DavidBLN.de

CDU

Diese Spezies würde ich eigentlich zur Spezies Blagen zählen (schon, weil schwarze Pest seit ehedem zu den Geißeln der Menschheit gehört), bestünde sie nicht zu 125% aus körperlichen und/oder mentalen Methusali.


7. Juli 2010

Die mit dem Kupferkopf.

Sitzen länger aus. Halten länger durch.. Ganz ehrlich!

Ein Duracell-Hase beim Klatschen. Verblüffende Ähnlichkeit mit politischem Personal wäre rein zufälligerweise zutreffend.


1. Juli 2010

Naiv!

Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen – wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine geeignete Person seines/ihres Vertrauens als Kandidat vorschlagen können, das nur am Rande.

Daß ausgerechnet die vermeintlich gut informierten twitternden und bloggenden “digital natives” sich jedoch instrumentalisieren lassen, völlig unreflektiert nicht nur Herrn Gauck als nachgerade messiasgleichen Landesführer mit ausschließlich positiven Eigenschaften öffentlich anzuhimmeln, sondern der Linkspartei und ihren Wahlleuten, die es wagten, sich nicht einfach für einen mit ihr nicht abgestimmten (wir erinnern uns: Herr Gabriel von der “S”PD hatte, gemeinsam mit Herrn Trittin, nicht etwa die Linken per SMS kontaktiert, sondern lieber den Bundesdoktor) “überparteilichen” Kandidaten einspannen zu lassen, enttarnt in einem kaum beschreibbaren Maße die Naivittät und womöglich Selbstüberschätzung jener, die von sich behaupten, nicht Teil einer gar nicht existierenden “Internet-Gemeinde” zu sein sondern längst die breiten Massen zu repräsentieren. Wobei: In letzterem Punkt haben “sie”, die sie da munter neben dem Drei-plus-ein-Gänge-Menü der Marathonversammlung hertwitterten, damit sogar Recht, hat doch zuletzt das gefühlte ganze Land “yes we gauck” gekreischt – scheint irgendwie ein Volksbedürfnis mit langer Tradition zu sein. Ganzen Artikel lesen


11. Juni 2010

Bumerang: Wayne interessiert’s

Daß das “Sparpaket” neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich geistiger Sozialist ist.

Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie von einem gefährlichen Bumerang schreibt, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist was drauf geschissen. Denn:

Daß das Wahlvolk gerne eine weniger marktradikal-ideologische Führung hätte? Geschenkt: Wird ignoriert oder so lange zurechtwählen gelassen, bis es paßt.

Antizyklische Konjunkturpolitik? Teufelszeug! Schließlich hat man das in grauerrot-gelber Vorzeit schon probiert – ganze acht Jahre lang, von denen es nur fünf funktioniert hat. (Daß das Gegenteil seit nunmehr bald 30 Jahren noch weniger funktioniert und Hayek dem Land nicht wie einst Keynes eine halbe, sondern gleich mehrere Millionen Arbeitslose und Heerscharen von Tage- oder Billiglöhnern und Quasi-Leibeigenen beschert hat: Alles Propaganda!)

Nein, liebe Genossin Ursula, der zitierte Bumerang wird, sobald er, wie korrekt geweissagt, erst mit voller Wucht zurückkehrt, natürlich nicht seinem Absender um die Ohren oder durch den Hals segeln. Vielmehr, und nun bemühe ich eine allgemein verfügbare Glaskugel, wird es alsbald heißen: “Wir haben nicht genug gespart, sondern immer noch über unsere Verhältnisse gelebt.” Und dieses erbärmliche Spiel wird weitergehen, bis wir zurück in den Höhlen und Wäldern sind, aus denen wir scheinbar besser nie herausgekommen wären.


Irgendwann

muß doch dieses dämliche Wahlvieholk mal kapieren, wie klare Mehrheitsverhältnisse auszusehen haben – so, wie in NRW jedenfalls nicht, findet Bild am Montag.

