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	<title>DavidBLN.de &#187; Führer</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Frag den Frosch</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.
Gegen den Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.</p>
<p>Gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Potsdam-Magdeburger_Eisenbahn#Der_geplante_Wiederaufbau_der_Stammbahn">Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke</a>, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. Im Falle der mittlerweile wohl durchweg besservedienenden Bewohner des angenehm hauptstadtnahen Örtchens Kleinmachnow bei Berlin-Zehlendorf ist diese Perspektive eindeutig die des Weltuntergangs, der ruhig überall stattfinden kann, Hauptsache nicht im eigenen Vorgarten.<span id="more-2110"></span></p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0067.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0067-600x398.jpg" alt="Anwohner protestieren gegen die seit jeher vor ihrer Haustür verlaufende S-Bahntrasse der &quot;Stammbahn&quot; im Südwesten Berlins" title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2111" /></a></p>
<p>Der Vorgarten ist in diesem Fall eine etwa 15 Meter breite ehemalige Eisenbahntrasse, die, wie das ungenutzte Eisenbahntrassen so an sich haben, in den letzten 30 Jahren vom ringsum ansonsten reichlich vorhanden Baum- und Buschbewuchs zurückerobert wurde. In manchen Fällen waren es auch nur 20 Jahre, denn dort bestand die unberührte Natur bis 1990 vor allem aus Selbstschußanlagen und Minenstreifen, für die man nach der Gleisdemontage den praktischen Damm genutzt hatte.</p>
<p>Und mal ehrlich: Wozu soll so eine Bahn auch gut sein? Man selbst muß nicht ins Grüne fahren (man ist ja schon dort), und daß mit solchen Zügen weniger betuchte Großstädter anreisen, die einem das &#8220;eigene&#8221; gründe Rundherum wegzunehmen trachten: Wer will das schon? Man selbst fährt, wenn man denn zum Einkaufen schon mal in die stickige Stadt hinein muß, natürlich mit dem Auto. Stilvoll, leise und umweltfreundlich. Zumal sich Straßen außerdem auch viel harmonischer und natürlicher in jedes Landschaftsbild einfügen.</p>
<p>Aber immerhin, der Berliner Zonenrandbewohner steht mit seiner Haltung nicht allein da. Wie man am inzwischen historischen Beispiel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_84">nie realisierten</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_86">Schwarzwaldquerautobahnen</a> im Allgemeinen und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A81#Verlauf">A81 zwischen Leonberg und Gärtringen mit ihrer notorisch überlasteten Ersatzführung</a> im Besonderen erkennen kann. Ein paar hundert Hausbesitzer, die ihren Baugrund dank der seit Jahrzehnten bekannten geplanten Trassenführung &#8220;günschtig&#8221; erwarben, steigerten den Wert ihres Baugrunds mit Hilfe einiger Lurche und Molche und haben den Verkehrslärm, der eigentlich ihnen zugedacht war, erfolgreich an die Bewohner Böblingens und Sindelfingens abgeschoben. Heute jammern sie, weil sie selbst nicht mehr so recht vom idyllischen Fleck wegkommen &#8211; doch nun gibt es kein Geld mehr (und das ist auch das einzig richtige an der ganzen Sache). Dieses Beispiel war zugleich wegweisend für weitere umstrittene Projekte, wie etwa den ebenfalls seit fast 50 Jahren geplanten Berliner Stadtring Südost, der zu Lasten einiger tausend Kiezromantiker zehnmal so vielen Innenstadtbewohnern einiges an Abgasen abnehmen könnte, aber trotz inzwischen positiv beschlossenem Planungsverfahren mit Rücksicht auf politisches Kalkül im Hinblick auf Abgeordnetenhauswahlen abermals in Frage gestellt ist.</p>
<p>Und während sich über die Sinnhaftigkeit von Autobahnen und Straßen allgemein zugegeben leidenschaftlich diskutieren läßt, ist es schon ein echtes mentales Armutszeugnis, wenn man, wie im Fall der sogenannten Cheruskerkurve (ein kriegsbedingt eingeschlafenes, aber durch die Planungen zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Süd-Tunnel#Planungen_und_Erweiterungen_.28S21.29">S21</a> wieder in die Diskussion geratenes Stück Innenstadt-S-Bahn) die &#8220;Natur&#8221; vorschiebt, die dort in Gestalt eines aus dem ursprünglichen Wildbewuchs herausgearbeiteten künstlich angelegten Stadtparks existiert, nur, um damit die eigenen Interessen (hier: möglichst naher Ort zum Ausführen des in der Stadtwohnung naturgerecht gehaltenen Hundes) totschlagargumentativ über allgemeine Interessen zu stellen. </p>
<p>Je mehr ich mich mit Verkehrs(planungs)geschichte auseinandersetze, umso mehr drängt sich mir der ungemütliche Eindruck auf, daß sich hier eine (weitere) echte Fehlkonstruktion unserer politischen Entscheidungsvorgänge zeigt. Ich weiß nicht, welcher Weg (landesweite Volksabstimmung oder &#8220;basta!&#8221;) hier zielführender wäre. Ich bilde mir nur ein, zu verstehen, daß die aktuelle Methode &#8211; vor allem jenen Gehör zu schenken, die auf den Erhalt individueller, oft nur aus Provisorien zufällig und von vornherein befristet erwachsener Privilegien pochen und so der Allgemeinheit nützliche Entwicklungsplanungen oft erfolgreich verhindern &#8211; niemals zu einer insgesamt vorteilhaften und weitsichtigen Entwicklung einer Stadt oder eines Landes beitragen kann. </p>
<p>Und wenn ich dann noch sehe, wie etwa im Falle des Rheinischen Braunkohlentagebaus aufgrund eines behaupteten öffentlichen Interesses an gesicherter Energieversorgung, das für mich eher nach gesicherter Renditeversorgung von Unternehmenseignern und &#8220;verdienstvollen politischen Entscheidungsträgern&#8221; aussieht, im Handstreich und mit eiserner Hand ganze Ortschaften gegen den vehementesten Protest der Bewohner abgebaggert werden können, während Infrastrukturprojekte mit oft allgemeinem Langzeitnutzen zwischen den Protestmühlen zerrieben werden, bleibe ich wirklich ratlos zurück.</p>
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		<title>&#8220;Karrierefrauen im Hosenanzug&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 10:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus &#8220;Gleichstellungsgründen&#8221;, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus &#8220;Gleichstellungsgründen&#8221;, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften <a href="http://www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/">Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes</a> ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen Fassade unserer neuzeitlichen Realpolitik verbirgt.</p>
<p>Ich will nicht viele Worte machen, der Beitrag ist schon lang genug. Lest ihn auf jeden Fall bis zum Ende. Diejenigen unter uns, die selbst bei Providern arbeiten, werden schnell und mit Schrecken feststellen, daß Szenerien wie die geschilderten keine Ausnahme sind. Ich habe jedenfalls mehr als ein &#8220;Déja-vu&#8221; beim Lesen erlebt.</p>
