Dichtgewebtes Textil, bei dem kaum eine geordnete Struktur zu erkennen ist. Sehr undurchlässig und daher im inneren kuschlig warm. Besonders geschätzt von Pantoffelhelden.
12. Mai 2010
…danke für jeden neue MarkEuro!
Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:
Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.
(Sollte eigentlich länger und “lustiger” werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)
Kommentare (1) |
Abgelegt unter: Macht sie weg! — Tags:Abgezockt, Angst!, Asozial, CDU, Deutschland, Filz, Fremdscham, Führer, Kapitalismus, Merkbefreiung, Politik, unfähig — von DavidBLN um 11:23
12. Februar 2010
Wenn … in Deutschland … derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, …
dann ist das, frei nach dem Obermövenpickminister, in der Tat kein
geistiger Sozialismus.
Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.
11. Februar 2010
wenn ein Land, das einst als Musterbeispiel für die Vertreibung selbstgefälliger und autoritärer Herrscher galt, sich einen abgebrochenen Nachwuchs-Napoleon aus Ungarn zum Sonnenkönig wählt, der vor allem dafür sorgt, daß sein Yacht-Urlaub nicht ins Wasser fällt und seine Maitresse und ihre Mischpoke die richtigen Protektionsgesetze bekommen und in diesem ganzen Zusammenhang selbstredend auch nicht davor zurückschreckt, das Fußvolk mit Knüppeldrohnen zu drangsalieren und von mißliebigen Internetseiten fernzuhalten. Natürlich im Namen der Kinder. Und der Sicherheit.
Que de la merde, mes chers voisins. Que de la merde. Et que fâcheux. Ou sont-ils, les enfants de la patrille?
1. Februar 2010
So lustig es zu lesen ist, so traurig wahr ist es zugleich: Mely Kiyak über “St.” Florian Gerster (auch bekannt als “der Mann mit den drei Dienstwagen”). Schon schön:
So wie kleine Mädchen verträumt am Schwanz ihrer Diddlmaus zwirbeln, zwirbeln Sie an den Rändern unserer Arbeitsmarktpolitik an den Zotteln der Schwächsten.
Aber nicht zu überbieten:
In Japan nehmen sich Menschen das Leben, wenn Sie öffentlich zurechtgewiesen wurden. In Deutschland treten Sie bei Anne Will auf.
Für mich neben der treffenden Beschreibung des faulen Gerstenkorns auch weiteres Wasser auf meine Anne will Mühlen.
29. Januar 2010
Das Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der Mövenpickpartei kennenswert. Auszug:
Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.
Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.
Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.
22. Januar 2010
“Private Public Partnership”, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die Mövenpick-Partei nun auch im Bereich Events an: Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind. So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (Via)
21. Januar 2010
…sind sie – wen wundert’s Angesichts einer auf Maß geschneiderten Gesundheitspolitik (”Politik” im Sinne von “wir machen das”, “Gesundheit” im Sinne von “Ihre und unsere Kassen kurieren”) des naseweisen (”smarten“) Mövenpick-Emporkömmlings aus Niedersachsen:

Man sieht: Es wird schwierig mit dem neuen FDP-Logo. Hier ist nämlich schon Vorschlag zwo – und man mag sich kaum entscheiden wollen!

Ach ja:
[Zu dem] “Netzwerk mit Nutzwert” [gehören ...] andere Partner wie die Mobilfunkfirma Vodafone, der Autovermieter Sixt oder einzelne Reiseanbieter
Oder auch im Pharmabereich. So wissen wir schon mal, in welchen Wirtschaftsbereichen uns künftig weitere “Beschleunigungsgesetze” erwarten. Und dürfen uns auf weitere Parteilogos gefaßt machen.
20. Januar 2010
…mit der Mövenpick-Partei – für jeden Geldbeutel ist was dabei!

Hier können Sie so viel fressen, wie Sie kotzen möchten. Angemessene Spende vorausgesetzt, Amigos!
18. Januar 2010
Man muß nicht mal schadenfroh sein und sollte es auch nicht. Zumindest in diesem Fall, denn natürlich tragen die Mehrkosten wir[tm]. Wer sonst. Trotzdem hat es etwas heimeliges, wenn die Decken der zu Zeiten der Birne’schen Schwarzgeldmonarchie für Millionenbeträge (natürlich, denn alles, was in einen schwarzen Koffer paßt, ist bekanntlich Portokasse – Ehrensache!) zusammengepfuschten Monumentalbauten nun “seinem Mädchen” auf das mühsam hochtoupierte Vogelnest bröseln. Vive la familia, Don Kohleone – Silvio wäre stolz auf Dich!
(Via)
5. August 2009
Erich “der eiserne” Schily, nach dem auch der “Erich-Katalog” benannt wurde, glänzte abgesehen von seinem unerschrockenen Einsatz für die Wiedereinführung der 1949 von reichsfeindlichen subversiven Verfassungstheoretikern verbotenen Nutzung biometrischer Kennzeichen in Paßdokumenten (an deren Herstellung er später dann heldenhaft mitwirkte) durch populistischerhetorische Glanzstücke wie dieses:
Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben.
(gerichtet an “die Terroristen”), aber immerhin auch durch erschreckend offenes Beschreiben der eigenen politischen Ziele wie hier:
Eine umfassend verstaatlichte Gesellschaft endet in der Schreckensherrschaft des totalitären Staates.
(Was er zweifellos anders gemeint haben wird, als man es letztlich und zurecht beunruhigt verstanden hat.)
(Unter Verwendung von Bildmaterial von spdfraktion.de)