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	<title>DavidBLN.de &#187; Kapitalismus</title>
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	<description>Mein Lästerblock.</description>
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		<title>Gaga Carta</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/07/27/gaga-carta/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 14:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bankster]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn jemand jemandem die Rechte erklären darf und/oder sollte, dann ist das in der Regel

Sein Anwalt,
ein Ordnungshüter, der meint, ihn bei etwas ertappt zu haben,
möglicherweise auch jemand, der sich im braunen Sumpf halbwegs auskennt.

Am besten aber kann sowas aber natürlich und zweifelsfrei ein Geldinstitut:

Denn wer sonst kennt sich mit Recht und Gesetz besser aus, wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand jemandem die Rechte erklären darf und/oder sollte, dann ist das in der Regel</p>
<ul>
<li>Sein Anwalt,</li>
<li>ein Ordnungshüter, der meint, ihn bei etwas ertappt zu haben,</li>
<li>möglicherweise auch jemand, der sich im braunen Sumpf halbwegs auskennt.</li>
</ul>
<p>Am besten aber kann sowas aber natürlich und zweifelsfrei ein Geldinstitut:</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/commerzbank_carta.jpg" alt="Screenshot der Commerzbank-Homebanking-Seite, Inhalt: &quot;Die Kundencharta - Ihre Rechte als Kunde der Kommerzbank&quot;" title="Bildschirmfoto von heute" width="646" height="361" class="alignleft size-full wp-image-1444 blackborder" /></p>
<p>Denn wer sonst kennt sich mit Recht und Gesetz besser aus, wer könnte seinen Kunden lebensnäher von Dingen, die man sonst noch so auf &#8220;Charten&#8221; findet (Moral, Ethik und sonstiger Tand) berichten?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bumerang: Wayne interessiert&#8217;s</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daß das &#8220;Sparpaket&#8221; neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich geistiger Sozialist ist.
Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie von einem gefährlichen Bumerang schreibt, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß das &#8220;Sparpaket&#8221; neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich <a href="/2010/02/12/lohnung-mus-sich-wieder-leisten/">geistiger Sozialist</a> ist.</p>
<p>Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie <a href="http://www.engelen-kefer.de/meine-themen/sozialpolitik/soziale-gestaltung/sparpaket-wird-auf-dem-arbeitsmarkt-zum-bumerang.html">von einem gefährlichen Bumerang schreibt</a>, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist was drauf geschissen. Denn: </p>
<p>Daß das Wahlvolk gerne eine weniger marktradikal-ideologische Führung hätte? Geschenkt: Wird ignoriert oder so lange zurechtwählen gelassen, bis es paßt. </p>
<p>Antizyklische Konjunkturpolitik? Teufelszeug! Schließlich hat man das in <del datetime="2010-06-11T17:31:11+00:00">grauer</del><ins datetime="2010-06-11T17:31:11+00:00">rot-gelber</ins> Vorzeit schon probiert &#8211; ganze acht Jahre lang, von denen es nur fünf funktioniert hat. (Daß das Gegenteil seit nunmehr  bald 30 Jahren noch weniger funktioniert und Hayek dem Land nicht wie einst Keynes eine halbe, sondern gleich mehrere Millionen Arbeitslose und Heerscharen von Tage- oder Billiglöhnern und Quasi-Leibeigenen beschert hat: Alles Propaganda!)</p>
<p>Nein, liebe Genossin Ursula, der zitierte Bumerang wird, sobald er, wie korrekt geweissagt, erst mit voller Wucht zurückkehrt, natürlich nicht seinem Absender um die Ohren oder durch den Hals segeln. Vielmehr, und nun bemühe ich eine allgemein verfügbare Glaskugel, wird es alsbald heißen: &#8220;Wir haben nicht genug gespart, sondern immer noch über unsere Verhältnisse gelebt.&#8221; Und dieses erbärmliche Spiel wird weitergehen, bis wir zurück in den Höhlen und Wäldern sind, aus denen wir scheinbar besser nie herausgekommen wären.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sozialeffizienz</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daß die &#8220;alternativlose&#8221; &#8220;Konsolidierung&#8221; des &#8220;über seine Verhältnisse gelebt&#8221; habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden aus Subventions- und Rettungspaketen kassiertmit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß die &#8220;alternativlose&#8221; &#8220;Konsolidierung&#8221; des &#8220;über seine Verhältnisse gelebt&#8221; habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden <del datetime="2010-06-07T10:24:39+00:00">aus Subventions- und Rettungspaketen kassiert</del><ins datetime="2010-06-07T10:24:39+00:00">mit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet</ins> haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern (genau, diese Bankster, die nachts die Parkbank einfach blockieren, beispielsweise!) oder, wie <a href="/2009/09/17/euer-kanzler/">der Bundesdoktor</a> es nannte, durch <em>Prüfung der Ausgabenseite</em>, erreicht zu werden hat ist, klar, alternativlos[tm].</p>
