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	<title>DavidBLN.de &#187; Angst!</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Zeiten wie diese</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.
Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. 
Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo wir gerade dabei und beim Thema <a href="/2011/09/05/kindisch/">kindisch</a> sind: <a href="">Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.</a></p>
<p>Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. <span id="more-2132"></span></p>
<p>Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich schwarz und weiß. Entweder, man fühlt sich der Aufklärung verpflichtet oder man tut es nicht. Jeder, der Darstellungen natürlicher Tatsachen und Realitäten auch nur mit der optionalen Filterung derselben begegnet, entscheidet sich für letzteres. Aus diesem Grund werde ich, sobald ein solcher Filter tatsächlich implementiert wird, meine Mitarbeit an allen Wikipedia-Projekten beenden und meine Konten dort löschen. Für ein Aufklärungsprojekt, das sich sukzessive dem allgemeinen Trend zu Restauration, Neokonservativismus und neuer Prüderie unterwirft, ist ein schneller Tod deutlich wünschenswerter als ein langsames Siechtum. Und dieses Siechtum beginnt mit dem Öffnen dieser Büchse der Pandora, egal wie viele wohlklingende Argumente man sich hier aus den Fingern saugen mag.</p>
<p>Schade, aber vermutlich nicht zu ändern. Man darf hoffen, daß es Menschen gibt, die das dort gesammelte Wissen in Text und Bildern rechtzeitig und wertneutral konservieren. Für eine bessere und hellere Zeit.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 14:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;sich nur sonntags auf die Straße trauen und sich ausgerechnet sonntags auf die Straße trauen müssen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sich nur sonntags auf die Straße trauen und sich ausgerechnet sonntags auf die Straße trauen müssen.</p>
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		<title>Plus-Minus</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 09:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche &#8211; natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen &#8211; Zusatz-&#8221;findickjanzdufte&#8221;-Buttons auf meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche &#8211; natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen &#8211; Zusatz-&#8221;findickjanzdufte&#8221;-Buttons auf meinen entsprechenden Portalen einbinden soll, da diese &#8220;natürlich&#8221; künftig auch das Suchergebnis und damit eben auch die Vermarktbarkeit meiner Seiten beeinflussen würden. Mich verleiten solche impliziten Zwänge ja immer sofort zum Nachdenken über Alternativen. Vielleicht sollte ich die Werbeflächen jetzt doch lieber mal an die Interessenten verkaufen, deren Angebote zwar gut waren, aber kein Entwicklungspotential versprachen, wie es die &#8211; dank Werbeblockern, für die ich aufgrund der oft grauenhaften Werbetreibenden und ihrer Formate größtes Verständnis habe &#8211; immer lausiger werdenden Einnahmen aus der &#8220;Netzwerkwerbung&#8221; vollmundig taten und tun. </p>
<p>Bei anderen führt allerdings solcher im Monatstakt auftretende Hype regelmäßig zu medialen Erregungswellen, die man nicht mal von pubertierenden Jungmopedbesitzern in meinem derzeitigen, dörflich-bäuerlichen Exilwohnort kennt, sobald diese irgendwelche Weibchen in Peilweite bemerken. Und Fremdschämen, wie ich es sonst nur für unreflektiert &#8220;Häppi Bürsti&#8221;-singende Altersgenossen aus meiner Kindergartenzeit kannte, packt mich, wenn in meinem (hier: virtuellen) Umfeld das Hype-Produkt mit der gleichen armseligen und doch wirksamen Strategie einführt werden kann<span id="more-1991"></span>, wie es schon vor vielen Jahren eine Bremer Biermarke mit einem sensationell alten <del datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Wein</del><ins datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Bier</ins> in unspektakulär neuen, nun durchsichtigen <del datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Schläuchen</del><ins datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Flaschen</ins> tat: Mit künstlicher Verknappung.</p>
<p>Wie erinnern uns (also zumindest ich): Geschickt lancierte man einst in den damals noch weitgehend nichtvirtuellen zielgruppenrelevanten sozialen Netzwerken (damals nannte man sowas &#8220;Clubszene&#8221;) &#8220;versehentlich ausgeplauderte&#8221; Hinweise auf ein geheimnisvolles neues, &#8220;hippes&#8221; Bier, das zwar teurer als das grün verpackte Schwesterprodukt, aber dafür bis auf weiteres auch nur &#8220;unter der Hand&#8221; in &#8220;ausgewählten Clubs&#8221; zu haben sei.</p>
<p>Natürlich war die Bremer Biermarke nicht die erste, die mit solchen Taschenspielertricks erfolgreich auf Bauernfang ging, und natürlich ist sie nicht die letzte gewesen. Besonders in den nun digital reinkarnierten Klubszenen ist sie heute fast omnipräsent. $firma kündigt ihren sensationellen, alles verändern werdenden Dienst $dienst an und startet bald darauf einen &#8220;geschlossenen&#8221; Testlauf, an dem selbstverständlich leider nicht jeder teilnehmen kann, sondern wo man nur reinkommt, wenn man jemanden kennt der noch ein VIP-Armbändchen übrig hat und einen außerdem auf die Gästeliste setzt. &#8220;Einladung&#8221; nennt sich das dann (&#8221;Invite&#8221;). Und von da an dauert es noch fünf Minuten, bis man nicht nur alle vorgesehenen Strukturen erfolgreich &#8220;viral&#8221; infiziert hat und die eine Hälfte der Anwesenden mit Armbändchen wedelt während die andere Hälfte als moderne Schnorrerarmee einen an jeder virtuellen Ecke mit &#8220;haste mal &#8216;n Invite&#8221; belästigt. </p>
