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	<title>DavidBLN.de &#187; Belästigung</title>
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		<title>Heinz live</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 22:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz:
Selten hat mich und meinen Intellekt &#8211; und dabei berufe ich mich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich das hier ewig lang begründen und mit Beispielen belegen. Aber warum sollte ich? Wer es wissen will, weiß es eh und wer Alternativlosigkeit immer noch für eine politische Herausforderung hält, will es sowieso nicht hören. Also mache ich es kurz:<span id="more-2073"></span></p>
<p>Selten hat mich und meinen Intellekt &#8211; und dabei berufe ich mich auf inzwischen jahrelange unfreiwillige Akustik- und Gedankenfolter beim täglichen Sport &#8211; eine größere gequirlte Scheiße beleidigt, als die, die der Westdeutsche Rundfunk (WDR) unter dem Namen &#8220;EinsLive / 1live / l1ve&#8221; jeden Tag in den Äther kackt. Morgens sind irgendwelche hörbar vierzigjährigen Berufsjugendlichen tierisch hip drauf und stets erfolglos bemüht, mit der schnellebigen Schulhofpinkeleckensprache mitzuhalten, abends verkünden irgendwelche fiepsigen Sprechschlampen die Ergebnisse irgendwelcher <a href="/2010/08/25/die-grose-unbekannte/">Studien</a> oder klauen Twitter-Mems, um sie als &#8220;coole&#8221; und &#8220;witzige&#8221; Eins-Live-Mitmach-Aktion zum Anrufen für alle Hörer wiederzukäuen. Unterbrochen wird das ganze wahlweise von missionarischen (wohlgemerkt: Aus Steuergeldern finanzierten und der &#8220;Grundversorgung&#8221; zugerechneten!) Werbespots evangelikaler Sekten, die ihr Wirken mit der Dankbarkeit nunmehr lesen und schreiben lernender Negerkinder (&#8221;neulich hat mir Abu Unku einen richtigen Brief geschrieben. Auf Papier. Und ein Foto von der Hütte, wo er mit seiner Familie ohne Strom und Fernsehen wohnt!1! Wir wissen gar nicht, wie gut es uns hier geht!111!!!1&#8243;) bewerben oder von Nachrichten, die stolz verkünden, daß irgendeine Politrampensau irgendetwas fordert oder daß Städte künftig (wenn ein von irgendwem gefordertes Gesetz beschlossen wird) Eigenwerbung wie &#8220;Universitätsstadt&#8221; oder &#8220;Arsch der Welt&#8221; auf ihre gelben Ortseingangsschilder drucken dürfen.</p>
<p>Wißt ihr, mir ist es scheißegal, ob das bei euch &#8220;hier rein und da raus&#8221; geht. Mich macht sowas aggressiv. Ich bezahle dafür Gebühren, die einst, in grauer Vor- und hoffnungsvoller Nachkriegszeit beschlossen wurden, um genau diese Form der belanglosen und propagandistischen Gehirnwäsche einzudämmen. Und bekomme für dieses Geld vorsätzlich unfähige Vollidioten vorgesetzt, die andere unfähige Vollidioten unfähig halten und/oder noch denkfähige Menschen ebenfalls zu Vollidioten transformieren sollen.</p>
<p>Aber: Was soll man machen. Die Quoten sind ja gut.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 14:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sich nur sonntags auf die Straße trauen und sich ausgerechnet sonntags auf die Straße trauen müssen.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;über den Faecesbook-Seelenstriptease der &#8220;Post Privacy-Spacken&#8221; lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank &#8220;Invite&#8221; zu den ersten gehören, die sich bei &#8220;Oggle Plus&#8221; selbst nacktmachen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;über den Faecesbook-Seelenstriptease der &#8220;Post Privacy-Spacken&#8221; lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank &#8220;Invite&#8221; zu den ersten gehören, die sich bei &#8220;Oggle Plus&#8221; selbst nacktmachen.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 12:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.</p>
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		<title>Das Schlimmste an der Kostenloskultur&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Kostenloskultur.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Kostenloskultur-600x450.jpg" alt="Eine Palette mit kostenlosen Telefonbüchern und Branchenverzeichnissen steht unbeachtet in der Müllecke eines Supermarktvorplatzes" title="" width="600" height="450" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-1989" /></a></p>
<p>Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.</p>
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		<title>Jungesell(inn)en? Tschüß!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 17:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, genau: Ich bin für &#8220;Jungesell(inn)enabschiede&#8221;. Eine übrigens urdeutsche Tradition, genau wie &#8220;Valentinstag&#8221; und &#8220;Halloween&#8221; und nicht, wie etwa der Polterabend, aus dem angelsächsischen Raum importiert. 
Schon stimmungsvolle, unkonventionelle Ideen wie die, sich mit geringelten Badeanzügen oder Schweinsnasen verkleidet am Verkauf von Schnapsminiaturen versuchen zu müssen &#8211; darauf muß man erst mal kommen. Und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, genau: Ich bin für &#8220;Jungesell(inn)enabschiede&#8221;. Eine übrigens urdeutsche Tradition, genau wie &#8220;Valentinstag&#8221; und &#8220;Halloween&#8221; und nicht, wie etwa der Polterabend, aus dem angelsächsischen Raum importiert. </p>
<p>Schon stimmungsvolle, unkonventionelle Ideen wie die, sich mit geringelten Badeanzügen oder Schweinsnasen verkleidet am Verkauf von Schnapsminiaturen versuchen zu müssen &#8211; darauf muß man erst mal kommen. Und dann ist das echt auch total witzig, einmal für die Teilnehmer. Erstens weil, zweitens deswegen und drittens schon von Hause aus. Und dann natürlich auch und besonders für all jene Leute, die zum Beispiel in der Düsseldorfer Altstadt sonst nur gelangweilt am Biertisch herumstehen und sich mit anderen langweiligen Leuten gequält unterhalten müßten, um die nervtötend ruhige und uninspirierte Umgebung (und das langweilige Altbier) halbwegs ertragen zu können, und die dankbar für jede Abwechslung sind, vor allem, wenn es sich, wie hier, um eine vollkommen neue, nie zuvor erlebte handelt.</p>
<p>Also, eins weiß ich ganz genau. Wenn ich mal heiraten sollte (schon allein die Vorstellung ist ja grauenhaft. Sich aufgrund höherer Zwänge in diesen gefangenschaftsartigen Dauerzustand begebn zu müssen!), muß ich unbedingt vorher auch noch mal so richtig einen draufmachen. Spaß haben (kommt von allein und mit jedem &#8220;Feigling&#8221; mehr), auf die Kacke hauen (oder auf die Kotze, kommt nach der richtigen Menge Spaß auch von allein) und alle Leute um mich rum daran teilhaben lassen (und weil ich die nicht alle nötigen will, bei mir zu Hause oder im extra angemieteten Vereinsheim vorbeizukommen, finde ich es schon heute tierisch fair von mir, zu den Leuten hinzufahren und ihnen unsere Top-Stimmung mitzubringen, ohne daß sie extra fragen und sich dafür womöglich schämen müßten).</p>
<p>Bevor wir uns verkleiden, werden wir allerdings noch ein bißchen Fitneß machen. Natürlich auf einem Bierbike. Das paßt gut, weil es fast genau so kultig ist, fit hält und man was von der Umgebung und den Leuten mitbekommt (und umgekehrt: Win-win!). Ach so, und wem es nicht paßt, der muß ja nicht mitmachen. Zu dem sagen wir einfach: Tschüß!</p>
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		<title>Vom Neinsagen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/04/17/vom-neinsagen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 12:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein großer Anhänger Wilhelm Buschs und seiner Werke, womit ich nicht nur seine &#8220;Comics&#8221; meine. Nur wenige Dichter der jüngeren deutschen Geschichte verstanden es meiner Meinung nach, derart trocken und oft erst auf den zweiten Blick das Wesen &#8220;des Deutschen an sich&#8221; am Beispiel seiner selbst vorzuführen. Zu gerne läse ich zeitgenössische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja ein großer Anhänger Wilhelm Buschs und seiner Werke, womit ich nicht nur seine &#8220;Comics&#8221; meine. Nur wenige Dichter der jüngeren deutschen Geschichte verstanden es meiner Meinung nach, derart trocken und oft erst auf den zweiten Blick das Wesen &#8220;des Deutschen an sich&#8221; am Beispiel seiner selbst vorzuführen. Zu gerne läse ich zeitgenössische Texte des Künstlers, die er unserer Gegenwart aus eigener Beobachtung gewidmet hätte, den der gefühlte Zyklus aus Aktion und vermeintlich obligatorischer Reaktion wird ja doch immer kürzer, oder umgangssprachlich: Inzwischen treibt man ja mehrmals täglich ganze Sauenkolonnen durch Dörfer (und Hauptstädte).</p>
