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	<title>DavidBLN.de &#187; Bahn</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Frag den Frosch</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.
Gegen den Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.</p>
<p>Gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Potsdam-Magdeburger_Eisenbahn#Der_geplante_Wiederaufbau_der_Stammbahn">Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke</a>, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. Im Falle der mittlerweile wohl durchweg besservedienenden Bewohner des angenehm hauptstadtnahen Örtchens Kleinmachnow bei Berlin-Zehlendorf ist diese Perspektive eindeutig die des Weltuntergangs, der ruhig überall stattfinden kann, Hauptsache nicht im eigenen Vorgarten.<span id="more-2110"></span></p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0067.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0067-600x398.jpg" alt="Anwohner protestieren gegen die seit jeher vor ihrer Haustür verlaufende S-Bahntrasse der &quot;Stammbahn&quot; im Südwesten Berlins" title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2111" /></a></p>
<p>Der Vorgarten ist in diesem Fall eine etwa 15 Meter breite ehemalige Eisenbahntrasse, die, wie das ungenutzte Eisenbahntrassen so an sich haben, in den letzten 30 Jahren vom ringsum ansonsten reichlich vorhanden Baum- und Buschbewuchs zurückerobert wurde. In manchen Fällen waren es auch nur 20 Jahre, denn dort bestand die unberührte Natur bis 1990 vor allem aus Selbstschußanlagen und Minenstreifen, für die man nach der Gleisdemontage den praktischen Damm genutzt hatte.</p>
<p>Und mal ehrlich: Wozu soll so eine Bahn auch gut sein? Man selbst muß nicht ins Grüne fahren (man ist ja schon dort), und daß mit solchen Zügen weniger betuchte Großstädter anreisen, die einem das &#8220;eigene&#8221; gründe Rundherum wegzunehmen trachten: Wer will das schon? Man selbst fährt, wenn man denn zum Einkaufen schon mal in die stickige Stadt hinein muß, natürlich mit dem Auto. Stilvoll, leise und umweltfreundlich. Zumal sich Straßen außerdem auch viel harmonischer und natürlicher in jedes Landschaftsbild einfügen.</p>
<p>Aber immerhin, der Berliner Zonenrandbewohner steht mit seiner Haltung nicht allein da. Wie man am inzwischen historischen Beispiel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_84">nie realisierten</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_86">Schwarzwaldquerautobahnen</a> im Allgemeinen und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A81#Verlauf">A81 zwischen Leonberg und Gärtringen mit ihrer notorisch überlasteten Ersatzführung</a> im Besonderen erkennen kann. Ein paar hundert Hausbesitzer, die ihren Baugrund dank der seit Jahrzehnten bekannten geplanten Trassenführung &#8220;günschtig&#8221; erwarben, steigerten den Wert ihres Baugrunds mit Hilfe einiger Lurche und Molche und haben den Verkehrslärm, der eigentlich ihnen zugedacht war, erfolgreich an die Bewohner Böblingens und Sindelfingens abgeschoben. Heute jammern sie, weil sie selbst nicht mehr so recht vom idyllischen Fleck wegkommen &#8211; doch nun gibt es kein Geld mehr (und das ist auch das einzig richtige an der ganzen Sache). Dieses Beispiel war zugleich wegweisend für weitere umstrittene Projekte, wie etwa den ebenfalls seit fast 50 Jahren geplanten Berliner Stadtring Südost, der zu Lasten einiger tausend Kiezromantiker zehnmal so vielen Innenstadtbewohnern einiges an Abgasen abnehmen könnte, aber trotz inzwischen positiv beschlossenem Planungsverfahren mit Rücksicht auf politisches Kalkül im Hinblick auf Abgeordnetenhauswahlen abermals in Frage gestellt ist.</p>
