Es war einmal ein Hotel, das umbenannte sich, nachdem sein bisheriger Name nach eigenem Bekunden nichts mehr recht hergab, ganz bescheiden in “Märchenhotel”. Um dem neuen Namen gerecht zu werden, wurden die Zimmer allesamt von Nummern befreit und ersatzweise mit jeweils märchenhaften Namen versehen. Auch wurde das eine oder andere passende Dekorationsobjekt an Wände und auf Regale drappiert, sogar ein Audiogerät mit Märchen zum Anhören bereitgestellt und, wie es sich gehört, das eine oder andere Märchenbuch ausgelegt. Selbstverständlich nur zum vor-Ort-Lesen. Obwohl das eigentlich klar sein sollte, fürchtete man sich gar sehr um die – mit der Zeit nicht ansehnlicher gewordenen – Schmöker, respektive um deren Verbleib am vorgesehenen Ort. Und so rief man kurzerhand eine gute Fee herbei, gab ihr ein paar Schoppen in der hauseigenen Weinstube aus und bewegte sie dergestalt dazu, alle künftigen Diebstähle mit einem Zauber zu belegen:
Und wenn sie nicht zur Anzeige wurden, dann sind die Diebstähle – der Fee sei Dank – wohl auch weiterhin ausgeblieben.


![Tischkarte im Frühstücksraum bietet unter anderem: Gekochte Eier (Helmut Stein) und Frischer Obstsalat und Obst (Jose's [sic] Kartoffeln)](/_ressourcen/uploads/helmuts_eier.jpg)