<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DavidBLN.de &#187; Lobby</title>
	<atom:link href="http://www.davidbln.de/tag/lobby/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.davidbln.de</link>
	<description>Mein Lästerblock.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 09:23:06 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die große Unbekannte</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/08/25/die-grose-unbekannte/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2010/08/25/die-grose-unbekannte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 11:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frühkonfus]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelle Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1516</guid>
		<description><![CDATA[Einer von ihnen bist Du sicher auch schon mal begegnet: Der Studie. Sie sind tagtäglich Gast in Talkshows, Nachrichten und sogar (oder besonders) im Dudelfunk. Sie wissen wahlweise, daß Onanieren das Rückenmark schädigt (oder auch nicht), &#8220;die meisten Deutschen&#8221; gerne den berühmten Gürtel enger schnallen oder den Bundesdoktor ganz toll finden und selbstverständlich auch, daß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer von ihnen bist Du sicher auch schon mal begegnet: Der Studie. Sie sind tagtäglich Gast in Talkshows, Nachrichten und sogar (oder besonders) im Dudelfunk. Sie wissen wahlweise, daß Onanieren das Rückenmark schädigt (oder auch nicht), &#8220;die meisten Deutschen&#8221; gerne den berühmten Gürtel enger schnallen oder den Bundesdoktor ganz toll finden und selbstverständlich auch, daß die gesetzlich vorgeschriebene (natürlich arbeitnehmereigenverantwortliche) kapitalgedeckte Ergänzung der alternativlosen Rente mit 77 ebenso alternativlos ist wie die Senkung der &#8220;Lohnnebenkosten&#8221; (damit Arbeitgeber nicht ins Ausland abwandern!!1!11).</p>
<p>Von einer so schlauen Sippe wüßte man (oder wenigstens ich) zu gerne mal, wie sie eigentlich aussieht. Wie sie mit Vor- (oder Nach-)namen heißt. Wo sie wohnt, was sie gelernt hat und vor allem: Wer ihr das tägliche Brot (im wahrsten Wortsinn) schmiert. Aber nein &#8211; da nehmen es jene, die sie zitieren, mit dem Persönlichkeitsrecht und dem Datenschutz gerne sehr genau. &#8220;Gemäß einer Studie&#8221;, heißt es stets in bedeutungsvoller Mystik, &#8220;eine Studie hat jetzt herausgefunden&#8221;, &#8220;das ist die Erkenntnis einer brandneuen Studie&#8221;. Bisweilen treten immerhin kleine zusätzliche Hinweise ans Licht: &#8220;Eine wissenschaftliche Studie&#8221; manchmal, oder auch &#8220;eine britische Studie&#8221;. </p>
<p>Auch kommen diese Studien nicht immer allein, sondern lassen sich von &#8220;Experten&#8221; begleiten: &#8220;Wirtschaftsexperten&#8221; mahnen beispielsweise gerne angesichts &#8220;dramatischer Studien&#8221; zu &#8220;radikalen Reformen&#8221; und &#8220;Sachverständige&#8221; attestieren Studien zu gerne ihre Substanz. Natürlich sind diese Begleiter &#8211; die übrigens auch gern allein auftreten und dann selbst die Rolle der Studien übernehmen &#8211; ebenfalls sehr auf ihre Privatsphäre bedacht: Entweder heißen sie &#8220;die Wirtschaftswaisen&#8221; (die armen kleinen!), &#8220;ein Wirtschaftsexperte&#8221; oder &#8220;das Sachverständigengremium&#8221;, oder aber sie halten sich wenigstens vornehm zurück und verzichten darauf, damit zu protzen, worauf sich ihr Titel denn gründet (oder wem sie ihn &#8211; und beispielsweise die letzte Urlaubsreise &#8211; verdanken).</p>