<p>Und während sich über die Sinnhaftigkeit von Autobahnen und Straßen allgemein zugegeben leidenschaftlich diskutieren läßt, ist es schon ein echtes mentales Armutszeugnis, wenn man, wie im Fall der sogenannten Cheruskerkurve (ein kriegsbedingt eingeschlafenes, aber durch die Planungen zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Süd-Tunnel#Planungen_und_Erweiterungen_.28S21.29">S21</a> wieder in die Diskussion geratenes Stück Innenstadt-S-Bahn) die &#8220;Natur&#8221; vorschiebt, die dort in Gestalt eines aus dem ursprünglichen Wildbewuchs herausgearbeiteten künstlich angelegten Stadtparks existiert, nur, um damit die eigenen Interessen (hier: möglichst naher Ort zum Ausführen des in der Stadtwohnung naturgerecht gehaltenen Hundes) totschlagargumentativ über allgemeine Interessen zu stellen. </p>
<p>Je mehr ich mich mit Verkehrs(planungs)geschichte auseinandersetze, umso mehr drängt sich mir der ungemütliche Eindruck auf, daß sich hier eine (weitere) echte Fehlkonstruktion unserer politischen Entscheidungsvorgänge zeigt. Ich weiß nicht, welcher Weg (landesweite Volksabstimmung oder &#8220;basta!&#8221;) hier zielführender wäre. Ich bilde mir nur ein, zu verstehen, daß die aktuelle Methode &#8211; vor allem jenen Gehör zu schenken, die auf den Erhalt individueller, oft nur aus Provisorien zufällig und von vornherein befristet erwachsener Privilegien pochen und so der Allgemeinheit nützliche Entwicklungsplanungen oft erfolgreich verhindern &#8211; niemals zu einer insgesamt vorteilhaften und weitsichtigen Entwicklung einer Stadt oder eines Landes beitragen kann. </p>
<p>Und wenn ich dann noch sehe, wie etwa im Falle des Rheinischen Braunkohlentagebaus aufgrund eines behaupteten öffentlichen Interesses an gesicherter Energieversorgung, das für mich eher nach gesicherter Renditeversorgung von Unternehmenseignern und &#8220;verdienstvollen politischen Entscheidungsträgern&#8221; aussieht, im Handstreich und mit eiserner Hand ganze Ortschaften gegen den vehementesten Protest der Bewohner abgebaggert werden können, während Infrastrukturprojekte mit oft allgemeinem Langzeitnutzen zwischen den Protestmühlen zerrieben werden, bleibe ich wirklich ratlos zurück.</p>
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		<title>Schneller st&#8230;werben</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/zug_beschleunigen.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/zug_beschleunigen-300x177.jpg" alt="RSS-Artikel der FR Online: Unter der Schlagzeile &quot;Mädchen von Zug erfaßt&quot; wirbt eine Firma mit dem Slogan &quot;Beschleunigen Sie Ihr Geschäft!&quot;" title="Wohin rudimentär semantische Anzeigenauswahl bisweilen führen kann." width="300" height="177" class="blackborder" /></a></p>
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		<title>Gelbe Geschichtsstunde</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit &#8220;es war einmal&#8221; beginnen, was man von dieser pißgelben (&#8221;bürgerrechtsorientierten&#8221;) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.</p>
<p>Also, aufgemerkt: <a href="http://www.s-o-z.de/?p=14895#more-14895">Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen.</a><span id="more-859"></span> Zum Beispiel, daß die erfolgreiche Zerschlagung des fortschrittsfeindlichen Staatstelefonmonopols in Deutschland entgegen allen kommunistischen Legenden deutlich vor 1980 stattgefunden haben muß:</p>
<blockquote><p>Wenn die Kunden heute noch den Telefonverkehr im staatlichen Monopol hätten, dann hätten wir immer noch unsere Drehscheibentelefone. Jeder Fortschritt wäre ausgeschaltet, weil es kein Interesse daran gäbe.</p></blockquote>
<p>Das ist doch mal konkrete Ansage! Denn ein sogenanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsprechtischapparat#FeTAp_75">FeTAp_75</a> gab es im Freundeskreis bereits lange, bevor Ottos Vorfahren (zusammen mit Birnes Freunden) überhaupt aktiv mit dem Zerschlagen hätten loslegen können. Und nur kurz nach dem Beginn der bis heute andauernden Restaurationsepoche besaßen wir sogar ein <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nizzatel.jpg&#038;filetimestamp=20050225143716">&#8220;KTel 373&#8243;</a> (in der weißen Edelausführung). </p>
