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	<title>DavidBLN.de &#187; Merkbefreiung</title>
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		<title>Rauchen. Macht. Dumm.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rauchen ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Rauchen</em></strong> ist, folgt man jenen, die davon nicht lassen können, wahlweise Ausdruck von Lebensfreude, Genuß, Kultur oder gar „Freiheit“. Nüchtern betrachtet ist es, wie trinken, fixen, kiffen und dergleichen primär eine Sucht. Das erkennt man an kognitiven Dissonanzen wie „ich kann es jederzeit lassen, will aber nicht“ oder „es geht nichts über eine schöne Frühstückszigarette gegen den Husten“. Nicht, daß ich mißverstanden werde: Das ist keine Wertung, kein Urteil. Es ist eine Beschreibung, die ich als erst im zweiten Versuch unabhängig gewordener, ehedem starker und langjähriger Raucher auch aus eigenem Erleben abgebe. In solchen psychischen Gemengelagen ist rationales Argumentieren üblicherweise schwer. Wenn es dann noch an eigene Territorien und Gewohnheiten geht, wird darauf mit größtmöglichem Widerstand oder -willen reagiert. Das ist genau so menschlich, wie die Verquickung von Tatsachen und Einschätzungen mit selektiver Wahrnehmung und Wunschdenken.<span id="more-1419"></span></p>
<p>Ein Beispiel: Die Kneipe sei „seit jeher“ der Ort, an dem sich insbesondere Raucher träfen. „Rauch und Kneipe“ (bzw. Nikotin und Alkohol) seien quasi „untrennbar miteinander verbunden“, ein Bier ohne Zigarette dazu: „Undenkbar.“ Wirklich? Realitätsabgleich: Bierähnliche Getränke gab es schon vor über 5000 Jahren, der Weinbau war bereits deutlich vor Christus bekannt und man darf annehmen, daß es Gaststätten mindestens solange gibt wie den dort ausgeschenkten Alkohol. Gerade mal 500 Jahre ist es her, daß Christoph Columbus einen Kontinent entdecken mußte, bevor auch diesseits des Ozeans blauer Dunst Kaffe- und Gaststuben vernebeln konnte.</p>
<p>Neben den weitgehend identischen Konsequenzen, die jedes Suchtmittel dem Süchtigen früher oder später beschert, birgt das Rauchen ein weiteres Problem: Es emittiert. Der Konsum der Droge ist gesundheitsschädlich nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für Lebewesen in seiner Umgebung. Dies ist, auch wenn es bis heute immer wieder mit gefälligen (und neben den Herstellern der Droge auch von den Abhängigen wie Strohhalme umklammerten) Gegengutachten in seiner Eindeutigkeit zu erschüttern versucht wird, wissenschaftlich längst bewiesen. In Verbindung mit der oben genannten, vermeintlich untrennbaren Symbiose aus Gastgewerbe und Tabakkonsum, führt dies zur nächsten Selbsttäuschung: Der Legende von der Freiwilligkeit dieses „Passivrauchens“ (der gelegentlich verwendete Begriff „Vergasung“ ist schon naturwissenschaftlich nicht korrekt, da Tabakrauch ein Aerosol und nicht etwa ein Gas ist). Es werde ja „niemand gezwungen“, eine „raucherfreundliche“ Gaststätte aufzusuchen.</p>
<p>Das ist natürlich wahlweise frommes Wunschdenken oder schlichter Unsinn. Denn besonders junge oder schüchterne Menschen werden in den seltensten Fällen einen einsamen Abend im Nichtraucherklub oder daheim dem Besuch der Raucherbar in Begleitung ihrer schmauchenden Clicque vorziehen (ein Phänomen, das man gemeinhin als &#8220;Gruppenzwang&#8221; bezeichnet). Doch was auf Gastseite in seiner Willensfreiheit immerhin relativierbar ist, gilt jenseits der Theke ungleich noch weniger:</p>
<ul>
<li>Weder für den Studenten, der nebenbei mangels Alternativen (außer eventuell der, ohne den Umweg über die Universität direkt einen Billigjob in einem Textil- oder Drogeriediskonter anzutreten oder Schnee zu schippen) jeden zweiten Abend in der Szenebar kellnert,</li>
<li>noch für die Nichtstudentin, die sich mangels geeigneter Eltern den Luxus der höheren Schule gar nicht erst leisten konnte und direkt und zeitlebens hinter den Tresen ging, weil sie für die Schlicker-Kasse oder das Ledl-Regal nicht ausreichend qualifiziert ist.</li>
<li>Und erst recht nicht für den Wirt, der möglicherweise selbst raucht und damit eigentlich aufhören sollte, das aber nicht schafft, weil er sich aus Angst um abwandernde Gäste weiterhin täglich mit dem Suchtmittel konfrontiert.</li>
</ul>
<p><strong><em>Macht</em></strong> geht in der Bundesrepublik Deutschland, jedenfalls nominal, vom Volk aus. Überwiegend freilich indirekt und nicht imperativ, sodaß echter Mehrheitswille sich, realistisch betrachtet, bei praktisch keiner einzigen bedeutenden politischen Entscheidung der jüngeren deutschen Geschichte unmittelbar widerspiegelte. Dies wird insbesondere von sich selbst als „liberal“ und/oder „links“ begreifenden politisch interessierten Mitbürgern – wie ich finde: zu Recht – regelmäßig kritisiert. Bisweilen gibt es Ausnahmen, sogenannte Volksentscheide.</p>
