2. November 2010
Laut Bild am Montag wurde heute vor dem Kanzleramt “ein verdächtiger Gegenstand entdeckt”. Da unsere Qualitätsmedien hierzu keine wirklich stichhaltigen Bilder liefern wollten, hole ich das mal nach:

Bildquellen: Public domain und Tischbeinahe (cc-by)
22. September 2010

Und da sage noch mal jemand, die heutige Jugend sei faul und würde Mutti alleine sich an der Fritteuse die Frisur verkleben lassen.
21. September 2010
Selbst wenn ich mich hinreißen ließe, analogkäsebedeckten Sägemehlteig mit Tomatenextraktauszügen und Formschinkenersatzimitat überhaupt zu essen: Die Familie, die mir

servierte, erschlüge ich. Ganz ohne aus dem Schützenheim gemopste Sniper. In traditioneller Handarbeit.
29. August 2010
Was kommt dabei heraus, wenn sich berufsschwedische Marketingschlipsträger zuviele geriebene Kötbullar in die Nase ziehen?
Genau, ein munteres Potpourri aus geheimsten sexuellen Fantasien, auszuleben idealerweise in der Möbelausstelllung (und mit zustandsbedingten Rechtschreibfehlern, versteht sich).


(Fürs Protokoll)
18. August 2010
7. Juli 2010
2. Juni 2010
Nach Sparkassenhottes ehrenhafter Demission blieb, schon den formellen Regularien geschuldet, wenig Zeit zum Durchatmen und reflektieren. Denn binnen 30 Tagen muß die überraschende Personalie vom Tisch, so will es das Gesetz.
Wenig überrascht dabei, daß unter der Vielzahl mehr oder weniger ernstlich vorgeschlagener Nachfolgekandidaten kaum jemand ist, den man als aufgeklärter Abendländer mental, personell oder auch nur bezüglich der verfügbaren internen CPU-(nicht CDU-!)Leistung als ernsthaft präsidiabel bezeichnen wollen würde; Frank Rieger hat das gestern treffend verkürzt (und Jens Berger das Gegenteil).
Daß es nun, aus Sicht des (netz)politisch Interessierten: zu allem Unglück, wohl ausgerechnet auf die sich erfolgreich als “Powerfrau” inszenierende “Zensursula” hinauslaufen wird, erscheint, unter dem weichenstellenden Aspekt der merkelschen Machtpraxis nicht nur nicht überraschend, es regt auch zu einigen schmerzvollen Gedankengängen und Einsichten an:
- Auf Köhler folgt nun wohl “Röschen”. Das beweist: Schlimmer geht eben doch immer.
- Die Tatsache, daß die Dame sich selbst von halbwegs reflektierenden Menschen zumindest im ersten Moment erfolgreich mit Attributen wie “stark”, “modern”, “engagiert”, “mutig” und “aufrichtig” assoziieren läßt, belegt nicht nur ihre rhetorischen Künste und das Geschick, öffentliche Wahrnehmung gezielt zu beeinflussen, sondern auch und vor allem, daß ein Land eben doch immer die Führer(innen) bekommt, die es verdient – was man ja nicht erst an der Albrecht-Tochter, sondern auch am bereits installierten Leitpersonal sehen kann.
- So mancher, den ich kenne, hat zumindest 2004, eventuell auch noch 2009 mehr oder weniger ernsthaft auf eine starke und mutige erste Frau im Staat gehofft. Eine, der moralische Werte etwas bedeuten, eine, die eine unkonventionelle Karriere hingelegt hat, eine, die sich auch mal einmischt und die politisch unbequem ist. Leute: Der Traum wird wahr! Gut, im ersten und zweiten Anlauf hat es diese linke Professorin da nicht geschaft. Aber ganz ehrlich – sie paßte einfach nicht. Denn:
- Wer könnte deutsche Moral denn wohl besser verkörpern als Frau von der Leyen? Stopschilder vor die Fassade, denn Hauptsache der Vorgarten sieht sauber aus und was drinnen passiert, egal!
- Unkonventionelle Karriere, na aber hallo: Studium abgebrochen, alle Kinderzimmer im Familienschloß erfolgreich besetzt und dann noch, simsalabim, aus dem Nichts ins Ministerium – das muß erst mal jemand nachmachen.
- Na und schließlich: Politisch bequem sein sieht nun wirklich anders aus! Gut, es ist natürlich wie alles eine Frage der Perspektive – aber wenn jemand, der 130.000 demokratisch interessierte Bürger diskreditiert, jemand, der die armen Schweine am untersten Ende der sozialen Hackordnung des Landes mit
ZwangsBürgerarbeit belegen will und sich nicht zu schade ist, anderen souveränen Staaten Strafvereitelung gegenüber Kinderschändern vorzuwerfen – wenn so jemand kein unbequemer Präsidentschaftskandidat ist, wer dann?
- Und wem das alles nicht reicht, blond ist sie ja auch noch.
Hinweis: Dieser Beitrag wird rechtzeitig zur zu befürchtenden Amtseinführung zensiert, da ich keine Lust habe, mich wegen Verunglimpfung (jawohl, mein Kaiser!) verantworten zu müssen.

Gibt’s auf Anfrage auch freigestellt und besser aufgelöst zur beliebigen Verwendung.