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		<title>Bimbesmarke</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Wunsch der Jungen sowie der Senioren-Union und aller Delegierten des Parteitags der Schwarze( Kasse)n Partei hat die Deutsche Bimbespost weder Kosten noch Mühen gescheut und einen namhaften Künstler (dessen Name nicht genannt werden will) für den Entwurf eines Helmut Kohl zum Von-hinten-lecken gewonnen. Hier ist das Ergebnis:

In Erinnerung an Kohls wohl größte Ehrenleistung hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Delegierte-wollen-Kohl-mit-Briefmarke-ehren_aid_930974.html">Wunsch der Jungen sowie der Senioren-Union und aller Delegierten des Parteitags der Schwarze( Kasse)n Partei</a> hat die Deutsche Bimbespost weder Kosten noch Mühen gescheut und einen namhaften Künstler (dessen Name nicht genannt werden will) für den Entwurf eines Helmut Kohl zum Von-hinten-lecken gewonnen. Hier ist das Ergebnis:</p>
<p><img class="borderless alignnone size-full wp-image-1687" src="/_ressourcen/uploads/bimbesmarke.jpg" alt="Eine Briefmarke. Das Gesicht Helmut Kohls wird betitelt mit seinem Namen und dem Zusatz &quot;Bimbeskanzler und Ehrenmann seit 1930&quot;. Der Nennwert der Marke ist mit 102258376 angegeben." width="640" height="486" /></p>
<p>In Erinnerung an Kohls wohl größte Ehrenleistung hat die Marke einen umgerechneten Nennwert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl#Parteispendenaff.C3.A4re_und_seine_Zeit_nach_der_Kanzlerschaft">200000000 Pfennig</a>. Sie kann (anstelle von Lack) auch zum besonders ehrenvollen Besiegeln von (Post-)Geheimnissen verwendet werden und erfüllt zusätzlich die Funktion von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeslöschtage">Löschpapier</a>. </p>
<p>Angeboten wird das einzigartige Sammlerstück im Rahmen der Edition &#8220;wer nicht <del>von selbst stirbt</del><ins>rechtzeitig abtritt</ins>, bekommt halt zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt&#8221;. Es wird zunächst in den Geschmacksrichtungen &#8220;Saumagen&#8221; und &#8220;Birnenkompott&#8221; erhältlich sein. Je nach Marktakzeptanz sind für weitere Auflagen zusätzlich &#8220;Schwarzkohl&#8221; und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gbBUj_VRA-Y">&#8220;faule Eier&#8221;</a> geplant. </p>
<p>Die zu erwartenden Fälschungen des Wertabzeichens sollen zu Ehren des Portraitgebers für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blühende_Landschaften">allgemeine Landschaftspflege in den östlichen Bundesländern</a> verwendet werden.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Wie soeben aus unbestätigten und halbwegs selten informierten Quellen zu erfahren gewesen sei, habe sich als eine der ersten Interessentinnen <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/neue-familienministerin-kristina-koehler-andere-schwaermten-fuer-pferde-ich-fuer-kohl-1525236.html">Dr. Kristina <del>Köhler</del> Schröder ein Exemplar für ihre Devotionaliensammlung</a> reservieren lassen.</p>
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		<title>Schwäbische Bananen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 15:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;sind im Grunde wie alle Bananen. Erst sehen sie grün aus:

Und dann werden sie gelb:

Die dritte und endgültige Reifestufe ist bekanntlich&#8230; ach, genug Farbenzauber für heute. Aber mal ehrlich &#8211; welches Bild sieht authentischer aus?
(Inspiriert durch eigene Erfahrungen mit der und vor allem durch etliche Artikel von Uwe Ness über die &#8220;Grüne Partei&#8221; wie zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sind im Grunde wie alle Bananen. Erst sehen sie grün aus:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Cem_Özdemir1.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Cem_Özdemir1-300x225.jpg" alt="Cem Özdemir steht vor einer grünen Deko und hält eine Rede zu einem Parteitag der &quot;Grünen&quot;" title="" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1669 blackborder" /></a></p>
<p>Und dann werden sie gelb:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/ödp.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/dp-300x225.jpg" alt="Cem Özdemir steht vor einer blaugelben Deko. Im Hintergrund ein Schriftzug &quot;ÖDP - Öz Demir Partei&quot; sowie im Vordergrund: &quot;Politik muss realistisch werden&quot;" title="" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1670 blackborder" /></a></p>
<p>Die dritte und endgültige Reifestufe ist bekanntlich&#8230; ach, genug Farbenzauber für heute. Aber mal ehrlich &#8211; welches Bild sieht authentischer aus?</p>
<p>(Inspiriert durch eigene Erfahrungen mit der und vor allem durch etliche Artikel von <a href="http://www.uweness.eu">Uwe Ness</a> über die &#8220;Grüne Partei&#8221; <a href="http://www.uweness.eu/pageID_9556928.html">wie zum Beispiel diesen</a>, sowie eine schon aufgrund ihrer Perspektive höchst <a href="http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=9661&#038;Itemid=1">interessanten Serie</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Ditfurth">Jutta Ditfurth</a>, die schon vor Jahren und wohl mangels Interesses politischerer Blätter in der &#8220;Neuen Revue&#8221; erschien.)</p>
<p><small>Bildmaterial: <a href="http://www.flickr.com/photos/gruene_bawue/">Grüne Baden-Württemberg</a> (<a href="http://www.flickr.com/photos/32587190@N04/4122907186">Quelle</a>), lizenziert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a>.</small></p>
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		<title>Hen Sie e Schäuble locker?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 06:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nüchtern betrachtet Auf den ersten Blick scheint das Bild klar: Der amtierende Bundesfinanzminister übt sich in bester deutscher Leitkultur, wenn er nach oben buckelt&#8230;

&#8230; und nach unten tritt:

Aber ist es wirklich so einfach? Tun wir doch mal für einen Absatz so, als sei Schäuble tatsächlich zu einer Diskursebene fähig, die seinem akademischen Grad gerecht wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><del datetime="2010-11-05T06:13:58+00:00">Nüchtern betrachtet</del> Auf den ersten Blick scheint das Bild klar: Der amtierende Bundesfinanzminister übt sich in bester deutscher Leitkultur, wenn er nach oben buckelt&#8230;</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NLhPPs_rHYc?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NLhPPs_rHYc?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&#8230; und nach unten tritt:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7bcUzwYeXUk?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7bcUzwYeXUk?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Aber ist es wirklich so einfach? Tun wir doch mal für einen Absatz so, als sei Schäuble tatsächlich zu einer Diskursebene fähig, die seinem akademischen Grad gerecht wird. Unterstellen wir ihm, nicht nur &#8211; was auch ohne allzugroßen IQ der Fall sein dürfte &#8211; zu wissen, daß er schon angesichts seiner moralisch stramm marktliberal gefestigten und alle bisherigen Lagerwechsel unbeschadet überstanden habenden Entourage im Finanzministerium sowie im Hinblick auf den Kurs der Bundesnichtskannzlerin, die ihre Richtlinienkompetenz längst an fröhliche Mietgäste des kanzlerämtischen Festsaals überschrieben hat, überhaupt keine eigene Gestaltungsmacht besitzt.<br />
