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	<title>DavidBLN.de &#187; Menschenrechte</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Oben und unten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 19:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man sollte stets nach höherem streben, nie mit sich und seiner Situation zufrieden sein und sich erfolgreiche Vorbilder suchen.&#8221;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man sollte stets nach höherem streben, nie mit sich und seiner Situation zufrieden sein und sich erfolgreiche Vorbilder suchen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du meinst solche, die sich mit Ellenbogen und dafür ohne Skrupel, mit viel Beschiß und meist überschaubarem Sachverstand an die Spitze setzen, um unsereinen dann auszubeuten, zu bevormunden und nach Strich und Faden zu verarschen? Uns zu zensieren, zu gängeln, mit frommen Sprüchen und vaterfreundlichem Getue in Sicherheit zu wiegen, ganz wie der Schäfer seine Lämmer kurz vor Ostern?&#8221;</p>
<p>&#8220;Du spinnst ja. In Afrika hungern sie. Aber doch nicht bei uns. In China wird zensiert, das ist ja wohl deutlich schlimmer. Im Iran treten sie die Menschenrechte mit Füßen, das wirst du ja wohl nicht vergleichen wollen. Und korrupte, selbstherrliche Regime gab es unter Adolf und Honecker, aber bei uns? Uns geht es ja wohl immer noch ziemlich gut hier.&#8221;</p>
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		<title>Kindisch</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer öfter brüsten sich Unternehmen und Konzerne mit der Behauptung, besonders viel für die sogenannte &#8220;Work-Life-Balance&#8221; ihrer Arbeitssklaven zu tun. Teil und Krönung dieser selbstverständlich völlig frei erfundenen und vor allem wortgewaltigen Schönfärbereien ist die sogenannte Kinderfreundlichkeit. 
Diese besteht, je nach Firma, in einem Betriebskindergarten, der selbstverständlich in den wenigsten Fällen für die Eltern kostenneutral [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer öfter brüsten sich Unternehmen und Konzerne mit der Behauptung, besonders viel für die sogenannte &#8220;Work-Life-Balance&#8221; ihrer Arbeitssklaven zu tun. Teil und Krönung dieser selbstverständlich völlig frei erfundenen und vor allem wortgewaltigen Schönfärbereien ist die sogenannte Kinderfreundlichkeit. </p>
<p>Diese besteht, je nach Firma, in einem Betriebskindergarten, der selbstverständlich in den wenigsten Fällen für die Eltern kostenneutral daherkommt; wir sind schließlich nicht im Kommunismus. Noch öfter und lieber wird das Wort von der vermeintlichen Kinderliebe freilich ausgesprochen im Zusammenhang mit der Genehmigung, die lieben Kleinen mit ins Büro zu bringen. </p>
<p>Ich darf diese ganz spezielle Form elterlicher Zuneigung selbst immer häufiger in meinem ganz persönlichen Büroumfeld erleben und frage mich dabei vor allem: Was hätte ich selbst als Kind solch fürsorglich( angestellt)er Eltern wohl als erstes gemacht? <span id="more-2130"></span>Irgendwas kaputt? Krach? Weglaufen? Ernsthaft: Wie kann man sich eigentlich einreden (lassen), es gäbe für die lieben Kleinen nichts faszinierenderes, als Papa oder Mama dabei zuzusehen, wie sie entweder völlig in ihrer geliebten Arbeit aufgehen (so lernt man als Kind wenigstens, sich nicht immer selbst als Mittelpunkt zu sehen, und sei es nur der der elterlichen Liebe) oder aber schlecht und recht durch die alltägliche Gruseldarbietung einer fleischgewordenen Geisterbahn navigieren. Mit ein paar Spielsachen ohne jedes Alters- und Bezugsgruppenmitglied, aber dafür inmitten alter Säcke und Säckinnen zwischen sechs und neun Stunden verharren zu dürfen.</p>