<p>Ein solcher Volksentscheid fand am vergangenen Sonntag ausgerechnet in Bayern statt. Also in einem Bundesland, das man selbst mit viel gutem Willen nicht als Mekka der Basisdemokratie bezeichnen würde (wenn man mal die Basis an den Stammtischen, die bisweilen und insbesondere bezüglich des Bierpreises auch ohne Volksentscheid kleine Etappensiege erringt, außen vor läßt). Es ging bei dieser Abstimmung um den Ersatz des bis dahin von den bundesweit üblichen, teils absurden Ausnahmeregelungen bis hin zur Untauglichkeit verstümmelten Rauchverbots durch ein generelles und ausnahmsloses. Also genaugenommen um Chancengleichheit gerade für die Betreiber kleinster Gaststätten, denn die oben genannte Gefahr der Gästeabwanderung zur „raucherfreundlichen“ Konkurrenz für den entzugswilligen (oder einfach Nichtraucher schützen wollenden) Gastwirt besteht ja gerade nur, weil es bislang eben keine ausnahmslose Gleichstellung gab.</p>
<p>Zu der Abstimmung, deren Ergebnis nicht nur ganz Bayern, sondern gefühlt das Gemüt der gesamten Republik erhitzt, war jeder wahlberechtigte Bürger des Freistaats aufgerufen. Sei es wegen des Rauchverbots in den Abstimmungslokalen, des guten Wetters, des Katers vom Fußballrausch oder aus Überzeugung („das schaffen die eh’ nicht“, „bringt ja alles nichts“): Zwei Drittel jener, die hier zu einer eindeutigen Äußerung gebeten, ja: gefordert waren, verzichteten auf Ihr Stimmrecht. Die eindeutige absolute Mehrheit des verbleibenden Drittels entschied sich für ein Ende der Ausnahmen und für einen Systemwechsel. In durch und durch demokratischer Abstimmung entschied hier also statistisch je ein Bayer über die Regeln für drei weitere seiner Landsleute.</p>
<p><strong><em>Dumm</em></strong> ist es, anzunehmen, daß „die Anderen“ es schon im eigenen Sinne richten werden. Genaugenommen ist eine solche Weltsicht bereits ein Fall für einen Entzug des Demokratieführerscheins, ähm, der Demokratienutzungserlaubnis – aber diesen Entzug haben ja besagte zwei Drittel hier schon selbst verfügt. An selbstdisqualifizierender Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten ist es aber, sich hinterher ernsthaft und sch(m)erzfrei nicht zu entblöden, das Abstimmungsergebnis als „Diktatur von Öko- und Fitneßfaschisten“ zu bezeichnen, als „Unterdrückung durch eine Minderheit“, ja, wie mancher sonst hochtalentierte Kommentator gar den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Niemöller#Zitat">Widerstandspfarrer Martin Niemöller</a> für einen Abgesang auf „bürgerliche Freiheiten“ zu <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3496/wider-den-moraltotalitarismus">bemühen</a>.</p>
<p>Kaum weniger merkbefreit scheinen auch die Gastwirte selbst. Aufgrund des Rauchverbots denkt man laut und schlagzeilentauglich über eine Preiserhöhung nach. Begründung: Kein Rauch gleich weniger Gäste, also muß man die wenigen, die bleiben, stärker abkassieren. Ein Meisterstück an Logik: Wir bestrafen die, die uns die Treue halten, weil sie die anderen vergrault haben &#8211; dagegen wäre Gehirndurchfall lecker Schokopudding. Oder aber ein Meisterstück an Kalkül, denn bekanntlich führen generelle Rauchverbote keineswegs zu weniger Gästen, sondern nicht nur zu anderen (solchen, denen es bislang zu stickig war, denen mit Kindern oder jenen, die als Raucher Anstand genug haben, vor die Tür zu gehen, was übrigens nicht mal in Italien als mangelnder Machismo geschmäht wird), nein, auch zu mehr &#8211; <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mehr-Beizen-als-vor-dem-Rauchverbot/story/17488964">wie beispielsweise die Entwicklung in der Schweiz zeigt</a>. Man hätte also nicht nur mehr Umsatz in der Kasse, sondern noch mehr.</p>
<p>Und in, ich behaupte: entweder vorsätzlicher oder eben selbsttäuschender Verkennung nicht nur der ansonsten stets zitierten und meiner Meinung nach in diesem Fall sogar zwei Drittel betragenden Mitverantwortung von Nichtwählern für jedes Wahlergebnis, sondern auch und besonders der bereits genannten Arbeitnehmerschutzproblematik und des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit, ziehen ausgerechnet sonst grundrechtsehrfürchtigste Anhänger der „Piratenpartei“ und andere, sich „libertär“ wähnende Geister Vergleiche zum unsinnigen Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr oder gleich zur Prohibition. Und mancher fordert gar: Kein Verbot von gar nichts mehr.</p>
<p>Aber, Freunde, wenn das wirklich kommt – dann kaufe ich mir unverzüglich eine Dummen-Wumme.</p>