Nehmen wir stattdessen getrost an, daß Herr Schäuble auch spürt, daß weder die deutsche Qualitätsjournaille noch jene, die deren gefilmte Abendbotschaften später fraglos aufnehmen sollen, noch ernsthaft an ein Verantwortungsbewußtsein oder auch nur die Barmherzigkeit eines Josef Ackermann glauben würden. Unter diesen Annahmen bleibt nur ein Schluß: Der Mann hat einen ganz eigenen Humor, geriert sich im Fall Ackermann als sensibler Satiriker und hofft, daß jeder ringsum ob der zu offensichtlichen Unterwürfigkeit, die da aus ihm herausnuschelt, merkt, daß er damit eigentlich das Gegenteil, nämlich etwa &#8220;wenn ich Sie schon nicht an die Kandarre nehmen kann, mach ich sie wenigstens hintenrum lächerlich&#8221;, meint. Und unter dem Eindruck dieses ganz speziellen Humors mag man dann auch die intimen Szenen einer Ehe zwischen einem Minister und seinem Pressesprecher neu bewerten, vielleicht so: &#8220;Was sich neckt, das liebt sich und wir hatten hier just die einmalige Chance, dem robusten aber insgeheim herzlichen Verhältnis von Koch und Kellner beiwohnen zu dürfen.&#8221;</p>
<p>Soweit dieser eine Absatz. Der Ausflug in die alternative Sichtweise. Ich mache kein Geheimnis daraus, daß ich trotzdem eher zu der Annahme neige, daß wir hier ungeplant Zeuge postintoxikativer Rekonvaleszenz und fehlender Kopfschmerztabletten wurden. Und des fehlenden Rückgrats selbst in hohen Ebenen staatlicher Repräsentanten. Womit ich neben dem aufrechten Wolfgang auch seinen Schergen meine, denn jeder Mensch mit Arsch und Eiern hätte seinem Chef nach so einer öffentlichen Ansage ebenso öffentlich die Brocken hingeschmissen und sich mit einem &#8220;spiel doch selbst Mappentaxi, Arschloch&#8221; verabschiedet. Aber: Deutsche Leitkultur hat eben viel mit Aushalten und schlucken zu tun.</p>
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		<title>Kanzleramtsgegenstand</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 21:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut Bild am Montag wurde heute vor dem Kanzleramt &#8220;ein verdächtiger Gegenstand entdeckt&#8221;. Da unsere Qualitätsmedien hierzu keine wirklich stichhaltigen Bilder liefern wollten, hole ich das mal nach:

Bildquellen: Public domain und Tischbeinahe (cc-by)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Bild am Montag wurde heute vor dem Kanzleramt &#8220;ein verdächtiger Gegenstand entdeckt&#8221;. Da unsere Qualitätsmedien hierzu keine wirklich stichhaltigen Bilder liefern wollten, hole ich das mal nach:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/kanzleramt_gegenstand.jpg" alt="Vor dem Berliner Bundeskanzleramt ist deutlich erkennbar ein in einen häßlichen, rosa-schwarzen Hosenanzug gehülltes Objekt erkennbar" title="" width="640" height="480" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1657" /></p>
<p><small>Bildquellen: Public domain und <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Tischbeinahe">Tischbeinahe (cc-by)</a></small></p>
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		<title>Der Führer lebt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;nicht nur. Er freut sich (neuerdings?) sogar über Trinkgeld!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;nicht nur. Er freut sich (neuerdings?) sogar über Trinkgeld!</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/führerfreutsich.jpg" alt="Schild: Ihr Führer freut sich über ein Trinkgeld" title="" width="800" height="600" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1646" /></p>
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		<title>Deutsches Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
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		<category><![CDATA[Führer]]></category>
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		<description><![CDATA[und deutsches Land:

Urlaub im Reich, anno 2010.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>und deutsches Land:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/deutscheshaus.png" alt="Schild an einem Haus: Deutsches Haus / in deutschem Land / beschütze Gott / mit starker Hand" title="" width="540" height="540" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1643" /></p>
<p>Urlaub im Reich, anno 2010.</p>
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		<title>Unfreiwillige selbstreferentielle Mitläufer</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 16:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frühkonfus]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich glaube, ich schreibe nicht zum ersten Mal, daß ich früher lange Zeit einen regelmäßig wiederkehrenden Traum hatte. In diesem gab es eine (hier, weil zu weit führend, nicht näher ausgeführte, jedoch höchst unkonventionelle) Möglichkeit des Zeitreisens. Ich ries natürlich stets in die unmittelbar vorbraune Ära des Reiches zurück, um live, in Farbe, 3D und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich schreibe nicht zum ersten Mal, daß ich früher lange Zeit einen regelmäßig wiederkehrenden Traum hatte. In diesem gab es eine (hier, weil zu weit führend, nicht näher ausgeführte, jedoch höchst unkonventionelle) Möglichkeit des Zeitreisens. Ich ries natürlich stets in die unmittelbar vorbraune Ära des Reiches zurück, um live, in Farbe, 3D und hautnahem Erleben nachvollziehen zu können, wie das alles passierte, passieren konnte.</p>
<p>Ist es nun Zufall, daß sich in den letzten, sagen wir gut zehn, Jahren die Häufigkeit der Wiederholung dieses Traums drastisch reduziert hat, und in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr geschah? <span id="more-1610"></span>Liegt es einfach daran, daß ich mich immer intensiver mit politisch-geschichtlichen Inhalten auseinandersetze und viele Schilderungen wie Meinungen aufsauge? Oder liegt es daran, daß wir längst wieder mittendrin sind in einer vergleichbaren Entwicklung? </p>
<p>Daß es mir, entschuldigung, scheißegal ist, ob &#8220;man&#8221; &#8220;das&#8221; nicht tut, solche Parallelen zu ziehen, das immer eifriger zum Unaussprechlichen tabuisierte einfach mal als Schablone über heutiges Geschehen zu legen, weiß, wer bisweilen meine Absonderungen hört oder liest. Also tue ich es. Und sehe einen immer unverblümter immer gieriger werdenden Haufen &#8220;Leistungsträger&#8221;. Ich sehe an deren Holzkreuzen und Fäden hängende, immer ungenierter und freimütig als Marionetten agierende Volksver<del>t</del>räter, die völlig scham- (&#8221;alternativ-&#8221;)los in zweifelhafte bis verfassungsfeindliche Gesetze gießen, was ihnen ihre Strippenzieher von außerhalb der Puppenkiste ins Drehbuch schreiben. Ich sehe riesige Spekulationsblasen, die in Folge und zugleich als einziger Selbstzweck des sie hervorbringenden Kasperletheaters binnen kürzester Zeit Vermögen in unerträglicher Weise von der breiten auf die schmale Seite schaufeln und nach ihrem kalkulierten Platzen &#8211; von hilflos prozyklisch agierenden Neobrüningen zusätzlich angefeuert &#8211; verbrannte Erde und <del>Suppenküchen</del><ins>&#8220;Tafeln&#8221;</ins> hinterlassen.</p>
