Wenn man nur Dein bestes will, sollte man diese hohe Kunst beherrschen. Was natürlich in den folgenden Beispielen eher nicht der Fall ist.
24. Februar 2010
Stellen Sie sich vor, man wollte Ihnen Ihr neues vermeintliches Leibgericht verkaufen. Stellen Sie sich bitte weiterhin vor, man würde Ihnen Ihr neues vermeintliches Leibgericht mit dem eindeutigen Hinweis auf den Arsch Ihres besten Freundes und dessen (des Arsches) Ausdünstungen schmackhaft machen wollen.
Betrachten Sie dann noch dieses Werbeplakat

und schreiben Sie mir: Kann man die Aussage “unser Produkt ist eine Arschgeburt” noch besser inszenieren?
Die ersten eineinhalb Einsendungen erhalten 229178821 Rentenmark in Briefmarken. Der Rechtsweg ist, wie der Links- und Hintenrumweg, ausgeschlossen.
21. Februar 2010
20. Februar 2010
Damen und Herren,
aus der Rubrik “perfekt gewählte Firmennamen” präsentieren wir Ihnen heute Platz 1:

Herzlichen Glückwunsch an den Preisträger, dem ich jederzeit unverzüglich alle Daten anvertrauen würde, an die sich niemand mehr erinnern können soll.
14. Februar 2010

Neulich, im Großmarkt meines Verdauens.
12. Februar 2010
Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:
Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung geschichtsfälschenden neopopulistischen Verfassungsfeinden heute froh sein muß, überhaupt irgendwo kellnern zu dürfen, ganz unverfroren zur edlen Tugend der Akzeptanz umzudefinieren.
Oder das gegenseitige Vollstinken von Klamotten und Atemwegen ernsthaft als Ausdruck von Kultur zu bezeichnen.
Gepriesen sei der Herr, der mich früh das Kochen lernen ließ – und meine eigene, rauchfreie Hausbar, wo es nebenbei auch das bessere Bier gibt. Und dann noch das gesparte Geld! Hustet Euch doch selbst gegenseitig was.
15. Januar 2010
Klar: Ob die Frage nun “sammeln Sie Treuepunkte?”, “sammeln Sie Herzen?” oder (wie früher[tm]) “hier, Ihre Rabattmarken!” heißt – der dümmliche Versuch, noch dümmlichere Kunden durch “kaufst Du viel, kriegst du was geschenkt” zu ködern, ist so alt wie der Handel selbst. Dümmlich, weil ich eigentlich von vornherein optimale Leistung zum optimalen (wohlgemerkt: nicht unbedingt kleinsten) Preis erwarte und, wenn die Erwartung erfüllt wird, auch ohne Rabattmarken, Herzen oder sonstigen Unfug gerne wiederkomme.
Eine ganz neue QualitätStufe der Peinlichkeit hat dieses Thema zweifelsohne schon seit Jahren (denn so lange studiere ich dieses Thema so unfreiwillig wie empirisch) durch das Kombinieren von Werbemüllempfängerdatensammel- und klassischem “kaufst Du viel, kriegst Du irgendwann was wieder”-Programm erreicht und hier vor allem durch die steten Bemühungen (”stets bemüht”) der Firma Payback. Ganzen Artikel lesen
11. Januar 2010
Aus der soeben eröffneten Rubrik “Kunden vergraulen, leicht gemacht” lesen Sie heute:
Ausräuchern – seit mindestens Jahrzehnten bewährte Methode, den Laden leerzuhalten. Anwendung: Simpel – einfach hinter der Ladenkasse der Zooartikelhandlung qualmen, bis die Schwarte kracht (oder eben nach Tabak stinkt). Schlägt jeden halbwegs gesundheits- und selbstbewußten potentiellen Gelddalasser garantiert in die Flucht. Ganzen Artikel lesen

