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	<title>DavidBLN.de &#187; Ex-Kunde</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Zeiten wie diese</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tot]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.
Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. 
Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo wir gerade dabei und beim Thema <a href="/2011/09/05/kindisch/">kindisch</a> sind: <a href="">Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.</a></p>
<p>Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. <span id="more-2132"></span></p>
<p>Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich schwarz und weiß. Entweder, man fühlt sich der Aufklärung verpflichtet oder man tut es nicht. Jeder, der Darstellungen natürlicher Tatsachen und Realitäten auch nur mit der optionalen Filterung derselben begegnet, entscheidet sich für letzteres. Aus diesem Grund werde ich, sobald ein solcher Filter tatsächlich implementiert wird, meine Mitarbeit an allen Wikipedia-Projekten beenden und meine Konten dort löschen. Für ein Aufklärungsprojekt, das sich sukzessive dem allgemeinen Trend zu Restauration, Neokonservativismus und neuer Prüderie unterwirft, ist ein schneller Tod deutlich wünschenswerter als ein langsames Siechtum. Und dieses Siechtum beginnt mit dem Öffnen dieser Büchse der Pandora, egal wie viele wohlklingende Argumente man sich hier aus den Fingern saugen mag.</p>
<p>Schade, aber vermutlich nicht zu ändern. Man darf hoffen, daß es Menschen gibt, die das dort gesammelte Wissen in Text und Bildern rechtzeitig und wertneutral konservieren. Für eine bessere und hellere Zeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sehr verirrtes Edeka-Team,</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/07/30/sehr-verirrtes-edeka-team/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte immer, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter Generalverdacht. 
Vielen Dank für Ihr immerhin nicht zum ersten Mal bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte <strong>immer</strong>, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter <strong>Generalverdacht</strong>. </p>
<p>Vielen Dank für Ihr immerhin <a href="/2010/10/02/wir-lieben-ah-ihr-bargeld/">nicht zum ersten Mal</a> bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.</p>
<p> <img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0291-400x600.jpg" alt="Sehr verehrte Kunden, um Missverständnissen vorzubeugen, verwenden Sie bitte IMMER einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb. Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Edeka-Team" title="" width="400" height="600" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2094" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr Verfügungsrahmen beträgt. Ungefähr. Im Idealfall. Theoretisch.</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und  versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank &#8211; deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch &#8220;Bank für Handel und Industrie&#8221; hieß &#8211; seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und  versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank &#8211; deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch &#8220;Bank für Handel und Industrie&#8221; hieß &#8211; seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur Commerzbank leider und zu Lasten ehemals wirklich kundenorientierter Bedienung durch das Personal in unerträglichem Maß zunahmen. Also entschloß ich mich, es nun auch mal mit einer dieser Internet-Direktbanken zu versuchen.<span id="more-2046"></span></p>
<p>Nun gehöre ich nicht zu jenem Kundenkreis, der hellauf begeistert alle möglichen Einwände ausblendet, ehe er etwas neues versucht. Im Gegenteil suche ich immer gezielt nach Schwachstellen, wie es eigentlich jeder vernünftige Mensch tut; ich lese bei Online-Handelsplätzen stets als erstes alle negativen Bewertungen zu Produkten und Anbietern und habe mir angewöhnt, gerade daraus eventuelle positive Eigenschaften abzuleiten. Bei Dienstleistern oder Händlern zum Beispiel glaube ich, aus deren Reaktionen auf eine Kritik mehr erkennen zu können als aus tausendundeiner <em>super gelaufen, keine Probleme, immer wieder</em>-fünf Sterne-Bewertungen.</p>
<p>Im Falle der DKB, für die ich mich letztlich entschied, war das unmöglich. Entweder habe ich nach den falschen Phrasen gesucht (obwohl ich darin sonst ziemlich gut bin). Oder es gab bisher keinen wirklich Kunden, der mit der DKB schlechte Erfahrungen gemacht hat (so etwas wäre, wie wir wissen, sogar im Falle der allein seligmachenden Kirche ein, äh, Wunder). Oder es gab bisher niemanden, der dieser Internetbank im Internet mal keine Höchstnote geben wollte (bei einer Internetbank so wahrscheinlich wie ein 31. April). Oder.</p>
<p>Mangels verwertbarer Fremderfahrungen mußte ich also selbst ran. Der Plan war, nach einem Dreivierteljahr mit Sack und Pack (hier: Giro-, Fest- und Tagesgeldkonten) zur neuen Bank umzuziehen, unter der Voraussetzung, daß es zwischenzeitlich mindestens einmal ein Problem gegeben hätte, das nicht nur hilfsbereit, sondern auch erkennbar professionell und so gelöst würde, daß eine Wiederholung auszuschließen ist.</p>
<p>So bestellte ich online ein <em>vollkommen kostenloses</em> Girokonto einschließlich Visakarte, mit der man, so das Versprechen und die zahlreichen positiven Berichte allerorten, <em>weltweit kostenlos Bargeld</em> an jedem Visa-Geldautomaten abheben könne. Kredit- und EC-Karte kamen zügig per Post, der Verfügungsrahmen des Kreditkartenkontos wurde mir mit dem Betrag X mitgeteilt, den ich, so die beiliegenden Hinweise, zudem durch Überweisungen auf dieses Konto beliebig erhöhen könne (was sogar im Falle eines Guthabens verzinst würde).</p>
<p>Ich muß noch erwähnen, daß ich schon lange kein Mensch mehr bin, der finanziell in den Tag hineinlebt. Im Gegenteil und schon, weil ich Situationen wie &#8220;nicht mögliche Verfügungen&#8221; an Geldautomaten unerträglich finde, kontrolliere ich meine Konten wöchentlich, führe täglich Buch über meine Ausgaben und weiß dank einer eigens hierfür eingerichteten Datenbank jederzeit genau, wie hoch die nächste Kreditkartenabrechnung wird, wie viel Geld auf welchem Konto zu sein hat und infolgedessen auch, wie viel ich etwa heute Abend noch werde abheben können. Jedenfalls war dies in den letzten, wenigstens zehn, Jahren stets der Fall.</p>
<p>Bis vor einigen Wochen. Da stand ich, wohlgemerkt: nicht zum ersten Mal, vor einem Geldautomaten im Ausland und beabsichtigte, dort das zum Ausgeben vor Ort benötigte Bargeld abzuheben. Sowohl meine Datenbank als auch der online abrufbare Kontostand wiesen mir noch am frühen Morgen des gleichen Tages mehr als genug Reserven im Verfügungsrahmen aus. Ich hätte ein vielfaches dessen, was ich abzuheben vorhatte, erhalten können müssen. Nur: War nicht. Nach zweimaligem unbegründetem Verweigern blieb mir nichts anderes, als entweder die Heimreise anzutreten oder die stattlichen Auszahlungsgebühren der EC-Karte vorläufig zu erdulden. Denn die funktionierte natürlich.</p>
<p>Nun gibt es für mich verschiedene Kategorien von &#8220;ärgerlich&#8221; auf dieser Welt. Die erste ist die, bei der ich selbst schuld bin. Geschenkt. Die nächste ist die, wo ich etwas scheiße finde, das andere vielleicht ganz klasse finden. Kommt vor, auch oft, tut aber auch nicht wirklich weh. Schlimmer ist es schon mit Dingen, die sich jedem klar denkenden Menschen als ausgemachter Unsinn sofort erschließen und die dennoch immer wieder vorkommen. Die Krone der Beleidigung, jedenfalls für meine Intelligenz, sind allerdings Dinge, die offensichtlich komplett verkorkst sind und die man mir dennoch und mit zunehmend dämlicheren Argumenten als selbstverständlichste Sache der Welt verkaufen will. Es sind diese Situationen, die mich mit Grausen abwenden lassen und mit der sich jemand als ernstzunehmender Partner, egal für welchen Geschäfts- oder Lebensbereich, unheilbar und final diskreditiert.</p>
<p>Der folgende sich hinziehende, zähe &#8211; Email-Beantwortungsstunde ist offenbar immer wochentags zwischen 9 und 12 Uhr &#8211; Schriftwechsel ist ein Paradebeispiel für so einen Fall (Prosa großteils gekürzt; Hervorhebungen und Variablen alle von mir).</p>
<blockquote><p>ich wollte heute Mittag am exakt gleichen Geldaumaten der $bank in $stadt, wo ich am $datum mit der Visakarte erfolgreich abgehoben habe, $betrag abheben. Heute hieß es dort &#8211; obwohl es an der Deckung nicht liegen kann! &#8211; daß ich nicht abheben könne. Die Abhebung des gleichen Betrages mit der EC-Karte hingegen hat problemlos funktioniert.</p>
<p>Bitte prüfen Sie, warum das mit dem &#8220;weltweit kostenlos abheben&#8221; hier auf einmal fehlschlägt. Ich fände es nicht so schön, dafür jetzt Gebühren zahlen zu müssen. Bitte um Rückmeldung.</p></blockquote>
<blockquote><p>Gut, dass Sie sich melden. Aufgrund mehrerer ausstehenden Buchungsanfragen in einer Gesamthöhe von $betrag aus folgenden Branchen</p>
<ul>
<li>(Mail / Phone) Diverse (Tickets, Teleshop) Löschungsdatum: $datum</li>
<li>(Einzelhandel) Bücher Löschungsdatum: $datum</li>
<li>(Einzelhandel) Spirituosen / Wein / Likör Löschungsdatum: $datum+14</li>
</ul>
<p>sind aktuell keine weiteren Verfügungen möglich. <strong>Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen können. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall direkt an den Händler.</strong> (&#8230;) Wenn Sie Geld auf Ihre DKB-VISA-Card überweisen, erhöhen Sie Ihren Verfügungsrahmen.</p></blockquote>
<blockquote><p>sorry, aber das kann ja wohl nicht sein. Ich habe VORHER ($datum-1) extra in die Umsätze geschaut und gerade eben auch noch mal. Aktueller Saldo sind $betrag <em>(Anm.: weit unterhalb des Limits)</em> (darin ist die neueste Aufbuchung noch nicht enthalten), vor dem Wochenende als ich nachgeschaut habe waren es <em>[noch mehr Spielraum]</em>. In jedem Fall wären da noch $abhebebetrag &#8220;drin&#8221; gewesen.</p>
<p>Wenn es &#8220;schwebende&#8221; Buchungen gibt, die zwar meinen Verfügungsrahmen beeinflussen, die aber nirgends zu sehen sind, wie soll ich mich dann auf dieses Zahlungsmittel verlassen können? Sagen Sie bloß nicht &#8220;immer möglichst viel aufbuchen&#8221; wäre die einzige &#8220;Lösung&#8221;, denn dann habe ich von der ganzen Geschichte leider gar keinen Nutzen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Bei der Prüfung Ihres Anliegens haben wir mehrere ausstehende Händleranfragen (Autorisierung) auf Ihrer DKB-VISA-Card festgestellt. Aus diesem Grund stand Ihnen das vollständige Kartenlimit nicht zur Verfügung. Die offenen Händleranfragen wurden von uns heute als erledigt vermerkt. Ihr Kartenlimit auf der DKB-VISA-Card steht Ihnen wieder zur Verfügung.</p>
<p>Bei den angesprochenen Autorisierungen handelt es sich um Verfügungsanfragen zu Ihrer DKB-VISA-Card, die durch den jeweiligen Händler veranlasst werden. Unternehmen wie z.B. Hotels und Autovermietungen nutzen die Möglichkeit sich Ihre Kautionen mittels einer solchen Autorisierung auf Ihrer Kreditkarte zu blocken.</p>
<p>Autorisierungen sind nur für einen befristeten Zeitraum gespeichert und löschen sich dann automatisch, in der Regel nach 14 Tagen.</p></blockquote>
<blockquote><p>&gt; Bei der Prüfung Ihres Anliegens haben wir mehrere ausstehende<br />
&gt; Händleranfragen (Autorisierung) auf Ihrer DKB-VISA-Card festgestellt.<br />