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		<title>Naiv!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen &#8211; wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Ja, Herr Gauck hat im Gegensatz zum Welfenschwiegersohn Ecken, Kanten und eine klare Linie. Und ja, er wäre auch mir von beiden nennenswerten Kandidaten lieber gewesen &#8211; wenn auch nur als kleineres Übel.* Übrigens: noch während der Versammlung hätte jeder Teilnehmer der Bundesversammlung, und sei es nur um ein Zeichen zu setzen, selbst eine geeignete Person seines/ihres Vertrauens als Kandidat vorschlagen können, das nur am Rande.</p>
<p>Daß ausgerechnet die vermeintlich gut informierten twitternden und bloggenden &#8220;digital natives&#8221; sich jedoch instrumentalisieren lassen, völlig unreflektiert nicht nur Herrn Gauck als nachgerade messiasgleichen Landesführer mit ausschließlich positiven Eigenschaften öffentlich anzuhimmeln, sondern der Linkspartei und ihren Wahlleuten, die es wagten, sich nicht einfach für einen mit ihr nicht abgestimmten (wir erinnern uns: Herr Gabriel von der &#8220;S&#8221;PD hatte, gemeinsam mit Herrn Trittin, nicht etwa die Linken per SMS kontaktiert, sondern lieber den Bundesdoktor) &#8220;überparteilichen&#8221; Kandidaten einspannen zu lassen, enttarnt in einem kaum beschreibbaren Maße die Naivittät und womöglich Selbstüberschätzung jener, die von sich behaupten, nicht Teil einer gar nicht existierenden &#8220;Internet-Gemeinde&#8221; zu sein sondern längst die breiten Massen zu repräsentieren. Wobei: In letzterem Punkt haben &#8220;sie&#8221;, die sie da munter neben dem Drei-plus-ein-Gänge-Menü der Marathonversammlung hertwitterten, damit sogar Recht, hat doch zuletzt das gefühlte ganze Land &#8220;yes we gauck&#8221; gekreischt &#8211; <a href="/2008/07/25/hallo-welt/">scheint irgendwie ein Volksbedürfnis mit langer Tradition zu sein.</a><span id="more-1408"></span></p>
<p>Schauen wir uns die Sache mal chronologisch an:</p>
<ul>
<li>Merkel läßt &#8220;Zensursula&#8221; ins Spiel bringen &#8211; die &#8220;Netzgemeinde&#8221; kocht und schäumt, ich nehme mich da nicht raus.</li>
<li>Kurz darauf &#8220;Entwarnung&#8221; &#8211; nun soll es der biedere Evangelikale aus Hannover werden. Das wird postwendend als &#8220;erster Sieg&#8221; &#8211; nun gut, nicht gefeiert, aber immerhin hier und da angenommen.</li>
<li>Einen &#8220;Überraschungscoup&#8221; landet anschließend die Basta-Agenda-Koalition (die mit den ehemaligen Spitzengasmännern; die, von denen einige noch unlängst mit der nun angeblich ins Mark getroffenen Bundesdoktorin gerne vom gemeinsamen Vorratsdaten- und Netzsperrentischchen aßen und andere nicht einmal grünbraunen Arsch in der Hose hatten, geschlossen gegen diese Zensurinitiative zu stimmen): Sie nominieren den &#8220;Atlantiker&#8221; (=kompromisßlosen USA-Freund), den &#8220;für die Freiheit&#8221; (=gegen jede Form eines &#8220;fürsorglichen&#8221; Staates) kämpfenden &#8220;Bürgerrechtler&#8221; (=insbesondere das Recht auf &#8220;Eigenverantwortung&#8221; in jeder Lebenslage hochhaltenden) und &#8220;Antikommunisten&#8221; Gauck, mit dessen Positionen sich auch nach eigenem Verständnis freiheitsliebende Bürgerrechtsbewegte besser mal ausführlich auseinandersetzen sollten.</li>
<li>Wie durch ein Wunder folgt eine mediale Kampagne, die, und spätestens hier sollte man stutzen: Vorrangig von Springer-Medien massiv geführt wird und den Gegenkandidaten als &#8220;den wahren Mann des Volkes&#8221;, &#8220;Präsidenten der Herzen&#8221; und dergleichen mehr nachgerade anbetet.</li>
<li>Zeitgleich und vermutlich aus Erleichterung, daß es eine vermeintlich &#8220;linksbürgerliche&#8221; Opposition geschafft hat, einen Mann mit Chancen zum indirekten &#8220;Kanzlersturz&#8221; aufzustellen und natürlich, daß es weder ein in zweifelhaften Kirchenkreisen Verkehrender noch eine rabulistische Mutter der Nation werden könnte, entstehen Twitter-, Facebook- und sonstige Kampagnen, denen man, wäre der Mann bereits im Amt, unverzüglich einen klaren Führerkult attestieren würde und denen, ich räume es ein, ich mich auch selbst für kurze Zeit und aus den vermutlich gleichen Beweggründen, angeschlossen habe (siehe oben: er wäre in der Tat das vermutlich kleinere Übel gewesen).</li>
</ul>
<p>Im weiteren Verlauf entblödet sich dann mancher &#8211; in beschämender Fehlinterpretation von Ursache und Wirkung und in der Annahme, man habe nun auch selbst (&#8221;mal wieder&#8221;) eine kleine Revolution angezettelt &#8211; nicht, Tweets wie #Zensursula haben wir geschafft, <em>#Wulff schaffen wir auch noch! #mygauck</em> abzusondern. Ja, mancher versteigt sich ernsthaft zu der Annahme, man selbst habe den erwähnten Pressezirkus überhaupt erst &#8220;angetwittert&#8221;.</p>