<p>Diese Experten und ihre Studien sind in unseren Volksempfängern inzwischen fast präsenter als die obligatorischen &#8220;Promi-News&#8221;. Ich bin gespannt, wann Dieter Bohlen und Bertelsmann-TV stellvertretend für Deutschland gemeinsam &#8220;die Superstudie&#8221; suchen. Vielleicht bewerbe ich mich dann sogar mal, da muß man schließlich nicht tanzen oder singen können und nicht mal aussehen. Sondern&#8230; ja, was eigentlich?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2010/08/25/die-grose-unbekannte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rauchen. Macht. Dumm.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/07/06/rauchen-macht-dumm/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2010/07/06/rauchen-macht-dumm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jammerlappen]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1419</guid>
		<description><![CDATA[Rauchen ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Rauchen</em></strong> ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette gegen den Husten“. Nicht, daß ich mißverstanden werde: Das ist keine Wertung, kein Urteil. Es ist eine Beschreibung, die ich als erst im zweiten Versuch unabhängig gewordener, ehedem starker und langjähriger Raucher auch aus eigenem Erleben abgebe. In solchen psychischen Gemengelagen ist rationales Argumentieren üblicherweise schwer. Wenn es dann noch an eigene Territorien und Gewohnheiten geht, wird darauf mit größtmöglichem Widerstand oder -willen reagiert. Das ist genau so menschlich, wie die Verquickung von Tatsachen und Einschätzungen mit selektiver Wahrnehmung und Wunschdenken.<span id="more-1419"></span></p>
<p>Ein Beispiel: Die Kneipe sei „seit jeher“ der Ort, an dem sich insbesondere Raucher träfen. „Rauch und Kneipe“ (bzw. Nikotin und Alkohol) seien quasi „untrennbar miteinander verbunden“, ein Bier ohne Zigarette dazu: „Undenkbar.“ Wirklich? Realitätsabgleich: Bierähnliche Getränke gab es schon vor über 5000 Jahren, der Weinbau war bereits deutlich vor Christus bekannt und man darf annehmen, daß es Gaststätten mindestens solange gibt wie den dort ausgeschenkten Alkohol. Gerade mal 500 Jahre ist es her, daß Christoph Columbus einen Kontinent entdecken mußte, bevor auch diesseits des Ozeans blauer Dunst Kaffe- und Gaststuben vernebeln konnte.</p>
<p>Neben den weitgehend identischen Konsequenzen, die jedes Suchtmittel dem Süchtigen früher oder später beschert, birgt das Rauchen ein weiteres Problem: Es emittiert. Der Konsum der Droge ist gesundheitsschädlich nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für Lebewesen in seiner Umgebung. Dies ist, auch wenn es bis heute immer wieder mit gefälligen (und neben den Herstellern der Droge auch von den Abhängigen wie Strohhalme umklammerten) Gegengutachten in seiner Eindeutigkeit zu erschüttern versucht wird, wissenschaftlich längst bewiesen. In Verbindung mit der oben genannten, vermeintlich untrennbaren Symbiose aus Gastgewerbe und Tabakkonsum, führt dies zur nächsten Selbsttäuschung: Der Legende von der Freiwilligkeit dieses „Passivrauchens“ (der gelegentlich verwendete Begriff „Vergasung“ ist schon naturwissenschaftlich nicht korrekt, da Tabakrauch ein Aerosol und nicht etwa ein Gas ist). Es werde ja „niemand gezwungen“, eine „raucherfreundliche“ Gaststätte aufzusuchen.</p>
