DavidBLN.de

Lalalalaß dich nicht verarschen!

(Und das ist heutzutage gar nicht so einfach.)


30. Januar 2010

Der Zufallsgenerator hat gewonnen

Klarer Sieger: Der Zufallsgenerator.

Alles klar? Nein. Es bleiben, wie bei jedem Bilderrätsel, etliche Fragen. Zum Beispiel:

  • Zu was hat mich der mögliche Gewinner ausgewählt?
  • Wie kann ich deren eine Million Besucher sein? (SO fett bin ich nun wirklich nicht und selbst eine durchaus vorhandene Schizophrenie nebst dezenter Selbstverachtung eingeräumt, in so kleine Stücke kann und mag ich mich nicht zerreißen.)
  • Warum und vor allem: WIE soll ein “MacBook von Apple” ohne fremde Hilfe irgendwo klicken, wenn das ganze mit einem allgemein anerkannten Gefahrensymbol gekennzeichnet ist?

15. Januar 2010

Langzeitstudie: Paypack macht Feinde

Klar: Ob die Frage nun “sammeln Sie Treuepunkte?”, “sammeln Sie Herzen?” oder (wie früher[tm]) “hier, Ihre Rabattmarken!” heißt – der dümmliche Versuch, noch dümmlichere Kunden durch “kaufst Du viel, kriegst du was geschenkt” zu ködern, ist so alt wie der Handel selbst. Dümmlich, weil ich eigentlich von vornherein optimale Leistung zum optimalen (wohlgemerkt: nicht unbedingt kleinsten) Preis erwarte und, wenn die Erwartung erfüllt wird, auch ohne Rabattmarken, Herzen oder sonstigen Unfug gerne wiederkomme.

Eine ganz neue QualitätStufe der Peinlichkeit hat dieses Thema zweifelsohne schon seit Jahren (denn so lange studiere ich dieses Thema so unfreiwillig wie empirisch) durch das Kombinieren von Werbemüllempfängerdatensammel- und klassischem “kaufst Du viel, kriegst Du irgendwann was wieder”-Programm erreicht und hier vor allem durch die steten Bemühungen (”stets bemüht”) der Firma Payback. Ganzen Artikel lesen


13. Januar 2010

Gelbe Geschichtsstunde

Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit “es war einmal” beginnen, was man von dieser pißgelben (”bürgerrechtsorientierten”) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.

Also, aufgemerkt: Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen. Ganzen Artikel lesen


12. Januar 2010

Authentische Angreifer

Windows Update-Meldung: Es wurde ein Problem entdeckt, durch das ein authentifizierter Remoteangreifer in Ihr System eindringen und die Steuerung übernehmen könnte.

Was zum Fick ist ein authentifizierter Remote-Angreifer? Ein erwiesener Angreifer? Wenn, ja, wodurch erweist sich seine Angreiferschaft: Durch die Windows-Authentisierung? Oder muß er sich Windows gegenüber erst mal als (entfernter!) Angreifer authentisieren? Und egal wie, wenn er schon als Angreifer (auf mein Windows!) authentisiert wurde, warum kann er dann noch angreifen? Wurde er am Ende von Windows selbst authentisiert, mich aus der Ferne angreifen zu können (vielleicht, damit ich endlich auf Windows Vista 2.0 ["6+0.1=7"] umsteige)? Und wenn ja, warum soll er dann durch “KB955759″ daran gehindert werden?


Wir…alle…sterben… (Folge 911)

Endlich ist es auch statistisch belegt: Fliegen ist noch tödlicher als beispielsweise Autofahren, die aktuell beginnende Eiszeit oder das Leben als solches.

Das ist nun mal die nackte Wahrheit!

(Hier auch in bunt.)


9. Januar 2010

Wir werden alle erfrieren!

Denn völlig ohne jeden plausiblen Zusammenhang schneit es in Deutschland!!11!!! mitten im Januar!!!!11!! und ist mit minus!!!11! 5 Grad eisig kalt!!!

Schnell absichern und alle Ladenregale leerkaufen! Überlebenstips in dieser völlig unbekannten Situation gibt die aktuelle Kamera, die auch ihr gesamtes Informationsprogramm auf diese schwerste Krise aller Zeiten ausgerichtet hat.


