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	<title>DavidBLN.de &#187; Ebay</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>1, 2, 3&#8230; bye bye!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/04/1-2-3-bye-bye/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten. Das freilich ist lange her. Und für mich seit heute endgültig Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten.</p>
<p>Dann kam die Zeit der <a href="/2008/08/25/3-2-1-–-schulz/">Möchtegernhändler und Lieschen-Müller-AGs</a>, für die Handel vor allem aus Einnahme und, sagen wir mal, leicht absurden &#8220;Geschäftsbedingungen&#8221; bestand. Es folgten die Ära des listigen Gelegenheitsverkäufers, der mangels Lust auf hohe Verkaufsgebühren einfach einen Großteil über die &#8220;Versandkosten&#8221; reinholte und danach eine Phase, in der ebendies seitens Ebay dadurch unterbunden wurde, daß es je nach Artikel und Versandart einen Höchstbetrag für Porto und Packung gab.</p>
<p>Das alles wurde immer wieder begleitet von der gutmeinenden Verschlimmbesserung des gesamten  Portals von einst interoperablen und weitgehend barrierearmen HTML-Seiten hin zu hoffnungslos <a href="http://www.bestviewed.de/">&#8220;zurechtoptimierten&#8221;</a> und mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Featuritis">Featuritis</a> verkrebstem <del>HTML-</del>Kot.</p>
<p>So weit, so schlecht. Immer wieder habe ich mich arrangiert. Der Versuch, konstruktive Kritik loszuwerden, war natürlich stets zum Scheitern verurteilt; genau wie der, <a href="http://www.netzwelt.de/forum/probleme-ebay-anderen-shops/41039-ebay-kontakt-aufnehmen.html">zu Ebay überhaupt Kontakt aufzunehmen</a> (sofern man unter Kontakt nicht gerade &#8220;wirkbegrenzte Anrufzentrumsagenten für 2 Euro die Minute&#8221; versteht). Aber: Selbst damit kam man irgendwie klar.</p>
<p>Doch was dann kam, ließ selbst ebayerprobte Masochisten wie mich dreimal ungläubig hinsehen: Wohl als späte Rache an den oben genannten Versandkosten-Provisions-Schummlern wurde zum 15. Juni 2009 der Spieß einfach umgedreht: Seither sind die <a href="http://pages.ebay.de/sell/april2009/pandp.html">Frachtspesen nämlich Sache des Verkäufers</a>. Das mag <a href="http://www.alterfalter.de/ebay-versandkosten-versandkostenfrei-kostenloser-versand/">mancher Käufer prima finden</a>, <a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_unternehmen_business_ebay_kostenloser_versand_in_26_kategorien_jetzt_pflicht_story-39001020-41005504-1.htm#comments">mancher auch nicht</a>.  Wie dem auch sei, und das nenne ich mal Chuzpe!, soll ich Provision künftig (indirekt) sogar auf Brief- und Paketmarken zahlen und bei Pfennigartikeln noch drauflegen. Alles klar.</p>
<p>Und was nun? Während ich nach Schnäppchen ohnehin schon längst vor allem bei Amazon (die übrigens auf simple Emails binnen zehn Minuten individuell und auch bei Problemen stets kulant antworten) schaue, schon allein, weil man da selbst bei Problemen mit Privatverkäufern nicht im Stich gelassen wird, werde ich mich künftig auch für Verkäufe mal näher mit deren Marktplatz beschäftigen. Und  notfalls einfach wieder öfter auf den Trödelmarkt gehen.</p>
<p>Notabene: Nicht, daß mich Ebay nicht schon lange genervt hätte, aber SOWAS lasse ich mir garantiert nicht länger <strong>bieten</strong>.</p>
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		<title>3, 2, 1 – Schulz!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 10:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kommt ja selten genug vor, daß man über das &#8220;Internetauktionshaus&#8221; mit den bunten Buchstaben mal etwas Positives erwähnen muß. Immerhin, Ehre wem Ehre gebührt: Das Abschaffen negativer Bewertungen von Käufern durch Verkäufer, was in der Praxis in knapp 101 von 100 Fällen nichts anderem denn der Rache für eine selbst erhaltene schlechte Note gleichkam, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt ja selten genug vor, daß man über das &#8220;Internetauktionshaus&#8221; mit den bunten Buchstaben mal etwas Positives erwähnen muß. Immerhin, Ehre wem Ehre gebührt: Das Abschaffen negativer Bewertungen von Käufern durch Verkäufer, was in der Praxis in knapp 101 von 100 Fällen nichts anderem denn der Rache für eine selbst erhaltene schlechte Note gleichkam, war vermutlich die käuferfreundlichste Maßnahme, die das Unternehmen jemals ergriffen hat.<span id="more-35"></span></p>
