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	<title>DavidBLN.de &#187; Belästigung</title>
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	<description>Mein Lästerblock.</description>
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		<title>Rauchen. Macht. Dumm.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Rauchen ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Rauchen</em></strong> ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette gegen den Husten“. Nicht, daß ich mißverstanden werde: Das ist keine Wertung, kein Urteil. Es ist eine Beschreibung, die ich als erst im zweiten Versuch unabhängig gewordener, ehedem starker und langjähriger Raucher auch aus eigenem Erleben abgebe. In solchen psychischen Gemengelagen ist rationales Argumentieren üblicherweise schwer. Wenn es dann noch an eigene Territorien und Gewohnheiten geht, wird darauf mit größtmöglichem Widerstand oder -willen reagiert. Das ist genau so menschlich, wie die Verquickung von Tatsachen und Einschätzungen mit selektiver Wahrnehmung und Wunschdenken.<span id="more-1419"></span></p>
<p>Ein Beispiel: Die Kneipe sei „seit jeher“ der Ort, an dem sich insbesondere Raucher träfen. „Rauch und Kneipe“ (bzw. Nikotin und Alkohol) seien quasi „untrennbar miteinander verbunden“, ein Bier ohne Zigarette dazu: „Undenkbar.“ Wirklich? Realitätsabgleich: Bierähnliche Getränke gab es schon vor über 5000 Jahren, der Weinbau war bereits deutlich vor Christus bekannt und man darf annehmen, daß es Gaststätten mindestens solange gibt wie den dort ausgeschenkten Alkohol. Gerade mal 500 Jahre ist es her, daß Christoph Columbus einen Kontinent entdecken mußte, bevor auch diesseits des Ozeans blauer Dunst Kaffe- und Gaststuben vernebeln konnte.</p>
<p>Neben den weitgehend identischen Konsequenzen, die jedes Suchtmittel dem Süchtigen früher oder später beschert, birgt das Rauchen ein weiteres Problem: Es emittiert. Der Konsum der Droge ist gesundheitsschädlich nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für Lebewesen in seiner Umgebung. Dies ist, auch wenn es bis heute immer wieder mit gefälligen (und neben den Herstellern der Droge auch von den Abhängigen wie Strohhalme umklammerten) Gegengutachten in seiner Eindeutigkeit zu erschüttern versucht wird, wissenschaftlich längst bewiesen. In Verbindung mit der oben genannten, vermeintlich untrennbaren Symbiose aus Gastgewerbe und Tabakkonsum, führt dies zur nächsten Selbsttäuschung: Der Legende von der Freiwilligkeit dieses „Passivrauchens“ (der gelegentlich verwendete Begriff „Vergasung“ ist schon naturwissenschaftlich nicht korrekt, da Tabakrauch ein Aerosol und nicht etwa ein Gas ist). Es werde ja „niemand gezwungen“, eine „raucherfreundliche“ Gaststätte aufzusuchen.</p>
<p>Das ist natürlich wahlweise frommes Wunschdenken oder schlichter Unsinn. Denn besonders junge oder schüchterne Menschen werden in den seltensten Fällen einen einsamen Abend im Nichtraucherklub oder daheim dem Besuch der Raucherbar in Begleitung ihrer schmauchenden Clicque vorziehen (ein Phänomen, das man gemeinhin als &#8220;Gruppenzwang&#8221; bezeichnet). Doch was auf Gastseite in seiner Willensfreiheit immerhin relativierbar ist, gilt jenseits der Theke ungleich noch weniger:</p>
<ul>
<li>Weder für den Studenten, der nebenbei mangels Alternativen (außer eventuell der, ohne den Umweg über die Universität direkt einen Billigjob in einem Textil- oder Drogeriediskonter anzutreten oder Schnee zu schippen) jeden zweiten Abend in der Szenebar kellnert,</li>
<li>noch für die Nichtstudentin, die sich mangels geeigneter Eltern den Luxus der höheren Schule gar nicht erst leisten konnte und direkt und zeitlebens hinter den Tresen ging, weil sie für die Schlicker-Kasse oder das Ledl-Regal nicht ausreichend qualifiziert ist.</li>
<li>Und erst recht nicht für den Wirt, der möglicherweise selbst raucht und damit eigentlich aufhören sollte, das aber nicht schafft, weil er sich aus Angst um abwandernde Gäste weiterhin täglich mit dem Suchtmittel konfrontiert.</li>
</ul>
<p><strong><em>Macht</em></strong> geht in der Bundesrepublik Deutschland, jedenfalls nominal, vom Volk aus. Überwiegend freilich indirekt und nicht imperativ, sodaß echter Mehrheitswille sich, realistisch betrachtet, bei praktisch keiner einzigen bedeutenden politischen Entscheidung der jüngeren deutschen Geschichte unmittelbar widerspiegelte. Dies wird insbesondere von sich selbst als „liberal“ und/oder „links“ begreifenden politisch interessierten Mitbürgern – wie ich finde: zu Recht – regelmäßig kritisiert. Bisweilen gibt es Ausnahmen, sogenannte Volksentscheide.</p>
<p>Ein solcher Volksentscheid fand am vergangenen Sonntag ausgerechnet in Bayern statt. Also in einem Bundesland, das man selbst mit viel gutem Willen nicht als Mekka der Basisdemokratie bezeichnen würde (wenn man mal die Basis an den Stammtischen, die bisweilen und insbesondere bezüglich des Bierpreises auch ohne Volksentscheid kleine Etappensiege erringt, außen vor läßt). Es ging bei dieser Abstimmung um den Ersatz des bis dahin von den bundesweit üblichen, teils absurden Ausnahmeregelungen bis hin zur Untauglichkeit verstümmelten Rauchverbots durch ein generelles und ausnahmsloses. Also genaugenommen um Chancengleichheit gerade für die Betreiber kleinster Gaststätten, denn die oben genannte Gefahr der Gästeabwanderung zur „raucherfreundlichen“ Konkurrenz für den entzugswilligen (oder einfach Nichtraucher schützen wollenden) Gastwirt besteht ja gerade nur, weil es bislang eben keine ausnahmslose Gleichstellung gab.</p>
<p>Zu der Abstimmung, deren Ergebnis nicht nur ganz Bayern, sondern gefühlt das Gemüt der gesamten Republik erhitzt, war jeder wahlberechtigte Bürger des Freistaats aufgerufen. Sei es wegen des Rauchverbots in den Abstimmungslokalen, des guten Wetters, des Katers vom Fußballrausch oder aus Überzeugung („das schaffen die eh’ nicht“, „bringt ja alles nichts“): Zwei Drittel jener, die hier zu einer eindeutigen Äußerung gebeten, ja: gefordert waren, verzichteten auf Ihr Stimmrecht. Die eindeutige absolute Mehrheit des verbleibenden Drittels entschied sich für ein Ende der Ausnahmen und für einen Systemwechsel. In durch und durch demokratischer Abstimmung entschied hier also statistisch je ein Bayer über die Regeln für drei weitere seiner Landsleute.</p>
<p><strong><em>Dumm</em></strong> ist es, anzunehmen, daß „die Anderen“ es schon im eigenen Sinne richten werden. Genaugenommen ist eine solche Weltsicht bereits ein Fall für einen Entzug des Demokratieführerscheins, ähm, der Demokratienutzungserlaubnis – aber diesen Entzug haben ja besagte zwei Drittel hier schon selbst verfügt. An selbstdisqualifizierender Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten ist es aber, sich hinterher ernsthaft und sch(m)erzfrei nicht zu entblöden, das Abstimmungsergebnis als „Diktatur von Öko- und Fitneßfaschisten“ zu bezeichnen, als „Unterdrückung durch eine Minderheit“, ja, wie mancher sonst hochtalentierte Kommentator gar den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niemöller#Zitat">Widerstandspfarrer Martin Niemöller</a> für einen Abgesang auf „bürgerliche Freiheiten“ zu <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3496/wider-den-moraltotalitarismus">bemühen</a>.</p>
<p>Kaum weniger merkbefreit scheinen auch die Gastwirte selbst. Aufgrund des Rauchverbots denkt man laut und schlagzeilentauglich über eine Preiserhöhung nach. Begründung: Kein Rauch gleich weniger Gäste, also muß man die wenigen, die bleiben, stärker abkassieren. Ein Meisterstück an Logik: Wir bestrafen die, die uns die Treue halten, weil sie die anderen vergrault haben &#8211; dagegen wäre Gehirndurchfall lecker Schokopudding. Oder aber ein Meisterstück an Kalkül, denn bekanntlich führen generelle Rauchverbote keineswegs zu weniger Gästen, sondern nicht nur zu anderen (solchen, denen es bislang zu stickig war, denen mit Kindern oder jenen, die als Raucher Anstand genug haben, vor die Tür zu gehen, was übrigens nicht mal in Italien als mangelnder Machismo geschmäht wird), nein, auch zu mehr &#8211; <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mehr-Beizen-als-vor-dem-Rauchverbot/story/17488964">wie beispielsweise die Entwicklung in der Schweiz zeigt</a>. Man hätte also nicht nur mehr Umsatz in der Kasse, sondern noch mehr.</p>
<p>Und in, ich behaupte: entweder vorsätzlicher oder eben selbsttäuschender Verkennung nicht nur der ansonsten stets zitierten und meiner Meinung nach in diesem Fall sogar zwei Drittel betragenden Mitverantwortung von Nichtwählern für jedes Wahlergebnis, sondern auch und besonders der bereits genannten Arbeitnehmerschutzproblematik und des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit, ziehen ausgerechnet sonst grundrechtsehrfürchtigste Anhänger der „Piratenpartei“ und andere, sich „libertär“ wähnende Geister Vergleiche zum unsinnigen Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr oder gleich zur Prohibition. Und mancher fordert gar: Kein Verbot von gar nichts mehr.</p>
<p>Aber, Freunde, wenn das wirklich kommt – dann kaufe ich mir unverzüglich eine Dummen-Wumme.</p>
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		<title>Zu den eigenen Waffen!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 18:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich habe ich mich über den Javascript-Animations-Krebs ausgekotzt. Das Problem, daß zappelnde Animationen (&#8221;Slideshows&#8221;, &#8220;Rotations&#8221; und was auch immer) zunehmend mit Javascript realisiert werden, und man so den nervigen, nicht selbst initiierten Bewegungen auf dem ganzen Bildschirm nicht entkommt, habe ich bisher auf Werbetreibende reduziert. 