<p>Das finde ich aus drei Gründen krank. Erstens: Wie kann man Firmen eine so erbärmliche, billige &#8220;Strategie&#8221; durchgehen lassen? Zweitens: Wie kann man sich selbst dafür hergeben, als unbezahlter Werbeapostel für jede Scheiße mitzuarbeiten? Drittens: Wie kann man sich so erniedrigen, darum zu betteln, ein gezielt gehypetes Produkt, hinter dem zudem oft handfeste Markt- und im konkreten Fall Monopolinteressen stehen, bitte bitte &#8220;als fast erster&#8221; nutzen zu dürfen?</p>
<p>Ich würde sowas niemals schreiben, wenn die Leute, die sich diese drei Fragen entweder nicht stellen oder sie vor lauter Erregung ausblenden, unter den Zuschauern von &#8220;DSDS&#8221; oder &#8220;GNTM&#8221; oder &#8220;RTL 2 action news&#8221; zu suchen wären. Aber daß es sich dabei in großer Zahl um Personen handelt, von denen ich ansonsten kritischstes Hinterfragen gewohnt bin und die ich teilweise genau und nur deshalb schätze: DAS macht mir Angst.</p>
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		<title>Vogel:frei. 2011.</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 22:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Bilder lagen und liegen viel näher beieinander, als man es gerne hätte. Zeitlich, räumlich, metaphysisch &#8211; und in dem Umschlag, der heute vom Fotolabor kam.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/vogel_frei.png"><img src="/_ressourcen/uploads/vogel_frei-600x400.png" alt="Ein fliegender Storch" title="" width="600" height="400" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-1973" /></a></p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/2011.png"><img src="/_ressourcen/uploads/2011-600x400.png" alt="Stacheldraht" title="" width="600" height="400" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-1973" /></a></p>
<p>Die Bilder lagen und liegen viel näher beieinander, als man es gerne hätte. Zeitlich, räumlich, metaphysisch &#8211; und in dem Umschlag, der heute vom Fotolabor kam.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ich quäle aus Liebe&#8221;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/28/ich-quale-aus-liebe/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 23:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übel]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Das mußte mal gesagt werden!]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Preuße, als solcher grundsätzlich tolerant (&#8221;jeder nach seiner Fassong solange er andere nicht&#8221;) und wiederhole mich obendrein mit dieser Feststellung.
Und wißt ihr, was mir genau deswegen so richtig, so ultra, so extra, so mega, so unbeschreiblich auf die Eier geht? Veganer. Nein, nicht jene, die, weil sie für sich erkannt haben, daß &#8220;Pflanzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Preuße, als solcher grundsätzlich tolerant (&#8221;jeder nach seiner Fassong solange er andere nicht&#8221;) und wiederhole mich obendrein mit dieser Feststellung.</p>
<p>Und wißt ihr, was mir genau deswegen so richtig, so ultra, so extra, so mega, so unbeschreiblich auf die Eier geht? Veganer. Nein, nicht jene, die, weil sie für sich erkannt haben, daß &#8220;Pflanzen kein Empfinden&#8221; haben, nur noch photosynthetische Kohlenhydrate und Proteine zu sich nehmen. Sondern das Gesindel, das, wie bei jedem Thema und überall zur Stelle ist, daraus eine Religion, ja, eine Mission zu machen.<span id="more-1967"></span></p>
<p>Ich will jetzt weder mit der evolutionären Menschheitsgeschichte (wir sind längst zum Fleischfresser mutiert) noch mit dem Darwinismus kommen. Aber Fakt ist: Wenn ich als Mensch Appetit, ja: Hunger auf einen Schweinefuß habe, dann ist das keine abnorme Veränderung, sondern meine Natur. Und ich quäle die gegessene Kreatur nicht per se, sondern erst in dem Augenblick, da ich, direkt (durch eigenes Tun) oder indirekt (durch billigendes wortwörtliches Inkaufnehmen) ihrer nicht artgerechten Haltung und Aufzucht Vorschub leiste, meist, weil ich meine, hier ein paar Taler sparen zu können und müssen. </p>
<p>So, wie ich dies könnte, kann ich aber auch, was ich viel lieber tue: Möglichst dafür sorgen, daß die arme Sau, daß das Nugget-Chicken oder die Bratgans bis zu ihrem jüngsten und meinem Hunger und/oder Appetit geschuldeten jüngsten Tag und selbst in ihren allerletzten Lebensminuten eine schöne Zeit hat. Artgerecht lebt. Auslauf hat. Respekt und, ja!, Liebe erfährt. Man kann Lebewesen lieben UND sie essen, auch wenn solches Denken vermutlich 120 Prozent der heutigen schwarzgrünen Moralisten mit Kindesmißbrauch und Vaterlandsverrat gleichsetzen würden. </p>
