Es war einmal ein Kunde: Ich.
5. September 2011
Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.
Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. Ganzen Artikel lesen
30. Juli 2011
um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte immer, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter Generalverdacht.
Vielen Dank für Ihr immerhin nicht zum ersten Mal bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.

14. Juli 2011
Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank – deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch “Bank für Handel und Industrie” hieß – seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur Commerzbank leider und zu Lasten ehemals wirklich kundenorientierter Bedienung durch das Personal in unerträglichem Maß zunahmen. Also entschloß ich mich, es nun auch mal mit einer dieser Internet-Direktbanken zu versuchen. Ganzen Artikel lesen
1. Juli 2011
Kennt ihr solche Phasen? Wo man so richtig Lust hat, alten Ballast abzuwerfen? Einen lahmenden Webserver gegen einen schnellen und vor allem eigenen zu ersetzen? Das bei “nicht ausreichendem” Gehaltseingang früher pro Quartal, jetzt pro Monat fast 20 Mark Gebühren kostende Konto bei einer dieser staatskohleeinsackenden, von schmierigen Schlipswichsern geleiteten Dinosaurierbank mit entweder lästigem (wenn man aus deren Sicht mal wieder etwas wollen sollte) oder patzigem (wenn man dann tatsächlich von selbst etwas will, das aber leider keine Provision bringt) Schalterpersonal besetzten Banken zu kündigen? Dem immer gigantischeren Versagen von bräsigen Konzernen, die meinen, jeder historischen Veränderung mit Kosmetik und, wenn das nicht hilft, mit hochbezahlten (und immerhin gutgekleideten) Nichstkönnern ohne eigene Anstrengung begegnen zu können und damit Erfolg haben, weil die meisten ihrer Kunden genau so beschränkt sind, deren Versagen einfach nicht länger nachzulaufen und einfach woanders einzukaufen? Oh ja, und auch die Frau mit dem roten HalstuchKleid kommt noch dran, denn sie kann es einfach nicht lassen.
So ne Phase hat mich seit ein paar zarten Wochen voll im Griff. Und ich sag euch was: So macht Zöpfeabschneiden noch viel mehr Spaß, als im wörtlichen Sinn. Tut gut!
30. Juni 2011
Liebe Deutsche BundesPost AG!
Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.
Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, ganz dem denglischen Zeitgeist geschuldet, den reichlich peinlichen Namen StampIt! gegeben, aber davon abgesehen war sie ziemlich genial. Ganzen Artikel lesen
23. Juni 2011
Meine Damen und Herren, liebe Schlipsträger!
Es ist eigentlich egal, ob ihr für Wasa, für Senseo oder für Mars arbeitet. Oder sonst irgendwo, wo der allgegenwärtige Götzengott des alternativlos-kapitalistischen Marktes – auch als “kontiniuierliches Wachstum” und “Profitmaximierung” bekannt – euch täglich Druck macht, sei es negativen (”wenn das nicht, dann müssen wir Sie leider”) oder anreizenden (”wenn Sie, dann kriegen Sie”). Es ist auch ganz egal, ob ihr euch selbst als “Produktmanager”, “Controller” oder “Consultants” bezeichnet. Ich verstehe euch. Wirklich. Nicht, daß ich mit euch tauschen möchte. Dieses tägliche Strampeln und Ellenbogengerangel habe ich noch nie gemocht, zumindest, seit ich das Spermienstadium erfolgreich hinter mir gelassen habe. Aber ich verstehe euch. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie das ist, wenn der gesamte Tages- und womöglich Nachtablauf einzig davon dominiert ist, immer noch mehr rausholen zu müssen (oder, wie man sich dann selbst gerne einredet: “zu wollen”). Und selbst, wenn das “wollen” nicht eingeredet ist und ihr ernsthaft davon überzeugt seid, daß das der Weg ist, wie die Welt ein besserer Platz werden kann (oder zumindest euer Vorgarten und die Garage): Sei es drum. Jeder wie er mag.
Ob nun also freiwillig oder aus “Sachzwängen”: Tut, was ihr tun zu müssen meint. Holt immer noch mehr raus. Nur eine Bitte habe ich dabei. Eine ganz kleine, dringende Ganzen Artikel lesen
17. April 2011
Kurz notiert: “Französische” Aufback-”Baguettes” aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen Hefevorteig und ansonsten noch etwas Wasser und Meersalz – also nach dem historisch überlieferten Rezept – selbst herstellt.
2. Januar 2011
Mit der Vermutung, daß hinter der seinerzeit viel zu plötzlichen und unerwarteten “Entlassung” eines der unbequemsten und letzten echten politischen Kabarettisten aus der “Anstalt” – einer Sendung, über deren für den Adenauersender in Mainz viel zu systemkritische Existenz man sich in den wenigen Jahren ihrer Blüte ohnehin nur jedes Mal verwundert die Augen reiben konnte – mehr stecken dürfte als der offiziell geäußerte Wunsch Georg Schramms, wieder “mehr auf der Bühne” stehen zu können, stehe ich vermutlich nicht ganz alleine da. Das Führungsgeschacher im CDU-TV ist dabei nur ein schon rein zeitlich viel zu nahe liegender Umstand, den man einfach nicht ausblenden kann.
Doch will ich mich gar nicht weiter in Vermutungen ergehen, die auch angesichts des beharrlichen Festhaltens aller Beteiligten bzw. Betroffenen an der offiziellen Begründung wenig weiterführten. Ganzen Artikel lesen
19. Dezember 2010
…soll man ja bekanntlich nicht sein. Meine ich ja auch. Beim Fraß hört das aber auch für mich auf, denn wenn das hier:

alles für meinen Kaffe sein soll, dann möchte ich bitte lieber wirklich nicht unter die Oberfläche beispielsweise jener Maschine schauen, die “meinen Kaffe” zubereitet hätte.