<p>Aktuell wird &#8220;in der Netzgemeinde&#8221; wieder einmal innbrünstig um, naja: Nicht unbedingt eine Herde Borstentiere, aber gewiß einen Sack Reis getanzt<span id="more-1866"></span>, den irgendjemand ungefragt und ohne Bestellung irgendwoher geholt und, anläßlich einer (seiner) kommerziellen Veranstaltung, jener &#8220;Gemeinde&#8221; hingeworfen hat. Vielleicht aus eigennützigem unternehmerischem Antrieb, vielleicht aus ehrlich guter Absicht gegenüber einer unstrittig zu verbessernden Welt, vielleicht auch, um das angenehme Eine mit dem nützlichen Anderen zu verbinden. Nichts genaues reis man nicht. </p>
<p>Anlässe wie der hier als Aufhänger genannte digitale Getreidebeutel und insbesondere der nachfolgende Tanz um denselben zeigen jedoch ein grundsätzliches Problem &#8220;moderner, westlicher Konsensdemokratien&#8221; auf. Von den insgesamt drei grundlegenden Möglichkeiten nämlich, auf den Reissack und dessen Hinwerfer zu reagieren, sind mittlerweile nur mehr zwei allgemein akzeptiert. Zum einen die demütige Variante, nach der man für das Geschenk dankbar zu sein hat, und zwar &#8211; so wird es ja schon im nicht mal immer kirchlichen Kindergarten gelehrt &#8211; obwohl man überhaupt keinen Reis mag. Und zum anderen die &#8220;konstruktive&#8221;: Man will den Reissack zwar nicht, da der &#8220;aber nunmal&#8221; da ist und folglich irgendwo hin &#8220;muß&#8221;, hat man sich Gedanken darüber zu machen, wie man im weiteren mit dem Gebinde verfährt. </p>
<p>Die dritte Möglichkeit ist indes nicht Ignoranz, denn die wird zur &#8220;konkludenten Zustimmung&#8221;, hier: zur demütigen Annahme umgedeutet. Nein, die (allgemein geächtete!) dritte Möglichkeit besteht in dem eigentlich natürlichsten Reflex eines jeden, der mit ungeliebtem konfrontiert wird und lautet: Den Sack umgehend zu packen und seinem Werfer zurück vor die eigenen Füße zu schleudern um jenem somit zu verdeutlichen, daß er seine Körner bitte bei sich zuhause abstellen und/oder mit jemand anderem fressen möge. Wer dies dann noch zu tun wagt, ohne sich womöglich auch nur ansatzweise zu erklären oder gar zu entschuldigen, ist selbstverständlich reif für den soziologischen Scheiterhaufen. Gilt als nicht diskussionsfähig. Als Fundamentaloppositioneller, Nörgler, Querulant. &#8220;Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht&#8221; gilt demenstsprechend längst nicht mehr als Ausdruck überlebenssichernder Vorsicht, sondern als Stigma von &#8220;Innovationsverweigerern&#8221; und &#8220;Fortschrittsfeinden&#8221;.</p>
<p>In Fällen, da der aktuelle Reissack vom Werfer selbst als alternativlose alttestamentarische (&#8221;Auge um Auge, Sack um Sack&#8221;) Gleichgewichtskomponente deklariert wird, wird dies gerne noch mit dem Hinweis auf &#8220;die Anderen&#8221;, die man schließlich nicht unerwidert Säcke werfen lassen könne, gewürzt, ganz so, als könne man sich vor Säcken vor allem mit Säcken schützen. Ja, die Ächtung des dritten, des schlicht ablehnenden Weges wird fast immer damit begründet, daß es schließlich besser sei, &#8220;irgendwas&#8221; zu tun als &#8220;gar nichts&#8221;.</p>
<p>Nur: Ist das wirklich so? Begegnet man Atomraketen am besten mit Atomraketen? Schlägen mit Schlägen? Sollte man einen fremden Scheißehaufen im Vorgarten am besten mit dem nicht so fremden eigenen überdecken? Sollten wir, bevor die USA und China aus wirtschaftlichen Interessen die Atmosphäre mit Treibhausgasen vergiften, beiden besser zuvorkommen und es selbst tun und die Früchte des Aufschwungs genießen, bis uns die Luft wegbleibt? Sollten wir, um zum oben genannten Aufhänger zurückzukommen, der von professionellen Lobbyisten verseuchten und mit Strukturen aus vorkaiserlichen Zeiten verkrusteten politischen Realität am besten durch Anpassung an ihre seit jeher geübten Gepflogenheiten begegnen und unsererseits lobbyistische Reissäcke werfen? Muß man wirklich auf jeden Furz des Gegenübers mit einer eigenen Blähung reagieren?</p>
<p>Womit ich, um den Aufsatz abzukürzen, auf den eingangs erwähnten Meister der deutschen Verslyrik zurückkomme: </p>
<blockquote><p>Das Gute &#8211; dieser Satz steht fest &#8211; ist stets das Böse, was man läßt.</p></blockquote>
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		<title>Du hast doch auch schon mal gefurzt!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 14:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mainz!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[Das mußte mal gesagt werden!]]></category>
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		<description><![CDATA[Kennen wir, ne? OK, die Variante hier habe ich mir gerade ausgedacht. Aber eine ziemlich ähnliche Einlassung hat, da wett&#8217; ich drauf, jeder von uns mindestens schon einmal gehört und/oder von sich gegeben (letztere sollten meinen Feed nun abbestellen):
Du warst doch auch mal klein!
Mit diesem vermeintlich brillanten vermeintlichen Argument muß man nämlich unverzüglich rechnen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen wir, ne? OK, die Variante hier habe ich mir gerade ausgedacht. Aber eine ziemlich ähnliche Einlassung hat, da wett&#8217; ich drauf, jeder von uns mindestens schon einmal gehört und/oder von sich gegeben (letztere sollten meinen Feed nun abbestellen):</p>
<blockquote><p>Du warst doch auch mal klein!</p></blockquote>
<p>Mit diesem vermeintlich brillanten vermeintlichen Argument muß man nämlich unverzüglich rechnen, wenn man es wagt, Kinderlärm nicht mit Attributen wie &#8220;niedlich&#8221;, &#8220;süß&#8221;, &#8220;lebensfroh&#8221; oder &#8220;lebendig&#8221; zu versehen und dementsprechend toll zu finden, ja, nicht einmal in Demut einzuräumen, daß das schlicht alternativlos sei (spätere Rentenzahler, verstehen).<span id="more-1843"></span></p>
<p>Vielleicht sollte man an dieser Stelle mal was geraderücken.</p>
<p>1. Natürlich wollen und müssen Kinder spielen und natürlich wird es dabei laut.<br />
2. Natürlich war ich ebenfalls mal Kind, wollte und mußte spielen und wurde dabei laut.<br />
3. Natürlich muß ich das alles deswegen NOCH LANGE NICHT super finden!</p>
<p>Oder soll ich bei nächster Gelegenheit mal auf den Spielplatz kacken und eventuelle Beschwerden damit abtun, daß schließlich jeder von uns mal &#8220;Häufchen macht&#8221;? Mitten in der U-Bahn nach Herzenslust einen fahren lassen (und damit meine ich nicht den Zugführer!), um folgerichtige Klagen über olfaktorische Belästigung mit dem Hinweis darauf zu kontern, daß das schließlich jeder tue und vor allem: Erwarten, daß sich alle gemeinsam mit mir über meine Darmaktivität freuen?</p>
<p>Nicht, daß wir uns mißverstehen. Ich habe nichts dagegen, wenn Kinder sich ungestört entwickeln. Ich bin wirklich dafür. So, wie ich mir für jeden Menschen Gesundheit und Gerechtigkeit wünsche. Es ist nur so: Eure Rotzgören gehen mir &#8211; mal ganz persönlich gesprochen &#8211; am Arsch vorbei. Ich finde kreischende Säuglinge nicht süß, brabbelnde Kleinkinder nicht niedlich und ein &#8220;Bäuerchen&#8221; ist und bleibt in erster Linie ein Fladen Kotze, den ich widerlich finde. Ich kriege Augenpickel, wenn ich Sonnenschutzblenden mit Grinsekatzengesichtern an der Rückbankseite von Pampersbombern sehe und ob Luca, Kevin-Richard oder Jean-Baptist-Gorleben an Bord sind interessiert mich nicht einen Bruchteil so sehr, wie es ein die linke Spur räumender Drillingsvater täte. Und, jetzt kommt&#8217;s: Ich bin auch nicht neidisch auf Euren Wurf, ja, ich habe mir die Kinderlosigkeit in einem beispiellosen Akt vorsätzlicher Dreistigkeit selbst ausgesucht und der Unabhängigkeit von Schulferien, Elternabenden und der Kinder wegen fortgeführter Beziehungsruinen den Vorrang vor der ersten Worten oder Schritten geschuldeten elterlichen Glückseligkeit gegeben. Ich weiß, das klingt für Euch unvorstellbar, abnorm gar, womöglich unchristlich, wenn nicht asozial.</p>
<p>Und ich erwarte von Euch auch gar nicht, mein Empfinden gut zu heißen. Ich erwarte nicht mal, daß Ihr mich versteht oder es auch nur versucht. Aber eins kann ich von jedem, der sich selbst als Erwachsener bezeichnet, verdammt noch mal erwarten:</p>
<p>ICH MÖCHTE KINDER NICHT NIEDLICH, KINDERLÄRM NICHT TOLL UND ELTERNSTOLZ NICHT VORBILDLICH FINDEN MÜSSEN!</p>
<p>Danke. (Dammtnômal!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzliche Gratulationen zu Winterfesten!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Yes weekend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1776</guid>
		<description><![CDATA[Schoene Sachen sind immer gewuenscht.
Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.
 Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)
Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut.
Ein schoenes Geschenk assoziiert sich mit einer teuren stilvollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schoene Sachen sind immer gewuenscht.</p></blockquote>
<p>Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.</p>
<blockquote><p> Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)</p></blockquote>
<p>Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut.<span id="more-1776"></span></p>
<blockquote><p>Ein schoenes Geschenk assoziiert sich mit einer teuren stilvollen Sache, die Haufen Geld kostet.</p></blockquote>
<p>Ist sich aber vor allem wichtig, daß ist teuer. Muß sein wirkliche große Haufen.</p>
<blockquote><p>In der Wirklichkeit ist alles nicht so schlimm</p></blockquote>
<p>Das stimmt. Ich habe auch oft Wirklichkeit, aber seit ich diese &#8220;bitte nicht überdosieren&#8221;-Kapseln nehme, ist das echt easy.</p>
<blockquote><p> &#8211; ausgesucht aussehendes Zubehoer, das normalerweise tausende kostet, koennen Sie guenstig kaufen. Klingt zu schoen, um Wahrheit zu sein?</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt: Klingt vor allem zu scheiße, um nicht sofort und völlig kostenfrei einen Jagdschein zu erhalten.</p>
<blockquote><p>Pruefen Sie es selbst.</p></blockquote>
<p>Nächstes Jahr Mittwoch. Versprochen.</p>
<blockquote><p>Unsubscribe (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/) | Update your profile (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)</p></blockquote>
<p>Keine Zeit, da warten noch &#8220;Top pills for boner&#8221; im &#8220;Original E-Viagra-Store&#8221; auf mich. Prioritäten, wissenschon. Man wird ja auch nicht jünger.</p>
<blockquote><p>Copyright (C) 2010 Spampfosten GmbH. All rights reserved.</p></blockquote>
<p>Oh, Mist. Da komme ich wohl um den Strick nicht herum. Ich erwarte duldsamst Ihre Klage. Möglichst nicht auf den niederländischen Antillen. (Obwohl, da ist es im Moment glaube ich angenehmer als hier. Also insofern.) Zustellung bitte handschriftlich auf sonnengetrocknetem Eselsdarm (branchenüblich von innen).</p>
<blockquote><p>You&#8217;re receiving this email because you signed up for the Scheißehaufen<br />
 newsletter.</p></blockquote>
<p>Sicher doch. Das war, als ich neulich mit dem Papst im Puff war, bevor uns eine eilige Jungfrau den dritten Joint gereicht hat. Aber bitte nicht weitersagen, ich hab nen Ruf zu verlieren.</p>
<blockquote><p>View it in your browser and share the link.</p></blockquote>
<p>Teilen? Solche Kostbarkeiten? Ihr spinnt wohl. Gute Tips behält man für sich!</p>
<blockquote><p>If you don&#8217;t want to receive this newsletter anymore, you can unsubscribe.</p></blockquote>
<p>Ich könnte andererseits auch auf den Tisch kacken, Schirmchen reinstecken und den Weihnachtsmann zum Kaffekränzchen einladen. Zum Beispiel.</p>
<p>Wie dem auch sei, statt Blumen und Karten gratuliere ich mit diesem kostbaren Sammlerstück ausgesuchtester Kundenpflegelyrik allen Lesern von ganzem Herzen zu Winterfesten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2010/12/24/herzliche-gratulationen-zu-winterfesten/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>Bald ist es vorbei</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/11/25/bald-ist-es-vorbei/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 16:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
		<category><![CDATA[Weinnacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Na, freust Du Dich auch schon ganz doll? Ich meine: Weinnachten, Konsum, Kommerz, zwanghafte Wünsche und Besinnlichkeit auf Kommando? Also genauer gesagt: darauf, daß das alles endlich wieder für ein Jahr Pause hat?
Dann ist der Anti-Konsumnachten-Countdown mein herzliches Geschenk an Dich. Kann man übrigens auch prima als Active Desktop einrichten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, freust Du Dich auch schon ganz doll? Ich meine: Weinnachten, Konsum, Kommerz, zwanghafte Wünsche und Besinnlichkeit auf Kommando? Also genauer gesagt: darauf, daß das alles endlich wieder für ein Jahr Pause hat?</p>
<p>Dann ist der <a href="/silentnight/">Anti-Konsumnachten-Countdown</a> mein herzliches Geschenk an Dich. Kann man übrigens auch prima als Active Desktop einrichten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Diagnose: Nervenarsch</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/09/23/diagnose-nervenarsch/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 12:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Rache]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast Du auch schon mal was bei &#8220;DocMorris&#8221; bestellt? Ja? Na hoffentlich ist das nicht zu lange her. Sonst wirst Du nämlich, egal ob Du Dir das vorher verbeten hast oder nicht, per Werbe-Spam-Email schriftlich ermahntvom Kundenservice freundlich erinnert, daß es mal langsam wieder Zeit dafür ist.
Empfehlung des Tages: Wenn unvermeidbar, dann am besten nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast Du auch schon mal was bei &#8220;DocMorris&#8221; bestellt? Ja? Na hoffentlich ist das nicht zu lange her. Sonst wirst Du nämlich, egal ob Du Dir das vorher verbeten hast oder nicht, <del>per Werbe-Spam-Email schriftlich ermahnt</del><ins>vom Kundenservice freundlich erinnert</ins>, daß es mal langsam wieder Zeit dafür ist.</p>
<p>Empfehlung des Tages: Wenn unvermeidbar, dann am besten nur mittels <a href="http://www.spaml.de">E-Müll-Account</a> dort einkaufen. Ich lasse es allerdings schon aus Prinzip in Zukunft ganz und gebe mich einmal mehr der Frage hin, was Firmen dazu treibt, dermaßen dämliche Leute einzustellen, denen in ihrer puren Zahlen- und Erfolgsbonusnot nichts besseres einfällt, als harmlose Menschen und vor allem: an sich zahlungswillige Kunden zu belästigen.</p>
<p>Lustiger Nachtrag dazu: Die oben genannte Spam-Email hatte den wunderschönen Betreff &#8220;Sagen Sie uns Ihre Meinung!&#8221;. Lieber Doc Morris, das ist hiermit &#8211; hoffentlich angemessen &#8211; geschehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wolle Rose kaufe?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/09/10/wolle-rose-kaufe/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 10:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich betreibe neben diesem Freizeitvergnügen hier im Internetz auch noch Projekte, von denen ich mindestens Kostenneutralität, gerne aber auch Mehreinnahmen erwarte oder erhoffe.
Vorhin stolperte ich über die in diesem Zusammenhang interessante Frage, wie viel Geld Webmaster durch Werbeblocker verlören, die auch hier aufgegriffen wird, wo ich sie bereits kommentiert habe.  Die Frage läßt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betreibe neben diesem Freizeitvergnügen hier im Internetz auch noch Projekte, von denen ich mindestens Kostenneutralität, gerne aber auch Mehreinnahmen erwarte oder erhoffe.</p>
<p>Vorhin stolperte ich über die in diesem Zusammenhang interessante Frage, <a href="http://t3n.de/news/untersuchung-viel-geld-verlieren-webmaster-adblocker-279287/">wie viel Geld Webmaster durch Werbeblocker verlören</a>, die auch <a href="http://www.geld2null.de/2010/09/wie-viel-geld-verlieren-webmaster-durch-adblocker/">hier</a> aufgegriffen wird, wo ich sie <a href="http://www.geld2null.de/2010/09/wie-viel-geld-verlieren-webmaster-durch-adblocker/#comment-43">bereits kommentiert</a> habe.  Die Frage läßt sich übrigens auch umdrehen bzw. <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/09/09/wie-viel-geld-verlieren-unternehmen-durch-e-mail-spam-filter/">anders stellen</a>, zum Beispiel: <em>Kann man mit Werbung im Internetz Geld verdienen und wenn ja, wie?</em> </p>
<p>Als einstigem Werbe- und Vertriebsmenschen scheint mir dabei die Analogie zum Verkaufen im realen Leben hervorragend geeignet. Zwar will ich mit meinem Internetangebot nicht selbst beispielsweise Schlankheitspillen verkaufen, wohl aber profitiere ich davon, wenn meine Leser das tun, vereinfacht kann man also durchaus davon ausgehen, daß ich versuche, mittels meiner Inhalte irgendwelche Artikel oder Dienstleistungen zu verkaufen. Und wie im realen Leben gibt es auch in dessen virtuellen Pendant verschiedene &#8211; mehr oder weniger bewährte &#8211; Methoden.<span id="more-1556"></span></p>
<h2>Die Schrotflinte</h2>
<p>Sie vertreibt grundsätzlich Dinge, die man entweder längst hat, die man aus gutem Grund nicht mehr hat oder die man erstens aus Prinzip und zweitens erst recht nicht von einem Störenfried haben will. Vor allem aber vertreibt sie Kunden. </p>
<p>Eine klassische Schrotflinte ist die Drückerkolonne. Diese nutzt gerne mal die Genervtheit ihrer unfreiwilligen Kunden aus, verspricht grundsätzlich das Blaue vom Himmel und lebt im Grunde davon, daß immer wieder mal jemand keinen anderen weg weiß, als zu unterschreiben, damit endlich Ruhe ist (und trotz allen guten Vorsätzen den rechtzeitigen Widerruf vergißt).</p>