<p>So weit, so schlecht, so unüberraschend für die Nachfahren der Freunde des Flick(werk)s. Wenn aber der Doktor ernsthaft verlangt, daß die &#8220;sozialen Strukturen effizienter&#8221; werden müßten, dann mag man sich darüber nicht mal mehr erregen. </p>
<p>Denn wer wie er ernsthaft eine sachlich-rechnerische Optimierung des höchsten Kulturguts eines sich als zivilisiert verstehenden (oder wenigstens bezeichnenden) Menschenansammlungskonstrukts fordert, nämlich jenes &#8220;sozial, gemeinschaftlich geprägten <strong>Mit</strong>einanders&#8221; (und eben nicht <em>Neben-</em> oder <em>Gegen</em>einanders, wie es vermutlich im streng darwinistischen Weltbild einer, zumal vom Machterhaltungstrieb unverhohlen besessenen Naturwissenschaftlerin als einzig geltende Weltordnung existieren mag), der verlangt nicht weniger, als in einem runden Zimmer in die Ecke zu pissen. </p>
<p>Effiziente Sozialstrukturen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich daraus noch eine Schlußpointe zaubern soll. Und ich hab auch gar keine Lust dazu.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Danke für jedes neue Borgen&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/05/12/danke-fur-jedes-neue-borgen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;danke für jeden neue MarkEuro!
Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:
Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.
(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;danke für jede<ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">n</ins> neue <del datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Mark</del><ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Euro</ins>!</p>
<p>Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/banken-helfen-griechen-die-jo-ackermann-show-429457/">ausdrückte</a>:</p>
<blockquote><p>Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.</p></blockquote>
<p>(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frühkonfus I</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 05:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Einschneidend&#8221;, &#8220;Basta&#8221;, &#8220;Agenda&#8221;. Bläulich schimmernde Zentralgestirne am ansonsten noch unsortierten gedanklichen Firmament eines fünfgradig-windigen Maimorgens des Jahres, von dem kecke Klimatiker behaupten, es könne, einer staubenden isländischen Erdspalte wegen, eines ohne Sommer werden: Zwanzigzehn.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Einschneidend&#8221;, &#8220;Basta&#8221;, &#8220;Agenda&#8221;. Bläulich schimmernde Zentralgestirne am ansonsten noch unsortierten gedanklichen Firmament eines fünfgradig-windigen Maimorgens des Jahres, von dem kecke Klimatiker behaupten, es könne, einer staubenden isländischen Erdspalte wegen, eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer">ohne Sommer</a> werden: Zwanzigzehn.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hahaha, ich kauf mir ne griechische Insel&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern auf der Tasche liegen, damit sie sich von ihrem Hartz IV dann Schnaps und Kippen kaufen können!) Haha! Witzig, wie? Griechen=Südländer=doof, Langzeitarbeitslose faul, sozial denkende sind weltfremde Utopia-Kommunisten&#8230;.hahaha&#8230;endlich darf man wieder ungeschminkt Deutscher sein! </p>
<p>Wenn da nur nicht immer <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5354">solche Querulanten</a> (oder gar <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32266/1.html">der böse Erbfeind</a>!) daherkämen, die uns, dem (Lohnkostenoptimierungs)musterknaben erzählen wollen, wir (als Land) oder gar die systemrelevanten Leistungsturbobeschleuniger (die mit den Peanuts und den schicken R<del datetime="2010-04-29T10:54:01+00:00">egen</del><ins datetime="2010-04-29T10:54:01+00:00">ettungs</ins>schirmen) seien Schuld, und nicht die trägen Mittelmeer-Siesta-Schluderheinis. Schleicht Euch, damit man hier endlich wieder uralte Traditionen pflegen kann!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ausgerechnet Bananen?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/13/ausgerechnet-bananen/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 08:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sich die Zeiten ändern. Stand man früher in der entbehrungsreichen Ostzone für Bananen stundenlang vor dem Konsum an, so wird heute in der immer schon freien und siegreichen Marktwirtschaft geduldig auf &#8211; immerhin vom reinen Brennwert her deutlich gehaltvolleres &#8211; Mineralöl gewartet.