Solange sich der Pöbel also weiterhein trotzig wie ein Kindergartenkind der reinen (und alternativlosen!) Lehre Hayek’scher Markteffizienz verweigert und doch allen Ernstes auf Utopien wie einen solidarischen Staat setzt, muß man ihn eben entweder ignorieren oder so lange zur Urne schicken, bis er keine Lust mehr hat und endlich aufhört, das tatsächliche Mehrheitsverhältnis der Leistungsträger weiter durch seine querulativen Fehlfarben-Kreuze zu stören. Ganz im Sinne von “50 Liegestützen für den Langhaarigen”, das hat sich bei unserer Friedenstruppe und sonstigen Heldenvereinen schließlich auch als probat erwiesen.


7. Juni 2010

Sozialeffizienz

Daß die “alternativlose” “Konsolidierung” des “über seine Verhältnisse gelebt” habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden aus Subventions- und Rettungspaketen kassiertmit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern (genau, diese Bankster, die nachts die Parkbank einfach blockieren, beispielsweise!) oder, wie der Bundesdoktor es nannte, durch Prüfung der Ausgabenseite, erreicht zu werden hat ist, klar, alternativlos[tm].

So weit, so schlecht, so unüberraschend für die Nachfahren der Freunde des Flick(werk)s. Wenn aber der Doktor ernsthaft verlangt, daß die “sozialen Strukturen effizienter” werden müßten, dann mag man sich darüber nicht mal mehr erregen.

Denn wer wie er ernsthaft eine sachlich-rechnerische Optimierung des höchsten Kulturguts eines sich als zivilisiert verstehenden (oder wenigstens bezeichnenden) Menschenansammlungskonstrukts fordert, nämlich jenes “sozial, gemeinschaftlich geprägten Miteinanders” (und eben nicht Neben- oder Gegeneinanders, wie es vermutlich im streng darwinistischen Weltbild einer, zumal vom Machterhaltungstrieb unverhohlen besessenen Naturwissenschaftlerin als einzig geltende Weltordnung existieren mag), der verlangt nicht weniger, als in einem runden Zimmer in die Ecke zu pissen.

Effiziente Sozialstrukturen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich daraus noch eine Schlußpointe zaubern soll. Und ich hab auch gar keine Lust dazu.


3. Juni 2010

Christian Lübke

Gut. Röschen wird es also nicht, da habe ich mich, und in wenigen Fällen gebe ich das mit mehr Erleichterung zu als in diesem, also mal geirrt. Statt ihrer soll es nun wohl jemand werden, der sich scheinbar nicht zu schade ist, seine unter Merkel ziemlich überschaubaren Chancen auf einen Job mit ordentlicher Pension auch noch aktiv selbst zu lancieren. Ähnlich überschaubar wie seine sonstigen Karriereoptionen sind auch seine Qualifikationen: Er ist kein Sparkassendirektor, also kein würdiger Nachfolger des Vorgängers – tut aber immerhin nach Kräften alles, um wie einer zu wirken. Dann hat er den Grüßonkel bereits (wenn auch mit mäßigem Erfolg) bei der Lena-Heimkehr einstudiert und, naja, vor allem: Er ist auch noch in der richtigen Partei.

Sein Meisterstück indes hat er schon absolviert, ehe er überhaupt nur offiziell in Frage kommt: Anders, als Heinrich Lübke, dem man seinerzeit die gleiche Phrase (lediglich mit abweichender Zielgruppe) noch andichten mußte (und mangels ausreichend kontrollierbarer Medien auch konnte), äußert der künftige Zweigstellenleiter schon vorsorglich und selbst:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Internetnutzer


2. Juni 2010

Staats(er)tragend

Nach Sparkassenhottes ehrenhafter Demission blieb, schon den formellen Regularien geschuldet, wenig Zeit zum Durchatmen und reflektieren. Denn binnen 30 Tagen muß die überraschende Personalie vom Tisch, so will es das Gesetz.

Wenig überrascht dabei, daß unter der Vielzahl mehr oder weniger ernstlich vorgeschlagener Nachfolgekandidaten kaum jemand ist, den man als aufgeklärter Abendländer mental, personell oder auch nur bezüglich der verfügbaren internen CPU-(nicht CDU-!)Leistung als ernsthaft präsidiabel bezeichnen wollen würde; Frank Rieger hat das gestern treffend verkürzt (und Jens Berger das Gegenteil).

