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	<title>DavidBLN.de &#187; Grüne Flitzekacke</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Schlimmer geht immer</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, als beliebig austauschbare Köpfe.</p>
<p>Daß auch Phrasen beliebig austauschbar sind, habe ich dabei stets geflissentlich ignoriert. Daß die Simulation von Inhalten mich das ganze Bauerntheater noch mehr verachten lassen würde, als es die oben genannten Hackfressen je könnten, hätte ich auch nicht gedacht. Doch merke: Das Grundwesen der Peinlichkeit besteht zweifelsfrei darin, daß sie sich immer doch noch weiter unterbieten läßt.<span id="more-2121"></span></p>
<p>Sofern es hierfür und für die These, daß sich die Parteienrepublik nicht mal mehr die Mühe des Anstrichs gibt, ihr Volk auch nur entfernt des Denkens für fähig zu halten, noch irgendeines Beweises bedarf, so erbringt ihn der derzeitige Zirkus um den äußerlichen Neuanstrich des Berliner Landesparlaments in eindrucksvoller Weise. Da gibt ein Herr Wowereit vor, <em>Berlin</em> zu <em>verstehen</em>, indem er eine offenbar aufgeregte Omi an der Hand hält, während er zwar nicht sie, dafür aber die Kamera auf der anderen Seite angrinst. Da muß sich eine Frau Künast für den von der Bildregie augenscheinlich gewollten angestrengt-genervten Blick des vorgeblich für den Bürger arbeitenden Volkszertreters genau so wenig Mühe geben, wie sie behaupten würde, daß Berlin die einzige, letzte oder wenigstens wichtigste Machtoptionen ihrer persönlichen Karriere wäre. Für wie intelligent die politische Klasse ihr Volk hält, beweisen allerdings, wie gesagt, besonders Plakate, die mehr als &#8220;Slogans&#8221; enthalten. </p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0304.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0304-600x398.jpg" alt="Ein Plakat der FDP erklärt dem naiven Wahlbürger, daß den ebenso naiven &quot;Traum einer autofreien Stadt&quot; nicht teile, weil andernfalls werdende Mütter &quot;mit dem Fahrrad in den Kreißsaal&quot; müßten." title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2122" /></a></p>
<p>Dieses Beispiel der Mövenpickpartei ist dabei keineswegs einzigartig, sondern, ganz entgegen deren voraussichtlichen Stimmergebnissen, erschreckend repräsentativ. Natürlich nicht nur für die Berliner Politik.</p>
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		<title>Frag den Frosch</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.
Gegen den Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich soll man genau dieses nicht tun, wenn es darum geht, Sümpfe trockenzulegen. Gut, nun ist im allgemeinen politischen Sinne gegen solche Vorhaben selten etwas einzuwenden, aber das zugrundeliegende Prinzip ist leider von universeller Gültigkeit.</p>
<p>Gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Potsdam-Magdeburger_Eisenbahn#Der_geplante_Wiederaufbau_der_Stammbahn">Wiederaufbau einer Vorort-S-Bahn-Strecke</a>, was sollte da sprechen? Nun, auch ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist eben immer eine Frage der Perspektive. Im Falle der mittlerweile wohl durchweg besservedienenden Bewohner des angenehm hauptstadtnahen Örtchens Kleinmachnow bei Berlin-Zehlendorf ist diese Perspektive eindeutig die des Weltuntergangs, der ruhig überall stattfinden kann, Hauptsache nicht im eigenen Vorgarten.<span id="more-2110"></span></p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0067.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0067-600x398.jpg" alt="Anwohner protestieren gegen die seit jeher vor ihrer Haustür verlaufende S-Bahntrasse der &quot;Stammbahn&quot; im Südwesten Berlins" title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2111" /></a></p>
<p>Der Vorgarten ist in diesem Fall eine etwa 15 Meter breite ehemalige Eisenbahntrasse, die, wie das ungenutzte Eisenbahntrassen so an sich haben, in den letzten 30 Jahren vom ringsum ansonsten reichlich vorhanden Baum- und Buschbewuchs zurückerobert wurde. In manchen Fällen waren es auch nur 20 Jahre, denn dort bestand die unberührte Natur bis 1990 vor allem aus Selbstschußanlagen und Minenstreifen, für die man nach der Gleisdemontage den praktischen Damm genutzt hatte.</p>
<p>Und mal ehrlich: Wozu soll so eine Bahn auch gut sein? Man selbst muß nicht ins Grüne fahren (man ist ja schon dort), und daß mit solchen Zügen weniger betuchte Großstädter anreisen, die einem das &#8220;eigene&#8221; gründe Rundherum wegzunehmen trachten: Wer will das schon? Man selbst fährt, wenn man denn zum Einkaufen schon mal in die stickige Stadt hinein muß, natürlich mit dem Auto. Stilvoll, leise und umweltfreundlich. Zumal sich Straßen außerdem auch viel harmonischer und natürlicher in jedes Landschaftsbild einfügen.</p>
<p>Aber immerhin, der Berliner Zonenrandbewohner steht mit seiner Haltung nicht allein da. Wie man am inzwischen historischen Beispiel der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_84">nie realisierten</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_86">Schwarzwaldquerautobahnen</a> im Allgemeinen und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A81#Verlauf">A81 zwischen Leonberg und Gärtringen mit ihrer notorisch überlasteten Ersatzführung</a> im Besonderen erkennen kann. Ein paar hundert Hausbesitzer, die ihren Baugrund dank der seit Jahrzehnten bekannten geplanten Trassenführung &#8220;günschtig&#8221; erwarben, steigerten den Wert ihres Baugrunds mit Hilfe einiger Lurche und Molche und haben den Verkehrslärm, der eigentlich ihnen zugedacht war, erfolgreich an die Bewohner Böblingens und Sindelfingens abgeschoben. Heute jammern sie, weil sie selbst nicht mehr so recht vom idyllischen Fleck wegkommen &#8211; doch nun gibt es kein Geld mehr (und das ist auch das einzig richtige an der ganzen Sache). Dieses Beispiel war zugleich wegweisend für weitere umstrittene Projekte, wie etwa den ebenfalls seit fast 50 Jahren geplanten Berliner Stadtring Südost, der zu Lasten einiger tausend Kiezromantiker zehnmal so vielen Innenstadtbewohnern einiges an Abgasen abnehmen könnte, aber trotz inzwischen positiv beschlossenem Planungsverfahren mit Rücksicht auf politisches Kalkül im Hinblick auf Abgeordnetenhauswahlen abermals in Frage gestellt ist.</p>