Das war zu kurz gedacht. Es gibt nämlich außerdem dumme(rweise) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/2010/04/27/ins-knie/">Neulich habe ich mich über den Javascript-Animations-Krebs ausgekotzt.</a> Das Problem, daß zappelnde Animationen (&#8221;Slideshows&#8221;, &#8220;Rotations&#8221; und was auch immer) zunehmend mit Javascript realisiert werden, und man so den nervigen, nicht selbst initiierten Bewegungen auf dem ganzen Bildschirm nicht entkommt, habe ich bisher auf Werbetreibende reduziert. </p>
<p>Das war zu kurz gedacht. Es gibt nämlich außerdem dumme(rweise) Internetzbewohner, die keine Werbung (sondern durchaus schlaue oder lustige Sachen) von sich geben, diese dann aber &#8220;gut meinend&#8221; mit allerlei augenkrebsigem Geblinke anreichern. Es ist ja auch so schön einfach und verlockend, kann man doch mit &#8220;jQuery&#8221; und sonstigen Plugins mittels weniger Zeilen Code, ja: in manchen Redaktions- oder Blogsystemen sogar schon per vollständig browsergeführtem Plugin, ratz fatz die ganze &#8211; eigentlich anspruchsvolle &#8211; Seite in einen hyperaktiven Kindergartenzirkus verwandeln. Und nicht mal das muß überhaupt der Fall sein: Manches fertige Blog- oder CM-System beinhaltet ersatzlosen proprietär-javascriptigen Funktionskram, der sich bei deaktiviertem Script zu Barrieren entwickelt, von denen der nicht codeinteressierte Publizierer weder etwas merkt noch weiß (weil er selbst weder programmieren kann oder will, mindestens auf seiner Seite natürlich mit aktiviertem Script unterwegs ist und sich vielleicht auch einfach noch nie mit dem Barrierethema befaßt hat).</p>
<p>Zusammengefaßt muß ich also den ersten Lösungsansatz (Javascript nur auf den Seiten meines Vertrauens einschalten) zwar nicht revidieren, aber relativieren. <span id="more-1344"></span></p>
<p>Erstens: Er ist doch ziemlich nervig, und zwar selbst obwohl man in Opera für jeden Host und jede IP dieser Welt dediziert konfigurieren kann.  Zweitens, und das ist wohl der eigentliche Anlaß für diesen Eintrag: Als Programmierer mit Anspruch an sich selbst kann ich es nicht auf mir sitzen lassen, daß mir da $jemand Gezappel auf den Bildschirm diktieren will, das ich nicht leiden kann. Das wiederum führt zu der Herausforderung: Es muß einen Weg geben, diesen durch Javascript verursachten Krebs mit Javascript zu bekämpfen. So, wie man Allergien besser durch Gewöhnung an die als durch Vermeidung der Auslöser kuriert.</p>
<p>Also, wohlan!</p>
<h3>Problemanalyse (erledigt)</h3>
<p>Das eigentliche Problem ist nicht die einzelne Animation, denn davon gibt es zu viele. Es wäre unmöglich, sie durch einen Adblocker, Webwasher, Proxomitron oder sonstwie auszufiltern, denn das wäre das vom Email-Spam bekannte Katz-und-Maus-Phänomen. Anders gesagt: Blacklisting ist von Hause aus scheiße. Also muß man die Belästigung erst mal auf den Kern des Problems, den kleinsten gemeinsamen Nenner, reduzieren. Und das ist, nach ordentlichem Überlegen, etwas ganz simples: <strong>Aktionen, die geschehen, ohne aktiv von mir ausgelöst worden zu sein.</strong> Also alles, was nicht beim Laden einer Seite, beim Tastendrücken oder beim Anklicken von irgendetwas geschieht, sondern zu einem anderen <strong>Zeitpunkt</strong>.</p>
<h3>Lösungsansatz (teilweise erledigt)</h3>
<p>Dinge in zeitlichem Versatz zu oder gar gänzlich unabhängig von Benutzeraktionen geschehen zu lassen, geschieht in Javascript so, wie in praktisch allen Programmiersprachen: Durch Timer. Konkret gibt es in Javascript die Methoden <em>setTimeout</em> und <em>setInterval</em>, erstere für einmalige und letztere für regelmäßig zu wiederholende Ereignisse. Soweit ich es bisher beurteilen kann, gibt es auch keinen wirklichen Nutzen dieser beiden Funktionen, außer den eingangs erwähnten, der für den Benutzer am Bildschirm, streng rational betrachtet, keiner ist, noch nicht mal wenn es um Weiterleitungen geht: Entweder, sie geschehen sofort, oder, wenn nicht, dann durch einen Hinweis an den Benutzer und die Möglichkeit, die Weiterleitung durch Klicken selbst auszulösen. (Wer andere Beispiele hat, die das relativieren, her damit.) Konstatiere also: </p>
<h4>Weg damit. Aber wie?</h4>
<p>Zunächst habe ich versucht, das ganze (schon im Sinne von &#8220;mit den eigenen Waffen&#8221;) mit einer Datei in Operas &#8220;User-Javascript-Ordner&#8221; zu lösen. Das wäre so auch die beste Lösung für alle anderen Browser, die eigene JS unterstützen. Leider hat die Sache einen strukturellen Haken: An die Möglichkeit, einmal gesetzte Timer zu stoppen, hat man beim Javascript-Sprachdesign zwar gedacht, indem man die Funktionen clearTimeout und clearInterval schuf. Auf die Idee, daß man wie in meinem Fall aber beliebige Timer, die Fremde setzen, löschen möchte, kam niemand: Ich muß, soweit ich nach stundenlanger Recherche nun weiß, zwingend einen Timer beim Namen kennen, sonst kann ich ihn nicht stoppen. Es gibt keine mir bekannte Funktion, mit der man das System alle existierenden Timer einer Seite auflisten lassen und beim Namen nennen lassen kann. (Falls doch: <a href="/kontakt/">Bitte sofort melden!</a>)</p>
<p>Timer-Ereignisse abfangen wäre eine Möglichkeit. Nur wie? Ich habe in den mir bekannten Dokumentationen kein &#8220;onTimer&#8221;-Event gefunden. Außerdem wäre diese Option auch nicht hilfreich, da die Timer weiterhin bestünden und man auf jeden Trigger reagieren müßte, indem man das eigentliche Ziel verbiegt. Auch nicht gut also.</p>
<p>Also muß ich weiter &#8220;unten&#8221; ansetzen. Schon das setzen eines Timers muß verhindert werden. Das Script also noch vor dem Browser filtern und aus &#8220;SetTimeout&#8221; und &#8220;SetInterval&#8221; etwas unschädliches machen,  (z.B. &#8220;void&#8221;), also aus</p>
<blockquote><p><code><br />
window.setTimeout("irgendwas()",1000);<br />
window.setInterval("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<blockquote><p><code><br />
window.void("irgendwas()",1000);<br />
window.void("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<p>machen. Das funktioniert mit der einfachen regulären Ersetzung /set(Timeout|Interval)/void/ auch ganz gut, hat aber schon wieder einen Haken: Funktionen, die ich zwar funktionierend haben <em>will</em>, aber eben nicht erst später sondern jetzt gleich, sind damit verloren. Deshalb müßte</p>
<blockquote><p><code><br />
window.setTimeout("irgendwas()",1000);<br />
window.setInterval("irgendwas()",1000);<br />
</code></p></blockquote>
<p>zu</p>
<blockquote><p><code><br />
irgendwas();<br />
irgendwas();<br />
</code></p></blockquote>
<p>werden. Das ist nur leider so gut wie unmöglich, denn die Aufrufe der beiden nativen Funktionen wird natürlich von vielen Libraries in unvorhersehbar vielen Kombinationen verwendet, was dann wieder zu einem Blacklist-Problem führte.</p>
<p>Der bisherige Ansatz ist also zumindest als Workaround brauchbar, macht aber für <del datetime="2010-05-18T17:58:29+00:00">bestimmte</del><ins datetime="2010-05-18T17:58:29+00:00">wiederum viel zu viele</ins> Fälle das ebenso lästige Whitelisting von Seiten, die Timer oder auch einfach nur eine Librarie für sinnvolle Funktionen einsetzen, nötig. Außerdem gibt es auch hierbei Hintertüren, die man böswillig umgehen kann und sicher auch beizeiten wird.</p>
<p>Also liegt der nächste Schritt darin, eben doch gezielt jeden eigentlich unbekannten Timer, der gerade aktiv ist, zu finden, um ihn nach bestimmten Kriterien zu beurteilen und ggf. zu deaktivieren. Das aber scheitert, wie oben geschrieben, am Javascript-Design. Jedenfalls am nativen. Daher meine</p>
<h3>Frage und Bitte:</h3>
<p>Wer immer einen Weg kennt, entweder mittels Javascript selbst oder aber mittels jQuery (bzw. ggf. anderen Libraries) die mit ihnen gesetzten Timer eben doch zu identifizieren, bitte her damit. Danke!</p>
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		<title>Ins Knie</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir standardmäßig deaktiviert und nur für Ausnahmeseiten zugelassen) oder animierte Gifs verzichtet hat (auch GIF-Animation ist hier selbstverständlich deaktiviert), hatte bei passendem Angebot durchaus realistische und faire Chancen, mich für sein Produkt gewinnen zu können.</p>