<p>Gut, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Otto_Solms">wenn der Onkel Otto kein freiheitlich-kapitaler Prinz</a>, sondern ein Ost-Otto wäre, könnte man ihm die verschobene Zeitlinie nachsehen. Ist er aber nicht. Stattdessen weiß er um den Segen des privatisierten Menschheitsfortschritts noch deutlich besser Bescheid: </p>
<p>Daß Druck das[tm] Mittel ist um gut zu arbeiten. Daß das insbesondere für die Bahn gilt (die ist heute schließlich deutlich zuverlässiger als in alten Reichsbahntagen). Daß erst durch Privatisierung neue Sachen erfunden werden &#8211; man denke nur an Frankreich, das bekanntlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SNCF">noch nie eine Staatsbahn</a> hatte und nur so <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TGV#Vorgeschichte">zum weltweiten Schnellzugpionier</a> werden konnte. Oder an das Mekka der urinfarbenen Manchesterkapitalisten, das Land der absoluten Merk-, äh: Marktfreiheit: Die <a href="http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/bahn/wicks.html">konsequente  Auf- und Übergabe des Staatsnetzes</a> in den verantwortungsvollen (Hände)druck ausschließlich <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/986/349821/text/">kundenorientierter</a> Investoren führte dort erstmals in der Geschichte zu einem vorbildlich instandgehaltenen Streckennetz, höchster Kundenzufriedenheit und <a href="http://www.zeit.de/2009/11/British-Rail">sekundengenauer Pünktlichkeit</a>.</p>
<p>Also,  wer will hier noch mal gleich den Fortschritt behindern? Ich jedenfalls nicht. Nicht den von Leuten wie Prinz Otto. Fort, je forter, desto besser.</p>
<p>(<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4454#h13">Via</a>)</p>
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		<title>Gibt&#8217;s doch gar nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht über eine Stadt, deren Hauptbahnhof vom restlichen Streckennetz isoliert ist, ist prinzipiell eine legitime Sache. Sofern es die Stadt denn gibt.
(Via)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,670534,00.html">Bericht</a> über eine Stadt, deren Hauptbahnhof vom restlichen Streckennetz isoliert ist, ist prinzipiell eine legitime Sache. Sofern es die Stadt denn <a href="http://www.bielefeldverschwoerung.de/">gibt</a>.</p>
<p>(<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5bb2225">Via</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sicherheitshinweise</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 13:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorsicht, Aschendiebe!
Bitte lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorsicht, Aschendiebe!</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bigfatass.de/bfa/?p=325">Bitte lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt!</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Entschuldigen Sie&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/09/13/entschuldigen-sie/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 12:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bitte kopieren!]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom Ausland lernen, heißt siegen lernen. Zumindest für die Deutsche Bahn, wie man als leidgeprüfter ICE-Kunde im Rahmen einer hierfür sehr aufschlußreichen Reise im Thalys lernen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><del datetime="2009-09-13T12:13:18+00:00"><a href='/_ressourcen/uploads/lewinsky.mp3' title="Entschuldigen Sie, sind Sie Monika Lewinsky (G. Wendehals, MP3, 144 kByte)" >&#8230;, sind Sie Monika Lewinsky?</a></del> kennt man ja bei der German interneschenal Bahn als Formulierung gar nicht. Im Gegenteil, dort läßt man sich ja schon applaudieren, <a href="/2009/08/26/445/">wenn man mal püntklich ist</a>. </p>