Und das ist nur konsequent: Bei einem durchschnittlichen Tankinhalt von 50 Litern ergibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich die Zeiten ändern. Stand man früher in der entbehrungsreichen Ostzone für Bananen stundenlang vor dem Konsum an, so wird heute in der immer schon freien und siegreichen Marktwirtschaft geduldig auf &#8211; immerhin vom reinen Brennwert her deutlich gehaltvolleres &#8211; Mineralöl gewartet.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/bananenbenzin.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/bananenbenzin-300x100.jpg" alt="Endlose Autoschlangen an einer &quot;Billigtankstelle&quot;" title="Warten muß sich wieder lohnen! Steht Schlange!" width="300" height="100" class="blackborder" /></a></p>
<p>Und das ist nur konsequent: Bei einem durchschnittlichen Tankinhalt von 50 Litern ergibt sich hier schließlich eine Ersparnis von ca. 1,50 Euro. Das sind (rückwirkend inflationsbereinigt) immerhin 1,95 D-Mark bzw., bei gutem inoffiziellem Umtauschkurs Stand 1990, immerhin 58,60 Mark der DDR. Gemessen an einer Wartezeit von 30 Minuten ergibt sich ein Stundenlohn von 117,20 Mark der DDR &#8211; und stünde man die täglich üblichen 8,5 Stunden, ergäbe sich ein Monatsverdienst von stolzen 18.263 Mark der DDR &#8211; das ist mehr, als selbst höchste Würdenträger damals (offiziell) erhielten. Also: Auf zur nächsten Discount-Tankstelle. Warten lohnt sich!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lohnung muß sich wieder leisten!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/12/lohnung-mus-sich-wieder-leisten/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn &#8230; in Deutschland &#8230; derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, &#8230;
dann ist das, frei nach dem Obermövenpickminister, in der Tat kein
geistiger Sozialismus.
Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn &#8230; in Deutschland &#8230; derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, &#8230;</p></blockquote>
<p>dann ist das, frei nach dem <a href="http://www.fr-online.de/top_news/2302606_Westerwelle-bereut-nichts.html">Obermövenpickminister</a>, in der Tat kein</p>
<blockquote><p>geistiger Sozialismus.</p></blockquote>
<p>Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnabstandsgebot">muß</a> als <a href="http://www.focus.de/politik/diverses/koalition-ebenfalls-mehr-gehalt-fuer-kanzlerin-und-minister_aid_299999.html">12.860 Euro. Im Monat.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Onkel Samuel lernen heißt&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/08/von-onkel-samuel-lernen-heist/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;malochen lernen: Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent. Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht. 
Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;malochen lernen: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2286229_Der-Volltreffer-von-Schroeder.html">Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent.</a> Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht. </p>
<blockquote><p>Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht der Familienvater für fünf Euro die Stunde jede Nacht die Lagerhalle. Überall in der Republik füllen Menschen Anträge auf Stütze aus, obwohl sie den ganzen Tag arbeiten gehen.</p></blockquote>
<p>Endlich also haben wir es geschafft: Wir haben den Wettbewerb mit Kasachstan und Bangladesh erfolgreich aufgenommen &#8211; basta sei Dank &#8211; und die ehemaligen Billiglohngastarbeiter ringsherum gelehrt, was Zurückhaltung heißt. Bleibt zu hoffen, daß diese realitätsfernen Sozialromantiker in Karlsruhe morgen nicht wieder mit Banalitäten wie Grundrechten oder Menschenwürde angeschissen kommen und die schöne neue Wirtschaftswelt einfach einreißen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Skandal: Statt Arbeit auf Toilette!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 07:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle einsperren!]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst kürzlich haben investigative Qualitätsjournalisten einen skandalösen Fall von Arbeitsmittelmißbrauch entlarvt: Ein männlicher Arbeitsroboter besaß die Unverfrorenheit, während! der bezahlten!!!1! Arbeits!!zeit nicht nur unzüchtigen Gedanken anzuhängen, sondern sich auch noch perversesten unmoralischen Schmutz auf dem Arbeits!!platzbildschirm anzusehen, anstatt, wie es sich gehört!!!, zu arbeiten!!!!1
Aber damit nicht genug. Wie sich bei weiteren Nachforschungen mittels ÜberwachungsSicherheitskameras herausstellte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich haben investigative Qualitätsjournalisten einen <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2272011_Anlageberater-in-flagranti-ertappt.html">skandalösen Fall von Arbeitsmittelmißbrauch</a> entlarvt: Ein männlicher Arbeit<del datetime="2010-02-05T07:25:16+00:00">srobot</del>er besaß die Unverfrorenheit, während! der bezahlten!!!1! Arbeits!!zeit nicht nur unzüchtigen Gedanken anzuhängen, sondern sich auch noch perversesten unmoralischen Schmutz auf dem Arbeits!!platzbildschirm anzusehen, anstatt, wie es sich gehört!!!, zu arbeiten!!!!1</p>
<p>Aber damit nicht genug<span id="more-1010"></span>. Wie sich bei weiteren Nachforschungen mittels <del datetime="2010-02-05T07:25:16+00:00">Überwachungs</del><ins datetime="2010-02-05T07:25:16+00:00">Sicherheits</ins>kameras herausstellte, platzte nicht nur zeitgleich in China eine Wurst, es gingen auch noch in der selben Sekunde zwischen ein und 273.285 Arbeit!!!erInnen weltweit scheißen, anstatt die von ihren Eignern zurecht erwartete Arbeit!!!1! zu erbringen.</p>
<p>Eine Schande, daß öffentliches Auspeitschen solcher Volkszersetzer verboten ist. Nicht mal der Ablaßhandel ist gestattet, mit dem man wenigstens den wirtschaftlichen Schaden ausgleichen könnte. Wir können von Glück sagen, daß wir wenigstens noch fleißige Qualitätsjournalisten haben, die ihre bezahlte!! Arbeit!!!szeit statt mit nackten Weibern oder Pipimachen noch nutzen, um über solche Skandale berichten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>F(l)i(n)ck</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der Mövenpickpartei kennenswert. Auszug:
Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.
Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1739/der-alte-mann-und-die-fdp">Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik</a> ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der <a href="/2010/01/20/geschmackvoll-waehlen/">Mövenpickpartei</a> kennenswert. Auszug:</p>
<blockquote><p>Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.</p></blockquote>
<blockquote><p>Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.</p></blockquote>
<p>Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.</p>
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		<title>(Nicht zu viel) an die Kinder denken!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 14:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Blagen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab&#8217;s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen#Familie">sind ja auch genug</a>), denn für alle anderen <a href="http://www.zeit.de/newsticker/2010/1/28/iptc-bdt-20100128-395-23694580xml?page=all">gab&#8217;s bisher zu viel Taschengeld</a>. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorbildlich!</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilderrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses Bild sagt, wie viele, mehr als 1000 Worte. Ich kann dennoch nicht umhin, ein paar davon vorwegzunehmen. Zum Beispiel:

Einer muß es schließlich tun.
Unsere Praktikanten sind alle klein, braun und (über?)flüssig.
Als Praktikant rösten wir Sie so lange auf kleiner (Gehalts-)Flamme, bis sie beinahe schwarz werden.
Kaffe kochen ist der Grundstein jeder Karriere.
Ausbeutung kann auch Spaß machen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="blackborder" title="Sehr vorbildlich - einer muß ja den Kaffe kochen!" src="/_ressourcen/uploads/praktikanten_verantwortung.jpg" alt="Werbebanner: &quot;Praktikanten übernehmen bei McKinsey Verantwortung.&quot;" width="667" height="421" /></p>
<p>Dieses Bild sagt, wie viele, mehr als 1000 Worte. Ich kann dennoch nicht umhin, ein paar davon vorwegzunehmen. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Einer muß es schließlich tun.</li>
<li>Unsere Praktikanten sind alle klein, braun und (über?)flüssig.</li>
<li>Als Praktikant rösten wir Sie so lange auf kleiner (Gehalts-)Flamme, bis sie beinahe schwarz werden.</li>
<li>Kaffe kochen ist der Grundstein jeder Karriere.</li>
<li>Ausbeutung kann auch Spaß machen! (Krieg ist Frieden!)</li>
</ul>
<p>Wer bietet mehr?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gelbe Geschichtsstunde</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
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		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit &#8220;es war einmal&#8221; beginnen, was man von dieser pißgelben (&#8221;bürgerrechtsorientierten&#8221;) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit &#8220;es war einmal&#8221; beginnen, was man von dieser pißgelben (&#8221;bürgerrechtsorientierten&#8221;) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.</p>
<p>Also, aufgemerkt: <a href="http://www.s-o-z.de/?p=14895#more-14895">Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen.</a><span id="more-859"></span> Zum Beispiel, daß die erfolgreiche Zerschlagung des fortschrittsfeindlichen Staatstelefonmonopols in Deutschland entgegen allen kommunistischen Legenden deutlich vor 1980 stattgefunden haben muß:</p>
<blockquote><p>Wenn die Kunden heute noch den Telefonverkehr im staatlichen Monopol hätten, dann hätten wir immer noch unsere Drehscheibentelefone. Jeder Fortschritt wäre ausgeschaltet, weil es kein Interesse daran gäbe.</p></blockquote>
<p>Das ist doch mal konkrete Ansage! Denn ein sogenanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsprechtischapparat#FeTAp_75">FeTAp_75</a> gab es im Freundeskreis bereits lange, bevor Ottos Vorfahren (zusammen mit Birnes Freunden) überhaupt aktiv mit dem Zerschlagen hätten loslegen können. Und nur kurz nach dem Beginn der bis heute andauernden Restaurationsepoche besaßen wir sogar ein <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nizzatel.jpg&#038;filetimestamp=20050225143716">&#8220;KTel 373&#8243;</a> (in der weißen Edelausführung). </p>