<p>Ich setze in meinen Webprojekten auch selbst Jquery und sogar UI-Effekte ein. Maßvoll und dezent, stets ergänzend und nie alternativlos, sprich: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer">REST</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_(Browser)">Lynx</a> muß bei aller zusätzlichen Spielerei immer gehen. Und das ist nicht nur abermals eine Frage der guten (Netz-)Erziehung, sondern auch und vor allem der Schläue: Nutzer, die auf Spielereien pfeifen (in diese Kategorie fallen übrigens auch Suchbots!), kann man so dennoch mit den eigenen Inhalten erreichen. </p>
<p>Ich bin übrigens auch wieder einer dieser Nutzer geworden. Denn seit es in der Internetwerbewirtschaft zunächst zu der Erkenntnis kam, daß immer mehr potentielle Werbekunden keine mehr sind, weil sie wie ich das ganze Flash-Gif-Gezappel einfach ausgeschaltet haben, und dieser Erkenntnis, begünstigt durch eben genau die einfache Verfügbarkeit alternativer Zappelmöglichkeiten mittels JQuery-UI (oder &#8220;Scriptaculous&#8221; oder wie sie alle heißen), nicht etwa die eigentlich zweckmäßige Einsicht folgte, daß man mit gut plazierter &#8220;stiller&#8221; Werbung weitaus mehr Potential abschöpfen kann als auf einem komplett zappelnden Bildschirm, sondern die famose Idee, doch nun Javascript-Effekte zum Zappeln einzusetzen, habe ich zu den &#8220;Opt-In&#8221; Funktionen meines Opera nun auch Javascript wieder hinzugefügt. </p>
<p>Mag sein, daß manche Seiten dadurch in Zukunft nur noch schwer oder gar nicht mehr zu nutzen sind &#8211; aber so funktioniert halt der Darwinismus. Kreativen, deren kreativer Horizont einfach nicht über &#8220;es muß hinausstechen&#8221; hinaussticht, darf man jedenfalls getrost attestieren, daß sie sich selbst ins Knie schießen. Und empfehlen, sich in selbiges auch zu ficken.</p>
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		<item>
		<title>Echt scharf</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/13/echt-scharf/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fa. Pearl weiß, wie man Kunden zum Kauf animiert. Ich meine hier nicht die inzwischen sogar bei Telefonnetzbetreibern und Sektkellereien angekommene Binsenweisheit, daß erotische Reize den Umsatz fördern. Nein, die Firma ist auch in der vorausschauenden Kundenfürsorge UND in innovativer Sortimentsgestaltung führend. Denn nicht nur sendet man mir, der ich bisher immer nur das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fa. Pearl weiß, wie man Kunden zum Kauf animiert. Ich meine hier nicht die inzwischen sogar bei Telefonnetzbetreibern und Sektkellereien angekommene Binsenweisheit, daß erotische Reize den Umsatz fördern. Nein, die Firma ist auch in der vorausschauenden Kundenfürsorge UND in innovativer Sortimentsgestaltung führend. Denn nicht nur sendet man mir, der ich bisher immer nur das Risiko, über dieses umständliche und dubiose Internetz zu bestellen, auf mich nehmen mußte, aufmerksamerweise sogar ohne daß ich extra darum hätte bitten müssen, einen topaktuellen und prickelnd gestalteten Hochglanzkatalog (der immerhin einen Wert von 0,80 Euro plus Porto hat!) kostenlos!! und einschließlich eines praktischen ausschneidbaren Bestellformulars frei Haus!!1!:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/pearl.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/pearl-300x225.jpg" alt="Der aktuelle Katalog von &quot;Deutschlands großem Versandhaus für Computerzubehör&quot;: Neben scharfen Titelbildmöpsen zum Kucken gibt es nun auch extrascharfe &quot;Damast Santoku-Messer&quot; zum Kaufen" title="Möpse zum Kucken, Messer zum Kaufen: So macht man Kunden rundum scharf" width="300" height="225" class="blackborder" /></a></p>
<p>Man hat auch messerscharf die Bedürfnisse der Nerdgemeinde erkannt. Nachdem der selbstklebende Monitor-Rückspiegel für heimliche Büroonanierer längst jeden durchschnittlichen Bildschirm veredelt, hat man sich nun auch des besonders unter sog. &#8220;Killerspielern&#8221; verbreiteten Trends zum Messermassaker angenommen.</p>
<p>Daumen hoch &#8211; und frei nach so nem Drogeriemarkt: Hier bin ich Mensch, hier sauf&#8217; ich ein&#8217;. Oder auch zwei.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hauptsache&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/13/hauptsache/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 17:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[SuV]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;auffallen. Wer kennt das nicht. Der eine trägt seinen übergroßen Penis in der Sauna spazieren, der nächste pflastert die Wand mit Doktortiteln &#8211; und  wer es weder hier, noch dorthin schafft, der kann sich ja zum Glück seit einigen Jahren auch in Deutschland ein sogenanntes &#8220;SUV&#8221; kaufen. Dummerweise ist aber selbst das mittlerweile viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;auffallen. Wer kennt das nicht. Der eine trägt seinen übergroßen Penis in der Sauna spazieren, der nächste pflastert die Wand mit Doktortiteln &#8211; und  wer es weder hier, noch dorthin schafft, der kann sich ja zum Glück seit einigen Jahren auch in Deutschland ein sogenanntes &#8220;SUV&#8221; kaufen. Dummerweise ist aber selbst das mittlerweile viel zu prophan geworden (selbst mein dicker, alter, häßlicher, peinlicher Nachbar mit erkennbarem Migrationshintergrundskomplex konnte sich, dank abgewracktem Gebrauchtwagenmarkt, nun so einen Möchtegern-Colt-Seavers-LKW mit zwar nicht düsseldorfkompatibler gelber Plakette, dafür aber umso lauterem Auspuff leisten), da muß sogar der schwanzlose Dumme in die kreative Trickkiste greifen.</p>
<p>Was dabei herauskommt, sieht man hier:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/suv.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/suv-300x187.jpg" alt="Zwei &quot;SUV&quot; parken dermaßen bescheuert eine Parkreihe zu, daß nicht mal ein normales Auto noch halbwegs vorbeikommt." title="Schwanz zu kurz und Hirn zu klein - da muß das Auto dicker sein!" width="300" height="187" class="blackborder" /></a></p>
<p>Merke: Willst Du auch heute noch mit Deinem Ex-Statussymbol auffallen, such dir einen Gleichgesinnten und parke, völlig ohne Sinn und Verstand, die Gasse zu. Das sorgt für ein großes (neidvolles!) Hallo unter den (eventuell, falls es paßt) vorbeifahrenden und für bewundernde Blicke aller, denen es einfach nicht gelingen will, so unfähig zu parken, daß vorne mehr übersteht, als hinten noch Platz wäre.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Mittlerweile <del datetime="2010-04-13T09:27:28+00:00">wurde mir erklärt</del><ins datetime="2010-04-13T09:27:28+00:00">habe ich herausgefunden</ins>, wofür &#8220;SUV&#8221; steht: <del datetime="2010-04-13T06:27:57+00:00"><strong>S</strong>chwachmaten-</del><ins datetime="2010-04-13T09:28:10+00:00"><strong>S</strong>chwanzlosen-</ins> <strong>u</strong>nd <strong>V</strong>ollpfostenkarre.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rücksichtslos? Akzeptanz!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/12/rucksichtslos-akzeptanz/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:
Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung geschichtsfälschenden neopopulistischen Verfassungsfeinden heute froh sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:</p>
<p>Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,677225,00.html">geschichtsfälschenden</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677397,00.html">neopopulistischen</a> <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/20.html">Verfassungsfeinden</a> heute froh sein muß, überhaupt irgendwo kellnern zu dürfen, ganz unverfroren zur edlen Tugend der <a href="http://www.rauchgenuss.de/akzeptanz1.htm">Akzeptanz</a> umzudefinieren.</p>
<p>Oder das gegenseitige Vollstinken von Klamotten und Atemwegen ernsthaft als Ausdruck von <a href="http://www.dehoga-nrw.de/mensch_kultur_kneipe.html">Kultur</a> zu bezeichnen.</p>
<p>Gepriesen sei der Herr, der mich früh das Kochen lernen ließ &#8211; und meine eigene, rauchfreie Hausbar, wo es nebenbei auch das bessere Bier gibt. Und dann noch das gesparte Geld! Hustet Euch doch selbst gegenseitig was.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es stört ja eigentlich nicht.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/06/es-stort-ja-eigentlich-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.
Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.<span id="more-1013"></span></p>
<p>Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von Wohnhäusern umgebene Innenhof und die richtige Zeit nicht unbedingt die sonnabendliche Mittagsstunde ist, um mal in aller <del datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ruhe</del><ins datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ausführlichkeit</ins> dem prähistorischen Aggregat beim rumpeln zu lauschen, während man die Popel des Vorbesitzers aus dem Beifahrerflorkati popelt, sollte sich eigentlich[tm] von selbst verstehen.</p>
<p>Eigentlich, wie der folgende, in die Rubrik &#8220;Dialoge, die man nicht mal als Betreiber eines Lästerblocks für möglich halten würde&#8221; fallende Wortwechsel belegt:</p>
<ul>
<li>&#8220;Guten Tag!&#8221;</li>
<li>*Zusammenzuck und aufspring* jetzt ich habe mich erschreckt! Ja bitte?</li>
<li>Ich möchte Sie bitten, den Motor auszuschalten. Dies ist ein Wohngebiet und der Lärm belästigt mindestens vier Dutzend Anwohnerparteien.</li>
<li>Ja kannich machen aber fahren doch hier auf Straße auch Autos.</li>
<li>Ja, genau. Auf der Straße fahren Autos. Und dies hier ist keine Autowerkstatt,  sondern ein Wohngebiet.</li>
<li>Ja aber eigentlich es stört nicht.</li>
<li>Doch, es stört: Mich.</li>
<li>Ja kannich machen aus, aber&#8230;</li>
</ul>
<p>&#8230;aber genau: Nach weiterem guten Zureden (&#8221;ich könnte ja noch einen Sachverständigen in Uniform hinzuziehen&#8221;) war auch diese Lektion in &#8220;ich merke was, was du nicht merkst&#8221; erfolgreich absolviert. Den Mittagsschlaf indes hat es nicht gerettet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nieder mit dem Kitata!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/23/nieder-mit-dem-kitata/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Schutzpatron dieses Blocks noch zu Lebzeiten in der Rolle seines Lebens kannte, wird sich, wie ich, jener Altersgenossen entsinnen, die, sei es in Kindergarten, Vor-, Grund- oder Oberschule von der überwiegenden Mehrheit &#8211; und zwar: mit gutem Grund &#8211; als verweichlichte, unselbständige Püppchen gemobbt wurden. 
Das Anrecht auf diese tägliche Ehrerbietung bezogen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Schutzpatron dieses Blocks noch zu Lebzeiten in der Rolle seines Lebens kannte, wird sich, wie ich, jener Altersgenossen entsinnen, die, sei es in Kindergarten, Vor-, Grund- oder Oberschule von der überwiegenden Mehrheit &#8211; und zwar: mit gutem Grund &#8211; als verweichlichte, unselbständige Püppchen gemobbt wurden. </p>
<p>Das Anrecht auf diese tägliche Ehrerbietung bezogen sie aus der Tatsache, nicht, wie die von Anfang an zur Selbständigkeit erzogene überwiegende Mehrheit, mit Bahn, Bus, Fahrrad oder zu Fuß in die Gruppentherapie zu kommen, sondern von ihren übermäßig besorgten, gar zu fürsorglich gluckenden Altvorderen bis kurz vor den Klassenraum gefahren oder zumindest die letzten Meter geleitet worden  zu sein.<span id="more-943"></span></p>
<p>Sei dem wie ihm sei: In meiner subjektiven Erinnerung machen diese an sich bedauernswerten Küken die absolute Minderheit aus. Was auch gut so wäre, wenn ich mich nicht &#8211; auch ob der gleich mehreren, unglücklicherweise auf meinem täglichen Arbeitsweg liegenden Kindergärten und Schulen &#8211; Werktag um Werktag über die unzähligen weiblichen und männlichen* Muttis ärgern müßte, deren rudimentäre Verkehrsteilnahmeaufmerksamkeitskompetenz dank hoffnungsloser Überforderung durch Parkverbote direkt vor dem Objekt, Unwägbarkeiten mit dem Isofix-Kindersitz (und/oder dessen Insassen) oder auch schlicht mit der Komplexität des in der Regel verbrennungsmotorbetriebenen Kinderwägen bereits überreizt ist und die deshalb entweder sämtliche Rad- und Gehwege sowie Fahrspuren mit oder ohne unrechtmäßig gesetzten Warnblinker blockieren oder aus Einfahrten geschossen kommen.</p>
<p>Angesichts der besorgniserregend wachsenden Massen dieser Kitata**fahrer stellen sich etliche Fragen:</p>
<ul>
<li>Wenn diese Hirbels in meiner Jugend Maienblüte eine absolute (und zu Recht hassenswerte) Minderheit waren, warum gibt es heute, da meine Generation genau die verdächtige Altersgruppe bildet, so viele dieser GluckInnen:
<ul>
<li>War der einstmals einstimmige Protest gegen das Kindertaxi
<ul>
<li>verkappter Neid?</li>
<li>Mitläufertum, obwohl man es eigentlich selbst gern bequem gehabt hätte?</li>
<li>Kognitive Dissonanz, weil die eigenen Eltern sich schlichtweg kein Zweitauto für Mutti leisten konnten?</li>
</ul>
</li>
<li>War ich ausnahmslos in Ausnahmegruppen?</li>
<li>Sind &#8220;die Kinder&#8221;[tm] und ihr Schulweg das wahre Primärziel terroristischer Strategien?</li>
</ul>
</li>
<li>Warum gibt es nicht längst McDrive-Kindergärten und -Schulen mit bequemen Ausladerampen direkt am Betreuungs-/Klassenraum?</li>
</ul>
<p>Liebe zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bus und Bahn reisende Kinder: Obwohl oder weil Ihr mittlerweile eine Minderheit seid, fühlt Euch als auserwählte. Mobbt die Püppies, gebt ihnen abwertende Necknamen, ignoriert sie und spielt nicht mit ihnen auf dem Pausenhof. Und sagt ihnen ruhig, warum. Damit ihre Eltern es (wieder) lernen und ich wieder in Ruhe zur Arbeit fahren kann.</p>
<p><small>*Typ: Wickelkursteilnehmer, Kinderwagenschieber oder auch Kindertrageschlaufevorderbrustträger<br />
**Kindertagesstätten (etc.) Taxi</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neu: Antispam-Tastatur</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/21/neu-antispam-tastatur/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[
(Danke an Besim für das Rohbild.)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/FYI-Tastatur.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/FYI-Tastatur-300x225.jpg" alt="Funktionstastenblock: Statt ENTF-Taste jetzt eine &quot;Fwd.:/FYI&quot;-Taste" title="Hilft gegen jede Belästigung!" width="300" height="225" class="blackborder" /></a></p>
<p><small>(Danke an <a href="http://blog.netplanet.org/">Besim</a> für das <a href="http://blog.netplanet.org/2008/09/07/tastaturdefekte/">Rohbild</a>.)</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bei Anruf fremdschämen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/19/bei-anruf-fremdschamen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 10:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben: Wir haben auch Telefonstreiche gemacht. Und sogar manchmal mitgeschnitten, ohne Wissen des Angerufenen. Das kann ich insofern ungeniert zugeben, als das noch deutlich vor der Doktorspielchenphase stattfand und damit sowohl straffrei als auch verjährt ist. Und ich kann auch heute noch über manche unserer gar nicht so üblen Ideen und deren durchaus anspruchsvolle Durchführung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Wir haben auch Telefonstreiche gemacht. Und sogar manchmal mitgeschnitten, ohne Wissen des Angerufenen. Das kann ich insofern ungeniert zugeben, als das noch deutlich vor der Doktorspielchenphase stattfand und damit sowohl straffrei als auch verjährt ist. Und ich kann auch heute noch über manche unserer gar nicht so üblen Ideen und deren durchaus anspruchsvolle Durchführung (sogar mit Stimmverzerrern haben wir gearbeitet!) schmunzeln. Letzteres konnte ich im übrigen auch und sogar noch gerade so (jedenfalls ganz am Anfang) über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Tappert">&#8220;Paul Panzer&#8221;</a> und, weil ein bißchen politisch inkorrekt, über &#8220;is meine Name Achmed&#8221; (weiß eigentlich jemand, wer offiziell dahinter steckt?).</p>