<p>Und während sich über die Sinnhaftigkeit von Autobahnen und Straßen allgemein zugegeben leidenschaftlich diskutieren läßt, ist es schon ein echtes mentales Armutszeugnis, wenn man, wie im Fall der sogenannten Cheruskerkurve (ein kriegsbedingt eingeschlafenes, aber durch die Planungen zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Süd-Tunnel#Planungen_und_Erweiterungen_.28S21.29">S21</a> wieder in die Diskussion geratenes Stück Innenstadt-S-Bahn) die &#8220;Natur&#8221; vorschiebt, die dort in Gestalt eines aus dem ursprünglichen Wildbewuchs herausgearbeiteten künstlich angelegten Stadtparks existiert, nur, um damit die eigenen Interessen (hier: möglichst naher Ort zum Ausführen des in der Stadtwohnung naturgerecht gehaltenen Hundes) totschlagargumentativ über allgemeine Interessen zu stellen. </p>
<p>Je mehr ich mich mit Verkehrs(planungs)geschichte auseinandersetze, umso mehr drängt sich mir der ungemütliche Eindruck auf, daß sich hier eine (weitere) echte Fehlkonstruktion unserer politischen Entscheidungsvorgänge zeigt. Ich weiß nicht, welcher Weg (landesweite Volksabstimmung oder &#8220;basta!&#8221;) hier zielführender wäre. Ich bilde mir nur ein, zu verstehen, daß die aktuelle Methode &#8211; vor allem jenen Gehör zu schenken, die auf den Erhalt individueller, oft nur aus Provisorien zufällig und von vornherein befristet erwachsener Privilegien pochen und so der Allgemeinheit nützliche Entwicklungsplanungen oft erfolgreich verhindern &#8211; niemals zu einer insgesamt vorteilhaften und weitsichtigen Entwicklung einer Stadt oder eines Landes beitragen kann. </p>
<p>Und wenn ich dann noch sehe, wie etwa im Falle des Rheinischen Braunkohlentagebaus aufgrund eines behaupteten öffentlichen Interesses an gesicherter Energieversorgung, das für mich eher nach gesicherter Renditeversorgung von Unternehmenseignern und &#8220;verdienstvollen politischen Entscheidungsträgern&#8221; aussieht, im Handstreich und mit eiserner Hand ganze Ortschaften gegen den vehementesten Protest der Bewohner abgebaggert werden können, während Infrastrukturprojekte mit oft allgemeinem Langzeitnutzen zwischen den Protestmühlen zerrieben werden, bleibe ich wirklich ratlos zurück.</p>
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		<title>Scharfherde</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/05/scharfherde/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 18:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Farblich haben sie erstaunliche Ähnlichkeit mit den Vollidioten, die die (noch) wählenden Schafherden regelmäßig &#8220;legitimieren&#8221;.

Während jene allerdings alle gleichermaßen käuflich und ferngesteuert sind, habe diese hier alle gleichermaßen, was jenen schon lange fehlt. Feuer.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Farblich haben sie erstaunliche Ähnlichkeit mit den Vollidioten, die die (noch) wählenden Schafherden regelmäßig &#8220;legitimieren&#8221;.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Pfeffer_800.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Pfeffer_800-600x450.jpg" alt="Pfeffer_800" title="Pfeffer_800" width="600" height="450" class="borderless alignnone size-medium wp-image-1896" /></a></p>
<p>Während jene allerdings alle gleichermaßen käuflich und ferngesteuert sind, habe diese hier alle gleichermaßen, was jenen schon lange fehlt. Feuer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grün vor Mitleid</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 17:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gib&#8217;s zu. In Wirklichkeit hältst du die Grünen immer noch für die Partei der guten Sache, nicht nur für Pflanzen und Tiere sondern auch und ganz im Geiste ihrer dezent progressiv angehauchten Anfangsjahre, also für irgendwie &#8220;sozial&#8221;, empathisch und eben halt: Menschlich. 
Klar: Diese Sache mit Özdemir und seinen Flugmeilen oder des &#8220;schwäbischen Integrationsvorzeigetürken&#8221; individueller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gib&#8217;s zu. In Wirklichkeit hältst du die Grünen immer noch für die Partei der guten Sache, nicht nur für Pflanzen und Tiere sondern auch und ganz im Geiste ihrer dezent progressiv angehauchten Anfangsjahre, also für irgendwie &#8220;sozial&#8221;, empathisch und eben halt: Menschlich. <span id="more-1800"></span></p>
<p>Klar: Diese Sache mit <a href="http://www.google.com/search?q=%C3%B6zdemir+bonusmeilen">Özdemir und seinen Flugmeilen</a> oder <a href="http://www.google.com/search?hl=de&#038;q=%C3%B6zdemir+hunzinger">des &#8220;schwäbischen Integrationsvorzeigetürken&#8221; individueller Kreditsituation</a>, der leider dem harten Berufspolitikeralltag einschließlich seiner schillernden Welt in <a href="http://www.welt.de/multimedia/archive/01260/oezdemir_02_werbun_1260527s.jpg">Samt und Seide</a> nicht nur auf den Leim ging, sondern sich dabei vor allem viel zu dämlich anstellte (&#8221;ich war naiv&#8221;). Ein Einzelfall. </p>
<p>Genau wie die fragwürdige <a href="http://www.google.com/search?hl=de&#038;q=rezzo+schlauch+enbw">Karriere eines Rezzo Schlauch</a>, der erst in der selbsternannten Anti-Atom-Partei den realistischen Vordenker gab und nun seinen Lebensunterhalt bei einem Vorzeigebetrieb umweltfreundlicher Kernenergie bestreitet, die er freilich weiterhin ablehnt. Sachzwang sozusagen &#8211; wer will dem Mann da gram sein.</p>