<p>Gut, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Otto_Solms">wenn der Onkel Otto kein freiheitlich-kapitaler Prinz</a>, sondern ein Ost-Otto wäre, könnte man ihm die verschobene Zeitlinie nachsehen. Ist er aber nicht. Stattdessen weiß er um den Segen des privatisierten Menschheitsfortschritts noch deutlich besser Bescheid: </p>
<p>Daß Druck das[tm] Mittel ist um gut zu arbeiten. Daß das insbesondere für die Bahn gilt (die ist heute schließlich deutlich zuverlässiger als in alten Reichsbahntagen). Daß erst durch Privatisierung neue Sachen erfunden werden &#8211; man denke nur an Frankreich, das bekanntlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SNCF">noch nie eine Staatsbahn</a> hatte und nur so <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TGV#Vorgeschichte">zum weltweiten Schnellzugpionier</a> werden konnte. Oder an das Mekka der urinfarbenen Manchesterkapitalisten, das Land der absoluten Merk-, äh: Marktfreiheit: Die <a href="http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/bahn/wicks.html">konsequente  Auf- und Übergabe des Staatsnetzes</a> in den verantwortungsvollen (Hände)druck ausschließlich <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/986/349821/text/">kundenorientierter</a> Investoren führte dort erstmals in der Geschichte zu einem vorbildlich instandgehaltenen Streckennetz, höchster Kundenzufriedenheit und <a href="http://www.zeit.de/2009/11/British-Rail">sekundengenauer Pünktlichkeit</a>.</p>
<p>Also,  wer will hier noch mal gleich den Fortschritt behindern? Ich jedenfalls nicht. Nicht den von Leuten wie Prinz Otto. Fort, je forter, desto besser.</p>
<p>(<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4454#h13">Via</a>)</p>
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		<title>Ergebnis: Orientierungslos!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/10/26/ergebnis-orientierungslos/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 10:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.
Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender BuchMedienhändlerReinigungsUniversaldienstleitungsunternehmerkonzern. Dessen neuer Knüller ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.</p>
<p>Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender <del><ins>BuchMedienhändlerReinigungs</ins></del><ins datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">Universaldienstleitungs</ins><del datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">unternehmer</del><ins datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">konzern</ins>. <span id="more-537"></span>Dessen neuer Knüller ist ein Produkt, das unter dem Namen</p>
<blockquote><p>ergebnisorientierte Reinigung</p></blockquote>
<p>angepriesen wird. Anders als die ordinäre Putzfrau, die stupide täglich den Teppich saugt (oder zumindest  &#8220;heute saugen?&#8221; fragt), schickt jener Dienstleistungskonzern mit deutlich erweiterter Kompetenz ausgestattete Kräfte:</p>
<blockquote><p>Anstelle starrer Leistungsverzeichnisse tritt der erkennbare Reinigungsbedarf. Die eingesetzten Reinigungskräfte &#8230; arbeiten nach dem Prinzip des „geschulten Blicks“.  Dabei [entscheidet] der Mitarbeiter &#8230; vor Ort, was wann gereinigt werden muss.</p></blockquote>
<p>Klingt doch toll, oder? Und ich Esel dachte immer, daß Dinge wie tägliches Staubsaugen sich bereits an einem Ergebnis orientieren (in diesem Beispiel an einer halbwegs staub- und feinschmutzfreien Auslegeware), aber da sieht man mal: Man lernt nie aus. </p>
<p>Und da ich sogar sehr lernfähig bin, habe ich mir überlegt, daß ich in Zukunft auch ergebnisorientiert einkaufen gehe. Ich schaue (natürlich mit zuvor entsprechend geschultem Blick!) vor dem Gang zur Kasse eben rasch in dieselbe (Vorwand: &#8220;haben Sie wohl Kleingeld für den Einkaufswagen?&#8221;), und zahle nur noch für das hernach Mitgenommene, wenn ich dabei feststelle: &#8220;Ist noch nicht voll genug&#8221;. Saubere Sache!</p>
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		<title>Erst kommt das Fressen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/07/29/erst-kommt-das-fressen/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Messias]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[
