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	<title>DavidBLN.de &#187; Internetz</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Absolut relativ.</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 16:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was mit Computern]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Internetunternehmungen, die &#8211; wie zum Beispiel diese hier &#8211; etwas mit Selbstdarstellung zu tun haben, ist das kostenlose, quelloffene Redaktions-/&#8221;Blog&#8221;-System Wordpress inzwischen wohl erste Wahl. Das liegt sicher und vor allem am relativ überschaubaren Installations- und Anpassungsaufwand. Andere Systeme wie Drupal sind hier deutlich flexibler und mächtiger, aber eben auch viel komplexer. Und mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Internetunternehmungen, die &#8211; wie zum Beispiel diese hier &#8211; etwas mit Selbstdarstellung zu tun haben, ist das kostenlose, quelloffene Redaktions-/&#8221;Blog&#8221;-System Wordpress inzwischen wohl erste Wahl. Das liegt sicher und vor allem am relativ überschaubaren Installations- und Anpassungsaufwand. Andere Systeme wie Drupal sind hier deutlich flexibler und mächtiger, aber eben auch viel komplexer. Und mit Hilfe vieler optional erhältlicher Erweiterungen (&#8221;Plugins&#8221;) und/oder etwas PHP-Grundwissen können auch ungeübte Selbstdarsteller erstaunlich individuelle Projekte verwirklichen.</p>
<p>Einen grundlegenden Schönheitsfehler hat Wordpress allerdings. Zumindest für Menschen, die wie ich gerne selbst kontrollieren, was so ein System letztlich an Daten in die weite Welt pustet. Im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Redaktionssystemen herrscht im harten Kern der &#8220;Entwicklergemeinde&#8221; die felsenfeste Überzeugung, daß absolute und vollqualifizierte URL-Pfade so etwas wie die reine Lehre und der Weisheit letzter Schluß in einem sind. <span id="more-2140"></span></p>
<p>Argumente wie &#8220;mit ein und demselben Datenbestand auf verschiedenen Hosts, etwa einem für Testzwecke und einem produktiven, arbeiten&#8221; oder &#8220;bei Domainwechsel unkompliziert umziehen&#8221; läßt diese Gemeinde nicht gelten. Man könne ja &#8220;mit wenigen SQL-Befehlen alle Inhalte durchsuchen und die fraglichen Teile ersetzen&#8221;. Auch, daß wirklich jeder in den letzten 15 Jahren veröffentlichte Internetbrowser längst in der Lage ist, einen relativen Link wie <code>/inhalt/uebersicht/unterschied-zwischen-relativen-und-absoluten-pfaden.html</code> selbständig um den Host-Teil der verlinkenden Seite zu ergänzen, also hier zum Beispiel zu <code>http://www.davidbln.de/inhalt/uebersicht/unterschied-zwischen-relativen-und-absoluten-pfaden.html</code>, galt in den zahllosen bisher hierüber zu findenden Diskussionen als völlig unerheblich (siehe oben: reine Lehre und so). Und, als ob es Sache des Redaktionssystem sei, seinen Anwender vor &#8220;Bestrafungen&#8221; durch Google zu schützen, liest man gern, daß &#8220;duplicate content&#8221; ohnehin unter allen Umständen zu vermeiden sei und es schon deshalb keine Notwendigkeit gäbe, den status quo zu überdenken. Immerhin: Man hat sich, da die Frage eben doch viel öfter aufkommt als ihre Gegner sie wegzuargumentieren vermögen, inzwischen darauf verständigt, die Entscheidung über &#8220;richtig&#8221; und &#8220;falsch&#8221; künftig dem Benutzer selbst zu überlassen und in einer zeitlich noch nicht näher definierten Zukunft beide Möglichkeiten als Optionen anzubieten.</p>
<p>Da ich zu den ungeduldigen Menschen gehöre, die noch nicht mal auf absehbare und feststehende Termine gerne warten, habe ich also nach Alternativen gesucht. Ein gangbarer, aber aus meiner  Sicht unzuverlässiger Weg ist das <a href="http://www.456bereastreet.com/archive/201010/how_to_make_wordpress_urls_root_relative/">Definieren von Ausgabefiltern direkt in Wordpress</a>. Unzuverlässig, weil es im System etliche zu filternde Funktionen gibt, die allesamt standardmäßig absolute Pfade ausgeben und weil es, wenn nachträglich appliziert, unter Umständen immer noch nicht alles abfängt. Letzteres kann zum Problem werden, wenn man Wert darauf legt, daß identische Inhalte auf gar keinen Fall anhand eindeutiger Hostadressen miteinander in Verbindung gebracht werden können (ja, es soll sogar Leute geben, die nicht nur keinen Wert auf fantastische SERP-Ränge  legen, sondern ganz gezielt eine Suchmaschinenindizierung vermeiden!).</p>
<p>Für mich war daher nach kurzer Analyse klar, daß die einzig sichere und saubere Lösung nicht &#8220;vor&#8221; und nicht in, sondern erst &#8220;nach&#8221; Wordpress liegen kann. Sprich, daß jeder HTML- und XML-Quelltext erst gesäubert wird, wenn die gutmeinende Wortmamsell ihre bevormundenden Pfoten nicht mehr an den zum Leser transportierten Datenstrom anlegen kann. Es gäbe hierfür mehrere Ansätze: Einer wäre etwa ein PHP-Wrapper, der über die .htaccess-Datei anstelle der Wordpress-index.php eingebunden wird, die er seinerseits aufruft und deren Ausgabe er anschließend mit einem einfachen Ersetzungsmuster bereinigt. Allerdings gehört PHP schon von Haus aus nicht zu den ressourcenschonendsten Systemen und hat seine Stärken eindeutig woanders. Auch wäre mir das Risiko, vordefinierte Funktionen und Abläufe zu stören, zu hoch.</p>
<p>Nein, PHP kann hier nur im Notfall das Mittel der Wahl sein. Wenn es ein Serverwerkzeug gibt, das sich wie kein anderes für die schnelle und effiziente Manipulation und Filterung von (Quell-)Textdaten eignet, dann ist es vielmehr PERL, das auf jedem ordentlichen Webserver ohnehin installiert ist und auf allen anderen System schnell nachgerüstet werden kann. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Perl-Schicht um die eigentliche Wordpress-PHP-Maschine &#8220;herumzuwickeln&#8221;. Es gibt integrative Module, die beide Systeme auf verschiedene Art miteinander verbinden können. Bei komplexen Projekten ist allerdings eine ressourcenschonende und, sofern installiert, fastcgi nicht ausbremsende Methode nötig. </p>
<p>Idealerweise wird die Perl-Schicht jedoch direkt vom Webserver selbst bereitgestellt. Im Falle des Apache-Webservers gibt es hierfür ein fertiges Modul, das sich vor allem in Linux-/Unix-Umgebungen mit Paketverwaltungen sehr einfach installieren und aktivieren läßt. Es heißt <a href="http://perl.apache.org/">mod_perl</a> und ist so hilfreich, wie es derzeit noch mangelhaft dokumentiert ist. Es integriert Perl quasi nahtlos in den Webserver und ermöglicht unter anderem das einbinden eigener Filter, die zum Beispiel Datenströme unmittelbar vor der Ausgabe an den Client schnelll und einfach manipulieren können. Voraussetzung ist lediglich ein eigener Webserver, soll heißen, einer, auf dem man selbst Module einbinden und .htaccess-Dateien und/oder Vhost-Konfigurationen bearbeiten kann oder, wenn man den nicht hat, dann ein hilfsbereiter Hosting-Anbieter, der einem mod_perl nachrüstet und die Möglichkeit bietet, eigene Apache-Perl-Module in einem dem Apache bekannten Systempfad einzubinden.</p>
<p>Wie gesagt: mod_perl ist sehr leistungsfähig und vielseitig. Ich beschränke mich hier auf die Dokumentation meiner Behelfslösung unter Apache2 für das Problem der sturen Wordpress-Entwickler und hoffe, es hilft anderen, die hierfür ebenfalls eine Lösung suchen. Wer tiefer einsteigen will, muß sich schon selbst mit der Dokumentation des Moduls befassen und, natürlich, Perl-Kenntnisse besitzen. Diese lassen sich ja glücklicherweise aus vielen Quellen anlesen.</p>
<h3>Beispieldefinition</h3>
<p>In meinem Beispiel soll eine Wordpress-Installation auf zwei Servern laufen. Einer davon heißt <code>test.domain.xy</code>, der andere <code>www.domain.ab</code>. Egal, auf  welchem Server geschrieben oder gelesen wird: In den ausgegebenen Dokumenten soll im Quelltext niemals einer dieser beiden Server hartkodiert auftauchen. Stattdessen sollen alle Pfaden relativ zum Web-Stammverzeichnis (DOCUMENT_ROOT) erscheinen, also stets mit &#8220;/&#8221; beginnen. Das erfordert in der Praxis, daß alle Quelltexte auf das Auftauchen der Zeichenfolgen </p>
<ul>
<li><code>http://test.domain.xy</code></li>
<li><code>https://test.domain.xy</code></li>
<li><code>http://test.domain.xy</code></li>
<li><code>https://www.domain.ab</code></li>
</ul>
<p>überprüft werden und alle Vorkommen dieser Suchtexte ersatzlos gestrichen, also mit einer leeren Zeichenfolge ersetzt werden und das jeweilige Dokument erst anschließend ausgeliefert wird.</p>
<h3>1. mod_perl installieren und aktivieren</h3>
<p>Unter Ubuntu/Debian am besten mit Hilfe der Paketverwaltung <code>libapache2-mod-perl</code> suchen und installieren, in anderen Systemen wird es kaum schwieriger sein. Falls Perl selbst noch nicht installiert ist, sollte es als Abhängigkeit ohnehin automatisch mitinstalliert werden. </p>
<p>Anschließend das Modul in Apache aktivieren, je nach Systemstandards in der apache2.conf oder einer eigenen Modulkonfigurationsdatei: </p>
<p><code>LoadModule perl_module /usr/lib/apache2/modules/mod_perl.so</code></p>
<p>Nach dem Apache-Neustart steht das Modul bereit.</p>
<h3>2. Filter in alle betreffenden VHost-Konfigurationen einfügen</h3>
<p>Das Apache-Perl-Modul durchsucht, sobald es mit der Anwendung eines sogenannten Perl-Handlers beauftragt wird, alle ihm bekannten Systempfade nach zusätzlichen Modulen. Es gibt auch schon eine Menge fertiger Module, die bei der Installation eingerichtet werden und auf die man bei der Erstellung eigener Filter bequem zurückgreifen kann, um zum Beispiel Umgebungsvariablen des Serverkontextes abzufragen oder überhaupt an den jeweils zu bearbeitenden Datenstrom heranzugelangen.</p>
<p>Damit unser noch zu erstellendes Modul &#8211; ich nenne es mal <code>fixWordpress.pm</code> &#8211; zur Filterung von ausgegebenen Datenströmen als Filter aufgerufen wird, ist für jeden bestehende Vhost oder Server (im Beispiel ist es ein Host mit zwei Servernamen, was den ursprünglichen Zweck der Übung natürlich ad absurdum führt, für den weiteren Inhalt aber unwichtig ist) die Konfiguration wie folgt zu ergänzen:</p>
<blockquote><pre><code>
DocumentRoot /home/userx/webs/beispiel
ServerName www.domain.ab
ServerAlias test.domain.xy
&lt;Directory /home/userx/webs/beispiel&gt;
  # (beliebige Direktiven, die hier auch vorher schon standen)
  # Die folgende Zeile ist die entscheidende und wird weiter unten erklärt:
  PerlOutputFilterHandler MyApache2::fixWordpress
&lt;/Directory&gt;
</code></pre>
</blockquote>
<h3>3. Den Filter erstellen</h3>
<p>Der gerade eingefügte Handler weist mod_perl in typischer Perl-Modul-Notation an, die ihm bekannten Systempfade nach einem Verzeichnis namens <code>MyApache2</code> zu durchsuchen und von dort das Perl-Modul namens <code>fixWordpress</code> einzubinden. Ich habe das Verzeichnis unterhalb von <code>/etc/apache2</code> angelegt. Verzeichnisrechte für den Webserver, der das dort zu erstellende Modul aufrufen soll, nicht vergessen!</p>
<p>Als nächstes wird der eigentliche Filter in Form der Datei <code>/etc/apache2/MyApache2/fixWordpress.pm</code> erstellt. Ich habe den Quelltext so gut es geht kommentiert und sogleich versucht, keine allzuweiten Detail-Ausflüge zu unternehmen.</p>
<blockquote>
<pre><code>
#file:MyApache2/fixWordpress.pm
#--------------------------------