<p>Ich sehe ein immer größer werdendes Heer systematisch zu Almosenempfängern Degradierter, die auf das von allzu selbstlosen Leistungsträgern großzügig gewährte Resteessen längst zum Erhalt ihrer bloßen Existenz angewiesen sind. Vor allem aber, und daher der Titel dieses Gedankenabbilds, sehe ich die ihnen unzweifelhaft mit Vorsatz zugedachte Position: Auf den ersten Blick ist es die des Fußabtreters. Schaut man genauer hin, ist es aber eine noch perfidere. Sie sind das beste Druckmittel, das man ausgerechnet gegen jene, die meinen, die vermeintliche Fußmatte habe man ihnen zur Reinigung ihrer durch die noch vorhandene Erwerbsarbeit ehrenvoll besudelten Sohlen vor die Tür gelegt. </p>
<p>Sich nicht eingestehend, daß sie selbst nur Angst davor hat, es könne ihr schon bald das gleiche Schicksal drohen, akzeptiert jene unverdrossen und im Walde sich selbst das Liedchen der &#8220;Mittelschicht&#8221; pfeifende Schrumpfmasse &#8220;enger zu schnallende Gürtel&#8221; wie Lohnkürzungen, unbezahlte Mehrarbeit und weggefallene &#8220;Privilegien&#8221;, freut sich über die &#8220;dringende und alternativlose&#8221; Beschneidung des &#8220;wuchernden&#8221; und das &#8220;Netto&#8221; beraubenden Sozialstaates und lädt den verdrängten Frust darüber und die angestaute Wut auf die eigentlich Schuldigen (denen man jedoch nicht beizukommen weiß, da &#8220;die eh machen, was sie wollen&#8221;) bei den Sündenböcken ab.</p>
<p>Sündenböcke. Das ist das Geheimnis. Die große Kunst. Und ich muß gestehen, das haben sie mir in der Schule sogar ansatzweise beizubringen versucht, was das war, dieses Sündenbockprinzip. Daß es indes der Schlüssel zum Verständnis der ganzen Geschichte ist, konnte ich mir damals einfach nicht vorstellen. Daß man &#8211; geschickt und über Dritte &#8211; die Emotionen eines Teils der Massen, den man noch als vollstreckende Masse benötigt, gegen einen anderen, sich längst als nutzlos erwiesen habenden Teil lenkt, während man selbst am warmen Ofen sitzt und sich des unbehelligten Lebens freut. Der ganze Rest, ob er nun Hugenberg oder Mohn heißt, Rosenberg oder Sarradingsbums, Brüning oder Merkel: Szenerie, austauschbar. Entscheidend ist die Masse, die das Spiel mitspielt. Die, um die eigene Schwäche wissend, sich noch Schwächere sucht, um wenigstens gefühlte Stärke für sich zu reklamieren. Die in ihrem zum Fußabtreter gewordenen Nachbarn ihr eigenes Schicksal drohend erkennt und ihn gerade deshalb stellvertreterhalber für sich selbst verachtet und tritt. Die aus der Angst, alles mitmachen zu müssen, alles mitmacht. Mitläuft.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.n-tv.de/politik/dossier/Angst-macht-asozial-article923856.html">Angst macht asozial.</a></p>
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		<title>Nachtgedanken</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 17:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich möchte gerne, daß diesen Film möglichst vielen Leute sehen. Alle, die denken, jeder außer ihnen selbst sei faul. Jeder, der meint, es wäre richtig, daß man nur dann essen dürfe, wenn man bereit sei, unter Zwang auch noch die widerwärtigste Aufgabe zu erledigen. Jeder, der meint, es wäre gottgegeben, selbst zur privilegierten Elite zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte gerne, daß diesen Film möglichst vielen Leute sehen. Alle, die denken, jeder außer ihnen selbst sei faul. Jeder, der meint, es wäre richtig, daß man nur dann essen dürfe, wenn man bereit sei, unter Zwang auch noch die widerwärtigste Aufgabe zu erledigen. Jeder, der meint, es wäre gottgegeben, selbst zur privilegierten Elite zu gehören, während andere einfach selbst schuld seien, das nicht zu tun. Deshalb verlinke ich ihn hier:</p>
<p><a href="http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html">http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html</a></p>
<p>Indes: Ich bin mir &#8211; leider! und: noch weniger gerne!! &#8211; ziemlich sicher, daß eine visionäre, ja: revolutionäre Idee wie das bedingungslose Grundeinkommen entweder nicht zu meinen Lebzeiten oder aber nicht ohne den Preis einer mindestens anstrengenden, befürchtenswerterweise gar blutbehafteten gesellschaftlichen Veränderung zur Realität werden wird. Viel zu gefährlich ist sie all jenen, die genau von ihrer bisherigen Nichtexistenz, vom Unterdrücken, vom Arbeitszwang, vom Lohndruck, vom Aufhetzen derer am unteren Rand gegen die ganz unten profitieren. Denen, die sich teilweise seit Generationen von jedwedem Bezug zur menschlichen Basis, zur gesellschaftlichen Realität losgelöst haben. Jenen, die mit viel Geld Politikern klarmachen, daß <em>ihr</em> Weg der wahre ist und nicht jener einer solidarischen, gerechteren Gesellschaft, in der der Einzelne nicht nach der Dicke seiner Brieftasche oder der Leichtigkeit seiner wollenen Oberbekleidung bemessen wird. </p>
<p>Ich glaube nicht daran, daß ein Staatenkonstrukt wie das unsere (oder jenes auf Drängen &#8220;der Märkte&#8221; dem unseren übergeordnete der EU) in der Lage ist, kehrt zu machen. Einzulenken und nicht mehr dem Wohlstand der wenigen, sondern dem Wohl der Gemeinschaft, dem Gemeinwohl, zu dienen. Viel zu verlockend ist für jene, die da ändern könnten, der persönliche &#8211; von Stiftungen wie jener der Familie Mohn oder aus Kassen derer zu Ackermann finanzierte &#8211; Salär, der hinfällig würde, setzte man den Auftrag desjenigen, der mittels vierjährlichem Kreuz die symbolische Gestaltungsmacht verlieh, konsequent um.</p>
<p>Doch sei es drum. Mache der Weg zu einer wirklich solidarischen, sozialen, ja: menschlichen! Gesellschaft abermals jenen scheinbar unvermeidbaren Weg des Schmerzes durch: Ich mag mich von dem Glauben, von dem Ideal, daß es eines fernen und von mir vermutlich nicht mehr erlebten Tages besser werden könnte, einfach nicht verabschieden. Selbst, wenn zu Zeiten, da ich mir noch ein Bier eingießen kann, eben jenes in erbärmlichster populistischer Manier zur Stigmatisierung der Schwächsten aller Schwachen genügen muß, während sich ehemals ostzonale Pfarrerstöchter von Atomkonzernen kaufen lassen.</p>
<p><a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Heinrich_Heine#Nachtgedanken">In Memoriam Heinrich Heine.</a></p>
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		<title>Die mit dem Kupferkopf.</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sitzen länger aus. Halten länger durch.. Ganz ehrlich!