Das schrieben Sie mir schon vor einer Woche.</p>
<p>Auf meine eigentlichen Fragen gehen Sie allerdings wieder nicht ein. Sie verzeihen mir daher bitte meine allmählich aufkommende Ungehaltenheit, denn hier geht es mit Verlaub um mein Geld und im vorliegenden Fall auch noch um Zuverlässigkeit im Ausland, da hört der Spaß für mich auf. Also:</p>
<p>1. Wozu sehe ich meinen Kreditkartensaldo und führe über meine Verfügungen Buch, wenn das alles trotzdem Makulatur ist? Wie soll ich mich ernsthaft auf Verfügungsrahmen verlassen, wenn ich nirgendwo im Voraus sehe, wie viel ich in den nächsten drei Stunden effektiv abheben kann? Ist das hier eine Bank oder ist das ein Lotteriestand?<br />
2. Welche &#8220;Händler/Unternehmen&#8221; reservieren ohne meine Wissen, aber offenbar mit Ihrer Duldung irgendwelche ominösen &#8220;Beträge&#8221;, die mich daran hindern, meine Karte als zuverlässiges Zahlungsmittel einzusetzen? Ich habe in den letzten zwei Wochen weder Autos gemietet, noch Hotels reserviert noch sonstiges. Genaugenommen habe ich das mit dieser Karte noch überhaupt nicht und allmählich glaube ich auch, daß ich das besser nie tun werde.<br />
3. Und vor allem: Soll ich für diese, Sie entschuldigen meine leichte Gereiztheit bitte, Lächerlichkeit jetzt ernsthaft 10 Euro Geldautomatengebühr bezahlen? Ist das das weltweit kostenlose Bargeldabheben, mit dem Sie werben?</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir bedauern, dass Ihnen bei Ihrem Auslandsaufenthalt Unannehmlichkeiten entstanden sind und möchten Ihnen gerne die entstandenen Fragen beantworten.</p>
<p>• (Mail / Phone) Diverse (Tickets, Teleshop) Löschungsdatum: $datum<br />
• (Einzelhandel) Bücher Löschungsdatum: $datum<br />
• (Einzelhandel) Spirituosen / Wein / Likör Löschungsdatum: $datum+14</p>
<p>In der Regel erfolgen diese Buchungsanfragen nur bei Vorlage Ihrer Kartendaten bei Zahlungen/Reservierungen. <strong>Die benannten Händleranfragen, welche benannte wurden und das Limit blockierten sind Ihnen nicht bekannt? Dann bitte wir Sie die Kreditkartenumsätze mit großer Sorgfalt auf Richtigkeit zu beobachten.</strong></p>
<p>Auf Händleranfragen/-reservierungen zu Lasten Ihrer DKB-Visa-Card haben wir als kartenausgebendes Institut keine Verfügungsgewalt.</p>
<p>Aus Kulanz werden wir Ihrem Internet-Konto in den nächsten Tagen 20,00 Euro gutschreiben und hoffen sie in Zukunft wieder von unserem Service überzeugen zu können.</p></blockquote>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihr Kulanzangebot, das ich gerne annehme.</p>
<p>Zu den genannten Bezeichnungen: Das kann ja alles und nichts sein. Natürlich habe ich mit der Karte auch schon mal Spirituosen gekauft und natürlich bestelle ich damit bei Amazon. Ohne Angaben zum Firmennamen hilft mir das leider nicht viel weiter.</p>
<p>Vor allem aber: <strong>Bei Autovermietern und Hotels kenne ich das reservieren von Beträgen ja. Aber bei HÄNDLERN? Da kaufe ich entweder etwas und bezahle IN DIESEM MOMENT oder ich tue es nicht.</strong> Was zum Teufel hat ein Händler irgendwelche Beträge zu reservieren? Und obendrein: Wenn ein Hotel oder ein Autovermieter so was tut, kenne ich es so, daß ich darauf hingewiesen werde und meine Karte entsprechend vorlegen muß.</p>
<p>Ergo: Bekommen Sie bitte heraus, wer da solchen Unfug gemacht hat und teilen Sie mir dies mit, da ich hier natürlich ggf. juristisch vorgehen möchte (ich nehme doch an, daß eine nicht autorisierte &#8220;Reservierung&#8221; die gleiche &#8220;Qualität&#8221; hat, wie eine nicht autorisierte Abbuchung). Danke.</p>
<p>Die Belastungen meiner Karte kontrolliere ich mit jeder Abrechnung, genau wie ich jede Transaktion zeitnah protokolliere, um später kontrollieren zu können. Im genannten Fall habe ich ja eben genau dies vor und nach der erfolglosen Abhebung getan.</p>
<p>Es bleibt die dringlichste Frage für mich ungeklärt: Wie kann ich sicherstellen, daß ich beim nächsten Auslandsaufenthalt nicht wieder dastehe wie der sprichwörtliche Ochse vor dem Berg? Mehr, als über meine Ausgaben Buch führen, kann ich doch schlichtweg nicht. <strong>Warum finde ich nirgends eine verbindliche Anzeige darüber, wie viel ich in den nächsten Stunden noch disponieren kann?</strong> Das ist, ich wiederhole mich, für mich unverzichtbar!</p></blockquote>
<blockquote><p>Sofern Sie Ihre DKB-VISA-Card bei einem Händler einsetzen hat dieser die Möglichkeit, sich den Betrag von Ihrer Kreditkarte zu reservieren. Sofern der Händler die offene Anfrage nicht bucht, wird diese Reservierung zum angegebenen Datum gelöscht. Damit erhöht sich automatisch Ihr Verfügungsrahmen.</p>
<p><strong>Die offenen Händleranfragen können nicht im Internet-Banking eingesehen werden. Zu diesen liegen uns auch keine weiteren Informationen vor.</strong></p>
<p>Wir bitten um Ihr Verständnis.</p></blockquote>
<blockquote><p>ich frage noch einmal ganz direkt mit der bitte um verbindliche konkrete Antwort:</p>
<p>1.) Sie können &#8220;Händleranfragen&#8221; zwar löschen, aber nicht erkennen, wer der &#8220;anfragende&#8221; Händler war?<br />
2.) Wenn doch: Ich erfahre, obwohl es hier um meine Karte geht, nicht, wer sich da herausnimmt, ohne mein Wissen Beträge zu reservieren?</p>
<p>Ich bin gerade ein bißchen sprachlos, wie Sie eventuell nachvollziehen können.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir teilen Ihnen mit, dass wir Händleranfragen nur löschen können, wenn der Betrag bereits gebucht wurde. <strong>Sofern der Betrag noch nicht gebucht wurde, kann nur der Händler selber die offene Anfrage entfernen.</strong></p>
<p>Weiterhin liegen uns keine weiteren Informationen zu den offenen Buchungen vor. Bitte haben Sie dafür Verständnis.</p></blockquote>
<blockquote><p>das wird ja langsam zur Realsatire. Wird beim Antworten bei Ihnen eigentlich der gesamte Vorgang gelesen oder nur die letzte Mail?</p>
<p>ICH MÖCHTE WISSEN WER DAFÜR VERANTWORTLICH WAR, DASS ICH AM BESAGTEN TAG IN $stadt OHNE EIGENES VERSCHULDEN(!!!) KEIN GELD ABHEBEN KONNTE OBWOHL ALLE VON MIR AUTORISIERTEN TRANSAKTIONEN SICH WEIT UNTERHALB MEINES LIMITS BEFANDEN.</p>
<p>Sie treiben mich bei aller lobenswerten Kulanz wirklich zur Verzweiflung, denn das kann doch nicht so schwer sein so was herauszufinden im Zeitalter der EDV.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Authorisierungen verbleiben auch noch nach Abbuchung von Ihrer DKB-VISA-Card, meist in gleich Höhe. <strong>D.h. das Ihre DKB-VISA-Card für einen gewissen Zeitraum doppelt belastet ist</strong> und somit eine Auszahlung nicht möglich war.</p>
<p><strong>Nach Belastung haben Sie allerdings die Möglichkeit, die Authorisierung von uns löschen zu lassen, um wieder Bargeld verfügen zu können. Eine weitere Möglichkeit, der Erhöhung Ihrer Liquidität wäre  (&#8230;) die Erhöhung Ihres DKB-VISA-Card-Limits.</strong></p></blockquote>
<p>Gut möglich, daß niemandem, der mit der Sache befaßt war, überhaupt klar wurde, worum es mir geht, was mir als Kunde in diesem konkreten Fall das wichtigste ist, daß ich mehr an der Vermeidung einer Wiederholung als an Wiedergutmachung oder der Erläuterung irgendwelcher völlig sinnfreien und vermutlich auch so nicht zutreffenden Regelungen interessiert bin. Von der Tatsache, daß ich Unglaublichkeiten wie <em>ein Betrag wird im Grunde erst mal doppelt gebucht</em> in über zwanzig Jahren Kreditkarteneinsatz noch nie gehört habe &#8211; und ich habe schon oft am sprichwörtlichen Limit gelebt. Ich bin mir sogar sicher, daß die verschiedenen beteiligten Mitarbeiter aus ihrer Sicht wirklich alles getan haben, um mir &#8220;zu helfen&#8221;. Das zeigt sich schon in der großzügigen Kulanzgutschrift, die doppelt so hoch ausfällt wie mein akuter finanzieller Schaden. Nur: Ich möchte überhaupt keine Kulanz. Ich möchte auch keine Almosen. Und ich möchte auch keine &#8220;stets bemühten&#8221; Mitarbeiter, die mit immer freundlichen und vermeintlich hilfsbereiten Textbausteinen um sich werfen. Ich möchte noch nicht mal &#8220;Hilfe&#8221;. Alles, was ich möchte, ist eine funktionierende Dienstleistung, verdammt noch mal.</p>
<p>Doch ich habe es an diesem Punkt aufgegeben. Es ist absehbar, daß Wunsch und Wirklichkeit hier kollidieren. Wirklich grotesk finde ich die Behauptung, ich könne mein Limit nur sicherstellen, wenn ich quasi um Löschung der jeder Zahlung erfolgenden &#8220;doppelten Schattenbuchungen&#8221; unmittelbar im Anschluß schriftlich ersuchte. Aber wie auch immer: Es war dies der Moment, da mir klar wurde, daß leider auch beim Produkt &#8220;Bank&#8221; die übliche deutsche Regel gilt, nach der man sich stets für das kleinste und zudem bereits bekannte übel entscheidet und nicht, wie in anderen Kulturen, stets nach dem Besten strebt (und das beste sich auch noch durch das ernsthafte Bestreben, immer noch besser zu werden, auszeichnet). Die Katze, die hier bereits ein Stück aus ihrem Sack herausgewunken hat, kann sich wieder hinlegen. Ich bleibe bei den Schlipsträgern und zahle in Zukunft vermutlich auch wieder Jahresgebühren.</p>
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		<title>Operation Zopf</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 11:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr solche Phasen? Wo man so richtig Lust hat, alten Ballast abzuwerfen? Einen lahmenden Webserver gegen einen schnellen und vor allem eigenen zu ersetzen? Das bei &#8220;nicht ausreichendem&#8221; Gehaltseingang früher pro Quartal, jetzt pro Monat fast 20 Mark Gebühren kostende Konto bei einer dieser staatskohleeinsackenden, von schmierigen Schlipswichsern geleiteten Dinosaurierbank mit entweder lästigem (wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr solche Phasen? Wo man so richtig Lust hat, alten Ballast abzuwerfen? Einen lahmenden Webserver gegen einen schnellen und vor allem eigenen zu ersetzen? Das bei &#8220;nicht ausreichendem&#8221; Gehaltseingang früher pro Quartal, jetzt pro Monat fast 20 Mark Gebühren kostende Konto bei einer dieser staatskohleeinsackenden, von schmierigen Schlipswichsern geleiteten Dinosaurierbank mit entweder lästigem (wenn man aus deren Sicht mal wieder etwas wollen sollte) oder patzigem (wenn man dann tatsächlich von selbst etwas will, das aber leider keine Provision bringt) Schalterpersonal besetzten Banken zu kündigen? Dem immer gigantischeren Versagen von bräsigen Konzernen, die meinen, jeder historischen Veränderung mit Kosmetik und, wenn das nicht hilft, mit hochbezahlten (und immerhin gutgekleideten) Nichstkönnern ohne eigene Anstrengung begegnen zu können und damit Erfolg haben, weil die meisten ihrer Kunden genau so beschränkt sind, deren Versagen einfach nicht länger nachzulaufen und einfach woanders einzukaufen? Oh ja, und auch <a href="/2010/08/27/wir-machen-das-mit-den-fahnchen/">die Frau mit dem roten <del datetime="2011-07-01T11:30:08+00:00">Halstuch</del><ins datetime="2011-07-01T11:30:08+00:00">Kleid</ins></a> kommt noch dran, denn sie kann es einfach nicht lassen.</p>
<p>So ne Phase hat mich seit ein paar zarten Wochen voll im Griff. Und ich sag euch was: So macht Zöpfeabschneiden noch viel mehr Spaß, als im wörtlichen Sinn. Tut gut!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich meine Brief künftig nicht mehr online frankiere</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/30/warum-ich-meine-brief-kunftig-nicht-mehr-online-frankiere/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Deutsche BundesPost AG!
Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.
Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Deutsche <del>Bundes</del>Post <ins>AG</ins>!</p>
<p>Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.</p>
<p>Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, ganz dem denglischen Zeitgeist geschuldet, den reichlich peinlichen Namen <em>StampIt!</em> gegeben, aber davon abgesehen war sie ziemlich genial. <span id="more-1976"></span>Eine für damalige Verhältnisse nur mäßig aufgeblasene Zusatzsoftware, die sich über das damals für die meisten noch recht &#8220;neue&#8221; Internetz mit deinem Server verbindet, auf dem ich dir vorher einen zinslosen unbefristeten Kredit mit je nach Kundensegment unterschiedlich hoher Mindesteinlage (&#8221;Portokasse&#8221;) eingeräumt habe, von dem ich dann nachträglich bei Bedarf in Gestalt ausgedruckter 2D-Matrix-Codes zehren konnte, die von mir versandte Drucksachen als &#8220;frankiert&#8221; auswiesen. Ich meine, daß in diesen Matrizen sogar die Empfängeradresse &#8220;codiert&#8221; war, was dir sicher mit fortschreitender Technik auch noch den einen oder anderen Mitarbeiter am Sortierband für unleserlich beschriftete Sendungen eingespart haben dürfte. Auf jeden Fall aber die immensen Kosten für den Unterhalt von Automaten und das fälschungssichere Bedrucken von selbstklebenden Briefmarken hast du deutlich reduzieren können. Also, wie gesagt: Schlaue Sache!</p>
<p>Obwohl ich bei der Geschichte finanziell mindestens keine Vor-, ja: in der Regel sogar Nachteile hatte, fand ich dein System so toll, daß ich damals tatsächlich noch verblendet genug war, einen Aktivierungspreis dafür zu bezahlen. Kein Scherz &#8211; und die inoffizielle &#8220;Begründung&#8221; war, daß ja Gewerbekunden für Frankiermaschinen auch erst mal Geld investieren müßten. Das waren, für die jüngeren Leser hier, monströse Apparaturen, die sich jede Firma, die was auf sich hielt und genug Geld dafür übrig hatte, in einen ausreichend großen Postraum stellte und die, mehr oder weniger automatisiert, Briefumschläge im Stempel- oder Rollendruckverfahren und auf Wunsch mit individuellen Logos kombiniert &#8220;freimachte&#8221;. Firmen haben sich das in der Regel dadurch schöngerechnet, daß die Zeit, die der Lehrling auf dem Weg zum Briefmarkenkauf vertrödelt, über  die Jahre noch teurer würde als so eine Maschine es war.<br />
Doch zurück zu mir: Abgesehen von der simplen Funktion, Briefmarken nun &#8220;selbst&#8221; herstellen zu können, enthielt die Software auch Module für Microsoft Word und Excel. Diese konnte man damals hervorragend automatisieren, für den Seriendruck verwenden und, vor allem, mit standardisierten Makrobefehlen ansprechen und in eigene Makros integrieren. Man sparte sich bei Fensterumschlägen außerdem jegliche Aufkleberei, da man durch gekonnte Einbindung den Matrixcode direkt mit in das Adreßfeld des Schriftstücks zu drucken vermochte. Das Erstellen insbesondere von Geschäftspost war damals also alles in allem, wenn man es geschickt machte, wirklich eine Freude, für die man die oben genannten Nachteile gerne in Kauf nahm.</p>
<p>Leider ist aber nichts, das gefällt, von Dauer. Im Verlauf  unzähliger Produktänderungen und Softwareupdates wurde stets mehr eingerissen als aufgebaut. Mit den Jahren wurde die Makrounterstützung erst schlechter, dann verschwand sie, weil man die Programmierstrukturen änderte, komplett. Dem allem konnte man immerhin, wenn man ein wenig bastelte, trotzdem korrigierend nachlaufen, und das habe ich getan. Bis neulich.  Denn da teiltest du mir, natürlich mit der obligatorischen, im Dreitages-Rhetorikseminar für Kundenkommunizierer erlernten Neusprechvernagelung mit, daß aufgrund deiner Eigenschaft als <em>modernes Unternehmen</em> und dessen <em>beständigen Bemühungen um einen noch besseren Service</em> &#8220;StampIt&#8221; künftig nicht mehr im Programm sei.</p>
<p>&#8220;Problemlosigkeit&#8221; verhieß mir dein Brief, wenn ich mich für einen Umstieg auf das Nachfolgeprodukt &#8220;Internetmarke&#8221; entschiede. Ich habe dir das natürlich geglaubt &#8211; also wenigstens das mit dem einfachen Umstieg, zumal du ja wieder ein Word-AddIn anbietest &#8211; das dieses mal zu allem Überfluß auch noch mit &#8220;.net&#8221; erstellt ist. Und nun, nachdem ich in endlosem Hin und Her mit deinen stets bemühten Servicekräften zunächst &#8220;.net&#8221; installiert, dann aktualisiert, dann, nach erfolglosem herumdoktern mit den Installationsdateien und einem (wenn auch irrtümlichen) Trojaner-Alarm für deine Setupdateien auch das AddIn &#8220;erfolgreich&#8221; installiert habe (und nur durch Zufall darauf kam, daß dieses nur funktioniert, wenn man nicht die Schreibrechte für den Ordner <em>Eigene Dateien</em> &#8211; überleg mal gut, warum der so heißt und nicht <em>Dateien der Deutschen Post</em> &#8211; deaktiviert hat, so wie ich, den es nervt, wenn jedes Programm seine Daten ungefragt dort hineinkackt und nicht irgendwo ablegt, wo ich das will), stelle ich fest, daß ich mich nun nicht mehr, wie nach jeder der unzählichen Stampit-Neuinstallationen, mit meiner &#8220;Seriennummer&#8221; als Benutzername anmelden kann.</p>
<p>Nein: Stattdessen möchtest du jetzt ernsthaft, daß ich als Benutzerkennung die Email-Adresse angebe, mit der ich <strong>vor über neun Jahren</strong> deine Dienste bestellt habe?</p>
<p>Weißt du was, liebe Deutsche Post. Mir ist klar, daß man auf dem deutschen Markt für die Anwendungsentwicklung nur noch Vollidioten jenes Typs kriegt, der zeitlebens eine einzige Emailadresse hat und die vermutlich auch noch bei &#8220;epost.de&#8221;. Der sich einen Scheiß um Dateisystemkonventionen und Windows-Standardvariablen wie <code>%appdata</code> oder <code>%templatedir%</code> kümmert, weil sowas in den &#8220;.net&#8221;-&#8221;Programmier&#8221;-Baukästen der heutigen Berufsfachidiotenschulen nirgends anklickbar ist. Ich weiß, daß externe Aufträge heute primär in direkter Abhängigkeit zu Schlipsdesign und Powerpoint-Gestaltungskompetenz von Leuten vergeben werden, die ihrerseits genau diese beiden Kompetenzfelder besetzen. Ich bin mir bewußt, daß die guten, die zwar weniger Powerpoint, aber dafür mehr GUI und API können, inzwischen fast alle ausgewandert sind. Und ich weiß sogar, daß du eigentlich sowieso viel lieber deinen Epostbrief, also die Email mit Portogebühr und staatlicher Schnüffel-API, an Tante Erna und Onkel Beppo bringen willst.</p>
<p>Eins sollte fairerweise aber auch DIR klar sein: Alles hat seine Grenzen, selbst meine Engelsgeduld. Außerdem ist mir inzwischen eingefallen, daß die paar Briefe, die ich heute noch mit dir versende, ohnehin Einschreiben sind, die ich dann auch gleich am Schalter bezahlen kann. Schön altmodisch mit Bargeld. Und daß ich für die restlichen drei im Jahr eigentlich auch wieder den Automaten nutzen kann. Der steht nämlich direkt neben dem Briefkasten, in den ich das bedruckte tote Holz ohnehin einwerfen muß, da es niemand bei mir abholen mag. Du siehst: Manchmal macht man sich die Dinge jahrelang viel komplizierter, als sie es eigentlich sind.</p>
<p>In diesem Sinne: Mach&#8217;s gut. Ich mach&#8217;s jetzt besser!</p>
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		<title>Weniger ist mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 21:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, liebe Schlipsträger!