<p>Daß in einfallslosen &#8220;immer gut gelaunt&#8221;-&#8221;Morning shows&#8221; bei billigst produzierenden Privat-Dudelfunkstationen (die Premiumexemplare sind an einem zufallsgeneratorbasierten Frühstückstischgeräuschteppich erkennbar, der als Ergänzung zum betont gut gelaunten und natürlich völlig spontanen Smalltalk der Werbeblock-Unterbrechungsmusik-Unterbrecher-Sprecher jeden Zweifel daran ausräumen soll, daß das ganze <strong>nicht</strong> in einer gemütlichen Redaktionsteeküche mit dampfendem Kaffe und goldenen Schrippen stattfindet) ebenfalls Telefonstreiche duchgeführt werden, ist bekannt. Auch, weil diese in etwa zwölf von zehn Fällen vollständig unwitzig, verkrampft und/oder getürkt sind (womit ich hier nicht den oben erwähnten &#8220;Achmed&#8221; meine).</p>
<p>Peinlich wird es, wenn der <a href="http://www.einslive.de/">gebührenfinanzierte Rundfunk</a> (der eigentlich genug Geld für wirklich unterhaltsame Beiträge erhält) meint, &#8220;das mache man nun mal so&#8221;<span id="more-904"></span> und von meinen Gebühren <a href="http://www.einslive.de/comedy/2009/jimmybreuer.jsp">ebenfalls einen Verbalspastiker alimentiert</a>, damit der <a href="http://www.einslive.de/comedy/2010/bei_anruf_breuer/bei_anruf_breuer.jsp">mittels Ferngespräch</a> ahnungslose Leute (und nach erfol<del datetime="2010-01-19T08:53:16+00:00">reich</del><ins datetime="2010-01-19T08:53:16+00:00">t</ins>er Aufzeichnung dann mittels derselben mich beim Sport) belästigt. Noch peinlicher wird es, wenn das ganze &#8211; voll <a href="/2009/03/24/kennzzzt-du-schonzz-die-zzzz-mackezzzz/">youngzterz-ztyle</a>, ey &#8211; ernsthaft als</p>
<blockquote><p>geilomatige Telefoncomedy</p></blockquote>
<p>oder, treffender, als &#8220;spas<del datetime="2010-01-19T08:53:16+00:00">t</del><ins datetime="2010-01-19T08:53:16+00:00">s</ins>igstes Spas<del datetime="2010-01-19T08:53:16+00:00">t</del><ins datetime="2010-01-19T08:53:16+00:00">s</ins>telefon&#8221; der Welt, angepriesen wird. Der Sender, der nach seinem Selbstverständnis </p>
<blockquote><p>Nachwuchs fördern und unentdeckte Talente ans Tageslicht bringen will</p></blockquote>
<p>hält &#8220;Jimmy Breuer&#8221; für einen &#8220;Comedian&#8221;, der </p>
<blockquote><p>die Geschichte der Standup-Comedy neu schreiben wird</p></blockquote>
<p>und </p>
<blockquote><p>der personifizierte Pointenhagel, der neue Stern am Spassfirmament</p></blockquote>
<p>sei. An diesem Firmament der Freude funkeln kometenhafte Brüller wie dieser:</p>
<blockquote><p><strong>Tachometer</strong>, &#8230; ich hoffe, ich störe?</p></blockquote>
<p><strong>&#8220;Rasend&#8221;</strong> komisch, um mal den Witz, der das nachfolgende Trauerspiel einleiten soll, fortzusetzen. Zu den kreativen Erstergüssen dieses Shooting Stars (im Sinne von: Abschuß) der Komödienszene gehören nämlich so einzigartig geniale Einfälle, wie <a href="http://www.einslive.de/comedy/2010/bei_anruf_breuer/mp3/bei_anruf_breuer_fahrschule_190110.mp3">bei einer Fahrschulsekretärin anzurufen und anzügliche Witzchen</a> frisch aus Opas Eckkneipe zu reißen:</p>
<blockquote><p>Sie sind ja in einer <strong>Fahrschule</strong>&#8230; ich hätte gerne <strong>Verkehr</strong> mit Ihnen!</p></blockquote>
<p>Der Augenblick, in dem sich das Fremdschamgefühl zur Gänze einstellt, ist eigentlich schon erreicht, wenn der berufsjugendliche Pseudospätpubertierer nicht nur nicht bei seinem Opfer landen kann (<em>&#8220;finden Sie das witzig?&#8221;</em>) und das nicht merkt, sondern, deutlich am Hecheln erkennbar das Lachen über die eigenen Zoten kaum unterdrücken könnend, noch mal seine geniale zweideutige Pointe, nämlich: &#8220;<strong>Fahrschule</strong> < -> <strong>Verkehr</strong>&#8220;!!!) erklärt, um dann auf die erneute Frage, ob er das witzig fände, erstens &#8220;ja&#8221; zu entgegnen und zweitens noch einen Schenkelklopfer draufzusetzen (vermutlich, weil das so im Manuskript stand):</p>
<blockquote><p>Ich hoffe Sie haben gute <strong>Airbags</strong>, ich habe nämlich ein sexy <strong>Fahrgestell</strong> und ein sexy <strong>Getriebe</strong>&#8230;</p></blockquote>
<p>Aber es geht noch schlimmer. Anstatt sich zu entschuldigen, wird, auf den erregten Einwurf der Belästigten, den Anrufer anzeigen zu wollen, </p>
<blockquote><p>Angeschmiert mit Klopapier</p></blockquote>
<p> entgegnet.</p>
<p>Zum endgültigen Ohrendünnschiß wird das ganze aber schließlich, wenn man, offenbar aus Mangel an weiteren Minutenfüllern, den ganzen mißlungenen Schwachsinn nicht nur überhaupt, sondern trotz vermutlich etlichen Protesten sich ebenfalls fremdschämender Hörer auch noch mehrfach am gleichen Morgen verwurstet. Und zwar selbst dann, wenn das Einverständnis der Angerufenen am Ende doch noch vorlag oder, was freilich die Krone der Peinlichkeit wäre, die Sache fingiert war.</p>
<p>Eigentlich[tm] gibt es für solche zwangsabgabenfinanzierte Gehirngülle nur eine Reaktion: Selbst anrufen. Vielleicht so:</p>
<blockquote><p>Friedrich <strong>Fessel</strong>, Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Wir haben noch einige Fragen zu Ihrem ehemaligen Mitarbeiter, Herrn Breuer, hinsichtlich Gebührenvergeudung und Bürgerbelästigung. Außerdem geht es um die Beschäftigung geistig Minderjähriger. Hahahahaha, angeschmiert mit Klopapier!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://www.einslive.de/comedy/2010/bei_anruf_breuer/mp3/bei_anruf_breuer_fahrschule_190110.mp3" length="759694" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Langzeitstudie: Paypack macht Feinde</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/15/langzeitstudie-paypack-macht-feinde/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 19:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar: Ob die Frage nun &#8220;sammeln Sie Treuepunkte?&#8221;, &#8220;sammeln Sie Herzen?&#8221; oder (wie früher[tm]) &#8220;hier, Ihre Rabattmarken!&#8221; heißt &#8211; der dümmliche Versuch, noch dümmlichere Kunden durch &#8220;kaufst Du viel, kriegst du was geschenkt&#8221; zu ködern, ist so alt wie der Handel selbst. Dümmlich, weil ich eigentlich von vornherein optimale Leistung zum optimalen (wohlgemerkt: nicht unbedingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar: Ob die Frage nun &#8220;sammeln Sie Treuepunkte?&#8221;, &#8220;sammeln Sie Herzen?&#8221; oder (wie früher[tm]) &#8220;hier, Ihre Rabattmarken!&#8221; heißt &#8211; der dümmliche Versuch, noch dümmlichere Kunden durch &#8220;kaufst Du viel, kriegst du was geschenkt&#8221; zu ködern, ist so alt wie der Handel selbst. Dümmlich, weil ich eigentlich von vornherein optimale Leistung zum optimalen (wohlgemerkt: nicht unbedingt kleinsten) Preis erwarte und, wenn die Erwartung erfüllt wird, auch ohne Rabattmarken, Herzen oder sonstigen Unfug gerne wiederkomme.</p>
<p>Eine ganz neue <del>Qualität</del><ins>Stufe der Peinlichkeit</ins> hat dieses Thema zweifelsohne schon seit Jahren (denn so lange studiere ich dieses Thema so unfreiwillig wie empirisch) durch das Kombinieren von <a href="/tag/werbemull/">Werbemüll</a>empfängerdatensammel- und klassischem &#8220;kaufst Du viel, kriegst Du irgendwann was wieder&#8221;-Programm erreicht und hier vor allem durch die steten Bemühungen (&#8221;stets bemüht&#8221;) der Firma Payback.<span id="more-878"></span></p>