<p>Ebenfalls zur Gattung der Schrotflinte gehört die <em>Heute mal zwanzig Jahre die Berliner Morgenpost gratis abonnieren?</em>-Truppe, für die mir gerade der Fachbegriff nicht einfällt. Sie blockiert grundsätzlich etwas, wo man eigentlich gerade hinwollte: Den Ausgang des Supermarkts, den einzigen freien Durchgang zum angestrebten Geschäft in der Fußgängerzone oder die Treppe zum Bahnsteig. Und damit entspricht sie ziemlich genau ihrem virtuellen Pendant, der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Layer_Ad">Layer-Werbung</a>. Nicht nur will sie einem etwas verkaufen, an dem man in der Regel gerade wirklich keinen Bedarf hat (Strom, DSL, Handyvertrag), sondern sie versucht es auch noch in dem Moment, da man sich gerade über Bierbrauen, Brustwarzenpiercings oder Badeseen informieren möchte und indem sie einen genau daran mal mehr, mal weniger unverschämt hindert.</p>
<p>Die Streuwirkung von Layerwerbung ist, gleich jener der Schrotflinte, immens. Natürlich ist sie das. Wie jede Werbe- oder Verkaufsmaßnahme, die nach dem steinzeitlichen Motto &#8220;viel hilft viel&#8221; handelt. Sie ist sowohl für den Werbenden ein Schuß ins (bzw. in Richtung des) Knie als auch für den Werbeflächenbereitsteller: Würdest Du Deinen bestehenden DSL-Anschluß mal eben wechseln, weil ein bemitleidenswerter Ex-Junkie dir da <em>wat janz tollet</em> bis an die Haustür bringt? Oder auf den Badesee verzichten, weil es bei 2&#038;2 gerade den besten DSL-Tarif aller Zeiten gibt? Und vor allem: Kommst Du gerne noch mal in eine Fußgängerzone, in der Du alle zwanzig Meter von Sammelbüchsenträgern (&#8221;für die Tiere&#8221;) und Zeitungsaboverschenkern behelligt wirst, zumal, wenn im Falle des Internets die nächste &#8220;Fußgängerzone&#8221; nur einen Klick entfernt ist?</p>
<h2>Der Marktschreier</h2>
<p>Ihn gibt es, seinem Namen trotzend, nicht nur auf dem Wochenmarkt. Es gibt ihn im Supermarkt ebenso wie im Kaufhaus, es gibt ihn in Fleisch und Blut oder mit (meist verriegeltem) Ausschaltknopf. Mal krakeelt er mittels Mikrofon über einzigartige Schmuckangebote, mal beschreit er Kraft seines naturgegebenen Stimmorgans aus voller Kehle die Preiswürdigkeit seiner Fische (, Erdbeeren, Leuchtarmbänder&#8230;) und mal steht er alle zehn Baumarkt-Regalmeter zwischen den Dingen, die Dich interessieren und die Du Dir eigentlich mal ganz in Ruhe aus der Nähe ansehen wolltest und hindert Dich in kakofonem Chor mit seinen Kollegen mittels in Endlosschleife und mit voller Lautstärke abgespieltem VHS- oder DVD-Video daran, auch nur einen sinnvollen Gedanken zu Ende zu denken.</p>
<p>Im Internetz klebt er, ähnlich den &#8220;automatischen Verkaufsberatern&#8221; im Baumarkt, in der Regel zwischen und neben dem Text, den Du gerade versuchst, zu lesen und zu verstehen und will nur eins: Deine Aufmerksamkeit komplett auf sich ziehen. Genau wie die restlichen seiner 20 Kollegen pro Bildschirmseite, mit denen er um die Wette zappelt, blinkt, rotiert und piepst. Ich weiß nicht, wie es Dir geht &#8211; ich kriege davon Augenkrebs und meine Therapie wird sicher nicht darin bestehen, eines der dergestalt aufgedrängten Angebote mal unter die Lupe zu nehmen. Ich mache es da stattdessen genau wie im Baumarkt. Entweder, ich schaffe es durch Steckerziehen (oder selbst gebaute Werbefilter) doch noch die zur Konzentration auf den eigentlich gesuchten Artikel nötige Ruhe herzustellen, oder ich gehe und komme vermutlich nicht gleich morgen wieder.</p>
<h2>Der Marktsteher</h2>
<p>Er steht da, seit Jahr und Tag. Und bietet $irgendwas an. Irgendwas, das mich entweder nicht interessiert oder von dem ich nicht erkennen kann, daß es mich interessieren könnte, da er löblicherweise mich nicht anspricht, ich ihn aber auch nicht interessant genug finde, um meine Zeit der Frage, was er denn da habe, zu opfern (schon allein aus Furcht, daß, wenn das Eis erst durch meine Aktion gebrochen ist, eine Zeugen-Jehovas-Wachturm-Situation entstehen könnte).</p>
<p>In der schönen neuen Onlinewelt findet er sein Abbild in entweder willkürlich-statisch oder nach dem Zufallsprinzip eingeblendeten Text- und Bildanzeigen, die zwar nicht ganz so sehr nerven, einem dafür aber fast nie etwas gerade passendes zu bieten haben.</p>
<h2>Der Zuhörer</h2>
<p>Stell Dir mal vor: Da gehst Du in den Fahrradladen, weil bei Deinem Rad die Gangschaltung ruckelt. Während der Typ in dem Laden das Teil prüft und in Ordnung bringt, kommt Ihr ins Gespräch. Von den Berggängen geht es über Deine letzte Tour und die Umwege, die Du wegen schlechter Radwegkarten gefahren bist und die mit der hakeligen Schaltung besonders unbequem waren. Und wie Du schließlich mit nunmehr intaktem Drahtesel den Laden verläßt, gibst Du Deine Wohnadresse in das Fahrradnavigationssystem ein, das sich seit fünf Minuten nagelneu an Deinem Lenker befindet.</p>
<p>Bereust Du diesen Kauf? Wohl kaum. Denn der, der dich zu ihm verleitet hat, hat das einzig Richtige getan: Er hat Dich ernst genommen, Dir vor allen Dingen erst mal gegeben, was Du ursprünglich wolltest, hat sich dann mal angehört, was Dich sonst noch bewegt und warum und hat Dir ganz nebenbei ein Angebot gemacht, auf das Du im Grunde selbst schon gewartet hast. </p>
<p>Klar: Natürlich geht es hier um kontextsensitive Werbung. Und die funktioniert inzwischen hervorragend. In Gestalt von Werbebannern und Linkblöcken sowieso, und auch die Anfangs noch sehr unbeholfene Kontextlink-Werbung (die selbsttätig bestimmte Begriffe des Inhalts mit Links zu vermeintlich geeigneten Werbepartnern hinterlegt) funktioniert inzwischen immer besser. </p>
<p>Auf Rezeptseiten für Sahneeis kann ich, um den Bogen zu schließen, Schlankheitspillen bestellen (Mist, ertappt!). Auf einer Infoseite über selbstgemachtes Roggenbrot erhalte ich sowohl Roggenmehl als auch eine brauchbare Knetmaschine. Und ich werde mich nicht nur nicht belästigt fühlen, sondern im Idealfall das ganze noch als Teil der Kompetenz des Seitenanbieters werten und gerne wiederkommen.</p>
<p>Es muß dabei übrigens nicht immer ein Netzwerk wie Google Adsense sein. Bisweilen können direkte Kooperation durchaus für beide Seiten wirksamer sein. Andererseits verwendet beispielsweise Google Techniken, die nicht nur den Inhalt der werbenden Seite, sondern auch das Surfverhalten des sie lesenden Kunden auswerten und beides zu einer möglichst passenden Link- und Bannersammlung verschmelzen. Daß es bei dieser Technik einiges zu hinterfragen gibt, will ich gar nicht abstreiten. Aus Sicht der Beteiligten (Kunde, Werbender und Mittler) ist es jedoch, solange es nicht mißbraucht wird, die zweifelsfrei beste Methode.</p>
<h2>Will sagen?</h2>
<p>Mein Fazit und meine Antwort auf die Eingangsfrage lautet folglich: Natürlich kann man mit Internetzwerbung Geld verdienen. Sicher auch mit der falschen. Da aber von einem guten Geschäft grundsätzlich alle Beteiligten etwas haben, führt an individuell zugeschnittener Werbung bis auf weiteres kein Weg vorbei. Es war noch nie eine gute Idee, potentielle Kunden mit irgendetwas zu belästigen oder gar sie unter Zugzwang zu setzen. Wer diese schon in der analogen Welt zweifelhaften Methoden auch nur ansatzweise in ein internationales Sofortmedium wie das Internet übertragen will, ist nicht nur realitätsimmun, sondern vor allem zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Ach ja &#8211; neben all den genannten Verkäufern gibt es noch einen anderen Typen, dem möglicherweise sogar die (digitale) Zukunft gehören könnte:</p>
<h2>Der Idealist</h2>
<p>Er wird gerne belächelt. Oder betitelt, wahlweise als &#8220;harmloser Spinner&#8221;, &#8220;armer Irrer&#8221;, &#8220;Weltverbesserer&#8221; oder auch mal &#8220;Kommunist&#8221;. Was hat er getan? Er hat seinen &#8211; potentiellen! &#8211; Kunden vertraut. Er hat ihnen eine Leistung erbracht und ihnen deren Nutzung ohne Bedingung und ohne Pflicht zur Gegenleistung ermöglicht. Alles, was er tut, ist, hinterher mit dem Hut rumzugehen. </p>
<p>Ich habe mir den Vergleich mit dem Straßenmusikanten oder dem im Schutz der Rotphase mit schmutzigem Gerät ungefragt Windschutzscheiben verschmierenden Punker erspart, denn es geht hier eben nicht um aufgedrängte, sondern bereitgestellte Leistung. Und ich bin fest davon überzeugt, daß es genug Nutzer gibt, die bereit sind, ein für sie irgendwie wertvolles Angebot im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu honorieren.</p>
<p>Daß ich damit nicht alleine bin und auch nicht der erste, zeigen Projekte wie &#8220;Flattr&#8221; und die Tatsache, daß viele Projekte mit &#8220;Spenden&#8221;-Funktionen über &#8220;Paypal&#8221; durchaus (gemessen an der bisher geringen Verbreitung dieser Modelle) vorzeigbare Einnahmen erzielen.  Allerdings bleibt abzuwarten, ob eine derart revolutionäre Umkehr des bislang besonders in Deutschland festgefügten Vertrauensmodells zwischen Kunde und Anbieter auch in großem Stil erfolgreich sein wird.</p>
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		<title>Wir machen das mit den Fähnchen.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Sprach der Marketing-Schlipsträger nach dem Beratungsgespräch mit dieser Social-Dingsbums-Expertenagentur zum Chef:
Wir müssen da jetzt auch rein, in dieses Twitter.