Daß es nun, aus Sicht des (netz)politisch Interessierten: zu allem Unglück, wohl ausgerechnet auf die sich erfolgreich als “Powerfrau” inszenierende “Zensursula” hinauslaufen wird, erscheint, unter dem weichenstellenden Aspekt der merkelschen Machtpraxis nicht nur nicht überraschend, es regt auch zu einigen schmerzvollen Gedankengängen und Einsichten an:

  • Auf Köhler folgt nun wohl “Röschen”. Das beweist: Schlimmer geht eben doch immer.
  • Die Tatsache, daß die Dame sich selbst von halbwegs reflektierenden Menschen zumindest im ersten Moment erfolgreich mit Attributen wie “stark”, “modern”, “engagiert”, “mutig” und “aufrichtig” assoziieren läßt, belegt nicht nur ihre rhetorischen Künste und das Geschick, öffentliche Wahrnehmung gezielt zu beeinflussen, sondern auch und vor allem, daß ein Land eben doch immer die Führer(innen) bekommt, die es verdient – was man ja nicht erst an der Albrecht-Tochter, sondern auch am bereits installierten Leitpersonal sehen kann.
  • So mancher, den ich kenne, hat zumindest 2004, eventuell auch noch 2009 mehr oder weniger ernsthaft auf eine starke und mutige erste Frau im Staat gehofft. Eine, der moralische Werte etwas bedeuten, eine, die eine unkonventionelle Karriere hingelegt hat, eine, die sich auch mal einmischt und die politisch unbequem ist. Leute: Der Traum wird wahr! Gut, im ersten und zweiten Anlauf hat es diese linke Professorin da nicht geschaft. Aber ganz ehrlich – sie paßte einfach nicht. Denn:
    • Wer könnte deutsche Moral denn wohl besser verkörpern als Frau von der Leyen? Stopschilder vor die Fassade, denn Hauptsache der Vorgarten sieht sauber aus und was drinnen passiert, egal!
    • Unkonventionelle Karriere, na aber hallo: Studium abgebrochen, alle Kinderzimmer im Familienschloß erfolgreich besetzt und dann noch, simsalabim, aus dem Nichts ins Ministerium – das muß erst mal jemand nachmachen.
    • Na und schließlich: Politisch bequem sein sieht nun wirklich anders aus! Gut, es ist natürlich wie alles eine Frage der Perspektive – aber wenn jemand, der 130.000 demokratisch interessierte Bürger diskreditiert, jemand, der die armen Schweine am untersten Ende der sozialen Hackordnung des Landes mit ZwangsBürgerarbeit belegen will und sich nicht zu schade ist, anderen souveränen Staaten Strafvereitelung gegenüber Kinderschändern vorzuwerfen – wenn so jemand kein unbequemer Präsidentschaftskandidat ist, wer dann?
    • Und wem das alles nicht reicht, blond ist sie ja auch noch.

Hinweis: Dieser Beitrag wird rechtzeitig zur zu befürchtenden Amtseinführung zensiert, da ich keine Lust habe, mich wegen Verunglimpfung (jawohl, mein Kaiser!) verantworten zu müssen.


Mutter der Nation?

Stop: Zensursula - not my president!

Gibt’s auf Anfrage auch freigestellt und besser aufgelöst zur beliebigen Verwendung.


1. Juni 2010

Respekt

vor seiner Eminenz, Bundespräsident a.D. H. Köhler.

Für den Umstand, daß er just heute den einzigen in seiner Amtszeit wegweisenden und für die Geschichtsschreibung bedeutsamen Schritt tat: Den zurück.

Ergänzung: Abgesehen davon, daß sich Köhler mit dem Geschmolle im Rahmen seiner Demission spätestens im Moment derselben völlig disqualifiziert hat, hat er tatsächlich mindestens zwei weitere wichtige Dinge getan:

  1. Er hat Dr. Frau Merkel und Pickelguido unter Zugzwang gesetzt, denn die sollten sich schleunigst ein Beispiel an ihm nehmen.
  2. Vor allem aber hat er, da bin ich sicher, reichlich viele Leute erst mal dazu gebracht, sich mit dem Thema “Ressourcenkriege” und dem Stand der Dinge mal näher zu befassen.

