DavidBLN.de

CDU

Diese Spezies würde ich eigentlich zur Spezies Blagen zählen (schon, weil schwarze Pest seit ehedem zu den Geißeln der Menschheit gehört), bestünde sie nicht zu 125% aus körperlichen und/oder mentalen Methusali.


28. Februar 2010

Autismus

“Autismus” und “Auto” haben theoretisch erst mal relativ wenig miteinander zu tun. Praktisch indes schon mehr, und in einigen Fällen muß man sonstige, über den identischen Wortstamm hinausgehende Vergleiche gar nicht selbst anstellen – das tun andere bereits.

Mit geradezu entwaffnender Ehrlichkeit betätigt sich Internetnenminister (hoppla, schon wieder eine gleich klingende Vorsilbe!) de Maizière nämlich als (Gast-)Qualitätsjournalist Ganzen Artikel lesen


2. Februar 2010

Aufs Glatteis geführt?

Da macht dieser fiese Winter den armen Kommunen und Straßenmeistereien doch wirklich einen Strich durch die eiskalt kalkulierte Vorratsplanung: In NRW wird das Salz knapp! Ausgerechnet! Wären die mal im Sommer nach Düsseldorf gekommen – dort gab es bekanntlich Meer Salz als genug

Nachtrag: Endlich tut jemand was! Einen Reichsstreusalzminister fordern die Experten aus Manchester.


29. Januar 2010

Kinder, Kinder!

Wenn das:

Kindernet

der Führer wüßte.

(Bild via twitpic und Netzpolitik.)


(Nicht zu viel) an die Kinder denken!

(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab’s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!


18. Januar 2010

Es bleibt in der Familie

Man muß nicht mal schadenfroh sein und sollte es auch nicht. Zumindest in diesem Fall, denn natürlich tragen die Mehrkosten wir[tm]. Wer sonst. Trotzdem hat es etwas heimeliges, wenn die Decken der zu Zeiten der Birne’schen Schwarzgeldmonarchie für Millionenbeträge (natürlich, denn alles, was in einen schwarzen Koffer paßt, ist bekanntlich Portokasse – Ehrensache!) zusammengepfuschten Monumentalbauten nun “seinem Mädchen” auf das mühsam hochtoupierte Vogelnest bröseln. Vive la familia, Don Kohleone – Silvio wäre stolz auf Dich!

(Via)


16. Januar 2010

Der Kartoffelsalat stirbt aus

So befand es unser Kanzler schwitzt beim Kacken bereits vor über 15 Jahren. Auch ansonsten höchst lesenswert. Beispiele:

“Waren Sie … einmal jung?” – “Bei mir ist das anders.”

“Ich kenne den Unterschied zwischen Haschisch und Heroin.”

“Der ordentliche Kartoffelsalat stirbt langsam aus.” (Weil es Pizzabäcker gibt.)

“Wie heißt die Hauptstadt von Australien?” – “Sydney, glaube ich.”


31. Dezember 2009

Der Doktor freut sich. Ich nicht.

“Bereits zum fünften Mal darf ich Ihnen dies als Bundeskanzler wünschen.” Das war der erste Satz der offziellen Neujahrsansprache von Euer Kanzler schwitzt beim Kacken, noch bevor er uns auf mehr Krieg am Hindukusch und noch mehr “Sparen für die Bankenrettung” einschwor. Und damit zeigt er ganz ungeniert (oder ungewollt) den allerwichtigsten Aspekt seiner Kanzlerschaft: “ICH bin euer Chef. Endlich. Schon lange und noch lange.”

Gut, daß ich schon Neujahr hatte, Indien sei Dank.


23. Dezember 2009

Nicht mal: Geschenkt!

Immerhin: Die schwarzen Pestbeulen verstopfen einem den Briefkasten nicht zu, wie man in deren Kreisen ja längst weiß: ohnehin nichtigen, Anlässen (Wahlen oder dergleichen). Die warten wenigstens bis zum Jahresende, unterstellen mir dafür aber gleich noch die Zugehörigkeit zum Kreuzrittertum und damit die Freude über – insbesondere unerwünscht zugestellte – Weihnachtswünsche auf totem Holz und die Zugehörigkeit zur Klasse-ist-nett-Masse-ist-besser-Fraktion.

Langer Rede kurzer Unsinn: Die Schwarze Pest Neusz kriegt zu ihrem christlichen Freizeitfest den ganzen Stapel 4-farb-mattglanz-A4-Kerzengedusel zurück. Natürlich unfrei Haus. Und mein Lieblingsanwalt wieder einen Abmahnauftrag. Frohes Fest!


17. September 2009

Euer Kanzler…

schwitzt beim Kacken.

(via)


17. August 2009

RFP: Schießstern

Ich habe einen Request for prohibition: Kann bitte mal jemand die Wortkombination “Shooting Star” und “Guttenberg” verbieten? Ja? Danke!


9. August 2009

Jeder kann Erich (Teil 6)

Rechtzeitig zum Tag des Herrn (”am siebten Tage sollst Du ruhen!”) von und zu gibt heute Erich Gartenzwerg den Platzhirsch. Ganz erichesk gab er mit dem herrlich pluderigen Satzfragment

Das macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt

nicht nur einen (zugegeben: hier vorsätzlich aus dem Zusammenhang gerissenen) Satzanfang von sich, an dem jeder Rhetoriktrainer seine blanke Freude gehabt hätte, er machte auch der unter seinesgleichen Vorfahren beliebten Titulierung SED-Generalsekretär, Vorsitzender des Zentralkommittees und Staatsratsvorsitzender alle Ehre.