<p>Das ist natürlich wahlweise frommes Wunschdenken oder schlichter Unsinn. Denn besonders junge oder schüchterne Menschen werden in den seltensten Fällen einen einsamen Abend im Nichtraucherklub oder daheim dem Besuch der Raucherbar in Begleitung ihrer schmauchenden Clicque vorziehen (ein Phänomen, das man gemeinhin als &#8220;Gruppenzwang&#8221; bezeichnet). Doch was auf Gastseite in seiner Willensfreiheit immerhin relativierbar ist, gilt jenseits der Theke ungleich noch weniger:</p>
<ul>
<li>Weder für den Studenten, der nebenbei mangels Alternativen (außer eventuell der, ohne den Umweg über die Universität direkt einen Billigjob in einem Textil- oder Drogeriediskonter anzutreten oder Schnee zu schippen) jeden zweiten Abend in der Szenebar kellnert,</li>
<li>noch für die Nichtstudentin, die sich mangels geeigneter Eltern den Luxus der höheren Schule gar nicht erst leisten konnte und direkt und zeitlebens hinter den Tresen ging, weil sie für die Schlicker-Kasse oder das Ledl-Regal nicht ausreichend qualifiziert ist.</li>
<li>Und erst recht nicht für den Wirt, der möglicherweise selbst raucht und damit eigentlich aufhören sollte, das aber nicht schafft, weil er sich aus Angst um abwandernde Gäste weiterhin täglich mit dem Suchtmittel konfrontiert.</li>
</ul>
<p><strong><em>Macht</em></strong> geht in der Bundesrepublik Deutschland, jedenfalls nominal, vom Volk aus. Überwiegend freilich indirekt und nicht imperativ, sodaß echter Mehrheitswille sich, realistisch betrachtet, bei praktisch keiner einzigen bedeutenden politischen Entscheidung der jüngeren deutschen Geschichte unmittelbar widerspiegelte. Dies wird insbesondere von sich selbst als „liberal“ und/oder „links“ begreifenden politisch interessierten Mitbürgern – wie ich finde: zu Recht – regelmäßig kritisiert. Bisweilen gibt es Ausnahmen, sogenannte Volksentscheide.</p>
<p>Ein solcher Volksentscheid fand am vergangenen Sonntag ausgerechnet in Bayern statt. Also in einem Bundesland, das man selbst mit viel gutem Willen nicht als Mekka der Basisdemokratie bezeichnen würde (wenn man mal die Basis an den Stammtischen, die bisweilen und insbesondere bezüglich des Bierpreises auch ohne Volksentscheid kleine Etappensiege erringt, außen vor läßt). Es ging bei dieser Abstimmung um den Ersatz des bis dahin von den bundesweit üblichen, teils absurden Ausnahmeregelungen bis hin zur Untauglichkeit verstümmelten Rauchverbots durch ein generelles und ausnahmsloses. Also genaugenommen um Chancengleichheit gerade für die Betreiber kleinster Gaststätten, denn die oben genannte Gefahr der Gästeabwanderung zur „raucherfreundlichen“ Konkurrenz für den entzugswilligen (oder einfach Nichtraucher schützen wollenden) Gastwirt besteht ja gerade nur, weil es bislang eben keine ausnahmslose Gleichstellung gab.</p>
<p>Zu der Abstimmung, deren Ergebnis nicht nur ganz Bayern, sondern gefühlt das Gemüt der gesamten Republik erhitzt, war jeder wahlberechtigte Bürger des Freistaats aufgerufen. Sei es wegen des Rauchverbots in den Abstimmungslokalen, des guten Wetters, des Katers vom Fußballrausch oder aus Überzeugung („das schaffen die eh’ nicht“, „bringt ja alles nichts“): Zwei Drittel jener, die hier zu einer eindeutigen Äußerung gebeten, ja: gefordert waren, verzichteten auf Ihr Stimmrecht. Die eindeutige absolute Mehrheit des verbleibenden Drittels entschied sich für ein Ende der Ausnahmen und für einen Systemwechsel. In durch und durch demokratischer Abstimmung entschied hier also statistisch je ein Bayer über die Regeln für drei weitere seiner Landsleute.</p>