und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack,  was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über &#8220;unseren&#8221; inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onmouseover="return imgSwap('obao','/_ressourcen/bitmap/obang.jpg')" onmouseout="return imgSwap('obao','/_ressourcen/bitmap/oba-sing-ladeng.jpg')"><img id="obao" class="linksflusz blackborder" title="Ein emsiges Volk braucht einen guten Führer, pardon, Messias" src="/_ressourcen/bitmap/oba-sing-ladeng.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack,  was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über &#8220;unseren&#8221; inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,638902,00.html">Der findet China nämlich auf einmal ganz prima</a> – was ja auch kein Wunder ist. Irgendwas muß ja schließlich rollen auf dieser Welt, und wenn schon nicht der <del>Rubel</del><ins>Dollar</ins>, dann halt oppositionelle gelbe Köpfe. Von letzteren gibt&#8217;s ja mehr als genug, während man von ersterem bekanntlich nie zu viel horten kann.</p>
<p>Übrigens, das mit dem Fressen und Kotzen war <strong>nicht</strong> Brecht, sondern von Liebermann. Ich weiß. Das mit dem Imperativ klang nur so schön.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer nichts wird, wird&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/05/26/wer-nichts-wird-wird/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 13:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
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		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Wirt? Na, seit ein gewisser Herr Rach sein Unwesen treibt, wissen wir ja, daß sogar das Führen einer Bierpinte heutzutage  mindestens ein Baumschulabitur verlangt. Gut, daß das Sprichwort noch weitergeht, denn ist die Kneipe nicht gelungen, macht man in Versicherungen. Aber halt: Die gehören ja irgendwie zum Finanzmarkt, also: Auch nix (aus den bekannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><cite>&#8230;Wirt</cite>? Na, seit ein gewisser Herr Rach sein Unwesen treibt, wissen wir ja, daß sogar das Führen einer Bierpinte heutzutage  mindestens ein Baumschulabitur verlangt. Gut, daß das Sprichwort noch weitergeht, denn <cite>ist die Kneipe nicht gelungen, macht man in Versicherungen.</cite> Aber halt: Die gehören ja irgendwie zum Finanzmarkt, also: Auch nix (aus den <a href="/2009/05/06/eine-lage-fur-alle-falle/">bekannten Gründen</a>).</p>
<p>Erfreulicherweise gibt es aber dennoch eine Branche,  die – munkelt man – seit kurzem ungeheuer boomt, weshalb das bekannte Sprichwort auch prompt eine Ergänzung erfährt:<span id="more-106"></span> <cite>Bringt auch dieses keinen Lohn, gehst Du halt zu&#8230;</cite></p>
<div><img class="blackborder" title="Eine Rettung für alle Verzweifelten: Telefongesellschaften, deren Drückerkolonnen im Stile der Altkleidersammlung mit Sektencharme um qualifiziertes Personal buhlen" src="/_ressourcen/bitmap/fon.gif" alt="Neulich in meinem Briefkasten: &quot;Kein Job – kein Geld – keine Perspektive? Telefongesellschaft sucht 22 neue Mitarbeiter zur Neueröffnung in [...] Festanstellung, 1500 Euro Festlohn plus Provision. Interessiert? Dann rufen Sie uns an unter: 0177 [...]&quot;" width="480" height="360" /></div>
<p><img class="linksflusz blackborder" title="Leider hat die Zielgruppe keinen Briefkasten, den man ihr mit dem Konfetti hätte verstopfen können." src="/_ressourcen/bitmap/alo29.gif" alt="Arbeitssuchender 1929: &quot;Ich nehme alles&quot;. Er wäre dankbar gewesen!" width="199" height="300" /></p>
<p>Man darf sicher sein, daß die Telefongesellschaft über solche zielgruppengerechten Massenrekrutierungen, die vermutlich Drückerkolonnen nicht ganz in ihrem Sinne und zu Lasten  <a href="#daily2">verzweifelter Briefkastenbesitzer</a> durchführen, besonders erfreut sein wird. Mindestens so erfreut wie der abgebildete erste Bewerber, der schon kurz nach der Verteilaktion vor dem noch zu eröffnenden Geschäft  gesichtet wurde. Ich drücke die Daumen für die erste Million!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine Lage für alle (Fälle)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/05/06/eine-lage-fur-alle-falle/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das hier ein Lästerblock und kein politischer. Aber erstens kann man das beides sowieso kaum noch trennen (nachdem sogenannte Politiker ohnehin nicht mehr ohne Berater leben können und sich Letztere, wie in der &#8220;modernen Wirtschaft&#8221; üblich, vornehmlich um den Schein und  nur so viel wie eben nötig um das Sein kümmern) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das hier ein Lästerblock und kein politischer. Aber erstens kann man das beides sowieso kaum noch trennen (nachdem sogenannte Politiker ohnehin nicht mehr ohne Berater leben können und sich Letztere, wie in der &#8220;modernen Wirtschaft&#8221; üblich, vornehmlich um den Schein und  nur so viel wie eben nötig um das Sein kümmern) und zweitens muß das aus aktuellem Anlaß muß das einfach mal ausgespuckt werden. Was? Das, was mir ansonsten bald zu  den Ohren rauskommt, weil man es momentan wieder besonders oft serviert kriegt.</p>