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			<content:encoded><![CDATA[<p><del datetime="2010-07-07T13:41:23+00:00">Sitzen länger aus.</del> <ins datetime="2010-07-07T13:41:23+00:00"><a href="http://luzifer-lux.blogspot.com/2009/11/merkels-faz-interview-einige-politisch.html">Halten länger durch.</a></ins>. <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6126#h18">Ganz ehrlich!</a></p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/duracell.gif"><img src="/_ressourcen/uploads/duracell-250x300.gif" class="blackborder" alt="Ein Duracell-Hase beim Klatschen. Verblüffende Ähnlichkeit mit politischem Personal wäre rein zufälligerweise zutreffend." title="Wir sind Hase!" width="250" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1437" /></a></p>
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		<title>Naiv!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/07/01/naiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen &#8211; wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen &#8211; wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine geeignete Person seines/ihres Vertrauens als Kandidat vorschlagen können, das nur am Rande.</p>
<p>Daß ausgerechnet die vermeintlich gut informierten twitternden und bloggenden &#8220;digital natives&#8221; sich jedoch instrumentalisieren lassen, völlig unreflektiert nicht nur Herrn Gauck als nachgerade messiasgleichen Landesführer mit ausschließlich positiven Eigenschaften öffentlich anzuhimmeln, sondern der Linkspartei und ihren Wahlleuten, die es wagten, sich nicht einfach für einen mit ihr nicht abgestimmten (wir erinnern uns: Herr Gabriel von der &#8220;S&#8221;PD hatte, gemeinsam mit Herrn Trittin, nicht etwa die Linken per SMS kontaktiert, sondern lieber den Bundesdoktor) &#8220;überparteilichen&#8221; Kandidaten einspannen zu lassen, enttarnt in einem kaum beschreibbaren Maße die Naivittät und womöglich Selbstüberschätzung jener, die von sich behaupten, nicht Teil einer gar nicht existierenden &#8220;Internet-Gemeinde&#8221; zu sein sondern längst die breiten Massen zu repräsentieren. Wobei: In letzterem Punkt haben &#8220;sie&#8221;, die sie da munter neben dem Drei-plus-ein-Gänge-Menü der Marathonversammlung hertwitterten, damit sogar Recht, hat doch zuletzt das gefühlte ganze Land &#8220;yes we gauck&#8221; gekreischt &#8211; <a href="/2008/07/25/hallo-welt/">scheint irgendwie ein Volksbedürfnis mit langer Tradition zu sein.</a><span id="more-1408"></span></p>
<p>Schauen wir uns die Sache mal chronologisch an:</p>
<ul>
<li>Merkel läßt &#8220;Zensursula&#8221; ins Spiel bringen &#8211; die &#8220;Netzgemeinde&#8221; kocht und schäumt, ich nehme mich da nicht raus.</li>
<li>Kurz darauf &#8220;Entwarnung&#8221; &#8211; nun soll es der biedere Evangelikale aus Hannover werden. Das wird postwendend als &#8220;erster Sieg&#8221; &#8211; nun gut, nicht gefeiert, aber immerhin hier und da angenommen.</li>
<li>Einen &#8220;Überraschungscoup&#8221; landet anschließend die Basta-Agenda-Koalition (die mit den ehemaligen Spitzengasmännern; die, von denen einige noch unlängst mit der nun angeblich ins Mark getroffenen Bundesdoktorin gerne vom gemeinsamen Vorratsdaten- und Netzsperrentischchen aßen und andere nicht einmal grünbraunen Arsch in der Hose hatten, geschlossen gegen diese Zensurinitiative zu stimmen): Sie nominieren den &#8220;Atlantiker&#8221; (=kompromisßlosen USA-Freund), den &#8220;für die Freiheit&#8221; (=gegen jede Form eines &#8220;fürsorglichen&#8221; Staates) kämpfenden &#8220;Bürgerrechtler&#8221; (=insbesondere das Recht auf &#8220;Eigenverantwortung&#8221; in jeder Lebenslage hochhaltenden) und &#8220;Antikommunisten&#8221; Gauck, mit dessen Positionen sich auch nach eigenem Verständnis freiheitsliebende Bürgerrechtsbewegte besser mal ausführlich auseinandersetzen sollten.</li>
<li>Wie durch ein Wunder folgt eine mediale Kampagne, die, und spätestens hier sollte man stutzen: Vorrangig von Springer-Medien massiv geführt wird und den Gegenkandidaten als &#8220;den wahren Mann des Volkes&#8221;, &#8220;Präsidenten der Herzen&#8221; und dergleichen mehr nachgerade anbetet.</li>
<li>Zeitgleich und vermutlich aus Erleichterung, daß es eine vermeintlich &#8220;linksbürgerliche&#8221; Opposition geschafft hat, einen Mann mit Chancen zum indirekten &#8220;Kanzlersturz&#8221; aufzustellen und natürlich, daß es weder ein in zweifelhaften Kirchenkreisen Verkehrender noch eine rabulistische Mutter der Nation werden könnte, entstehen Twitter-, Facebook- und sonstige Kampagnen, denen man, wäre der Mann bereits im Amt, unverzüglich einen klaren Führerkult attestieren würde und denen, ich räume es ein, ich mich auch selbst für kurze Zeit und aus den vermutlich gleichen Beweggründen, angeschlossen habe (siehe oben: er wäre in der Tat das vermutlich kleinere Übel gewesen).</li>
</ul>
<p>Im weiteren Verlauf entblödet sich dann mancher &#8211; in beschämender Fehlinterpretation von Ursache und Wirkung und in der Annahme, man habe nun auch selbst (&#8221;mal wieder&#8221;) eine kleine Revolution angezettelt &#8211; nicht, Tweets wie #Zensursula haben wir geschafft, <em>#Wulff schaffen wir auch noch! #mygauck</em> abzusondern. Ja, mancher versteigt sich ernsthaft zu der Annahme, man selbst habe den erwähnten Pressezirkus überhaupt erst &#8220;angetwittert&#8221;.</p>
<p>Unglaublich &#8211; aber noch maßloser als diese sommermärchensüchtige Selbstvergaucklerei dann die verbitterte verbalisierte Enttäuschung im Nachgang:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Scytale/status/17437033869">Scytale</a> Habs ja immer für Diskreditierung durch die Etablierten gehalten, aber bin jetzt überzeugt: Die Linke gehört nicht in die Politik.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Carisma_tisch/status/17438133551">Carisma_tisch</a> Ohne die Linken gabe es schwarz-gelbe Politik nicht. Auch wenn es nicht deren erklärter Wille ist, so ist es doch deren Wirkung.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/DennyRamone/status/17429468536">DennyRamone</a> Die kleinen Linken wollen aus dem Schmollparadies abgeholt werden.</p></blockquote>
<p>Fragt sich nur, wer da schmollt &#8211; denn da wird, zusammengefaßt, nichts anderes als die Wut darüber, daß ein von vornherein aussichtsloses Unterfangen (denn daß Gauck für die Linke unwählbar ist, war dem Seeheimer Gabriel und seinen neoliberalen Partei- und Oppositionsfreunden selbstverständlich klar) erwartungsgemäß in die Hose ging, daß es kein Messias-Wunder gab, daß es nun keine neue Koalition und keine Neuwahlen gibt, ja, die Ernüchterung, daß 38.000 Facebook-Gruppen-irgendwas-Dings-Teilnehmer kein politisches Erdbeben bewirkt haben: Das alles wird nun ausgerechnet auf die projiziert, die für die Wahl eines Herrn Wulff zum Nachwuchsköhler am allerwenigsten können &#8211; auf die Linksfraktion.</p>
