DavidBLN.de

Kapitalismus

Bevorzugte Religion von Manchesterliberalisten, wird jedoch aufgrund zurecht befürchteter negativer Assoziationen gerne schamhaft hinter Neusprechblasen wie “neue soziale Marktwirtschaft” oder “globalisierter Wirtschaftsraum” versteckt.


18. August 2010

Gerechtigkeit, Sack & Asche

Ich habe eigentlich im Moment gar keine Lust, mich generell politisch oder konkret zu dieser Sache zu äußern. Aber ich kann nicht umhin, weil es nervt. Seit Jahren. Da wird also, wie einst Oskar Lafontaine der “teure Rotwein”, nun Klaus Ernst der “teure Porsche” (und einiges mehr) vorgeworfen. Global, von der gesamten gleichgeschalteten “alternativlosen Realo”-Journaille. Völlig objektiv, versteht sich, und ohne Kampagnengedanken oder sowas. Dabei wird implizit unterstellt, daß jemand, der “links” ist, jemand also, der nach derzeitiger allgemeiner Sachlage für mehr soziale Gerechtigkeit, für mehr gesellschaftliche, kulturelle und selbstverständlich auch materielle Teilhabe eintritt, ja: Jemand, der seine Wählerschaft besonders in den drangsalierten und vom Arbeitsmarkt zu Leihsklaven dritter Klasse abgestempelten sucht, die gefälligst im Zweifel auch Hundescheiße einsammeln müssen, so einer habe sich also gefälligst seiner vermeintlichen Kundschaft und deren insbesondere materiellen status quo anzupassen.

Und wenn diese (immer seltener) unausgesprochene Gleichsetzung wirklich irgendetwas beweist, dann höchstens eins: Daß die armseligen, vermutlich nicht selten an privaten PR-(”Elite-”)Schulen ausgebildeten Zeilengeldempfänger den Kern “linken” Gedankenguts noch nicht einmal ansatzweise verstanden haben. Der besteht nämlich genau darin, daß ein guter Rotwein nicht dem Lehensherren vorbehalten bleibt. Daß es nicht das Privileg einer überschaubaren Kapitalelite sein soll, sich des Lebens beispielsweise im Jugendtraum eines Sportwagens zu erfreuen. Sondern daß, genau im Gegenteil!, die Segnungen einer immer produktiveren und effizienteren Arbeits- und Produktionswelt eben gerade jedem gleichermaßen zuteil werden sollen. Auch, wenn er kein “cooler Baron” oder “Leistungsträger” ist.

Aber immerhin. Schön, wie sich die gesamte gleichgeschaltete deutsch-demokratische Massenpresse hier einmal mehr als längst zum Verkündungsorgang der Bertelsmänner dieser Welt abgehalfterte Masse selbst enttarnt.


Ich kann nicht rechnen.

Sonst könnte ich nachvollziehen, wieso Frankreich, wo die Reallohnsteigerungen der letzten Jahre penetrant höher (gerechter!) ausgefallen sind als in unserer neoliberaldemokratisch-deutschen Republik, es schafft, nun schon die Bundesdruckerei beim Gebot um Banknotenaufträge zu unterbieten. An den angeblich zu hohen Lohnkosten dort kann es ja kaum liegen.


11. August 2010

Wir machen jetzt in Kohle

Mal was für alle, die gerne deuten:

Gestern früh fuhr ich nach längerer Zeit mal wieder an einer Ecke vorbei, die einst aus bestimmten Gründen für kurze Zeit meine verstärkte Aufmerksamkeit hatte. Links war ein Edeka, rechts war “Petra’s Nagelstübchen”.

Heute hängen über den schwarzen Flecken der ehemaligen Edeka-Leuchtbuchstaben mäßig festgezurrte Planen die mit dem Wort “Lidl” bedruckt sind und Petra hat ihr Studio an den Nagel gehängt, die Fassade renoviert und die einstigen Plastiklettern gegen ein überdimensionales, beleuchtetes Schild “AWD” ausgetauscht.


27. Juli 2010

Gaga Carta

Wenn jemand jemandem die Rechte erklären darf und/oder sollte, dann ist das in der Regel

  • Sein Anwalt,
  • ein Ordnungshüter, der meint, ihn bei etwas ertappt zu haben,
  • möglicherweise auch jemand, der sich im braunen Sumpf halbwegs auskennt.

Am besten kann sowas aber natürlich und zweifelsfrei ein Geldinstitut:

Screenshot der Commerzbank-Homebanking-Seite, Inhalt: "Die Kundencharta - Ihre Rechte als Kunde der Kommerzbank"

Denn wer sonst kennt sich mit Recht und Gesetz besser aus, wer könnte seinen Kunden lebensnäher von Dingen, die man sonst noch so auf “Charten” findet (Moral, Ethik und sonstiger Tand) berichten?


11. Juni 2010

Bumerang: Wayne interessiert’s

Daß das “Sparpaket” neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich geistiger Sozialist ist.

Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie von einem gefährlichen Bumerang schreibt, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist was drauf geschissen. Denn:

Daß das Wahlvolk gerne eine weniger marktradikal-ideologische Führung hätte? Geschenkt: Wird ignoriert oder so lange zurechtwählen gelassen, bis es paßt.

Antizyklische Konjunkturpolitik? Teufelszeug! Schließlich hat man das in grauerrot-gelber Vorzeit schon probiert – ganze acht Jahre lang, von denen es nur fünf funktioniert hat. (Daß das Gegenteil seit nunmehr bald 30 Jahren noch weniger funktioniert und Hayek dem Land nicht wie einst Keynes eine halbe, sondern gleich mehrere Millionen Arbeitslose und Heerscharen von Tage- oder Billiglöhnern und Quasi-Leibeigenen beschert hat: Alles Propaganda!)

Nein, liebe Genossin Ursula, der zitierte Bumerang wird, sobald er, wie korrekt geweissagt, erst mit voller Wucht zurückkehrt, natürlich nicht seinem Absender um die Ohren oder durch den Hals segeln. Vielmehr, und nun bemühe ich eine allgemein verfügbare Glaskugel, wird es alsbald heißen: “Wir haben nicht genug gespart, sondern immer noch über unsere Verhältnisse gelebt.” Und dieses erbärmliche Spiel wird weitergehen, bis wir zurück in den Höhlen und Wäldern sind, aus denen wir scheinbar besser nie herausgekommen wären.


7. Juni 2010

Sozialeffizienz

Daß die “alternativlose” “Konsolidierung” des “über seine Verhältnisse gelebt” habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden aus Subventions- und Rettungspaketen kassiertmit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern (genau, diese Bankster, die nachts die Parkbank einfach blockieren, beispielsweise!) oder, wie der Bundesdoktor es nannte, durch Prüfung der Ausgabenseite, erreicht zu werden hat ist, klar, alternativlos[tm].

So weit, so schlecht, so unüberraschend für die Nachfahren der Freunde des Flick(werk)s. Wenn aber der Doktor ernsthaft verlangt, daß die “sozialen Strukturen effizienter” werden müßten, dann mag man sich darüber nicht mal mehr erregen.

Denn wer wie er ernsthaft eine sachlich-rechnerische Optimierung des höchsten Kulturguts eines sich als zivilisiert verstehenden (oder wenigstens bezeichnenden) Menschenansammlungskonstrukts fordert, nämlich jenes “sozial, gemeinschaftlich geprägten Miteinanders” (und eben nicht Neben- oder Gegeneinanders, wie es vermutlich im streng darwinistischen Weltbild einer, zumal vom Machterhaltungstrieb unverhohlen besessenen Naturwissenschaftlerin als einzig geltende Weltordnung existieren mag), der verlangt nicht weniger, als in einem runden Zimmer in die Ecke zu pissen.

Effiziente Sozialstrukturen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich daraus noch eine Schlußpointe zaubern soll. Und ich hab auch gar keine Lust dazu.


12. Mai 2010

Danke für jedes neue Borgen…

…danke für jeden neue MarkEuro!

Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:

Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.

(Sollte eigentlich länger und “lustiger” werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)


5. Mai 2010

Frühkonfus I

“Einschneidend”, “Basta”, “Agenda”. Bläulich schimmernde Zentralgestirne am ansonsten noch unsortierten gedanklichen Firmament eines fünfgradig-windigen Maimorgens des Jahres, von dem kecke Klimatiker behaupten, es könne, einer staubenden isländischen Erdspalte wegen, eines ohne Sommer werden: Zwanzigzehn.


29. April 2010

Hahaha, ich kauf mir ne griechische Insel…

…hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern auf der Tasche liegen, damit sie sich von ihrem Hartz IV dann Schnaps und Kippen kaufen können!) Haha! Witzig, wie? Griechen=Südländer=doof, Langzeitarbeitslose faul, sozial denkende sind weltfremde Utopia-Kommunisten….hahaha…endlich darf man wieder ungeschminkt Deutscher sein!

Wenn da nur nicht immer solche Querulanten (oder gar der böse Erbfeind!) daherkämen, die uns, dem (Lohnkostenoptimierungs)musterknaben erzählen wollen, wir (als Land) oder gar die systemrelevanten Leistungsturbobeschleuniger (die mit den Peanuts und den schicken Regenettungsschirmen) seien Schuld, und nicht die trägen Mittelmeer-Siesta-Schluderheinis. Schleicht Euch, damit man hier endlich wieder uralte Traditionen pflegen kann!


13. April 2010

Ausgerechnet Bananen?

Wie sich die Zeiten ändern. Stand man früher in der entbehrungsreichen Ostzone für Bananen stundenlang vor dem Konsum an, so wird heute in der immer schon freien und siegreichen Marktwirtschaft geduldig auf – immerhin vom reinen Brennwert her deutlich gehaltvolleres – Mineralöl gewartet.