<p><cite>In der momentanen Lage</cite> – damit beginnen diese ganzen Sätze. <span id="more-104"></span>Mit <cite>kann man doch nicht</cite> oder <cite>muß man doch</cite> gehen sie weiter und <cite>dankbar sein</cite>, <cite>froh sein</cite> sowie <cite>keine Forderungen stellen</cite> kommt auf jeden Fall drin vor. Etwa so: <cite>In der momentanen Lage kann man doch nicht verlangen, daß man eine</cite> (wohlangemerkt: oft genug überfällige!) <cite>Gehaltserhöhung bekommt. In der momentanen Lage muß man doch froh sein, daß man noch irgendwo reingelassen wird, arbeiten darf und was zu essen hat!</cite></p>
<p>Genau. Weil die Nappsülzen, die uns heute (im Wegfahren mit ihrem Porsche) was von schlechter Lage zurufen, in den letzten Jahren einen auf amerikanischer Größenwahntraum gemacht haben und ernsthaft geglaubt haben, daß Geld auf Bäumen wächst, wenn man es nur in den richtigen Acker(mann) steckt, sollen wir heute (&#8221;mal etwas&#8221;) kürzer treten.</p>
<p>Ich weiß nur eins: Den Spruch von der schlechten Lage höre ich, seit ich denken kann. Selbst auf dem Höhepunkt der sogenannten Dotkommblase waren alle entsetzt, wie man  <cite>so einfach einen sicheren Arbeitsplatz</cite> am Wursttresen bei Feinkost Albrecht aufgeben könne, <cite>in der  momentanen Lage</cite>.</p>
<p>Und deshalb könnt Ihr mich am Becken lecken mit Eurer Lage. Am besten schön langsam, vom  Rücken abwärts. Und à popo Rücken: Mit etwas mehr Rückgrat kann man den oben genannten Nappsülzen auch schön ihre ganze Lage zurückgeben, damit sie sie selbst ausbaden. Denn produktiv arbeiten haben &#8220;die&#8221; nie gelernt.</p>
<p>In diesem Sinne, ich schmeiß die Lage. Mahlzeit!</p>
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		<title>Ich krieg&#8217; die Krise!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 09:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Massenhysterie]]></category>
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		<description><![CDATA[Okay. Wir wissen: Es wurde zuviel gezockt. Mit zuviel Geld gespielt, das  es nur in Form papierener Boni gab, dem kein realer Wert entgegenstand –  außer vielleicht die Arbeitskraft und/oder die Gutgläubigkeit eines  Haufens einfältiger Tölpel, man möge mir den Ausdruck verzeihen und  bei Belieben durch &#8220;kleiner Leute&#8221; ersetzen, auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay. Wir wissen: Es wurde zuviel gezockt. Mit zuviel Geld gespielt, das  es nur in Form papierener Boni gab, dem kein realer Wert entgegenstand –  außer vielleicht die Arbeitskraft und/oder die Gutgläubigkeit eines  Haufens einfältiger Tölpel, man möge mir den Ausdruck verzeihen und  bei Belieben durch &#8220;kleiner Leute&#8221; ersetzen, auch wenn  ich diesen Diminuitiv, weil inflationär verwendet, verabscheue.</p>
<p>Doch was war, ist längst gewesen. <span id="more-88"></span>Weiter geht&#8217;s, vor allem in  Nordamerika, mit einem Aufschwung auf Pump, einem Leben auf Kredit,  einem heutigen Verheizen morgen noch nicht ganz ausgewachsenen  Brennholzbestandes. Fleißig wird insbesondere jenen Branchen das Säckel  aufgefüllt, die einzig durch die eigene Selbstüberschätzung, fehlende  Inspiration oder den warmen Mantel lobbyistischer Seilschaften überhaupt  bis an den wirtschaftlichen Abgrund oder gar einen Schritt weiter  gekommen sind. Womit? Natürlich mit den Geldern, die wir oder die uns  Nachfolgenden erst noch verdienen sollen. Daß man statt dessen einmal, ohne sich gleich einem klassisch-kommunistischen Denkmodell zu ergeben, ernsthaft mit grundlegenden Modifikationen des offenkundig für den Betrieb sozialer Gemeinwesen (wie beispielsweise Nationen) untauglichen angelsächsischen Kapitalismus &#8211; es sei als Beispiel das bewährte Modell &#8220;Erhardt&#8221; erwähnt – auseinandersetzt: Völlig undenkbar.</p>