#Namensraum für diesen Handler festlegen
package MyApache2::fixWordpress;

#Konventionen und includes definieren
use strict;
use warnings;
use Apache2::Filter ();
use Apache2::RequestRec ();
use Apache2::RequestIO ();
use Apache2::ServerRec ();
use APR::Table ();
use Apache2::Const -compile => qw(OK DECLINED);
use constant BUFF_LEN => 1024;

# Jedes Handler-Package muß die Methode "handler" besitzen und definieren.
# Sie ist das eigentliche Programm für unseren Zweck.

sub handler {
	# die Methode erhält als erstes Argument eine Referenz auf den Datenstrom
	my $f = shift;

	# Eine Eigenschaft des Datenstromobjekts ist der zugrundeliegende Server-Request.
	# Von dessen Eigenschaften interessiert hier der Content-type des Datenstroms,
	# denn wir wollen nur Quelltexte filtern. Entspricht dem mime-Typ text/*
	if ($f->r->content_type =~ /^text\//) {

		# Die Datenströme werden häppchenweise in sogenannten Buckets übergeben.
		# diese lassen sich nicht ohne weiteres filtern, da sie zerhackt sein können.
		# Also müssen wir sie solange sammeln, bis der letzte Bucket kommt (weiter
		# unten).
		# Beim ersten Aufruf, den man an der noch nicht existierenden Eigenschaft
		# "ctx" (=context) erkennt, müssen wir außerdem die bereits erstellte
		# Request-Eigenschaft "Content-length" löschen, da wir den gesamten
		# Content kürzen.
		# Diesen setzen wir nach der Modifikation erneut; falls weitere
		# Filter/Module wie mod_deflate aktiv sind, kann man das auch lassen,
		# da sie abermals die Datenmenge verändern.

		# Routinen für den ersten Daten-Bucket
		unless ($f->ctx) {
		  	# Die ctx-Variable bleibt für weitere Durchläufe erhalten und
		  	# kann nach belieben verwendet werden. Hier wird sie als
		  	# Hash verwendet, der sich zunächst merkt,
		  	# daß der erste Bucket angekommen ist ("invoked").
		  	my $ctx = $f->ctx;
		  	$ctx->{invoked}=1;
		  	$f->ctx($ctx);
		  	$f->r->headers_out->unset('Content-Length');
		}

		# Routine für alle Buckets, einschl. des ersten und des letzten aufrufen
		# (siehe weiter unten)
		process($f);

		# Routinen nur für das letzte Bucket. Bei diesem ist das Flag
		# "seen_eos" gesetzt.
		if ($f->seen_eos) {
		  finalize($f); # siehe wiederum weiter unten
		}

		# Daß wir den Datenstrom bearbeitet haben, teilen wir Apache mit:
		return Apache2::Const::OK;
	} else {
		# Es sei denn, der Datenstrom hat einen nicht-text-mime-Typ.
		# Dann tun wir nichts und melden auch das zurück:
		return Apache2::Const::DECLINED;
	}
}

# Die folgende Routine wird weiter oben für jedes Datenbucket aufgerufen.
# Sie hängt den Inhalt an eine "Merk"-Eigenschaft des anfangs definierten Context-
# Hashes an. Erst beim letzten Bucket wird dieser komplette Inhalt
# verarbeitet und ausgegeben.
sub process  {
	# Wiederum wurde der Routine das Handle für den Datenstrom übergeben,...
	my $f = shift;

	# ...der eingehende Datenstrom-Bucket ausgelesen...
	my $ctx = $f->ctx;
	while ($f->read(my $buf,BUFF_LEN)) {
		$ctx->{raw}.=$buf;
	}
	# ...und der aktualisierte Kontext wieder dem Datenstrom-Handle mitgeteilt
	$f->ctx($ctx);
}
# Erst mit dieser Routine für das letzte Bucket geschieht das eigentliche Filtern.
# In der Eigenschaft "raw" des Kontext-Objektes liegt uns nun der ganze Quelltext so
# vor, wie ihn Wordpress erzeugt hat. Wir können ihn nach Belieben manipulieren:
sub finalize {
	my $f = shift;
	my $ctx = $f->ctx;
	my $out = $ctx->{raw};

	# mit einem simplen regulären Ausdruck suchen und ersetzen wir alle unerwünschten
	# Spuren hartkodierter URL-Host-Teile ganz nach Belieben:
	$out =~ s/https?:\/\/(test\.domain\.xy|www\.domain\.ab)//gi;

	# Da wir nun die neue Länge des Datenstroms kennen, setzen wir den
	# oben gelöschten Header-Wert mit dem neuen Wert:
	$f->r->headers_out->set('Content-Length',length($out));

	# zu guter Letzt geben wir noch das Ergebnis der Manipulation,
	# also den neuen Quelltext, in einem Rutsch zurück:
	$f->print($out);
}