<p>Unglaublich &#8211; aber noch maßloser als diese sommermärchensüchtige Selbstvergaucklerei dann die verbitterte verbalisierte Enttäuschung im Nachgang:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Scytale/status/17437033869">Scytale</a> Habs ja immer für Diskreditierung durch die Etablierten gehalten, aber bin jetzt überzeugt: Die Linke gehört nicht in die Politik.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/Carisma_tisch/status/17438133551">Carisma_tisch</a> Ohne die Linken gabe es schwarz-gelbe Politik nicht. Auch wenn es nicht deren erklärter Wille ist, so ist es doch deren Wirkung.</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/DennyRamone/status/17429468536">DennyRamone</a> Die kleinen Linken wollen aus dem Schmollparadies abgeholt werden.</p></blockquote>
<p>Fragt sich nur, wer da schmollt &#8211; denn da wird, zusammengefaßt, nichts anderes als die Wut darüber, daß ein von vornherein aussichtsloses Unterfangen (denn daß Gauck für die Linke unwählbar ist, war dem Seeheimer Gabriel und seinen neoliberalen Partei- und Oppositionsfreunden selbstverständlich klar) erwartungsgemäß in die Hose ging, daß es kein Messias-Wunder gab, daß es nun keine neue Koalition und keine Neuwahlen gibt, ja, die Ernüchterung, daß 38.000 Facebook-Gruppen-irgendwas-Dings-Teilnehmer kein politisches Erdbeben bewirkt haben: Das alles wird nun ausgerechnet auf die projiziert, die für die Wahl eines Herrn Wulff zum Nachwuchsköhler am allerwenigsten können &#8211; auf die Linksfraktion.</p>
<p>Sie, die &#8220;Unwählbaren&#8221;, die &#8220;Utopisten&#8221;, die sich der &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; des &#8220;Basta&#8221; krankhaft verweigernden, die &#8220;Parlamentsparias&#8221;, ja: Die bestimmt-immer-noch-Stasi-Tollfinder mit ihren ganzen Zwangskollektivierungsvorstellungen: SIE sind nun Schuld. Schuld, daß sie (vermutlich:) ihre 121 Stimmen nicht hergaben, um die 494 Gauck-Stimmen auf 615 aufzustocken und damit grandios Wulff rauszuwerfen, der lediglich 625 Stimmen hatte. Sie, die von einer grandiosen Mehrheit (insbesondere vermutlich im Lager der Nichtwähler) in Bund und Ländern gewählt wurden &#8211; sie sind Schuld, daß die Vertreter der schwarzgelben Minderheitsregierung unglaublicherweise ihren eigenen Kalkülkandidaten durchgebracht haben und, ja, sie sind sage und schreibe Schuld, daß &#8220;Schwarz-Geld&#8221; seine Politik machen kann. Herr, wirf Hirn, denn: Die spinnen, die Germanen.</p>
<p>Ganz Germanien? Nein. Wenigstens einer hat es dann mal doch noch begriffen:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/nicetry1974/status/17436404451">nicetry1974 </a>Was wollt ihr eigentlich alle? Die Mehrheit hat ihren Kandidaten gewählt. Wie angekündigt. Und wer hat die gewählt? Ihr! #bpw #bv10 #bp10</p></blockquote>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Es täte so manchem Gauck-Jünger übrigens gut, den wie ich finde sehr sachlich und wertungsfrei gehaltenen <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3397/stolpersteinwahl-im-sommerloch">Beitrag des Spiegelfechters</a> zu diesem Thema auf sich wirken zu lassen. Weniger wertungsfrei, aber nicht minder erkenntnisreich (vor allem bezüglich der vermeintlichen Vergangenheitsverbohrtheit der Linkspartei) ist <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5927">dieser Beitrag hier</a>. Man muß die Position nicht teilen, aber verstehen, daß hinter der Ablehnung des &#8220;Freiheitskämpfers&#8221; nicht nur mehr, sondern etwas ganz anderes steckt, als dümmliche Ostalgie, nämlich ein diametraler Gegensatz in der politischen Grundüberzeugung, dieses bißchen Antizipation sollte dann doch drin sein.</p>
<p><strong>*Nachtrag 2:</strong> Je mehr ich zu dem Thema lese und je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluß: Ich habe mich geirrt. Ich habe Gauck für das kleinere Übel gehalten, das aber nur, ohne nachzudenken und wohl vornehmlich aus dem gleichen Grund, aus dem viele so sehr auf ihn gehofft haben: Damit Schwarz-Geld gekniffen ist. Irgendwie. Nur: Das wären sie in Wirklichkeit nicht gewesen. Im Gegenteil. Und Gauck hätte vor allem für eins gestanden: Für die Manifestation eines knallhart neoliberalen schwarzgeldrotgrünen Parteienblocks. So wie die &#8220;Nationale Front&#8221; in der von ihm so verhaßten DDR, nur einem anderen -ismus bedingungslos die Treue schwörend. So wie es nun &#8211; plangemäß &#8211; kam, hat Deutschland nun einfach den Präsidenten, den es zum einen und wie schon gesagt in letzter Konsequenz auch gewählt hat, und der zum anderen vielleicht tatsächlich viel deutscher ist, als es die meisten gerne wahr hätten&#8230;</p>