<p>Immerhin möchte man sich da, frei nach Liebermann, endlich mal wieder  ordentlich den Bauch vollschlagen. Was ja dann auch gleich der  Gastronomie als ohnehin – Christian Rach beweist es wöchentlich am Montag – besonders gebeuteltem Wirtschaftszweig (o Doppeldeut!) zugute käme und etwas von einem löblichen &#8220;wir trotzen der Krise&#8221; hätte.</p>
<p>À propos Krise: Was mich am meisten, um es doch noch beim Wort  zu nennen, ankotzt an dieser Geschichte, ist, daß sie im wesentlichen aus  Talkshows besteht, in denen viele sich eifrig gegenseitig besuchende  Experten uns erzählen, wie schlecht es steht. Selbst seriöseste Medien ergehen sich genüßlich darin, uns klarzumachen, daß es Zeit ist, den Riemen enger zu schnallen und die Ansprüche zu senken. Schon schreiben (natürlich porschefahrende und bonusverwöhnte) Firmenvorstände eifrig Briefe an die Belegschaften und weisen darauf hin, daß man froh sein solle, nicht gekündigt zu werden und nur ja nicht auf die Idee kommen sollte, auch noch Gehaltsforderungen zu stellen.</p>
<p>Und nicht vergessen: In Afrika hungern sie.</p>
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		<title>Ick koof bei Lehmann</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 18:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[So spricht der Berliner, jedenfalls, wenn es um sein Bier geht. Denn die Fa. Getränke Lehmann zählt seit Jahrzehnten zu  den konstanten Größen des mit Erfrischungen flüssiger Art handelnden Berliner Mittelstandes. A propos Mittelstand: Der ist ja bekanntlich und, vor allem den rituellen Beschwörungen von Wahlkämpfern aller Couleur zufolge, abwechseln Rückgrat, Seele und bisweilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So spricht der Berliner, jedenfalls, wenn es um sein Bier geht. Denn die Fa. Getränke Lehmann zählt seit Jahrzehnten zu  den konstanten Größen des mit Erfrischungen flüssiger Art handelnden Berliner Mittelstandes. A propos Mittelstand: Der ist ja bekanntlich und, vor allem den rituellen Beschwörungen von Wahlkämpfern aller Couleur zufolge, abwechseln Rückgrat, Seele und bisweilen heiliger Geist der hiesigen Marktordnung. Ihn zu hegen und zu düngen, das ist übrigens die Aufgabe,  oder (um dem eingänglichen Duktus die Treue zu halten) das Bier der <cite>Kreditanstalt für Wiederaufbau</cite>.  <span id="more-51"></span>Zumindest, seit es nicht mehr allzuviel wiederaufzubauen gibt.</p>
<p>Vielleicht war genau das: die Rückkehr zur wortgetreuen Eigennamensinterpretation ja auch der Anlaß, der Firma Lehmann ein (oder auch zwei) paar <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/kfw116.html">kleinere  Zuwendungen per Dauerauftrag anzuweisen</a>. Die Firma Lehmann hatte den Wiederaufbau nämlich bitter nötig.  Ist sie doch geradezu ein Musterbeispiel für die weltweit angebetete (weil dem alten Menschheitstraum vom schnellen Reichtum ohne krummgemachten Finger so angenehm entlehnte) und dennoch längst entzauberte Seifenblasenträumerei der US-amerikanischen Art.</p>
<p>Wie dem auch sei: Ick koof weiter bei Lehmann (wenn ich mal wieder in der Nähe bin). Und zwar jetzt erst recht! Denn natürlich warten Unternehmen wie diese renommierte Berliner Einrichtung  weiterhin auf mittelstandsfördernde Zuweisungen des für eigentlich sie zuständigen Instituts.  Letzteres hatte sich nämlich dummerweise in der Adresse vertan und das Geld etwas zu weit westlich in Richtung Abgrund geschickt, sozusagen den Wiederaufbau auf transatlantischem Sand betrieben. Naja, kann ja mal Vorkommen.  Über was reden wir denn auch. Die zehn Euro pro Nase, so bundesdurchschnittlich, lassen eckkneipenfordernde Profis in weniger als zwei Bildschirmpausen in heißer  Luft aufgehen – und die aktuelle KfW-Variante ist, bezogen auf die statistische Lunge, doch sogar deutlich weniger gesundheitsgefährdend.</p>
<p>Nur über das mit dem Bier müssen wir mit den staatlichen Weltwiederaufbauhelfern  nochmal reden: Bitte raucht doch auch Ihr wieder in der Bildschirmpause, und laßt dafür das mit dem Zehn-Euro-Kasten Pausenpils bleiben. Danke. Auch im Namen der  Firma Lehmann und ihrer künftigen Nachahmer.</p>
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