# Das folgende muß so sein in jedem Perl-Modul:
1;
</code></pre>
</blockquote>
<p>Nach einem Neustart des Webservers und sofern alles nach Plan läuft, kann man das Ergebnis der Mühe nun im Quelltext seiner Wordpress-Dokumente bestaunen: Nirgendwo tauchen mehr absolute Pfade auf.</p>
<h4>3a. Alternative Manipulationen</h4>
<p>Im Gegensatz zu klassischem Browsing kann es beim Erstellen von Feeds, die ja ebenfalls aus Quelltexten bestehen, je nach Feedreader zu Problemen kommen, wenn keine server-absoluten URLs angegeben werden. Anstatt also die fraglichen Suchmuster aus dem Code-Beispiel mit einer leeren Zeichenfolge zu ersetzen, kann es sinnvoll sein, stattdessen den Serverteil jeweils dynamisch mit dem tatsächlich angesprochenen Server zu ersetzen. Das erfodert gerade mal eine zusätzliche und eine geänderte Zeile.</p>
<p>Statt:</p>
<blockquote><pre><code>
$out =~ s/https?:\/\/(test\.domain\.xy|www\.domain\.ab)//gi;
</code></pre>
</blockquote>
<p>wird</p>
<blockquote><pre><code>
my $servername = $f->r->server->server_hostname;
$out =~ s/(https?:\/\/)(test\.domain\.xy|www\.domain\.ab)/$1$servername/gi;
</code></pre>
</blockquote>
<p>eingefügt. Fertig!</p>
<p>Wie gesagt: Bei mir und für meinen Zweck funktioniert diese Lösung wunderbar und ohne irgendeinen erwähnenswerten, spürbaren Leistungsverlust und ich hoffe, daß das lästige Problem der &#8220;Host-Bevormundung&#8221; durch allzu dogmatische Wordpress-Entwickler (die ansonsten eine meist tolle Arbeit für umme machen) damit auch für einige andere lösbar wird. Wer Ergänzungen oder Korrekturen hat, bitte melden! Viel Erfolg!</p>
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		</item>
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		<title>Zeiten wie diese</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tot]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo wir gerade dabei und beim Thema kindisch sind: Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.
Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. 
Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo wir gerade dabei und beim Thema <a href="/2011/09/05/kindisch/">kindisch</a> sind: <a href="">Die Stimmberechtigten Mitglieder von Wikimedia sind überwiegend der Auffassung, daß das Filtern von Bildern wichtig ist.</a></p>
<p>Ich verkürze es ganz bewußt auf diesen einen Punkt. Denn mit diesem Punkt steht und fällt für mich das Wesen eines enzyklopädischen Projekts. <span id="more-2132"></span></p>
<p>Es gibt in dieser Frage für mich ausschließlich schwarz und weiß. Entweder, man fühlt sich der Aufklärung verpflichtet oder man tut es nicht. Jeder, der Darstellungen natürlicher Tatsachen und Realitäten auch nur mit der optionalen Filterung derselben begegnet, entscheidet sich für letzteres. Aus diesem Grund werde ich, sobald ein solcher Filter tatsächlich implementiert wird, meine Mitarbeit an allen Wikipedia-Projekten beenden und meine Konten dort löschen. Für ein Aufklärungsprojekt, das sich sukzessive dem allgemeinen Trend zu Restauration, Neokonservativismus und neuer Prüderie unterwirft, ist ein schneller Tod deutlich wünschenswerter als ein langsames Siechtum. Und dieses Siechtum beginnt mit dem Öffnen dieser Büchse der Pandora, egal wie viele wohlklingende Argumente man sich hier aus den Fingern saugen mag.</p>
<p>Schade, aber vermutlich nicht zu ändern. Man darf hoffen, daß es Menschen gibt, die das dort gesammelte Wissen in Text und Bildern rechtzeitig und wertneutral konservieren. Für eine bessere und hellere Zeit.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;über den Faecesbook-Seelenstriptease der &#8220;Post Privacy-Spacken&#8221; lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank &#8220;Invite&#8221; zu den ersten gehören, die sich bei &#8220;Oggle Plus&#8221; selbst nacktmachen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;über den Faecesbook-Seelenstriptease der &#8220;Post Privacy-Spacken&#8221; lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank &#8220;Invite&#8221; zu den ersten gehören, die sich bei &#8220;Oggle Plus&#8221; selbst nacktmachen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 12:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.</p>
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		<title>Plus-Minus</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 09:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche &#8211; natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen &#8211; Zusatz-&#8221;findickjanzdufte&#8221;-Buttons auf meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche &#8211; natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen &#8211; Zusatz-&#8221;findickjanzdufte&#8221;-Buttons auf meinen entsprechenden Portalen einbinden soll, da diese &#8220;natürlich&#8221; künftig auch das Suchergebnis und damit eben auch die Vermarktbarkeit meiner Seiten beeinflussen würden. Mich verleiten solche impliziten Zwänge ja immer sofort zum Nachdenken über Alternativen. Vielleicht sollte ich die Werbeflächen jetzt doch lieber mal an die Interessenten verkaufen, deren Angebote zwar gut waren, aber kein Entwicklungspotential versprachen, wie es die &#8211; dank Werbeblockern, für die ich aufgrund der oft grauenhaften Werbetreibenden und ihrer Formate größtes Verständnis habe &#8211; immer lausiger werdenden Einnahmen aus der &#8220;Netzwerkwerbung&#8221; vollmundig taten und tun. </p>
<p>Bei anderen führt allerdings solcher im Monatstakt auftretende Hype regelmäßig zu medialen Erregungswellen, die man nicht mal von pubertierenden Jungmopedbesitzern in meinem derzeitigen, dörflich-bäuerlichen Exilwohnort kennt, sobald diese irgendwelche Weibchen in Peilweite bemerken. Und Fremdschämen, wie ich es sonst nur für unreflektiert &#8220;Häppi Bürsti&#8221;-singende Altersgenossen aus meiner Kindergartenzeit kannte, packt mich, wenn in meinem (hier: virtuellen) Umfeld das Hype-Produkt mit der gleichen armseligen und doch wirksamen Strategie einführt werden kann<span id="more-1991"></span>, wie es schon vor vielen Jahren eine Bremer Biermarke mit einem sensationell alten <del datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Wein</del><ins datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Bier</ins> in unspektakulär neuen, nun durchsichtigen <del datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Schläuchen</del><ins datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Flaschen</ins> tat: Mit künstlicher Verknappung.</p>
<p>Wie erinnern uns (also zumindest ich): Geschickt lancierte man einst in den damals noch weitgehend nichtvirtuellen zielgruppenrelevanten sozialen Netzwerken (damals nannte man sowas &#8220;Clubszene&#8221;) &#8220;versehentlich ausgeplauderte&#8221; Hinweise auf ein geheimnisvolles neues, &#8220;hippes&#8221; Bier, das zwar teurer als das grün verpackte Schwesterprodukt, aber dafür bis auf weiteres auch nur &#8220;unter der Hand&#8221; in &#8220;ausgewählten Clubs&#8221; zu haben sei.</p>
<p>Natürlich war die Bremer Biermarke nicht die erste, die mit solchen Taschenspielertricks erfolgreich auf Bauernfang ging, und natürlich ist sie nicht die letzte gewesen. Besonders in den nun digital reinkarnierten Klubszenen ist sie heute fast omnipräsent. $firma kündigt ihren sensationellen, alles verändern werdenden Dienst $dienst an und startet bald darauf einen &#8220;geschlossenen&#8221; Testlauf, an dem selbstverständlich leider nicht jeder teilnehmen kann, sondern wo man nur reinkommt, wenn man jemanden kennt der noch ein VIP-Armbändchen übrig hat und einen außerdem auf die Gästeliste setzt. &#8220;Einladung&#8221; nennt sich das dann (&#8221;Invite&#8221;). Und von da an dauert es noch fünf Minuten, bis man nicht nur alle vorgesehenen Strukturen erfolgreich &#8220;viral&#8221; infiziert hat und die eine Hälfte der Anwesenden mit Armbändchen wedelt während die andere Hälfte als moderne Schnorrerarmee einen an jeder virtuellen Ecke mit &#8220;haste mal &#8216;n Invite&#8221; belästigt. </p>
<p>Das finde ich aus drei Gründen krank. Erstens: Wie kann man Firmen eine so erbärmliche, billige &#8220;Strategie&#8221; durchgehen lassen? Zweitens: Wie kann man sich selbst dafür hergeben, als unbezahlter Werbeapostel für jede Scheiße mitzuarbeiten? Drittens: Wie kann man sich so erniedrigen, darum zu betteln, ein gezielt gehypetes Produkt, hinter dem zudem oft handfeste Markt- und im konkreten Fall Monopolinteressen stehen, bitte bitte &#8220;als fast erster&#8221; nutzen zu dürfen?</p>
<p>Ich würde sowas niemals schreiben, wenn die Leute, die sich diese drei Fragen entweder nicht stellen oder sie vor lauter Erregung ausblenden, unter den Zuschauern von &#8220;DSDS&#8221; oder &#8220;GNTM&#8221; oder &#8220;RTL 2 action news&#8221; zu suchen wären. Aber daß es sich dabei in großer Zahl um Personen handelt, von denen ich ansonsten kritischstes Hinterfragen gewohnt bin und die ich teilweise genau und nur deshalb schätze: DAS macht mir Angst.</p>
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		<title>Warum ich meine Brief künftig nicht mehr online frankiere</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 18:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
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		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Deutsche BundesPost AG!
Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.
Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Deutsche <del>Bundes</del>Post <ins>AG</ins>!</p>
<p>Früher, in der Steinzeit, mußte man Briefe als Normalsterblicher mit Wertmarken bekleben. Diese mußte man am Schalter kaufen, oder, sofern man passendes Münzgeld hatte, konnte man sie zu jeder Zeit den mechanischen gelben Automaten nach Geldeinwurf mit Kurbeln entlocken.</p>
<p>Dann, irgendwann Ende des letzten Jahrtausends, hattest du eine Idee. Zwar hast du ihr, ganz dem denglischen Zeitgeist geschuldet, den reichlich peinlichen Namen <em>StampIt!</em> gegeben, aber davon abgesehen war sie ziemlich genial. <span id="more-1976"></span>Eine für damalige Verhältnisse nur mäßig aufgeblasene Zusatzsoftware, die sich über das damals für die meisten noch recht &#8220;neue&#8221; Internetz mit deinem Server verbindet, auf dem ich dir vorher einen zinslosen unbefristeten Kredit mit je nach Kundensegment unterschiedlich hoher Mindesteinlage (&#8221;Portokasse&#8221;) eingeräumt habe, von dem ich dann nachträglich bei Bedarf in Gestalt ausgedruckter 2D-Matrix-Codes zehren konnte, die von mir versandte Drucksachen als &#8220;frankiert&#8221; auswiesen. Ich meine, daß in diesen Matrizen sogar die Empfängeradresse &#8220;codiert&#8221; war, was dir sicher mit fortschreitender Technik auch noch den einen oder anderen Mitarbeiter am Sortierband für unleserlich beschriftete Sendungen eingespart haben dürfte. Auf jeden Fall aber die immensen Kosten für den Unterhalt von Automaten und das fälschungssichere Bedrucken von selbstklebenden Briefmarken hast du deutlich reduzieren können. Also, wie gesagt: Schlaue Sache!</p>
<p>Obwohl ich bei der Geschichte finanziell mindestens keine Vor-, ja: in der Regel sogar Nachteile hatte, fand ich dein System so toll, daß ich damals tatsächlich noch verblendet genug war, einen Aktivierungspreis dafür zu bezahlen. Kein Scherz &#8211; und die inoffizielle &#8220;Begründung&#8221; war, daß ja Gewerbekunden für Frankiermaschinen auch erst mal Geld investieren müßten. Das waren, für die jüngeren Leser hier, monströse Apparaturen, die sich jede Firma, die was auf sich hielt und genug Geld dafür übrig hatte, in einen ausreichend großen Postraum stellte und die, mehr oder weniger automatisiert, Briefumschläge im Stempel- oder Rollendruckverfahren und auf Wunsch mit individuellen Logos kombiniert &#8220;freimachte&#8221;. Firmen haben sich das in der Regel dadurch schöngerechnet, daß die Zeit, die der Lehrling auf dem Weg zum Briefmarkenkauf vertrödelt, über  die Jahre noch teurer würde als so eine Maschine es war.<br />
Doch zurück zu mir: Abgesehen von der simplen Funktion, Briefmarken nun &#8220;selbst&#8221; herstellen zu können, enthielt die Software auch Module für Microsoft Word und Excel. Diese konnte man damals hervorragend automatisieren, für den Seriendruck verwenden und, vor allem, mit standardisierten Makrobefehlen ansprechen und in eigene Makros integrieren. Man sparte sich bei Fensterumschlägen außerdem jegliche Aufkleberei, da man durch gekonnte Einbindung den Matrixcode direkt mit in das Adreßfeld des Schriftstücks zu drucken vermochte. Das Erstellen insbesondere von Geschäftspost war damals also alles in allem, wenn man es geschickt machte, wirklich eine Freude, für die man die oben genannten Nachteile gerne in Kauf nahm.</p>