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		<title>Sozialeffizienz</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daß die &#8220;alternativlose&#8221; &#8220;Konsolidierung&#8221; des &#8220;über seine Verhältnisse gelebt&#8221; habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden aus Subventions- und Rettungspaketen kassiertmit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß die &#8220;alternativlose&#8221; &#8220;Konsolidierung&#8221; des &#8220;über seine Verhältnisse gelebt&#8221; habenden Bundeshaushalts selbstverständlich nicht durch eine Optimierung der Einnahmenseite (das würde ja bedeuten, jene, die emsig Milliarden <del datetime="2010-06-07T10:24:39+00:00">aus Subventions- und Rettungspaketen kassiert</del><ins datetime="2010-06-07T10:24:39+00:00">mit ihrer baren Hände Arbeit erwirtschaftet</ins> haben, auch noch dafür zu bestrafen), sondern durch eiserne Disziplin besonders derer, die sich auf anderer Leute Kosten bereichern (genau, diese Bankster, die nachts die Parkbank einfach blockieren, beispielsweise!) oder, wie <a href="/2009/09/17/euer-kanzler/">der Bundesdoktor</a> es nannte, durch <em>Prüfung der Ausgabenseite</em>, erreicht zu werden hat ist, klar, alternativlos[tm].</p>
<p>So weit, so schlecht, so unüberraschend für die Nachfahren der Freunde des Flick(werk)s. Wenn aber der Doktor ernsthaft verlangt, daß die &#8220;sozialen Strukturen effizienter&#8221; werden müßten, dann mag man sich darüber nicht mal mehr erregen. </p>
<p>Denn wer wie er ernsthaft eine sachlich-rechnerische Optimierung des höchsten Kulturguts eines sich als zivilisiert verstehenden (oder wenigstens bezeichnenden) Menschenansammlungskonstrukts fordert, nämlich jenes &#8220;sozial, gemeinschaftlich geprägten <strong>Mit</strong>einanders&#8221; (und eben nicht <em>Neben-</em> oder <em>Gegen</em>einanders, wie es vermutlich im streng darwinistischen Weltbild einer, zumal vom Machterhaltungstrieb unverhohlen besessenen Naturwissenschaftlerin als einzig geltende Weltordnung existieren mag), der verlangt nicht weniger, als in einem runden Zimmer in die Ecke zu pissen. </p>
<p>Effiziente Sozialstrukturen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich daraus noch eine Schlußpointe zaubern soll. Und ich hab auch gar keine Lust dazu.</p>
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		<title>Komperativ</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 16:39:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn &#8220;twit&#8221; das Englische Wort für &#8220;Trottel&#8221; ist, was ist dann Twitter?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn <a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&#038;lang=de&#038;searchLoc=0&#038;cmpType=relaxed&#038;sectHdr=on&#038;spellToler=on&#038;chinese=both&#038;pinyin=diacritic&#038;search=twit&#038;relink=on">&#8220;twit&#8221; das Englische Wort für &#8220;Trottel&#8221;</a> ist, was ist dann Twitter?</p>
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		<title>Danke für jedes neue Borgen&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/05/12/danke-fur-jedes-neue-borgen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;danke für jeden neue MarkEuro!
Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh ausdrückte:
Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.
(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;danke für jede<ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">n</ins> neue <del datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Mark</del><ins datetime="2010-05-12T09:10:04+00:00">Euro</ins>!</p>
<p>Oder, wie es der Kassenwart der nationalen Einheitsvertretung für Arbeits- und Stimmvieh <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/banken-helfen-griechen-die-jo-ackermann-show-429457/">ausdrückte</a>:</p>
<blockquote><p>Die Politik wird bei der Erfüllung einer schwierigen Aufgabe von Vertretern der Finanzwirtschaft nicht alleingelassen.</p></blockquote>
<p>(Sollte eigentlich länger und &#8220;lustiger&#8221; werden, aber irgendwie wird man müde, sich ständig Lästereien zu Dingen auszudenken, die schon für sich so absurd, peinlich, lächerlich, beschämend sind, daß man, wenn es denn was brächte und noch irgendein geeignetes Ziel gäbe, sofort auswanderte.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>So kraftvoll</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst!]]></category>
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		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;daß die Reifen durchgehen.