Es ist eigentlich egal, ob ihr für Wasa, für Senseo oder für Mars arbeitet. Oder sonst irgendwo, wo der allgegenwärtige Götzengott des alternativlos-kapitalistischen Marktes &#8211; auch als &#8220;kontiniuierliches Wachstum&#8221; und &#8220;Profitmaximierung&#8221; bekannt &#8211; euch täglich Druck macht, sei es negativen (&#8221;wenn das nicht, dann müssen wir Sie leider&#8221;) oder anreizenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Damen und Herren, liebe Schlipsträger!</p>
<p>Es ist eigentlich egal, ob ihr für Wasa, für Senseo oder für Mars arbeitet. Oder sonst irgendwo, wo der allgegenwärtige Götzengott des alternativlos-kapitalistischen Marktes &#8211; auch als &#8220;kontiniuierliches Wachstum&#8221; und &#8220;Profitmaximierung&#8221; bekannt &#8211; euch täglich Druck macht, sei es negativen (&#8221;wenn das nicht, dann müssen wir Sie leider&#8221;) oder anreizenden (&#8221;wenn Sie, dann kriegen Sie&#8221;). Es ist auch ganz egal, ob ihr euch selbst als &#8220;Produktmanager&#8221;, &#8220;Controller&#8221; oder &#8220;Consultants&#8221; bezeichnet. Ich verstehe euch. Wirklich. Nicht, daß ich mit euch tauschen möchte. Dieses tägliche Strampeln und Ellenbogengerangel habe ich noch nie gemocht, zumindest, seit ich das Spermienstadium erfolgreich hinter mir gelassen habe. Aber ich verstehe euch. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie das ist, wenn der gesamte Tages- und womöglich Nachtablauf einzig davon dominiert ist, immer noch mehr rausholen zu müssen (oder, wie man sich dann selbst gerne einredet: &#8220;zu wollen&#8221;). Und selbst, wenn das &#8220;wollen&#8221; nicht eingeredet ist und ihr ernsthaft davon überzeugt seid, daß das der Weg ist, wie die Welt ein besserer Platz werden kann (oder zumindest euer Vorgarten und die Garage): Sei es drum. Jeder wie er mag. </p>
<p>Ob nun also freiwillig oder aus &#8220;Sachzwängen&#8221;: Tut, was ihr tun zu müssen meint. Holt immer noch mehr raus. Nur eine Bitte habe ich dabei. Eine ganz kleine, dringende<span id="more-1858"></span>:</p>
<p><em><strong><big><span style="font-size: 400%; color: #f00; ">HÖRT ENDLICH AUF, EURE KUNDEN ZU VERARSCHEN!</span></big></strong></em></p>
<p>Mag ja sein, daß genug Leute gar nicht sofort merken, wenn ihr bei gleichem Preis &#8211; und, wie es Senseo besonders clever macht: begleitet von einem schönen hohen WKZ, damit es wegen des resultierenden Schnäppchenpreises erst recht nicht sofort auffällt &#8211; weniger Kaffe oder Knäcke oder Schokoriegel in eure Packungen preßt, die dann möglichst auch noch kaum anders (oder, auch so ein netter Trick, wie ihn Kraft bei Philadelphia gerne anwendet: ganz anders und erheblich &#8220;schicker&#8221;) aussehen. Das ist normal und natürlich von euch kalkuliert, denn wer hat schon Lust, jedes Mal alles zu prüfen, zählen, wiegen, messen.</p>
<p>Aber mal ehrlich, ihr abgespackten bonusgeilen Nappsülzen: Das Gefühl, WENN man dann eines Tages merkt, daß man von jemandem, dem man einen gewissen Vertrauensvorschuß gewährt hat (an der Uni hat man Euch das als &#8220;Markenbindung&#8221; gelehrt, ein Konzept, das euch und eurer Religion natürlich viel zu langfristig angelegt ist) unter Ausnutzung desselben verarscht worden IST: Das kennt ihr hoffentlich selbst. Und habt hoffentlich noch noch soviel Selbstachtung, daß ihr euch selbst beantworten könnt, was man als normal fühlender Mensch dann macht. Falls nicht, seht ihr es hier exemplarisch: Ich erzähle es allen, die ich kenne. Und kaufe eure Scheiße nie wieder.</p>
<p>Das ficht euch natürlich nicht an, so viel habe ich von diesem System längst verstanden. Denn ihr seid inzwischen dank der kurzfristigen Margen längst fürstlich entlohnt und befördert worden oder weitergezogen zum nächsten kurzsichtigen Wirt &#8211; weshalb der Titel dieses Beitrags auch ziemlich treffend euer schlaues Konzept benennt. Aber vielleicht kapieren es wenigstens die Unternehmen, die noch von anständigen (und überhaupt: von) Menschen und nicht von anonymen grauen Herren aus Fondsverwaltungen besessen und geführt werden, rechtzeitig und haben so einmal mehr die Chance, sich durch Leistung und nicht durch Beschiß zu profilieren.</p>
<p>Neulich war ich übrigens beim &#8220;Bauern nebenan&#8221;. So, wie seit Jahren jede Woche. Der hat keinen Schlips. Und keine Marketingabteilung. Der hat nicht mal Verpackungen, sondern alles lose. In einem dunklen, staubigen, rümpeligen Schuppen verkauft dieser Mensch zum Beispiel exzellente Kartoffeln. Seit Jahren. Ohne Preisaktionen, ohne bunte Tüten, ohne Werbung, ohne Consultants. Und hat den Laden täglich voll. Sogar, wenn die Kartoffeln mal teurer werden. Und wißt ihr auch warum? Naja, könnt ihr ja mal überlegen. Ihr wißt es sowieso. </p>
<p>Aber wer gibt schon gerne zu, daß das, was er tut, selbstherrliche, egoistische, überflüssige Scheiße ist.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Ich fahre, wie &#8220;man&#8221; das hier in der vorholländischen Tiefebene so macht, gelegentlich zu Frau Antje zum Einkaufen. Und nehme dort dann auch, wenn ich es nicht vergesse, einen Vorrat Kaffe mit. Der kostet dort, verglichen mit Deutschland, ungefähr die Hälfte. Und nun ratet mal, ob in den holländischen &#8220;Senseo&#8221;-Packungen neuerdings weniger als die dort seit langem üblichen 36(!) Pads drin sind. Oder ob man dort wenigstens plötzlich mehr als im Schnitt 3,39 Euro für so eine Packung bezahlt. Die Antwort könnt ihr euch denken. Freilich wirft das bei mir sofort neue Fragen auf: Lassen sich holländische Kunden nicht so leicht verarschen? Ist man dort auch mit weniger großen Margen zufrieden? Laufen in Holland weniger Schlipsträger herum? Gut, nachdem unsere käsebegeisterten Nachbarn heute beschlossen haben, daß Informationsfreiheit im Internetz wichtiger ist als Aktionärsdividende (Netzneutralität!), könnte man letzteres fast vermuten. Allerdings ist meine Theorie eher die altbekannte: Das deutsche Schaf redet sich seinen Schlachter lieber schön, als ihn in den Arsch zu beißen&#8230;</p>
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		<title>Backe backe scheiße</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 11:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz notiert: &#8220;Französische&#8221; Aufback-&#8221;Baguettes&#8221; aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz notiert: &#8220;Französische&#8221; Aufback-&#8221;Baguettes&#8221; aus dem beliebten blaurotweiß bedruckten Zweierpack für einsfuffzich aus dem Discounter schmecken NOCH beschissener, wenn man seit Jahren sein Stangenweißbrot selbst und statt aus Bohnenmehl (ja, lest mal genau!) mit Emulgator aus echtem Weizenmehl aus einer echten Mühle, die direkt neben einem echten Weizenfeld steht, mit einem echten, 12 Stunden gegorenen Hefevorteig und ansonsten noch etwas Wasser und Meersalz &#8211; also nach dem historisch überlieferten Rezept &#8211; selbst herstellt.</p>
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		<title>Diagnose: Verstümmelt</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 21:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mainz!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Vermutung, daß hinter der seinerzeit viel zu plötzlichen und unerwarteten &#8220;Entlassung&#8221; eines der unbequemsten und letzten echten politischen Kabarettisten aus der &#8220;Anstalt&#8221; &#8211; einer Sendung, über deren für den Adenauersender in Mainz viel zu systemkritische Existenz man sich in den wenigen Jahren ihrer Blüte ohnehin nur jedes Mal verwundert die Augen reiben konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Vermutung, daß hinter der seinerzeit viel zu plötzlichen und unerwarteten &#8220;Entlassung&#8221; eines der unbequemsten und letzten echten politischen Kabarettisten aus der &#8220;Anstalt&#8221; &#8211; einer Sendung, über deren für den Adenauersender in Mainz viel zu systemkritische Existenz man sich in den wenigen Jahren ihrer Blüte ohnehin nur jedes Mal verwundert die Augen reiben konnte &#8211; mehr stecken dürfte als der offiziell geäußerte Wunsch Georg Schramms, wieder &#8220;mehr auf der Bühne&#8221; stehen zu können, stehe ich vermutlich nicht ganz alleine da. Das Führungsgeschacher im CDU-TV ist dabei nur ein schon rein zeitlich viel zu nahe liegender Umstand, den man einfach nicht ausblenden kann.</p>
<p>Doch will ich mich gar nicht weiter in Vermutungen ergehen, die auch angesichts des beharrlichen Festhaltens aller Beteiligten bzw. Betroffenen an der offiziellen Begründung wenig weiterführten.<span id="more-1770"></span> Es genügt ja, jetzt, nach einem Vierteljahr und drei Sendungen in der neuen &#8220;Stammbesetzung&#8221;, die Entwicklung der Sendung &#8220;neues aus der Anstalt&#8221; nüchtern zu betrachten.</p>
<ol>
<li>Es fehlen die klaren Worte, die jeden Schurken so derart unzweideutig beim Namen nennen, wie es vor allem &#8220;Lothar Dombrowski&#8221;, aber auch ein &#8220;Oberst Sanftleben&#8221; früher taten.</li>
<li>Zu füllen versucht die Lücke ein erkennbar zumindest zeitweise bemühter Markus Barwasser (&#8221;Pelzig&#8221;), der hierbei jedoch von seinen Stichwortgebern (in der Regel Urban Priol) viel zu vorrangig auf lauwarme Dialekt-Kalauereien reduziert wird.</li>
<li>Gefühlt hat sich die Quote bunter Paradiesvögel, seichter Komödie, oller Kamellen und geschlechts- bzw. sexualorientierungsbezogener Zoten zu ungunsten politischen Kabaretts seit Beginn der laufenden Staffel dramatisch erhöht. Äußerungen etwa über die Vaginalsekretion feministischer Politikerinnen (wie sie gestern in epischer Breite von Monika Gruber vorgetragen wurden, die ansonsten vor allem durch Kostümierung vorgab, immerhin noch ein wenig tagespolitischen Bezug zu verfolgen) hat man in früheren Staffeln zurecht und zum Glück mit der Lupe gesucht.</li>
<li>Die einzige bislang noch konstante Größe ist Urban Priol, der gelegentlich sogar zu Hochformen aufläuft. Als (ein) Vater des Konzepts läßt das vor allem den Schluß zu, daß er verzweifelt und &#8220;von innen heraus&#8221; zu retten versucht, was zu retten ist. Ich kriege den Begriff &#8220;Appeasement&#8221; dabei irgendwie nicht aus dem Kopf.</li>
</ol>
<p>Ich kann mich nach diesen drei großteils schwachen Sendungen des Eindrucks nicht erwehren, daß hier gerade ein &#8220;Scheibenwischer reloaded&#8221; im Gang ist &#8211; an dessen Ende bekanntlich der Entzug der Namensrechte durch dessen Erfinder Dieter Hildebrandt stand. So schade ich das finde: Es überrascht mich, siehe oben, natürlich überhaupt nicht.</p>
<p>Wie dem aber auch sei: Sowohl Georg Schramm als auch Urban Priol ist für ihr Wirken höchster Respekt zu zollen. Systemkritik mitten im Verkündungsorgan eines Systems überhaupt erfolgreich zu plazieren ist etwas, das kaum jemals gelingt, schon gar nicht so erfolgreich. Und sollte ich die Gelegenheit haben, den einen, den anderen oder &#8211; etwas, das man sich kaum hoffen traut &#8211; beide zusammen jemals live zu sehen, werde ich das unbedingt tun.</p>
<p>Mir für eine weitere Anstaltsfolge den Abend freihalten werde ich indes nicht mehr. Die gestiegene Klaumaukquote läßt einen sich nämlich schnell an die Vorteile von Aufzeichnungen erinnern. Da wäre vor allem: Das Vorspulen.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Spätestens, nachdem man den folgenden Beitrag gesehen, gehört und verstanden hat, muß man schon ziemlich erkenntnisresistent sein, um nach wie vor an die offizielle Abschiedsversion zu glauben. Ich tu&#8217;s nicht mehr.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RkNddCXSLvM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RkNddCXSLvM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Oberflächlich</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 13:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;soll man ja bekanntlich nicht sein. Meine ich ja auch. Beim Fraß hört das aber auch für mich auf, denn wenn das hier:

alles für meinen Kaffe sein soll, dann möchte ich bitte lieber wirklich nicht unter die Oberfläche beispielsweise jener Maschine schauen, die &#8220;meinen Kaffe&#8221; zubereitet hätte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;soll man ja bekanntlich nicht sein. Meine ich ja auch. Beim Fraß hört das aber auch für mich auf, denn wenn das hier:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/nom.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/nom-800x531.jpg" alt="In einer Bahnhofsgaststätte: Selbstbedienungstresen, der &quot;alles für Ihren Kaffe&quot; verheißt. Gereinigt wird dieser dem Anschein nach etwa einmal die Woche. Wenn Zeit ist." title="" width="800" height="531" class="blackborder alignnone size-large wp-image-1768" /></a></p>
<p>alles für meinen Kaffe sein soll, dann möchte ich bitte lieber wirklich nicht unter die Oberfläche beispielsweise jener Maschine schauen, die &#8220;meinen Kaffe&#8221; zubereitet hätte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn man nicht mehr weiter weiß&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 21:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;macht man einfach jeden Scheiß.