<p>Mit an Debilität grenzender Penetranz heißen die angeschlossenen Ladenbetreiber ihr &#8211; bedauernswertes, ich weiß wovon ich schreibe &#8211; Kassenpersonal, schmeißfliegenhaft jeden Kunden durch die mit der selbsterfundenen Notwendigkeit, die Karte Zwecks Punktsammlung immer vor dem ersten Artikel scannen zu müssen, begründete und verständlicherweise spätestens nach zwei Stunden Kassendienst zunehmend lustlos bis vorwurfsvoll vorgetragene Frage/Aussage <cite>&#8220;(&#8230;) Payback-Karte (&#8230;)(?)&#8221;</cite> daran zu erinnern, daß es heute ja wohl kaum etwas selbstverständlicheres geben kann als eben genau  so eine dümmliche Gläserner-Kunden-Karte zu besitzen und willfährig jeden Kondomkauf protokollieren und auswerten zu lassen.</p>
<p>Analog zum Personal ist natürlich auch der beharrliche Kundenkartenbesitzverweigerer mit jedem dieser Vorträge entnervter. Insbesondere, wenn die Kassendialoge ins absurde abgleiten, wie:</p>
<ul>
<li>Guten Tag!</li>
<li>Payback-Karte?</li>
<li>. o O (leck mich)</li>
<li>Ist das Ihre Payback-Karte?</li>
<li>Nö.</li>
<li>Wie?</li>
<li>NEIN!</li>
<li>Sondern?</li>
<li>Das ist meine Kreditkarte, damit will ich bezahlen.</li>
<li>Haben Sie eine Payback-Karte?</li>
<li>NEIN!!!!1!</li>
<li>Wollen Sie eine Payback-Karte?</li>
<li>(Ichbringdichgleichumdublondeschlampe)</li>
<li>Sechsfuffzich!</li>
<li>Mit Karte?</li>
<li>GLEICH GAR NICH MEHR!</li>
</ul>
<p>Denn das ist dann der Moment, wo einerseits die hübsche Blonde hinter der Kasse mich, den zwar weniger hübschen aber dafür umso genervteren (aber immerhin ebenfalls blonden) Querulanten zu hassen beginnt. Und ich wiederum längst ihren Arbeitgeber und sein Payback-Gesindel dafür hasse, sie dazu zu bringen, mich dazu zu bringen, mich so zu verhalten, daß sie, weil sie meinen Haß auf ihren Arbeitgeber und sein Payback-Gesindel auf sich bezieht, mich ebenfalls zu hassen beginnt.</p>
<p>Also, liebe Kassenpersonalbesitzer: Nun steckt Euch Eure dämlichen Rabattkärtchen doch bitte unverzüglichstens bareback in den Pöter und setzt lieber eine zusätzliche hübsche Blondine an die nie besetzte Kasse ganz hinten. Einmal fürs Auge, einmal damit es schneller geht und einmal damit endlich wieder Frieden und Liebe im täglichen Einkauf einziehen.</p>
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		<title>Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ein probates Mittel gegen Schweinskopfsülze und sonstige verbale Belästigung: Der Bullshit protector. Ich hätte gern einen Jahresvorrat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ein probates Mittel gegen Schweinskopfsülze und sonstige verbale Belästigung: Der <a href="http://www.witze-4u.de/pics/pics-com.php?id=192">Bullshit protector</a>. Ich hätte gern einen Jahresvorrat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein gutes neues&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 05:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Päckchen Heftpflaster, extra breit bitte. Oder eine schalldichte Alditüte. Wozu? Zum über den Heißluftaustritt oberhalb der Halskante kleben bzw. zum über den Vakuumbehälter drumrum stülpen. Wem? Den ganzen Eimern, die voraussichtlich noch Mitte August ganz sichergehen wollen, jedem, dessen letzter Begegnung sie sich nicht mehr exakt erinnern, auch ja noch nachträglich zum 1. Januar gratuliert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Päckchen Heftpflaster, extra breit bitte. Oder eine schalldichte Alditüte. Wozu? Zum über den Heißluftaustritt oberhalb der Halskante kleben bzw. zum über den Vakuumbehälter drumrum stülpen. Wem? Den ganzen Eimern, die voraussichtlich noch Mitte August ganz sichergehen wollen, jedem, dessen letzter Begegnung sie sich nicht mehr exakt erinnern, auch ja noch nachträglich zum 1. Januar gratuliert zu haben. Mal sehen, wem ich dieses Jahr den Mustopf-Award verleihen kann. Ich werde berichten. In ca. 353 Tagen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mir stinkt&#8217;s!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der soeben eröffneten Rubrik &#8220;Kunden vergraulen, leicht gemacht&#8221; lesen Sie heute:
Ausräuchern &#8211; seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel &#8211; einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. 
Mal abgesehen davon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der soeben eröffneten Rubrik &#8220;Kunden vergraulen, leicht gemacht&#8221; lesen Sie heute:</p>
<p><strong>Ausräuchern</strong> &#8211; seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel &#8211; einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. <span id="more-841"></span></p>
<p>Mal abgesehen davon, daß ich &#8211; langjähriges Kundenverhältnis schon wohlwollend abgezogen &#8211; kurz vor dem asthmatischen stand: Aus Eurem vergasten Regal kommt mir (bzw.: meinen Buckligen) nichts mehr in den <em>Freßnapf</em>. </p>
<p>Seht es positiv: Ab sofort ist noch mehr Zeit zum Rauchen, ohne <a href="/2010/01/09/wir-werden-alle-erfrieren/">bei der tödlichen Wetterlage</a> vor die Tür zu müssen. So habt Ihr was davon und ich auch: Das Spielzeug, was ich heute kaufen wollte, gibt&#8217;s im ebenfalls bewährten Versandhandel für knapp die Hälfte. </p>
<p>Ach ja: Die Methode klappt auch prima im Büdchen an der Ecke, ich schwöre: Bei der Tankstelle gegenüber nehmen sie mir zwar nicht die Atemluft, aber dafür mein Plastikgeld. Ihr seht: Echt eine zündende Idee, dieses Rauchen. Ruhige Schicht noch!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bei minus fünf Grad</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/03/bei-minus-funf-grad/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 06:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Rache]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmer Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;das Arschloch an die Straßenlaterne binden, mit seiner Schneeschippe verprügeln und ihm dann mit einem warmen Kaffe durchs Schlafzimmerfenster beim Erfrieren zuschauen. Das ist der einzige Vorteil, der mir an Sonntagen wie diesen zu Uhrzeiten wie diesen zu einem solchen Schlafzimmerfenster mit Straßensicht einfällt. Leider ein theoretischer (weil weitgehend ungesetzlich). Praktisch kommt auch das Schlafzimmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;das Arschloch an die Straßenlaterne binden, mit seiner Schneeschippe verprügeln und ihm dann mit einem warmen Kaffe durchs Schlafzimmerfenster beim Erfrieren zuschauen. Das ist der einzige Vorteil, der mir an Sonntagen wie diesen zu Uhrzeiten wie diesen zu einem solchen Schlafzimmerfenster mit Straßensicht einfällt. Leider ein theoretischer (weil weitgehend ungesetzlich). Praktisch kommt auch das Schlafzimmer zur Straße lediglich auf die &#8220;Schlimmer Wohnen&#8221;-Liste der Dinge, für die man künftig nie wieder bezahlen will.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heute ist der Tag,&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/12/31/heute-ist-der-tag/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: Visual social scoring, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen.
