DavidBLN.de

Ex-Kunde

Es war einmal ein Kunde: Ich.


3. Juni 2010

Immodoof

<www.immobilienscout24.de> Unsere Kartendarstellung ist derzeit nicht kompatibel mit Ihrem Browser. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Browser. Wir danken für Ihr Verständnis.

Nö. Ich versuch’s einfach mit nem anderen Immobiliendienst. Danke für Euer Verständnis.


4. Mai 2010

Ausgezwitschert

Entgegen anderen Sozial-Dingens-Angeboten fand ich “Twitter” wirklich unterhaltsam. Sozusagen der Burger unter den Netz-zwei-null-Geschichten: Schnell bestellt, schnell serviert, schnell ge- und wieder vergessen (und manchmal im Nachhinein Reue und/oder Bauchschmerzen ob leichtfertig hinzugegebenen Senfes).

Schon länger gewundert hat mich das etwas eigentümliche Verhalten des Dienstes gegenüber Nutzern (wie mir), die SSL nicht nur als tolle Sache betrachten, sondern auch nutzen, wann immer es geht (Gründe genug gibt es dafür ja, seien es nun cyberkriminelle Zeitgenossen in Fernost oder solche in Bundesbehörden): Für die Anmeldung wird man nicht nur nicht, wie bei ordentlichen Anbietern gemeinhin üblich, auf eine mittels https-Protokoll gesicherte Seite umgeleitet. Im Gegenteil: Ruft man zur Anmeldung explizit die Anmeldeseite über https auf, wird man, sofern man die dann folgende Warnung über ein “falsches” (in Wirklichkeit nur dilettantisch konfiguriertes) Serverzertifikat zur Kenntnis nimmt und fortfährt, unmittelbar nach der Paßworteingabe sogar dediziert auf eine unverschlüsselte Verbindung zurückgeleitet.

Letzteres wäre im Grunde hinnehmbar (und verständlich, erzeugt doch eine verschlüsselte Verbindung dem Hoster nun mal deutlich mehr Datenlast als eine transparente), begleitete nicht – und das ist der für mich neue und zugleich erschreckende Aspekt – sofort und permanent ein sessionunabhängiges Cookie, mit dem jeder, der seiner habhaft wird, sich so lange in meinem Namen beim Dienst anmelden könnte, bis ich mein Paßwort einst ändere (sofern ich das dann noch kann), jeden weiteren Aufruf. (Details dazu gibt es hier.)

Welche Schlüsse mag (kann, muß) man daraus ziehen?

  1. Ich behaupte mal, man muß auch im vernetzten Zeitalter, will man mit einer Idee gnadenlos und auf Teufel komm raus reich und berühmt werden,

    • entweder rotzfrech sein und stabile Ellenbogen haben,
    • in der Lage sein, alle Bedenken (”aber was wäre, wenn ein böswilliger Benutzer…”) und ihre Träger zu ignorieren (”Hauptsache die Software läuft endlich”),
    • gleich einem Rennpferd scheuklappengeschützt einen Blick ausschließlich für das simple Ziel (oft genug: “Erster sein!”) haben,
    • sich nicht zu sehr mit dem Verhalten eingesetzter fertiger Softwarebibliotheken auseinandersetzen.
  2. SSL ist wichtig, Mißtrauen gegenüber vermeintlich professionellen Anbietern ist noch viel wichtiger.
  3. Vorsicht mit dem, was ich an persönlichen Daten wo auch immer paßwortgeschützt speichere, ist noch viel schwieriger zu realisieren, als ich ohnehin schon immer dachte.

Wie dem auch sei, man soll ja alles negativ und pessimistisch sehen: Ich werde dem zum Dank tun, was ich schon die letzten Tage getan habe – mich mit Freude wieder mehr und öfter hier auslassen.

(Via)

Nachtrag: Ohne, daß ich da irgendwo irgendwas zu gelesen hätte, fiel mir die Tage eher versehentlich auf, daß nicht nur das mit dem unverschlüsselten Redirect wie durch Geisterhand plötzlich verschwunden ist – gesichert angemeldet, gesichert verbunden – sondern plötzlich auch das Zertifikat zu stimmen scheint. Wäre auch seltsam gewesen, wenn ausgerechnet ein Medium, über das immer noch regelmäßig Firmen in ihrer Unfähigkeit stolpern ohne daraus zu lernen, plötzlich dasselbe getan hätte. Recht so.