<p>Oder wie der Einzelfall Berninger. &#8220;Bernie&#8221;, wie ihn unter anderen seine Ziehmutter, die Berliner Spitzenkandidatin (und, wie man munkelt, private Kanzlerinnenfreundin) Renate Künast liebevoll nannte, war einst im von ihr geleiteten &#8220;Verbraucherschutzministerium&#8221; als Staatssekretär tätig, wo er sich sicher schon damals mit Nachdruck für das <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/ernaehrung/dok/344/344463.lobby_verhindert_ampelkennzeichnung_fuer.html">grüne Vorzeigethema &#8220;Ampelkennzeichnung&#8221;</a> einsetzen durfte. Ein Thema, mit dem er als <a href="http://www.google.com/search?q=matthias+berninger+mars">&#8220;Head of public policy&#8221; bei Mars</a> (das sind die mit den gesunden Schokoriegeln) sicher auch zu tun hat und bei dem er beweisen kann, daß man als moderner und realistischer Mensch stets für verschiedene Sichtweisen offen sein kann (oder muß, wenn&#8217;s um den Taler geht).</p>
<p>Oder wie Margareta Wolf. Die den wasserdichten und knallharten &#8220;Atomausstieg&#8221; miterfand und deren heroischer Kampf den Gegner so sehr beeindruckte, daß er sie vor lauter Ehrfurcht mit einem gut dotierten PR-Job ehrte (stand in der Onlineausgabe einer Zeitung aus Frankfurt, die nicht verlinkt werden möchte und sollte). Natürlich ein Einzelfall &#8211; Herr Trittin empört sich zurecht, auch, wenn er zwischendurch selbst mal kurz der Meinung war, daß man <a href="http://www.rainersche-post.de/wirtschaft/trittin-castor-transporte-sind-notwendig.php">gegen Castortransporte nicht demonstrieren</a> sollte.</p>
<p>Oder wie Gunda Röstel. Die ist als ehemalige Anti-Atompartei-Sprecherin <a href="http://www.google.com/search?q=gunda+r%C3%B6stel+eon">bei ihrem neuen Arbeitgeber Eon</a> zwar nicht so direkt für dessen Haupteinnahmequelle zuständig, kümmert sich dafür aber darum, daß das von den Grünen gerne zitierte Grundrecht auf sauberes Trinkwasser künftig auch wirklich jeder in Anspruch nehmen kann (wenn auch vielleicht nicht unbedingt gratis, aber das wird &#8220;der Markt&#8221; schon zum Wohle aller regeln).</p>
<p>&#8220;Klar&#8221;, denkst Du jetzt. &#8220;Er könnte jetzt noch ein paar dutzend Beispiele bringen. Aber so ist das nunmal in der Politik. Je höher man steigt, desto dünner wird die Luft und woanders isses ja noch viel schlimmer.&#8221; Das stimmt. Und viel wichtiger ist doch auch, was Politik vor Ort tut. Direkt am Menschen. Ganz nah dran am kleinen Mann, richtig? Richtig:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/brpjnbx9_dQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/brpjnbx9_dQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Schwäbische Bananen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 15:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;sind im Grunde wie alle Bananen. Erst sehen sie grün aus:

Und dann werden sie gelb:

Die dritte und endgültige Reifestufe ist bekanntlich&#8230; ach, genug Farbenzauber für heute. Aber mal ehrlich &#8211; welches Bild sieht authentischer aus?
(Inspiriert durch eigene Erfahrungen mit der und vor allem durch etliche Artikel von Uwe Ness über die &#8220;Grüne Partei&#8221; wie zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sind im Grunde wie alle Bananen. Erst sehen sie grün aus:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Cem_Özdemir1.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Cem_Özdemir1-300x225.jpg" alt="Cem Özdemir steht vor einer grünen Deko und hält eine Rede zu einem Parteitag der &quot;Grünen&quot;" title="" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1669 blackborder" /></a></p>
<p>Und dann werden sie gelb:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/ödp.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/dp-300x225.jpg" alt="Cem Özdemir steht vor einer blaugelben Deko. Im Hintergrund ein Schriftzug &quot;ÖDP - Öz Demir Partei&quot; sowie im Vordergrund: &quot;Politik muss realistisch werden&quot;" title="" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1670 blackborder" /></a></p>
<p>Die dritte und endgültige Reifestufe ist bekanntlich&#8230; ach, genug Farbenzauber für heute. Aber mal ehrlich &#8211; welches Bild sieht authentischer aus?</p>
<p>(Inspiriert durch eigene Erfahrungen mit der und vor allem durch etliche Artikel von <a href="http://www.uweness.eu">Uwe Ness</a> über die &#8220;Grüne Partei&#8221; <a href="http://www.uweness.eu/pageID_9556928.html">wie zum Beispiel diesen</a>, sowie eine schon aufgrund ihrer Perspektive höchst <a href="http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=9661&#038;Itemid=1">interessanten Serie</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Ditfurth">Jutta Ditfurth</a>, die schon vor Jahren und wohl mangels Interesses politischerer Blätter in der &#8220;Neuen Revue&#8221; erschien.)</p>
<p><small>Bildmaterial: <a href="http://www.flickr.com/photos/gruene_bawue/">Grüne Baden-Württemberg</a> (<a href="http://www.flickr.com/photos/32587190@N04/4122907186">Quelle</a>), lizenziert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a>.</small></p>
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		<title>Naiv!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen &#8211; wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen &#8211; wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine geeignete Person seines/ihres Vertrauens als Kandidat vorschlagen können, das nur am Rande.</p>
<p>Daß ausgerechnet die vermeintlich gut informierten twitternden und bloggenden &#8220;digital natives&#8221; sich jedoch instrumentalisieren lassen, völlig unreflektiert nicht nur Herrn Gauck als nachgerade messiasgleichen Landesführer mit ausschließlich positiven Eigenschaften öffentlich anzuhimmeln, sondern der Linkspartei und ihren Wahlleuten, die es wagten, sich nicht einfach für einen mit ihr nicht abgestimmten (wir erinnern uns: Herr Gabriel von der &#8220;S&#8221;PD hatte, gemeinsam mit Herrn Trittin, nicht etwa die Linken per SMS kontaktiert, sondern lieber den Bundesdoktor) &#8220;überparteilichen&#8221; Kandidaten einspannen zu lassen, enttarnt in einem kaum beschreibbaren Maße die Naivittät und womöglich Selbstüberschätzung jener, die von sich behaupten, nicht Teil einer gar nicht existierenden &#8220;Internet-Gemeinde&#8221; zu sein sondern längst die breiten Massen zu repräsentieren. Wobei: In letzterem Punkt haben &#8220;sie&#8221;, die sie da munter neben dem Drei-plus-ein-Gänge-Menü der Marathonversammlung hertwitterten, damit sogar Recht, hat doch zuletzt das gefühlte ganze Land &#8220;yes we gauck&#8221; gekreischt &#8211; <a href="/2008/07/25/hallo-welt/">scheint irgendwie ein Volksbedürfnis mit langer Tradition zu sein.</a><span id="more-1408"></span></p>