<p><strong><em>Dumm</em></strong> ist es, anzunehmen, daß „die Anderen“ es schon im eigenen Sinne richten werden. Genaugenommen ist eine solche Weltsicht bereits ein Fall für einen Entzug des Demokratieführerscheins, ähm, der Demokratienutzungserlaubnis – aber diesen Entzug haben ja besagte zwei Drittel hier schon selbst verfügt. An selbstdisqualifizierender Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten ist es aber, sich hinterher ernsthaft und sch(m)erzfrei nicht zu entblöden, das Abstimmungsergebnis als „Diktatur von Öko- und Fitneßfaschisten“ zu bezeichnen, als „Unterdrückung durch eine Minderheit“, ja, wie mancher sonst hochtalentierte Kommentator gar den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niemöller#Zitat">Widerstandspfarrer Martin Niemöller</a> für einen Abgesang auf „bürgerliche Freiheiten“ zu <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3496/wider-den-moraltotalitarismus">bemühen</a>.</p>
<p>Kaum weniger merkbefreit scheinen auch die Gastwirte selbst. Aufgrund des Rauchverbots denkt man laut und schlagzeilentauglich über eine Preiserhöhung nach. Begründung: Kein Rauch gleich weniger Gäste, also muß man die wenigen, die bleiben, stärker abkassieren. Ein Meisterstück an Logik: Wir bestrafen die, die uns die Treue halten, weil sie die anderen vergrault haben &#8211; dagegen wäre Gehirndurchfall lecker Schokopudding. Oder aber ein Meisterstück an Kalkül, denn bekanntlich führen generelle Rauchverbote keineswegs zu weniger Gästen, sondern nicht nur zu anderen (solchen, denen es bislang zu stickig war, denen mit Kindern oder jenen, die als Raucher Anstand genug haben, vor die Tür zu gehen, was übrigens nicht mal in Italien als mangelnder Machismo geschmäht wird), nein, auch zu mehr &#8211; <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mehr-Beizen-als-vor-dem-Rauchverbot/story/17488964">wie beispielsweise die Entwicklung in der Schweiz zeigt</a>. Man hätte also nicht nur mehr Umsatz in der Kasse, sondern noch mehr.</p>
<p>Und in, ich behaupte: entweder vorsätzlicher oder eben selbsttäuschender Verkennung nicht nur der ansonsten stets zitierten und meiner Meinung nach in diesem Fall sogar zwei Drittel betragenden Mitverantwortung von Nichtwählern für jedes Wahlergebnis, sondern auch und besonders der bereits genannten Arbeitnehmerschutzproblematik und des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit, ziehen ausgerechnet sonst grundrechtsehrfürchtigste Anhänger der „Piratenpartei“ und andere, sich „libertär“ wähnende Geister Vergleiche zum unsinnigen Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr oder gleich zur Prohibition. Und mancher fordert gar: Kein Verbot von gar nichts mehr.</p>
<p>Aber, Freunde, wenn das wirklich kommt – dann kaufe ich mir unverzüglich eine Dummen-Wumme.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2010/07/06/rauchen-macht-dumm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht mal aus der Ferne</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/05/06/nicht-mal-aus-der-ferne/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2010/05/06/nicht-mal-aus-der-ferne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 17:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1309</guid>
		<description><![CDATA[gesehen läßt einen dieser ganze Mainstreammedienmüll in Frieden. Ich dachte ernsthaft, um mich darüber nicht mehr entsetzen zu müssen, genüge es, den Konsum auf praktisch null zu reduzieren &#8211; aber Fehlanzeige.