<p>Sie, die &#8220;Unwählbaren&#8221;, die &#8220;Utopisten&#8221;, die sich der &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; des &#8220;Basta&#8221; krankhaft verweigernden, die &#8220;Parlamentsparias&#8221;, ja: Die bestimmt-immer-noch-Stasi-Tollfinder mit ihren ganzen Zwangskollektivierungsvorstellungen: SIE sind nun Schuld. Schuld, daß sie (vermutlich:) ihre 121 Stimmen nicht hergaben, um die 494 Gauck-Stimmen auf 615 aufzustocken und damit grandios Wulff rauszuwerfen, der lediglich 625 Stimmen hatte. Sie, die von einer grandiosen Mehrheit (insbesondere vermutlich im Lager der Nichtwähler) in Bund und Ländern gewählt wurden &#8211; sie sind Schuld, daß die Vertreter der schwarzgelben Minderheitsregierung unglaublicherweise ihren eigenen Kalkülkandidaten durchgebracht haben und, ja, sie sind sage und schreibe Schuld, daß &#8220;Schwarz-Geld&#8221; seine Politik machen kann. Herr, wirf Hirn, denn: Die spinnen, die Germanen.</p>
<p>Ganz Germanien? Nein. Wenigstens einer hat es dann mal doch noch begriffen:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/nicetry1974/status/17436404451">nicetry1974 </a>Was wollt ihr eigentlich alle? Die Mehrheit hat ihren Kandidaten gewählt. Wie angekündigt. Und wer hat die gewählt? Ihr! #bpw #bv10 #bp10</p></blockquote>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Es täte so manchem Gauck-Jünger übrigens gut, den wie ich finde sehr sachlich und wertungsfrei gehaltenen <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3397/stolpersteinwahl-im-sommerloch">Beitrag des Spiegelfechters</a> zu diesem Thema auf sich wirken zu lassen. Weniger wertungsfrei, aber nicht minder erkenntnisreich (vor allem bezüglich der vermeintlichen Vergangenheitsverbohrtheit der Linkspartei) ist <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5927">dieser Beitrag hier</a>. Man muß die Position nicht teilen, aber verstehen, daß hinter der Ablehnung des &#8220;Freiheitskämpfers&#8221; nicht nur mehr, sondern etwas ganz anderes steckt, als dümmliche Ostalgie, nämlich ein diametraler Gegensatz in der politischen Grundüberzeugung, dieses bißchen Antizipation sollte dann doch drin sein.</p>
<p><strong>*Nachtrag 2:</strong> Je mehr ich zu dem Thema lese und je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluß: Ich habe mich geirrt. Ich habe Gauck für das kleinere Übel gehalten, das aber nur, ohne nachzudenken und wohl vornehmlich aus dem gleichen Grund, aus dem viele so sehr auf ihn gehofft haben: Damit Schwarz-Geld gekniffen ist. Irgendwie. Nur: Das wären sie in Wirklichkeit nicht gewesen. Im Gegenteil. Und Gauck hätte vor allem für eins gestanden: Für die Manifestation eines knallhart neoliberalen schwarzgeldrotgrünen Parteienblocks. So wie die &#8220;Nationale Front&#8221; in der von ihm so verhaßten DDR, nur einem anderen -ismus bedingungslos die Treue schwörend. So wie es nun &#8211; plangemäß &#8211; kam, hat Deutschland nun einfach den Präsidenten, den es zum einen und wie schon gesagt in letzter Konsequenz auch gewählt hat, und der zum anderen vielleicht tatsächlich viel deutscher ist, als es die meisten gerne wahr hätten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sozialeffizienz</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/06/07/sozialeffizienz/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1389</guid>
		<description><![CDATA[Daß die &#8220;alternativlose&#8221; &#8220;Konsolidierung&#8221; des &#8220;über seine Verhältnisse gelebt&#8221; habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden aus Subventions- und Rettungspaketen kassiertmit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß die &#8220;alternativlose&#8221; &#8220;Konsolidierung&#8221; des &#8220;über seine Verhältnisse gelebt&#8221; habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden <del datetime="2010-06-07T10:24:39+00:00">aus Subventions- und Rettungspaketen kassiert</del><ins datetime="2010-06-07T10:24:39+00:00">mit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet</ins> haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern (genau, diese Bankster, die nachts die Parkbank einfach blockieren, beispielsweise!) oder, wie <a href="/2009/09/17/euer-kanzler/">der Bundesdoktor</a> es nannte, durch <em>Prüfung der Ausgabenseite</em>, erreicht zu werden hat ist, klar, alternativlos[tm].</p>
<p>So weit, so schlecht, so unüberraschend für die Nachfahren der Freunde des Flick(werk)s. Wenn aber der Doktor ernsthaft verlangt, daß die &#8220;sozialen Strukturen effizienter&#8221; werden müßten, dann mag man sich darüber nicht mal mehr erregen. </p>
<p>Denn wer wie er ernsthaft eine sachlich-rechnerische Optimierung des höchsten Kulturguts eines sich als zivilisiert verstehenden (oder wenigstens bezeichnenden) Menschenansammlungskonstrukts fordert, nämlich jenes &#8220;sozial, gemeinschaftlich geprägten <strong>Mit</strong>einanders&#8221; (und eben nicht <em>Neben-</em> oder <em>Gegen</em>einanders, wie es vermutlich im streng darwinistischen Weltbild einer, zumal vom Machterhaltungstrieb unverhohlen besessenen Naturwissenschaftlerin als einzig geltende Weltordnung existieren mag), der verlangt nicht weniger, als in einem runden Zimmer in die Ecke zu pissen. </p>
<p>Effiziente Sozialstrukturen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich daraus noch eine Schlußpointe zaubern soll. Und ich hab auch gar keine Lust dazu.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Christian Lübke</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/06/03/christian-lubke/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 17:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Gut. Röschen wird es also nicht, da habe ich mich, und in wenigen Fällen gebe ich das mit mehr Erleichterung zu als in diesem, also mal geirrt. Statt ihrer soll es nun wohl jemand werden, der sich scheinbar nicht zu schade ist, seine unter Merkel ziemlich überschaubaren Chancen auf einen Job mit ordentlicher Pension auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut. Röschen wird es also nicht, da habe ich mich, und in wenigen Fällen gebe ich das mit mehr Erleichterung zu als in diesem, also mal geirrt. Statt ihrer soll es nun wohl jemand werden, der sich scheinbar nicht zu schade ist, seine unter Merkel ziemlich überschaubaren Chancen auf einen Job mit ordentlicher Pension auch noch <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,698548,00.html">aktiv selbst zu lancieren</a>. Ähnlich überschaubar wie seine sonstigen Karriereoptionen sind auch seine Qualifikationen: Er ist kein Sparkassendirektor, also kein würdiger Nachfolger des Vorgängers &#8211; tut aber immerhin nach Kräften alles, um wie einer zu wirken. Dann hat er den Grüßonkel bereits (wenn auch mit mäßigem Erfolg) bei der <a href="http://www.echo-online.de/nachrichten/boulevard/boulevard/musik/Musik-Medien-Fernsehen-Norwegen;art107,916653">Lena-Heimkehr</a> einstudiert und, naja, vor allem: Er ist auch noch in der richtigen Partei.</p>
<p>Sein Meisterstück indes hat er schon absolviert, ehe er überhaupt nur offiziell in Frage kommt: Anders, als Heinrich Lübke, dem man seinerzeit die gleiche Phrase (lediglich mit abweichender Zielgruppe) noch andichten mußte (und mangels ausreichend kontrollierbarer Medien auch konnte), äußert der künftige Zweigstellenleiter schon vorsorglich und <a href="http://christian-wulff.de/_Christian-Wulff/">selbst</a>:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Internetnutzer</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Kopfsache</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/06/03/kopfsache/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 10:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Führer]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten &#8220;Abstimmungen&#8221;, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front &#8220;wählen&#8221; soll, gibt es dann und wann auch &#8220;erweiterte&#8221; &#8220;Kandidatenlisten&#8221;.  Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten &#8220;Abstimmungen&#8221;, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front &#8220;wählen&#8221; soll, gibt es dann und wann auch <a href="http://rz.koepke.net/?p=5521">&#8220;erweiterte&#8221; &#8220;Kandidatenlisten&#8221;</a>.  Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie Margot Käßmann oder Joseph &#8220;Joschka&#8221; Fischer. </p>