Das geht im Zeitalter des Satellitenfotos für jedermann natürlich denkbar einfach. Man besorge sich für ein beliebiges Auswertungsgebiet vier Aufnahmen: Eine von 18 Uhr, eine von 21 Uhr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: <strong>Visual social scoring</strong>, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen.<span id="more-609"></span></p>
<p>Das geht im Zeitalter des Satellitenfotos für jedermann natürlich denkbar einfach. Man besorge sich für ein beliebiges Auswertungsgebiet vier Aufnahmen: Eine von 18 Uhr, eine von 21 Uhr,  eine von Mitternacht und eine von drei Uhr früh. Die lege man additiv übereinander (ein mit entsprechenden Funktionen gesegnetes Bildbearbeitungsprogramm hilft) und achte nur noch auf die unterschiedlichen Helligkeiten &#8211; je mehr, desto weniger (Helligkeit, Keks im Durchschnittskopf).</p>
<p>Etwas aufwendiger, dafür aber noch deutlich aussagekräftiger, ist die akustische Ergebnisbereinigung, bei der es entweder eines gleichmäßig verteilten Konstantgeräuschaufzeichnungsnetzes mit anschließender automatischer Pegelmittlung oder aber zeitgleicher Vor-Ort-Begehungen unmittelbar nach Anbruch des neuen <del datetime="2009-12-31T12:31:27+00:00">Jahres</del><ins datetime="2009-12-31T12:31:27+00:00">Tages </ins> bedarf (indirekte Methode, bei der von der Funddichte angesengter und/oder schwarz angekohlter Papierfetzenreste mittels einer einfach-proportionalen Formel relativ zuverlässig auf die vorangegangene Akustikdichte geschlossen werden kann). Hier gilt: Am meisten aussagefähig ist der Quotient aus dem Verhältnis <code>akustisches Ergebnis / visuelles Ergebnis</code>.</p>
<p>Derlei Studien über die Intensität des &#8220;einmal auch eine realistische Killerspielsimulation erleben&#8221;- oder &#8220;Feuerteufel sein ohne bestraft zu werden&#8221;-Gefühls (steckt nicht in jedem irgendwie ein Brandstifter?) muten natürlich zunächst einmal banal an. Und bergen dennoch, genau betrachtet,  eine ungeahnte Fülle an qualitativen Antworten über das beobachtete Gebiet zu Fragen</p>
<ol>
<li><strong>der Wirtschaft im Allgemeinen: </strong>&#8220;Wie hoch ist die Restkaufkraft nach Abzug der sinnfreien Kokelfreuden?&#8221;</li>
<li><strong>des lokalen Supermarktes im Besonderen:</strong> &#8220;Worauf liegt der Schwerpunkt in der Getränkeabteilung?&#8221;</li>
<li><strong>des Versicherungswesens:</strong> &#8220;Wie stehen unsere Abschlußchancen im Kaskobereich?&#8221;</li>
<li><strong>der kommunalen Abfallentsorgung:</strong> &#8220;Wie  hoch sollten wir die Gebühren hier realistisch ansetzen?&#8221;</li>
<li><strong>der infrastrukturellen Planung im Gesundheitswesen:</strong> &#8220;Wie viele Schwerpunktpraxen für Combustio-, Myrinx- und Amputationspatienten benötigen wir?&#8221;</li>
<li><strong>natürlich auch der Bildungspolitik:</strong> &#8220;Sollten wir, wenn überhaupt, 14-Jahres-Gymnasien einführen oder das Geld lieber gleich in Umschulungskurse zu Straßenfegern (vgl. Punkt 4) stecken?&#8221;</li>
<li><strong>insbesondere aber des gemeinen Wohnungssuchenden:</strong> &#8220;Mit wieviel Merkbefreiung insbesondere hinsichtlich des Immissionsschutzgesetzes habe ich in diesem Umfeld zu rechnen?&#8221;</li>
</ol>
<p>Um dem örtlichen Trend  zum snobistischen Dunkel auf der oben genannten erweiterten Intensitätskarte aus querulantem Prinzip entgegenzuwirken, werde ich es heute natürlich auch knallen lassen. Mit dem Bügelverschluß eines gepflegten Schlüssel-Alt. Punkt 19:30. Einmal aus prinzipiellem Nonkonformismus, einmal aus Solidarität <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e7/Timezones2008.png">mit</a> <a href="/2008/09/09/ruttgers-for/">Indien</a>.</p>
<ol></ol>
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		<title>Nicht mal: Geschenkt!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/12/23/nicht-mal-geschenkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 14:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Weinnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Immerhin: Die schwarzen Pestbeulen verstopfen einem den Briefkasten nicht zu, wie man in deren Kreisen ja längst weiß: ohnehin nichtigen, Anlässen (Wahlen oder dergleichen). Die warten wenigstens bis zum Jahresende, unterstellen mir dafür aber gleich noch die Zugehörigkeit zum Kreuzrittertum und damit die Freude über &#8211; insbesondere unerwünscht zugestellte &#8211; Weihnachtswünsche auf totem Holz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin: Die schwarzen Pestbeulen <a href="/2008/07/28/abnahme-verweigert/">verstopfen einem den Briefkasten</a> nicht zu, wie man in deren Kreisen ja längst weiß: ohnehin nichtigen, Anlässen (Wahlen oder dergleichen). Die warten wenigstens bis zum Jahresende, unterstellen mir dafür aber gleich noch die Zugehörigkeit zum Kreuzrittertum und damit die Freude über &#8211; insbesondere unerwünscht zugestellte &#8211; Weihnachtswünsche auf totem Holz und die Zugehörigkeit zur Klasse-ist-nett-Masse-ist-besser-Fraktion.</p>
<p>Langer Rede kurzer Unsinn: Die Schwarze Pest Neusz kriegt zu ihrem christlichen Freizeitfest den ganzen Stapel 4-farb-mattglanz-A4-Kerzengedusel zurück. Natürlich unfrei Haus. Und mein Lieblingsanwalt wieder einen Abmahnauftrag. Frohes Fest!</p>
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		<title>Reinlich und peinlich</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/10/25/reinlich-und-peinlich/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 10:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Hoteliers!
Es gibt viele praktische Dinge, speziell für Euer Gewerbe, über die sich jemand wie ich, der gerne reist (&#8221;wir reisen gerne!&#8221;), wirklich freut. Dazu gehören kostenlos nutzbare Internetanschlüsse im Zimmer (oder auch außerhalb davon), Miniteeküchen im Schreibtischformat oder auch einfach nur kostenlose Parkplätze am oder im Gebäude. 
Es gibt auch unschöne Dinge. Zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Hoteliers!</p>
<p>Es gibt viele praktische Dinge, speziell für Euer Gewerbe, über die sich jemand wie ich, der gerne reist (&#8221;wir reisen gerne!&#8221;), wirklich freut. Dazu gehören kostenlos nutzbare Internetanschlüsse im Zimmer (oder auch außerhalb davon), Miniteeküchen im Schreibtischformat oder auch einfach nur kostenlose Parkplätze am oder im Gebäude. <span id="more-528"></span></p>
<p>Es gibt auch unschöne Dinge. Zum Beispiel Frühstücksbuffets, die am Wochenende bis elf Uhr veranstaltet werden, jedoch bereits zur Halbzeit aussehen, als wäre der Bus mit den ausgehungerten Hunnen gerade eben abgereist und die Küche darauf nicht vorbereitet gewesen, und die (deshalb oder obendrein) bereits um kurz nach zehn offensichtlich und demonstrativ abgebaut werden und so weniger das gute Gefühl eines appetitlichen (und späten!) Tagesbeginns, als eher den implizierten Vorwurf des sich auch am Sonnabend nicht gehörenden Zulangeschlafens zeitigen. </p>
<p>Ebenso unschön, wenn die Putzfrau nicht merkt, daß der letzte Gast die Bierflaschen in der Minibar mit Wasser (oder Pipi) aufgefüllt und wieder feinsäuberlich verschlossen zurückgestellt hat, und noch unschöner, wenn dem Folgegast das dann nachträglich und ohne Mitteilung, geschweige denn: Einwilligung von der Kreditkarte abgezogen wird (so praktiziert man es gerne in Hotels, die behaupten, am Kurfürstendamm zu sein, obwohl sie in ihrer schäbigen und verfallenen Pracht in einer Seitenstraße desselben liegen und die es nicht auf die Reihe kriegen, ein Zimmer buchungsgemäß zwei Tage als Einzel und zwei als Doppel abzurechnen): Das, was man an der Sauberkeit und Service spart, kassiert man einfach und ungefragt nachträglich. Hurra. (Bin ja mal gespannt, wie lange dieses Geschäftsmodell jene Ruine eines Hotels noch tragen wird.) </p>
<p>Nicht übermäßig tragisch, aber für Hotels in centraler Lage in schönen fränkischen Städtchen doch zumindest peinlich ist es, wenn man nicht mal in der Lage ist, Warm- und Kaltwasser in der international üblichen links-rechts-Weise seitenrichtig anzuschließen. Nebenbei schrumpeln einem da auch gleich die Eier beim Duschen, wenn man sie sich nicht verbrüht. Auf jeden Fall eine lustige Idee, verglichen mit einem Frühstücksraum, in dem es nicht ein einziges Stück frischen Obstes (so Zeug was an Bäumen wächst) gibt, der aber dafür so überfüllt ist, daß einem wildfremde Leute mit dreckigen Fingernägeln und Sabberproblem an den Tisch gesetzt werden, um nur ja nicht auch noch einen Nebenraum öffnen zu müssen &#8211; denn öffnen kann man ja schließlich nicht alles gleichzeitig: Die Dosen mit den &#8220;Fruchtcocktails&#8221; <em>und</em> Räume. Immerhin schonen Hotels wie das letztbeschriebene jedoch die Kreditkartenabrechnung, weil sie nur EC oder Bares nehmen &#8220;können&#8221; &#8211; was allerdings zumindest in Bamberg, das bekanntlich mitten im Land der Tüftler und Erfinder (nicht vollkommen unbegründete Selbstwahrnehmung des Frankenlandes) liegt, konsequente Fortsetzung einer allgemeinen kommunalen Richtlinie sein muß, nach der man in Parkhäusern für ein Wochenende zwar gut und gerne 30 Euro hinlegen darf, das aber bitteschön ausschließlich in klingender Münze. Juchhe.</p>