<p>Leider ist aber nichts, das gefällt, von Dauer. Im Verlauf  unzähliger Produktänderungen und Softwareupdates wurde stets mehr eingerissen als aufgebaut. Mit den Jahren wurde die Makrounterstützung erst schlechter, dann verschwand sie, weil man die Programmierstrukturen änderte, komplett. Dem allem konnte man immerhin, wenn man ein wenig bastelte, trotzdem korrigierend nachlaufen, und das habe ich getan. Bis neulich.  Denn da teiltest du mir, natürlich mit der obligatorischen, im Dreitages-Rhetorikseminar für Kundenkommunizierer erlernten Neusprechvernagelung mit, daß aufgrund deiner Eigenschaft als <em>modernes Unternehmen</em> und dessen <em>beständigen Bemühungen um einen noch besseren Service</em> &#8220;StampIt&#8221; künftig nicht mehr im Programm sei.</p>
<p>&#8220;Problemlosigkeit&#8221; verhieß mir dein Brief, wenn ich mich für einen Umstieg auf das Nachfolgeprodukt &#8220;Internetmarke&#8221; entschiede. Ich habe dir das natürlich geglaubt &#8211; also wenigstens das mit dem einfachen Umstieg, zumal du ja wieder ein Word-AddIn anbietest &#8211; das dieses mal zu allem Überfluß auch noch mit &#8220;.net&#8221; erstellt ist. Und nun, nachdem ich in endlosem Hin und Her mit deinen stets bemühten Servicekräften zunächst &#8220;.net&#8221; installiert, dann aktualisiert, dann, nach erfolglosem herumdoktern mit den Installationsdateien und einem (wenn auch irrtümlichen) Trojaner-Alarm für deine Setupdateien auch das AddIn &#8220;erfolgreich&#8221; installiert habe (und nur durch Zufall darauf kam, daß dieses nur funktioniert, wenn man nicht die Schreibrechte für den Ordner <em>Eigene Dateien</em> &#8211; überleg mal gut, warum der so heißt und nicht <em>Dateien der Deutschen Post</em> &#8211; deaktiviert hat, so wie ich, den es nervt, wenn jedes Programm seine Daten ungefragt dort hineinkackt und nicht irgendwo ablegt, wo ich das will), stelle ich fest, daß ich mich nun nicht mehr, wie nach jeder der unzählichen Stampit-Neuinstallationen, mit meiner &#8220;Seriennummer&#8221; als Benutzername anmelden kann.</p>
<p>Nein: Stattdessen möchtest du jetzt ernsthaft, daß ich als Benutzerkennung die Email-Adresse angebe, mit der ich <strong>vor über neun Jahren</strong> deine Dienste bestellt habe?</p>
<p>Weißt du was, liebe Deutsche Post. Mir ist klar, daß man auf dem deutschen Markt für die Anwendungsentwicklung nur noch Vollidioten jenes Typs kriegt, der zeitlebens eine einzige Emailadresse hat und die vermutlich auch noch bei &#8220;epost.de&#8221;. Der sich einen Scheiß um Dateisystemkonventionen und Windows-Standardvariablen wie <code>%appdata</code> oder <code>%templatedir%</code> kümmert, weil sowas in den &#8220;.net&#8221;-&#8221;Programmier&#8221;-Baukästen der heutigen Berufsfachidiotenschulen nirgends anklickbar ist. Ich weiß, daß externe Aufträge heute primär in direkter Abhängigkeit zu Schlipsdesign und Powerpoint-Gestaltungskompetenz von Leuten vergeben werden, die ihrerseits genau diese beiden Kompetenzfelder besetzen. Ich bin mir bewußt, daß die guten, die zwar weniger Powerpoint, aber dafür mehr GUI und API können, inzwischen fast alle ausgewandert sind. Und ich weiß sogar, daß du eigentlich sowieso viel lieber deinen Epostbrief, also die Email mit Portogebühr und staatlicher Schnüffel-API, an Tante Erna und Onkel Beppo bringen willst.</p>
<p>Eins sollte fairerweise aber auch DIR klar sein: Alles hat seine Grenzen, selbst meine Engelsgeduld. Außerdem ist mir inzwischen eingefallen, daß die paar Briefe, die ich heute noch mit dir versende, ohnehin Einschreiben sind, die ich dann auch gleich am Schalter bezahlen kann. Schön altmodisch mit Bargeld. Und daß ich für die restlichen drei im Jahr eigentlich auch wieder den Automaten nutzen kann. Der steht nämlich direkt neben dem Briefkasten, in den ich das bedruckte tote Holz ohnehin einwerfen muß, da es niemand bei mir abholen mag. Du siehst: Manchmal macht man sich die Dinge jahrelang viel komplizierter, als sie es eigentlich sind.</p>
<p>In diesem Sinne: Mach&#8217;s gut. Ich mach&#8217;s jetzt besser!</p>
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		<title>Einer von $anzahl Gründen, postfix einzusetzen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/24/einer-von-anzahl-grunden-postfix-einzusetzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 22:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/pf.jpg" alt="Postfix reagiert auf nicht standardkonforme Anfragen wenig charmant." title="" width="742" height="163" class="blackborder alignnone size-full wp-image-1956" /></p>
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		<title>&#8220;Karrierefrauen im Hosenanzug&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 10:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitersagen!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Führer]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsfreier Raum[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus &#8220;Gleichstellungsgründen&#8221;, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Phänomen (das es, das sei der Ordnung halber erwähnt und nicht etwa aus &#8220;Gleichstellungsgründen&#8221;, selbstredend auch in männlich gibt) wird in diesem großartigen Artikel über den beispielhaften <a href="http://www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/">Werdegang eines populistischen Schwachsinnsgesetzes</a> ebenso hervorragend beschrieben, wie auch die ganze Farce, die sich hinter der (auch nur noch selten und dann meist kurz vor Wahlkrämpfen) tatkräftigen Fassade unserer neuzeitlichen Realpolitik verbirgt.</p>
<p>Ich will nicht viele Worte machen, der Beitrag ist schon lang genug. Lest ihn auf jeden Fall bis zum Ende. Diejenigen unter uns, die selbst bei Providern arbeiten, werden schnell und mit Schrecken feststellen, daß Szenerien wie die geschilderten keine Ausnahme sind. Ich habe jedenfalls mehr als ein &#8220;Déja-vu&#8221; beim Lesen erlebt.</p>
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		<title>Leser ärgern auf einfache Weise. Heute: &#8220;position: fixed&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schreibe dies aus zwei Gründen. Erstens: Weil ich fürchte, daß das im Folgenden behandelte Phänomen nur Leute begreifen, die die Vorzüge einer möglichst mauslosen Computerbedienung zu schätzen wissen und deshalb auch mit ihrer Tastatur nicht auf Kriegsfuß stehen und es deshalb jenen, die genau den beschriebenen Designfehler machen, überhaupt nicht als Benutzbarkeitsproblem in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe dies aus zwei Gründen. Erstens: Weil ich fürchte, daß das im Folgenden behandelte Phänomen nur Leute begreifen, die die Vorzüge einer möglichst mauslosen Computerbedienung zu schätzen wissen und deshalb auch mit ihrer Tastatur nicht auf Kriegsfuß stehen und es deshalb jenen, die genau den beschriebenen Designfehler machen, überhaupt nicht als Benutzbarkeitsproblem in den Sinn kommt. Zweitens, weil ich anderen Tastenfickern (wie ich selbst einer bin) gerne einen einfachen Weg zeigen will, wie man diesen Krebs auf bequemstmögliche Weise wieder los wird.<span id="more-1915"></span></p>
<h3>Prolog</h3>
<p>Menschen, die wie ich die Computerbedienung mit der Maus vermeiden, sind bequem. Das klingt nur für jene paradox, die sich einreden (lassen), mit der Maus hin und her zu fahren oder auf dem Touchscreen an scrollbars herumzufingern, sei einfacher. Wer sich hingegen mal dazu durchringt, sich an seine Tastatur zu gewöhnen und sich die, sogar zwischen den drei großen Betriebssystemgruppen kaum unterschiedlichen, systemweiten Tastenkürzel für viele Standardaufgaben (<em>&lt;Strg&gt;+&lt;C&gt;</em> bzw. <em>&lt;Strg&gt;+&lt;Einfg&gt;</em> für <em>Menü &#8211; Bearbeiten &#8211; Kopieren</em> ist nur einer von vielen) einzuprägen, wird bald merken, wie viel effizienter er insbesondere bei vielen offenen Tabs und Fenstern auf seinem/n Desktop(s) hin und her navigiert.</p>
<h3>1. Das Phänomen</h3>
<p>Natürlich gibt es auch ein Tastaturkürzel für &#8220;den Text im aktuellen Fenster um knapp eine Seite weiterblättern, damit die aktuell unterste Zeile zur aktuell obersten wird und man nahtlos weiterlesen kann&#8221;. Es gibt sogar mindestens zwei. Das erste ist die dedizierte Taste <em>&lt;Bild nach unten&gt;</em>, die sich auf den meisten Tastaturen oberhalb der vier Richtungspfeiltasten befindet. Das zweite ist die &#8220;Leertaste&#8221;. Diese Zuordnung ist uralt, es gab sie schon in den allerersten zeilenorientierten Textkonsolenanwendungen, den Älteren unter uns vor allem durch den Befehl &#8220;more&#8221; bekannt.</p>
<p>Dieses sehr bequeme, fast &#8220;buchgleiche&#8221; Lesen längerer Texte können sich, wie gesagt, vor allem &#8220;Designer&#8221; nicht vorstellen. Das kommt, weil sie lieber auf &#8220;schicke&#8221; Lösungen fokussiert sind und außerdem fast immer zu den Maus-(Rad-)-Scrollern gehören. Offensichtlich gestalten auch bei <a href="http://www.heise.de/tp/">Telepolis</a>, das ich hier als Beispiel nehme, vorwiegend nicht echte Internetgestalter, sondern eher grafiklastige Mausmenschen, die von Konventionen wie den oben genannten nichts oder nicht genug wissen, das Benutzerinterface zu den journalistisch von mir sehr geschätzten Beiträgen. Jedenfalls kann man dies annehmen, wie das folgende Bild zeigt:</p>
<p><a class="nohover" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34820/1.html"><img class="blackborder alignnone size-full wp-image-1916" title="Das nahtlose Weiterlesen beim bequemen seitenweisen Blättern wird durch einen feststehenden, den Text überlagernden &quot;Footer&quot; unmöglich. (Link öffnet den abgebildeten Beitrag im gleichen Fenster.)" src="/_ressourcen/uploads/tp_overlay.jpg" alt="Das nahtlose Weiterlesen beim bequemen seitenweisen Blättern wird durch einen feststehenden, den Text überlagernden &quot;Footer&quot; unmöglich." width="594" height="936" /></a></p>
<p>Will man diesen Text lesen, muß man entweder &#8211; wie der vermutlich in Sachen Benutzbarkeitsgrundsätze und &#8220;User interface&#8221; nur unvollständig ausgebildete Gestalter &#8211; zur Maus greifen und, wenn vorhanden, das Scrollrad verwenden, oder mühselig mit den Cursortasten zeilenweise &#8220;blättern&#8221; oder, nach jedem seitenweisen Blättern, mit der Cursor-nach-oben-Taste zwei Zeilen zurückgehen und den Anschlußtext suchen. Wir sehen: Wer viel am Bildschirm liest, den kann man mit einer winzigen, und in einigen Fällen (siehe unten) &#8220;gut gemeinten&#8221; Unachtsamkeit nachhaltig verärgern, denn einen längeren und, wie bei TP, oft hochwertigen Text zu lesen, erfordert auch für sich allein oft schon genug Konzentration. Die Informationsfülle im Netz wird ja auch nicht weniger, je mehr Wasser den Rhein hinunter fließt.</p>
<p>Verantwortlich ist im speziellen Beispiel folgender Code, der den unteren Balken formatiert (gekürzt):</p>
<blockquote><p><code>div.tp-footer {position: fixed; z-index: 5}</code></p></blockquote>
<h3>2. Die Lösung(en)</h3>
<p>Man kann solchen ärgerlichen Schlampigkeiten &#8211; ich nenne sie lieber &#8220;Featuritis-Geschwüre&#8221;, da sie in der Regel aus einer unreflektierten unidirektionalen Begeisterung für &#8220;neue&#8221; (was hier nicht einmal zutrifft) Funktionen/Möglichkeiten resultieren, sprich: ich mache es, weil es geht &#8211; auf viele Arten und an beiden Enden der Kommunikationsstrecke begegnen.</p>
<h4>Auf Anwenderseite</h4>
<p>In der Regel ist es müßig, Inhaltsanbieter auf dergleichen hinzuweisen. Wer es ein paar mal versucht hat, weiß, daß die Rechtfertigung des für alternativlos befundenen eigenen Handelns, meist in blumige Worte gekleidet, in der Regel die maximal erreichbare Reaktion ist. Wahrscheinlicher ist gar keine Reaktion, da das Anliegen oft gar nicht verstanden wird. Und davon abgesehen: Wer will schon seine Zeit damit verbringen, anderen zu erklären, wie sie die eigene Gunst sicherstellen können. Daher ist eine nutzerseitige Behebung vermutlich der Normalfall.</p>
<ol>
<li><strong>Nicht lesen.</strong> Der einfachste Weg, sofern der Inhalt nicht, wie im Beispiel, wirklich lesenswert ist.</li>