<p>Wie man es auch machen kann, oder besser: Besser machen sollte, können Manager der German Bahn worldwide Inc. lernen, wenn sie ihren Arsch mal in einen Zug der Marke Thalys (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thalys#Gesellschaft">an der der eigene Konzern übrigens selbst beteiligt ist</a>) setzen. Abgesehen davon, daß der bequemer und im Mittel schneller ist als sein deutscher Hochtechnologiebruder (der mit den kaputten Achsen und Radreifen) und die (immerhin: in vier Sprachen vorgetragenen) Stationsaufrufe und aufs wirklich nötigste reduzierten sonstigen Ansagen von angenehm monotonen und leisen Computerstimmen so unaufdringlich durchgeführt werden, daß man sie fast gerne hört, hat man die sogar für den Fall unvorhergesehener Halte oder Verspätungen vorausschauend aufgenommen. Das geht dann so (sprachlich zusammengefaßt):</p>
<blockquote><ul>
<li><strong>0:00</strong> (Notbremsung)</li>
<li><strong>0:02</strong> &#8220;Mesdames et Messieurs, wi hebb en teknische Problem. Wir informieren Sie as soon as we know more. Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten.&#8221;</li>
<li><strong>0:04</strong> &#8220;Mesdames et Messieurs, wegen en teknische Problem können wir nicht weiterfahren. Wir werden have about 10 to 15 minutes of delay. Wir bitten um Entschuldigung.&#8221;</li>
<li><strong>0:12</strong> &#8220;Das Problem besteht nicht mehr. Wir haben etwa 10-15 Minuten Verspätung. Bitte entschuldigen Sie die Verspätung.&#8221;</li>
<li><strong>(kurz vor dem nächsten Haltebahnhof)</strong> &#8220;&#8230;verabschieden uns bei den Fahrgästen, die hier aussteigen und bitten nochmals um Entschuldigung für die Verspätung.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Vom in der ersten Klasse kostenlosen Angebot an Mahlzeiten, Bier und Wein mal ganz zu schweigen. <ins><strong>Nachtrag:</strong> Und erst recht vom kostenlosen W-LAN, über das ich mir ganz lautlos ansehen kann, wo wir gerade sind, wann wir wo ankommen, wie schnell wir gerade fahren. Und, was es in der Bordbar gibt, falls einem das kostenlose Durchfressen nicht genügt.</ins></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sie müssen doch was essen!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/09/06/sie-mussen-doch-was-essen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 00:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
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		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:

<blockquote>Wir sehen dies als unsere Pflicht an.</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok. <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/26/445/">Eigentlich</a> wollte ich über den Akustikspam, den irgendeine Montagmorgengemeinschaftsblährunde in der German Bahn Interneschenel AG-Zentrale sich ausgedacht hat, um der nervigen und allgegenwärtigen &#8220;wie können wir uns denn noch besser als zeitgemäßes Unternehmen darstellen (und insbesondere noch ein paar Taler extra verdienen)&#8221;-Frage des Gruppenvorsitzenden irgendwas vermeintlich substanzielles entgegensetzen zu können, gar keine Worte verlieren, weil darüber bereits ganze Bücher erschienen sind und selbst so ziemlich jeder einzelne Bahnschaffner, den man darauf anspricht, hinter vorgehaltener Hand seufzt und das ganze noch peinlicher findet als man selbst.*</p>
<p>Das hat mich freilich nicht davon abgehalten, vermittels des, nu, <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/28/db-aa/">etwas eigensinnigen Kontaktformulars</a> dieser leider nur noch ehemaligen Deutschen Bundesbahn meinem Unmut über diese multilingualen Wortschwälle Luft zu machen. Erheiternd fand ich die Antwort, die die Firma tatsächlich wenig später an, ok: nicht direkt mich:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Kunde,</p></blockquote>
<p>aber immerhin überhaupt schickte:</p>
<blockquote><p>Wir bedauern, dass Sie mit dem Service der Deutschen Bahn nicht zufrieden sind.</p></blockquote>
<p>So weit, so schlecht. Und nun kommt natürlich nicht der Teil, den man sich wünscht, im Sinne von: <cite>Wir werden das mal auf uns wirken lassen und drüber nachdenken</cite>, sondern wie allgemein üblich (wenn auch dadurch nicht im entferntesten gutzufinden!) der Sermon, der mich überhaupt nicht interessiert, auch, wenn es zunächst schmeichelhaft kommt:</p>