<p>Nein. Wirklich kinderfreundlich ist ein Unternehmen, das seinen Angestellten genug Gehalt bezahlt, um eine Kinderbetreuung in kindgerechter Umgebung finanzieren zu können. Sei es außerhalb der Familie oder innerhalb derselben, indem &#8211; wie in der sozialistischen Vergangenheit selbst einer BRD einst möglich &#8211; das Daheimbleiben eines Elternteils problemlos und ohne Existenzrisiken möglich ist. Wirklich kinderfreundlich sind Arbeitgeber (und -nehmer), die in &#8220;Notlagen&#8221; und Ausnahmefällen das Daheimbleiben eines Elters ermöglichen, sei es mit Heimbürotätigkeit oder auch ohne. Wirklich kinderfreundlich ist eine Gesellschaft, in der nicht Kind und Arbeitsplatz irgendwie &#8220;vereinbar&#8221; sind, sondern in der ein Arbeitsplatz im Bezug auf Kinderaufzucht, wie auch auf alles andere, Mittel zum Zweck und nicht Mittelpunkt des Selbstzwecks ist.</p>
<p>Aber da sind wir schon wieder bei einer Utopie, deren bloßes Erwähnen in Zeiten wie diesen als Sakrileg gilt. Oder zumindest als kindisch.</p>
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		<title>Unfreiwillige selbstreferentielle Mitläufer</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 16:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich glaube, ich schreibe nicht zum ersten Mal, daß ich früher lange Zeit einen regelmäßig wiederkehrenden Traum hatte. In diesem gab es eine (hier, weil zu weit führend, nicht näher ausgeführte, jedoch höchst unkonventionelle) Möglichkeit des Zeitreisens. Ich ries natürlich stets in die unmittelbar vorbraune Ära des Reiches zurück, um live, in Farbe, 3D und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich schreibe nicht zum ersten Mal, daß ich früher lange Zeit einen regelmäßig wiederkehrenden Traum hatte. In diesem gab es eine (hier, weil zu weit führend, nicht näher ausgeführte, jedoch höchst unkonventionelle) Möglichkeit des Zeitreisens. Ich ries natürlich stets in die unmittelbar vorbraune Ära des Reiches zurück, um live, in Farbe, 3D und hautnahem Erleben nachvollziehen zu können, wie das alles passierte, passieren konnte.</p>
<p>Ist es nun Zufall, daß sich in den letzten, sagen wir gut zehn, Jahren die Häufigkeit der Wiederholung dieses Traums drastisch reduziert hat, und in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr geschah? <span id="more-1610"></span>Liegt es einfach daran, daß ich mich immer intensiver mit politisch-geschichtlichen Inhalten auseinandersetze und viele Schilderungen wie Meinungen aufsauge? Oder liegt es daran, daß wir längst wieder mittendrin sind in einer vergleichbaren Entwicklung? </p>
<p>Daß es mir, entschuldigung, scheißegal ist, ob &#8220;man&#8221; &#8220;das&#8221; nicht tut, solche Parallelen zu ziehen, das immer eifriger zum Unaussprechlichen tabuisierte einfach mal als Schablone über heutiges Geschehen zu legen, weiß, wer bisweilen meine Absonderungen hört oder liest. Also tue ich es. Und sehe einen immer unverblümter immer gieriger werdenden Haufen &#8220;Leistungsträger&#8221;. Ich sehe an deren Holzkreuzen und Fäden hängende, immer ungenierter und freimütig als Marionetten agierende Volksver<del>t</del>räter, die völlig scham- (&#8221;alternativ-&#8221;)los in zweifelhafte bis verfassungsfeindliche Gesetze gießen, was ihnen ihre Strippenzieher von außerhalb der Puppenkiste ins Drehbuch schreiben. Ich sehe riesige Spekulationsblasen, die in Folge und zugleich als einziger Selbstzweck des sie hervorbringenden Kasperletheaters binnen kürzester Zeit Vermögen in unerträglicher Weise von der breiten auf die schmale Seite schaufeln und nach ihrem kalkulierten Platzen &#8211; von hilflos prozyklisch agierenden Neobrüningen zusätzlich angefeuert &#8211; verbrannte Erde und <del>Suppenküchen</del><ins>&#8220;Tafeln&#8221;</ins> hinterlassen.</p>
<p>Ich sehe ein immer größer werdendes Heer systematisch zu Almosenempfängern Degradierter, die auf das von allzu selbstlosen Leistungsträgern großzügig gewährte Resteessen längst zum Erhalt ihrer bloßen Existenz angewiesen sind. Vor allem aber, und daher der Titel dieses Gedankenabbilds, sehe ich die ihnen unzweifelhaft mit Vorsatz zugedachte Position: Auf den ersten Blick ist es die des Fußabtreters. Schaut man genauer hin, ist es aber eine noch perfidere. Sie sind das beste Druckmittel, das man ausgerechnet gegen jene, die meinen, die vermeintliche Fußmatte habe man ihnen zur Reinigung ihrer durch die noch vorhandene Erwerbsarbeit ehrenvoll besudelten Sohlen vor die Tür gelegt. </p>