<p>Exkurs: Vor ein paar Jahren war ich auf einer Messe. Mein Freund, der zum Besuch geladen hatte, drängte uns, den Stand eines ganz bestimmten Ausstellers aufzusuchen. Begründung: &#8220;Bestes Essen ever.&#8221; Gesagt, getan &#8211; und wir hatten tatsächlich die besten Schweinereien seit langem. Über unserem Tisch prangte, während wir aßen, das Foto einer stattlichen Sau. Sie grinste, so bildeten wir uns ein, und lag im Stroh, umgeben von Ferkeln und anderen Säuen. Kein Spaltenboden, keine Metallstäbe. <em>SIE ESSEN HEUTE: ZENZI</em> stand über dem Bild, und darunter detaillierte Angaben über Leben und Tod der Sau, die just auf unserem Teller lag. Ich aß Zenzis Arschbacke und dachte im gleichen Moment an ihr vermutlich erfülltes Leben und hatte keine Sekunde Zweifel an ihrem artgerechten Ableben. Geschweige denn ein schlechtes Gewissen.</p>
<p>Warum schreibe ich das alles? Sicher nicht, um implizite Vorwürfe an jene Fleischfresser zu richten, denen es dank staatlicher Sanktionen nicht für eine Zenzi-Arschbacke langt. Auch nicht, um das Fleischessen zu verherrlichen und/oder als einzige/überlegene Ernährung darzustellen. Ich kann mir, wenn auch nicht praktisch, so doch theoretisch zumindest ein fleischloses Leben vorstellen (ohne Eier und Milch würde es schwieriger, aber auch nicht unmöglich). Nein. Anlaß für diesen Beitrag bot schon vor längerer Zeit jemand, den man wohl als einen so militanten wie modebedingten &#8220;Möchtegernveganer&#8221; bezeichnen darf. Einer von der Sorte, die im Leben nicht genug Sorgen haben und sich deshalb an egal welche radikalistische Weltanschauung hängen und sich diese potenziert zur Mission küren. Dieser Jemand fiel mir schon länger durch wiederholte Verbalattacken gegen &#8220;Tiermörder&#8221; (u.ä.) auf. Typischerweise auch sofort gereizt, sobald ihm jemand mit Zweifeln oder Widerspruch begegnete.</p>
<p>Auf meine Frage, ob er Haustiere hätte, bestätigte er mir &#8220;eine Katze&#8221;. Auf meine Frage, wie er als Veganer mit der carnivoren Natur dieses Geschöpfes umgehe, antwortete er sinngemäß, er habe &#8220;dieses mordende Vieh erfolgreich umerzogen&#8221;. Es fresse nur noch zu &#8220;zehn Prozent&#8221; Fleisch und ansonsten Getreide.</p>
<p>Hier ist eigentlich Schluß. Falls du nicht verstehst, warum, stelle dir einfach vor, ich bände dir 200 Kilo Blei um und wärfe dich in den Rhein mit der Begründung, daß dein ausgeatmetes Kohlendioxid schließlich schlecht für die Atmosphäre sei und du ja wohl auch von Plankton leben könntest.</p>
<p>Moral? Simpel: Modeveganer sind dumm. Und Mörder.</p>
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		<title>&#8220;Karrierefrauen im Hosenanzug&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 10:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitersagen!]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus &#8220;Gleichstellungsgründen&#8221;, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus &#8220;Gleichstellungsgründen&#8221;, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften <a href="http://www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/">Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes</a> ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen Fassade unserer neuzeitlichen Realpolitik verbirgt.</p>
<p>Ich will nicht viele Worte machen, der Beitrag ist schon lang genug. Lest ihn auf jeden Fall bis zum Ende. Diejenigen unter uns, die selbst bei Providern arbeiten, werden schnell und mit Schrecken feststellen, daß Szenerien wie die geschilderten keine Ausnahme sind. Ich habe jedenfalls mehr als ein &#8220;Déja-vu&#8221; beim Lesen erlebt.</p>
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		<title>Deutsche Tugenden</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 00:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Deutsche-Tugend.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Deutsche-Tugend-800x532.jpg" alt="Ein Schaukasten offenbart 13 eng bedruckte Seiten der Tauch-, See- und Uferordnung eines Freibades und drei weitere Hinweistafeln" title="" width="800" height="532" class="blackborder alignnone size-large wp-image-1834" /></a></p>
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		<title>Ein bißchen Voting, ein bißchen Hilfe&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 15:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen ÖPP &#8220;Song Contest&#8221; verkommene und mit Hilfe unbezahlter Praktikanten demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ÖPP">ÖPP</a> &#8220;Song Contest&#8221; verkommene und mit Hilfe <a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/eurovision-song-contest/Lena-Meyer-Landrut-und-die-Gratis-Praktikanten-id4181188.html">unbezahlter Praktikanten</a> demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch viel weiter am Arsch vorbei geht, als er es zu Zeiten von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8dxbbd7Py-c">&#8220;hihihihi, ne Gehirnzelle&#8221;-Nicole</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Siegel">Ralphs Igel</a> schon tat. </p>
<p>Alles, was ich in Summe über diesen für den weiteren Weltverlauf in seiner Bedeutung noch hinter einem Sack asiatischen Getreides rangierenden Glitzer-Hokuspokus-Budenzauber behalten habe, ist die ungefähre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Vorausscheidungen_zum_Eurovision_Song_Contest">Geschichte der deutschen Vorausscheidung</a><span id="more-1823"></span> (eine übrigens im Bezug auf den zweiten Teil des zusammengesetzten Substantives meist sehr treffende Bezeichnung). Diese variierte bis 2010 weitgehend darin, daß entweder das Publikum der &#8211; nicht einmal immer im Fernsehen übertragenen &#8211; nationalen Vorrunden oder aber eine wie auch immer qualifizierte Jury darüber befinden durfte, welcher der Kandidaten nun geeignet sei oder auch nicht und daß manchmal auch sofort ein Teilnehmer per Dekret bestimmt bestimmt wurde. So weit, so schlecht. </p>