<p>Käßmann, die mir als parteipolitisch wenig verseucht scheint: meinetwegen gerne. Aber den käuflichen Gasbaron Fischer? Warum holen diesen geschmierten Möchtegernrevoluzzer plötzlich alle aus dem Sumpf, in dem er gemeinsam mit seinem Sinnesfreund Ger(har)d zu recht und, so hatte ich gehofft, für immer verschwunden war? Daß er es war, der seine Partei endgültig in einen neoliberalen Kriegsbefürworterhaufen verwandelt hat (&#8221;in der Realpolitik ankommen ließ&#8221;), scheint entweder vergessen oder einigen wirklich als veritable Lebensleistung zu gelten. Und manch einer entblödete sich in der Vergangenheit ja nicht einmal, ausgerechnet ihn, der den bisher gravierendsten Bruch der deutschen Verteidigungsgrundsätze in seiner ehedem pazifistischen Partei regelrecht durchprügelte, als Friedensfürst zu verbrähmen, weil er im Nahen Osten so vorzüglich geschlichtet habe.</p>
<p>Andererseits, der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf, und wenn dieser Kopf dann nicht nur Fisch wäre, sondern Fischer, dann hätte das Exportwettbewerbswunderland Deutschland auch an höchster staatlicher Stelle endlich einen Komperativ.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Staats(er)tragend</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/06/02/staatsertragend/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 08:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Sparkassenhottes ehrenhafter Demission blieb, schon den formellen Regularien geschuldet, wenig Zeit zum Durchatmen und reflektieren. Denn binnen 30 Tagen muß die überraschende Personalie vom Tisch, so will es das Gesetz.
Wenig überrascht dabei, daß unter der Vielzahl mehr oder weniger ernstlich vorgeschlagener Nachfolgekandidaten kaum jemand ist, den man als aufgeklärter Abendländer mental, personell oder auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="/2010/06/01/respekt/">Sparkassenhottes ehrenhafter Demission</a> blieb, schon den formellen Regularien geschuldet, wenig Zeit zum Durchatmen und reflektieren. Denn binnen 30 Tagen muß die überraschende Personalie vom Tisch, so will es das Gesetz.</p>
<p>Wenig überrascht dabei, daß unter der Vielzahl mehr oder weniger ernstlich vorgeschlagener Nachfolgekandidaten kaum jemand ist, den man als aufgeklärter Abendländer mental, personell oder auch nur bezüglich der verfügbaren internen CPU-(nicht C<strong>D</strong>U-!)Leistung als ernsthaft präsidiabel bezeichnen wollen würde; <a href="http://twitter.com/frank_rieger/status/15192297765">Frank Rieger hat das gestern treffend verkürzt</a> (und <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2774/deutschland-sucht-den-superprasidenten">Jens Berger das Gegenteil</a>).</p>
<p>Daß es nun, aus Sicht des (netz)politisch Interessierten: zu allem Unglück, wohl ausgerechnet auf  die sich erfolgreich als &#8220;Powerfrau&#8221; inszenierende &#8220;Zensursula&#8221; hinauslaufen wird, erscheint, unter dem weichenstellenden Aspekt der merkelschen Machtpraxis nicht nur <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html">nicht überraschend</a>, es regt auch zu einigen schmerzvollen Gedankengängen und Einsichten an:</p>
<ul>
<li>Auf Köhler folgt nun wohl &#8220;Röschen&#8221;. Das beweist: Schlimmer geht eben doch immer.</li>
<li>Die Tatsache, daß die Dame sich selbst von halbwegs reflektierenden Menschen zumindest im ersten Moment erfolgreich mit Attributen wie &#8220;stark&#8221;, &#8220;modern&#8221;, &#8220;engagiert&#8221;, &#8220;mutig&#8221; und &#8220;aufrichtig&#8221; assoziieren läßt, belegt nicht nur ihre rhetorischen Künste und das Geschick, öffentliche Wahrnehmung gezielt zu beeinflussen, sondern auch und vor allem, daß ein Land eben doch immer die Führer(innen) bekommt, die es verdient &#8211; was man ja nicht erst an der Albrecht-Tochter, sondern auch am bereits installierten Leitpersonal sehen kann.</li>
<li>So mancher, den ich kenne, hat zumindest 2004, eventuell auch noch 2009 mehr oder weniger ernsthaft auf eine starke und mutige erste Frau im Staat gehofft. Eine, der moralische Werte etwas bedeuten, eine, die eine unkonventionelle Karriere hingelegt hat, eine, die sich auch mal einmischt und die politisch unbequem ist. Leute: Der Traum wird wahr! Gut, im ersten und zweiten Anlauf hat es diese linke Professorin da nicht geschaft. Aber ganz ehrlich &#8211; sie paßte einfach nicht. Denn:
<ul>
<li>Wer könnte deutsche Moral denn wohl besser verkörpern als Frau von der Leyen? Stopschilder vor die Fassade, denn Hauptsache der Vorgarten sieht sauber aus und was drinnen passiert, egal!</li>
<li>Unkonventionelle Karriere, na aber hallo: Studium abgebrochen, alle Kinderzimmer im Familienschloß erfolgreich besetzt und dann noch, simsalabim, aus dem Nichts ins Ministerium &#8211; das muß erst mal jemand nachmachen.</li>
<li>Na und schließlich: Politisch bequem sein sieht nun wirklich anders aus! Gut, es ist natürlich wie alles eine Frage der Perspektive &#8211; aber wenn jemand, der 130.000 demokratisch interessierte Bürger diskreditiert, jemand, der die armen Schweine am untersten Ende der sozialen Hackordnung des Landes mit <del datetime="2010-06-02T07:49:47+00:00">Zwangs</del><ins datetime="2010-06-02T07:49:47+00:00">Bürger</ins>arbeit belegen will und sich nicht zu schade ist, anderen souveränen Staaten Strafvereitelung gegenüber Kinderschändern vorzuwerfen &#8211; wenn so jemand kein unbequemer Präsidentschaftskandidat ist, wer dann?</li>
<li>Und wem das alles nicht reicht, blond ist sie ja auch noch.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Hinweis: Dieser Beitrag wird rechtzeitig zur zu befürchtenden Amtseinführung zensiert, da ich keine Lust habe, mich wegen Verunglimpfung (jawohl, mein Kaiser!) verantworten zu müssen.</p>
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		<title>Mutter der Nation?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 05:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[
Gibt&#8217;s auf Anfrage auch freigestellt und besser aufgelöst zur beliebigen Verwendung.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/nmp1000.gif"><img src="/_ressourcen/uploads/nmp1000-300x300.gif" alt="Stop: Zensursula - not my president!" title="" width="300" height="300" class="borderless" /></a></p>
<p>Gibt&#8217;s auf Anfrage auch freigestellt und besser aufgelöst zur beliebigen Verwendung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Respekt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 04:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
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		<description><![CDATA[vor seiner Eminenz, Bundespräsident a.D. H. Köhler.