<p>Schauen wir uns die Sache mal chronologisch an:</p>
<ul>
<li>Merkel läßt &#8220;Zensursula&#8221; ins Spiel bringen &#8211; die &#8220;Netzgemeinde&#8221; kocht und schäumt, ich nehme mich da nicht raus.</li>
<li>Kurz darauf &#8220;Entwarnung&#8221; &#8211; nun soll es der biedere Evangelikale aus Hannover werden. Das wird postwendend als &#8220;erster Sieg&#8221; &#8211; nun gut, nicht gefeiert, aber immerhin hier und da angenommen.</li>
<li>Einen &#8220;Überraschungscoup&#8221; landet anschließend die Basta-Agenda-Koalition (die mit den ehemaligen Spitzengasmännern; die, von denen einige noch unlängst mit der nun angeblich ins Mark getroffenen Bundesdoktorin gerne vom gemeinsamen Vorratsdaten- und Netzsperrentischchen aßen und andere nicht einmal grünbraunen Arsch in der Hose hatten, geschlossen gegen diese Zensurinitiative zu stimmen): Sie nominieren den &#8220;Atlantiker&#8221; (=kompromisßlosen USA-Freund), den &#8220;für die Freiheit&#8221; (=gegen jede Form eines &#8220;fürsorglichen&#8221; Staates) kämpfenden &#8220;Bürgerrechtler&#8221; (=insbesondere das Recht auf &#8220;Eigenverantwortung&#8221; in jeder Lebenslage hochhaltenden) und &#8220;Antikommunisten&#8221; Gauck, mit dessen Positionen sich auch nach eigenem Verständnis freiheitsliebende Bürgerrechtsbewegte besser mal ausführlich auseinandersetzen sollten.</li>
<li>Wie durch ein Wunder folgt eine mediale Kampagne, die, und spätestens hier sollte man stutzen: Vorrangig von Springer-Medien massiv geführt wird und den Gegenkandidaten als &#8220;den wahren Mann des Volkes&#8221;, &#8220;Präsidenten der Herzen&#8221; und dergleichen mehr nachgerade anbetet.</li>
<li>Zeitgleich und vermutlich aus Erleichterung, daß es eine vermeintlich &#8220;linksbürgerliche&#8221; Opposition geschafft hat, einen Mann mit Chancen zum indirekten &#8220;Kanzlersturz&#8221; aufzustellen und natürlich, daß es weder ein in zweifelhaften Kirchenkreisen Verkehrender noch eine rabulistische Mutter der Nation werden könnte, entstehen Twitter-, Facebook- und sonstige Kampagnen, denen man, wäre der Mann bereits im Amt, unverzüglich einen klaren Führerkult attestieren würde und denen, ich räume es ein, ich mich auch selbst für kurze Zeit und aus den vermutlich gleichen Beweggründen, angeschlossen habe (siehe oben: er wäre in der Tat das vermutlich kleinere Übel gewesen).</li>
</ul>
<p>Im weiteren Verlauf entblödet sich dann mancher &#8211; in beschämender Fehlinterpretation von Ursache und Wirkung und in der Annahme, man habe nun auch selbst (&#8221;mal wieder&#8221;) eine kleine Revolution angezettelt &#8211; nicht, Tweets wie #Zensursula haben wir geschafft, <em>#Wulff schaffen wir auch noch! #mygauck</em> abzusondern. Ja, mancher versteigt sich ernsthaft zu der Annahme, man selbst habe den erwähnten Pressezirkus überhaupt erst &#8220;angetwittert&#8221;.</p>
<p>Unglaublich &#8211; aber noch maßloser als diese sommermärchensüchtige Selbstvergaucklerei dann die verbitterte verbalisierte Enttäuschung im Nachgang:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Scytale/status/17437033869">Scytale</a> Habs ja immer für Diskreditierung durch die Etablierten gehalten, aber bin jetzt überzeugt: Die Linke gehört nicht in die Politik.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Carisma_tisch/status/17438133551">Carisma_tisch</a> Ohne die Linken gabe es schwarz-gelbe Politik nicht. Auch wenn es nicht deren erklärter Wille ist, so ist es doch deren Wirkung.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/DennyRamone/status/17429468536">DennyRamone</a> Die kleinen Linken wollen aus dem Schmollparadies abgeholt werden.</p></blockquote>
<p>Fragt sich nur, wer da schmollt &#8211; denn da wird, zusammengefaßt, nichts anderes als die Wut darüber, daß ein von vornherein aussichtsloses Unterfangen (denn daß Gauck für die Linke unwählbar ist, war dem Seeheimer Gabriel und seinen neoliberalen Partei- und Oppositionsfreunden selbstverständlich klar) erwartungsgemäß in die Hose ging, daß es kein Messias-Wunder gab, daß es nun keine neue Koalition und keine Neuwahlen gibt, ja, die Ernüchterung, daß 38.000 Facebook-Gruppen-irgendwas-Dings-Teilnehmer kein politisches Erdbeben bewirkt haben: Das alles wird nun ausgerechnet auf die projiziert, die für die Wahl eines Herrn Wulff zum Nachwuchsköhler am allerwenigsten können &#8211; auf die Linksfraktion.</p>
<p>Sie, die &#8220;Unwählbaren&#8221;, die &#8220;Utopisten&#8221;, die sich der &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; des &#8220;Basta&#8221; krankhaft verweigernden, die &#8220;Parlamentsparias&#8221;, ja: Die bestimmt-immer-noch-Stasi-Tollfinder mit ihren ganzen Zwangskollektivierungsvorstellungen: SIE sind nun Schuld. Schuld, daß sie (vermutlich:) ihre 121 Stimmen nicht hergaben, um die 494 Gauck-Stimmen auf 615 aufzustocken und damit grandios Wulff rauszuwerfen, der lediglich 625 Stimmen hatte. Sie, die von einer grandiosen Mehrheit (insbesondere vermutlich im Lager der Nichtwähler) in Bund und Ländern gewählt wurden &#8211; sie sind Schuld, daß die Vertreter der schwarzgelben Minderheitsregierung unglaublicherweise ihren eigenen Kalkülkandidaten durchgebracht haben und, ja, sie sind sage und schreibe Schuld, daß &#8220;Schwarz-Geld&#8221; seine Politik machen kann. Herr, wirf Hirn, denn: Die spinnen, die Germanen.</p>