26. April 2010

Billich willich. Nicht.

Ich muß das einfach mal schreiben, quasi aus sich potenzierend gegebenen Anlässen:

Liebe Zentraleinkäufer welchen Handelskonzerns auch immer: Steckt Euch bitte Euren #@$§%§# Chinaschrott in den von den Euch umgebenden Speichelleckern säuberlichst geschleckten Hintern! Danke!

Zum besseren Verständnis hier nur die Liste der (in jedem Sinne!) letzten sinnlosen Geldausgaben im Großmarkt meines künftigen Mißtrauens (der mit den fünf gelben Buchstaben auf blauem Grund, und das ist logischerweise nicht IKEA):

  • Deckenfluter, 35 Euro: Binnen zwei Jahren vier mal getauscht, immer wieder kaputt.
  • Fahrradstandpumpe: 10 Euro. Einmal getauscht, beide Male Schrott.
  • Fahrradhandpumpe Mini: 4 Euro, dreimal gekauft, dreimal Schrott.
  • Zeitschaltuhr mechanisch, 2 Euro, dreimal gekauft, dreimal Schrott.
  • Zeitschaltuhr digital, 7 Euro, nach nur einem Mal Schrott aufgegeben aus Zeitmangel.
  • Rucksack, 15 Euro: Nach sechs Monaten komplett im Arsch, Aussage des Abteilungsleiters: “Sie können für den Preis doch nicht zwei Jahre Haltbarkeit erwarten!”
  • Fahrradhelm, 20 Euro, einmal getauscht, zweimal Schrott. Ich habe jetzt ein Markenprodukt für 35 Euro. Super.

Eigentlich wäre die Moral von der Geschichte simpel: Hochwertige Markenware im Fachhandel kaufen und gut. Das Dumme ist nur: Bei Fahrradsachen mag das noch funktionieren, das habe ich auch bereits mit Erfolg überprüft. Bei Elektrokabeln wie jenem, das ich am Entfachen eines Küchenbrandes heute nur durch zufällige Anwesenheit und folgerichtiges Stromlosmachen am Sicherungskasten hindern konnte, stehen ordinäre Verbraucher wie ich vor einem Bezugsquellenproblem. Denn der vermeintliche Elektrofachhändler kauft sein Geraffel längst bei den gleichen dubiosen Asia-Großhändlern ein, wie es auch der Baumarkt mit dem Biber tut. An ordentlich hergestellte Ware käme ich also mit viel Glück noch, wenn ich selbst Elektriker wäre – oder mir für jedes Steckdosendistanzproblem einen ins Haus holte.

Merke: Dahin haben wir uns mit dem lächerlichen Glauben an “Geiz ist geil” selbst gebracht. Glückwunsch.


11. Januar 2010

Mir stinkt’s!

Aus der soeben eröffneten Rubrik “Kunden vergraulen, leicht gemacht” lesen Sie heute:

Ausräuchern – seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel – einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. Ganzen Artikel lesen


2. Januar 2010

Verdammt, ich lieb Dich…

…oder auch nicht. Kennen wir, war dieser blonde Schmalztopf aus Oldenburg. Oder sein Föhnwellenschwippzwilling. Schizophrene Störungen hatte der, was er in dem genannten Kirmes-Schlüpferstürmer-Schlager ja auch rundheraus einräumt. “Kein Wunder, bei der Fresse”, mag man denken. “Kein Wunder, bei der aufgeblähten Größe”, das mag man in dem nachfolgend geschilderten, zwar völlig anderen, aber dennoch ganz ähnlich gelagerten Fall unterstellen. “Verdammt ich will Dich nicht”… und dann aber wieder auch doch – das war und ist das konsequente Motto einer Bank, die es eigentlich nicht mehr gibt. Ganzen Artikel lesen


14. Oktober 2009

Pillendreher

Neulichvorhin in der Apotheke:

  • Guten Tag, welche Packungsgrößen gibt es von (XXX)?
  • 10 und 20.
  • Dann bitte die Zwanziger.
  • Ok.
  • Was kostet das? Ganzen Artikel lesen

4. August 2009

1, 2, 3… bye bye!

Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten. Das freilich ist lange her. Und für mich seit heute endgültig Geschichte.

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