Liebe Commerzbank!
Seit Jahren &#8211; schon, da Du noch gar nicht so hießest und das nicht pißWesterwelle-gelbe Band der SymAntipathie als Markenzeichen im Schilde und den Namen Dresdner Bank (oder im ehedem dem alliierten Sonderstatus unterliegenden Berlin [West]: &#8220;Bank für Handel und Industrie [BHI]&#8220;) in jedem Briefkopf führtest, ja, da Du noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;macht man einfach jeden Scheiß.</p>
<p>Liebe Commerzbank!</p>
<p>Seit Jahren &#8211; schon, da Du noch gar nicht so hießest und das nicht <del>piß</del><ins>Westerwelle</ins>-gelbe Band der <del>Sym</del><ins>Anti</ins>pathie als Markenzeichen im Schilde und den Namen Dresdner Bank (oder im ehedem dem alliierten Sonderstatus unterliegenden Berlin [West]: &#8220;Bank für Handel und Industrie [BHI]&#8220;) in jedem Briefkopf führtest, ja, da Du noch von einem wenigstens oberflächlich gutbürgerlich, gemäßigt rheinisch-kapitalistisch und wertkonservativ statt von einem durch schlipstragende Werbefachberatungsarschrosettenkriechundneusprechexperten geprägten Außenbild zehrtest &#8211; zahle ich Dir nun im Wortsinne den Zins, selbst, wenn Du mir bisweilen einen Bruchteil davon als Nettoeffektivrendite zurückgibst.<span id="more-1621"></span></p>
<p>Wir sind, nicht nur meinen BMI betreffend, durch Dick und Dünn gegangen. Mal war ich es, der Deinen plumpen Privatkreditangeboten auf den Leim ging, mal warst Du es, die &#8211; großzügig wie -mütterlich &#8211; über eine allzu forsche Kontokorrentkündigung hinwegsah und den Jungunternehmer nicht unverzüglich straucheln ließ. Selbst in dem Moment, da Du meintest, mir für die arbeitnehmerobligatorischen &#8220;vermögenswirksamen Leistungen&#8221; Anlagestrategien, die noch fauler waren und sind als mein morgentlicher Atem nach einer bier- und/oder dönerseligen Nacht, als alleinseligmachenden Alternativplan für die ehedem spießbürgerlichen Bausparverträge (die, wie ich seit etwas weniger als den bindenden sieben Sparvertragsjahren weiß, eben gerade keinem Kurssturzrisiko unterliegen) andienen zu müssen und obendrein noch in jenem, da ich den Denkfehler durchschaute und Du mir zu verstehen gabst, daß ich diese Entscheidung nicht nur freien Willens getroffen hätte, sondern nunmehr auch nicht mehr revidieren könne, habe ich stets zu Dir gehalten und mir gesagt: Jene Institution, die an deiner Statt den schnöden Mammon verwaltet, ihn in Deinem Namen sät (ohne freilich die Ernte letztlich in Deinem Namen einzubringen), diesem Institut solltest Du Dich konsequenter verbinden als den zahllosen Liebeleien Deiner etlichen Nächte und Tage.</p>
<p>Doch während ich eben diesem Institut &#8211; denn nicht anders bezeichnete man sogar privat besessene und geleitete Banken &#8211; seit nunmehr 20 Jahren nicht nur die Treue halte, fällt ebendiesem nichts anderes ein, als mir eine &#8220;Rechnung&#8221; zu schicken:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/coba_rechnung.gif"><img src="/_ressourcen/uploads/coba_rechnung-212x300.gif" alt="Ein auf den ersten Blick als dringend fällige Rechnung aufgemachtes Werbeschreiben der Commerzbank an Privatkunden wie mich. Man spekuliert offenbar, daß der groß gedruckte Ausdruck &quot;Rechnung&quot; Aufmerksamkeit erregen wird." title="Peinlich: Mit Schuldgefühlen Aufmerksamkeit erregen - wer hat schon gerne offene Rechnungen?" width="212" height="300" class="blackborder alignleft size-medium wp-image-1622" /></a></p>
<p>Eine &#8220;Rechnung&#8221;. Das großgeschriebene Wort &#8220;Rechnung&#8221; soll mich erschrecken. Denn &#8211; so meinen durchschnittlich begabte und dank Krawatte (oder Pariser Schwulettenschal) am Frischluftbezug gehinderte Marketingrosetten &#8211; der gemeine, gerade noch einem halbwegs einträglichen Einkommen vertraute Spießbürger würde nichts mehr scheuen, als dieses ihn an die unangenehme noch nicht beglichene Verbindlichkeit gemahnende Wörtchen. Es soll mich anhalten, schnell und fiebrig den gesamten Inhalt des unappetitlichen, Finanzdienstleistungen irgendeiner Art anpreisenden Schmierwerks zu lesen. Und, natürlich, einem gerade noch rechtzeitigen psychologischen Dreh vom erschrockenen ins wahlweise verunsicherte oder renditegeile Wesen den Weg bereiten.</p>
<p>Nun, als Mensch, der grundsätzlich und bei jeder Gelegenheit bestrebt ist, aus der Zitrone des Lebens einen Zitronenbranntwein zu machen, werde ich auch diese Herausforderung annehmen. Ich werde meinerseits eine Rechnung machen. Eine, die mir aufzeigen möge, was es da an Alternativen zur seit über zwanzig Jahren vermeintlich vertrauten Hausbank gibt.</p>
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		<title>Wir lieben, äh, Ihr Bargeld</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 11:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich beim Besuch eines jener todschicken und bisweilen an, pardon, rein von der Dimension Speers Germania-Planungen nicht gänzlich unverwandten Edeka-E-Center durch viel zu lautes und obendrein permanent von penetranten Produktwerbespots unterbrochenes &#8220;Einkaufsradio&#8221;-Gedudel zusätzlich an der ohnehin durch das verwirrend gestaltete und (viel zu) umfangreiche Sortiment bereits gestörten plangemäßen und zielstrebigen Durchführung eines Einkaufs vorsätzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich beim Besuch eines jener todschicken und bisweilen an, pardon, rein von der Dimension Speers Germania-Planungen nicht gänzlich unverwandten Edeka-E-Center durch viel zu lautes und obendrein permanent von penetranten Produktwerbespots unterbrochenes &#8220;Einkaufsradio&#8221;-Gedudel zusätzlich an der ohnehin durch das verwirrend gestaltete und (viel zu) umfangreiche Sortiment bereits gestörten plangemäßen und zielstrebigen Durchführung eines Einkaufs vorsätzlich gehindert werde, nur, um an der Kasse angesichts &#8220;leider defekter&#8221; EC-Karten-Zahlterminals und der grundsätzlichen Nichtakzeptanz von Kreditkarten (die man, ja, auch heute noch!, im Bedarfsfall ganz legal mittels der altbewährten mechanischen Ritsch-Ratsch-Apparate entgegennehmen könnte, wenn man nicht zu geizig für die Provisionen an Visa &#038; Co. wäre) von der bemitleidenswerten studentischen Aushilfe um mein eigentlich für wichtigere Dinge zurückbehaltenes letztes Bargeld angegangen werde, um von demselben attraktiven Fräulein letztlich &#8211; natürlich nicht persönlich und auch nur auf Anweisung &#8211; wegen der Grundannahme, daß Kunden grundsätzlich und in gelebter Demonstration der beliebten Kostenloskultur des Internetzeitalters Plastik-Einkaufskörbchen mit Nach Hause nehmen, eben dieses Körbchen für den nicht mal 20 Meter weiten Weg zum Kraftwagen verweigert zu bekommen, dann weiß ich eines mit Sicherheit: <em>Wir lieben Lebensmittel</em> habt Ihr Euch nur deshalb als (in der Regel im Anschluß an einen rasend kecken, frechen, witzigen Werbclip vogetragenen) Slogan ausgewählt, weil <em>wir lieben Kunden (und vertrauen ihnen)</em> noch weniger der Wahrheit entsprochen hätte. </p>
<p>Wenn Ihr jetzt noch in der Werbung tut, was an der Kasse sowieso geschieht, nämlich &#8220;Lebensmittel&#8221; gegen &#8220;Bargeld&#8221; tauscht, komme ich vielleicht einfach aufgrund dieser eklatanten Ehrlichkeit doch noch mal wieder. Bis dahin: Nicht.</p>
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		<title>Diagnose: Nervenarsch</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 12:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hast Du auch schon mal was bei &#8220;DocMorris&#8221; bestellt? Ja? Na hoffentlich ist das nicht zu lange her. Sonst wirst Du nämlich, egal ob Du Dir das vorher verbeten hast oder nicht, per Werbe-Spam-Email schriftlich ermahntvom Kundenservice freundlich erinnert, daß es mal langsam wieder Zeit dafür ist.