<p>Sich nicht eingestehend, daß sie selbst nur Angst davor hat, es könne ihr schon bald das gleiche Schicksal drohen, akzeptiert jene unverdrossen und im Walde sich selbst das Liedchen der &#8220;Mittelschicht&#8221; pfeifende Schrumpfmasse &#8220;enger zu schnallende Gürtel&#8221; wie Lohnkürzungen, unbezahlte Mehrarbeit und weggefallene &#8220;Privilegien&#8221;, freut sich über die &#8220;dringende und alternativlose&#8221; Beschneidung des &#8220;wuchernden&#8221; und das &#8220;Netto&#8221; beraubenden Sozialstaates und lädt den verdrängten Frust darüber und die angestaute Wut auf die eigentlich Schuldigen (denen man jedoch nicht beizukommen weiß, da &#8220;die eh machen, was sie wollen&#8221;) bei den Sündenböcken ab.</p>
<p>Sündenböcke. Das ist das Geheimnis. Die große Kunst. Und ich muß gestehen, das haben sie mir in der Schule sogar ansatzweise beizubringen versucht, was das war, dieses Sündenbockprinzip. Daß es indes der Schlüssel zum Verständnis der ganzen Geschichte ist, konnte ich mir damals einfach nicht vorstellen. Daß man &#8211; geschickt und über Dritte &#8211; die Emotionen eines Teils der Massen, den man noch als vollstreckende Masse benötigt, gegen einen anderen, sich längst als nutzlos erwiesen habenden Teil lenkt, während man selbst am warmen Ofen sitzt und sich des unbehelligten Lebens freut. Der ganze Rest, ob er nun Hugenberg oder Mohn heißt, Rosenberg oder Sarradingsbums, Brüning oder Merkel: Szenerie, austauschbar. Entscheidend ist die Masse, die das Spiel mitspielt. Die, um die eigene Schwäche wissend, sich noch Schwächere sucht, um wenigstens gefühlte Stärke für sich zu reklamieren. Die in ihrem zum Fußabtreter gewordenen Nachbarn ihr eigenes Schicksal drohend erkennt und ihn gerade deshalb stellvertreterhalber für sich selbst verachtet und tritt. Die aus der Angst, alles mitmachen zu müssen, alles mitmacht. Mitläuft.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.n-tv.de/politik/dossier/Angst-macht-asozial-article923856.html">Angst macht asozial.</a></p>
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		<title>Nachtgedanken</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 17:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte gerne, daß diesen Film möglichst vielen Leute sehen. Alle, die denken, jeder außer ihnen selbst sei faul. Jeder, der meint, es wäre richtig, daß man nur dann essen dürfe, wenn man bereit sei, unter Zwang auch noch die widerwärtigste Aufgabe zu erledigen. Jeder, der meint, es wäre gottgegeben, selbst zur privilegierten Elite zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte gerne, daß diesen Film möglichst vielen Leute sehen. Alle, die denken, jeder außer ihnen selbst sei faul. Jeder, der meint, es wäre richtig, daß man nur dann essen dürfe, wenn man bereit sei, unter Zwang auch noch die widerwärtigste Aufgabe zu erledigen. Jeder, der meint, es wäre gottgegeben, selbst zur privilegierten Elite zu gehören, während andere einfach selbst schuld seien, das nicht zu tun. Deshalb verlinke ich ihn hier:</p>
<p><a href="http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html">http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html</a></p>
<p>Indes: Ich bin mir &#8211; leider! und: noch weniger gerne!! &#8211; ziemlich sicher, daß eine visionäre, ja: revolutionäre Idee wie das bedingungslose Grundeinkommen entweder nicht zu meinen Lebzeiten oder aber nicht ohne den Preis einer mindestens anstrengenden, befürchtenswerterweise gar blutbehafteten gesellschaftlichen Veränderung zur Realität werden wird. Viel zu gefährlich ist sie all jenen, die genau von ihrer bisherigen Nichtexistenz, vom Unterdrücken, vom Arbeitszwang, vom Lohndruck, vom Aufhetzen derer am unteren Rand gegen die ganz unten profitieren. Denen, die sich teilweise seit Generationen von jedwedem Bezug zur menschlichen Basis, zur gesellschaftlichen Realität losgelöst haben. Jenen, die mit viel Geld Politikern klarmachen, daß <em>ihr</em> Weg der wahre ist und nicht jener einer solidarischen, gerechteren Gesellschaft, in der der Einzelne nicht nach der Dicke seiner Brieftasche oder der Leichtigkeit seiner wollenen Oberbekleidung bemessen wird. </p>