Schleichwerbung, PR, Kampagnen, Hardcore-Lobbyismus und Stimmungsmache je nach Proporz in Rundfunkräten und Vorständen: Kennt man alles, kannte ich alles. Auch daß im Hörfunk gerne mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gesehen läßt einen dieser ganze Mainstreammedienmüll in Frieden. Ich dachte ernsthaft, um mich darüber nicht mehr entsetzen zu müssen, genüge es, den Konsum auf praktisch null zu reduzieren &#8211; aber Fehlanzeige.</p>
<p>Schleichwerbung, PR, Kampagnen, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Sj6hK-Kummk">Hardcore-Lobbyismus</a> und Stimmungsmache je nach Proporz in Rundfunkräten und Vorständen: Kennt man alles, kannte ich alles. Auch daß im Hörfunk gerne mal &#8220;aus Zeitmangel&#8221; verkappte Werbeinterviews frei Haus geliefert und dankbar abgenommen werden, ist mir nicht neu. Aber wenn ich dann lese, daß mittlerweile <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_wirtschaft/faketv106.html">komplette Fernsehdokumentationen als Instantware aus dem PR-Kochstudio</a>* kommen, dann kann ich mich tatsächlich schon wieder/noch einmal mehr drüber freuen, daß ich diesem zur vielfältigen Medienlandschaft hochstilisierten Hugenberg reloaded-Zirkus schon abgeschworen hatte, als andere sich gerade erst über &#8220;Prekariatsfernsehen&#8221; aus dem Urwald aufzuregen begannen.</p>
<p>Natürlich erscheinen mir jetzt sogar die berüchtigten &#8220;Spiegel TV&#8221;-&#8221;Dokumentationen&#8221; (<em>&#8220;Auf Frische wird bei der Firma Müller-Fleisch größter Wert gelegt!&#8221;</em>) noch mal in einem ganz anderen Licht: Bisher dachte ich, daß die sich dafür bezahlen lassen, daß sie solche hochinvestigativen Reportagen wie &#8220;Inside McBurger&#8221; durchs Kabel schleudern &#8211; aber wahrscheinlich kommt auch das alles bereits fix &#038; fertig im Warmhaltekarton ins Haus. Gratis.</p>
<p>Top Programm, unendliche Weiten, rund um die Uhr, genau nach Geschmack &#8211; für sowas lobe ich mir daher meine (nicht mehr so) neuen Lieblingssender: DVD, USB und WWW.</p>
<p><small><strong>Nachtrag:</strong> Das gibt&#8217;s auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vgLqMqTHkZ4">in der ausgelagerten ARD-Mediathek</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2010/05/06/nicht-mal-aus-der-ferne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Da man einmal täglich lachen soll,</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/26/da-man-einmal-taglich-lachen-soll/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2010/04/26/da-man-einmal-taglich-lachen-soll/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Jammerlappen]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsfreier Raum[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbende Dinosaurier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=1230</guid>
		<description><![CDATA[stelle ich mir jetzt vor, ich wäre auf der Veranstaltung einer Gewerkschaft, die sowieso nicht mehr zu retten ist und würde, während Gäste reden, die den Veranstaltern dank ausführlicher netzweiter Kopfwäsche längst peinlich sind, in die betretenen Gesichter der verzweifelten Funktionäre sehen, die sich einen Referenten ans Rednerpult geholt haben, der im Haus der Brüder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>stelle ich mir jetzt vor, ich wäre auf der Veranstaltung einer Gewerkschaft, die sowieso nicht mehr zu retten ist und würde, während Gäste reden, die den Veranstaltern dank ausführlicher netzweiter Kopfwäsche längst peinlich sind, in die betretenen Gesichter der verzweifelten Funktionäre sehen, die sich einen Referenten ans Rednerpult geholt haben, der im Haus der Brüder Zursonnezurfreiheit ungeniert <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/kein-bundnis-von-ver-di-und-industrie/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+DigitaleLinke+(DIGITALE+LINKE)">über den &#8220;Internet-Maoismus&#8221; herzieht</a>.</p>