Empfehlung des Tages: Wenn unvermeidbar, dann am besten nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast Du auch schon mal was bei &#8220;DocMorris&#8221; bestellt? Ja? Na hoffentlich ist das nicht zu lange her. Sonst wirst Du nämlich, egal ob Du Dir das vorher verbeten hast oder nicht, <del>per Werbe-Spam-Email schriftlich ermahnt</del><ins>vom Kundenservice freundlich erinnert</ins>, daß es mal langsam wieder Zeit dafür ist.</p>
<p>Empfehlung des Tages: Wenn unvermeidbar, dann am besten nur mittels <a href="http://www.spaml.de">E-Müll-Account</a> dort einkaufen. Ich lasse es allerdings schon aus Prinzip in Zukunft ganz und gebe mich einmal mehr der Frage hin, was Firmen dazu treibt, dermaßen dämliche Leute einzustellen, denen in ihrer puren Zahlen- und Erfolgsbonusnot nichts besseres einfällt, als harmlose Menschen und vor allem: an sich zahlungswillige Kunden zu belästigen.</p>
<p>Lustiger Nachtrag dazu: Die oben genannte Spam-Email hatte den wunderschönen Betreff &#8220;Sagen Sie uns Ihre Meinung!&#8221;. Lieber Doc Morris, das ist hiermit &#8211; hoffentlich angemessen &#8211; geschehen.</p>
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		<title>Wolle Rose kaufe?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/09/10/wolle-rose-kaufe/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 10:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reich]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich betreibe neben diesem Freizeitvergnügen hier im Internetz auch noch Projekte, von denen ich mindestens Kostenneutralität, gerne aber auch Mehreinnahmen erwarte oder erhoffe.
Vorhin stolperte ich über die in diesem Zusammenhang interessante Frage, wie viel Geld Webmaster durch Werbeblocker verlören, die auch hier aufgegriffen wird, wo ich sie bereits kommentiert habe.  Die Frage läßt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betreibe neben diesem Freizeitvergnügen hier im Internetz auch noch Projekte, von denen ich mindestens Kostenneutralität, gerne aber auch Mehreinnahmen erwarte oder erhoffe.</p>
<p>Vorhin stolperte ich über die in diesem Zusammenhang interessante Frage, <a href="http://t3n.de/news/untersuchung-viel-geld-verlieren-webmaster-adblocker-279287/">wie viel Geld Webmaster durch Werbeblocker verlören</a>, die auch <a href="http://www.geld2null.de/2010/09/wie-viel-geld-verlieren-webmaster-durch-adblocker/">hier</a> aufgegriffen wird, wo ich sie <a href="http://www.geld2null.de/2010/09/wie-viel-geld-verlieren-webmaster-durch-adblocker/#comment-43">bereits kommentiert</a> habe.  Die Frage läßt sich übrigens auch umdrehen bzw. <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/09/09/wie-viel-geld-verlieren-unternehmen-durch-e-mail-spam-filter/">anders stellen</a>, zum Beispiel: <em>Kann man mit Werbung im Internetz Geld verdienen und wenn ja, wie?</em> </p>
<p>Als einstigem Werbe- und Vertriebsmenschen scheint mir dabei die Analogie zum Verkaufen im realen Leben hervorragend geeignet. Zwar will ich mit meinem Internetangebot nicht selbst beispielsweise Schlankheitspillen verkaufen, wohl aber profitiere ich davon, wenn meine Leser das tun, vereinfacht kann man also durchaus davon ausgehen, daß ich versuche, mittels meiner Inhalte irgendwelche Artikel oder Dienstleistungen zu verkaufen. Und wie im realen Leben gibt es auch in dessen virtuellen Pendant verschiedene &#8211; mehr oder weniger bewährte &#8211; Methoden.<span id="more-1556"></span></p>
<h2>Die Schrotflinte</h2>
<p>Sie vertreibt grundsätzlich Dinge, die man entweder längst hat, die man aus gutem Grund nicht mehr hat oder die man erstens aus Prinzip und zweitens erst recht nicht von einem Störenfried haben will. Vor allem aber vertreibt sie Kunden. </p>
<p>Eine klassische Schrotflinte ist die Drückerkolonne. Diese nutzt gerne mal die Genervtheit ihrer unfreiwilligen Kunden aus, verspricht grundsätzlich das Blaue vom Himmel und lebt im Grunde davon, daß immer wieder mal jemand keinen anderen weg weiß, als zu unterschreiben, damit endlich Ruhe ist (und trotz allen guten Vorsätzen den rechtzeitigen Widerruf vergißt).</p>
<p>Ebenfalls zur Gattung der Schrotflinte gehört die <em>Heute mal zwanzig Jahre die Berliner Morgenpost gratis abonnieren?</em>-Truppe, für die mir gerade der Fachbegriff nicht einfällt. Sie blockiert grundsätzlich etwas, wo man eigentlich gerade hinwollte: Den Ausgang des Supermarkts, den einzigen freien Durchgang zum angestrebten Geschäft in der Fußgängerzone oder die Treppe zum Bahnsteig. Und damit entspricht sie ziemlich genau ihrem virtuellen Pendant, der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Layer_Ad">Layer-Werbung</a>. Nicht nur will sie einem etwas verkaufen, an dem man in der Regel gerade wirklich keinen Bedarf hat (Strom, DSL, Handyvertrag), sondern sie versucht es auch noch in dem Moment, da man sich gerade über Bierbrauen, Brustwarzenpiercings oder Badeseen informieren möchte und indem sie einen genau daran mal mehr, mal weniger unverschämt hindert.</p>
<p>Die Streuwirkung von Layerwerbung ist, gleich jener der Schrotflinte, immens. Natürlich ist sie das. Wie jede Werbe- oder Verkaufsmaßnahme, die nach dem steinzeitlichen Motto &#8220;viel hilft viel&#8221; handelt. Sie ist sowohl für den Werbenden ein Schuß ins (bzw. in Richtung des) Knie als auch für den Werbeflächenbereitsteller: Würdest Du Deinen bestehenden DSL-Anschluß mal eben wechseln, weil ein bemitleidenswerter Ex-Junkie dir da <em>wat janz tollet</em> bis an die Haustür bringt? Oder auf den Badesee verzichten, weil es bei 2&#038;2 gerade den besten DSL-Tarif aller Zeiten gibt? Und vor allem: Kommst Du gerne noch mal in eine Fußgängerzone, in der Du alle zwanzig Meter von Sammelbüchsenträgern (&#8221;für die Tiere&#8221;) und Zeitungsaboverschenkern behelligt wirst, zumal, wenn im Falle des Internets die nächste &#8220;Fußgängerzone&#8221; nur einen Klick entfernt ist?</p>
<h2>Der Marktschreier</h2>
<p>Ihn gibt es, seinem Namen trotzend, nicht nur auf dem Wochenmarkt. Es gibt ihn im Supermarkt ebenso wie im Kaufhaus, es gibt ihn in Fleisch und Blut oder mit (meist verriegeltem) Ausschaltknopf. Mal krakeelt er mittels Mikrofon über einzigartige Schmuckangebote, mal beschreit er Kraft seines naturgegebenen Stimmorgans aus voller Kehle die Preiswürdigkeit seiner Fische (, Erdbeeren, Leuchtarmbänder&#8230;) und mal steht er alle zehn Baumarkt-Regalmeter zwischen den Dingen, die Dich interessieren und die Du Dir eigentlich mal ganz in Ruhe aus der Nähe ansehen wolltest und hindert Dich in kakofonem Chor mit seinen Kollegen mittels in Endlosschleife und mit voller Lautstärke abgespieltem VHS- oder DVD-Video daran, auch nur einen sinnvollen Gedanken zu Ende zu denken.</p>
<p>Im Internetz klebt er, ähnlich den &#8220;automatischen Verkaufsberatern&#8221; im Baumarkt, in der Regel zwischen und neben dem Text, den Du gerade versuchst, zu lesen und zu verstehen und will nur eins: Deine Aufmerksamkeit komplett auf sich ziehen. Genau wie die restlichen seiner 20 Kollegen pro Bildschirmseite, mit denen er um die Wette zappelt, blinkt, rotiert und piepst. Ich weiß nicht, wie es Dir geht &#8211; ich kriege davon Augenkrebs und meine Therapie wird sicher nicht darin bestehen, eines der dergestalt aufgedrängten Angebote mal unter die Lupe zu nehmen. Ich mache es da stattdessen genau wie im Baumarkt. Entweder, ich schaffe es durch Steckerziehen (oder selbst gebaute Werbefilter) doch noch die zur Konzentration auf den eigentlich gesuchten Artikel nötige Ruhe herzustellen, oder ich gehe und komme vermutlich nicht gleich morgen wieder.</p>
<h2>Der Marktsteher</h2>
<p>Er steht da, seit Jahr und Tag. Und bietet $irgendwas an. Irgendwas, das mich entweder nicht interessiert oder von dem ich nicht erkennen kann, daß es mich interessieren könnte, da er löblicherweise mich nicht anspricht, ich ihn aber auch nicht interessant genug finde, um meine Zeit der Frage, was er denn da habe, zu opfern (schon allein aus Furcht, daß, wenn das Eis erst durch meine Aktion gebrochen ist, eine Zeugen-Jehovas-Wachturm-Situation entstehen könnte).</p>
<p>In der schönen neuen Onlinewelt findet er sein Abbild in entweder willkürlich-statisch oder nach dem Zufallsprinzip eingeblendeten Text- und Bildanzeigen, die zwar nicht ganz so sehr nerven, einem dafür aber fast nie etwas gerade passendes zu bieten haben.</p>
<h2>Der Zuhörer</h2>
<p>Stell Dir mal vor: Da gehst Du in den Fahrradladen, weil bei Deinem Rad die Gangschaltung ruckelt. Während der Typ in dem Laden das Teil prüft und in Ordnung bringt, kommt Ihr ins Gespräch. Von den Berggängen geht es über Deine letzte Tour und die Umwege, die Du wegen schlechter Radwegkarten gefahren bist und die mit der hakeligen Schaltung besonders unbequem waren. Und wie Du schließlich mit nunmehr intaktem Drahtesel den Laden verläßt, gibst Du Deine Wohnadresse in das Fahrradnavigationssystem ein, das sich seit fünf Minuten nagelneu an Deinem Lenker befindet.</p>
<p>Bereust Du diesen Kauf? Wohl kaum. Denn der, der dich zu ihm verleitet hat, hat das einzig Richtige getan: Er hat Dich ernst genommen, Dir vor allen Dingen erst mal gegeben, was Du ursprünglich wolltest, hat sich dann mal angehört, was Dich sonst noch bewegt und warum und hat Dir ganz nebenbei ein Angebot gemacht, auf das Du im Grunde selbst schon gewartet hast. </p>
<p>Klar: Natürlich geht es hier um kontextsensitive Werbung. Und die funktioniert inzwischen hervorragend. In Gestalt von Werbebannern und Linkblöcken sowieso, und auch die Anfangs noch sehr unbeholfene Kontextlink-Werbung (die selbsttätig bestimmte Begriffe des Inhalts mit Links zu vermeintlich geeigneten Werbepartnern hinterlegt) funktioniert inzwischen immer besser. </p>
<p>Auf Rezeptseiten für Sahneeis kann ich, um den Bogen zu schließen, Schlankheitspillen bestellen (Mist, ertappt!). Auf einer Infoseite über selbstgemachtes Roggenbrot erhalte ich sowohl Roggenmehl als auch eine brauchbare Knetmaschine. Und ich werde mich nicht nur nicht belästigt fühlen, sondern im Idealfall das ganze noch als Teil der Kompetenz des Seitenanbieters werten und gerne wiederkommen.</p>