<p>Ganz Germanien? Nein. Wenigstens einer hat es dann mal doch noch begriffen:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/nicetry1974/status/17436404451">nicetry1974 </a>Was wollt ihr eigentlich alle? Die Mehrheit hat ihren Kandidaten gewählt. Wie angekündigt. Und wer hat die gewählt? Ihr! #bpw #bv10 #bp10</p></blockquote>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Es täte so manchem Gauck-Jünger übrigens gut, den wie ich finde sehr sachlich und wertungsfrei gehaltenen <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3397/stolpersteinwahl-im-sommerloch">Beitrag des Spiegelfechters</a> zu diesem Thema auf sich wirken zu lassen. Weniger wertungsfrei, aber nicht minder erkenntnisreich (vor allem bezüglich der vermeintlichen Vergangenheitsverbohrtheit der Linkspartei) ist <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5927">dieser Beitrag hier</a>. Man muß die Position nicht teilen, aber verstehen, daß hinter der Ablehnung des &#8220;Freiheitskämpfers&#8221; nicht nur mehr, sondern etwas ganz anderes steckt, als dümmliche Ostalgie, nämlich ein diametraler Gegensatz in der politischen Grundüberzeugung, dieses bißchen Antizipation sollte dann doch drin sein.</p>
<p><strong>*Nachtrag 2:</strong> Je mehr ich zu dem Thema lese und je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluß: Ich habe mich geirrt. Ich habe Gauck für das kleinere Übel gehalten, das aber nur, ohne nachzudenken und wohl vornehmlich aus dem gleichen Grund, aus dem viele so sehr auf ihn gehofft haben: Damit Schwarz-Geld gekniffen ist. Irgendwie. Nur: Das wären sie in Wirklichkeit nicht gewesen. Im Gegenteil. Und Gauck hätte vor allem für eins gestanden: Für die Manifestation eines knallhart neoliberalen schwarzgeldrotgrünen Parteienblocks. So wie die &#8220;Nationale Front&#8221; in der von ihm so verhaßten DDR, nur einem anderen -ismus bedingungslos die Treue schwörend. So wie es nun &#8211; plangemäß &#8211; kam, hat Deutschland nun einfach den Präsidenten, den es zum einen und wie schon gesagt in letzter Konsequenz auch gewählt hat, und der zum anderen vielleicht tatsächlich viel deutscher ist, als es die meisten gerne wahr hätten&#8230;</p>
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		<title>Irgendwann</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 06:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[muß doch dieses dämliche Wahlvieholk mal kapieren, wie klare Mehrheitsverhältnisse auszusehen haben &#8211; so, wie in NRW jedenfalls nicht, findet Bild am Montag. 
Solange sich der Pöbel also weiterhein trotzig wie ein Kindergartenkind der reinen (und alternativlosen!) Lehre Hayek&#8217;scher Markteffizienz verweigert und doch allen Ernstes auf Utopien wie einen solidarischen Staat setzt, muß man ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>muß doch dieses dämliche Wahlv<del datetime="2010-06-11T06:07:22+00:00">ieh</del><ins datetime="2010-06-11T06:07:22+00:00">olk</ins> mal kapieren, wie <em>klare Mehrheitsverhältnisse</em> auszusehen haben &#8211; so, wie in NRW jedenfalls nicht, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700043,00.html">findet Bild am Montag</a>. </p>
<p>Solange sich der Pöbel also weiterhein trotzig wie ein Kindergartenkind der reinen (und <a href="http://neusprech.org/alternativlos/">alternativlosen</a>!) Lehre Hayek&#8217;scher Markteffizienz verweigert und doch allen Ernstes auf Utopien wie einen solidarischen Staat setzt, muß man ihn eben entweder ignorieren oder so lange zur Urne schicken, bis er keine Lust mehr hat und endlich aufhört, das tatsächliche Mehrheitsverhältnis der Leistungsträger weiter durch seine querulativen Fehlfarben-Kreuze zu stören. Ganz im Sinne von &#8220;50 Liegestützen für den Langhaarigen&#8221;, das hat sich bei unserer Friedenstruppe und sonstigen Heldenvereinen schließlich auch als probat erwiesen.</p>
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		<title>Kopfsache</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 10:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Führer]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten &#8220;Abstimmungen&#8221;, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front &#8220;wählen&#8221; soll, gibt es dann und wann auch &#8220;erweiterte&#8221; &#8220;Kandidatenlisten&#8221;.  Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abseits der zweifelsfrei bewußt als Testballons lancierten &#8220;Abstimmungen&#8221;, wen das Volk denn gerne als nächsten Sparkassendirektor hätte und bei denen man dann in der Regel zwischen den verschiedenen zu versorgenden Kandidaten aus der schwarzgelben Front &#8220;wählen&#8221; soll, gibt es dann und wann auch <a href="http://rz.koepke.net/?p=5521">&#8220;erweiterte&#8221; &#8220;Kandidatenlisten&#8221;</a>.  Da fallen dann auch schon mal gerne Namen wie Margot Käßmann oder Joseph &#8220;Joschka&#8221; Fischer. </p>
<p>Käßmann, die mir als parteipolitisch wenig verseucht scheint: meinetwegen gerne. Aber den käuflichen Gasbaron Fischer? Warum holen diesen geschmierten Möchtegernrevoluzzer plötzlich alle aus dem Sumpf, in dem er gemeinsam mit seinem Sinnesfreund Ger(har)d zu recht und, so hatte ich gehofft, für immer verschwunden war? Daß er es war, der seine Partei endgültig in einen neoliberalen Kriegsbefürworterhaufen verwandelt hat (&#8221;in der Realpolitik ankommen ließ&#8221;), scheint entweder vergessen oder einigen wirklich als veritable Lebensleistung zu gelten. Und manch einer entblödete sich in der Vergangenheit ja nicht einmal, ausgerechnet ihn, der den bisher gravierendsten Bruch der deutschen Verteidigungsgrundsätze in seiner ehedem pazifistischen Partei regelrecht durchprügelte, als Friedensfürst zu verbrähmen, weil er im Nahen Osten so vorzüglich geschlichtet habe.</p>
<p>Andererseits, der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf, und wenn dieser Kopf dann nicht nur Fisch wäre, sondern Fischer, dann hätte das Exportwettbewerbswunderland Deutschland auch an höchster staatlicher Stelle endlich einen Komperativ.</p>