<p>Für ein echtes Novum sorgt allerdings spätestens in diesem Jahr die großmeisterliche Organisation des im Umgang mit, sagen wir mal: mit bisweilen überschaubarer intellektueller Investition zu lukrativem Lacherfolg zu verleitenden Massen geübten und unbestritten Grand Prix-erfahrenen Unterhaltungsunternehmers Raab. Erstmalig kann das Publikum über den deutschen Teilnehmer abstimmen &#8211; und kann es zugleich nicht. Denn daß die mit ihrem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mockney">Mockney-Akzent</a> und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,694730,00.html">unübersehbarer Ambition auf den Titel als &#8220;deutsche Amy Winehouse&#8221;</a> einmal vom Fernsehvolk als Vertreter auserkorene aus ihrem Vorjahrestitel einen universellen Repräsentanzanspruch ableiten könne, <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/songconest/2364466/raab-lena-soll-song-contest-titel-2011-verteidigen.story">stand für Raab schon unmittelbar nach diesem Sieg fest</a>.</p>
<p>Der Fehler, trotz ohnehin feststehender Volksmusikvertreterin auf eine Quoten und, so darf man annehmen, auch ordentliches Televoting-Entgelt bringende Reihe von &#8220;Entscheidungen&#8221; und &#8220;Finalen&#8221; zu verzichten, wäre für einen Profi wie Raab indes unverzeihlich. Also macht der kluge Geschäftsmann aus ehemaligen &#8220;Vorrunden&#8221; kurzerhand eine &#8220;neues Album-Vorstellung in drei Akten&#8221; (das Album gibt es termingerecht im Handel) und der begeisterte Fan darf, ehe er eine Kopie davon kauft, noch schnell ein bißchen die Telefonrechnung optimieren und darüber befinden, mit welchem Stück aus dem neuen Album denn nun das gutbürgerliche Wundergirlie offiziell die Welt beglücken darf.</p>
<p>Ich widerspreche mir nicht, wenn ich zuerst behaupte, daß mir Lena, Raab und ihre karnevalsverlängernde Schlagerparade reichlich egal sind, denn das sind sie. Mich interessiert nicht nur nicht, ob sie gewinnt oder verliert. Auch mein Mitleid für jeden, der blöd genug ist, sich angesichts einer kommerziellen Europarade für die Verunglimpfung des an sich beispielhaften echten &#8220;Ehrenamts&#8221; herzu- und, als &#8220;Lohn&#8221;, mit dem <a href="http://www.digitalfernsehen.de/NDR-sucht-freiwillige-Helfer-fuer-Eurovision-Song-Contest.47400.0.html">einzigartigen Flair der größten Musikshow der Welt</a> zufriedenzugeben, liegt deutlich unterhalb der Nullinie.</p>
<p>Die bemerkenswerte Entwicklung einer völlig unwichtigen Fernsehshow deutet jedoch in erschreckender Weise auf eine Grundtendenz in diesem Land und dem &#8220;zivilisierten Abendland&#8221; generell: Während anderswo auf der Welt nach Jahrzehnten der Hinnahme gegen scheindemokratische Diktaturen aufgestanden wird, erscheint es bei uns als völlig selbstverständlich, daß man bei einer als solchen bezeichneten Wahl &#8211; und damit meine ich, man ahnt es, weder Hupfdohlenwettbewerbe noch Kakerlakenwettessen &#8211; aus den sprichwörtlichen drei Haufen Scheiße denjenigen küren soll, der am appetitlichsten verpackt ist. Daß man sich dies mit Floskeln wie &#8220;scheiße wählen ist besser als gar nicht wählen&#8221; oder &#8220;man kann eh nichts dagegen tun&#8221; schönredet. Daß man, um nicht daran erinnert zu werden, geradezu offensiv gegen jeden angeht, der die Scheißehaufen beim Namen nennt. Oder daß man, noch schlimmer, sich dessen sogar bewußt ist und damit tröstet, daß andere ja noch viel mehr verarscht würden.</p>
<p>Ich war, wie gesagt, fassungslos. Auch darüber, wie unkritisch fast die gesamte Welt der &#8220;Qualitätsmedien&#8221; das &#8220;große Ereignis&#8221; lobpreist. Und ich rechne dementsprechend fest damit: Am 18. Februar werden Millionen Fernsehdeutsche ihren eigenen (vermutlich: mehrfachen) Abstimmungsbeitrag zur demokratischen Wahl des neuen deutschen Sieger(titel)s mit Rotkäppchen-Prosecco (und eventuell aufbewahrten Guildo Horn-Kostümen) feiern. Und sich später, vor dem Schlafengehen, noch schnell anhand einer Spiegel TV-&#8221;Dokumentation&#8221; darüber entsetzen, daß in der DDR die Parteien der Nationalen Front stets mit mindestens 98 Prozent der Wahlstimmen überraschend deutlich bestätigt wurden.</p>
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		<title>Landunter</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 11:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Für kontinentaleuropäische Spreeathener und zwischenzeitliche Waldbewohner ist sowas ja schon, ähm, beeindruckend. Oder bedrückend? Auf jeden Fall sehenswert. Vor allem wenn man den Normalzustand kennt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class ="nohover" href="/_ressourcen/uploads/landunter.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/landunter-555x800.jpg" alt="Erhöhter Wasserpegel am Niederrhein" title="" width="555" height="800" class="alignnone size-large wp-image-1792 blackborder" /></a></p>