Gesagt, getan.

Sie sehen: So einfach funktioniert das mit diesem Social-Dingsbums-Dings. Und schon ist man auf der Höhe der Zeit.
(Natürlich sollte man währenddessen nicht vergessen, die bewährten Methoden der UmsatzausweitungKundenpflege einzusetzen, wie beispielsweise Telefonakquise, die, als &#8220;Serviceanruf&#8221; der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sprach der Marketing-Schlipsträger nach dem Beratungsgespräch mit dieser Social-Dingsbums-Expertenagentur zum Chef:</p>
<blockquote><p>Wir müssen da jetzt auch rein, in dieses Twitter.</p></blockquote>
<p>Gesagt, getan.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/alice_dsl_goes_twitter.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/alice_dsl_goes_twitter-300x233.jpg" alt="Bildschirmfoto: Inoffizieller Twitter-Account für Alice Deutschland, dessen einziger Tweet am 12. Mai 2009, also 15 Monate vor diesem Artikel, erfolgte und besagt, daß hier &quot;noch&quot; wenig los sei, aber man ja schon mal folgen könne" title="" width="300" height="233" class="blackborder alignleft size-medium wp-image-1523" /></a></p>
<p>Sie sehen: So einfach funktioniert das mit diesem Social-Dingsbums-Dings. Und schon ist man auf der Höhe der Zeit.</p>
<p>(Natürlich sollte man währenddessen nicht vergessen, die bewährten Methoden der <del datetime="2010-08-27T12:07:08+00:00">Umsatzausweitung</del><ins datetime="2010-08-27T12:07:08+00:00">Kundenpflege</ins> einzusetzen, wie beispielsweise Telefonakquise, die, als &#8220;Serviceanruf&#8221; der &#8220;Alice-Kundenbetreuung&#8221; getarnt, Werbeanrufsverweigerern wie mir dann jene tollen O2-Mobilfunk-Kombitarife andrehen soll, die ich schon in Form von Surf-Stick-Gutscheinen per Post nicht haben wollte. Jedenfalls, wenn man Wert darauf legt, daß solche Kunden das als willkommenen Anlaß sehen, den bisher hinausgeschobenen Wechsel des Providers endlich mal in Angriff zu nehmen.)</p>
<p>Ja, ich weiß. Es kann ja durchaus sein, daß der Account gar nicht der Firma Hansenet/Telefonica gehört. Und das tolle ist: Wenn dem so wäre, wäre es ja <em>noch</em> peinlicher.</p>
<p>Nachtrag vom Juli 2011 sowie fürs Protokoll und für die Suchmaschine: Unter der Rufnummer <a href="http://www.google.com/search?q=02311892873">02311892873</a> betreibt die Firma selbst oder, was ich eher vermute, ein externes &#8220;Call Center&#8221; auch weiterhin aufs emsigste Kaltakquise, weiterhin als Serviceanruf tarnt. Teilweise ruft man über Wochen hinweg etliche Male täglich an, natürlich ohne eine Nachricht zu hinterlassen und verweigert, sobald der Angerufene drangeht und nach dem Namen der tatsächlich anrufenden Firma fragt, konsequent die Auskunft. </p>
<p>Den Dialog, der sich nach meiner Notiz des Familiennamens des Anrufers entspann, möchte ich euch schon jetzt in Teilen nicht vorenthalten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und jetzt bitte die Firma, für die Sie arbeiten.&#8221;<br />
&#8220;Äh, na Alice.&#8221;<br />
&#8220;Nein, die Firma, die Ihnen ganz konkret Gehalt und/oder Provision für diesen konkreten Telefonanruf zahlt.&#8221;<br />
&#8220;Das weiß ich gerade nicht, wie meinen Sie das?&#8221;<br />
&#8220;So wie ich es gefragt habe. Die Firma, deren Name auf dem Kontoauszug über der Buchung steht, die Ihnen am Monatsende, so hoffe ich für Sie, einen Entgelteingang als Ausgleich für die von Ihnen durchgeführte nicht erwünschte Belästigung ausweist.&#8221;<br />
&#8220;Das kann ich gerade nicht nachsehen, ich bin ja im Büro.&#8221;<br />
&#8220;Umso besser. Ich warte am Telefon, während Sie vor die Tür gehen und mal nachsehen, was auf dem Klingelschild steht.&#8221;</p></blockquote>
<p>So und anders ging es noch eine Weile weiter, ohne daß ich den Namen erfuhr. Das ist aber auch nicht nötig. Denn sowohl die Anzeige bei der Bundesnetzagentur als auch eine ausführliche Datenbestandsauskunftsanforderung nach BDSG und einige andere kleine Nettigkeiten sind bereits auf dem Weg. Ich werde dazu noch ausführlich berichten.</p>
<p>Nur eins finde ich ausgesprochen bemerkenswert: Die Portokosten &#8211; denn eine Anzeige per Fax oder gar Internet ist der Bundesnetzagentur nicht willkommen &#8211; für die Anzeige einer Belästigung, die sich gegen mich richtet und die nebenbei einen nicht unerhebliches strafrechtliches Vergehen bedeuten kann, trägt &#8211; ganz im Sinne des neoliberalen Denkkonzepts, dessen Kind ja auch diese &#8220;Agentur&#8221; ist &#8211; nicht etwa der, der den Gesetzesverstoß begeht, sondern der Belästigte. Bei 55 Cent pro Anzeige und vorsichtig geschätzt wenigstens 133.700 provisionsgesteuerten Belästigungscallcentern in bzw. für/gegen Deutschland leuchtet ein, wer da in den meisten Fällen den längeren Atem haben wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktion sauberer Arbeitsplatz</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/08/06/aktion-sauberer-arbeitsplatz/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2010/08/06/aktion-sauberer-arbeitsplatz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 09:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bitte kopieren!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1454</guid>
		<description><![CDATA[Hier sind meine Beiträge.

&#8230;denn daß die Dinger gesundheitsgefährlich (behinderte Sauerstoffversorgung des Kleinhirns) für ihre Träger sind, belegen empirisch vier von drei Gesprächen mit denen. (Also den Trägern, nicht den Schlipsen.)