<p>Ich glaube nicht daran, daß ein Staatenkonstrukt wie das unsere (oder jenes auf Drängen &#8220;der Märkte&#8221; dem unseren übergeordnete der EU) in der Lage ist, kehrt zu machen. Einzulenken und nicht mehr dem Wohlstand der wenigen, sondern dem Wohl der Gemeinschaft, dem Gemeinwohl, zu dienen. Viel zu verlockend ist für jene, die da ändern könnten, der persönliche &#8211; von Stiftungen wie jener der Familie Mohn oder aus Kassen derer zu Ackermann finanzierte &#8211; Salär, der hinfällig würde, setzte man den Auftrag desjenigen, der mittels vierjährlichem Kreuz die symbolische Gestaltungsmacht verlieh, konsequent um.</p>
<p>Doch sei es drum. Mache der Weg zu einer wirklich solidarischen, sozialen, ja: menschlichen! Gesellschaft abermals jenen scheinbar unvermeidbaren Weg des Schmerzes durch: Ich mag mich von dem Glauben, von dem Ideal, daß es eines fernen und von mir vermutlich nicht mehr erlebten Tages besser werden könnte, einfach nicht verabschieden. Selbst, wenn zu Zeiten, da ich mir noch ein Bier eingießen kann, eben jenes in erbärmlichster populistischer Manier zur Stigmatisierung der Schwächsten aller Schwachen genügen muß, während sich ehemals ostzonale Pfarrerstöchter von Atomkonzernen kaufen lassen.</p>
<p><a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Heinrich_Heine#Nachtgedanken">In Memoriam Heinrich Heine.</a></p>
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		<title>Gleichmacherei</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 18:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;ist ein eindeutiges Indiz für kommunistische Verblendung. Wo käme man denn hin, wenn vor dem Gesetz alle Bürger eines Landes gleich wären? Das Land der unmöglichen (Merk)begrenztheiten, unsere Rettungs-, Schutz- und Ordnungsmacht also, hat deswegen das Übel bei der Wurzel gepackt: Wer verdächtig ist, hat erst mal gar nichts zu melden (außer seinem Geständnis natürlich). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist ein eindeutiges Indiz für kommunistische Verblendung. Wo käme man denn hin, wenn vor dem Gesetz alle Bürger eines Landes gleich wären? Das Land der unmöglichen (Merk)begrenztheiten, unsere Rettungs-, Schutz- und Ordnungsmacht also, hat deswegen das Übel bei der Wurzel gepackt: <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/690/510805/text/">Wer verdächtig ist, hat erst mal gar nichts zu melden</a> (außer seinem Geständnis natürlich). Das ist nur richtig so &#8211; denn leider sind wir technisch ja noch nicht in der Lage, in die Köpfe dieser ganzen potentiellen Gefährder hineinzusehen und sie schon vor dem Begehen der geplanten Bosheiten daran zu hindern (wir arbeiten jedoch dran).</p>
<p>Und, paradox wie es auch scheinen mag, Gerechtigkeit ist trotzdem gegeben: Jeder ist schließlich ein potentieller Gefährder. Mist, jetzt habe ich mir die Pointe zur Überschrift schon wieder versaut. Hoffentlich merkt&#8217;s keiner.</p>
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		<title>Dran glauben</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen den Vorwurf, daß einer, inhaliere er nur lange genug irgendwelche geräucherten Kräuter, zwangsläufig irgendwann einen an der Schaufel habe, muß ich mich hier im Namen des Herrn (den ich gerade vergessen habe) mit Nachdruck verwahren. Auch, daß die Unabänderlichkeit des eigenen Verfalls so ziemlich das einzige sei, dem der Ausdruck &#8220;dran glauben&#8221; angemessen wäre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen den Vorwurf, daß einer, inhaliere er nur lange genug irgendwelche geräucherten Kräuter, zwangsläufig irgendwann einen an der Schaufel habe, muß ich mich hier im Namen des Herrn (den ich gerade vergessen habe) mit Nachdruck verwahren. Auch, daß die Unabänderlichkeit des eigenen Verfalls so ziemlich das einzige sei, dem der Ausdruck &#8220;dran glauben&#8221; angemessen wäre, ist eine blasphemische Verleumdung.</p>