<p>Wer hat nicht schon mal bei Lieschen Müller Worldwide Ltd. irgendeinen rückblickend betrachtet völlig überteuerten Nippes gegen Vorkasse gekauft, irgendwann ein mehr schlecht als Recht geschnürtes Päckchen bekommen und sollte im Falle einer berechtigten Gewährleistungsfrage erstmal seine eigene Unschuld beweisen? Verständlich, daß nun bei all jenen, die jetzt erstmalig neben oft miesem Ramsch auch einigermaßen in unsere Breitengrade passenden Käuferschutz gewähren sollen, der Katzenjammer ausbricht. Vorangeschickt (im Zweifel von sich selbst) wird ein selbsternannter Experte, der vor allem von idiotensicheren Anleitungen für Hobbygeschäftsleute lebt – und verkünden darf er denen, die es abdrucken wollen,  daß nun von quasi abhängig Beschäftigten (das sind die, die jenes Auktionshaus, das Schicksal oder die Ehefrau zwingt, sich als Onlinehändler zu betätigen) Unleistbares verlangt werde. &#8220;Menschen, die mit Müh und Not ihren Erwerb durch den Onlinehandel sichern&#8221; würden nun zu unleistbarem wie Kundenorientierung oder schlicht gesetzeskonformem Handel geradezu &#8220;gezwungen&#8221;.</p>
<p>Wenn ich sowas lese, bin ich nachgerade doppelt froh darum, daß sich nun hoffentlich noch mehr Spreu vom Auktionsweizen trennt. Und denke im Stillen an Onkel Josef und seinen Leitspruch: <cite>Kunst kommt von &#8220;können&#8221;, nicht von &#8220;wollen&#8221;, sonst hieße sie nicht &#8220;Kunst&#8221; sondern &#8220;Wunst&#8221;.</cite> Ich setze in diesem Sinne mal auf mehr Kunstauktionen!</p>
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		<title>Lebt denn der deutsche Jammermichl noch?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Dem Michel geht&#8217;s nicht gut, er spürt ne große Wut&#8230; ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der &#8220;3-2-1&#8243;-Marke nähert und denen erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Michel geht&#8217;s nicht gut, er spürt ne große Wut&#8230; ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der &#8220;3-2-1&#8243;-Marke nähert und denen erst am Tag danach ein Kater namens Realität <cite>das hättest Du im Laden billiger bekommen!</cite> ins Ohr miaut. Die Krallen dieser Realität im Nacken und das eigene Spiegelbild fürchtend geht dann das Gezeter los: <cite>Betrug! Kostenfalle Internet!</cite> und der Verkäufer erhält eine negative Bewertung. Tatbestand: <cite>Abzocke!</cite></p>
<p>Und so kam es auch dieser Tage wieder, wie es kommen mußte. Da waren einigen restlos merkbefreiten, selbsternannten Diplom-Schnäppchenjägern für Sekundenbruchteile <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,569959,00.html">Eisenbahnfahrkarten</a>, die sie im Normalfall für 60 Euro bekommen hätten, plötzlich 200 Euro und mehr wert, ganz, als stünde ein Concorde-Flug einschließlich &#8220;All in&#8221; am Bananenbuffet zum Verkauf.</p>
<p>Wie gemein von der Bundesbahn, kurz darauf die gleichen Fahrkarten nicht mehr zu versteigern, sondern zum tatsächlichen Preis auf dem gleichen Vertriebsweg anzubieten. Das geht nun wirklich nicht, <a href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/bahn/ebay-ticket-aktion-der-deutschen-bahn-droht-abmahnung_aid_322543.html">finden sogar die Verbraucherzentralen</a>, denen für ein wenig Presse scheinbar auch kein Ruf mehr zu schade ist. Man darf auf die erste Klage gespannt sein und noch mehr auf das Urteil, wenn die Bundesbahn im Namen des gesunden Volksempfindens für schuldig befunden wird, daß Michel Motzkötter zu viel Geld für einen Fahrschein geboten hat. Immerhin haben wir auf die anfängliche Frage nun eine leider untrügliche Antwort:</p>
<p>Ja, er lebt noch!</p>
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