DavidBLN.de

Angst!

Dinge, die mir Angst machen. (Dinge, die mir Angst machen sollen, suchst Du besser unter Arm…)


5. September 2011

Zeiten wie diese

Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.

Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. Ganzen Artikel lesen


3. Juli 2011

Leute, die…

…sich nur sonntags auf die Straße trauen und sich ausgerechnet sonntags auf die Straße trauen müssen.


1. Juli 2011

Plus-Minus

Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche – natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen – Zusatz-”findickjanzdufte”-Buttons auf meinen entsprechenden Portalen einbinden soll, da diese “natürlich” künftig auch das Suchergebnis und damit eben auch die Vermarktbarkeit meiner Seiten beeinflussen würden. Mich verleiten solche impliziten Zwänge ja immer sofort zum Nachdenken über Alternativen. Vielleicht sollte ich die Werbeflächen jetzt doch lieber mal an die Interessenten verkaufen, deren Angebote zwar gut waren, aber kein Entwicklungspotential versprachen, wie es die – dank Werbeblockern, für die ich aufgrund der oft grauenhaften Werbetreibenden und ihrer Formate größtes Verständnis habe – immer lausiger werdenden Einnahmen aus der “Netzwerkwerbung” vollmundig taten und tun.

Bei anderen führt allerdings solcher im Monatstakt auftretende Hype regelmäßig zu medialen Erregungswellen, die man nicht mal von pubertierenden Jungmopedbesitzern in meinem derzeitigen, dörflich-bäuerlichen Exilwohnort kennt, sobald diese irgendwelche Weibchen in Peilweite bemerken. Und Fremdschämen, wie ich es sonst nur für unreflektiert “Häppi Bürsti”-singende Altersgenossen aus meiner Kindergartenzeit kannte, packt mich, wenn in meinem (hier: virtuellen) Umfeld das Hype-Produkt mit der gleichen armseligen und doch wirksamen Strategie einführt werden kann Ganzen Artikel lesen


30. Juni 2011

Vogel:frei. 2011.

Ein fliegender Storch

Stacheldraht

Die Bilder lagen und liegen viel näher beieinander, als man es gerne hätte. Zeitlich, räumlich, metaphysisch – und in dem Umschlag, der heute vom Fotolabor kam.


28. Juni 2011

“Ich quäle aus Liebe”

Ich bin Preuße, als solcher grundsätzlich tolerant (”jeder nach seiner Fassong solange er andere nicht”) und wiederhole mich obendrein mit dieser Feststellung.

Und wißt ihr, was mir genau deswegen so richtig, so ultra, so extra, so mega, so unbeschreiblich auf die Eier geht? Veganer. Nein, nicht jene, die, weil sie für sich erkannt haben, daß “Pflanzen kein Empfinden” haben, nur noch photosynthetische Kohlenhydrate und Proteine zu sich nehmen. Sondern das Gesindel, das, wie bei jedem Thema und überall zur Stelle ist, daraus eine Religion, ja, eine Mission zu machen. Ganzen Artikel lesen


23. Juni 2011

“Karrierefrauen im Hosenanzug”

Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus “Gleichstellungsgründen”, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen Fassade unserer neuzeitlichen Realpolitik verbirgt.

Ich will nicht viele Worte machen, der Beitrag ist schon lang genug. Lest ihn auf jeden Fall bis zum Ende. Diejenigen unter uns, die selbst bei Providern arbeiten, werden schnell und mit Schrecken feststellen, daß Szenerien wie die geschilderten keine Ausnahme sind. Ich habe jedenfalls mehr als ein “Déja-vu” beim Lesen erlebt.


3. Februar 2011

Deutsche Tugenden

Ein Schaukasten offenbart 13 eng bedruckte Seiten der Tauch-, See- und Uferordnung eines Freibades und drei weitere Hinweistafeln


1. Februar 2011

Ein bißchen Voting, ein bißchen Hilfe…

Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen ÖPP “Song Contest” verkommene und mit Hilfe unbezahlter Praktikanten demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch viel weiter am Arsch vorbei geht, als er es zu Zeiten von “hihihihi, ne Gehirnzelle”-Nicole und Ralphs Igel schon tat.

Alles, was ich in Summe über diesen für den weiteren Weltverlauf in seiner Bedeutung noch hinter einem Sack asiatischen Getreides rangierenden Glitzer-Hokuspokus-Budenzauber behalten habe, ist die ungefähre Geschichte der deutschen Vorausscheidung Ganzen Artikel lesen


10. Januar 2011

Landunter

Erhöhter Wasserpegel am Niederrhein

Für kontinentaleuropäische Spreeathener und zwischenzeitliche Waldbewohner ist sowas ja schon, ähm, beeindruckend. Oder bedrückend? Auf jeden Fall sehenswert. Vor allem wenn man den Normalzustand kennt.