<p>Erfrischend grotesk!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2010/04/26/da-man-einmal-taglich-lachen-soll/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FKeingefühl</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/17/kfeingefuhl/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2010/01/17/kfeingefuhl/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 18:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=896</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; Haiti und den Überlebenden fehlt es an Wasser und Nahrung&#8230;
Um diesen Kernsatz herum baute die Redaktion der ehemaligen Frau vor der aktuellen Kamera (Anne Will gerne Qualitätsjournalismus simulieren) noch ein paar beliebig austauschbare Vokabeln herum, um die vom Format des hinsichtlich seiner Bilder und Spieldauer unveränderlichen Trailers für die allsonntagabendliche Lobbyisten- und PR-Plattform fest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,671620,00.html">Haiti</a> und den Überlebenden fehlt es an Wasser und Nahrung&#8230;</p></blockquote>
<p>Um diesen Kernsatz herum baute die Redaktion der ehemaligen Frau vor der aktuellen Kamera (Anne Will gerne Qualitätsjournalismus simulieren) noch ein paar beliebig austauschbare Vokabeln herum<span id="more-896"></span>, um die vom Format des hinsichtlich seiner Bilder und Spieldauer unveränderlichen Trailers für die allsonntagabendliche <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/lobbyisten-auf-sendung-bei-ard/">Lobbyisten</a>- und <a href="http://www.textberater.com/news/pr-mama-landet-bei-anne-will-und-im-spiegel/">PR</a>-<a href="http://www.ruhrbarone.de/vermeintlich-unabhangige-experten/">Plattform</a> fest vorgegebene Textsprechlänge exakt aufzufüllen und der dramatischen, von Rückungen und hektischen Stakkati auf &#8220;Konfrontation pur&#8221; getrimmten Titelhymne eine Aussicht auf 60 Minuten echter politischer Kontroverse aufprägen zu können.</p>
<p>Daß die oben zitierte Kernaussage aus dem &#8220;Off&#8221; ausgerechnet mit der Kamerafahrt einmal im Kreis um lauter bräsige Rhetorikseminarteilnehmer beim Schluck aus den kristallenen Wassergläsern in dekadent-plüschiger (und vor allem intakter) rotbraun-Retro-Studiokulisse zusammenfällt, darf man folglich nicht als Beleg für falsche Prioritäten, Entrücktheit, fragwürdiges Selbstverständnis oder einfach fließbandhafte Lustlosigkeit eines un(ter)bezahlten Schnittpraktikanten werten: Choreographie geht einfach über alles. Genau wie beim Ballett. Oder auch dem früheren Lieblingssujet aktueller Kamerafahrten: Den Paraden am 7. Oktober.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2010/01/17/kfeingefuhl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pendlerpauschale? Nein danke!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/09/29/pendlerpauschale-nein-danke/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2008/09/29/pendlerpauschale-nein-danke/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 18:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbln.de/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Ist es doch auch ohne diese Subventionierung jener Sparschweine,  die auf dem Land billig bauen und dafür anderen in Wohngebieten die Straßen verpesten, in Letzteren noch immer katastrophal voll von Autos, in denen Erstere – stets allein, versteht sich – sitzen und mit allem möglichen, nur nicht mit der Teilnahme am  flüssigen Verkehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es doch auch ohne diese Subventionierung jener Sparschweine,  die auf dem Land billig bauen und dafür anderen in Wohngebieten die Straßen verpesten, in Letzteren noch immer katastrophal voll von Autos, in denen Erstere – stets allein, versteht sich – sitzen und mit allem möglichen, nur nicht mit der Teilnahme am  flüssigen Verkehr beschäftigt sind.<span id="more-65"></span></p>