Nicht zuletzt errang er mit seiner Formulierung den ersten Platz im Wettbewerb “Luft und was man alles daraus machen kann, ohne wirklich etwas zu tun”. Strikt politische Magazine wie “der JubelperserStern” haben ihn daher bereits auch wahlweise zum “Shooting-Star” (”herumballernder Stern”), andere zum Manager des Jahres erkoren. Zu seinen herausragendsten Projekten gehören das “Nichteinmischen” und die ruhige Hand.

(Bildteile: Büro zu Guttenberg via Wikimedia.)


8. August 2009

Das Geheimnis des Doktors

Weißt Du noch, 2002? Als Sudel-Ede antrat, um Frank-Gerhard S. (erste Edition) vom Sockel zu stoßen? Und alle dachten: Der hat den Dr. ja schön ausgebootet bei der “K”-Frage (das ist eine Abkürzung. Steht für “kacken”, oder so). Bekanntlich kam dann alles anders Ganzen Artikel lesen


4. August 2009

Jeder kann Erich (Teil 3)

Erich Albrecht

Heute: Erich Albrecht, der Leye.

Qualifiziert (abgesehen von krankhaftem staatlichen Fürsorgewahn und ekelerregender Profilierungssucht) durch die schöne, oxymoreske Antwort

[…] verboten ist zum Beispiel, was „gewaltverherrlichend“ ist oder Nazi-Gedankengut verbreitet [...] In Deutschland gibt es keine Zensur.

auf die Frage nach Indizierung und Medienzensur in Deutschland.

(Unter Verwendung von Bildmaterial des Bundesministeriums für Volksvermehrung und -bevormundung Familie, Senioren, Frauen und Jugend)


3. August 2009

Jeder kann Erich (Teil 2)

Erich Schäuble

Ja. Wenn man mal angefangen hat, dann geht’s gut von der Hand. Drum hier: Teil 2. Erich Mie…Schäuble.

Er, der natürlich auch alle Menschen liebt und sie am liebsten rund um die Uhr vor dem tödlichen Leben beschützen möchte, hat sich mit folgendem denkwürdigen Ausspruch für die Erich-Galerie qualifiziert:

Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten.

Noch früherer hieß sowas übrigens Schutzhaft, folgte ebenfalls dem Prinzip lieber einen zu viel in den Bau als einen zu wenig bestraft und diente natürlich, klar!, der Abwehr von Gefahren und dem Schutz des gesunden Volkskörpers.

Um Mißverständnisse auszuräumen: Natürlich hätte Erich S. auch gut in das Jackett von Erich M. gepaßt, denn . Aber die Reihe heißt nun mal: Jeder kann Erich und meint Erich H., der ja quasi über und vor all den anderen stand.


Jeder kann Erich (Teil 1)

Dr. Erich Merkel

Und hier ist sie nun, die neue Serie. Aufgemacht wird natürlich mit dem ersten Mannder ersten Frau dem ersten Erich im Staate.

Qualifiziert hat sich Dr. Erich Merkel mit dem schönen Satz:

Hier ‘n bisschen was weggeschmissen und dort einen angerempelt, hier mal auf’m Bürgersteig gefahren und dort mal in der dritten Reihe geparkt [...] und wer einmal Gesetzesübertretungen duldet, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum’s irgendwann schlimm wird [...] Und deshalb: Null Toleranz bei Innerer Sicherheit, meine Damen und Herren.

Sicher hatte Dr. Merkel dabei strahlende Visionen bis ins letzte überwachter Plätze – zum Beispiel den vor dem damaligen Volkskammersitz (jenes Scheinparlaments, in dessen letzter Episode sie ja noch eine strahlende Nachwuchskämpferin für Rechtsstaatlichkeit geben durfte). Dort gab es bekanntlich genug Kameras, um jeden Anflug von Rowdytum schon im Keim zu ersticken.

Sehen Sie in Kürze: Jeder kann Erich, Teil 2. Nominierungen sind willkommen (bitte mit Begründung)!

(Bildteile von Ricardo Stuckert verwendet und veröffentlicht unter CC-by.)


Das wahre Gesicht (Teil 2)

Neue Reihe, keine Worte. Wer’s erkennt, darf mallecken.

Gestrichen. Also jedenfalls in dieser Form. Eine neue Reihe wird es trotzdem, und zwar eine, die sich in den nächsten Tagen/Wochen zu einem Gesamtkunstwerk fügen wird.

Ganzen Artikel lesen

27. April 2009

Du bist nichts. Deine Truppe ist alles.

Wahlplakat der CDU für die Europawahl 2009: "Schutz durch Gemeinschaft"

Abgesehen davon, daß kollektivistische Attitüde eigentlich bisher mehr rot denn schwarz war: Aus dem gemeinschaftlichen Mund der SVolks-Schäuble-Partei klingt das so richtig vielversprechend nach viel V: Ganzen Artikel lesen


9. September 2008

Rüttgers for…

…ach nein, ist er ja schon.

Wie kommt er denn jetzt darauf?, fragst Du mich oder Dich? Nun, gerade sitze ich hier, um mich herum die rheinländisch-verbaldynamisch herangezogene (letzte?) Hoffnung der heranwachsenden Rentner von morgen (Hoffnung auf Beiträge, klar), die ganz in rheinisch-fröhlicher Tradition plärrt, scheppert und kreischt, was die Nachwuchskehlen (oder, Nachwuchs 2.0: Die aufgebohrten Zweitakter der Schwanzersatzfahrzeuge auf zwei Minirädern) hergeben, und denke so voller Wehmut an die betörende Ruhe zurück, die mich neulich noch beim Besuch des Ayurveda-Spa an einem fernen, sonnigen Urlaubsort umgab, während ich mich von Haar bis Zeh umsorgen ließ. Ganzen Artikel lesen