Und für die, die ein simples und deutliches Verbotsschild nicht verstehen oder einem für teures Geld das tägliche Beamer-Bullshit-Bingo ins Haus bringen wollen, eine moderne Fassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier sind meine Beiträge.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/antischlips1.png"><img src="/_ressourcen/uploads/antischlips1-300x300.png" alt="Hinweisschild: Schlipsverbot" title="Zum beliebigen Bearbeiten freigestellt. Viel Vergnügen!" width="300" height="300" class="borderless alignleft size-medium wp-image-1455" /></a><br />
&#8230;denn daß die Dinger gesundheitsgefährlich (behinderte Sauerstoffversorgung des Kleinhirns) für ihre Träger sind, belegen empirisch vier von drei Gesprächen mit denen. (Also den Trägern, nicht den Schlipsen.)</p>
<p>Und für die, die ein simples und deutliches Verbotsschild nicht verstehen oder einem für teures Geld das tägliche Beamer-Bullshit-Bingo ins Haus bringen wollen, eine moderne Fassung von &#8220;betteln und hausieren verboten&#8221;:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/antischlips2.png"><img src="/_ressourcen/uploads/antischlips2-262x300.png" alt="Schlipsträger und Powerpointpräsentierer: Wir müssen leider draußen bleiben." title="Zum beliebigen Bearbeiten freigestellt. Viel Vergnügen!" width="262" height="300" class="borderless alignleft size-medium wp-image-1456" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rauchen. Macht. Dumm.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Rauchen ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Rauchen</em></strong> ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette gegen den Husten“. Nicht, daß ich mißverstanden werde: Das ist keine Wertung, kein Urteil. Es ist eine Beschreibung, die ich als erst im zweiten Versuch unabhängig gewordener, ehedem starker und langjähriger Raucher auch aus eigenem Erleben abgebe. In solchen psychischen Gemengelagen ist rationales Argumentieren üblicherweise schwer. Wenn es dann noch an eigene Territorien und Gewohnheiten geht, wird darauf mit größtmöglichem Widerstand oder -willen reagiert. Das ist genau so menschlich, wie die Verquickung von Tatsachen und Einschätzungen mit selektiver Wahrnehmung und Wunschdenken.<span id="more-1419"></span></p>
<p>Ein Beispiel: Die Kneipe sei „seit jeher“ der Ort, an dem sich insbesondere Raucher träfen. „Rauch und Kneipe“ (bzw. Nikotin und Alkohol) seien quasi „untrennbar miteinander verbunden“, ein Bier ohne Zigarette dazu: „Undenkbar.“ Wirklich? Realitätsabgleich: Bierähnliche Getränke gab es schon vor über 5000 Jahren, der Weinbau war bereits deutlich vor Christus bekannt und man darf annehmen, daß es Gaststätten mindestens solange gibt wie den dort ausgeschenkten Alkohol. Gerade mal 500 Jahre ist es her, daß Christoph Columbus einen Kontinent entdecken mußte, bevor auch diesseits des Ozeans blauer Dunst Kaffe- und Gaststuben vernebeln konnte.</p>
<p>Neben den weitgehend identischen Konsequenzen, die jedes Suchtmittel dem Süchtigen früher oder später beschert, birgt das Rauchen ein weiteres Problem: Es emittiert. Der Konsum der Droge ist gesundheitsschädlich nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für Lebewesen in seiner Umgebung. Dies ist, auch wenn es bis heute immer wieder mit gefälligen (und neben den Herstellern der Droge auch von den Abhängigen wie Strohhalme umklammerten) Gegengutachten in seiner Eindeutigkeit zu erschüttern versucht wird, wissenschaftlich längst bewiesen. In Verbindung mit der oben genannten, vermeintlich untrennbaren Symbiose aus Gastgewerbe und Tabakkonsum, führt dies zur nächsten Selbsttäuschung: Der Legende von der Freiwilligkeit dieses „Passivrauchens“ (der gelegentlich verwendete Begriff „Vergasung“ ist schon naturwissenschaftlich nicht korrekt, da Tabakrauch ein Aerosol und nicht etwa ein Gas ist). Es werde ja „niemand gezwungen“, eine „raucherfreundliche“ Gaststätte aufzusuchen.</p>
<p>Das ist natürlich wahlweise frommes Wunschdenken oder schlichter Unsinn. Denn besonders junge oder schüchterne Menschen werden in den seltensten Fällen einen einsamen Abend im Nichtraucherklub oder daheim dem Besuch der Raucherbar in Begleitung ihrer schmauchenden Clicque vorziehen (ein Phänomen, das man gemeinhin als &#8220;Gruppenzwang&#8221; bezeichnet). Doch was auf Gastseite in seiner Willensfreiheit immerhin relativierbar ist, gilt jenseits der Theke ungleich noch weniger:</p>
<ul>
<li>Weder für den Studenten, der nebenbei mangels Alternativen (außer eventuell der, ohne den Umweg über die Universität direkt einen Billigjob in einem Textil- oder Drogeriediskonter anzutreten oder Schnee zu schippen) jeden zweiten Abend in der Szenebar kellnert,</li>
<li>noch für die Nichtstudentin, die sich mangels geeigneter Eltern den Luxus der höheren Schule gar nicht erst leisten konnte und direkt und zeitlebens hinter den Tresen ging, weil sie für die Schlicker-Kasse oder das Ledl-Regal nicht ausreichend qualifiziert ist.</li>
<li>Und erst recht nicht für den Wirt, der möglicherweise selbst raucht und damit eigentlich aufhören sollte, das aber nicht schafft, weil er sich aus Angst um abwandernde Gäste weiterhin täglich mit dem Suchtmittel konfrontiert.</li>
</ul>
<p><strong><em>Macht</em></strong> geht in der Bundesrepublik Deutschland, jedenfalls nominal, vom Volk aus. Überwiegend freilich indirekt und nicht imperativ, sodaß echter Mehrheitswille sich, realistisch betrachtet, bei praktisch keiner einzigen bedeutenden politischen Entscheidung der jüngeren deutschen Geschichte unmittelbar widerspiegelte. Dies wird insbesondere von sich selbst als „liberal“ und/oder „links“ begreifenden politisch interessierten Mitbürgern – wie ich finde: zu Recht – regelmäßig kritisiert. Bisweilen gibt es Ausnahmen, sogenannte Volksentscheide.</p>
<p>Ein solcher Volksentscheid fand am vergangenen Sonntag ausgerechnet in Bayern statt. Also in einem Bundesland, das man selbst mit viel gutem Willen nicht als Mekka der Basisdemokratie bezeichnen würde (wenn man mal die Basis an den Stammtischen, die bisweilen und insbesondere bezüglich des Bierpreises auch ohne Volksentscheid kleine Etappensiege erringt, außen vor läßt). Es ging bei dieser Abstimmung um den Ersatz des bis dahin von den bundesweit üblichen, teils absurden Ausnahmeregelungen bis hin zur Untauglichkeit verstümmelten Rauchverbots durch ein generelles und ausnahmsloses. Also genaugenommen um Chancengleichheit gerade für die Betreiber kleinster Gaststätten, denn die oben genannte Gefahr der Gästeabwanderung zur „raucherfreundlichen“ Konkurrenz für den entzugswilligen (oder einfach Nichtraucher schützen wollenden) Gastwirt besteht ja gerade nur, weil es bislang eben keine ausnahmslose Gleichstellung gab.</p>
<p>Zu der Abstimmung, deren Ergebnis nicht nur ganz Bayern, sondern gefühlt das Gemüt der gesamten Republik erhitzt, war jeder wahlberechtigte Bürger des Freistaats aufgerufen. Sei es wegen des Rauchverbots in den Abstimmungslokalen, des guten Wetters, des Katers vom Fußballrausch oder aus Überzeugung („das schaffen die eh’ nicht“, „bringt ja alles nichts“): Zwei Drittel jener, die hier zu einer eindeutigen Äußerung gebeten, ja: gefordert waren, verzichteten auf Ihr Stimmrecht. Die eindeutige absolute Mehrheit des verbleibenden Drittels entschied sich für ein Ende der Ausnahmen und für einen Systemwechsel. In durch und durch demokratischer Abstimmung entschied hier also statistisch je ein Bayer über die Regeln für drei weitere seiner Landsleute.</p>
<p><strong><em>Dumm</em></strong> ist es, anzunehmen, daß „die Anderen“ es schon im eigenen Sinne richten werden. Genaugenommen ist eine solche Weltsicht bereits ein Fall für einen Entzug des Demokratieführerscheins, ähm, der Demokratienutzungserlaubnis – aber diesen Entzug haben ja besagte zwei Drittel hier schon selbst verfügt. An selbstdisqualifizierender Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten ist es aber, sich hinterher ernsthaft und sch(m)erzfrei nicht zu entblöden, das Abstimmungsergebnis als „Diktatur von Öko- und Fitneßfaschisten“ zu bezeichnen, als „Unterdrückung durch eine Minderheit“, ja, wie mancher sonst hochtalentierte Kommentator gar den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niemöller#Zitat">Widerstandspfarrer Martin Niemöller</a> für einen Abgesang auf „bürgerliche Freiheiten“ zu <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3496/wider-den-moraltotalitarismus">bemühen</a>.</p>
<p>Kaum weniger merkbefreit scheinen auch die Gastwirte selbst. Aufgrund des Rauchverbots denkt man laut und schlagzeilentauglich über eine Preiserhöhung nach. Begründung: Kein Rauch gleich weniger Gäste, also muß man die wenigen, die bleiben, stärker abkassieren. Ein Meisterstück an Logik: Wir bestrafen die, die uns die Treue halten, weil sie die anderen vergrault haben &#8211; dagegen wäre Gehirndurchfall lecker Schokopudding. Oder aber ein Meisterstück an Kalkül, denn bekanntlich führen generelle Rauchverbote keineswegs zu weniger Gästen, sondern nicht nur zu anderen (solchen, denen es bislang zu stickig war, denen mit Kindern oder jenen, die als Raucher Anstand genug haben, vor die Tür zu gehen, was übrigens nicht mal in Italien als mangelnder Machismo geschmäht wird), nein, auch zu mehr &#8211; <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mehr-Beizen-als-vor-dem-Rauchverbot/story/17488964">wie beispielsweise die Entwicklung in der Schweiz zeigt</a>. Man hätte also nicht nur mehr Umsatz in der Kasse, sondern noch mehr.</p>
<p>Und in, ich behaupte: entweder vorsätzlicher oder eben selbsttäuschender Verkennung nicht nur der ansonsten stets zitierten und meiner Meinung nach in diesem Fall sogar zwei Drittel betragenden Mitverantwortung von Nichtwählern für jedes Wahlergebnis, sondern auch und besonders der bereits genannten Arbeitnehmerschutzproblematik und des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit, ziehen ausgerechnet sonst grundrechtsehrfürchtigste Anhänger der „Piratenpartei“ und andere, sich „libertär“ wähnende Geister Vergleiche zum unsinnigen Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr oder gleich zur Prohibition. Und mancher fordert gar: Kein Verbot von gar nichts mehr.</p>
<p>Aber, Freunde, wenn das wirklich kommt – dann kaufe ich mir unverzüglich eine Dummen-Wumme.</p>
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		<title>Zu den eigenen Waffen!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 18:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich habe ich mich über den Javascript-Animations-Krebs ausgekotzt. Das Problem, daß zappelnde Animationen (&#8221;Slideshows&#8221;, &#8220;Rotations&#8221; und was auch immer) zunehmend mit Javascript realisiert werden, und man so den nervigen, nicht selbst initiierten Bewegungen auf dem ganzen Bildschirm nicht entkommt, habe ich bisher auf Werbetreibende reduziert. 