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		<title>Jeder kann Erich (Teil 7)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/17/jeder-kann-erich-teil-7/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 12:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jeder kann Erich!]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsfreier Raum[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wie versprochen, soll der eher diskret gepflegten Männerfreundschaft zwischen Dr. Erich Merkel und Erich Künast hier Rechnung getragen werden. Die Aufnahme des letzteren in diese Galerie erfolgt unter strikter Beachtung des Regulariums (Kandidat muß sich als Erich qualifiziert haben) &#8211; jedenfalls so strikt, wie auch die grüne Flitzkackpartei die grundgesetzlich garantierten Bürgerrechte ehrt. Falls das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="linksflusz"><img src="/_ressourcen/uploads/Erich-Künast.jpg" alt="" title="" width="350" height="480" class="blackborder" /></div>
<div>
<p>Wie <a href="/2009/08/13/gute-grunde/">versprochen</a>, soll der eher diskret gepflegten Männerfreundschaft zwischen <a href="/2009/08/03/jeder-kann-erich-teil-1/">Dr. Erich Merkel</a> und Erich Künast hier Rechnung getragen werden. Die Aufnahme des letzteren in diese Galerie erfolgt unter strikter Beachtung des Regulariums (Kandidat muß sich als Erich qualifiziert haben) &#8211; jedenfalls so strikt, wie auch die grüne Flitzkackpartei die grundgesetzlich garantierten <a href="http://www.flickr.com/photos/splitbrain/3594737908/">Bürgerrechte ehrt</a>. Falls das als Begründung nicht reicht, erfolgt die Aufnahme behelfsweise einfach in vorauseilendem Gehorsam: Sobald die beiden Kumpanen erst einmal gemeinsam auf <del datetime="2009-08-17T11:46:16+00:00">dem Thron</del><ins datetime="2009-08-17T11:46:16+00:00">der Regierungsbank</ins> sitzen, wird auch der in Sachen Erich hinter den Ohren bisher noch (wenigstens etwas) grüne Genosse Künast <a href="http://blogoff.de/2009/03/26/angela-merkel-und-des-zdfs-null-toleranz-beim-copyright/">die Volkssicherheitsvisionen</a> des großen Bruders mit absegnen. Immerhin, kürzlich wurde schon mal die neue Diktion <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641993,00.html">geübt</a> und die Gebetsmühle</p>
<blockquote class="erich"><p>keinen rechtsfreien Raum</p></blockquote>
<p class="umbruch">[tm] bemüht. Schon ganz wie ein großer. Na, sieben Jahre als <del datetime="2009-08-17T11:46:16+00:00">Juniorverräter</del><ins datetime="2009-08-17T11:46:16+00:00"><a href="http://www.zeit.de/2003/03/Au_a7enpolitiker">Kellner</a></ins> gehen eben auch an Parteien mit Basisdemokratur nicht vorbei. Bau auf!</p>
<p><small><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Renate_Künast_20060915.jpg">Bildteile</a> von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:IngridStrauch">Ingrid Strauch</a>, veröffentlich unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/">CC-by-sa</a>.</small></div>
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		<title>Gute Grün(d)e, schwarz zu sehen.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/13/gute-grunde/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 19:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkrampf]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Fresse. Es  ist noch gar nicht lange her: Ja, es war am 7. Juni. Da habe ich noch voller Innbrunst &#8211; und dazu stehe ich jetzt einfach mal! &#8211; ziemlich spinatig für das Europaparlament abgestimmt. Was so alles in ein paar Wochen grundlegend anders werden kann&#8230;
Jawohl, schon wieder ist es an der Zeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Fresse. Es  ist noch gar nicht lange her: Ja, es war am 7. Juni. Da habe ich noch voller Innbrunst &#8211; und dazu stehe ich jetzt einfach mal! &#8211; ziemlich spinatig für das Europaparlament abgestimmt. Was so alles in ein paar Wochen grundlegend anders werden kann&#8230;</p>
<p>Jawohl, <a href="/2009/08/12/333/">schon wieder</a> ist es an der Zeit, auf die grünen Flitzekacker (bei denen ich sogar mal zahlendes Mitglied war, jawohl!) einzudreschen<span id="more-347"></span>. Und das gleich mehrfach. Ehrlich gesagt: Ich bin fast froh, daß mich das dämliche Enthalten der 15 Emma-TantInnen bei der Zensurabstimmung am 18.6. wachgerüttelt hat, denn seither hat sich die rosagrüne Brille in einen Blickschärfer Marke Scheisz Jena[tm] erster Qualität gewandelt. Plötzlich offenbart sich mir, wie ernst es (bei allen beidseitigen Dementis) mit der popelgrünen Anbiederung an die schwarze Pest ist &#8211; und mit der eher diskret ausgeübten Männerfreundschaft zwischen Erich Künast (Bild für die <a href="/category/jeder-kann-erich/">Galerie</a> folgt) und Dr. Erich Merkel. Das Zusammengehen ist längst beschlossen, und der Dr. Koch hat dem igeligen Künastkellner längst klargemacht, was Zwecks Machtrestauration noch zu tun ist:</p>
<p>1. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,577574,00.html">Weg von der nur-Ökostrom-Narretei</a> (<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,581530,00.html">erledigt</a>)<br />
2. Schluß mit dem Bürgerrechtsquatsch (nach den <a href="http://netzpolitik.org/2009/zensursula-verluste-auch-bei-den-gruenen/">glorreichen 15</a> und dem <a href="http://netzpolitik.org/2009/politiker-des-tages-matthias-gueldner/">Testballon Güldner</a> muß die Spitzenkandidatin <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b47c2200">nun selbst ran</a>).</p>
<p>Und was auf Bundesebene gilt, macht natürlich auch ganz unten in den Kommunen nicht halt. In erstklassigem Vorauseilergehorsam üben die Emmatanten der vorholländischen Sumpfgebiete schon mal den Parademarsch vor der großen schwarzen Schwester (nachdem ein paar Meter weiter der <a href="/2009/08/08/wer-nicht-wirbt-stirbt/#gruenEmpf">große(?) schwarze Bruder</a> bereits hinte<del>r</del>nrum als Fotomotiv dienen durfte): <a href="/2009/08/04/jeder-kann-erich-teil-3/">Erich Albrecht,  der Leye</a> wäre stolz auf dieses Plakat:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/grueneStopp.jpg" alt="Grünes Wahlplakat: STOPP!" title="Fehlt nur noch das Achteck: Grüne fordern STOPP!" width="300" height="400" class="blackborder" /></p>