5. Januar 2010

Demnächst in Ihrem Flughafenkino…

Karikatur: Ein Junge wird von einem Nacktscanner durchleuchtet. Sein Intimbereich wird durch die Einblendung eines Stopschild verdeckt.

…heiße Teens ganz ohne Höschen. Natürlich mit dem staatlichen Gütesiegel für sittliche Reinheit im Kampf gegen das Böse.


25. Dezember 2009

Alle Jahre wieder

…wird es, völlig überraschend und nicht im entferntesten voraussehbar, Zeit für das vermutlich den meisten mit dem Kreuz einer Mietwohnung geschlagenen Zeitgenossen reichlich unsympathische Ritual der Heizkostenzählerablesung. Genaugenommen: Das Ritual der Heizkostenablesungsterminwahrnehmung. Ganzen Artikel lesen


26. Oktober 2009

Ergebnis: Orientierungslos!

Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.

Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender BuchMedienhändlerReinigungsUniversaldienstleitungsunternehmerkonzern. Ganzen Artikel lesen


15. Oktober 2009

(S)aua

Man bekommt ja dann und wann mal Spam. Auch wenn man sich noch so gut dagegen schützt. Aber bisweilen ist man dennoch sprachlos, was Alkohol und zu viel Hitze aus eventuell vorhandenen gewesenen menschlichen Hirnen machen können.

Ganzen Artikel lesen

9. Oktober 2009

Außergewöhnlich bemüht

Das wäre doch mal eine neue Idee für den Arbeitszeugniscode: Er war außergewöhnlich bemüht!

Aber jetzt mal Ernst beiseite.

Für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken,

verleihe ich hiermit Hussein Obama sin Laden den Frikadellenpopelpreis. Ganzen Artikel lesen


21. September 2009

Gleicher Shit, neuer Look

Die kennst Du bestimmt auch noch: “The five Peruaners”, dieses fest von der Hand lateinamerikanisch aussehender Zeitgenossen geführte Franchise-Unternehmen, das uns seit gefühlten 100 Jahren praktisch immer in praktisch jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße weltweit mit dem Zauber der Panflöte zu beeindrucken (und eine CD gegen ein paar unserer Taler zu tauschen) sucht. Ganzen Artikel lesen


6. September 2009

Sie müssen doch was essen!

Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:

Wir sehen dies als unsere Pflicht an.

Ganzen Artikel lesen

28. August 2009

Berlin: Echt pfundig!

Gell, des is a echts Berliner Schmankerl!

echtBerlin

Oder derfs a echts Berliner Fleischpflanzerl sein? Odr a kochte Schwoanshaxn mid am scheena Kraud? Oder a poar Königsberga Knedl’n? Mei, des gibt’s fei nur in Berlin*!

An guad’n, pfüat’s Euch!

*und zwar im “OriginalAlt Berliner Biersalon” direkt am Ku’damm. Außerdem noch im typischen Spezialitätensortiment: Der “Big Baconburger”. Bestimmt gibt’s auch Erdinger Weißbier. Oder Coors.


4. August 2009

1, 2, 3… bye bye!

Mein erster Einkauf bei Ebay war ein wirklich tolles Erlebnis. Raritäten, die man sonst nicht mal auf dem Trödelmarkt fand, zu Preisen, die man aus der (Achtung: Hinweis auf das später folgende Kernthema!) Portokasse zahlte von Leuten, die in erster Linie ihren Dachboden zu räumen hatten. Das freilich ist lange her. Und für mich seit heute endgültig Geschichte.

Ganzen Artikel lesen

6. Mai 2009

Eine Lage für alle (Fälle)

Eigentlich ist das hier ein Lästerblock und kein politischer. Aber erstens kann man das beides sowieso kaum noch trennen (nachdem sogenannte Politiker ohnehin nicht mehr ohne Berater leben können und sich Letztere, wie in der “modernen Wirtschaft” üblich, vornehmlich um den Schein und nur so viel wie eben nötig um das Sein kümmern) und zweitens muß das aus aktuellem Anlaß muß das einfach mal ausgespuckt werden. Was? Das, was mir ansonsten bald zu den Ohren rauskommt, weil man es momentan wieder besonders oft serviert kriegt.

In der momentanen Lage – damit beginnen diese ganzen Sätze. Ganzen Artikel lesen


24. Februar 2009

Ich krieg’ die Krise!

