28. Februar 2010
“Autismus” und “Auto” haben theoretisch erst mal relativ wenig miteinander zu tun. Praktisch indes schon mehr, und in einigen Fällen muß man sonstige, über den identischen Wortstamm hinausgehende Vergleiche gar nicht selbst anstellen – das tun andere bereits.
Mit geradezu entwaffnender Ehrlichkeit betätigt sich Internetnenminister (hoppla, schon wieder eine gleich klingende Vorsilbe!) de Maizière nämlich als (Gast-)Qualitätsjournalist Ganzen Artikel lesen
19. Februar 2010
Es gibt im Internetz, wie überall, ein uraltes Phänomen. Und das nennt sich “Schublade”. Apple und Google, das sind die Fiesen[tm], “Micro$oft” (ha, ha) sowieso. Und Linux ist prinzipiell über jeden Zweifel erhaben, ebenso wie Open Source. Im Rahmen dieser Tradition ist “Firefox” eindeutig ein Guter: Es ist ein Open Source-Projekt, das ist sowieso schon mal das Wichtigste, dann sind da die vielen tollen Addons und die Api, und so fort – kurzum: Alle alle machen mit – da kann nix faul sein.
À Popo mitmachen: Auch Google macht da mit. Ganzen Artikel lesen
Wer blaugelb nicht mehr sehen kann, der kann es – zumindest hier – jetzt abwählen.
Wer es dann doch vermissen sollte, weiß ja, wo er Blaugelb findet: Ganz unten.
Anmerkung: Ich hatte hier schon immer Blaugelb. Früher auch noch Rot. Weder daß das eine so war, noch daß das andere jetzt nicht mehr so ist, hat auch nur im Entferntesten mit den ganzen Vollpfosten, die dieses wie jenes Farbspektrum leider bietet, zu tun. Ich finde nur die Farben schick, sonst nix. Nur, damit das klar ist.
11. Februar 2010
wenn ein Land, das einst als Musterbeispiel für die Vertreibung selbstgefälliger und autoritärer Herrscher galt, sich einen abgebrochenen Nachwuchs-Napoleon aus Ungarn zum Sonnenkönig wählt, der vor allem dafür sorgt, daß sein Yacht-Urlaub nicht ins Wasser fällt und seine Maitresse und ihre Mischpoke die richtigen Protektionsgesetze bekommen und in diesem ganzen Zusammenhang selbstredend auch nicht davor zurückschreckt, das Fußvolk mit Knüppeldrohnen zu drangsalieren und von mißliebigen Internetseiten fernzuhalten. Natürlich im Namen der Kinder. Und der Sicherheit.
Que de la merde, mes chers voisins. Que de la merde. Et que fâcheux. Ou sont-ils, les enfants de la patrille?
4. Februar 2010
30. Januar 2010

Alles klar? Nein. Es bleiben, wie bei jedem Bilderrätsel, etliche Fragen. Zum Beispiel:
- Zu was hat mich der mögliche Gewinner ausgewählt?
- Wie kann ich deren eine Million Besucher sein? (SO fett bin ich nun wirklich nicht und selbst eine durchaus vorhandene Schizophrenie nebst dezenter Selbstverachtung eingeräumt, in so kleine Stücke kann und mag ich mich nicht zerreißen.)
- Warum und vor allem: WIE soll ein “MacBook von Apple” ohne fremde Hilfe irgendwo klicken, wenn das ganze mit einem allgemein anerkannten Gefahrensymbol gekennzeichnet ist?
21. Januar 2010

(Danke an Besim für das Rohbild.)
16. Januar 2010
…auf Haarmann? Naja, wenn’s sein muß. Aus historischen Gründen. Aber doch nicht auf die mindestens 805 (vermutlich: großteils überflüssigen) Elemente, aus denen sich die Informationen über Frl. Deutschland 1973 zusammensetzen…

Update: Inzwischen sind wir bei >3000 Elementen angekommen – ohne eine sichtbare inhaltliche Veränderung…