Das war zu kurz gedacht. Es gibt nämlich außerdem dumme(rweise) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/2010/04/27/ins-knie/">Neulich habe ich mich über den Javascript-Animations-Krebs ausgekotzt.</a> Das Problem, daß zappelnde Animationen (&#8221;Slideshows&#8221;, &#8220;Rotations&#8221; und was auch immer) zunehmend mit Javascript realisiert werden, und man so den nervigen, nicht selbst initiierten Bewegungen auf dem ganzen Bildschirm nicht entkommt, habe ich bisher auf Werbetreibende reduziert. </p>
<p>Das war zu kurz gedacht. Es gibt nämlich außerdem dumme(rweise) Internetzbewohner, die keine Werbung (sondern durchaus schlaue oder lustige Sachen) von sich geben, diese dann aber &#8220;gut meinend&#8221; mit allerlei augenkrebsigem Geblinke anreichern. Es ist ja auch so schön einfach und verlockend, kann man doch mit &#8220;jQuery&#8221; und sonstigen Plugins mittels weniger Zeilen Code, ja: in manchen Redaktions- oder Blogsystemen sogar schon per vollständig browsergeführtem Plugin, ratz fatz die ganze &#8211; eigentlich anspruchsvolle &#8211; Seite in einen hyperaktiven Kindergartenzirkus verwandeln. Und nicht mal das muß überhaupt der Fall sein: Manches fertige Blog- oder CM-System beinhaltet ersatzlosen proprietär-javascriptigen Funktionskram, der sich bei deaktiviertem Script zu Barrieren entwickelt, von denen der nicht codeinteressierte Publizierer weder etwas merkt noch weiß (weil er selbst weder programmieren kann oder will, mindestens auf seiner Seite natürlich mit aktiviertem Script unterwegs ist und sich vielleicht auch einfach noch nie mit dem Barrierethema befaßt hat).</p>
<p>Zusammengefaßt muß ich also den ersten Lösungsansatz (Javascript nur auf den Seiten meines Vertrauens einschalten) zwar nicht revidieren, aber relativieren. <span id="more-1344"></span></p>
<p>Erstens: Er ist doch ziemlich nervig, und zwar selbst obwohl man in Opera für jeden Host und jede IP dieser Welt dediziert konfigurieren kann.  Zweitens, und das ist wohl der eigentliche Anlaß für diesen Eintrag: Als Programmierer mit Anspruch an sich selbst kann ich es nicht auf mir sitzen lassen, daß mir da $jemand Gezappel auf den Bildschirm diktieren will, das ich nicht leiden kann. Das wiederum führt zu der Herausforderung: Es muß einen Weg geben, diesen durch Javascript verursachten Krebs mit Javascript zu bekämpfen. So, wie man Allergien besser durch Gewöhnung an die als durch Vermeidung der Auslöser kuriert.</p>
<p>Also, wohlan!</p>
<h3>Problemanalyse (erledigt)</h3>
<p>Das eigentliche Problem ist nicht die einzelne Animation, denn davon gibt es zu viele. Es wäre unmöglich, sie durch einen Adblocker, Webwasher, Proxomitron oder sonstwie auszufiltern, denn das wäre das vom Email-Spam bekannte Katz-und-Maus-Phänomen. Anders gesagt: Blacklisting ist von Hause aus scheiße. Also muß man die Belästigung erst mal auf den Kern des Problems, den kleinsten gemeinsamen Nenner, reduzieren. Und das ist, nach ordentlichem Überlegen, etwas ganz simples: <strong>Aktionen, die geschehen, ohne aktiv von mir ausgelöst worden zu sein.</strong> Also alles, was nicht beim Laden einer Seite, beim Tastendrücken oder beim Anklicken von irgendetwas geschieht, sondern zu einem anderen <strong>Zeitpunkt</strong>.</p>
<h3>Lösungsansatz (teilweise erledigt)</h3>
<p>Dinge in zeitlichem Versatz zu oder gar gänzlich unabhängig von Benutzeraktionen geschehen zu lassen, geschieht in Javascript so, wie in praktisch allen Programmiersprachen: Durch Timer. Konkret gibt es in Javascript die Methoden <em>setTimeout</em> und <em>setInterval</em>, erstere für einmalige und letztere für regelmäßig zu wiederholende Ereignisse. Soweit ich es bisher beurteilen kann, gibt es auch keinen wirklichen Nutzen dieser beiden Funktionen, außer den eingangs erwähnten, der für den Benutzer am Bildschirm, streng rational betrachtet, keiner ist, noch nicht mal wenn es um Weiterleitungen geht: Entweder, sie geschehen sofort, oder, wenn nicht, dann durch einen Hinweis an den Benutzer und die Möglichkeit, die Weiterleitung durch Klicken selbst auszulösen. (Wer andere Beispiele hat, die das relativieren, her damit.) Konstatiere also: </p>
<h4>Weg damit. Aber wie?</h4>
<p>Zunächst habe ich versucht, das ganze (schon im Sinne von &#8220;mit den eigenen Waffen&#8221;) mit einer Datei in Operas &#8220;User-Javascript-Ordner&#8221; zu lösen. Das wäre so auch die beste Lösung für alle anderen Browser, die eigene JS unterstützen. Leider hat die Sache einen strukturellen Haken: An die Möglichkeit, einmal gesetzte Timer zu stoppen, hat man beim Javascript-Sprachdesign zwar gedacht, indem man die Funktionen clearTimeout und clearInterval schuf. Auf die Idee, daß man wie in meinem Fall aber beliebige Timer, die Fremde setzen, löschen möchte, kam niemand: Ich muß, soweit ich nach stundenlanger Recherche nun weiß, zwingend einen Timer beim Namen kennen, sonst kann ich ihn nicht stoppen. Es gibt keine mir bekannte Funktion, mit der man das System alle existierenden Timer einer Seite auflisten lassen und beim Namen nennen lassen kann. (Falls doch: <a href="/kontakt/">Bitte sofort melden!</a>)</p>
<p>Timer-Ereignisse abfangen wäre eine Möglichkeit. Nur wie? Ich habe in den mir bekannten Dokumentationen kein &#8220;onTimer&#8221;-Event gefunden. Außerdem wäre diese Option auch nicht hilfreich, da die Timer weiterhin bestünden und man auf jeden Trigger reagieren müßte, indem man das eigentliche Ziel verbiegt. Auch nicht gut also.</p>
<p>Also muß ich weiter &#8220;unten&#8221; ansetzen. Schon das setzen eines Timers muß verhindert werden. Das Script also noch vor dem Browser filtern und aus &#8220;SetTimeout&#8221; und &#8220;SetInterval&#8221; etwas unschädliches machen,  (z.B. &#8220;void&#8221;), also aus</p>
<blockquote><p><code><br />
window.setTimeout("irgendwas()",1000);<br />
window.setInterval("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<blockquote><p><code><br />
window.void("irgendwas()",1000);<br />
window.void("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<p>machen. Das funktioniert mit der einfachen regulären Ersetzung /set(Timeout|Interval)/void/ auch ganz gut, hat aber schon wieder einen Haken: Funktionen, die ich zwar funktionierend haben <em>will</em>, aber eben nicht erst später sondern jetzt gleich, sind damit verloren. Deshalb müßte</p>
<blockquote><p><code><br />
window.setTimeout("irgendwas()",1000);<br />
window.setInterval("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<p>zu</p>
<blockquote><p><code><br />
irgendwas();<br />
irgendwas();<br />
</code></p></blockquote>
<p>werden. Das ist nur leider so gut wie unmöglich, denn die Aufrufe der beiden nativen Funktionen wird natürlich von vielen Libraries in unvorhersehbar vielen Kombinationen verwendet, was dann wieder zu einem Blacklist-Problem führte.</p>
<p>Der bisherige Ansatz ist also zumindest als Workaround brauchbar, macht aber für <del datetime="2010-05-18T17:58:29+00:00">bestimmte</del><ins datetime="2010-05-18T17:58:29+00:00">wiederum viel zu viele</ins> Fälle das ebenso lästige Whitelisting von Seiten, die Timer oder auch einfach nur eine Librarie für sinnvolle Funktionen einsetzen, nötig. Außerdem gibt es auch hierbei Hintertüren, die man böswillig umgehen kann und sicher auch beizeiten wird.</p>
<p>Also liegt der nächste Schritt darin, eben doch gezielt jeden eigentlich unbekannten Timer, der gerade aktiv ist, zu finden, um ihn nach bestimmten Kriterien zu beurteilen und ggf. zu deaktivieren. Das aber scheitert, wie oben geschrieben, am Javascript-Design. Jedenfalls am nativen. Daher meine</p>
<h3>Frage und Bitte:</h3>
<p>Wer immer einen Weg kennt, entweder mittels Javascript selbst oder aber mittels jQuery (bzw. ggf. anderen Libraries) die mit ihnen gesetzten Timer eben doch zu identifizieren, bitte her damit. Danke!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ins Knie</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir standardmäßig deaktiviert und nur für Ausnahmeseiten zugelassen) oder animierte Gifs verzichtet hat (auch GIF-Animation ist hier selbstverständlich deaktiviert), hatte bei passendem Angebot durchaus realistische und faire Chancen, mich für sein Produkt gewinnen zu können.</p>