<p>Es muß dabei übrigens nicht immer ein Netzwerk wie Google Adsense sein. Bisweilen können direkte Kooperation durchaus für beide Seiten wirksamer sein. Andererseits verwendet beispielsweise Google Techniken, die nicht nur den Inhalt der werbenden Seite, sondern auch das Surfverhalten des sie lesenden Kunden auswerten und beides zu einer möglichst passenden Link- und Bannersammlung verschmelzen. Daß es bei dieser Technik einiges zu hinterfragen gibt, will ich gar nicht abstreiten. Aus Sicht der Beteiligten (Kunde, Werbender und Mittler) ist es jedoch, solange es nicht mißbraucht wird, die zweifelsfrei beste Methode.</p>
<h2>Will sagen?</h2>
<p>Mein Fazit und meine Antwort auf die Eingangsfrage lautet folglich: Natürlich kann man mit Internetzwerbung Geld verdienen. Sicher auch mit der falschen. Da aber von einem guten Geschäft grundsätzlich alle Beteiligten etwas haben, führt an individuell zugeschnittener Werbung bis auf weiteres kein Weg vorbei. Es war noch nie eine gute Idee, potentielle Kunden mit irgendetwas zu belästigen oder gar sie unter Zugzwang zu setzen. Wer diese schon in der analogen Welt zweifelhaften Methoden auch nur ansatzweise in ein internationales Sofortmedium wie das Internet übertragen will, ist nicht nur realitätsimmun, sondern vor allem zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Ach ja &#8211; neben all den genannten Verkäufern gibt es noch einen anderen Typen, dem möglicherweise sogar die (digitale) Zukunft gehören könnte:</p>
<h2>Der Idealist</h2>
<p>Er wird gerne belächelt. Oder betitelt, wahlweise als &#8220;harmloser Spinner&#8221;, &#8220;armer Irrer&#8221;, &#8220;Weltverbesserer&#8221; oder auch mal &#8220;Kommunist&#8221;. Was hat er getan? Er hat seinen &#8211; potentiellen! &#8211; Kunden vertraut. Er hat ihnen eine Leistung erbracht und ihnen deren Nutzung ohne Bedingung und ohne Pflicht zur Gegenleistung ermöglicht. Alles, was er tut, ist, hinterher mit dem Hut rumzugehen. </p>
<p>Ich habe mir den Vergleich mit dem Straßenmusikanten oder dem im Schutz der Rotphase mit schmutzigem Gerät ungefragt Windschutzscheiben verschmierenden Punker erspart, denn es geht hier eben nicht um aufgedrängte, sondern bereitgestellte Leistung. Und ich bin fest davon überzeugt, daß es genug Nutzer gibt, die bereit sind, ein für sie irgendwie wertvolles Angebot im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu honorieren.</p>
<p>Daß ich damit nicht alleine bin und auch nicht der erste, zeigen Projekte wie &#8220;Flattr&#8221; und die Tatsache, daß viele Projekte mit &#8220;Spenden&#8221;-Funktionen über &#8220;Paypal&#8221; durchaus (gemessen an der bisher geringen Verbreitung dieser Modelle) vorzeigbare Einnahmen erzielen.  Allerdings bleibt abzuwarten, ob eine derart revolutionäre Umkehr des bislang besonders in Deutschland festgefügten Vertrauensmodells zwischen Kunde und Anbieter auch in großem Stil erfolgreich sein wird.</p>
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		<title>Wir machen das mit den Fähnchen.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sprach der Marketing-Schlipsträger nach dem Beratungsgespräch mit dieser Social-Dingsbums-Expertenagentur zum Chef:
Wir müssen da jetzt auch rein, in dieses Twitter.
Gesagt, getan.

Sie sehen: So einfach funktioniert das mit diesem Social-Dingsbums-Dings. Und schon ist man auf der Höhe der Zeit.
(Natürlich sollte man währenddessen nicht vergessen, die bewährten Methoden der UmsatzausweitungKundenpflege einzusetzen, wie beispielsweise Telefonakquise, die, als &#8220;Serviceanruf&#8221; der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sprach der Marketing-Schlipsträger nach dem Beratungsgespräch mit dieser Social-Dingsbums-Expertenagentur zum Chef:</p>
<blockquote><p>Wir müssen da jetzt auch rein, in dieses Twitter.</p></blockquote>
<p>Gesagt, getan.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/alice_dsl_goes_twitter.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/alice_dsl_goes_twitter-300x233.jpg" alt="Bildschirmfoto: Inoffizieller Twitter-Account für Alice Deutschland, dessen einziger Tweet am 12. Mai 2009, also 15 Monate vor diesem Artikel, erfolgte und besagt, daß hier &quot;noch&quot; wenig los sei, aber man ja schon mal folgen könne" title="" width="300" height="233" class="blackborder alignleft size-medium wp-image-1523" /></a></p>
<p>Sie sehen: So einfach funktioniert das mit diesem Social-Dingsbums-Dings. Und schon ist man auf der Höhe der Zeit.</p>
<p>(Natürlich sollte man währenddessen nicht vergessen, die bewährten Methoden der <del datetime="2010-08-27T12:07:08+00:00">Umsatzausweitung</del><ins datetime="2010-08-27T12:07:08+00:00">Kundenpflege</ins> einzusetzen, wie beispielsweise Telefonakquise, die, als &#8220;Serviceanruf&#8221; der &#8220;Alice-Kundenbetreuung&#8221; getarnt, Werbeanrufsverweigerern wie mir dann jene tollen O2-Mobilfunk-Kombitarife andrehen soll, die ich schon in Form von Surf-Stick-Gutscheinen per Post nicht haben wollte. Jedenfalls, wenn man Wert darauf legt, daß solche Kunden das als willkommenen Anlaß sehen, den bisher hinausgeschobenen Wechsel des Providers endlich mal in Angriff zu nehmen.)</p>
<p>Ja, ich weiß. Es kann ja durchaus sein, daß der Account gar nicht der Firma Hansenet/Telefonica gehört. Und das tolle ist: Wenn dem so wäre, wäre es ja <em>noch</em> peinlicher.</p>
<p>Nachtrag vom Juli 2011 sowie fürs Protokoll und für die Suchmaschine: Unter der Rufnummer <a href="http://www.google.com/search?q=02311892873">02311892873</a> betreibt die Firma selbst oder, was ich eher vermute, ein externes &#8220;Call Center&#8221; auch weiterhin aufs emsigste Kaltakquise, weiterhin als Serviceanruf tarnt. Teilweise ruft man über Wochen hinweg etliche Male täglich an, natürlich ohne eine Nachricht zu hinterlassen und verweigert, sobald der Angerufene drangeht und nach dem Namen der tatsächlich anrufenden Firma fragt, konsequent die Auskunft. </p>
<p>Den Dialog, der sich nach meiner Notiz des Familiennamens des Anrufers entspann, möchte ich euch schon jetzt in Teilen nicht vorenthalten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und jetzt bitte die Firma, für die Sie arbeiten.&#8221;<br />
&#8220;Äh, na Alice.&#8221;<br />
&#8220;Nein, die Firma, die Ihnen ganz konkret Gehalt und/oder Provision für diesen konkreten Telefonanruf zahlt.&#8221;<br />
&#8220;Das weiß ich gerade nicht, wie meinen Sie das?&#8221;<br />
&#8220;So wie ich es gefragt habe. Die Firma, deren Name auf dem Kontoauszug über der Buchung steht, die Ihnen am Monatsende, so hoffe ich für Sie, einen Entgelteingang als Ausgleich für die von Ihnen durchgeführte nicht erwünschte Belästigung ausweist.&#8221;<br />
&#8220;Das kann ich gerade nicht nachsehen, ich bin ja im Büro.&#8221;<br />
&#8220;Umso besser. Ich warte am Telefon, während Sie vor die Tür gehen und mal nachsehen, was auf dem Klingelschild steht.&#8221;</p></blockquote>
<p>So und anders ging es noch eine Weile weiter, ohne daß ich den Namen erfuhr. Das ist aber auch nicht nötig. Denn sowohl die Anzeige bei der Bundesnetzagentur als auch eine ausführliche Datenbestandsauskunftsanforderung nach BDSG und einige andere kleine Nettigkeiten sind bereits auf dem Weg. Ich werde dazu noch ausführlich berichten.</p>
<p>Nur eins finde ich ausgesprochen bemerkenswert: Die Portokosten &#8211; denn eine Anzeige per Fax oder gar Internet ist der Bundesnetzagentur nicht willkommen &#8211; für die Anzeige einer Belästigung, die sich gegen mich richtet und die nebenbei einen nicht unerhebliches strafrechtliches Vergehen bedeuten kann, trägt &#8211; ganz im Sinne des neoliberalen Denkkonzepts, dessen Kind ja auch diese &#8220;Agentur&#8221; ist &#8211; nicht etwa der, der den Gesetzesverstoß begeht, sondern der Belästigte. Bei 55 Cent pro Anzeige und vorsichtig geschätzt wenigstens 133.700 provisionsgesteuerten Belästigungscallcentern in bzw. für/gegen Deutschland leuchtet ein, wer da in den meisten Fällen den längeren Atem haben wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles in Obi?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/08/18/alles-in-obi/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 19:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Nö. Liebe orangene Biberschwänze: Als ich mir gestern wieder mal an der langen &#8220;Service&#8221;-Schlange eurer hiesigen Filiale die Beine in den Arsch stehen durfte und währenddessen Zeuge völlig überforderter Blondinen wurde, die aus lauter Hektik ausländisch anmutende Kunden barsch mit &#8220;hierbleiben!&#8221; und &#8220;sie müssen HIER bezahlen!&#8221; und ähnlich militanten Ansagen bedachten, Mitarbeiter vor versammelter Mann- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nö. Liebe orangene Biberschwänze: Als ich mir gestern wieder mal an der langen &#8220;Service&#8221;-Schlange eurer hiesigen Filiale die Beine in den Arsch stehen durfte und währenddessen Zeuge völlig überforderter Blondinen wurde, die aus lauter Hektik ausländisch anmutende Kunden barsch mit &#8220;hierbleiben!&#8221; und &#8220;sie müssen HIER bezahlen!&#8221; und ähnlich militanten Ansagen bedachten, Mitarbeiter vor versammelter Mann- und Kundschaft rundmachten und auf die kleinste Bitte völlig überfordert, aber auf keinen Fall bemüht explodierten, wurde mir klar: Nicht nur Pommes steht &#8220;Rotweiß&#8221; hervorragend, auch mir hat Rotweiß die Probleme, die ich eigentlich mit Euch hatte, gleich mitgelöst. In diesem Sinne: Schüß!</p>
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		<title>Griff ans Klo</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/08/09/griff-ans-klo/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[man spricht deutsh]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich sowas

sehe, möchte ich sowas

am liebsten zurückgeben.