<li><strong>Ohne Stylesheet lesen.</strong> Dieser Weg ist der einfachste und jeder erwähnenswerte Browser besitzt heute eine entsprechende Funktion, um alle in der Seite enthaltenen oder verlinkten CSS-Formatierungsangaben zu ignorieren. Das Resultat ist eine Seite im reinen Textmodus, deren Navigation nicht immer einfacher und deren Aussehen selten reizvoller wird, die dafür aber das Lesen von insbesondere längerem Fließtext oft erheblich vereinfacht. Übrigens ist dieser Weg auch ganz hervorragend geeignet, um der leider immer noch sehr verbreiteten schlechten Angewohnheit, möglichst viel (kleinen)</li>
<li><strong>Eigenes Stylesheet verwenden.</strong> Diese komfortable Methode ermöglicht es versierteren Lesern, die einen &#8220;ordentlichen&#8221; Browser verwenden, global und/oder pro Website eine CSS-Datei anzugeben, deren Angaben die Formatierungen des Seitenanbieters überschreiben. Opera unterstützt beide Möglichkeiten ab Werk, für viele Mozilla-Derivate gibt es entsprechende Filter-Plugins. In einer solchen &#8220;User-CSS&#8221;-Datei würde man die oben genannte Angabe einfach abändern. Zum Beispiel in<br />
<blockquote><p><code>position: relative !important; z-index: 0 !important;</code></p></blockquote>
<p>Damit erschiene der &#8220;Footer&#8221; aus dem Beispiel wieder so, wie es der Name nahelegt: Als Fußzeile. (Normalerweise, wenn im konkreten Fall nicht noch ein paar andere Faktoren vorhanden wären, aber immerhin, er überlagert nichts mehr.) Und der Text wäre, wie  im folgenden Bild, bequem bis zum Ende lesbar &#8211; wo man dann ja auch die Hinweise des Herausgebers zu rechtlichen und weiteren Themen fände, von denen er scheinbar annimmt, seine Leser fänden diese Themen ohne Omnipräsenz nicht so wichtig wie er selbst oder zumindest  nicht so wichtig wie den eigentlichen Inhalt.</li>
</ol>
<p><img class="blackborder alignnone size-full wp-image-1916" title="So soll es eigentlich sein, wenn man auch bequeme Leser nicht vergraulen will: Das Auge findet am oberen Rand schnell den Anschluß, da die zuletzt gelesene Zeile nun ganz oben steht." src="/_ressourcen/uploads/tp_korrigiert.jpg" alt="So soll es eigentlich sein, wenn man auch bequeme Leser nicht vergraulen will: Das Auge findet am oberen Rand schnell den Anschluß, da die zuletzt gelesene Zeile nun ganz oben steht." width="594" height="936" /></p>
<h4>Auf Anbieterseite</h4>
<p>Natürlich ließe sich auch auf Anbieterseite einiges ändern, sofern die Belange des Lesers interessierten:</p>
<ol>
<li>Im konkreten Beispiel könnte man einfach darauf vertrauen, daß Leser Hinweise zu Impressum und Datenschutz, wenn sie sich nicht am oberen oder linken Seitenrand befinden, an der dann wahrscheinlichsten Stelle suchen: Am Seitenende. Dann würde man einfach die oben genannten CSS-Änderungen schon in der eigenen Formatvorlage einbauen (der Befehl <code>!important</code> wäre dann obsolet) und auf die Intelligenz der eigenen Leser vertrauen (was, nebenbei, auch eine Frage impliziter Wertschätzung ist).</li>
<li>Wenn man partout ein omnipräsentes Element vorhalten will &#8211; manche sind der diskutierbaren Ansicht, Navigationsmenüs sollten diese Eigenschaft haben &#8211; sollte man es so positionieren, daß es nichts überlagert. In den Lesegewohnheiten unseres Kulturkreises bietet sich dafür ein Bereich NEBEN fließendem Text an. Für ein Navigationsmenü wird man aus Konventionsgründen die linke Seite wählen und, aus den weiter oben schon genannten Gründen, dafür sorgen, daß es sich ebenfalls ohne Maus ansteuern läßt.</li>
</ol>
<p>Und bis hierher gelesen hat, und auch nur über die Möglichkeit, die Auswirkungen der so hübsch fixierten Overlay-Leiste auf das intuitive Blätterverhalten nun mit Hilfe von javascript:scroll abzufangen, der hat meinen Text bestenfalls sprachlich verstanden. Warum das so ist und warum sich diese Idee auch verbietet, erkläre ich dann aber nur noch gegen Entgelt und unter vier Augen (bei Interesse: siehe Impressum).</p>
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		<title>Zuschauer 2.0</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 22:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Eigentlich&#8221; wollte ich den heutigen &#8211; bzw.: gestrigen &#8211; Sonntag als Konsument erleben. Und zwar in jenem klassischen Sinne, wie ihn eine mittlerweile immer verbissener, ja: peinlicher agierende Unterhaltungsindustrie gerne definiert sieht: Sofa, Chips, Glotze, DVD.
Natürlich kam es anders. Dazu muß man wissen, daß der Film, um den es ging, erstens kein klassischer Blockbuster, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eigentlich&#8221; wollte ich den heutigen &#8211; bzw.: gestrigen &#8211; Sonntag als Konsument erleben. Und zwar in jenem klassischen Sinne, wie ihn eine mittlerweile immer verbissener, ja: peinlicher agierende Unterhaltungsindustrie gerne definiert sieht: Sofa, Chips, Glotze, DVD.</p>
<p>Natürlich kam es anders. Dazu muß man wissen, daß der Film, um den es ging, erstens kein klassischer Blockbuster, sondern eher französisch-intellektuelle Kommödie war, und ich ihn zweitens vor etwa 20 Jahren aus dem Fernsehen auf VHS aufgenommen und später dann mittels Capture-Karte digitalisiert auf einem Medium gespeichert hatte, das eines Tages aus, wenn man so will, systemimmanenten technischen Gründen versagte. Durch eine, sagen wir mal: glückliche, Fügung fand besagter Film nun in der DVD-Version wieder zu mir. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, nicht nur zusätzlich zur damals aus &#8220;Arte&#8221; aus wiederum technischen Gründen einzigen deutschen Tonspur auch im Originalton, sondern auch mit, wie heute üblich, durchaus spannendem &#8220;Bonusmaterial&#8221; daherzukommen; im konkreten Fall: Interviews mit der Hauptdarstellerin, der Regisseurin und dem Autor. <span id="more-1899"></span></p>
<p>Der naheliegende Plan war nun heute/gestern, den Film anzusehen. So banal das klingt. Knabberzeug, Bier, Großbildfernseher, Dolby-Anlage. Indes: Das unerträglich schwülheiße Wetter und einige Onlinekonversationen verbannten mich ins nerdig-abgedunkelte und ventilatorgekühlte Arbeitszimmer. Der Arbeits-PC, seinerseits mit einem ausreichend guten Bildschirm und Tonsystem ausgestattet, begannen gegen 21 Uhr mit dem Hauptmenü der DVD. Wo, wenig überraschend, neben dem Hauptfilm das genannte Zusatzmaterial zu finden war. <em>Bevor du den Film siehst, wenn auch endlich auf französisch, siehst du dir das an.</em> Da die Abspielsoftware die Untertitel verschluckte, war zudem aufmerksames Hinhören vonnöten; glücklicherweise bin ich halbnativer Französischzuhörer.</p>
<p>Und damit begann etwas, das mich, wenn auch nicht zum ersten mal, auf eine anzunehmende Tatsache unseres &#8220;Informationszeitalters&#8221; stieß. Anstatt die DVD einfach, Kapitel für Kapitel, auf mich wirken zu lassen, sah ich &#8211; zum Zeitpunkt da ich dies schreibe: Nur! &#8211; die Bonustracks, in Originalfassung. Schlug sämtliche unbekannten Ausdrücke in Echtzeit und ohne meinen Platz zu verlassen im Onlinewörterbuch nach. Recherchierte Hintergründe zu Film, Darstellern und Produzierenden in der deutschen und französischen Wikipedia nach. Suchte mittels Googles Bildersuche nach aktuellen und alten Fotos der Darsteller, um zu verstehen, warum sie gecastet wurden. Las mich parallel in andere Werke des Autors, der Regisseurin und der Darsteller ein.</p>
<p>Das ist nun schon vier Stunden her. Und ich habe mit dem zweistündigen Hauptfilm noch nicht mal begonnen. Aber ich mußte endlich einmal festhalten, wie unglaublich sehr, wie unglaublich geil diese moderne &#8211; stets vermutlich gerade auch deswegen bedrohte &#8211; vernetzte, semantische, multimediale Wissenswelt ist. Macht sie doch aus dem 120minütigen, vollständig passiv-konsumptiven Kinoabend meiner informationsgesellschaftlich schäbigen Jugend einen vollwertigen Ganztagsausflug in die Welt von Wissen, Information und Kultur.</p>
<p>Und ich warne dich, senile korrupte und vom wirklichen, wissenden Leben nichts wissen( wollen )de Politmarionette: Hüte dich davor, mir das jemals wieder nehmen zu wollen. Hüte dich. Jemals.</p>
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		<title>Kalibrieren bitte!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 14:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen kreiste die sogenannte Netzgemeinde um einen Blogger, dem infolge eines Rechtsstreits mit einer Firma seine Domain genommen wurde. Auf ihn möchte ich nicht eingehen, und zwar deshalb, weil ich hier weder in der Position für ein wertendes, noch in der Lage für ein juristisches Urteil bin und außerdem aus eigener Erfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen kreiste die sogenannte Netzgemeinde um einen Blogger, dem infolge eines Rechtsstreits mit einer Firma seine Domain genommen wurde. Auf ihn möchte ich nicht eingehen, und zwar deshalb, weil ich hier weder in der Position für ein wertendes, noch in der Lage für ein juristisches Urteil bin und außerdem aus eigener Erfahrung weiß, daß einen öffentliches Wirken schnell mit einem möglicherweise unangenehmen Teil der Öffentlichkeit konfrontieren kann und das wünscht man, wenn man es selbst erlebt hat, niemandem. Außerdem haben <a href="http://www.ennomane.de/2011/01/18/was-uns-euroweb-vs-nerdcore-ueber-postprivacy-und-informationskontrolle-lehrt/">andere</a> über diesen Teil dieser Geschichte bereits öffentlich <a href="http://rz.koepke.net/2011/01/20/antiautoritare-erziehung-als-altlast/">nachgedacht</a>.</p>
<p>Sehr wohl eingehen möchte ich aber auf die besagte Firma. Oder besser gesagt auf das Getöse, das ihretwegen bzw. wegen Dingen, die ihr zur Last gelegt werden, rund um sie herum immer noch aufgeführt wird. <span id="more-1811"></span></p>
<p>Vorab: Ich verabscheue Disclaimer. Ich verabscheue sie, weil sie dem Leser etwas ersparen sollen, das ich prinzipiell von jedem verlange: Sich die Mühe zu machen, kontextuell und nicht reflexhaft oder in Schubladen zu denken. In einer Situation, in der zum kübelweisen Besprühen mit virtueller Scheiße (&#8221;Shitstorm&#8221;) aufgerufen wird und die weder einer Hexenjagd noch dem letzten hinterwäldlerischen Lynchmob in irgendetwas nachsteht, kann man Rationalität jedoch kaum erwarten. Drum mache ich schweren Herzens eine Ausnahme. Also: Wer mich kennt, weiß, was ich von Leuten halte, die aus der Gutgläubigkeit Profit ziehen. Daran hat sich auch heute und nach diesem Beitrag nichts geändert. Und selbstverständlich stehe ich auch weiterhin dazu, daß das &#8220;Argument&#8221;, daß man immer jemanden oder etwas findet, der/das &#8220;noch schlimmer&#8221; (dran) ist, für mich niemals eins sein wird. Wertmaßstäbe sind für mich keine Frage der Relation. Ich hoffe, das genügt.</p>
<p>Wertmaßstäbe sind indes ein guter Einstieg. Wir sind uns sicher alle einig, daß selbsternannter &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; zu verachten ist, wenn er parteiisch wird und vor allem, wenn er das auf Basis von Behauptungen und Vermutungen tut. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zeitschrift-mit-dem-frausrufezeichen/">Fragezeichen sind hier ein beliebtes Stilmittel</a> (&#8221;Hat dieser Mann drei Frauen abgeschlachtet?&#8221;, &#8220;Bundeskanzler ein Betrüger?&#8221;). Und sobald es um Journalistendarsteller wie Baptist Kerner geht, der sich <a href="http://redblog.twoday.net/stories/11579097/">auf Kosten des Steuerzahlers</a> mit einem privatkommerziellen Fernsehtrupp nach Afghanistan fliegen läßt, um sich dem Kriegsminister als Stichwortgeber und &#8220;der Truppe&#8221; als Kümmerer im Dienste einer großen &#8220;unsere Jungs und die Freiheit am Hindukusch&#8221;-Kampagne anzudienen, wird sich &#8211; völlig zurecht &#8211; über das Fehlen jedweder echten kritischen Distanz kollektiv ereifert. </p>