<p>Für kontinentaleuropäische Spreeathener und zwischenzeitliche Waldbewohner ist sowas ja schon, ähm, beeindruckend. Oder bedrückend? Auf jeden Fall sehenswert. Vor allem wenn man den <a href="/2010/11/15/roter-ist-schoner/">Normalzustand</a> kennt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Oberflächlich</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 13:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;soll man ja bekanntlich nicht sein. Meine ich ja auch. Beim Fraß hört das aber auch für mich auf, denn wenn das hier:

alles für meinen Kaffe sein soll, dann möchte ich bitte lieber wirklich nicht unter die Oberfläche beispielsweise jener Maschine schauen, die &#8220;meinen Kaffe&#8221; zubereitet hätte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;soll man ja bekanntlich nicht sein. Meine ich ja auch. Beim Fraß hört das aber auch für mich auf, denn wenn das hier:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/nom.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/nom-800x531.jpg" alt="In einer Bahnhofsgaststätte: Selbstbedienungstresen, der &quot;alles für Ihren Kaffe&quot; verheißt. Gereinigt wird dieser dem Anschein nach etwa einmal die Woche. Wenn Zeit ist." title="" width="800" height="531" class="blackborder alignnone size-large wp-image-1768" /></a></p>
<p>alles für meinen Kaffe sein soll, dann möchte ich bitte lieber wirklich nicht unter die Oberfläche beispielsweise jener Maschine schauen, die &#8220;meinen Kaffe&#8221; zubereitet hätte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn reisen bildet&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 13:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[dann schafft Deutschland sich tatsächlich ab. Szenen einer Bahnhofsbuchhandlung.

Den Tages-&#8221;Zeitungs&#8221;-Ständer habe ich aus Gründen weggelassen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dann schafft Deutschland sich tatsächlich ab. Szenen einer Bahnhofsbuchhandlung.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/reisenbildet.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/reisenbildet-800x400.jpg" alt="Willkürliche Sortimentsauswahl: &quot;Gute-Laune-Kalender&quot;, &quot;Alles wird gut&quot;, &quot;Dicke Möpse&quot;, &quot;Starke Freunde&quot;, &quot;Optimistisch denken&quot;, &quot;Ein Jahr voll Harmonie&quot;, &quot;Treue Gefährten&quot;, &quot;Putzige Hamster&quot;, &quot;Lexikon der Internetfallen&quot;." title="" width="800" height="400" class="blackborder alignnone size-large wp-image-1764" /></a></p>
<p>Den Tages-&#8221;Zeitungs&#8221;-Ständer habe ich aus Gründen weggelassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die fehlende Dimension</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 01:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
OK, zwei (jeweils nicht mal immer gegebene) Dimensionen kriege ich zusammen: 1. die olfaktorische und 2. die akustische. Wer mir die dritte plausibel erklärt, hat einen gut. (Entweder oder.) Und wer mir erklären kann, warum ich ausgerechnet diese Werbung sehe, wenn ich mir der niemals endenden Gier nach fossilen Brennstoffen zum Opfer gefallene Gebäude ansehe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/3dpups.jpg" alt="Werbeeinblendung zu einem Panoramio-Bild: &quot;Rülpsen und Pupsen in 3D&quot;" title="" width="433" height="263" class="alignnone size-full wp-image-1734 blackborder" /></p>
<p>OK, zwei (jeweils nicht mal immer gegebene) Dimensionen kriege ich zusammen: 1. die olfaktorische und 2. die akustische. Wer mir die dritte plausibel erklärt, hat einen gut. (Entweder oder.) Und wer mir erklären kann, warum ich ausgerechnet diese Werbung sehe, wenn ich mir der niemals endenden Gier nach fossilen Brennstoffen zum Opfer gefallene Gebäude ansehe, der kriegt sogar beides.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bimbesmarke</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Wunsch der Jungen sowie der Senioren-Union und aller Delegierten des Parteitags der Schwarze( Kasse)n Partei hat die Deutsche Bimbespost weder Kosten noch Mühen gescheut und einen namhaften Künstler (dessen Name nicht genannt werden will) für den Entwurf eines Helmut Kohl zum Von-hinten-lecken gewonnen. Hier ist das Ergebnis:

In Erinnerung an Kohls wohl größte Ehrenleistung hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Delegierte-wollen-Kohl-mit-Briefmarke-ehren_aid_930974.html">Wunsch der Jungen sowie der Senioren-Union und aller Delegierten des Parteitags der Schwarze( Kasse)n Partei</a> hat die Deutsche Bimbespost weder Kosten noch Mühen gescheut und einen namhaften Künstler (dessen Name nicht genannt werden will) für den Entwurf eines Helmut Kohl zum Von-hinten-lecken gewonnen. Hier ist das Ergebnis:</p>
<p><img class="borderless alignnone size-full wp-image-1687" src="/_ressourcen/uploads/bimbesmarke.jpg" alt="Eine Briefmarke. Das Gesicht Helmut Kohls wird betitelt mit seinem Namen und dem Zusatz &quot;Bimbeskanzler und Ehrenmann seit 1930&quot;. Der Nennwert der Marke ist mit 102258376 angegeben." width="640" height="486" /></p>
<p>In Erinnerung an Kohls wohl größte Ehrenleistung hat die Marke einen umgerechneten Nennwert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl#Parteispendenaff.C3.A4re_und_seine_Zeit_nach_der_Kanzlerschaft">200000000 Pfennig</a>. Sie kann (anstelle von Lack) auch zum besonders ehrenvollen Besiegeln von (Post-)Geheimnissen verwendet werden und erfüllt zusätzlich die Funktion von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeslöschtage">Löschpapier</a>. </p>
<p>Angeboten wird das einzigartige Sammlerstück im Rahmen der Edition &#8220;wer nicht <del>von selbst stirbt</del><ins>rechtzeitig abtritt</ins>, bekommt halt zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt&#8221;. Es wird zunächst in den Geschmacksrichtungen &#8220;Saumagen&#8221; und &#8220;Birnenkompott&#8221; erhältlich sein. Je nach Marktakzeptanz sind für weitere Auflagen zusätzlich &#8220;Schwarzkohl&#8221; und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gbBUj_VRA-Y">&#8220;faule Eier&#8221;</a> geplant. </p>
<p>Die zu erwartenden Fälschungen des Wertabzeichens sollen zu Ehren des Portraitgebers für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blühende_Landschaften">allgemeine Landschaftspflege in den östlichen Bundesländern</a> verwendet werden.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Wie soeben aus unbestätigten und halbwegs selten informierten Quellen zu erfahren gewesen sei, habe sich als eine der ersten Interessentinnen <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/neue-familienministerin-kristina-koehler-andere-schwaermten-fuer-pferde-ich-fuer-kohl-1525236.html">Dr. Kristina <del>Köhler</del> Schröder ein Exemplar für ihre Devotionaliensammlung</a> reservieren lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie die gelbe Pest an die Saar kam?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/11/15/wie-die-gelbe-pest-an-die-saar-kam/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 16:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist doch klar &#8211; natürlich mit authentischem &#8220;Jamaika&#8221;-Fuhrpark.

Gesehen und erschrocken unweit des Saarbrückener Regierungsviertels.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist doch klar &#8211; natürlich mit authentischem &#8220;Jamaika&#8221;-Fuhrpark.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Guidomobil.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Guidomobil-300x200.jpg" alt="Ein Fahrrad mit einem Aufkleber, Text: Guidomobil" title="" width="300" height="200" class="blackborder alignleft size-medium wp-image-1676" /></a></p>
<p>Gesehen und erschrocken unweit des Saarbrückener Regierungsviertels.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutsches Haus</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/11/01/deutsches-haus/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[und deutsches Land:

Urlaub im Reich, anno 2010.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und deutsches Land:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/deutscheshaus.png" alt="Schild an einem Haus: Deutsches Haus / in deutschem Land / beschütze Gott / mit starker Hand" title="" width="540" height="540" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1643" /></p>
<p>Urlaub im Reich, anno 2010.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachtgedanken</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/09/27/nachtgedanken/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 17:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte gerne, daß diesen Film möglichst vielen Leute sehen. Alle, die denken, jeder außer ihnen selbst sei faul. Jeder, der meint, es wäre richtig, daß man nur dann essen dürfe, wenn man bereit sei, unter Zwang auch noch die widerwärtigste Aufgabe zu erledigen. Jeder, der meint, es wäre gottgegeben, selbst zur privilegierten Elite zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte gerne, daß diesen Film möglichst vielen Leute sehen. Alle, die denken, jeder außer ihnen selbst sei faul. Jeder, der meint, es wäre richtig, daß man nur dann essen dürfe, wenn man bereit sei, unter Zwang auch noch die widerwärtigste Aufgabe zu erledigen. Jeder, der meint, es wäre gottgegeben, selbst zur privilegierten Elite zu gehören, während andere einfach selbst schuld seien, das nicht zu tun. Deshalb verlinke ich ihn hier:</p>
<p><a href="http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html">http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html</a></p>
<p>Indes: Ich bin mir &#8211; leider! und: noch weniger gerne!! &#8211; ziemlich sicher, daß eine visionäre, ja: revolutionäre Idee wie das bedingungslose Grundeinkommen entweder nicht zu meinen Lebzeiten oder aber nicht ohne den Preis einer mindestens anstrengenden, befürchtenswerterweise gar blutbehafteten gesellschaftlichen Veränderung zur Realität werden wird. Viel zu gefährlich ist sie all jenen, die genau von ihrer bisherigen Nichtexistenz, vom Unterdrücken, vom Arbeitszwang, vom Lohndruck, vom Aufhetzen derer am unteren Rand gegen die ganz unten profitieren. Denen, die sich teilweise seit Generationen von jedwedem Bezug zur menschlichen Basis, zur gesellschaftlichen Realität losgelöst haben. Jenen, die mit viel Geld Politikern klarmachen, daß <em>ihr</em> Weg der wahre ist und nicht jener einer solidarischen, gerechteren Gesellschaft, in der der Einzelne nicht nach der Dicke seiner Brieftasche oder der Leichtigkeit seiner wollenen Oberbekleidung bemessen wird. </p>