<p><em>Un</em>glaublich indes finde ich, daß es nicht nur Ketzer gibt, die behaupten, es gäbe da  läßlichste Sünden, die der heiligen Stuhl und seine <del datetime="2010-05-05T10:53:17+00:00">Ausscheider</del><ins datetime="2010-05-05T10:53:17+00:00">Vertreter</ins> höchstselbst zu verantworten hätten: Es gibt doch tatsächlich <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dioezese-regensburg-niggemeier/">Pharisäer, die derlei satanische Verse aufgreifen und weitertragen</a>! </p>
<p>Nicht erst,  aber ganz besonders in diesem Zusammenhang ist es nur zu billig, einmal dem Unmut über die schändlichen Schriften, die da seit Mai 1949 noch dem letzten gottlosen Teufel zugestehen, er möge doch nach Belieben kundtun, was er da denkt und fühlt, freien (und anwaltlichen) Lauf zu lassen. Denn wie heil und geordnet war doch zuvor die Welt, wenn zuletzt auch nur noch in den opferreichen Schranken des heiligen Reichskonkordats, das von der einzig richtigen Lehre &#8211; derer Petri &#8211; nicht viel übrig ließ.</p>
<p>Nun indes, da schwarze Schafe den monatlichen Ablaß, ja gar die unüberwindliche Schuld (und damit die Obhut ihrer Schäfer) <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=512">in Frage stellen</a> und mancher dreist behauptet, der direkt an Bedürftige gegebene Taler sei sinnvoller vertan denn jener an die römisch-katholische Fiskalkollekte, da muß man doch sogar als ordentlicher Christenmensch endlich mal: Dran glauben.</p>
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		<title>Schön( )er( )trinken mit Onkel Sam</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das wußten schon unsere Altvorderen: Nur, wer mitbei der Fahne gedient hat, weiß im Leben Bescheid. Zum Beispiel, daß Wasser nicht nur zum Waschen und (er)trinken da ist, sondern auch, um dem lernunwilligen Nachwuchs die Flausen wegzuspülen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wußten schon unsere Altvorderen: Nur, wer <del datetime="2010-02-09T12:53:00+00:00">mit</del><ins datetime="2010-02-09T12:53:00+00:00">bei</ins> der Fahne gedient hat, weiß im Leben Bescheid. Zum Beispiel, daß Wasser nicht nur zum Waschen und (er)trinken da ist, sondern auch, um dem <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2290930_Soldat-foltert-Tochter-mit-Waterboarding.html">lernunwilligen Nachwuchs die Flausen wegzuspülen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Onkel Samuel lernen heißt&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;malochen lernen: Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent. Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht. 
Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;malochen lernen: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2286229_Der-Volltreffer-von-Schroeder.html">Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent.</a> Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht. </p>
<blockquote><p>Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht der Familienvater für fünf Euro die Stunde jede Nacht die Lagerhalle. Überall in der Republik füllen Menschen Anträge auf Stütze aus, obwohl sie den ganzen Tag arbeiten gehen.</p></blockquote>
<p>Endlich also haben wir es geschafft: Wir haben den Wettbewerb mit Kasachstan und Bangladesh erfolgreich aufgenommen &#8211; basta sei Dank &#8211; und die ehemaligen Billiglohngastarbeiter ringsherum gelehrt, was Zurückhaltung heißt. Bleibt zu hoffen, daß diese realitätsfernen Sozialromantiker in Karlsruhe morgen nicht wieder mit Banalitäten wie Grundrechten oder Menschenwürde angeschissen kommen und die schöne neue Wirtschaftswelt einfach einreißen.</p>
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		<title>Wir wählen die Freiheit!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 10:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Daß der Gottvater deutscher demokratischer Republikverhältnisse darunter damals etwas anderes verstanden haben soll als beispielsweise ich es heute tue, halte ich für ein absolutes Gerücht.