<p>Das Einfordern von Distanz scheint jedoch relativ &#8211; Gegenbeispiel: Ein selbsternannter Rächer des &#8220;kleinen Mannes&#8221; schwadroniert in einem, vorsichtig formuliert: leicht voreingenommenen Beitrag des mitteldoofen Rundunks über eine Firma, die Unternehmer über den Tisch ziehe. Was ist geschehen? Die vermeintlich Betrogenen haben für das Versprechen, eine Homepage (MDR-Moderator: &#8220;das sind so Visitenkarten im Internet&#8221;) im Wert mehrerer tausend Euro geschenkt zu bekommen, ohne jede Skepsis oder nochmaliges Lesen alles unterschrieben, was man ihnen vorlegte. Denn: &#8220;Es wirkte ja völlig seriös&#8221;. Und natürlich, weil das &#8220;Angebot nur jetzt sofort&#8221; gegolten habe. Man befragt einen Rechtsanwalt zu einem heimlich gefilmten Verkaufsgespräch und dieser stellt, fast gleich einer Enthüllung, fest, daß die &#8220;Außendienstmitarbeiter&#8221; wohl &#8220;professionell geschult&#8221; seien, &#8220;ihr Produkt an den Mann bzw. die Frau [zu] bringen&#8221;. Danach gibt der investigative Moderator zunächst einem weiteren &#8220;Opfer&#8221; Stichworte wie &#8220;werden Sie weiterkämpfen?&#8221; und empiehlt, &#8220;stark&#8221; zu bleiben, fragt anschließend eine &#8220;Expertin&#8221; nach den &#8220;Tücken&#8221; dieser &#8220;Masche&#8221; und wie sie denn gegen diese &#8220;Gaunerei, man muß es so nennen&#8221; vorgehen wolle. Ein eindeutig parteiisches, journalistisch fragwürdiges und bestenfalls &#8220;gut gemeintes&#8221; Stück öffentlich-rechtlichen Schaffens also, über das, ginge es hier etwa gegen Anti-Zensur-Aktivisten oder um die oben genannte Kerner-kocht-am-Kundus-Show, unverzüglich ein Sturm der virtuellen Empörung losbräche. Gar E-Petionen gäbe es, gegen schlechten Journalismus und so. Und doch wird, da es hier, so hat man gehört, um &#8220;die Bösen&#8221; geht, dieser Beitrag ernsthaft und anstelle eines rechtskräftigen und belastbaren Urteils <a href="http://www.wort-schuetzen.de/wp/?p=2234">als Beweis für die Schuld der besagten Firma gewertet</a> und das sogar in einem Artikel, der selbst mit der Empfehlung schließt, sich am besten auf Fakten zu stützen. </p>
<p>Natürlich: Das, was da vorgeworfen wird, ist, vornehm ausgedrückt, reichlich unschön. Vor allem, falls es tatsächlich stimmen sollte, daß zwar Geld abgebucht, dafür aber keine Leistung erbracht wurde. Aber: Festzustellen, DASS da Unrecht geschehen ist &#8211; und wie es ggf. zu sühnen sei -, ist, wie (zumindest nominal) bei allen Streitigkeiten in diesem unseren Land, aus wie ich finde zumindest in der idealtypischen Theorie überragend guten Gründen nun mal Sache eines Gerichts und eben nicht eines &#8220;gesunden&#8221;, gar &#8220;moralisch&#8221; geprägten &#8220;Volksempfindens&#8221;.</p>
<p>&#8220;Moral&#8221; ist ein weiteres gutes Stichwort. Da wird in manchen Kommentaren ernsthaft zunächst zum virtuellen Teern und Federn aufgerufen, um dieses im gleichen Atemzug mit der dem Gericht, das der Firma das Wegnehmen der betreffenden Domain legitimiert hat, und natürlich der Firma selbst vermeintlich abgehenden &#8220;Moral&#8221; zu begründen. Abgesehen davon, daß &#8220;Moral&#8221; für mich in die gleiche Kategorie fällt wie &#8220;Ehre&#8221; bzw. &#8220;Ehrverletzung&#8221;, &#8220;Rowdytum&#8221; oder &#8220;Keuschheit&#8221;: Vor derart massiver kognitiver Dissonanz muß man einfach nur ehrfürchtig den Hut ziehen.</p>
<p>Nein, mit Emotionen, zumal ungeordneten und unkanalisierten, kommt man in Fällen wie diesen nirgends hin. Außer vermutlich in eine Ecke, an deren Rand ein Schild mit der Aufschrift &#8220;Kindergarten&#8221; nicht weiter auffiele. Um was geht es denn mal jenseits aller ja vielleicht sogar      nachvollziehbaren Erregung: Eine Firma geht offenbar zu Gewerbetreibenden, nennt zunächst vemeintlich überzogene Preise für eine Leistung, die sie dann jedoch nicht in Rechnung stellen würde, um dafür andere Leistungen eben doch zu berechnen. Schon das mit den Preisen ist derweil kompletter Unsinn, zumindest als Pauschalaussage. Denn an einer ordentlichen, individuell handwerklich gestalteten, bedingungslos bedienbaren und barrierefreien Internetpräsenz für ein nicht einmal großes Unternehmen inklusive Abnahmen, Anpassungen, Layout, Texterstellung, Grafikdesign, womöglich individueller Programmierung, Endbenutzer- und Akzeptanztests kann eine seriöse Agentur gar nicht für ein paar hundert Euro arbeiten, sofern sie ihre Angestellten, ihre Miete, ihre laufenden Rechnungen und ggf. eingesetzte Spezialsoftware ordentlich bezahlen will oder muß und sobald es über die sogenannte &#8220;Web-Visitenkarte&#8221; hinausgeht.<br />
Solche Größenordnungen mögen für den mittlerweile verbreiteten &#8220;mit dem Hobby ein paar Taler dazu&#8221;-Verdiener natürlich schier unglaublich, geschweige denn gegenüber seinen Kunden durchsetzbar klingen und zudem steht ja die Behauptung im Raum, daß die besagte Firma all dies überhaupt nicht leiste, sondern eben nur Baukastenseiten zusammenklicke. Angenommen das ist so: So funktioniert das in diesem System nun einmal &#8211; Preise entstehen durch Angebot und Annahme. Oder fragt irgendein Fanboy bei bei seinem Apfeltelefonhersteller ebenso kritisch nach, warum dieser für ein in China nach amerikanischen Vorgaben zusammengeklebtes &#8220;Designtelefon&#8221;, auf dem im Wesentlichen zusammengeklickte &#8220;Apps&#8221; (gegen Entgelt!) abgespielt werden, den vermutlich mehrhundertfachen Herstellungspreis nicht nur verlangt, sondern obendrein noch klaglos bekommt, sei es per Einmalzahlung oder verteilt über die monatliche Laufzeit?</p>
<p>&#8220;Laufzeit&#8221; ist das nächste Stichwort. Von Knebelverträgen ist da die Rede. &#8220;Knebel&#8221; wohl deshalb, weil die Laufzeiten &#8220;lang&#8221; sind. Es geht augenscheinlich um 48 Monate, also das zweifache eines Handyvertrags. Letzteren unterschreibt, bei aller Fragwürdigkeit, auch heute noch wie selbstverständlich etwa jeder vierte Deutsche als Privatkunde alle zwei Jahre für ebendiese Laufzeit (&#8221;klar, das ist doch normal&#8221;), und das nicht mal immer für ein vergünstigtes Telefon mit einem Obstymbol.<br />
Im gewerblichen Bereich gelten da ganz andere Maßstäbe. Nehmen wir einen Leasingwagen &#8211; da sind fünf Jahre keine Seltenheit. Oder eine Büroetage: Ich kenne genug Gewerbetreibende, die ihre der Konditionen wegen gleich für zehn Jahre im Voraus verbindlich abnehmen. Und das bei Mieten, die ein paar hundert Euro deutlich übersteigen. Wo genau liegt der Unterschied zwischen diesen Gewerbetreibenden und den mutmaßlich &#8220;übers Ohr gehauenen&#8221;? Bei allem Respekt muß man hier wohl ganz nüchtern sagen: In der Tatsache, daß erstere in &#8220;heute billig morgen teuer sofort unterschreiben&#8221;-Phrasen sofort ein unüberwindbares Kaufhindernis sehen würden. Und gleich im Anschluß vermutlich darin, daß, unterschrieben sie das Angebot dennoch, sie es Wort für Wort durchläsen und verstünden, ehe sie letztlich doch ihren Kringel setzten und eben das nicht täten, wenn sie auch nur den kleinsten Zweifel hätten oder man ihnen ohne Zeugen mündlich etwas von einem &#8220;Widerrufsrecht&#8221; erzählte, das, wie man als selbständiger Unternehmer einfach mal wissen sollte, im BGB für Haustürgeschäfte mit Privatkunden geregelt ist und obendrein selbst dort nicht für individuelle Werkverträge gilt und zu allem Überfluß, wie alle anderen mündlichen Absprachen, auf dem Schriftsatz ausdrücklich ausgeschlossen wird.</p>
<p>Man muß das alles nicht in Ordnung finden. Tue ich &#8211; wie schon geschrieben &#8211; selbst auch nicht, obwohl ich nicht ganz leugnen kann, daß die bei der altbewährten Formulierung &#8220;ich schenke Ihnen was ganz wertvolles und teures&#8221; scheinbar automatisch aussetzende Vernunft letztlich auch nichts anderes als eine Folge von Gier sein muß. Aber wie dem auch sei, man sollte hier mal den Klingonen bei Seite lassen und stattdessen den Vulkanier rauskramen. Mir drängt sich bei der ganzen Debatte jedenfalls die Befürchtung auf, daß, je lauter hier jemand schreit, umso weniger realistische Vorstellung er davon haben kann, was man sich hinter Begriffen wie &#8220;Dienstleistung&#8221; im allgemeinen und &#8220;Vertrieb&#8221; im ganz besonderen heutzutage in der Praxis vorstellen muß. Will ich damit etwas relativieren? Nein, siehe wiederum ganz oben. Im Gegenteil. Das Problem ist halt nur nicht $firma. $Firma ist eine beliebige Variable, die gesternmorgenübermorgen stets anders besetzt war und sein wird. </p>
<p>Das Problem ist &#8211; neben der politisch seit Jahrzehnten geförderten Erwerbsnot, die immer mehr Menschen zwingt, Beschäftigungen nachzugehen, die sie in einem seinen Namen verdienenden und die Menschenwürde respektierenden Sozialstaat vermutlich niemals annähmen &#8211; die grundlegende Mentalität, die heute überall dort, wo es um Geld geht vorherrscht. Sie ist an Sätzen wie &#8220;wenn wir&#8217;s nicht machen, macht&#8217;s ein anderer&#8221; erkennbar. Sie wird gerne zu den &#8220;freien Kräften des Marktes&#8221; verklärt, die sich &#8220;selbst ins Gleichgewicht&#8221; brächten. Oder, weniger beschönigend, als &#8220;Sozialdarwinismus&#8221;, als &#8220;survival of the fittest&#8221;, als &#8220;Recht des Stärkeren&#8221; oder, wohl am zutreffendsten als &#8220;Ellenbogengesellschaft&#8221; bezeichnet. Des Problems, das aus dieser Mentalität erwächst (oder auch umgekehrt) wird man nicht mit Teer und Federn oder gar mit Jauchekübeln Herr. Jedenfalls nicht, solange man diese über vergleichsweise kleine Lichter schüttet, die schon morgen durch neue ersetzbar sind. Und ersetzt sein werden.</p>
<p>Denkt mal darüber nach. Danke!</p>
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		<title>Herzliche Gratulationen zu Winterfesten!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/12/24/herzliche-gratulationen-zu-winterfesten/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schoene Sachen sind immer gewuenscht.
Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.
 Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)
Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut.
Ein schoenes Geschenk assoziiert sich mit einer teuren stilvollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schoene Sachen sind immer gewuenscht.</p></blockquote>
<p>Das stimmt. Genau wie liebevolle und fürsorgliche Hinweise für preisbewußte Verbraucher wie mich.</p>
<blockquote><p> Waehlen Sie schoenes Zubehoer als Geschenk fuer Ihre Lieben. (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)</p></blockquote>
<p>Einverstanden. Ich wähle einen automatischen Sofortkopfschuß für den lieben Absender. Wahlweise auch einschläfern, damit es nicht so weh tut.<span id="more-1776"></span></p>
<blockquote><p>Ein schoenes Geschenk assoziiert sich mit einer teuren stilvollen Sache, die Haufen Geld kostet.</p></blockquote>
<p>Ist sich aber vor allem wichtig, daß ist teuer. Muß sein wirkliche große Haufen.</p>
<blockquote><p>In der Wirklichkeit ist alles nicht so schlimm</p></blockquote>
<p>Das stimmt. Ich habe auch oft Wirklichkeit, aber seit ich diese &#8220;bitte nicht überdosieren&#8221;-Kapseln nehme, ist das echt easy.</p>
<blockquote><p> &#8211; ausgesucht aussehendes Zubehoer, das normalerweise tausende kostet, koennen Sie guenstig kaufen. Klingt zu schoen, um Wahrheit zu sein?</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt: Klingt vor allem zu scheiße, um nicht sofort und völlig kostenfrei einen Jagdschein zu erhalten.</p>
<blockquote><p>Pruefen Sie es selbst.</p></blockquote>
<p>Nächstes Jahr Mittwoch. Versprochen.</p>
<blockquote><p>Unsubscribe (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/) | Update your profile (Link auf: http://gehmalkacken.neverheardof-befo.re/)</p></blockquote>
<p>Keine Zeit, da warten noch &#8220;Top pills for boner&#8221; im &#8220;Original E-Viagra-Store&#8221; auf mich. Prioritäten, wissenschon. Man wird ja auch nicht jünger.</p>
<blockquote><p>Copyright (C) 2010 Spampfosten GmbH. All rights reserved.</p></blockquote>
<p>Oh, Mist. Da komme ich wohl um den Strick nicht herum. Ich erwarte duldsamst Ihre Klage. Möglichst nicht auf den niederländischen Antillen. (Obwohl, da ist es im Moment glaube ich angenehmer als hier. Also insofern.) Zustellung bitte handschriftlich auf sonnengetrocknetem Eselsdarm (branchenüblich von innen).</p>
<blockquote><p>You&#8217;re receiving this email because you signed up for the Scheißehaufen<br />
 newsletter.</p></blockquote>
<p>Sicher doch. Das war, als ich neulich mit dem Papst im Puff war, bevor uns eine eilige Jungfrau den dritten Joint gereicht hat. Aber bitte nicht weitersagen, ich hab nen Ruf zu verlieren.</p>
<blockquote><p>View it in your browser and share the link.</p></blockquote>
<p>Teilen? Solche Kostbarkeiten? Ihr spinnt wohl. Gute Tips behält man für sich!</p>
<blockquote><p>If you don&#8217;t want to receive this newsletter anymore, you can unsubscribe.</p></blockquote>
<p>Ich könnte andererseits auch auf den Tisch kacken, Schirmchen reinstecken und den Weihnachtsmann zum Kaffekränzchen einladen. Zum Beispiel.</p>
<p>Wie dem auch sei, statt Blumen und Karten gratuliere ich mit diesem kostbaren Sammlerstück ausgesuchtester Kundenpflegelyrik allen Lesern von ganzem Herzen zu Winterfesten.</p>
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		<title>Wenn reisen bildet&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/12/19/wenn-reisen-bildet/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 13:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>