<blockquote><p>Nach Rücksprache mit unserem Fachbereich „Borddienste“ können wir Ihnen mitteilen, dass die Vorgaben für die Ansagen in unseren Zügen vor einigen Monaten geringfügige Änderungen erfahren haben. Wie Sie ganz richtig schilderten, werden nun im Anschluss an die Begrüßung der Zugestiegenen bestimmte, in der Bordgastronomie erhältliche Speisen beworben. </p></blockquote>
<p>Wow. Ich habe mir also nichts ausgedacht und auch nichts eingebildet: Ich hatte tatsächlich Recht! Wenigstens erkennt das mal jemand an. Aber jetzt wird es geradezu entwaffnend ehrlich, denn den nächsten Teil hätte ich in dieser Offenheit so nicht erwartet:</p>
<blockquote><p>Erfahrungsgemäß sah sich durch das vormals angewandte Konzept leider nur ein Teil unserer Gäste dazu veranlasst, die in den Zügen vorhandene Bordgastronomie in Anspruch zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: <cite>Unsere Pampe lockt keinen Förster aus dem Gebüsch und keine Oma aus dem Abteil. Menno! An den Preisen kann es ja wohl nicht liegen! Und am Essen ja wohl auch nicht, schließich kocht das dieser Dingens-Koch mit den anderthalb Bummens-Sternchen!</cite>. Daß die das auch noch zugeben: Hut ab. Aber jetzt mal ehrlich: <cite>Nur ein Teil</cite>. Und nicht etwa jeder. Unglaublich. Daß es Leute gibt, die in einen Zug steigen, ohne was zu essen zu kaufen. Wozu fährt man schließlich Zug? Um pünktlich anzukommen etwa? Oder in Ruhe zu reisen? Ts.</p>
<p>Aber die können noch lustiger:</p>
<blockquote><p>Erklärend möchten wir hinzufügen, </p></blockquote>
<p><cite>&#8230;und zwar zum besseren Verständnis, damit Sie in etwa verstehen, was wir meinen, daher sagen wir es mal ungefähr so: Die Sachlage ist in etwa folgende (usw. usf.)&#8230;</cite>:</p>
<blockquote><p>dass unsere Bordbistros und Bordrestaurants wie normale Bistros und Restaurants funktionieren.</p></blockquote>
<p>Ist klar. Der russische Italiener von umme Ecke läuft auch alle halbe Stunde um den Block und verkündet per Lautsprecher jedem, der sie nicht hören will,  seine Speisekarte.</p>
<blockquote><p>Wir wünschen uns Gäste, die dort etwas essen und trinken.</p></blockquote>
<p>Ich hingegen wünsche mir</p>
<ul>
<li>Mehr Geld. Aber so vielen Leuten ich das auch erzähle: Es will einfach nichts dazukommen.</li>
<li>Pünktliche Züge. Haha, kleiner Scherz.</li>
<li>Ruhe beim Bahnfahren. Oder nein,  ich wünsche mir, wieder Bahn fahren zu können. Und nicht in einem ganz normal funktionierenden Bistrorestaurant mit zusätzlichen Sitzplätzen, auf denen man demnächst noch scheel angeschaut wird, wenn man da ganz ohne was zu kaufen einfach rumsitzt oder womöglich mitgebrachtes verzehrt.</li>
</ul>
<blockquote><p>Uns ist bewusst, dass unsere besten Kunden, wozu wir Sie zählen dürfen, mit den angebotenen Gerichten &#8211; einschließlich der damit verbundenen Serviceleistungen &#8211; vertraut sind. Insbesondere im Interesse aller Reisenden im Zug können und wollen wir &#8211; als Gastgeber &#8211; auf Informationen dieser Art jedoch nicht verzichten. Wir bitten deshalb um Verständnis dafür, dass unsere Ansagen stets einen Kompromiss zwischen den zweifelsohne verschiedenen Erwartungshaltungen unserer Kunden darstellen.</p></blockquote>
<p>Aha. Also kann ich als einer Eurer besten Kunden ja doch nicht so wichtig sein, wenn die restliche Herde auf Kosten meines Trommelfells mit allen Mitteln zum Trog getrieben werden muß. </p>
<blockquote><p>Wir stimmen Ihnen dahingehend zu, dass unsere Zugbegleiter und Zugbegleiterinnen dem Informationsbedürfnis unserer Kunden&#8230;</p></blockquote>
<p><cite>(&#8230;wir sollten ja wohl davon ausgehen, daß der Karnevalsgedanke Vorrang hat, weil ja die Begriffe &#8220;Frau&#8221; und &#8220;Umwelt&#8221; in den Karnevalsgedanken einzubringen sind&#8230;)</cite></p>
<blockquote><p>&#8230;im Rahmen Ihrer Möglichkeiten nachkommen sollten.</p></blockquote>
<p>Im Rahmen WESSEN Möglichkeiten? Meiner? Schön wär&#8217;s.</p>
<blockquote><p>Wir sehen dies als unsere Pflicht an. Dass unsere diesbezüglichen Anstrengungen während Ihrer Fahrten nicht erfolgreich waren, bedauern wir sehr. Ihre Kritik haben wir selbstverständlich intern erfasst und leiten diese an die verantwortlichen Stellen weiter.</p></blockquote>
