Beim Volk[tm] beliebte Form des Erweckungserlebnisses; erzeugt durch Zusammengehörigkeitsrituale Endorphin und hilft der aktuellen Kamera bei der Produktion von Qualitätsjournalismus.
4. April 2010

Wer hat da nicht sofort schlußverkaufsläufige Hausfrauenhorden vor Augen, die in ihrer Konsumpanik wahllos alle Türen eintreten und alle Riegel bedienen?
Na: Udo Lindenberg hätte daran sicher seine helle Freude. An dem Panikriegel, nicht an den Hausfrauen.
24. März 2010
Der etwa fünfzigjährige Staplerfahrer polnischer Herkunft, Johann Kachelsczinsky, der im Nebenhaus meiner Schwippschwägerin wohnt (oder sonst irgendein Privatmensch, dem vorgeworfen wird, etwas möglicherweise strafbares getan zu haben, von dem jedoch ausschließlich ein deutlich begrenzter, ebenfalls privater Personenkreis betroffen ist), wurde kürzlich wegen des Verdachts auf Verunglimpfung seiner Nachbarin verhaftet, damit er sich nicht gen Osten absetze. Daß das nicht in der “Zeitung” mit den großen Buchstaben und auch nicht in kleinen Buchstaben oder Sätzen in den sonstigen “Qualitätsmedien” auftaucht, hat exakt die gleichen zwei Gründe, die auch zur Folge haben, daß nichts über seine sexuellen Vorlieben, seine Wohnungseinrichtung, seinen Kontostand oder seine Eßgewohnheiten irgendwo gegen Zeilen- oder Minutengeld verkauft wird:
- Es interessiert – bis auf direkt Betroffene und evtl. neugierige Nachbarsweiber – niemanden.
- Es geht niemanden etwas an.
Wäre Kachelsczinsky beispielsweise Ansager im sagen wir mal Fernsehen und damit das, was allzu gerne als “Person des öffentlichen Lebens” bezeichnet wird und womit stets ein angeblich berechtigtes öffentliches Interesse an restlos allem über solche Personen begründet werden soll, gälte Punkt eins – die menschlichen Abarten des Spannens, der Neugier, des Gaffens, der Sensationslust aus Mangel an eigenem spannenden Leben mal als unabänderbar und hinzunehmend unterstellt – “selbstverständlich” nicht mehr.
Bei Punkt zwei kann man das nicht nur anders sehen, man muß sogar. Ganzen Artikel lesen
12. Januar 2010
Endlich ist es auch statistisch belegt: Fliegen ist noch tödlicher als beispielsweise Autofahren, die aktuell beginnende Eiszeit oder das Leben als solches.
Das ist nun mal die nackte Wahrheit!
(Hier auch in bunt.)
31. Dezember 2009
an dem sich einmal im Jahr allen Statistikfetischisten eine einzigartige Gelegenheit bietet: Visual social scoring, zu deutsch: Auf einen Blick sehen, wo im Lande die meisten Asis hausen. Ganzen Artikel lesen
6. August 2009
…Berlin. Überhaupt, wer von stellt nicht bisweilen gerne einen, durchaus auch mal explosiven, Koffer an den unmöglichsten Orten ab? So ähnlich hat es auch der niedersächsische OberstaatsaufseherVerfassungsschützer gemacht Ganzen Artikel lesen
31. Juli 2009
…stimmt, der ist aus Opas Mottenkiste. Aber mit irgendwas muß man ja das ewig letzte Herrengedeck begründen. Ein wirklich zeitgemäßer Trinkspruch ist in einer Lage wie dieser oder auch angesichts des allgegenwärtigen Bösen daher:
Wir werden alle sterben!
Das wird Dich jetzt total schockieren; Wissenschaftler haben es unabhängig voneinander mehrfach nachgewiesen: Das Risiko, zu sterben, liegt bei unglaublichen 100 (einhundert) Prozent. Da müht man sich ab, schützt Bürger vor Terror, opfert sich sich für das Wohl von Mutter und Kind oder auch gleich ganze Völker – und das soll alles umsonstvergebens sein?
Daß unsere gottgleicheunglaublich beliebte Kanzlerin, ihr cooler Baron oder ihre ReichsmutterkreuzträgerinMutter der Nation da nicht mal endlich was gegen unternehmen! Wozu ist denn bitte “Biotech” die Branche der Zukunft?
24. Februar 2009
Okay. Wir wissen: Es wurde zuviel gezockt. Mit zuviel Geld gespielt, das es nur in Form papierener Boni gab, dem kein realer Wert entgegenstand – außer vielleicht die Arbeitskraft und/oder die Gutgläubigkeit eines Haufens einfältiger Tölpel, man möge mir den Ausdruck verzeihen und bei Belieben durch “kleiner Leute” ersetzen, auch wenn ich diesen Diminuitiv, weil inflationär verwendet, verabscheue.
Doch was war, ist längst gewesen. Ganzen Artikel lesen
14. Oktober 2008
Wie soeben bekannt wurde, hat eine Berliner Terrorzelle, die seit Jahren unter dem Tarnnamen “Meier” ein nach außen völlig integriertes und unscheinbares Leben in Berlin-Niederschweineöde führte und sich als Familie mit zwei Kindern ausgab, heute versucht, das Land in Richtung Ausland zu verlassen.
Wie Bundesüberwachungsminister Schäufele in einer ersten Stellunggabe am Rande eines badischen Weinfestes verkündete, standen die Festgenommenen seit Jahren unter Beobachtung. Ganzen Artikel lesen