Überredet, ich laß&#8217; das Sportdifferential weg.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;daß die Reifen durchgehen.</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/quattro_wagenheber.jpg" alt="Neulich, im Audi-Konfigurator: quattro mit Sportdifferenzial - Das elektronisch geregelte Sportdifferenzial ... sorgt für ein herausragendes Beschleunigungsvermögen ... und durch geringeren Lenkaufwand ein agileres Handling. Hinweis: nur bestellbar in Verbindung mit Wagenheber" title="" width="622" height="397" class="blackborder" /></p>
<p>Überredet, ich laß&#8217; das Sportdifferential weg.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Darauf fahr ich ab&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 19:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;sofort nicht mehr. Nicht nur, daß die angeblich pannensicheren Schwalbe-Reifen bei mir neulich genau so platt waren wie die billige Chinakacke: Von einem, zumal hiesigen, Hersteller möchte ich einfach nicht lesen, daß er Händler, die seine Produkte verkaufen und dafür seine Produktfotos verwenden, abmahnen läßt. Und dabei ist mir der Beweggrund scheißpißkackegal: Als selbst bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sofort nicht mehr. Nicht nur, daß die angeblich pannensicheren Schwalbe-Reifen bei mir neulich genau so platt waren wie die billige Chinakacke: Von einem, zumal hiesigen, Hersteller möchte ich einfach nicht lesen, daß er Händler, die seine Produkte verkaufen und dafür seine Produktfotos verwenden, <a href="http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=460417">abmahnen läßt</a>. Und dabei ist mir der Beweggrund scheißpißkackegal: Als selbst bereits Geschädigter gilt für mich die Devise &#8220;wer so plump an Geld zu kommen versucht, gehört virtuell <del datetime="2010-05-06T08:01:55+00:00">aufgeknüpft</del><ins datetime="2010-05-06T08:01:55+00:00">angeprangert*</ins>&#8220;. Weil ich Leute ohne echte innovative Ideen einfach so spannend wie Babykacke finde.</p>
<p>Daher gilt: Ohnehin von meinen &#8220;Schwalbe Marathon plus&#8221; enttäuscht, kaufe ich künftig woanders/wasanders. Glückwunsch zum Eigentor, liebe Bohle GmbH. Und herzliche Grüße von Frau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt">Streusand</a>.</p>
<p>(<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b51f1133">via</a>)</p>
<p>*Selbstzensur: Wer weiß, welcher Abmahnwahnsinnige mir hier am Ende noch mit Anstiftung zum Gedankenverbrechen kommen würde&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Immerhin, <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/abmahnwelle-schwalbe-entschuldigt-sich/">bei &#8220;Schwalbe&#8221; lernt man</a>. Verglichen mit anderen Fällen sogar fast schnell. An meinem Vorhaben, demnächst mal andere Gummis zu probieren, ändert das aus den genannten und weiteren guten Gründen nichts, an der häßlichen Fratze des wie ein Krebsgeschwür wuchernden Abmahnwahns ebenfalls nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und wenn wir nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 17:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
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		<description><![CDATA[zeitnah hieran gestorben gewesen sein werden, dann sollten wir uns schleunigst in nordrheinwestfälische Gewässer (Fließ- oder Stand-: Egal!) begeben und uns als Affen (oder, vielleicht einfacher) als Wasserschweine verkleiden, um das nachzuholen. Aber Obacht: Speziell Ruhrpottkrokodile sind so vorsichtig, daß sie nicht mal von Qualitätsjournalisten hinreichend lange (und gut) gesehen werden. Wir müssen also schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zeitnah <a href="/2010/04/26/sicherheitsgruse-aus-dem-jenseits/">hieran</a> gestorben gewesen sein werden, dann sollten wir uns schleunigst in nordrheinwestfälische Gewässer (Fließ- oder Stand-: Egal!) begeben und uns als Affen (oder, vielleicht einfacher) als Wasserschweine verkleiden, um das nachzuholen. Aber Obacht: Speziell <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/journalisten-machen-kemnader-see-unsicher/">Ruhrpottkrokodile</a> sind so vorsichtig, daß sie nicht mal von Qualitätsjournalisten hinreichend lange (und gut) gesehen werden. Wir müssen also schon auf uns aufmerksam machen. </p>
<p>Ich reservier mal für Sonntagmittag die Tränke hinter der Ruhrmündung, linksrheinisch. Ich bin der mit dem gelben Bauch. (Oder: Ich werde der mit dem gelben Bauch gewesen sein werden. Siehe oben.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hahaha, ich kauf mir ne griechische Insel&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hahahaha! Weil die alle faul sind! Und korrupt! Und doof! Und auf unsere Kosten leben! Also auf die unserer Leistungsträger, versteht sich. (Nicht auf die jener Schmarotzer, die selbst schuld sind, daß sie nicht ordentlich studiert haben und deshalb jetzt für drei Euro die Stunde putzen gehen müssen und dann unverschämterweise trotzdem noch uns Steuerzahlern auf der Tasche liegen, damit sie sich von ihrem Hartz IV dann Schnaps und Kippen kaufen können!) Haha! Witzig, wie? Griechen=Südländer=doof, Langzeitarbeitslose faul, sozial denkende sind weltfremde Utopia-Kommunisten&#8230;.hahaha&#8230;endlich darf man wieder ungeschminkt Deutscher sein! </p>