<p>Jupp, danke, nicht nötig. Wie üblich stets bemüht, aber laßt mal. Ich fahr in Zukunft wieder Auto, da hab ich meine Ruhe und komm genau so unpünktlich an. Und kann, wenn ich doch mal Hunger habe, fressen fahren wo immer ich will. Ganz ohne Ansage. Denn selbst die kann ich nach Belieben ein- und ausschalten und genau so gesprächig einstellen, wie es mir paßt.</p>
<p><small>*Das habe ich sogar mit Zeugen, Freunde.</small></p>
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		<title>DB = AA?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein wirklich freundlicher Mensch. Anstatt einfach zu sagen ok, in der Bahn habe ich nicht mal gegen Zuschlag meine Ruhe vor Ansagen aller Art, da kannste auch gleich im Viehtransport trampen dachte ich mir: Schreibste denen doch mal (weil sie deinen Lästerblock sowieso nicht lesen, wer schon). Naja und was sehe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja ein wirklich freundlicher Mensch. Anstatt einfach zu sagen <cite>ok, in der Bahn habe ich nicht mal gegen Zuschlag meine Ruhe <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/26/445/">vor Ansagen aller Art</a>, da kannste auch gleich im Viehtransport trampen</cite> dachte ich mir: <cite>Schreibste denen doch mal (weil sie deinen Lästerblock sowieso nicht lesen, wer schon).</cite> Naja und was sehe ich da: Bei der Deutschen Bahn gibt es nicht nur tolles Frühstück, z.B.</p>
<blockquote><p>mit größerem Brötchen, Washington-Frischkäse oder aber auch mit Kaffe</p></blockquote>
<p>(oder so), die haben sogar Kacke auf Mausklick!<span id="more-451"></span></p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/bahn_AA.jpg" alt="Kacke auf Knopfdruck: AA und mehr bei der German Bahn AG!" title="Kacke auf Knopfdruck: AA und mehr bei der German Bahn AG!" width="640" height="241" class="blackborder" /></p>
<p>Ehrlich, ich habe nicht begriffen, was das ist. Falls es um Schriftgrößen gehen sollte: Ich stelle sowas an meinem Browser ein&#8230; und die Qualität des Kontaktformulars ist hoffentlich nicht gemeint. Kochbuchstil für Reklamationen ist einfach nur an den Kunden ausgelagertes Sortieren und damit: Eine Frechheit. Danke trotzdem!</p>
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		<title>Wir sind pünktlich!!!1!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
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		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Über endlose Beschallungshymnen (<cite><a href="http://www.senkjuvortraewelling.de/">Senk ju for träwelling</a>, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich</cite> usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlich<ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">er</ins>en, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus. Nur ein ganz kleines bißchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über endlose Beschallungshymnen (<cite><a href="http://www.senkjuvortraewelling.de/">Senk ju for träwelling</a>, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich</cite> usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlich<ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">er</ins>en, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus, weil bereits binsenweis bekannt.</p>
<p>Auch daß es auf manchen Bahnhöfen</p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/geileAutomaten.jpg" alt="Süßwarenautomat, Aufschrift: Geile Warenautomaten GmbH" title="Echt geil!" width="400" height="300" class="blackborder" /></p>
<p>gibt, lasse ich mal so stehen.</p>
<p>Bemerkenswert fand ich jüngst allerdings ein Fragment dieser ganzen Akustikfolter (die man in den guten alten Abteilwagen übrigens noch mittels Lautstärkeregler beinahe auf null drehen konnte):</p>
<blockquote><p>Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß wir dort pünktlich eintreffen. Sie erreichen sämtliche Anschlußzüge.