Na und das Land, in dem Menschen nach Gutdünken weggesperrt und, ggf. lebenslang, ruhig- und auf Drogen eingestellt werden können, das ist selbstverständlich China (oder so). Hier bei uns gelten ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Konrad_Adenauer#.C3.9Cberpr.C3.BCft">der Gottvater deutscher demokratischer Republikverhältnisse</a> darunter damals etwas anderes verstanden haben soll als beispielsweise ich es heute tue, halte ich für ein absolutes Gerücht.</p>
<p>Na und das Land, in dem Menschen nach Gutdünken weggesperrt und, ggf. lebenslang, ruhig- und auf Drogen eingestellt werden können, das ist selbstverständlich China (oder so). Hier bei uns gelten ja schließlich die Menschenrechte. <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=192">Nicht wahr.</a> Na und wenn dem nicht so wäre, dann hätten unsere Qualitätsmedien als funktionierendes Kontrollorgan (&#8221;vierte Gewalt&#8221;) ja längst über dies und anderes berichtet. <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=9">Nicht wahr.</a></p>
<p>(<a href="http://www.ennomane.de/2010/02/07/links-der-woche-3/">Via</a>)</p>
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		<title>Jeder kann Erich (Teil 5)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 14:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Unser Erich des Tages heißt mit Haupterfassungskriterium Zypries und hat vorbildlich umfassende Kenntnisse in Staatsbürgerkunde wie folgt bewiesen:
das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heißt ja nur, dass Bürger darüber informiert werden müssen, wer was von ihnen speichert
Außerdem ist &#8220;E-Zee&#8221; in Medienkompetenz ganz vorne:
Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?
Und auch in Fragen des gesunden Volksempfindens wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="linksflusz"><img src="/_ressourcen/uploads/Erich-Zypries.jpg" alt="" title="" width="350" height="480" class="blackborder" /></div>
<p>Unser Erich des Tages heißt mit Haupterfassungskriterium Zypries und hat vorbildlich umfassende Kenntnisse in Staatsbürgerkunde wie folgt <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/693733/">bewiesen</a>:</p>
<blockquote class="erich"><p>das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heißt ja nur, dass Bürger darüber informiert werden müssen, wer was von ihnen speichert</p></blockquote>
<p class="umbruch">Außerdem ist &#8220;E-Zee&#8221; in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY">Medienkompetenz</a> ganz vorne:</p>
<blockquote class="erich"><p>Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?</p></blockquote>
<p class="umbruch">Und auch in <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/291/160851/">Fragen des gesunden Volksempfindens</a> wird in der ersten Liga gespielt:</p>
<blockquote class="erich"><p>Es nützt mir doch mein bestes Grundrecht nichts, wenn ich konkret fürchten muss, dass abends in der U-Bahn eine Bombe hochgehen kann.</p></blockquote>
<p class="umbruch">Darauf  einen dreifachen Erich!</p>
<p><small>(Unter Verwendung von Bildmaterial von spdfraktion.de)</small></p>
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		<title>Kucke mal da hinten,</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 22:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[ist das nicht Bill Clinton?
Meine Fresse, ist der alt geworden. Aber immerhin, noch nicht zu alt, um den McGyver zu geben und unschuldige Jungfrauen wie Mei-Ling aus den Fängen des Bösen zu retten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/_ressourcen/uploads/BILLCLINTON.mp3">ist das nicht Bill Clinton</a>?</p>
<p>Meine Fresse, ist der <a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,1614013,00.jpg">alt</a> geworden. Aber immerhin, noch nicht zu alt, um den McGyver zu geben und unschuldige Jungfrauen wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HWZnObMaFrA">Mei-Ling</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,640458,00.html">aus den Fängen des Bösen zu retten</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jeder kann Erich (Teil 2)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/03/jeder-kann-erich-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ja. Wenn man mal angefangen hat, dann geht&#8217;s gut von der Hand. Drum hier: Teil 2. Erich Mie&#8230;Schäuble.