Okay. Wir wissen: Es wurde zuviel gezockt. Mit zuviel Geld gespielt, das es nur in Form papierener Boni gab, dem kein realer Wert entgegenstand – außer vielleicht die Arbeitskraft und/oder die Gutgläubigkeit eines Haufens einfältiger Tölpel, man möge mir den Ausdruck verzeihen und bei Belieben durch “kleiner Leute” ersetzen, auch wenn ich diesen Diminuitiv, weil inflationär verwendet, verabscheue.

Doch was war, ist längst gewesen. Ganzen Artikel lesen


16. November 2008

Durch die Maschen geschlüpft

Gehörst Du auch noch zu den Gegenwartsverweigerern, die noch nicht die dringende Notwendigkeit organisierten Netzwerkens erkannt haben? Na, dann hatten und haben wir was gemeinsam! Zugegeben: Zwischenzeitlich bin ich der Versuchung erlegen, auch mal daran zu glauben, daß, weil jeder jeden um drei Ecken kennt, sich daraus quasi automatisch riesige neue Jagdgründe, Einnahmen, Chancen und überhaupt: Kontakte auftun. Der rosaroten Brille aber von einer Dame namens Wirklichkeit schnell wieder beraubt, vermag ich – nur wenige Monde nach meinem Anknüpfen an Ling, Ping oder wie das Ding eben hieß – schon alle diese glückseligen Verheißungen in bewährter Art mieszumachen. Ganzen Artikel lesen


18. September 2008

Ick koof bei Lehmann

So spricht der Berliner, jedenfalls, wenn es um sein Bier geht. Denn die Fa. Getränke Lehmann zählt seit Jahrzehnten zu den konstanten Größen des mit Erfrischungen flüssiger Art handelnden Berliner Mittelstandes. A propos Mittelstand: Der ist ja bekanntlich und, vor allem den rituellen Beschwörungen von Wahlkämpfern aller Couleur zufolge, abwechseln Rückgrat, Seele und bisweilen heiliger Geist der hiesigen Marktordnung. Ihn zu hegen und zu düngen, das ist übrigens die Aufgabe, oder (um dem eingänglichen Duktus die Treue zu halten) das Bier der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Ganzen Artikel lesen


5. August 2008

Lebt denn der deutsche Jammermichl noch?

Dem Michel geht’s nicht gut, er spürt ne große Wut… ja, wer kennt sie nicht: Leute, die alles als erste haben müssen. Das an sich ist noch nicht weiter tragisch, steigert es doch (bestimmt!) das Bruttosozialprodukt. Schlimm wird es bei jenen Exemplaren, deren Verstand aussetzt, wenn der Ebayticker sich der “3-2-1″-Marke nähert und denen erst am Tag danach ein Kater namens Realität das hättest Du im Laden billiger bekommen! ins Ohr miaut. Die Krallen dieser Realität im Nacken und das eigene Spiegelbild fürchtend geht dann das Gezeter los: Betrug! Kostenfalle Internet! und der Verkäufer erhält eine negative Bewertung. Tatbestand: Abzocke!

Und so kam es auch dieser Tage wieder, wie es kommen mußte. Da waren einigen restlos merkbefreiten, selbsternannten Diplom-Schnäppchenjägern für Sekundenbruchteile Eisenbahnfahrkarten, die sie im Normalfall für 60 Euro bekommen hätten, plötzlich 200 Euro und mehr wert, ganz, als stünde ein Concorde-Flug einschließlich “All in” am Bananenbuffet zum Verkauf.

Wie gemein von der Bundesbahn, kurz darauf die gleichen Fahrkarten nicht mehr zu versteigern, sondern zum tatsächlichen Preis auf dem gleichen Vertriebsweg anzubieten. Das geht nun wirklich nicht, finden sogar die Verbraucherzentralen, denen für ein wenig Presse scheinbar auch kein Ruf mehr zu schade ist. Man darf auf die erste Klage gespannt sein und noch mehr auf das Urteil, wenn die Bundesbahn im Namen des gesunden Volksempfindens für schuldig befunden wird, daß Michel Motzkötter zu viel Geld für einen Fahrschein geboten hat. Immerhin haben wir auf die anfängliche Frage nun eine leider untrügliche Antwort:

Ja, er lebt noch!