Man kann nicht nicht kommunizieren, heißt es. Meinetwegen. Aber deshalb muß man sich noch lange nicht grundlegend mit jeder wie auch immer gearteten Regung seiner nicht selbst ausgesuchten Artgenossen penetrieren lassen!
16. Juli 2011
Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz: Ganzen Artikel lesen
3. Juli 2011
…sich nur sonntags auf die Straße trauen und sich ausgerechnet sonntags auf die Straße trauen müssen.
1. Juli 2011
…über den Faecesbook-Seelenstriptease der “Post Privacy-Spacken” lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank “Invite” zu den ersten gehören, die sich bei “Oggle Plus” selbst nacktmachen.
…eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.
30. Juni 2011
…ist:

Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.
24. Juni 2011
Ja, genau: Ich bin für “Jungesell(inn)enabschiede”. Eine übrigens urdeutsche Tradition, genau wie “Valentinstag” und “Halloween” und nicht, wie etwa der Polterabend, aus dem angelsächsischen Raum importiert.
Schon stimmungsvolle, unkonventionelle Ideen wie die, sich mit geringelten Badeanzügen oder Schweinsnasen verkleidet am Verkauf von Schnapsminiaturen versuchen zu müssen – darauf muß man erst mal kommen. Und dann ist das echt auch total witzig, einmal für die Teilnehmer. Erstens weil, zweitens deswegen und drittens schon von Hause aus. Und dann natürlich auch und besonders für all jene Leute, die zum Beispiel in der Düsseldorfer Altstadt sonst nur gelangweilt am Biertisch herumstehen und sich mit anderen langweiligen Leuten gequält unterhalten müßten, um die nervtötend ruhige und uninspirierte Umgebung (und das langweilige Altbier) halbwegs ertragen zu können, und die dankbar für jede Abwechslung sind, vor allem, wenn es sich, wie hier, um eine vollkommen neue, nie zuvor erlebte handelt.
Also, eins weiß ich ganz genau. Wenn ich mal heiraten sollte (schon allein die Vorstellung ist ja grauenhaft. Sich aufgrund höherer Zwänge in diesen gefangenschaftsartigen Dauerzustand begebn zu müssen!), muß ich unbedingt vorher auch noch mal so richtig einen draufmachen. Spaß haben (kommt von allein und mit jedem “Feigling” mehr), auf die Kacke hauen (oder auf die Kotze, kommt nach der richtigen Menge Spaß auch von allein) und alle Leute um mich rum daran teilhaben lassen (und weil ich die nicht alle nötigen will, bei mir zu Hause oder im extra angemieteten Vereinsheim vorbeizukommen, finde ich es schon heute tierisch fair von mir, zu den Leuten hinzufahren und ihnen unsere Top-Stimmung mitzubringen, ohne daß sie extra fragen und sich dafür womöglich schämen müßten).
Bevor wir uns verkleiden, werden wir allerdings noch ein bißchen Fitneß machen. Natürlich auf einem Bierbike. Das paßt gut, weil es fast genau so kultig ist, fit hält und man was von der Umgebung und den Leuten mitbekommt (und umgekehrt: Win-win!). Ach so, und wem es nicht paßt, der muß ja nicht mitmachen. Zu dem sagen wir einfach: Tschüß!
17. April 2011
Ich bin ja ein großer Anhänger Wilhelm Buschs und seiner Werke, womit ich nicht nur seine “Comics” meine. Nur wenige Dichter der jüngeren deutschen Geschichte verstanden es meiner Meinung nach, derart trocken und oft erst auf den zweiten Blick das Wesen “des Deutschen an sich” am Beispiel seiner selbst vorzuführen. Zu gerne läse ich zeitgenössische Texte des Künstlers, die er unserer Gegenwart aus eigener Beobachtung gewidmet hätte, den der gefühlte Zyklus aus Aktion und vermeintlich obligatorischer Reaktion wird ja doch immer kürzer, oder umgangssprachlich: Inzwischen treibt man ja mehrmals täglich ganze Sauenkolonnen durch Dörfer (und Hauptstädte).
Aktuell wird “in der Netzgemeinde” wieder einmal innbrünstig um, naja: Nicht unbedingt eine Herde Borstentiere, aber gewiß einen Sack Reis getanzt Ganzen Artikel lesen
10. Februar 2011
Kennen wir, ne? OK, die Variante hier habe ich mir gerade ausgedacht. Aber eine ziemlich ähnliche Einlassung hat, da wett’ ich drauf, jeder von uns mindestens schon einmal gehört und/oder von sich gegeben (letztere sollten meinen Feed nun abbestellen):
Du warst doch auch mal klein!
Mit diesem vermeintlich brillanten vermeintlichen Argument muß man nämlich unverzüglich rechnen, wenn man es wagt, Kinderlärm nicht mit Attributen wie “niedlich”, “süß”, “lebensfroh” oder “lebendig” zu versehen und dementsprechend toll zu finden, ja, nicht einmal in Demut einzuräumen, daß das schlicht alternativlos sei (spätere Rentenzahler, verstehen). Ganzen Artikel lesen
24. Dezember 2010
Schoene Sachen sind immer gewuenscht.
Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.
Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)
Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut. Ganzen Artikel lesen