Das Wort ist die Mehrzahl von “Blag” und letzteres ist eine Mundartvariante von “Plage”. Und genau das sind die meisten Welpen der Artgenossen: Schlimmer als ein Eiterpickel zwischen Auge und Braue. Woran übrigens meist die Züchter schuld sind. Was aber an der Sache als solcher nichts ändert. Leider.
11. Februar 2010
wenn ein Land, das einst als Musterbeispiel für die Vertreibung selbstgefälliger und autoritärer Herrscher galt, sich einen abgebrochenen Nachwuchs-Napoleon aus Ungarn zum Sonnenkönig wählt, der vor allem dafür sorgt, daß sein Yacht-Urlaub nicht ins Wasser fällt und seine Maitresse und ihre Mischpoke die richtigen Protektionsgesetze bekommen und in diesem ganzen Zusammenhang selbstredend auch nicht davor zurückschreckt, das Fußvolk mit Knüppeldrohnen zu drangsalieren und von mißliebigen Internetseiten fernzuhalten. Natürlich im Namen der Kinder. Und der Sicherheit.
Que de la merde, mes chers voisins. Que de la merde. Et que fâcheux. Ou sont-ils, les enfants de la patrille?
9. Februar 2010
Das wußten schon unsere Altvorderen: Nur, wer mitbei der Fahne gedient hat, weiß im Leben Bescheid. Zum Beispiel, daß Wasser nicht nur zum Waschen und (er)trinken da ist, sondern auch, um dem lernunwilligen Nachwuchs die Flausen wegzuspülen.
29. Januar 2010
Wenn das:

der Führer wüßte.
(Bild via twitpic und Netzpolitik.)
(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab’s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!
23. Januar 2010
Wer den Schutzpatron dieses Blocks noch zu Lebzeiten in der Rolle seines Lebens kannte, wird sich, wie ich, jener Altersgenossen entsinnen, die, sei es in Kindergarten, Vor-, Grund- oder Oberschule von der überwiegenden Mehrheit – und zwar: mit gutem Grund – als verweichlichte, unselbständige Püppchen gemobbt wurden.
Das Anrecht auf diese tägliche Ehrerbietung bezogen sie aus der Tatsache, nicht, wie die von Anfang an zur Selbständigkeit erzogene überwiegende Mehrheit, mit Bahn, Bus, Fahrrad oder zu Fuß in die Gruppentherapie zu kommen, sondern von ihren übermäßig besorgten, gar zu fürsorglich gluckenden Altvorderen bis kurz vor den Klassenraum gefahren oder zumindest die letzten Meter geleitet worden zu sein. Ganzen Artikel lesen
5. Januar 2010

…heiße Teens ganz ohne Höschen. Natürlich mit dem staatlichen Gütesiegel für sittliche Reinheit im Kampf gegen das Böse.
17. August 2009

Jetzt bei der Fa. Brenninkmeyer – die Anzeige erschien übrigens als “relevant”, während ich nach Fernsehern suchte. Bei Brenninkmeyer selbst habe ich mich indes zu doof angestellt und das beworbene Objekt nicht gefunden. Dabei wollte ich jetzt endlich mal an die Kinder denken. Na, denn ehm nich.
5. August 2009
*denk*
*denk*
Ok. Wenn ich an “die Kinder” denke, denke ich vor allem an… Ganzen Artikel lesen
24. März 2009
Zzzugegegenzz: Kannte ichzz bizzher auch nichtzzzZ. MuzzZ aber ganzzzZz wazzZz tolleZZZ seinz! Zumindezz im neuezzten künzztlichen Darmauzzzgang dezzZ sogenannten Jugendzzzlangzz. Angefangen hatzz mit Shoezz, Boyzz, Bikez, Kizzez – inzzwischenzz ist ezz ganzzz einfachz: Du hängzz an jedezzZ Wortz, obzzz pazzt oder nichtz eine Variazzion von zZZz, schon bizze coolzZ und rulezz ze Worldz. Ganzen Artikel lesen
9. März 2009
Ernst*) ist behindert. Ernst ist heute Rentner. Als Ernst noch kein Rentner war und ich noch nicht in die Rentenkasse eingezahlt habe, lief Ernst immer durch unsere Nachbarschaft. Genaugenommen lief er nicht, er schlurrte, denn neben der geistigen Behinderung hatte Ernst auch noch mit den Folgen einer Kinderlähmung zu kämpfen. Als Ernst so durch unsere Nachbarschaft schlurrte, gab es noch keine Handys mit eingebautem MP3-Player. Es gab auch noch keine MP3-Player, die nicht in ein Handy eingebaut waren. Es gab auch noch kein MP3-Format und noch nicht einmal der Walkman war zu jener Zeit erfunden. Und Kopfhörer, die einen selbst vor schlechtem und andere vor dem Klang an sich schützen, waren entweder unbezahlbar und/oder sahen aus und wärmten auch im Hochsommer wie wollene Ohrenschützer. Ganzen Artikel lesen
9. September 2008
…ach nein, ist er ja schon.
Wie kommt er denn jetzt darauf?, fragst Du mich oder Dich? Nun, gerade sitze ich hier, um mich herum die rheinländisch-verbaldynamisch herangezogene (letzte?) Hoffnung der heranwachsenden Rentner von morgen (Hoffnung auf Beiträge, klar), die ganz in rheinisch-fröhlicher Tradition plärrt, scheppert und kreischt, was die Nachwuchskehlen (oder, Nachwuchs 2.0: Die aufgebohrten Zweitakter der Schwanzersatzfahrzeuge auf zwei Minirädern) hergeben, und denke so voller Wehmut an die betörende Ruhe zurück, die mich neulich noch beim Besuch des Ayurveda-Spa an einem fernen, sonnigen Urlaubsort umgab, während ich mich von Haar bis Zeh umsorgen ließ. Ganzen Artikel lesen