<p>Was aber den Vogel wirklich abschießt und mich, liebes Gastgewerbe, letztlich mal zu diesem Erguß hier genötigt hat, ist die entsetzliche und eigentlich schon lange vor Birnes Zeiten zurecht ausgestorbene Unsitte, Mülleimer auf den Tisch zu stellen. Wird die (die Unsitte) jetzt, da Birnes Mädchen den Thron zurückerobert hat, wieder mit eingeführt? Als Symbol der sich restituierenden christlich-neoliberalen Spießigkeit? <strong>TISCHMÜLLEIMER</strong>? Der nächste Tischmülleimer, den mir einer von euch zwischen Kaffe und Rührei zu stellen sich erdreistet, auf den werde ich mich setzen und einen dicken Haufen reinscheißen, liebe Leute. Denn wenn schon eklig, dann bitte richtig! Mahlzeit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>(S)aua</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/10/15/saua/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 13:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Man bekommt ja dann und wann mal Spam. Auch wenn man sich noch so gut dagegen schützt. Aber bisweilen ist man dennoch sprachlos, was Alkohol und zu viel Hitze aus eventuell vorhandenen gewesenen menschlichen Hirnen machen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man bekommt ja dann und wann mal Spam. Auch wenn man sich noch so gut dagegen schützt. Immerhin, der Verfasser der folgenden Grütze, deren Spamlinks ich natürlich unbrauchbar mache, hat nicht die Mühe gescheut, das augenfeindliche GIF, aus dem man die Kontaktmail für das Impressum eines anderen von mir betriebenen (und deutlich häufiger als dieses hier gelesenen) Webprojekts (in dem es um ein Hobby geht, das mit Saunen bestenfalls den Wasserdampf gemeinsam hat) mühsam ablesen muß, von Hand abzutippen. Zunächst mal der Müll, freistehend:</p>
<blockquote><p>Guten Tag </p>
<p>beim surfen im Internet bin ich auf ihre Website gestoßen. Da wir einen online-Shop www.[krassekacke].com rund um das Thema Sauna und garten betreiben, wollen wir mit Homepages Kooperationen eingehen. ihre Website ist bei uns in die engere Auswahl getreten.</p>
<p>Sie bekommen von einem unserer Blogs http://[dummescheisse].de, http://[fauleeier].info oder http://[gedankenkrebs].wordpress.com einen Link auf ihre Seite, damit diese in den Suchergebnissen eine bessere Positionierung erzielt. als Gegenleistung setzen Sie einen Link von Ihrer Website auf unsere Shopwebsite. (www.[krassekacke].com) </p>
<p>Sie können auch einfach unseren vorgefertigten Link einsetzen:</p>
<p><a href="#" onclick="alert('genau, weil ich diese gequirlte Scheiße hier verlinken werde... aber: Saua ist ne heiße Sache!'): return false">Saua</a></p>
<p>wenn wir Ihr Interesse geweckt haben oder sie noch weitere Ideen haben sollten, dann Antworten sie mir einfach auf diese Email. Oder melden Sie sich telefonisch unter der 030 9?1?4?8?.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Raul B.</p>
<p>www.[krassekacke].com</p></blockquote>
<p>Um zu verstehen, warum ich erst mal gut abgelacht habe, muß man wissen, daß www.[krassekacke].com selbst Google-Pagerank 3 hat, mein Projekt hingegen 4 und die anderen Schwachmaten-URLS, die meine Relevanz angeblich verbessern sollen, nichts als dumme Linkfallen ohne jede Relevanz sind.</p>
<p>Während ich mich immer noch frage, ob mich der Absender tatsächlich für völlig merkbefreit hält, es selbst ist, womöglich tatsächlich Idioten findet, die ihm auf den schmierigen Leim gehen oder einfach nur rausfinden wollte, ob die so zugespammte Email-Adresse auch tatsächlich funktioniert, habe ich mir aber mal erlaubt, den Text ein wenig zu korrigieren.</p>
<blockquote><p>Guten Tag </p>
<p>beim <del datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">surfen im Internet</del> <ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">Suchen nach Internetseiten mit besserem Ranking als unsere eigene</ins> bin ich auf ihre Website gestoßen. Da wir einen online-Shop www.[krassekacke].com rund um das Thema Sauna und garten betreiben<ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00"> und nicht so richtig wirklich Ideen haben, wie man Kunden an Land zieht</ins>, wollen wir mit Homepages Kooperationen eingehen<ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">, denn bekanntlich lieben Kunden Links und klicken alles an, besonders, wenn eins so rein gar nichts mit dem anderen zu tun hat</ins>. ihre Website ist bei uns in die engere Auswahl getreten<ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">; ich hoffe, Sie wissen es zu schätzen, daß gerade Sie uns helfen sollen dürfen, unseren Schwachsinn bekannter zu machen</ins>.<br />
Sie bekommen von einem unserer <ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">völlig unauffällig als</ins> Blogs <ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">getarnten Linksammlungen mit automatisch generiertem Phrasenmüll</ins> http://[dummescheisse].de, http://[fauleeier].info oder http://[gedankenkrebs].wordpress.com<ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">, deren Pagerank samt und sonders bei null oder darunter liegt,</ins> einen Link auf ihre Seite, damit diese in den Suchergebnissen eine bessere Positionierung erzielt<ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">, denn bekanntlich ist die Währung des Internetzes ja der Link, egal, von welcher sinnfreien Bitmüllhalde er ausgeht und wie ebenfalls jedermann weiß, ist Google auch viel zu dumm, um sowas als Schwachsinn zu erkennen &#8211; Sie ja auch, nehmen wir mal an</ins>. als Gegenleistung setzen Sie einen Link von Ihrer Website <ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">mit Pagerank 4</ins> auf unsere Shopwebsite (www.[krassekacke].com)<ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">, deren Pagerank 3 sich schon bald deutlich verbessert haben wird, weil wir noch hundert andere Idioten wie Sie zugespammt haben</ins>.</p>
<p>Sie können auch einfach unseren vorgefertigten Link einsetzen:</p>
<p><a href="#" onclick="alert('genau, weil ich diese gequirlte Scheiße hier verlinken werde... aber: Saua ist ne heiße Sache!'): return false">Saua</a></p>
<p>wenn wir Ihr Interesse geweckt haben oder sie noch weitere Ideen haben sollten, dann Antworten sie mir einfach auf diese Email. Oder melden Sie sich telefonisch unter der 030 9?1?4?8?. <ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">Wenn Sie sich so richtig kaputtgelacht haben und vor Schreck erstmal einen Kümmerling trinken mußten, können Sie die Mail aber auch in Ihren Lästerblock kopieren. Dann haben alle was davon.</ins></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<del datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">,</del><ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00"> und: Prost!</ins><br />
Raul B. <ins datetime="2009-10-15T13:00:51+00:00">Soffen</ins></p>
<p>www.[krassekacke].com</p></blockquote>
<p>Natürlich gestatte ich Ihnen, lieber Herr B. Soffen, besonders gerne, als Gegenleistung für meine Öffentlichkeitsarbeit einen Link hierher zu setzen. Dadurch steigt übrigens der Wert Ihrer verlinkenden Inhalte ganz enorm. Nicht nur bei Google. </p>
<p>Viel Erfolg beim nächsten Sauagang!</p>
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		<title>Gleicher Shit, neuer Look</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 09:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kennst Du bestimmt auch noch: &#8220;The five Peruaners&#8221;, dieses fest von der Hand lateinamerikanisch aussehender Zeitgenossen geführte Franchise-Unternehmen, das uns seit gefühlten 100 Jahren praktisch immer in praktisch jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße weltweit mit dem Zauber der Panflöte zu beeindrucken (und eine CD gegen ein paar unserer Taler zu tauschen) sucht. 
Anfangs wurde tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kennst Du bestimmt auch noch: &#8220;The five Peruaners&#8221;, dieses fest von der Hand lateinamerikanisch aussehender Zeitgenossen geführte Franchise-Unternehmen, das uns seit gefühlten 100 Jahren praktisch immer in praktisch jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße weltweit mit dem Zauber der Panflöte zu beeindrucken (und eine CD gegen ein paar unserer Taler zu tauschen) sucht. <span id="more-487"></span></p>
<p>Anfangs wurde tatsächlich in eine Panflöte gepustet, während die Kollegen mit Schellen und Rasseln hampelten, später und dem technischen Fortschritt folgend kam zunächst die portable Stereoanlage, dann das (vollautomatische) Keyboard und schließlich der Dieselgenerator für die PA hinzu, bis zuletzt auch das lästige Flötenpusten durch Vollplayback ersetzt wurde und sich die Mitarbeiter des jeweiligen Franchisenehmers weitgehend dem Direktvertrieb zuwenden konnten.</p>
<p>Diese Ära ist nun zuende. Vorbei ist die Zeit der gelochten Schulterteppiche, der Inkahütchen und Lamapullis. Die Five Peruaner Worldwide Inc. hat sich einem sogenannten &#8220;Brand Refresh&#8221; unterzogen &#8211; man trägt jetzt Winnetou und springt, scheinbar unkalkulierbaren Spasmen gehorchend, plötzlich und unverhofft auf nichtsahnende Passanten zu und schüttelt zwischen diesen Ansprüngen medizinmanngleich eine sonderbare Rassel. </p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/BrandRefresh1.jpg" alt="" title="Sein neuer Hut, der steht ihm gut..." width="800" height="600" class="blackborder" /></p>
<p>Aber immerhin, wie es sich für einen solchen &#8220;Relaunch&#8221; gehört, hat sich außer der Kulisse nichts geändert. Wer also bisher den Kauf der Panflöten-CD versäumt hat und nun schon Angst bekommen wollte, kann beruhigt durchatmen &#8211; und dieses Vorhaben um weitere 100 Jahre verschieben.</p>
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