DavidBLN.de

Ebay

Wirklich uneingeschränkt als kundenorientierte Online-Einkaufsquelle empfohlen: Amazon.de. Hoppla, falsches Tag.


4. August 2009

1, 2, 3… bye bye!

Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten. Das freilich ist lange her. Und für mich seit heute endgültig Geschichte.

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25. August 2008

3, 2, 1 – Schulz!

Es kommt ja selten genug vor, daß man über das “Internetauktionshaus” mit den bunten Buchstaben mal etwas Positives erwähnen muß. Immerhin, Ehre wem Ehre gebührt: Das Abschaffen negativer Bewertungen von Käufern durch Verkäufer, was in der Praxis in knapp 101 von 100 Fällen nichts anderem denn der Rache für eine selbst erhaltene schlechte Note gleichkam, war vermutlich die käuferfreundlichste Maßnahme, die das Unternehmen jemals ergriffen hat. Ganzen Artikel lesen


5. August 2008

Lebt denn der deutsche Jammermichl noch?

Dem Michel geht’s nicht gut, er spürt ne große Wut… ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der “3-2-1″-Marke nähert und denen erst am Tag danach ein Kater namens Realität das hättest Du im Laden billiger bekommen! ins Ohr miaut. Die Krallen dieser Realität im Nacken und das eigene Spiegelbild fürchtend geht dann das Gezeter los: Betrug! Kostenfalle Internet! und der Verkäufer erhält eine negative Bewertung. Tatbestand: Abzocke!

Und so kam es auch dieser Tage wieder, wie es kommen mußte. Da waren einigen restlos merkbefreiten, selbsternannten Diplom-Schnäppchenjägern für Sekundenbruchteile Eisenbahnfahrkarten, die sie im Normalfall für 60 Euro bekommen hätten, plötzlich 200 Euro und mehr wert, ganz, als stünde ein Concorde-Flug einschließlich “All in” am Bananenbuffet zum Verkauf.

Wie gemein von der Bundesbahn, kurz darauf die gleichen Fahrkarten nicht mehr zu versteigern, sondern zum tatsächlichen Preis auf dem gleichen Vertriebsweg anzubieten. Das geht nun wirklich nicht, finden sogar die Verbraucherzentralen, denen für ein wenig Presse scheinbar auch kein Ruf mehr zu schade ist. Man darf auf die erste Klage gespannt sein und noch mehr auf das Urteil, wenn die Bundesbahn im Namen des gesunden Volksempfindens für schuldig befunden wird, daß Michel Motzkötter zu viel Geld für einen Fahrschein geboten hat. Immerhin haben wir auf die anfängliche Frage nun eine leider untrügliche Antwort:

Ja, er lebt noch!