Ein besserer, weil geschichtlich treffenderer Begriff für das, was hierzulande gerne als “neoliberal” verharmlost wird. Denn als Preuße ist man dem Liberalismus als solchem schließlich zugetan, egal ob retro oder neo. Ihren marktradikalen Feudaldurchfall dürfen die Angelsachsen jedoch gerne auch dem Namen nach uneingeschränkt als von ihnen erfundenes Übel proklamieren.
Prominente Vertreter dieser Mantren geben sich hierzulande übrigens bevorzugt gelb und blau.
Wer blaugelb nicht mehr sehen kann, der kann es – zumindest hier – jetzt abwählen.
Wer es dann doch vermissen sollte, weiß ja, wo er Blaugelb findet: Ganz unten.
Anmerkung: Ich hatte hier schon immer Blaugelb. Früher auch noch Rot. Weder daß das eine so war, noch daß das andere jetzt nicht mehr so ist, hat auch nur im Entferntesten mit den ganzen Vollpfosten, die dieses wie jenes Farbspektrum leider bietet, zu tun. Ich finde nur die Farben schick, sonst nix. Nur, damit das klar ist.
Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.
Da macht dieser fiese Winter den armen Kommunen und Straßenmeistereien doch wirklich einen Strich durch die eiskalt kalkulierte Vorratsplanung: In NRW wird das Salz knapp! Ausgerechnet! Wären die mal im Sommer nach Düsseldorf gekommen – dort gab es bekanntlich Meer Salz als genug…
Nachtrag: Endlich tut jemand was! Einen Reichsstreusalzminister fordern die Experten aus Manchester.
Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.
Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.
Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.
…sind sie – wen wundert’s Angesichts einer auf Maß geschneiderten Gesundheitspolitik (”Politik” im Sinne von “wir machen das”, “Gesundheit” im Sinne von “Ihre und unsere Kassen kurieren”) des naseweisen (”smarten“) Mövenpick-Emporkömmlings aus Niedersachsen:
Man sieht: Es wird schwierig mit dem neuen FDP-Logo. Hier ist nämlich schon Vorschlag zwo – und man mag sich kaum entscheiden wollen!
Ach ja:
[Zu dem] “Netzwerk mit Nutzwert” [gehören ...] andere Partner wie die Mobilfunkfirma Vodafone, der Autovermieter Sixt oder einzelne Reiseanbieter
Oder auch im Pharmabereich. So wissen wir schon mal, in welchen Wirtschaftsbereichen uns künftig weitere “Beschleunigungsgesetze” erwarten. Und dürfen uns auf weitere Parteilogos gefaßt machen.
Nur, um den Verdacht auszuräumen, der Genosse Erich Westerwelle würde hier lediglich aus Quotengelber Vertreter seiner Pipifaxe in die bläuliche Ruhmesgalerie und das spätere Gesamtkunstwerk aufgenommen: Auch er kann Erich! Jüngst bewiesen im “ZDF-Sommerinterview”:
Ich bin als Liberaler für Bürgerrechte. Aber zu den Bürgerrechten zählt auch, daß der Bürger geschützt wird…
Na, das klingt doch fast wie “ich liebe doch alle… Menschen”. Da werden auch seine Parteifreundemitglieder Baum, Schnarrenberger-Dingens und Hirsch als letztes bürgerrechtsfreundliches Aufgebot nicht mehr gegen ankommen. Und deshalb wird auch der Argumentationsleitfaden der “Julis” ziemlich gut aussehen: In der Tonne.