</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt: <strong>Ein</strong> Fragment. Denn auf der gesamten fünfstündigen Fahrt gab es diese Ansage, anders als die Hinweise auf Bier und Namen des Personals, genau ein einziges Mal. Früher[tm], als alles noch <del datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">besser</del><ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">gut</ins> war, gab es (und nicht mal das auf jeder Fahrt) bestenfalls mal Ansagen wie</p>
<blockquote><p>&#8230;leider erreichen Sie Ihren Anschlußzug nach Köttel an der Ritze nicht mehr rechtzeitig.</p></blockquote>
<p>Aber man kann nicht alles haben. Dafür haben wir heute statt piefiger Schaffner immerhin Bordteams. Und Internet. In bestimmten Wagen. Manchmal.</p>
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		<title>Lebt denn der deutsche Jammermichl noch?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Jammerlappen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Michel geht&#8217;s nicht gut, er spürt ne große Wut&#8230; ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der &#8220;3-2-1&#8243;-Marke nähert und denen erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Michel geht&#8217;s nicht gut, er spürt ne große Wut&#8230; ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der &#8220;3-2-1&#8243;-Marke nähert und denen erst am Tag danach ein Kater namens Realität <cite>das hättest Du im Laden billiger bekommen!</cite> ins Ohr miaut. Die Krallen dieser Realität im Nacken und das eigene Spiegelbild fürchtend geht dann das Gezeter los: <cite>Betrug! Kostenfalle Internet!</cite> und der Verkäufer erhält eine negative Bewertung. Tatbestand: <cite>Abzocke!</cite></p>
<p>Und so kam es auch dieser Tage wieder, wie es kommen mußte. Da waren einigen restlos merkbefreiten, selbsternannten Diplom-Schnäppchenjägern für Sekundenbruchteile <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,569959,00.html">Eisenbahnfahrkarten</a>, die sie im Normalfall für 60 Euro bekommen hätten, plötzlich 200 Euro und mehr wert, ganz, als stünde ein Concorde-Flug einschließlich &#8220;All in&#8221; am Bananenbuffet zum Verkauf.</p>
<p>Wie gemein von der Bundesbahn, kurz darauf die gleichen Fahrkarten nicht mehr zu versteigern, sondern zum tatsächlichen Preis auf dem gleichen Vertriebsweg anzubieten. Das geht nun wirklich nicht, <a href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/bahn/ebay-ticket-aktion-der-deutschen-bahn-droht-abmahnung_aid_322543.html">finden sogar die Verbraucherzentralen</a>, denen für ein wenig Presse scheinbar auch kein Ruf mehr zu schade ist. Man darf auf die erste Klage gespannt sein und noch mehr auf das Urteil, wenn die Bundesbahn im Namen des gesunden Volksempfindens für schuldig befunden wird, daß Michel Motzkötter zu viel Geld für einen Fahrschein geboten hat. Immerhin haben wir auf die anfängliche Frage nun eine leider untrügliche Antwort:</p>
<p>Ja, er lebt noch!</p>
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