN um 16:22
19. Dezember 2010
…soll man ja bekanntlich nicht sein. Meine ich ja auch. Beim Fraß hört das aber auch für mich auf, denn wenn das hier:

alles für meinen Kaffe sein soll, dann möchte ich bitte lieber wirklich nicht unter die Oberfläche beispielsweise jener Maschine schauen, die “meinen Kaffe” zubereitet hätte.
25. November 2010
Na, freust Du Dich auch schon ganz doll? Ich meine: Weinnachten, Konsum, Kommerz, zwanghafte Wünsche und Besinnlichkeit auf Kommando? Also genauer gesagt: darauf, daß das alles endlich wieder für ein Jahr Pause hat?
Dann ist der Anti-Konsumnachten-Countdown mein herzliches Geschenk an Dich. Kann man übrigens auch prima als Active Desktop einrichten.
22. November 2010

OK, zwei (jeweils nicht mal immer gegebene) Dimensionen kriege ich zusammen: 1. die olfaktorische und 2. die akustische. Wer mir die dritte plausibel erklärt, hat einen gut. (Entweder oder.) Und wer mir erklären kann, warum ich ausgerechnet diese Werbung sehe, wenn ich mir der niemals endenden Gier nach fossilen Brennstoffen zum Opfer gefallene Gebäude ansehe, der kriegt sogar beides.
15. November 2010
…sind im Grunde wie alle Bananen. Erst sehen sie grün aus:

Und dann werden sie gelb:

Die dritte und endgültige Reifestufe ist bekanntlich… ach, genug Farbenzauber für heute. Aber mal ehrlich – welches Bild sieht authentischer aus?
(Inspiriert durch eigene Erfahrungen mit der und vor allem durch etliche Artikel von Uwe Ness über die “Grüne Partei” wie zum Beispiel diesen, sowie eine schon aufgrund ihrer Perspektive höchst interessanten Serie von Jutta Ditfurth, die schon vor Jahren und wohl mangels Interesses politischerer Blätter in der “Neuen Revue” erschien.)
Bildmaterial: Grüne Baden-Württemberg (Quelle), lizenziert unter CC-BY-SA 2.0.
14. November 2010
Städtebau ist natürlich immer und überall ein Problem. Der Strom der ArbeitssklavenWerktätigen will kanalisiert sein, das ganze darf nicht zu viel kosten und, naja, wenn da schon mal so ein altes Gemäuer steht, dann sollte man es ja auch benutzen.
Am Beispiel der Alten Brücke zu Saarbrücken kann man wunderbar erkennen, wie grobschlächtig und erbärmlich bisweilen der “Sachzwang” des fließenden Straßenverkehrs* in über Epochen gewachsene städtebauliche Strukturen eingreift und diese rücksichtslos kastriert:

Der symmetrische Vergleich zwischen rechts und links im Bild zeigt, wie “alternativlos” das Schleifen eines Teils der Brückenbögen war. So richtig schlecht wird es einem dabei erst, wenn man sich dieses Elend als Unbeteiligter aus nächster Nähe bzw. idealer Perspektive aus ansieht.
Über das abgrundtief häßliche kobaltblaue Geländer wollen wir gar nicht erst schimpfen.
*fließend auch, weil dieses Stück Stadtautobahn zu Zeiten von Saarhochwässern gerne mal etwas naß und damit – sehr zum Ärger der im Regierungsviertel Ansässigen, an denen der dennoch anfallende Berufsverkehr dann unmittelbar vorbeibrummt – unbefahrbar wird.
19. Oktober 2010
In dem kulturell äußerst hochwertigen Dokumentationsfilm Zwei bärenstarke Typen stellt einer der mitwirkenden Philosophen in der deutschen Synchronfassung fest:
Die ganze Welt ist ein Scheißhaus!
Nun, bis heute konnte man nur mutmaßen was der dunkelhäutige Angehörige des Reinigungscorps eines US-amerikanischen Flughafens (der 1970er, also ohne TSA, Nacktscanner und Fingerabdrücke) meinte. Dank dem Hamburger Abendblatt besteht jedoch mittlerweile Gewißheit:
