DavidBLN.de

Bahn

An Hotels kommt man als vielreisender Exilant leider nicht vorbei. An der Deutschen German ReichsBundesBahn AG, Grott und dem bayerischen Volkskraftwagen sei Dank, schon.


4. Februar 2010

Schneller st…werben

RSS-Artikel der FR Online: Unter der Schlagzeile "Mädchen von Zug erfaßt" wirbt eine Firma mit dem Slogan "Beschleunigen Sie Ihr Geschäft!"


13. Januar 2010

Gelbe Geschichtsstunde

Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit “es war einmal” beginnen, was man von dieser pißgelben (”bürgerrechtsorientierten”) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.

Also, aufgemerkt: Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen. Ganzen Artikel lesen


7. Januar 2010

Gibt’s doch gar nicht

Ein Bericht über eine Stadt, deren Hauptbahnhof vom restlichen Streckennetz isoliert ist, ist prinzipiell eine legitime Sache. Sofern es die Stadt denn gibt.

(Via)


13. September 2009

Sicherheitshinweise

Vorsicht, Aschendiebe!

Bitte lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt!


Entschuldigen Sie…

Vom Ausland lernen, heißt siegen lernen. Zumindest für die Deutsche Bahn, wie man als leidgeprüfter ICE-Kunde im Rahmen einer hierfür sehr aufschlußreichen Reise im Thalys lernen kann.

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6. September 2009

Sie müssen doch was essen!

Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:

Wir sehen dies als unsere Pflicht an.

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28. August 2009

DB = AA?

Ich bin ja ein wirklich freundlicher Mensch. Anstatt einfach zu sagen ok, in der Bahn habe ich nicht mal gegen Zuschlag meine Ruhe vor Ansagen aller Art, da kannste auch gleich im Viehtransport trampen dachte ich mir: Schreibste denen doch mal (weil sie deinen Lästerblock sowieso nicht lesen, wer schon). Naja und was sehe ich da: Bei der Deutschen Bahn gibt es nicht nur tolles Frühstück, z.B.

mit größerem Brötchen, Washington-Frischkäse oder aber auch mit Kaffe

(oder so), die haben sogar Kacke auf Mausklick! Ganzen Artikel lesen


26. August 2009

Wir sind pünktlich!!!1!

Über endlose Beschallungshymnen (Senk ju for träwelling, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlicheren, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus. Nur ein ganz kleines bißchen.

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5. August 2008

Lebt denn der deutsche Jammermichl noch?

Dem Michel geht’s nicht gut, er spürt ne große Wut… ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der “3-2-1″-Marke nähert und denen erst am Tag danach ein Kater namens Realität das hättest Du im Laden billiger bekommen! ins Ohr miaut. Die Krallen dieser Realität im Nacken und das eigene Spiegelbild fürchtend geht dann das Gezeter los: Betrug! Kostenfalle Internet! und der Verkäufer erhält eine negative Bewertung. Tatbestand: Abzocke!

Und so kam es auch dieser Tage wieder, wie es kommen mußte. Da waren einigen restlos merkbefreiten, selbsternannten Diplom-Schnäppchenjägern für Sekundenbruchteile Eisenbahnfahrkarten, die sie im Normalfall für 60 Euro bekommen hätten, plötzlich 200 Euro und mehr wert, ganz, als stünde ein Concorde-Flug einschließlich “All in” am Bananenbuffet zum Verkauf.

Wie gemein von der Bundesbahn, kurz darauf die gleichen Fahrkarten nicht mehr zu versteigern, sondern zum tatsächlichen Preis auf dem gleichen Vertriebsweg anzubieten. Das geht nun wirklich nicht, finden sogar die Verbraucherzentralen, denen für ein wenig Presse scheinbar auch kein Ruf mehr zu schade ist. Man darf auf die erste Klage gespannt sein und noch mehr auf das Urteil, wenn die Bundesbahn im Namen des gesunden Volksempfindens für schuldig befunden wird, daß Michel Motzkötter zu viel Geld für einen Fahrschein geboten hat. Immerhin haben wir auf die anfängliche Frage nun eine leider untrügliche Antwort:

Ja, er lebt noch!