<p>Ich setze in meinen Webprojekten auch selbst Jquery und sogar UI-Effekte ein. Maßvoll und dezent, stets ergänzend und nie alternativlos, sprich: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer">REST</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_(Browser)">Lynx</a> muß bei aller zusätzlichen Spielerei immer gehen. Und das ist nicht nur abermals eine Frage der guten (Netz-)Erziehung, sondern auch und vor allem der Schläue: Nutzer, die auf Spielereien pfeifen (in diese Kategorie fallen übrigens auch Suchbots!), kann man so dennoch mit den eigenen Inhalten erreichen. </p>
<p>Ich bin übrigens auch wieder einer dieser Nutzer geworden. Denn seit es in der Internetwerbewirtschaft zunächst zu der Erkenntnis kam, daß immer mehr potentielle Werbekunden keine mehr sind, weil sie wie ich das ganze Flash-Gif-Gezappel einfach ausgeschaltet haben, und dieser Erkenntnis, begünstigt durch eben genau die einfache Verfügbarkeit alternativer Zappelmöglichkeiten mittels JQuery-UI (oder &#8220;Scriptaculous&#8221; oder wie sie alle heißen), nicht etwa die eigentlich zweckmäßige Einsicht folgte, daß man mit gut plazierter &#8220;stiller&#8221; Werbung weitaus mehr Potential abschöpfen kann als auf einem komplett zappelnden Bildschirm, sondern die famose Idee, doch nun Javascript-Effekte zum Zappeln einzusetzen, habe ich zu den &#8220;Opt-In&#8221; Funktionen meines Opera nun auch Javascript wieder hinzugefügt. </p>
<p>Mag sein, daß manche Seiten dadurch in Zukunft nur noch schwer oder gar nicht mehr zu nutzen sind &#8211; aber so funktioniert halt der Darwinismus. Kreativen, deren kreativer Horizont einfach nicht über &#8220;es muß hinausstechen&#8221; hinaussticht, darf man jedenfalls getrost attestieren, daß sie sich selbst ins Knie schießen. Und empfehlen, sich in selbiges auch zu ficken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Echt scharf</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/13/echt-scharf/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fa. Pearl weiß, wie man Kunden zum Kauf animiert. Ich meine hier nicht die inzwischen sogar bei Telefonnetzbetreibern und Sektkellereien angekommene Binsenweisheit, daß erotische Reize den Umsatz fördern. Nein, die Firma ist auch in der vorausschauenden Kundenfürsorge UND in innovativer Sortimentsgestaltung führend. Denn nicht nur sendet man mir, der ich bisher immer nur das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fa. Pearl weiß, wie man Kunden zum Kauf animiert. Ich meine hier nicht die inzwischen sogar bei Telefonnetzbetreibern und Sektkellereien angekommene Binsenweisheit, daß erotische Reize den Umsatz fördern. Nein, die Firma ist auch in der vorausschauenden Kundenfürsorge UND in innovativer Sortimentsgestaltung führend. Denn nicht nur sendet man mir, der ich bisher immer nur das Risiko, über dieses umständliche und dubiose Internetz zu bestellen, auf mich nehmen mußte, aufmerksamerweise sogar ohne daß ich extra darum hätte bitten müssen, einen topaktuellen und prickelnd gestalteten Hochglanzkatalog (der immerhin einen Wert von 0,80 Euro plus Porto hat!) kostenlos!! und einschließlich eines praktischen ausschneidbaren Bestellformulars frei Haus!!1!:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/pearl.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/pearl-300x225.jpg" alt="Der aktuelle Katalog von &quot;Deutschlands großem Versandhaus für Computerzubehör&quot;: Neben scharfen Titelbildmöpsen zum Kucken gibt es nun auch extrascharfe &quot;Damast Santoku-Messer&quot; zum Kaufen" title="Möpse zum Kucken, Messer zum Kaufen: So macht man Kunden rundum scharf" width="300" height="225" class="blackborder" /></a></p>
<p>Man hat auch messerscharf die Bedürfnisse der Nerdgemeinde erkannt. Nachdem der selbstklebende Monitor-Rückspiegel für heimliche Büroonanierer längst jeden durchschnittlichen Bildschirm veredelt, hat man sich nun auch des besonders unter sog. &#8220;Killerspielern&#8221; verbreiteten Trends zum Messermassaker angenommen.</p>
<p>Daumen hoch &#8211; und frei nach so nem Drogeriemarkt: Hier bin ich Mensch, hier sauf&#8217; ich ein&#8217;. Oder auch zwei.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hauptsache&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/13/hauptsache/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 17:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[SuV]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;auffallen. Wer kennt das nicht. Der eine trägt seinen übergroßen Penis in der Sauna spazieren, der nächste pflastert die Wand mit Doktortiteln &#8211; und  wer es weder hier, noch dorthin schafft, der kann sich ja zum Glück seit einigen Jahren auch in Deutschland ein sogenanntes &#8220;SUV&#8221; kaufen. Dummerweise ist aber selbst das mittlerweile viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;auffallen. Wer kennt das nicht. Der eine trägt seinen übergroßen Penis in der Sauna spazieren, der nächste pflastert die Wand mit Doktortiteln &#8211; und  wer es weder hier, noch dorthin schafft, der kann sich ja zum Glück seit einigen Jahren auch in Deutschland ein sogenanntes &#8220;SUV&#8221; kaufen. Dummerweise ist aber selbst das mittlerweile viel zu prophan geworden (selbst mein dicker, alter, häßlicher, peinlicher Nachbar mit erkennbarem Migrationshintergrundskomplex konnte sich, dank abgewracktem Gebrauchtwagenmarkt, nun so einen Möchtegern-Colt-Seavers-LKW mit zwar nicht düsseldorfkompatibler gelber Plakette, dafür aber umso lauterem Auspuff leisten), da muß sogar der schwanzlose Dumme in die kreative Trickkiste greifen.</p>
<p>Was dabei herauskommt, sieht man hier:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/suv.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/suv-300x187.jpg" alt="Zwei &quot;SUV&quot; parken dermaßen bescheuert eine Parkreihe zu, daß nicht mal ein normales Auto noch halbwegs vorbeikommt." title="Schwanz zu kurz und Hirn zu klein - da muß das Auto dicker sein!" width="300" height="187" class="blackborder" /></a></p>
<p>Merke: Willst Du auch heute noch mit Deinem Ex-Statussymbol auffallen, such dir einen Gleichgesinnten und parke, völlig ohne Sinn und Verstand, die Gasse zu. Das sorgt für ein großes (neidvolles!) Hallo unter den (eventuell, falls es paßt) vorbeifahrenden und für bewundernde Blicke aller, denen es einfach nicht gelingen will, so unfähig zu parken, daß vorne mehr übersteht, als hinten noch Platz wäre.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Mittlerweile <del datetime="2010-04-13T09:27:28+00:00">wurde mir erklärt</del><ins datetime="2010-04-13T09:27:28+00:00">habe ich herausgefunden</ins>, wofür &#8220;SUV&#8221; steht: <del datetime="2010-04-13T06:27:57+00:00"><strong>S</strong>chwachmaten-</del><ins datetime="2010-04-13T09:28:10+00:00"><strong>S</strong>chwanzlosen-</ins> <strong>u</strong>nd <strong>V</strong>ollpfostenkarre.</p>
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		<title>Rücksichtslos? Akzeptanz!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:
Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung geschichtsfälschenden neopopulistischen Verfassungsfeinden heute froh sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:</p>
<p>Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,677225,00.html">geschichtsfälschenden</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677397,00.html">neopopulistischen</a> <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/20.html">Verfassungsfeinden</a> heute froh sein muß, überhaupt irgendwo kellnern zu dürfen, ganz unverfroren zur edlen Tugend der <a href="http://www.rauchgenuss.de/akzeptanz1.htm">Akzeptanz</a> umzudefinieren.</p>
<p>Oder das gegenseitige Vollstinken von Klamotten und Atemwegen ernsthaft als Ausdruck von <a href="http://www.dehoga-nrw.de/mensch_kultur_kneipe.html">Kultur</a> zu bezeichnen.</p>
<p>Gepriesen sei der Herr, der mich früh das Kochen lernen ließ &#8211; und meine eigene, rauchfreie Hausbar, wo es nebenbei auch das bessere Bier gibt. Und dann noch das gesparte Geld! Hustet Euch doch selbst gegenseitig was.</p>
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