Für den Umstand, daß er just heute den einzigen in seiner Amtszeit wegweisenden und für die Geschichtsschreibung bedeutsamen Schritt tat: Den zurück.
Ergänzung: Abgesehen davon, daß sich Köhler mit dem Geschmolle im Rahmen seiner Demission spätestens im Moment derselben völlig disqualifiziert hat, hat er tatsächlich mindestens zwei weitere wichtige Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>vor seiner Eminenz, Bundespräsident a.D. H. Köhler.</p>
<p>Für den Umstand, daß er just heute den einzigen in seiner Amtszeit wegweisenden und für die Geschichtsschreibung bedeutsamen Schritt tat: Den zurück.</p>
<p><strong>Ergänzung:</strong> Abgesehen davon, daß sich Köhler mit dem Geschmolle im Rahmen seiner Demission spätestens im Moment derselben völlig disqualifiziert hat, hat er tatsächlich mindestens zwei weitere wichtige Dinge getan:</p>
<ol>
<li>Er hat Dr. Frau Merkel und Pickelguido unter Zugzwang gesetzt, denn die sollten sich schleunigst ein Beispiel an ihm nehmen.</li>
<li>Vor allem aber hat er, da bin ich sicher, reichlich viele Leute erst mal dazu gebracht, sich mit dem Thema &#8220;Ressourcenkriege&#8221; und dem Stand der Dinge mal näher zu befassen.</li>
</ol>
<p>Zu Letzterem gibt es einen, immerhin: Bereits vier Jahre alten, sehr lesenswerten zusammenfassenden <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22686/1.html">Beitrag bei TP</a>, der deutlich macht, daß der tapsige Sparkassenhorst eigentlich, ja man darf gar annehmen: naiv, nachgeplappert hat, was seit bald zwanzig Jahren hinter den mehr oder weniger offenen Türen von &#8220;Wehrforen&#8221;, &#8220;Strategietagungen&#8221; und dergleichen, immer unverhohlener und mit stetem Tropfen in den ethischen Stein des westeuropäischen Abendlandes gehöhlt wird: Die Rehabilitierung des Kolonialgedankens.</p>
<p>Zur Lektüre dringend empfohlen, faßt der Artikel die geflissentlich ignorierte zivil(isiert)e Variante einer neuen Weltordnung treffend zusammen: </p>
<blockquote><p>Die weltweit als Entwicklungshilfe deklarierten Ausgaben machen bedeutend weniger als ein Zehntel des globalen Rüstungshaushaltes aus. [...] Obwohl die Liste der unterlassenen zivilen Hilfeleistungen Tag für Tag länger wird, sollen wir ausgerechnet bei militärischen Aktivitäten glauben, wir hätten es mit moralisch inspirierten Akteuren zu tun.</p></blockquote>
<p>Je weiter man die Lektüre des Beitrags fortsetzt, umso mehr muß man sich fragen, in wessen Terminkalender eigentlich sinngemäß gestanden haben muß &#8220;Revision des zweiten WK anstoßen und Interessen wieder auf die Agenda setzen&#8221;. Mich jedenfalls veranlassen so auffällige Neusprechinszenierungen wie <em>verfassungsrechtliche Klarstellung</em> (im Sinne von: &#8220;Beseitigung von einst als Lehre aus der Geschichte festgelegten Grundsätzen, um genau die Dinge durchzusetzen, deren Wiederholung man einst verhindern wollte&#8221;) und <em>Anpassen der Verfassung an die veränderte Realität</em> (wobei die maßgeblichste Veränderung offenkundig das Sichverabschieden von den dort genannten Wertvorstellungen bedeuten muß) unweigerlich dazu, hier ausschließlich unhehre Motive von Einflußnehmern zu wähnen, denen man einst aus gutem Grund nie wieder Einfluß gewähren wollte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Danke für jedes neue Borgen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;danke für jeden neue MarkEuro!
Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:
Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.
(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;danke für jede<ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">n</ins> neue <del datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Mark</del><ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Euro</ins>!</p>
<p>Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/banken-helfen-griechen-die-jo-ackermann-show-429457/">ausdrückte</a>:</p>
<blockquote><p>Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.</p></blockquote>
<p>(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mal schön geil abkotzen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/05/08/mal-schon-geil-abkotzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 22:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übel]]></category>
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		<description><![CDATA[kannst du über neokonservativen Neusprech, wenn du dir das hier zum Abendbrot gibst: Sternstunden des demokratischen Weltverständnisses.
Pfauenfeder des Abends:
Gut wäre, wenn wir bis dahin eine Örtlichkeit hätten in Düsseldorf, wo Sie zukünftig &#8220;Hof halten&#8221; wollen.
Heil, mein Jürgen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kannst du über neokonservativen Neusprech, wenn du dir das hier zum Abendbrot gibst: <a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/wp-content/uploads/bergerpapierlang2.pdf">Sternstunden des demokratischen Weltverständnisses</a>.</p>
<p>Pfauenfeder des Abends:</p>
<blockquote><p>Gut wäre, wenn wir bis dahin eine Örtlichkeit hätten in Düsseldorf, wo Sie zukünftig &#8220;Hof halten&#8221; wollen.</p></blockquote>
<p>Heil, mein Jürgen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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