<p>Aber natürlich, schon um der Gerechtigkeit willen, sei dieser Blockeintrag Euch allen gewidmet, die Ihr</p>
<ul>
<li>vor lauter Pendelei und damit verbundenem  Schlafmangel die Augen kaum aufkriegt,</li>
<li>Eure ganze Konzentration schon auf dem Weg dorthin für die genaue Routenplanung  im anvisierten Einkaufszentrum benötigt,</li>
<li>Eure kognitiven Kapazitäten schon beim Wechsel in den nächsthöheren Gang gefährlich ausreizt,</li>
<li>Euch für&#8217;s (viel zu langsame) Sterben nicht zum Totenbett entschließen könnt:</li>
</ul>
<p>Und wenn es die Wortherkunft noch so sehr hergibt, &#8220;Autismus&#8221; ist keine perfektionierte Form von &#8220;Autofahren&#8221;. Ich werde mich ab sofort für eine Zuhausebleiberpauschale stark machen. Versprochen. Und Ihr: Legt Euch wieder hin!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2008/09/29/pendlerpauschale-nein-danke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rettet den Lungenkrebs!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/07/30/rettet-den-lungenkrebs/</link>
		<comments>http://www.davidbln.de/2008/07/30/rettet-den-lungenkrebs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 18:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[tipico tedesco]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://testumgebung.davidbln.de/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Folgt man manchem vorschnellen Schuß der Eilpresse (und vor allem dem Jubel der wie auch immer betroffenen), so gibt es nun also das verbriefte Grundrecht auf das Märchen von Genuß und Aroma, Freiheit und Abenteuer sowie auf Krebs und Raucherbein. Und natürlich auf Arbeitsplatzsicherung und Aktienhalterwert in der Räucherwarenindustrie. Wenn das kein Erfolg ist!
&#8220;Wer wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgt man manchem vorschnellen Schuß der Eilpresse (und vor allem dem Jubel der wie auch immer betroffenen), so gibt es nun also das verbriefte Grundrecht auf das Märchen von Genuß und Aroma, Freiheit und Abenteuer sowie auf Krebs und Raucherbein. Und natürlich auf Arbeitsplatzsicherung und Aktienhalterwert in der Räucherwarenindustrie. Wenn das kein <a href="http://www.tagesschau.de/inland/rauchverbot108.html">Erfolg</a> ist!<span id="more-10"></span></p>
<p>&#8220;Wer wird denn da gleich in die Luft gehen&#8221;, hätte das &#8220;HB-Männchen&#8221; jetzt gesagt. Ja, vor einigen Jahrzehnten waren Reemtsma und Co. noch ehrlich genug, ihre Kunden als Witzfiguren zu entblößen. Doch die Spitznase mit dem nikotinvergilbten Kurzarmhemd hätte Recht: Anstatt sich dem voreiligen Buhei blind anzuschließen, besteht tatsächlich Anlaß zur Freude, hat doch der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts lediglich zwei einfache und grundrichtige Dinge getan:</p>
<ol>
<li>Dafür gesorgt, daß spätestens in zwei Jahren ein gastronomischer Ausflug endgültig, überall und für jeden zwar nicht zwingend einen Genuß, aber wenigstens kein garantiertes Gesundheitsrisiko mehr darstellen wird.</li>
<li>Eine weitere schallende Ohrfeige an entscheidungsfaule und lobbyfürchtige Berufspolitiker ausgeteilt, die sich einmal mehr ganz routiniert der &#8220;Aussitzen, weichkochen, zerpflücken und dann auf Karlsruhe oder Luxemburg warten&#8221;-Methodik kundig bewiesen haben. So tut man niemandem weh, verprellt weder Lobbyisten noch Wähler und ist&#8217;s am Ende nie selbst gewesen.</li>
</ol>
<p>Frei nach Thilo Sarrazin meine ich: Wenn <a href="http://www.focus.de/politik/zitate/thilo-sarrazin-eisige-zeiten_aid_320925.html">16 Grad zum Wohnen reichen</a>, reicht zum Rauchen eine Jacke! Denn die Jacke schützt neben den im Trockenen verbliebenen Nichtrauchern auch dem Tabak Verfallene im Freien. Letztere zwar nicht vor Lungenkrebs, aber immerhin vor einer Erkältung. In diesem Sinne: Gesundheit!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.davidbln.de/2008/07/30/rettet-den-lungenkrebs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