11. Januar 2010
Aus der soeben eröffneten Rubrik “Kunden vergraulen, leicht gemacht” lesen Sie heute:
Ausräuchern – seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel – einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. Ganzen Artikel lesen
31. Dezember 2009
So ein Ärger aber auch. Da gibt man sich demokratisch, heuchelt Interesse an der Meinung seiner Kundschaft, und kaum fällt die nicht so aus, wie es der inoffizielle Machtgeber IM Kanzleramt oder sonstwo gerne hätte, war natürlich die Konterrevolution am Werk [1].
Liebe Aktuelle KameraTagesschau, normalerweise gibt es meine Beratungsdienstleistungen nur gegen harte Valuta. Aber weil heute irgendsoein Feiertermin ist, will ich mal nicht so sein. Ganzen Artikel lesen
23. Dezember 2009
Aus der Reihe “sterbende Urzeitmonster” lesen Sie heute: Was der Verlagosaurus Giganticus vom Scheibus Plasticus lernen kann. Und vermutlich niemals wird.
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21. Oktober 2009
Think Big – das gilt beim Elektronikhersteller Samsung. Zumindest im Bezug auf die Definition des Werktags. Ob das jetzt daran liegt, daß man im fleißigen Korea grundsätzlich 42 Stunden pro Tag arbeitet oder dort gerade verlängerter Sonntag ist, weiß ich nicht. Ganzen Artikel lesen
15. Oktober 2009
Man bekommt ja dann und wann mal Spam. Auch wenn man sich noch so gut dagegen schützt. Aber bisweilen ist man dennoch sprachlos, was Alkohol und zu viel Hitze aus eventuell vorhandenen gewesenen menschlichen Hirnen machen können.
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2. Oktober 2009

(Dank an M. Apfel)
28. August 2009
Ich bin ja ein wirklich freundlicher Mensch. Anstatt einfach zu sagen ok, in der Bahn habe ich nicht mal gegen Zuschlag meine Ruhe vor Ansagen aller Art, da kannste auch gleich im Viehtransport trampen dachte ich mir: Schreibste denen doch mal (weil sie deinen Lästerblock sowieso nicht lesen, wer schon). Naja und was sehe ich da: Bei der Deutschen Bahn gibt es nicht nur tolles Frühstück, z.B.
mit größerem Brötchen, Washington-Frischkäse oder aber auch mit Kaffe
(oder so), die haben sogar Kacke auf Mausklick! Ganzen Artikel lesen
17. August 2009

Jetzt bei der Fa. Brenninkmeyer – die Anzeige erschien übrigens als “relevant”, während ich nach Fernsehern suchte. Bei Brenninkmeyer selbst habe ich mich indes zu doof angestellt und das beworbene Objekt nicht gefunden. Dabei wollte ich jetzt endlich mal an die Kinder denken. Na, denn ehm nich.
6. August 2009
Unser Erich des Tages heißt mit Haupterfassungskriterium Zypries und hat vorbildlich umfassende Kenntnisse in Staatsbürgerkunde wie folgt bewiesen:
das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heißt ja nur, dass Bürger darüber informiert werden müssen, wer was von ihnen speichert
Außerdem ist “E-Zee” in Medienkompetenz ganz vorne:
Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?
Und auch in Fragen des gesunden Volksempfindens wird in der ersten Liga gespielt:
Es nützt mir doch mein bestes Grundrecht nichts, wenn ich konkret fürchten muss, dass abends in der U-Bahn eine Bombe hochgehen kann.
Darauf einen dreifachen Erich!
(Unter Verwendung von Bildmaterial von spdfraktion.de)
3. August 2009
Erst kürzlich hatte ich auf die alarmierende Erkenntnis der Lebensgefährlichkeit desselben hingewiesen. Bettina Winsemann führte, schon vor ein paar Wochen, erfrischend plastisch aus, welchen Sündenpfuhl des ordinäre Dasein (im echten Leben, nicht im rechtsfreien Raum[tm]) bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit darstellt. Unglaublich, was live und in Farbe an Peinlichkeiten, Unrecht und Raubrittertum Gang und Gäbe ist.
16. November 2008
Gehörst Du auch noch zu den Gegenwartsverweigerern, die noch nicht die dringende Notwendigkeit organisierten Netzwerkens erkannt haben? Na, dann hatten und haben wir was gemeinsam! Zugegeben: Zwischenzeitlich bin ich der Versuchung erlegen, auch mal daran zu glauben, daß, weil jeder jeden um drei Ecken kennt, sich daraus quasi automatisch riesige neue Jagdgründe, Einnahmen, Chancen und überhaupt: Kontakte auftun. Der rosaroten Brille aber von einer Dame namens Wirklichkeit schnell wieder beraubt, vermag ich – nur wenige Monde nach meinem Anknüpfen an Ling, Ping oder wie das Ding eben hieß – schon alle diese glückseligen Verheißungen in bewährter Art mieszumachen. Ganzen Artikel lesen
25. August 2008
Es kommt ja selten genug vor, daß man über das “Internetauktionshaus” mit den bunten Buchstaben mal etwas Positives erwähnen muß. Immerhin, Ehre wem Ehre gebührt: Das Abschaffen negativer Bewertungen von Käufern durch Verkäufer, was in der Praxis in knapp 101 von 100 Fällen nichts anderem denn der Rache für eine selbst erhaltene schlechte Note gleichkam, war vermutlich die käuferfreundlichste Maßnahme, die das Unternehmen jemals ergriffen hat. Ganzen Artikel lesen