<p>Ich glaube nicht daran, daß ein Staatenkonstrukt wie das unsere (oder jenes auf Drängen &#8220;der Märkte&#8221; dem unseren übergeordnete der EU) in der Lage ist, kehrt zu machen. Einzulenken und nicht mehr dem Wohlstand der wenigen, sondern dem Wohl der Gemeinschaft, dem Gemeinwohl, zu dienen. Viel zu verlockend ist für jene, die da ändern könnten, der persönliche &#8211; von Stiftungen wie jener der Familie Mohn oder aus Kassen derer zu Ackermann finanzierte &#8211; Salär, der hinfällig würde, setzte man den Auftrag desjenigen, der mittels vierjährlichem Kreuz die symbolische Gestaltungsmacht verlieh, konsequent um.</p>
<p>Doch sei es drum. Mache der Weg zu einer wirklich solidarischen, sozialen, ja: menschlichen! Gesellschaft abermals jenen scheinbar unvermeidbaren Weg des Schmerzes durch: Ich mag mich von dem Glauben, von dem Ideal, daß es eines fernen und von mir vermutlich nicht mehr erlebten Tages besser werden könnte, einfach nicht verabschieden. Selbst, wenn zu Zeiten, da ich mir noch ein Bier eingießen kann, eben jenes in erbärmlichster populistischer Manier zur Stigmatisierung der Schwächsten aller Schwachen genügen muß, während sich ehemals ostzonale Pfarrerstöchter von Atomkonzernen kaufen lassen.</p>
<p><a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Heinrich_Heine#Nachtgedanken">In Memoriam Heinrich Heine.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Familienpizza</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/09/21/familienpizza/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst wenn ich mich hinreißen ließe, analogkäsebedeckten Sägemehlteig mit Tomatenextraktauszügen und Formschinkenersatzimitat überhaupt zu essen: Die Familie, die mir

servierte, erschlüge ich. Ganz ohne aus dem Schützenheim gemopste Sniper. In traditioneller Handarbeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn ich mich hinreißen ließe, analogkäsebedeckten Sägemehlteig mit Tomatenextraktauszügen und Formschinkenersatzimitat überhaupt zu essen: Die Familie, die mir</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/Familienpizza.jpg" alt="so etwas hier, nämlich einen halbfertiggegarten Gummilappen mit einvakuumierten Dosenchampignons und Enzymfleischbelag" title="" width="640" height="800" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1583" /></p>
<p>servierte, erschlüge ich. Ganz ohne aus dem Schützenheim gemopste Sniper. In traditioneller Handarbeit.</p>
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		<title>Lebenslänglich</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 13:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich gestern diesen wirren Gedanken anderen, darüber verwunderten in ihre Twitter-Zeitleiste gestopft habe, beschäftigt er mich. Es ist mit Sicherheit nicht mal eine besonders geistreiche oder neue Feststellung, aber mich erschreckt sie aus verschiedenen Gründen doch: Die Erkenntnis, daß es offenbar ziemlich genau der Zeitspanne bedarf, die ein Mensch in etwa lebt, ehe die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich gestern diesen wirren Gedanken anderen, darüber verwunderten in ihre Twitter-Zeitleiste gestopft habe, beschäftigt er mich. Es ist mit Sicherheit nicht mal eine besonders geistreiche oder neue Feststellung, aber mich erschreckt sie aus verschiedenen Gründen doch: Die Erkenntnis, daß es offenbar ziemlich genau der Zeitspanne bedarf, die ein Mensch in etwa lebt, ehe die Lehren selbst aus den schlimmsten Katastrophen zwar nicht vergessen, aber in beispielhafter kognitiver Dissonanz verdrängt, relativiert oder schöngeredet werden, um der antiproportional zum schmerzlichen Andenken an geschehenes Unheil wachsenden Gier nach irgendetwas &#8220;endlich&#8221; und, ungestört von lästigen Bedenkenträgern, Rechnung tragen zu können.<span id="more-1577"></span></p>
<p>Es muß ja so sein. Denn egal, wie gut les-, sicht- und hörbare Dokumente vergangenen Geschehens rein technisch noch werden mögen: Das Gefühl des Selbsterlebten, den autorisierten Vergleich zweier Entwicklungen, die am bzw. vom selben Subjekt erlebt werden, kann die beste Aufzeichnung, der steilste mahnende Zeigefinger der Vergangenheit nicht ersetzen. Wie auch? Woher soll ein heute gerade so erwachsener Mensch beispielsweise wissen, wie es sich anfühlt, in einem einem werdenden Präventiv- oder Polizeistaat zu leben? Wie könnte ein gerade das erste &#8220;richtige&#8221;, &#8220;große&#8221; Geld witternder Jungbankster ahnen, daß das, was er seinen aktuell vermeintlich erfolgreichen Vorbildern begeistert nachtut (schon, &#8220;weil es sonst jemand anders&#8221; täte), haargenau das gleiche Spiel ist, mit dem 80 Jahre vor ihm andere in der gleichen Euphorie Kontinente zuerst in den Bankrott und anschließend zumindest indirekt in einen Weltkrieg trieben? An welchem Maßstab sollte ein gerade eben noch der sogenannten Mittelschicht, dem mit noch halbwegs gut dotierter Berufstätigkeit versehenen Bürgertum angehörender Mittvierziger bemessen, ob die zunehmende Abschaffung des mühsam und aufgrund grausamer Erfahrungen mit viel echtem und ideellem Herzblut erstrittenen Rechtes auf angemessenes Entgelt und menschenwürdige Arbeitsbedingungen &#8220;alternativlos&#8221; und &#8220;der wirtschaftlichen Lage&#8221; geschuldet oder nur Teil des jahrhundertealten, immer gleichen Spiels der Eliten ist, mit dem der nötige Druck auf seinesgleichen und die darunter aufrechterhalten werden soll?</p>