…und zwar auf das kleine, rot markierte. Daran erkennen Sie die professionelle Werbeagentur des Vertrauen’s des Großmarkt’s Ihre’s Vertrauen’s sowie des letzteren zuverlässig und professionell funktionierende Schlußredaktion in der Prospektabteilung. Das wußte schließlich schon vor Jahren eine Schokoladenfabrik: “Nur keinen Pfennig zu viel in die Werbung stecken.” (Fragt sich im konkreten Beispiel nur, wohin sons’t.)
7. Januar 2010
Ein Bericht über eine Stadt, deren Hauptbahnhof vom restlichen Streckennetz isoliert ist, ist prinzipiell eine legitime Sache. Sofern es die Stadt denn gibt.
(Via)
3. Januar 2010
Falls ja: Bei Penny gibt’s dann und wann ganz köstliche Schmankerln. Zum kacken zu dämlich sind die jedenfalls scheinbar nicht. Also dann, Mahlzeit!
2. Januar 2010
…oder auch nicht. Kennen wir, war dieser blonde Schmalztopf aus Oldenburg. Oder sein Föhnwellenschwippzwilling. Schizophrene Störungen hatte der, was er in dem genannten Kirmes-Schlüpferstürmer-Schlager ja auch rundheraus einräumt. “Kein Wunder, bei der Fresse”, mag man denken. “Kein Wunder, bei der aufgeblähten Größe”, das mag man in dem nachfolgend geschilderten, zwar völlig anderen, aber dennoch ganz ähnlich gelagerten Fall unterstellen. “Verdammt ich will Dich nicht”… und dann aber wieder auch doch – das war und ist das konsequente Motto einer Bank, die es eigentlich nicht mehr gibt. Ganzen Artikel lesen
25. Dezember 2009
…wird es, völlig überraschend und nicht im entferntesten voraussehbar, Zeit für das vermutlich den meisten mit dem Kreuz einer Mietwohnung geschlagenen Zeitgenossen reichlich unsympathische Ritual der Heizkostenzählerablesung. Genaugenommen: Das Ritual der Heizkostenablesungsterminwahrnehmung. Ganzen Artikel lesen
24. Dezember 2009
Grundsätzlich bin ich als bekennende faule Sau ja für fast jede Arbeitserleichterung dankbar. Jedenfalls bei so wunderbaren Dingen wie Kloputzenlassen, Müllschlucker, lästige Anrufer automatisch abwimmeln. Strikt gegen Convenience bin ich, wenn es um die Sinnenfreuden geht. Ich ziehe die selbst einreduzierte Weinsoße zur hausgemachten Pasta dem fertig gelieferten Teigfladen mit Analogkäse und Formschinkenersatz vor, obwohl der Unterschied in etwa bei zwei bis vier Stunden meiner durchaus kostbaren Zeit liegt.
In welche Kategorie Geschenke, noch dazu: Weihnachts-, gehören, kann ich so ad hoc gar nicht entscheiden. Ganzen Artikel lesen
…denn nur damit werden französische Eierkuchen so richtig gut.
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…ist jetzt noch gar nicht. Ich weiß. Der Inri, der da am Kreuze leiden soll, ist ja nach meiner Uhr zur Stunde noch nicht mal geboren. Dennoch: Das Wort Passion, mit dem der gute Christ die Leiden Jesu betitelt, wird ja auch gern mit “Leidenschaft” übersetzt. Doch auch heute schon darf gelitten werden – und sei es in der Backstube.
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23. Dezember 2009
Aus der Reihe “sterbende Urzeitmonster” lesen Sie heute: Was der Verlagosaurus Giganticus vom Scheibus Plasticus lernen kann. Und vermutlich niemals wird.
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16. Dezember 2009
26. Oktober 2009
Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.
Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender BuchMedienhändlerReinigungsUniversaldienstleitungsunternehmerkonzern. Ganzen Artikel lesen
25. Oktober 2009
Liebe Hoteliers!
Es gibt viele praktische Dinge, speziell für Euer Gewerbe, über die sich jemand wie ich, der gerne reist (”wir reisen gerne!”), wirklich freut. Dazu gehören kostenlos nutzbare Internetanschlüsse im Zimmer (oder auch außerhalb davon), Miniteeküchen im Schreibtischformat oder auch einfach nur kostenlose Parkplätze am oder im Gebäude. Ganzen Artikel lesen