Er, der natürlich auch alle Menschen liebt und sie am liebsten rund um die Uhr vor dem tödlichen Leben beschützen möchte, hat sich mit folgendem denkwürdigen Ausspruch für die Erich-Galerie qualifiziert:
Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="linksflusz"><img src="/_ressourcen/uploads/Erich-Schäuble.jpg" alt="Erich Schäuble" title="Erich Schäuble" width="350" height="480" class="blackborder" /></div>
<p>Ja. Wenn man mal angefangen hat, dann geht&#8217;s gut von der Hand. Drum hier: Teil 2. Erich <del datetime="2009-08-03T20:54:45+00:00" title="Ups... Freud halt.">Mie&#8230;</del><ins datetime="2009-08-03T20:54:45+00:00">Schäuble</ins>.</p>
<p>Er, der natürlich auch <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Erich_Mielke">alle Menschen liebt</a> und sie am liebsten rund um die Uhr vor dem <a href="/2009/07/31/jetzt-enthullt-leben-todlich/">tödlichen Leben</a> beschützen möchte, hat sich mit folgendem denkwürdigen Ausspruch für die Erich-Galerie qualifiziert:</p>
<blockquote class="erich"><p><cite>Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten.</cite></p></blockquote>
<p class="umbruch">Noch früherer hieß sowas übrigens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzhaft_(Nationalsozialismus)">Schutzhaft</a>, folgte ebenfalls dem Prinzip <cite>lieber einen zu viel in den Bau als einen zu wenig bestraft</cite> und diente natürlich, klar!, der Abwehr von Gefahren und dem Schutz des gesunden Volkskörpers.</p>
<p>Um Mißverständnisse auszuräumen: Natürlich hätte Erich S. auch gut in das Jackett von Erich M. gepaßt, denn . Aber die Reihe heißt nun mal: <cite>Jeder kann Erich</cite> und meint <strong>Erich H.</strong>, der ja quasi über und vor all den anderen stand.</p>
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		<title>Erst kommt das Fressen</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/07/29/erst-kommt-das-fressen/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
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		<description><![CDATA[
und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack,  was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über &#8220;unseren&#8221; inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onmouseover="return imgSwap('obao','/_ressourcen/bitmap/obang.jpg')" onmouseout="return imgSwap('obao','/_ressourcen/bitmap/oba-sing-ladeng.jpg')"><img id="obao" class="linksflusz blackborder" title="Ein emsiges Volk braucht einen guten Führer, pardon, Messias" src="/_ressourcen/bitmap/oba-sing-ladeng.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack,  was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über &#8220;unseren&#8221; inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,638902,00.html">Der findet China nämlich auf einmal ganz prima</a> – was ja auch kein Wunder ist. Irgendwas muß ja schließlich rollen auf dieser Welt, und wenn schon nicht der <del>Rubel</del><ins>Dollar</ins>, dann halt oppositionelle gelbe Köpfe. Von letzteren gibt&#8217;s ja mehr als genug, während man von ersterem bekanntlich nie zu viel horten kann.</p>
<p>Übrigens, das mit dem Fressen und Kotzen war <strong>nicht</strong> Brecht, sondern von Liebermann. Ich weiß. Das mit dem Imperativ klang nur so schön.</p>
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		<title>Makellos!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/08/25/makellos/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 10:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
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		<description><![CDATA[*plumps*
Hast Du das auch gehört? Kam aus Richtung Osten. Und klang nach Reissack. Kann natürlich auch eine achtzigjährige Demonstrantin gewesen sein, die gegen chinesische Gesetze verstoßen und dafür eins mit dem Knüppel auf den Bauch bekommen hat. So genau weiß man das trotz des &#8220;deutlich spürbaren Öffnungsprozesses seit Vergabe der Spiele&#8221; ja nie und wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*plumps*</p>
