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Hotel

Als Exilpreuße kommt man nicht umhin. Und, bis auf wenige Ausnahmen: Leider.


6. Dezember 2010

Der verhexte Diebstahl

Es war einmal ein Hotel, das umbenannte sich, nachdem sein bisheriger Name nach eigenem Bekunden nichts mehr recht hergab, ganz bescheiden in “Märchenhotel”. Um dem neuen Namen gerecht zu werden, wurden die Zimmer allesamt von Nummern befreit und ersatzweise mit jeweils märchenhaften Namen versehen. Auch wurde das eine oder andere passende Dekorationsobjekt an Wände und auf Regale drappiert, sogar ein Audiogerät mit Märchen zum Anhören bereitgestellt und, wie es sich gehört, das eine oder andere Märchenbuch ausgelegt. Selbstverständlich nur zum vor-Ort-Lesen. Obwohl das eigentlich klar sein sollte, fürchtete man sich gar sehr um die – mit der Zeit nicht ansehnlicher gewordenen – Schmöker, respektive um deren Verbleib am vorgesehenen Ort. Und so rief man kurzerhand eine gute Fee herbei, gab ihr ein paar Schoppen in der hauseigenen Weinstube aus und bewegte sie dergestalt dazu, alle künftigen Diebstähle mit einem Zauber zu belegen:

Ein Aufkleber besagt: "Jeder Diebstahl wird sofort zur Anzeige" (sic!)

Und wenn sie nicht zur Anzeige wurden, dann sind die Diebstähle – der Fee sei Dank – wohl auch weiterhin ausgeblieben.


1. November 2010

Tot(ale Gastlichkeit)

In einem Touristenort an der Mosel, ein Schild an einem Gasthaus: "Dieses Haus ist mein / und doch nicht mein / Der vor mir war dachte auch es wäre sein / Er zog aus und ich zog ein / Nach meinem Tod wird es wieder so sein // Gästezimmer frei

Ich stehe ja auf morbiden Werbescham.


30. Oktober 2010

Nur vom…

…Helmut?

Tischkarte im Frühstücksraum bietet unter anderem: Gekochte Eier (Helmut Stein) und Frischer Obstsalat und Obst (Jose's [sic] Kartoffeln)

Oder doch lieber einen Obstsalat von Jose?


25. Oktober 2009

Reinlich und peinlich

Liebe Hoteliers!

Es gibt viele praktische Dinge, speziell für Euer Gewerbe, über die sich jemand wie ich, der gerne reist (”wir reisen gerne!”), wirklich freut. Dazu gehören kostenlos nutzbare Internetanschlüsse im Zimmer (oder auch außerhalb davon), Miniteeküchen im Schreibtischformat oder auch einfach nur kostenlose Parkplätze am oder im Gebäude. Ganzen Artikel lesen