<p>Verdeckt es doch, wenn auch nicht achteckig, in bewährter Leyenlogik alles böse und verheißt eine bessere &#8211; hier: geräuschlose &#8211; Welt. Natürlich wissen wir, daß man heutzutage schon aus Prinzip hinter Stopschilder kucken sollte, also lernen wir:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/grueneBesser.jpg" alt="Hinter dem Stopp-Plakat steht noch eins. Titel: &quot;BESSER&quot;" title="Das bessere ist HINTER dem &quot;Stopp&quot;-Schild!" width="300" height="400" class="alignleft size-full wp-image-353" /></p>
<p>Das &#8220;Besser&#8221;e ist offensichtlich der &#8220;Guten&#8221; Feind.</p>
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		<title>Abgrün(d)e aufs Papier</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/12/333/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 17:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Durchschnittspolitiker von heute ist in der Regel dumm, frech oder gleich beides. Geschenkt! Daß er nicht mal mehr bis nach dem feierlichen Zettelfalttag wartet, um damit rauszurücken, daß ihm der Wille seines StimmWahlAnkreuzviehs (in meinem Fall beispielsweise: Von Werbebelästigungsmethoden nach Altväter Sitte unbedingt verschont zu werden) ungefähr eine Umgehungsstraße breit am verlängerten unteren Rücken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Durchschnittspolitiker von heute ist in der Regel dumm, frech oder gleich beides. Geschenkt! Daß er nicht mal mehr bis nach dem feierlichen Zettelfalttag wartet, um damit rauszurücken, daß ihm der Wille seines <del datetime="2009-08-12T16:31:33+00:00">Stimm</del><del datetime="2009-08-12T16:31:33+00:00"><ins datetime="2009-08-12T16:31:33+00:00">Wahl</ins></del><ins datetime="2009-08-12T16:31:33+00:00">Ankreuz</ins>viehs (in meinem Fall beispielsweise: Von <a href="/2008/07/28/abnahme-verweigert/">Werbebelästigungsmethoden nach Altväter Sitte</a> unbedingt verschont zu werden) ungefähr eine Umgehungsstraße breit am verlängerten unteren Rücken vorbeigeht (sodaß er mir meinen Briefkasten erst recht beherzt vollmüllt) ist neu, aber<span id="more-333"></span> zugegeben wenig überraschend und obendrein von immerhin frappierender Ehrlichkeit.</p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/flitzekackeplakat.jpg" alt="Flitzkackpapier frei Haus. Sie brauchen nicht einmal zu bestellen!" title="Flitzkackpapier frei Haus. Sie brauchen nicht einmal zu bestellen!" width="405" height="400" class="linksflusz borderless" /> Von reichlich Biogas im Alzheimerbrutkasten zwischen den Ohren zeugt es freilich, wenn eine Partei, die, nachdem sie ihre einst bürgerrechtsorientierten Wurzeln nachhaltig und, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180---abstimmungsverhalten-p_11.html#abst_verhalten">sogar noch in der Opposition</a>, oft genug <a href="http://www.flickr.com/photos/splitbrain/3594737908/">zu Grabe getragen</a> hat, um sich getrost Vorsatz unterstellen lassen zu dürfen; eine Partei, die obendrein nachts heimlich mit später <a href="http://brd20.wordpress.com/2009/08/02/auf-den-leim-gegangen/">halbherzig &#8220;zurückgenommenen&#8221;</a>, <a href="http://www.debatte.welt.de/kommentare/144723/zur+unertraeglichen+leichtigkeit+des+internet/">peinlichen Testballons in Springermedien</a> bar jeder zeitgemäßen Sozial- und Medienkompetenz zum Fischen in konservativen Angstgewässern schleicht, wenn diese dann auch noch einen ganzen Ortsteil nicht nur mit einseitig auf Papier gedruckten Buchstabenwüsten (dekoriert von zwei KandidatInnInnInnInnen nebst QuotenmannIn) und in Ignoranz jedes Werbeverbotsschildes zumüllen, sondern auch noch noch so viele Exemplare in jeden einzelnen Briefkästen werfen, daß man ihnen nicht mal mehr die ihnen eigentlich bisher als ursprünglichste zugestandene Kompetenz abkauft: Den &#8220;Umwelt&#8221;-Gedanken.</p>
<p>Immerhin, <a href="/2009/08/08/wer-nicht-wirbt-stirbt/#wahlempfGr">die Wahlempfehlung für die Verräterpartei</a>, die klingt aus diesem Blickwinkel deutlich folgerichtiger.</p>
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		<title>Wer nicht wirbt, stirbt.</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 20:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Flitzekacke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkrampf]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber wer unverlangt und unerwünscht wirbt, ist wohl längst hirntot. Ob Notschlachten eine Option oder, wegen Selbstaufgabe, überflüssig ist? Der Reihe nach:
Als bekennender Werbeverweigerer leite ich unverlangte Werbeeinwurfsendungen mittlerweile eigentlich direkt an meinen Anwalt weiter. Heute aber mache ich mal eine Ausnahme, denn was ich da im Briefkasten hatte, hat mich so herzlich lachen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber wer unverlangt und unerwünscht wirbt, ist wohl längst hirntot. Ob Notschlachten eine Option oder, wegen Selbstaufgabe, überflüssig ist? Der Reihe nach:</p>
<p>Als bekennender <a href="http://www.davidbln.de/2008/07/28/abnahme-verweigert/">Werbeverweigerer</a> leite ich unverlangte Werbeeinwurfsendungen mittlerweile eigentlich direkt an meinen Anwalt weiter. Heute aber mache ich mal eine Ausnahme<span id="more-294"></span>, denn <a href="/_ressourcen/uploads/spdMuell.pdf">was ich da im Briefkasten hatte</a>, hat mich so herzlich lachen lassen, daß ich erst viel zu spät gemerkt habe, daß es das verzweifelte Lachen eines hoffnungslos Desillusionierten war &#8211; wieder einmal.</p>
<blockquote><p class="mittig"><a href="/_ressourcen/uploads/spdMuell.pdf"><img src="/_ressourcen/uploads/spdMuellRA.jpg" alt="Wahlwerbung der SPD. PDF, zwoeinhalb MB" title="Auch in groß: PDF, zwoeinhalb MB" width="208" height="400" class="blackborder" /></a></p>
</blockquote>