Zu Letzterem gibt es einen, immerhin: Bereits vier Jahre alten, sehr lesenswerten zusammenfassenden Beitrag bei TP, der deutlich macht, daß der tapsige Sparkassenhorst eigentlich, ja man darf gar annehmen: naiv, nachgeplappert hat, was seit bald zwanzig Jahren hinter den mehr oder weniger offenen Türen von “Wehrforen”, “Strategietagungen” und dergleichen, immer unverhohlener und mit stetem Tropfen in den ethischen Stein des westeuropäischen Abendlandes gehöhlt wird: Die Rehabilitierung des Kolonialgedankens.

Zur Lektüre dringend empfohlen, faßt der Artikel die geflissentlich ignorierte zivil(isiert)e Variante einer neuen Weltordnung treffend zusammen:

Die weltweit als Entwicklungshilfe deklarierten Ausgaben machen bedeutend weniger als ein Zehntel des globalen Rüstungshaushaltes aus. [...] Obwohl die Liste der unterlassenen zivilen Hilfeleistungen Tag für Tag länger wird, sollen wir ausgerechnet bei militärischen Aktivitäten glauben, wir hätten es mit moralisch inspirierten Akteuren zu tun.

Je weiter man die Lektüre des Beitrags fortsetzt, umso mehr muß man sich fragen, in wessen Terminkalender eigentlich sinngemäß gestanden haben muß “Revision des zweiten WK anstoßen und Interessen wieder auf die Agenda setzen”. Mich jedenfalls veranlassen so auffällige Neusprechinszenierungen wie verfassungsrechtliche Klarstellung (im Sinne von: “Beseitigung von einst als Lehre aus der Geschichte festgelegten Grundsätzen, um genau die Dinge durchzusetzen, deren Wiederholung man einst verhindern wollte”) und Anpassen der Verfassung an die veränderte Realität (wobei die maßgeblichste Veränderung offenkundig das Sichverabschieden von den dort genannten Wertvorstellungen bedeuten muß) unweigerlich dazu, hier ausschließlich unhehre Motive von Einflußnehmern zu wähnen, denen man einst aus gutem Grund nie wieder Einfluß gewähren wollte.


21. Mai 2010

Wer hat uns verraten?

Sozialdemokraten sowieso, klar. Aber wenn man sich die vorgeschobenen Gründe für die “Regierungsunwilligkeit” der Linkspartei in NRW so ansieht, kann man auch zu anderen Schlüssen kommen.

Nicht, daß nicht von vornherein klar war, daß die CSPDU die Kraft hat. Nicht, daß auch nur für den Bruchteil einer Sekunde die Annahme berechtigt war, die Mülheimer Kandidatin würde als Clement-Zögling einen Konflikt mit der Kohle-Montan-Energie-Lobby in den eigenen Reihen suchen. Aber heute noch anzunehmen, ein Wahlergebnis würde denn auch den Wählerwillen zeitigen, ist, mit Verlaub, mit “naiv” nicht hinreichend beschrieben,


12. Mai 2010

Danke für jedes neue Borgen…

…danke für jeden neue MarkEuro!

Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:

Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.

(Sollte eigentlich länger und “lustiger” werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)


8. Mai 2010

Mal schön geil abkotzen

kannst du über neokonservativen Neusprech, wenn du dir das hier zum Abendbrot gibst: Sternstunden des demokratischen Weltverständnisses.

Pfauenfeder des Abends:

Gut wäre, wenn wir bis dahin eine Örtlichkeit hätten in Düsseldorf, wo Sie zukünftig “Hof halten” wollen.

Heil, mein Jürgen!


28. Februar 2010

Autismus

“Autismus” und “Auto” haben theoretisch erst mal relativ wenig miteinander zu tun. Praktisch indes schon mehr, und in einigen Fällen muß man sonstige, über den identischen Wortstamm hinausgehende Vergleiche gar nicht selbst anstellen – das tun andere bereits.