Weil es mich extrem ankotzt, als zahlender Kunde per se erst mal wie ein notorischer Betrüger oder, hier passender, Bescheißer eingestuft zu werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich sowas</p>
<p><a clas="nohover" href="/_ressourcen/uploads/IMAG0031.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0031-300x225.jpg" alt="Ein Warnhinweis, der besagt, daß, wenn man auch nur irgendwas mit dem gekauften Artikel anstellt, es keine Garantier mehr gebe." title="Anders ausgedrückt: Sie durften schon zahlen, was wollen Sie eigentlich noch?" width="300" height="225" class="blackborder alignleft size-medium wp-image-1472" /></a></p>
<p>sehe, möchte ich sowas</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/IMAG0032.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0032-225x300.jpg" alt="Die neu gekaufte Scheißhausbrille, auf der dieser Hinweis in grellem Rot prangte" title="Alles in allem: Drauf geschissen!" width="225" height="300" class="blackborder alignleft size-medium wp-image-1473" /></a></p>
<p>am liebsten zurückgeben.</p>
<p>Weil es mich extrem ankotzt, als zahlender Kunde per se erst mal wie ein notorischer Betrüger oder, hier passender, Bescheißer eingestuft zu werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Immodoof</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/06/03/immodoof/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 18:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmer Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nö. Ich versuch&#8217;s einfach mit nem anderen Immobiliendienst. Danke für Euer Verständnis.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/immodoof.jpg" alt="&lt;www.immobilienscout24.de&gt; Unsere Kartendarstellung ist derzeit nicht kompatibel mit Ihrem Browser. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Browser. Wir danken für Ihr Verständnis." title="" width="589" height="222" class="borderless" /></p>
<p>Nö. Ich versuch&#8217;s einfach mit nem anderen Immobiliendienst. Danke für Euer Verständnis.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ausgezwitschert</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/05/04/ausgezwitschert/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 05:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übel]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgegen anderen Sozial-Dingens-Angeboten fand ich &#8220;Twitter&#8221; wirklich unterhaltsam. Sozusagen der Burger unter den Netz-zwei-null-Geschichten: Schnell bestellt, schnell serviert, schnell ge- und wieder vergessen (und manchmal im Nachhinein Reue und/oder Bauchschmerzen ob leichtfertig hinzugegebenen Senfes).
Schon länger gewundert hat mich das etwas eigentümliche Verhalten des Dienstes gegenüber Nutzern (wie mir), die SSL nicht nur als tolle Sache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen anderen Sozial-Dingens-Angeboten fand ich &#8220;Twitter&#8221; wirklich unterhaltsam. Sozusagen der Burger unter den Netz-zwei-null-Geschichten: Schnell bestellt, schnell serviert, schnell ge- und wieder vergessen (und manchmal im Nachhinein Reue und/oder Bauchschmerzen ob leichtfertig hinzugegebenen Senfes).</p>
<p>Schon länger gewundert hat mich das etwas eigentümliche Verhalten des Dienstes gegenüber Nutzern (wie mir), die SSL nicht nur als tolle Sache betrachten, sondern auch nutzen, wann immer es geht (Gründe genug gibt es dafür ja, seien es nun cyberkriminelle Zeitgenossen in Fernost oder solche in Bundesbehörden): Für die Anmeldung wird man nicht nur nicht, wie bei ordentlichen Anbietern gemeinhin üblich, auf eine mittels https-Protokoll gesicherte Seite umgeleitet. Im Gegenteil: Ruft man zur Anmeldung explizit die Anmeldeseite über https auf, wird man, sofern man die dann folgende Warnung über ein &#8220;falsches&#8221; (in Wirklichkeit nur dilettantisch konfiguriertes) Serverzertifikat zur Kenntnis nimmt und fortfährt, unmittelbar nach der Paßworteingabe sogar dediziert auf eine unverschlüsselte Verbindung zurückgeleitet.</p>
<p>Letzteres wäre im Grunde hinnehmbar (und verständlich, erzeugt doch eine verschlüsselte Verbindung dem Hoster nun mal deutlich mehr Datenlast als eine transparente), begleitete nicht &#8211; und das ist der für mich neue und zugleich erschreckende Aspekt &#8211; sofort und permanent ein sessionunabhängiges Cookie, mit dem jeder, der seiner habhaft wird, sich so lange in meinem Namen beim Dienst anmelden könnte, bis ich mein Paßwort einst ändere (sofern ich das dann noch kann), jeden weiteren Aufruf. (<a href="http://seclists.org/fulldisclosure/2010/Apr/430">Details dazu gibt es hier.</a>)</p>
<p>Welche Schlüsse mag (kann, muß) man daraus ziehen? </p>
<ol>
<li>Ich behaupte mal, man muß auch im vernetzten Zeitalter, will man mit einer Idee gnadenlos und auf Teufel komm raus reich und berühmt werden,</p>
<ul>
<li>entweder <a href="http://www.chip.de/news/Prozess-Wird-Facebook-geschlossen_28161334.html">rotzfrech sein und stabile Ellenbogen haben</a>,</li>
<li>in der Lage sein, alle Bedenken (&#8221;aber was wäre, wenn ein böswilliger Benutzer&#8230;&#8221;) und <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/neues-datenleck-bei-schuelervz/">ihre Träger zu ignorieren</a> (&#8221;Hauptsache die Software läuft endlich&#8221;),</li>
<li>gleich einem Rennpferd scheuklappengeschützt einen Blick ausschließlich für das simple Ziel (oft genug: &#8220;Erster sein!&#8221;) haben,</li>
<li>sich nicht zu sehr mit dem Verhalten eingesetzter fertiger Softwarebibliotheken auseinandersetzen.</li>
</ul>
</li>
<li>SSL ist wichtig, Mißtrauen gegenüber vermeintlich professionellen Anbietern ist noch viel wichtiger.</li>
<li>Vorsicht mit dem, was ich an persönlichen Daten wo auch immer paßwortgeschützt speichere, ist noch viel schwieriger zu realisieren, als ich ohnehin schon immer dachte.</li>
</ol>
<p>Wie dem auch sei, man soll ja alles negativ und pessimistisch sehen: Ich werde dem zum Dank tun, was ich schon die letzten Tage getan habe &#8211; mich mit Freude wieder mehr und öfter hier auslassen.</p>
<p>(<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b521b061">Via</a>)</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Ohne, daß ich da irgendwo irgendwas zu gelesen hätte, fiel mir die Tage eher versehentlich auf, daß nicht nur das mit dem unverschlüsselten Redirect wie durch Geisterhand plötzlich verschwunden ist &#8211; gesichert angemeldet, gesichert verbunden &#8211; sondern plötzlich auch das Zertifikat zu stimmen scheint. Wäre auch seltsam gewesen, wenn ausgerechnet ein Medium, über das immer noch regelmäßig Firmen in ihrer Unfähigkeit stolpern ohne daraus zu lernen, plötzlich dasselbe getan hätte. Recht so.</p>
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		<title>Billich willich. Nicht.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Das mußte mal gesagt werden!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muß das einfach mal schreiben, quasi aus sich potenzierend gegebenen Anlässen:
Liebe Zentraleinkäufer welchen Handelskonzerns auch immer: Steckt Euch bitte Euren #@$§%§# Chinaschrott in den von den Euch umgebenden Speichelleckern säuberlichst geschleckten Hintern! Danke!
Zum besseren Verständnis hier nur die Liste der (in jedem Sinne!) letzten sinnlosen Geldausgaben im Großmarkt meines künftigen Mißtrauens (der mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muß das einfach mal schreiben, quasi aus sich potenzierend gegebenen Anlässen:</p>
<p><big>Liebe Zentraleinkäufer welchen Handelskonzerns auch immer: Steckt Euch bitte Euren #@$§%§# Chinaschrott in den von den Euch umgebenden Speichelleckern säuberlichst geschleckten Hintern! Danke!</big></p>
<p>Zum besseren Verständnis hier nur die Liste der (in jedem Sinne!) letzten sinnlosen Geldausgaben im Großmarkt meines künftigen Mißtrauens (der mit den fünf gelben Buchstaben auf blauem Grund, und das ist logischerweise nicht IKEA):</p>
<ul>
<li>Deckenfluter, 35 Euro: Binnen zwei Jahren vier mal getauscht, immer wieder kaputt.</li>
<li>Fahrradstandpumpe: 10 Euro. Einmal getauscht, beide Male Schrott.</li>
<li>Fahrradhandpumpe Mini: 4 Euro, dreimal gekauft, dreimal Schrott.</li>
<li>Zeitschaltuhr mechanisch, 2 Euro, dreimal gekauft, dreimal Schrott.</li>
<li>Zeitschaltuhr digital, 7 Euro, nach nur einem Mal Schrott aufgegeben aus Zeitmangel.</li>
<li>Rucksack, 15 Euro: Nach sechs Monaten komplett im Arsch, Aussage des Abteilungsleiters: &#8220;Sie können für den Preis doch nicht zwei Jahre Haltbarkeit erwarten!&#8221;</li>
<li>Fahrradhelm, 20 Euro, einmal getauscht, zweimal Schrott. Ich habe jetzt ein Markenprodukt für 35 Euro. Super.</li>
</ul>
<p>Eigentlich wäre die Moral von der Geschichte simpel: Hochwertige Markenware im Fachhandel kaufen und gut. Das Dumme ist nur: Bei Fahrradsachen mag das noch funktionieren, das habe ich auch bereits mit Erfolg überprüft. Bei Elektrokabeln wie jenem, das ich am Entfachen eines Küchenbrandes heute nur durch zufällige Anwesenheit und folgerichtiges Stromlosmachen am Sicherungskasten hindern konnte, stehen ordinäre Verbraucher wie ich vor einem Bezugsquellenproblem. Denn der vermeintliche Elektrofachhändler kauft sein Geraffel längst bei den gleichen dubiosen Asia-Großhändlern ein, wie es auch der Baumarkt mit dem Biber tut. An ordentlich hergestellte Ware käme ich also mit viel Glück noch, wenn ich selbst Elektriker wäre &#8211; oder mir für jedes Steckdosendistanzproblem einen ins Haus holte. </p>
<p>Merke: Dahin haben wir uns mit dem lächerlichen Glauben an &#8220;Geiz ist geil&#8221; selbst gebracht. Glückwunsch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mir stinkt&#8217;s!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der soeben eröffneten Rubrik &#8220;Kunden vergraulen, leicht gemacht&#8221; lesen Sie heute:
Ausräuchern &#8211; seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel &#8211; einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. 
Mal abgesehen davon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der soeben eröffneten Rubrik &#8220;Kunden vergraulen, leicht gemacht&#8221; lesen Sie heute:</p>
<p><strong>Ausräuchern</strong> &#8211; seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel &#8211; einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. <span id="more-841"></span></p>
<p>Mal abgesehen davon, daß ich &#8211; langjähriges Kundenverhältnis schon wohlwollend abgezogen &#8211; kurz vor dem asthmatischen stand: Aus Eurem vergasten Regal kommt mir (bzw.: meinen Buckligen) nichts mehr in den <em>Freßnapf</em>. </p>
<p>Seht es positiv: Ab sofort ist noch mehr Zeit zum Rauchen, ohne <a href="/2010/01/09/wir-werden-alle-erfrieren/">bei der tödlichen Wetterlage</a> vor die Tür zu müssen. So habt Ihr was davon und ich auch: Das Spielzeug, was ich heute kaufen wollte, gibt&#8217;s im ebenfalls bewährten Versandhandel für knapp die Hälfte. </p>
<p>Ach ja: Die Methode klappt auch prima im Büdchen an der Ecke, ich schwöre: Bei der Tankstelle gegenüber nehmen sie mir zwar nicht die Atemluft, aber dafür mein Plastikgeld. Ihr seht: Echt eine zündende Idee, dieses Rauchen. Ruhige Schicht noch!</p>
]]></content:encoded>
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