<p>Es ging schon damit los, daß ich &#8211; ich schwöre, so war es! &#8211; als erstes rechts unten den roten <a href="http://carluv.wordpress.com/2009/06/16/verraterpartei-spd/">Verräterwürfel</a> sah. Als ich sofort anschließend nach oben schaute, las ich dort </p>
<blockquote><p>Kriegstagswahl.</p></blockquote>
<p>Was einem die Psyche manchmal so für Streiche spielt, aber dank Freud weiß ich, daß das menschlich ist. </p>
<p>Harald Holler will also für Neuß in den Kreistag. Zugegeben: Als Stadtstaatler im Exil weiß ich nicht mal, was ein Kreistag ist (und wenn ich ganz ehrlich wäre, stünde hier jetzt irgendwas mit <cite>am Arsch vorbei</cite> oder so) und für ebendiesen wählen werde ich nur aus Prinzip und nach dem Motto <cite>wer &#8220;das Volk&#8221; nicht leiden kann, muß &#8220;Volksparteien&#8221; <a href="http://www.jetzt-abwaehlen.de/">abwählen</a></cite>. Wirklich unterhaltsam finde ich aber die Begründung, warum ich ausgerechnet diesen Mann (61) um seine eigentlich verdiente Frührente bringen soll:</p>
<blockquote><p>Wer will, dass es uns besser geht, muss sich einsetzen&#8230;</p></blockquote>
<p>Markant markant, Herr Elefant! Das klingt nach einem Wahlprogramm mit Hand und Fuß.</p>
<blockquote><p>&#8230;deshalb kandidiere ich</p></blockquote>
<p>&#8230;ist klar. Aber ab jetzt wuchern die Pfunde, Harry läßt es krachen:</p>
<blockquote><p>Als Mitglied des &#8230; Nahverkehrs- und Straßenbauausschusses und des Polizeibeirats liegen mir insbesondere Verkehrs- und Ordnungspolitik am Herzen. Mobilität ist ein Grundrecht [...].</p></blockquote>
<p>Jou! Endlich mal jemand, der sich nicht um Firlefanz, sondern um unsere Grundrechte kümmert: Nicht umsonst steht in diesem Grundgesetzdingens ja auch</p>
<blockquote><h3>Art. 1.0</h3>
<p>Freie Fahrt für freie Bürger!</p>
</blockquote>
<p>Und, als ordentliches Polizeibeiratsmitglied wird Harry sich sicher auch um dieses Grundrecht kümmern:</p>
<blockquote><h3>Art. 2.0</h3>
<p>Ordnung muß sein, wo kämen wir sonst hin!</p>
</blockquote>
<p>Also, Hut ab, Harry: Damit erreicht man die Herzen im <del datetime="2009-08-08T18:59:17+00:00">brau</del><ins datetime="2009-08-08T18:59:17+00:00">schö</ins>nen Neuss (hatte ich oben falsch gemacht, das schreibt man zufällig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuss#Kreisfreie_Stadt">seit 1968 mit &#8220;ss&#8221;</a>)! Und deshalb verstehe ich gar nicht, warum Du (das, also: &#8220;Du&#8221;, sagt man doch noch, unter Genossen, oder ist das altschulig?) Deinen Stimmenfang ausgerechnet Huckepack bei &#8220;dem Rainer&#8221; </p>
<blockquote><p class="mittig"><a href="/_ressourcen/uploads/spdMuell.pdf"><img src="/_ressourcen/uploads/spdMuellLA.jpg" alt="Wahlwerbung der SPD. PDF, zwoeinhalb MB" title="Auch in groß: PDF, zwoeinhalb MB" width="200" height="400" class="blackborder" /></a></p>
</blockquote>
<p>Thiel machen mußt. Der ist zwar immerhin </p>
<blockquote><p>Starkstromelektriker,</p></blockquote>
<p>lebt aber </p>
<blockquote><p>in Grevenbroich,</p></blockquote>
<p>womit man ihm leider eine gefährliche Nähe zur <a href="http://www.waehle-schlaemmer.de/">politischen Konkurrenz</a> unterstellen muß, bis er seine diesbezügliche <a href="http://www.wsws.org/de/2007/mai2007/scha-m05.shtml">Unschuld</a> bewiesen hat.  Zu allem Unglück läßt er sich auch noch (wie irgendwie momentan jeder </p>
<blockquote><p class="mittig"><img src="/_ressourcen/uploads/spdEu09Pl.jpg" alt="" title="Graumelierter Herr mit noch nicht graumeliertem Herrn in staatstragendem Gespräch vor abgesperrtem Buschwerk" width="400" height="283" class="blackborder" /></p>
</blockquote>
<p><del>Verr</del>Genosse) von dem hier:</p>
<blockquote><p class="mittig"><img src="/_ressourcen/uploads/spdDerDa.jpg" alt="Auch Martin Schulz wurde von dem Frank für Europa gut ver, äh: beraten" title="Frank Gerhard S., jetzt ohne gefärbte Haare, ver...berät Martin Schulz in Sachen Europa." width="400" height="300" class="blackborder" /></p>
</blockquote>
<p><del>featuren</del><del><ins>beschützen</ins></del><ins>unterstützen</ins>. Also, Obacht, der Mann hat es schon mal in sich. Den endgültigen Beweis dafür liefert er übrigens eine Seite Weiter:</p>
<p><a name="wahlempfGr"></a><br />
<blockquote>
<p class="mittig"><img src="/_ressourcen/uploads/spdMuellGruene.jpg" alt="Der Rainer wird nach eigenen Angaben unterstützt von Bündnis 90/Die Grünen" title="Die braucht Ihr also nicht zu wählen!" width="400" height="300" class="blackborder" /></p>
</blockquote>
<p><a name="gruenEmpf"></a>Was auch immer diese &#8211; ob nun behauptete oder tatsächliche &#8211; rotgrüne Liebkosung dem (in meinem Fall: unfreiwilligen) Empfänger auch sagen will, eins ist mal klar: Das sind die, die sich damit:</p>
<blockquote><p class="mittig"><img src="/_ressourcen/uploads/spdMuellArsch.jpg" alt="Politisch korrekt werben die Grünen in Kaarst damit, daß Ne...dunkelhäutige Menschen mit Migrationshintergrund insbesondere als Sexobjekt taugen." title="Dabei ist der junge Mann bestenfalls braun!" width="300" height="400" class="blackborder" /></p>
</blockquote>
<p>gerade erst so richtig <a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/panorama/Aerger-um-Plakat-der-Kaarster-Gruenen/47991">selbst ins Knie geschossen</a> haben.</p>
<p>Also, Harry und Rainer: Ist doch &#8220;okeh&#8221; für Euch, daß ich Euren unverlangten Wahlwerbezettel mal ein bißchen angereichert in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY">dieses &#8220;Internetz&#8221;</a> &#8220;gestellt&#8221; habe, ja? Ich weiß ja, daß Eure Partei da noch so <a href="http://verwickeltes.wordpress.com/2009/08/07/eigentor-bei-der-spd-internetkompetenz/">ein bißchen Anlaufschwierigkeiten</a> hat, auch wenn <a href="http://fonzos-universum.blogspot.com/2009/07/die-spd-ist-internetfit.html">der Franz da schon etwas weiter ist</a>. Aber nachdem Ihr frech genug wart, meinen Briefkasten als Papierkorb zu mißbrauchen, habt Ihr mich auch zum <a href="http://www.jetzt-abwaehlen.de"><strong>ab</strong>wählen</a> am 30. August endgültig motiviert.</p>
<p>Danke!</p>
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