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		<description><![CDATA[dann schafft Deutschland sich tatsächlich ab. Szenen einer Bahnhofsbuchhandlung.

Den Tages-&#8221;Zeitungs&#8221;-Ständer habe ich aus Gründen weggelassen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dann schafft Deutschland sich tatsächlich ab. Szenen einer Bahnhofsbuchhandlung.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/reisenbildet.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/reisenbildet-800x400.jpg" alt="Willkürliche Sortimentsauswahl: &quot;Gute-Laune-Kalender&quot;, &quot;Alles wird gut&quot;, &quot;Dicke Möpse&quot;, &quot;Starke Freunde&quot;, &quot;Optimistisch denken&quot;, &quot;Ein Jahr voll Harmonie&quot;, &quot;Treue Gefährten&quot;, &quot;Putzige Hamster&quot;, &quot;Lexikon der Internetfallen&quot;." title="" width="800" height="400" class="blackborder alignnone size-large wp-image-1764" /></a></p>
<p>Den Tages-&#8221;Zeitungs&#8221;-Ständer habe ich aus Gründen weggelassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die fehlende Dimension</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 01:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[
OK, zwei (jeweils nicht mal immer gegebene) Dimensionen kriege ich zusammen: 1. die olfaktorische und 2. die akustische. Wer mir die dritte plausibel erklärt, hat einen gut. (Entweder oder.) Und wer mir erklären kann, warum ich ausgerechnet diese Werbung sehe, wenn ich mir der niemals endenden Gier nach fossilen Brennstoffen zum Opfer gefallene Gebäude ansehe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/3dpups.jpg" alt="Werbeeinblendung zu einem Panoramio-Bild: &quot;Rülpsen und Pupsen in 3D&quot;" title="" width="433" height="263" class="alignnone size-full wp-image-1734 blackborder" /></p>
<p>OK, zwei (jeweils nicht mal immer gegebene) Dimensionen kriege ich zusammen: 1. die olfaktorische und 2. die akustische. Wer mir die dritte plausibel erklärt, hat einen gut. (Entweder oder.) Und wer mir erklären kann, warum ich ausgerechnet diese Werbung sehe, wenn ich mir der niemals endenden Gier nach fossilen Brennstoffen zum Opfer gefallene Gebäude ansehe, der kriegt sogar beides.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weg mit dem Qualitätsjournalismus!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 15:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle drei Minuten liest man &#8211; besonders momentan, anläßlich der &#8220;Zeitschriftentage&#8221; des VDZ &#8211; irgendein, bisweilen in zwanghaft bis trotzigen selbstreferentiellen Optimismus gehülltes, Wehklagen irgendeines Verlagslenkers, das praktisch immer darauf abhebt, daß wahlweise dieses fiese Internetz oder böse Monopolisten wie Google, Apple und ihresgleichen die schönen (&#8221;für Qualitätsjournalismus so bitter nötigen&#8221;) Gewinne kaputtmachten, indem sie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle drei Minuten liest man &#8211; besonders momentan, anläßlich der &#8220;Zeitschriftentage&#8221; des VDZ &#8211; irgendein, bisweilen in zwanghaft bis trotzigen selbstreferentiellen Optimismus gehülltes, Wehklagen irgendeines Verlagslenkers, das praktisch immer darauf abhebt, daß wahlweise dieses fiese Internetz oder böse Monopolisten wie Google, Apple und ihresgleichen die schönen (&#8221;für Qualitätsjournalismus so bitter nötigen&#8221;) Gewinne kaputtmachten, indem sie, ja, halt was-auch-immer täten, sei es Suchergebnisse zu zeigen (oder nicht), sei es auf Beiträge zu verlinken (oder nicht) oder sei es, einfach selbst zu existieren und womöglich erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Vor allem letzteres ist ja etwas, das insbesondere das jahrzehntelang als Torhüter von Meinung und Wissen unentbehrlich gemachte und damit systemimmanent erfolgsverwöhnte Wortdruckgewerbe fast nur noch aus sagenhaften Erzählungen der Altvorderen kennt und kaum jemals noch selbst zustande bringt.<span id="more-1730"></span></p>
<p>Ich muß, wenn ich derlei Gewinsel lese oder höre, immer an einen der oder beide folgenden Punkte denken:</p>
<ol>
<li>Daß ich kurioserweise besser denn je informiert bin, seit ich weder die papiernen noch die nachträglich redigitalisierten Ergüsse dieser Zunft auch nur ansatzweise noch konsumiere, es sei denn auf Empfehlung von oder in Form von Zitaten in Beiträgen nichtkommerzieller, dafür deutlich wahrheitsorientierter vorgehender Amateurschreiber (gerne auch abfällig als &#8220;Blogger&#8221; bezeichnet), ja, mich nicht einmal mehr des Staatsrundfunks und seiner täglichen Verkündungspropaganda bediene, es sei denn, höchst selektiv und zum Abgleich von Meldungen, die mich zuerst auf anderen Kanälen erreichen.</li>
<li>Daß es auch und besonders im gedruckten Journalismus bald nach Erfindung der effektiven Vervielfältigung mittels Druckverfahren vor allem idealistische Amateure waren, die die heutzutage so gewinnorientierten Tageszeitungen einst gründeten, die viel Geld, ja, ihre Existenz riskierten, um, der Wahrheit treu verpflichtet, eben dieser unbedingt zum Durchbruch zu verhelfen &#8211; so lange, bis sie der Zange aus Profitgeiern hier und Machtpolitikern dort nicht mehr entgehen konnten und sich zur Flucht in den Untergrund oder zur Kollaboration entscheiden mußten.</li>
</ol>
<p>Vor allem Punkt zwei finde ich übrigens schon jetzt viel zu oft in abgewandelter, aber doch erkennbarer Form auch in jenem Umfeld wieder, das sich gern als &#8220;Blogosphäre&#8221; bezeichnet (bzw. bezeichnen läßt). Vermutlich sind also Kommerzialisierung und Instrumentalisierung stets wiederkehrende, alternativlose Sachzwänge.</p>
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		<title>Verpixelungswahn</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 17:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich twott jüngst:
Wenn die Polizei Eure Städte videoüberwacht kriegt Ihr keinen Verpixelungsdünschiß. Aber wehe wenn ne CSU-Tante polemisiert&#8230;
Das ist natürlich sehr verkürzt (man darf das im Fall von Twitter als Systemimmanenz bezeichnen). Es trifft aber im Grunde dennoch genau die Geisteshaltung, die ich der Mehrheit der &#8220;Verpixler&#8221; attestiere. Wenn auch weder primär noch vorrangig, habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich twott <a href="https://twitter.com/davidblnde/status/5264296846041088">jüngst</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn die Polizei Eure Städte videoüberwacht kriegt Ihr keinen Verpixelungsdünschiß. Aber wehe wenn ne CSU-Tante polemisiert&#8230;</p></blockquote>
<p>Das ist natürlich sehr verkürzt (man darf das im Fall von Twitter als Systemimmanenz bezeichnen). Es trifft aber im Grunde dennoch genau die Geisteshaltung, die ich der Mehrheit der &#8220;Verpixler&#8221; attestiere. Wenn auch weder primär noch vorrangig, habe ich damit dennoch nicht ganz ohne Absicht auch den von mir bis auf gelegentliche kleine Perspektivdifferenzen sehr geschätzten Block-Kollegen <a href="http://rz.koepke.net/">Köpke</a>, der wenig vorher einen durchaus durchdachten <a href="http://rz.koepke.net/2010/11/18/wer-etwas-verbirgt-ist-gefahrlich-streetview/">Text zur Verpixlungsdebatte</a> beitrug, zu folgendem <a href="https://twitter.com/Reizzentrum/status/5266848350208000">Einwurf</a> provoziert:</p>
<blockquote><p>Belege die perfide Lüge, dass MIR Polizeiüberwachung keine Kopfschmerzen bereitet!</p></blockquote>
<p>Wenngleich ich genau ihm genau das niemals unterstellen würde (dafür lese ich seine Texte schon viel zu lange und gerne), will ich dann also doch auch mal versuchen, zusätzlich zu meinen bildgestalterischen Äußerungen auch verbal darzulegen, warum ich einen viel entspannteren Umgang mit einem dieser vielen Themen wünsche, deretwegen „uns“ „die restliche Welt“ wohl wieder einmal etwas „verwundert“ „bestaunen“ dürfte.</p>
<p>Plump gesagt ist die ganze Debatte für mich vor allem eine eher absurde und völlig diffuse Gemengelage. Hier werden viel &#8220;German Angst&#8221;, eine gute Scheibe Polemik, eine Prise Kampagne (&#8221;Lex Google&#8221; &#8211; nicht zum ersten und sicher nicht zum letzten Mal übrigens, da wette ich drauf), einige (wie ich finde) grundlegende Mißverständnisse juristischer Natur, eine gute handvoll Gerechtigkeit und, das sei eingeräumt, berechtigte Sorgen um die Geschäftspraktiken eines für manchen beängstigend schnell wachsenden Weltkonzerns zu einem typisch deutschen Eintopfgericht verkocht.</p>
<p>Worum geht es eigentlich genau? <span id="more-1717"></span>Die häufigste Antwort der &#8220;Verpixler&#8221; dürfte hier pistolengeschoßartig lauten: &#8220;Um meine Privatsphäre&#8221; oder auch „um den Datenschutz“. So berechtigt beides ist und so vehement ich selbst jederzeit dafür eintreten werde: Die Straßenansicht eines Hauses ist in einer offenen Gesellschaft niemals Privatsache. Und zwar aus mehreren Gründen.</p>
<ol>
<li>Ein Gebäude ist eine Sache. Eine Sache kann niemals eine Privatsphäre besitzen, sofern sie sich nicht im (jedenfalls: bisher noch halbwegs) besonders geschützten Bereich der persönlichen Lebensgestaltung befindet.</li>
<li>Mit diesem Bereich ist in aller Regel die &#8220;Wohnung&#8221; gemeint. Zur Wohnung gehören jedoch weder die Außenmauern derselben, noch der diese eventuell umgebende Garten. Wäre das nämlich so, hätte es jahrzehntelang erbitterte Kriege um die Rechtmäßigkeit von Baugenehmigungsverfahren, Bebauungsplänen, Vorschriften für Mindestabstände, Bepflanzungsgrenzen, Heckenhöhen oder gar &#8220;ortsübliche Fassadengestaltung&#8221; gegeben.</li>
<li>Die Außenansicht der Wohnung, wie man sie von öffentlichem Straßenland aus wahrnehmen kann, kann auch deswegen nicht zur Privatsphäre gehören, weil man andernfalls jeden Passanten, der von seinem Recht der Benutzung dieser Straße Gebrauch macht, zu einem rechtswidrigen Verletzen der Privatsphäre durch versehentliches Betrachten derselben nötigte.</li>
</ol>
<p>Privatsphäre beginnt also nach hiesigem Usus hinter der Wohnungstür, aber niemals bereits auf der Straße (wenn man mal vom dort privat gesprochenen oder gar gedachten Wort absieht). Und selbst, wenn man das anders sieht, wird man &#8211; unermeßlichen Reichtum und mit diesem verbundene privilegierte Abschottungsmaßnahmen außen vor gelassen &#8211; sich den Blicken Fremder auf das Äußere Gehäuse der eigenen Privatsphäre schlichtweg niemals entziehen können. In einem – zumindest nach unserem Verständnis – freien Land kann jeder jederzeit jede Straße heimsuchen und Häuser und Vorgärten betrachten. Als dergestalt indirekt Betrachtbarer kann man das fürchten und nicht gut heißen, man wird aber dennoch damit leben müssen.</p>