<p>Hast Du das auch gehört? Kam aus Richtung Osten. Und klang nach Reissack. Kann natürlich auch eine achtzigjährige Demonstrantin gewesen sein, die gegen chinesische Gesetze verstoßen und dafür eins mit dem Knüppel auf den Bauch bekommen hat. So genau weiß man das trotz des &#8220;deutlich spürbaren Öffnungsprozesses seit Vergabe der Spiele&#8221; ja nie und wenn es schon während der gerade beendeten Weltmenschenrechtsfeiern der großen, an &#8220;friedlichem Sport interessierten&#8221; Masse kaum einen Blick wert war, so zählen  ab heute, Mao sei Dank, endlich wieder ausschließlich kalkulatorische Aspekte.<span id="more-32"></span></p>
<p>Wußtest Du schon: <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,574010,00.html">&#8220;Das IOC muß chinesische Gesetze respektieren.&#8221;</a> Gut, daß Herr Rogge uns daran erinnert, denn nur so konnte ich über seine offenbar ernstgemeinte Verwunderung, warum &#8220;keine Protest stattfand&#8221;, ungehemmt lachen. Aber nun mal im Ernst: &#8220;Die Welt hat China besser kennengelernt&#8221;, verkündet der Herr der Ringe. Und zwar ein &#8220;makelloses&#8221;. Und, kennegelernt hat vor allem auch &#8220;China die Welt&#8221;. Letzteres ist vermutlich die logische Folge der eigens von ihm durchgesetzten <a href="#daily5">größtmöglichen Pressefreiheit</a>.</p>
<p>Was bleibt? Na klar: Die Hoffnung. Die stirbt bekanntlich deutlich nach Demonstranten und sonstigen Störenfrieden. So darf man zum Beispiel darauf hoffen, daß es spätestens 2014 ein paar neue Disziplinen gibt – Lachen, Weinen, Kotzen&#8230; dann fahre ich nämlich mit. Rußland, ich komme!</p>
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		<title>Schneller, höher weiter – der GröNbaZ schafft alle(s)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2008/08/10/schneller-hoher-weiter-%e2%80%93-der-gronbaz-schafft-alles/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 09:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnerst Du Dich noch? Olympia! Jene magische Veranstaltung, die aus menschenfressenden Systemen Oasen der Freiheit und Tempel der Menschenrechte macht! Was schon 1936 ganz vorzüglich klappte, wiederholt sich also – mal wieder – in diesem Jahr. Niemand kann es mehr leugnen: Der Zauber der Spiele, ihm widersteht keine böse Macht der Welt. In Tibet darf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnerst Du Dich noch? Olympia! Jene magische Veranstaltung, die aus menschenfressenden Systemen Oasen der Freiheit und Tempel der Menschenrechte macht! Was schon 1936 ganz vorzüglich klappte, wiederholt sich also – mal wieder – in diesem Jahr. Niemand kann es mehr leugnen: <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1796417_0_9223_-29-olympische-spiele-beendet-rogge-wahrlich-aussergewoehnliche-spiele-.html">Der Zauber der Spiele, ihm widersteht keine böse Macht der Welt</a>.<span id="more-27"></span> In Tibet darf der Dalai Lama schon seit Monaten wieder ungestraft verehrt werden, die pekinesischen Luftgütemessungen weisen, wie einst vorhergesagt, Woche um Woche olympische Rekordwerte aus und Journalisten können nun, da Herr Rogge sich als größtmöglicher Netzbefreier aller Zeiten betätigt hat, endlich ungehindert recherchieren und berichten.</p>
<p>Fehlen eigentlich nur noch die Abschaffung von Folter und Todesstrafe (vermutlich für den Tag der Eröffnung vorgesehen) und freie Wahlen (als Knüller zum Abschluß, wetten?).</p>
<p>Angesichts all dieser epochalen Erfolge für das Gute werde auch ich mein Scherflein beitragen und dieser peinlichen Farce des institutionalisierten Gutmenschenkommerzes den größtmöglichen Respekt erweisen – und sie vollständig ignorieren. Du hoffentlich auch. Denn: Dabeisein ist bekanntlich alles!</p>
<p><small><strong>Nachtrag:</strong> <cite>Dadurch, daß Du das boykottierst, hilfst Du den armen Seelen auch nicht!</cite>, schrieb mir ein hochgeschätzter Blockleser. Recht hat er. Aber wenn ich denen schon nicht helfen kann, muß ich mir das (und damit die brutale Macht der rotgelben Diktatur) ja nicht noch mit bunten Bildern pompöser Feuerwerke und höchstleistungsübertreffender Leistungssporthybriden täglich unter die Nase reiben lassen&#8230;</small></p>
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