<p>Wenn da nur nicht immer <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5354">solche Querulanten</a> (oder gar <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32266/1.html">der böse Erbfeind</a>!) daherkämen, die uns, dem (Lohnkostenoptimierungs)musterknaben erzählen wollen, wir (als Land) oder gar die systemrelevanten Leistungsturbobeschleuniger (die mit den Peanuts und den schicken R<del datetime="2010-04-29T10:54:01+00:00">egen</del><ins datetime="2010-04-29T10:54:01+00:00">ettungs</ins>schirmen) seien Schuld, und nicht die trägen Mittelmeer-Siesta-Schluderheinis. Schleicht Euch, damit man hier endlich wieder uralte Traditionen pflegen kann!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ins Knie</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/27/ins-knie/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selbst Webprojekte am Start, bei denen durch Werbung Geld reinkommt. Dementsprechend blocke ich Werbung auch auf anderen Seiten nicht grundsätzlich, schon der Fairneß wegen. Wer also die eigentlich selbstverständliche Anstandsregel, daß die Werbung nicht vom durch sie finanzierten Inhalt durch aufdringliches Gezappel, Rotieren, quieken etc. ablenken sollte, einhielt und auf Flash-Müll (bei mir standardmäßig deaktiviert und nur für Ausnahmeseiten zugelassen) oder animierte Gifs verzichtet hat (auch GIF-Animation ist hier selbstverständlich deaktiviert), hatte bei passendem Angebot durchaus realistische und faire Chancen, mich für sein Produkt gewinnen zu können.</p>
<p>Ich setze in meinen Webprojekten auch selbst Jquery und sogar UI-Effekte ein. Maßvoll und dezent, stets ergänzend und nie alternativlos, sprich: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer">REST</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_(Browser)">Lynx</a> muß bei aller zusätzlichen Spielerei immer gehen. Und das ist nicht nur abermals eine Frage der guten (Netz-)Erziehung, sondern auch und vor allem der Schläue: Nutzer, die auf Spielereien pfeifen (in diese Kategorie fallen übrigens auch Suchbots!), kann man so dennoch mit den eigenen Inhalten erreichen. </p>
<p>Ich bin übrigens auch wieder einer dieser Nutzer geworden. Denn seit es in der Internetwerbewirtschaft zunächst zu der Erkenntnis kam, daß immer mehr potentielle Werbekunden keine mehr sind, weil sie wie ich das ganze Flash-Gif-Gezappel einfach ausgeschaltet haben, und dieser Erkenntnis, begünstigt durch eben genau die einfache Verfügbarkeit alternativer Zappelmöglichkeiten mittels JQuery-UI (oder &#8220;Scriptaculous&#8221; oder wie sie alle heißen), nicht etwa die eigentlich zweckmäßige Einsicht folgte, daß man mit gut plazierter &#8220;stiller&#8221; Werbung weitaus mehr Potential abschöpfen kann als auf einem komplett zappelnden Bildschirm, sondern die famose Idee, doch nun Javascript-Effekte zum Zappeln einzusetzen, habe ich zu den &#8220;Opt-In&#8221; Funktionen meines Opera nun auch Javascript wieder hinzugefügt. </p>
<p>Mag sein, daß manche Seiten dadurch in Zukunft nur noch schwer oder gar nicht mehr zu nutzen sind &#8211; aber so funktioniert halt der Darwinismus. Kreativen, deren kreativer Horizont einfach nicht über &#8220;es muß hinausstechen&#8221; hinaussticht, darf man jedenfalls getrost attestieren, daß sie sich selbst ins Knie schießen. Und empfehlen, sich in selbiges auch zu ficken.</p>
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		<title>Da man einmal täglich lachen soll,</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[stelle ich mir jetzt vor, ich wäre auf der Veranstaltung einer Gewerkschaft, die sowieso nicht mehr zu retten ist und würde, während Gäste reden, die den Veranstaltern dank ausführlicher netzweiter Kopfwäsche längst peinlich sind, in die betretenen Gesichter der verzweifelten Funktionäre sehen, die sich einen Referenten ans Rednerpult geholt haben, der im Haus der Brüder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>stelle ich mir jetzt vor, ich wäre auf der Veranstaltung einer Gewerkschaft, die sowieso nicht mehr zu retten ist und würde, während Gäste reden, die den Veranstaltern dank ausführlicher netzweiter Kopfwäsche längst peinlich sind, in die betretenen Gesichter der verzweifelten Funktionäre sehen, die sich einen Referenten ans Rednerpult geholt haben, der im Haus der Brüder Zursonnezurfreiheit ungeniert <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/kein-bundnis-von-ver-di-und-industrie/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+DigitaleLinke+(DIGITALE+LINKE)">über den &#8220;Internet-Maoismus&#8221; herzieht</a>.</p>
<p>Erfrischend grotesk!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Duft, der Frauen produziert</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 12:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
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Und da gibt es immer noch Leute, die sich für teures Geld anstrengenden Operationen und Hormontherapien unterziehen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/axe.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/axe-300x225.jpg" alt="Der &quote;Axe-Effekt&quot; auf eine Deodose als Formel beschrieben: Mann + Axe-Duschgel + Deo = Frau hoch zwei" title="So einfach macht Mann sich zur Minna!" width="300" height="225" class="blackborder" /></a></p>
<p>Und da gibt es immer noch Leute, die sich für teures Geld anstrengenden Operationen und Hormontherapien unterziehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ausgerechnet Bananen?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/13/ausgerechnet-bananen/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 08:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
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		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie sich die Zeiten ändern. Stand man früher in der entbehrungsreichen Ostzone für Bananen stundenlang vor dem Konsum an, so wird heute in der immer schon freien und siegreichen Marktwirtschaft geduldig auf &#8211; immerhin vom reinen Brennwert her deutlich gehaltvolleres &#8211; Mineralöl gewartet.