<p>&#8220;Ja, aber durch Streetview kann ja nun jeder überall hin, ohne daß dies mit Aufwand verbunden wäre,&#8221; ist das meist auf diesen Einwand folgende Argument. Richtig. Auf einmal ist die Möglichkeit, sich über irgendeinen Ort (oder eben auch dessen Anwohner) ein exaktes Bild zu machen, keine Frage mehr von Privilegien. Weder benötigt man viel Freizeit, noch übermäßig viel Geld, um ganz nach Belieben überall hin zu reisen. Man muß nicht einmal mehr  einer Organisation anzugehören, die auch vor Streetview schon Bild- oder zumindest Informationsmaterial über alle nur erdenklichen Orte besessen hat, wie es beispielsweise Kredit-Scoring-Unternehmen oder Behörden tun. Das schlichte Bereitstellen einer vom eigenen Schreibtisch aus bereisbaren Welt in Bildern ist also erst mal nichts weiter als ein Schritt zur Demokratisierung (oder vielleicht: Sozialisierung?) der Weltreise. Die Vorstufe eines „Star Trek-Beamers“ für jeden womöglich.</p>
<p>&#8220;Aber so können plötzlich Einbrecher mein Haus ausforschen oder potentielle Terroristen bessere Plätze für Bomben auskundschaften.&#8221; &#8211; Ja, das stimmt. Übrigens: Sogar ohne Streetview, ja, sogar ohne Google Earth und Maps, lassen sich beinahe alle Verbrechen auch mit Hilfe des Internets und dadurch nicht selten bequemer vorbereiten. Seien es Telefonverzeichnisse oder auch nur die gesetzlich vorgeschriebenen, detaillierten Kontaktangaben, die inzwischen quasi jedem aktiven deutschen Netzbürger vorgeschrieben sind: Nie war Recherche so einfach wie heute, wie im guten, so leider auch im schlechten. Nach der Verpixelungslogik sollten wir da eigentlich verhindern, daß der kleine selbständige Versandhändler durch die (aus Verbrauchersicht sehr hilfreiche) Impressumspflicht potentielles Opfer eines Einbruchdiebstahls seiner Waren wird. Zugegeben, der Vergleich hinkt. Etwas. Aber ist es nicht schlichtweg so, daß mehr Möglichkeiten zwangsläufig und ausnahmslos zu mehr theoretischen Gefahren führen? Genau wie es mehr „Sicherheit“ niemals im Einklang mit mehr Freiheit geben kann? Das gute alte &#8220;no risk no fun&#8221;-Thema, immer wieder in neuer Gestalt? Und: Wo bleibt die Gerechtigkeit für jene, die das Pech haben, an exponierten Orten zu leben, von denen es auch ganz ohne Streetview zahllose Detailfotos oftmals unter sehr großzügigen Verbreitungslizenzen gibt? Haben die &#8220;Pech, weil sie ja auch woanders hinziehen könnten&#8221;? Oder haben die, die sich ein Haus im Grunewald oder in Blankenese, fernab jeder Sehenswürdigkeit, leisten können, &#8220;einfach rechtzeitig den richtigen Riecher&#8221; gehabt?</p>
<p>Ich persönlich glaube gar nicht, daß für die meisten &#8220;Verpixler&#8221; der Aspekt &#8220;plötzlichen sehen mein Haus nicht mehr nur die 20 Nachbarn und deren Besucher&#8221; ausschlaggebend war. Über Unternehmen, die mit ihren Kameras &#8211; ob nun gedruckt, auf DVD oder gegen Entgelt im Internet zu betrachtende &#8211; Bildserien ganzer Stadtviertel angefertigt haben, hat lange Zeit niemand auch nur ein Wort verloren. Das begann erst, als eine ansonsten intellektuell eher unauffällige bayerische Landwirtschaftsministerin eine regelrechte Hexenjagd gegen ein Unternehmen eröffnete, das nicht einmal vornehmlich aus Datenschutzgründen vielen Interessengruppen in der eigenen Klientel ein Dorn im Auge ist. Dieses Unternehmen, für manchen in einer geradezu gespenstisch kurzen Zeit zum marktbeherrschenden Giganten gereift, kommt nun daher und macht ebenfalls und ganz „ungeniert“ Bildaufnahmen. Diese wird es, soviel ist sicher, gewerblich nutzen. So, wie es auch vorher schon kein Geheimnis daraus machte, die oft genug bereitwillig von Benutzern seiner etlichen kostenlosen Dienste preisgegebenen Daten gewerblich zu nutzen. „Google“, das ist jenes suspekte Unternehmen, das der weniger im digitalen beheimatete Deutsche vor allem von den beliebten „so luxuriös arbeitet es sich im Google-Hauptqartier“-Slideshows aus dem eigenen tristen Büro-Email-Alltag kennt und mit dem er zuallererst den Begriff „Datenkrake“ assoziiert.</p>
<p>Ausschlaggebend für die plötzlich entdeckten Sorgen vor allem – aber keineswegs nur – jener, die bislang meinten, sich der neuen digitalen Welt durch schlichte Ignoranz entziehen zu können, ist also, glaube ich, weniger das „was“ als vor allem das „wer“. Und das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal zu unrecht. Nur: Genügt die unbestimmte Gewißheit, daß da „jemand suspektes etwas unheimliches zu tun scheint“, um in letzter Konsequent nach Einschränkungen der sogenannten „Panoramafreiheit“ zu schreien, die seit jeher architektur- oder milieuvernarrte Fotoamateure vor absurden rechtlichen Konsequenzen schützt? Rechtfertigt die Eventualität, daß da „irgendwann irgendwer irgendwas“ mit dem so entstehenden &#8220;Bildwissen&#8221; &#8220;anstellen&#8221; könnte, die Verstümmelung einer zunächst einmal als (siehe oben) positive, gar soziale Innovation zu bewertenden Idee? Bewegt man sich mit derart präventivtheoretischen Gedankenkonstrukten nicht auf einer Ebene mit einem Innenminister, der im Wochentakt Terrorwarnungen über „irgendwann irgendwo in diesem Land von irgendwem geplante konkrete Gefahren“ schwadroniert und damit insgeheim ganz andere Ziele <del>bevorraten</del>befördern will?</p>
<p>Wo blieb und bleibt eigentlich der Aufschrei jener selbsternannten Fassadenschützer, die sich vor der „Datenkrake Google“ fürchten, sich aber wohlig beschützt fühlen, wenn sie beispielsweise beim wochenendabendlichen Düsseldorfer Altstadtbummel auf Schritt und Tritt und von einer Kneipe bis zur nächsten durch „Videokameras für Ihre Sicherheit“ überwacht werden oder für eine Eintrittskarte zum nächsten Fußballspiel schon im Vorfeld eine Personalausweiskopie nebst handgeschriebener Bewerbung und demnächst noch einer Speichelprobe einreichen müssen? Warum protestieren binnen wenigen Wochen hunderttausende gegen ein Foto der Behausung, in der die meisten von ihnen nicht mal ein Hundertstel der darin lebenden Menschen stellen? Warum gehen aber selten mehr als 20.000 gleichzeitig gegen Vorratsdatenspeicherung, „elektronische Entgeltnachweise“ inklusive Streikteilnahmeerfassung, gegen RFID-Ausweise und elektronische Krankenkarten, gegen immer dreistere Freiheitseinschränkungen und immer unverschämteren Sozialraub und Vermögensumverteilung auf die Straße – alles Dinge, die Privatsphäre, Grundrechte und den Schutz der persönlichen Daten weit mehr gefährden als jedes Streetview dieser Welt?</p>
<p>Die Antworten sind, fürchte ich, ernüchternd: Der Deutsche Kleinbürger hatte hier einmal die schöne Gelegenheit, „es“ irgendeinem „Großen“ zu „zeigen“ und die eigene Angst vor dem Unbekannten zu kultivieren. Die Politik hatte ein weiteres Sommerthema und eine Projektionsfläche, um von eigenen Schurkereien abzulenken. Und Google kann es herzlich egal sein, wer sich über wen aufregt, da man selbst wenig verliert, aber im Idealfall Sympathien gewinnen kann – zumal im Eifer des medialen Gefechts kaum jemand auf den vorauseilenden Gehorsam aufmerksam machte, mit dem die Verpixelung genau so widerspruchslos in eigener Initiative angeboten wurde, wie man seit Jahren in einvernehmlicher und unauffälliger Zusammenarbeit mit den Zensursystemen aller „Rechtsstaaten“ der Welt Suchergebnisse so „filtert“, wie es dem jeweiligen Regime gerade gefällt. Ob dessen Führer nun einen Hosenanzug oder einen Mao-Kragen trägt.</p>
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		<title>Picture postcards from Munich, Germany</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 14:03:00 +0000</pubDate>
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Originalbild: Andrew Bossi, Lizenz: CC-BY-SA
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/ppg4.jpg" alt="Ansichtskarte mit verpixeltem Münchner Hofbräuhaus. Aufschrift: In München steht ein *******haus, oans, zwoa, g'pix'lt!" title="" width="800" height="640" class="alignnone size-full wp-image-1715 blackborder" /></p>
<p><small>Originalbild: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2361_-_München_-_Hofbräuhaus.JPG">Andrew Bossi</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en">CC-BY-SA</a></small></p>
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		<title>Picture Postcards from Cologne, Germany</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 13:36:55 +0000</pubDate>
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Originalbild: ger1axg, Lizenz: CC-BY-SA
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/ppg3.jpg" alt="Eine Postkarte mit verpixeltem Kölner Dom. Aufschrift: Mr lasse de Dumme en Kölle" title="" width="800" height="640" class="alignnone size-full wp-image-1711 blackborder" /></p>
<p><small>Originalbild: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kdom.jpg">ger1axg</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC-BY-SA</a></small></p>
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		<title>Picture Postcards from Hamburg, Germany</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 12:53:56 +0000</pubDate>
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Originalbild: Wikipedia, Lizenz: CC-BY-SA
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/ppg2.jpg" alt="Eine Postkarte der Landungsbrücken in Hamburg. Aufschrift: Google Google, Mors Mors" title="" width="800" height="500" class="alignnone size-full wp-image-1705 blackborder" /></p>
<p><small>Originalbild: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Hamburg_Landungsbruecken_01.jpg&#038;filetimestamp=20070406151415">Wikipedia</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC-BY-SA</a></small></p>
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		<title>Picture postcards from Berlin, Germany</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 12:26:07 +0000</pubDate>
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Originalbild: Thomas Wolf, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/ppg1.jpg" alt="Postkarte mit verpixeltem Brandenburger Tor. Aufschrift: Berlin - immer eine Meise wert" title="" width="800" height="500" class="alignnone size-full wp-image-1700 blackborder" /></p>
<p><small>Originalbild: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brandenburger_Tor_abends.jpg">Thomas Wolf</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC-BY-SA 3.0</a></small></p>
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