Mit geradezu entwaffnender Ehrlichkeit betätigt sich Internetnenminister (hoppla, schon wieder eine gleich klingende Vorsilbe!) de Maizière nämlich als (Gast-)Qualitätsjournalist Ganzen Artikel lesen


2. Februar 2010

Aufs Glatteis geführt?

Da macht dieser fiese Winter den armen Kommunen und Straßenmeistereien doch wirklich einen Strich durch die eiskalt kalkulierte Vorratsplanung: In NRW wird das Salz knapp! Ausgerechnet! Wären die mal im Sommer nach Düsseldorf gekommen – dort gab es bekanntlich Meer Salz als genug

Nachtrag: Endlich tut jemand was! Einen Reichsstreusalzminister fordern die Experten aus Manchester.


29. Januar 2010

(Nicht zu viel) an die Kinder denken!

(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab’s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!


18. Januar 2010

Es bleibt in der Familie

Man muß nicht mal schadenfroh sein und sollte es auch nicht. Zumindest in diesem Fall, denn natürlich tragen die Mehrkosten wir[tm]. Wer sonst. Trotzdem hat es etwas heimeliges, wenn die Decken der zu Zeiten der Birne’schen Schwarzgeldmonarchie für Millionenbeträge (natürlich, denn alles, was in einen schwarzen Koffer paßt, ist bekanntlich Portokasse – Ehrensache!) zusammengepfuschten Monumentalbauten nun “seinem Mädchen” auf das mühsam hochtoupierte Vogelnest bröseln. Vive la familia, Don Kohleone – Silvio wäre stolz auf Dich!

(Via)


16. Januar 2010

Der Kartoffelsalat stirbt aus

So befand es unser Kanzler schwitzt beim Kacken bereits vor über 15 Jahren. Auch ansonsten höchst lesenswert. Beispiele:

“Waren Sie … einmal jung?” – “Bei mir ist das anders.”

“Ich kenne den Unterschied zwischen Haschisch und Heroin.”

“Der ordentliche Kartoffelsalat stirbt langsam aus.” (Weil es Pizzabäcker gibt.)

“Wie heißt die Hauptstadt von Australien?” – “Sydney, glaube ich.”


31. Dezember 2009

Der Doktor freut sich. Ich nicht.

“Bereits zum fünften Mal darf ich Ihnen dies als Bundeskanzler wünschen.” Das war der erste Satz der offziellen Neujahrsansprache von Euer Kanzler schwitzt beim Kacken, noch bevor er uns auf mehr Krieg am Hindukusch und noch mehr “Sparen für die Bankenrettung” einschwor. Und damit zeigt er ganz ungeniert (oder ungewollt) den allerwichtigsten Aspekt seiner Kanzlerschaft: “ICH bin euer Chef. Endlich. Schon lange und noch lange.”

Gut, daß ich schon Neujahr hatte, Indien sei Dank.


23. Dezember 2009

Nicht mal: Geschenkt!

Immerhin: Die schwarzen Pestbeulen verstopfen einem den Briefkasten nicht zu, wie man in deren Kreisen ja längst weiß: ohnehin nichtigen, Anlässen (Wahlen oder dergleichen). Die warten wenigstens bis zum Jahresende, unterstellen mir dafür aber gleich noch die Zugehörigkeit zum Kreuzrittertum und damit die Freude über – insbesondere unerwünscht zugestellte – Weihnachtswünsche auf totem Holz und die Zugehörigkeit zur Klasse-ist-nett-Masse-ist-besser-Fraktion.

Langer Rede kurzer Unsinn: Die Schwarze Pest Neusz kriegt zu ihrem christlichen Freizeitfest den ganzen Stapel 4-farb-mattglanz-A4-Kerzengedusel zurück. Natürlich unfrei Haus. Und mein Lieblingsanwalt wieder einen Abmahnauftrag. Frohes Fest!


17. September 2009

Euer Kanzler…

schwitzt beim Kacken.

(via)