Endlose Autoschlangen an einer "Billigtankstelle"

Und das ist nur konsequent: Bei einem durchschnittlichen Tankinhalt von 50 Litern ergibt sich hier schließlich eine Ersparnis von ca. 1,50 Euro. Das sind (rückwirkend inflationsbereinigt) immerhin 1,95 D-Mark bzw., bei gutem inoffiziellem Umtauschkurs Stand 1990, immerhin 58,60 Mark der DDR. Gemessen an einer Wartezeit von 30 Minuten ergibt sich ein Stundenlohn von 117,20 Mark der DDR – und stünde man die täglich üblichen 8,5 Stunden, ergäbe sich ein Monatsverdienst von stolzen 18.263 Mark der DDR – das ist mehr, als selbst höchste Würdenträger damals (offiziell) erhielten. Also: Auf zur nächsten Discount-Tankstelle. Warten lohnt sich!


12. Februar 2010

Lohnung muß sich wieder leisten!

Wenn … in Deutschland … derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, …

dann ist das, frei nach dem Obermövenpickminister, in der Tat kein

geistiger Sozialismus.

Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.


8. Februar 2010

Von Onkel Samuel lernen heißt…

…malochen lernen: Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent. Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht.

Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht der Familienvater für fünf Euro die Stunde jede Nacht die Lagerhalle. Überall in der Republik füllen Menschen Anträge auf Stütze aus, obwohl sie den ganzen Tag arbeiten gehen.

Endlich also haben wir es geschafft: Wir haben den Wettbewerb mit Kasachstan und Bangladesh erfolgreich aufgenommen – basta sei Dank – und die ehemaligen Billiglohngastarbeiter ringsherum gelehrt, was Zurückhaltung heißt. Bleibt zu hoffen, daß diese realitätsfernen Sozialromantiker in Karlsruhe morgen nicht wieder mit Banalitäten wie Grundrechten oder Menschenwürde angeschissen kommen und die schöne neue Wirtschaftswelt einfach einreißen.


5. Februar 2010

Skandal: Statt Arbeit auf Toilette!

Erst kürzlich haben investigative Qualitätsjournalisten einen skandalösen Fall von Arbeitsmittelmißbrauch entlarvt: Ein männlicher Arbeitsroboter besaß die Unverfrorenheit, während! der bezahlten!!!1! Arbeits!!zeit nicht nur unzüchtigen Gedanken anzuhängen, sondern sich auch noch perversesten unmoralischen Schmutz auf dem Arbeits!!platzbildschirm anzusehen, anstatt, wie es sich gehört!!!, zu arbeiten!!!!1

Aber damit nicht genug Ganzen Artikel lesen


29. Januar 2010

F(l)i(n)ck

Das Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der Mövenpickpartei kennenswert. Auszug:

Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.

Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.

Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.


(Nicht zu viel) an die Kinder denken!

(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab’s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!


26. Januar 2010

Vorbildlich!

Werbebanner: "Praktikanten übernehmen bei McKinsey Verantwortung."

Dieses Bild sagt, wie viele, mehr als 1000 Worte. Ich kann dennoch nicht umhin, ein paar davon vorwegzunehmen. Zum Beispiel:

  • Einer muß es schließlich tun.
  • Unsere Praktikanten sind alle klein, braun und (über?)flüssig.
  • Als Praktikant rösten wir Sie so lange auf kleiner (Gehalts-)Flamme, bis sie beinahe schwarz werden.
  • Kaffe kochen ist der Grundstein jeder Karriere.
  • Ausbeutung kann auch Spaß machen! (Krieg ist Frieden!)

Wer bietet mehr?


13. Januar 2010

Gelbe Geschichtsstunde

Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit “es war einmal” beginnen, was man von dieser pißgelben (”bürgerrechtsorientierten”) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.

Also, aufgemerkt: Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen. Ganzen Artikel lesen


26. Oktober 2009

Ergebnis: Orientierungslos!

Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.

Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender BuchMedienhändlerReinigungsUniversaldienstleitungsunternehmerkonzern. Ganzen Artikel lesen


29. Juli 2009

Erst kommt das Fressen

und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack, was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über “unseren” inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. Der findet China nämlich auf einmal ganz prima – was ja auch kein Wunder ist. Irgendwas muß ja schließlich rollen auf dieser Welt, und wenn schon nicht der RubelDollar, dann halt oppositionelle gelbe Köpfe. Von letzteren gibt’s ja mehr als genug, während man von ersterem bekanntlich nie zu viel horten kann.

Übrigens, das mit dem Fressen und Kotzen war nicht Brecht, sondern von Liebermann. Ich weiß. Das mit dem Imperativ klang nur so schön.


26. Mai 2009

Wer nichts wird, wird…

…Wirt? Na, seit ein gewisser Herr Rach sein Unwesen treibt, wissen wir ja, daß sogar das Führen einer Bierpinte heutzutage mindestens ein Baumschulabitur verlangt. Gut, daß das Sprichwort noch weitergeht, denn ist die Kneipe nicht gelungen, macht man in Versicherungen. Aber halt: Die gehören ja irgendwie zum Finanzmarkt, also: Auch nix (aus den bekannten Gründen).

Erfreulicherweise gibt es aber dennoch eine Branche, die – munkelt man – seit kurzem ungeheuer boomt, weshalb das bekannte Sprichwort auch prompt eine Ergänzung erfährt: Ganzen Artikel lesen