<p>Der hiesige Durchschnittsmensch wird, ohne jetzt nachzuschlagen, im Schnitt 80 Jahre alt. Zieht man diese 80 Jahre nun beispielsweise von jenem Jahr ab, in dem die Finanzwirtschaft ihren ersten, wenn auch offenkundig längst noch nicht ausreichend vernichtenden Schlag erlitt, ab, so landet man ziemlich genau in jener Zeit, die auch und besonders in Deutschland den Acker für prekäre Arbeitsverhältnisse, Hungerlöhne und öffentliche Suppenküchen bestellte. Addiert man zu den Blütezeiten des letzten groß inszenierten Sündenbocktheaters &#8211; in dem es die Anhänger des jüdischen Glaubens waren, die alsbald weniger an diesen, sondern generell dran glauben mußten &#8211; jene Zeitspanne hinzu, landet man wie zufällig in einer Zeit, da Anhänger eines anderen Glaubens plötzlich immer unverhohlener der Verantwortung für die allgemeinen Zustände geziehen werden. Auf die Idee, daß man hier gerade eine Neuauflage dessen abliefert, auf was man nach wie vor und voller ernst gemeinter Innbrunst den schuldweisenden Zeigefinger richtet, kommt dabei niemand. Die Filme sind schwarzweiß und wenn in Farbe, dann dennoch &#8220;etwas ganz anderes&#8221;. Und jemand, der einem an dieser Stelle den Kopf zurechtrückt und der das &#8211; ob seines Alters und der eigenen Erfahrung auch dürfe &#8211; gibt es ja nicht mehr.</p>
<p>Und so erntet, wer heute vor den Gefahren einer zentralisierten Geheimpolizei, zentralen Personendatenbanken, elektronischen &#8220;Gesundheitskarten&#8221; oder Entgeltnachweisen, Fluggast- und &#8220;Vorrats&#8221;datenspeicherung warnt und auf Parallelen zu vergangenen Unrechtsregimen im eigenen Land hinweist, regelmäßig den Vorwurf der Verharmlosung, oder im besten Falle ein mitleidiges Lächeln, das unausgesprochen Vokabeln wie &#8220;paranoid&#8221; oder &#8220;Spinner&#8221; in sich birgt. </p>
<p>Übrigens funktioniert das nicht nur vom heutigen Standpunkt aus. Man könnte ebensogut das Jahr 1849 nehmen, in dem auch in Deutschland lauter als vorher und lange hernach die Systemfrage gestellt und zumindest für eine Zeit mit erheblicher Unzufriedenheit beantwortet wurde. Es dauerte ein ganzes Menschenleben, bis man sich demokratische Errungenschaften wie die erste ihren Namen verdienende Republik auf deutschem Boden als drückende Last und unnötigen Popanz verkaufen lassen konnte, da niemand mehr &#8220;déja vu&#8221; rufen konnte.</p>
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		<title>Billiges Modebier</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>

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Nein, den erkläre ich nicht.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0009.jpg" alt="Ein Bierfaß von oben. Aufschrift: Brauerei C&#038;A Veltins" title="" width="640" height="640" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1541" /></p>
<p>Nein, den erkläre ich nicht.</p>
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		<title>Bumerang: Wayne interessiert&#8217;s</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
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		<description><![CDATA[Daß das &#8220;Sparpaket&#8221; neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich geistiger Sozialist ist.
Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie von einem gefährlichen Bumerang schreibt, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß das &#8220;Sparpaket&#8221; neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich <a href="/2010/02/12/lohnung-mus-sich-wieder-leisten/">geistiger Sozialist</a> ist.</p>
<p>Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie <a href="http://www.engelen-kefer.de/meine-themen/sozialpolitik/soziale-gestaltung/sparpaket-wird-auf-dem-arbeitsmarkt-zum-bumerang.html">von einem gefährlichen Bumerang schreibt</a>, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist was drauf geschissen. Denn: </p>
<p>Daß das Wahlvolk gerne eine weniger marktradikal-ideologische Führung hätte? Geschenkt: Wird ignoriert oder so lange zurechtwählen gelassen, bis es paßt. </p>
<p>Antizyklische Konjunkturpolitik? Teufelszeug! Schließlich hat man das in <del datetime="2010-06-11T17:31:11+00:00">grauer</del><ins datetime="2010-06-11T17:31:11+00:00">rot-gelber</ins> Vorzeit schon probiert &#8211; ganze acht Jahre lang, von denen es nur fünf funktioniert hat. (Daß das Gegenteil seit nunmehr  bald 30 Jahren noch weniger funktioniert und Hayek dem Land nicht wie einst Keynes eine halbe, sondern gleich mehrere Millionen Arbeitslose und Heerscharen von Tage- oder Billiglöhnern und Quasi-Leibeigenen beschert hat: Alles Propaganda!)</p>
<p>Nein, liebe Genossin Ursula, der zitierte Bumerang wird, sobald er, wie korrekt geweissagt, erst mit voller Wucht zurückkehrt, natürlich nicht seinem Absender um die Ohren oder durch den Hals segeln. Vielmehr, und nun bemühe ich eine allgemein verfügbare Glaskugel, wird es alsbald heißen: &#8220;Wir haben nicht genug gespart, sondern immer noch über unsere Verhältnisse gelebt.&#8221; Und dieses erbärmliche Spiel wird weitergehen, bis wir zurück in den Höhlen und Wäldern sind, aus denen wir scheinbar besser nie herausgekommen wären.</p>
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