Und das ist nur konsequent: Bei einem durchschnittlichen Tankinhalt von 50 Litern ergibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich die Zeiten ändern. Stand man früher in der entbehrungsreichen Ostzone für Bananen stundenlang vor dem Konsum an, so wird heute in der immer schon freien und siegreichen Marktwirtschaft geduldig auf &#8211; immerhin vom reinen Brennwert her deutlich gehaltvolleres &#8211; Mineralöl gewartet.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/bananenbenzin.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/bananenbenzin-300x100.jpg" alt="Endlose Autoschlangen an einer &quot;Billigtankstelle&quot;" title="Warten muß sich wieder lohnen! Steht Schlange!" width="300" height="100" class="blackborder" /></a></p>
<p>Und das ist nur konsequent: Bei einem durchschnittlichen Tankinhalt von 50 Litern ergibt sich hier schließlich eine Ersparnis von ca. 1,50 Euro. Das sind (rückwirkend inflationsbereinigt) immerhin 1,95 D-Mark bzw., bei gutem inoffiziellem Umtauschkurs Stand 1990, immerhin 58,60 Mark der DDR. Gemessen an einer Wartezeit von 30 Minuten ergibt sich ein Stundenlohn von 117,20 Mark der DDR &#8211; und stünde man die täglich üblichen 8,5 Stunden, ergäbe sich ein Monatsverdienst von stolzen 18.263 Mark der DDR &#8211; das ist mehr, als selbst höchste Würdenträger damals (offiziell) erhielten. Also: Auf zur nächsten Discount-Tankstelle. Warten lohnt sich!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Erschieß dich doch einfach!&#8221;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/23/erschies-dich-doch-einfach/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 12:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Rubrik &#8220;Forenantworten, für die der Antwortende zeitlebens sofort eine Internetsperre nach der One-Strike-Emergency-Regel erhalten muß&#8221; und die eigentlich zur Kategorie &#8220;kein Wunder, daß dein Computer nicht geht, wechsel doch zu Linux&#8221; gehören:
F: Weiß jemand, wie man bei der Packstation die Annahme eines Pakets verweigern kann?
A: Kündige doch einfach das Packstation Gedönse und lass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Rubrik &#8220;<a href="http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/archive/index.php/t-341706.html">Forenantworten</a>, für die der Antwortende zeitlebens sofort eine Internetsperre nach der One-Strike-Emergency-Regel erhalten muß&#8221; und die eigentlich zur Kategorie &#8220;kein Wunder, daß dein Computer nicht geht, wechsel doch zu Linux&#8221; gehören:</p>
<blockquote><p><strong>F:</strong> Weiß jemand, wie man bei der Packstation die Annahme eines Pakets verweigern kann?<br />
<strong>A:</strong> Kündige doch einfach das Packstation Gedönse und lass es anliefern.</p></blockquote>
<p>Solcher entsinnte Verbaldurchfall von Leuten, die zu jedem Tannenzapfen im Wald noch schnell eine Wurst legen, damit auch von ihnen was dabei ist, wird eigentlich nur noch getoppt von <em>&#8220;Mein Dach ist undicht, was tun?&#8221; &#8211; &#8220;Reiß doch einfach dein Haus ab!&#8221;</em></p>
<p>Drum antworte ich auf die in solchen <del datetime="2010-03-23T11:55:22+00:00">Bei</del><ins datetime="2010-03-23T11:55:22+00:00">Ab</ins>trägen stets latent gestellte Frage <em>&#8220;Obwohl ich sogar in Foren mit möglichst zusammenhangfreien dämlichen Ratschlägen rumtrolle, habe ich keine Freunde, was tun?&#8221;</em> mal präventiv und kostenfrei: Erschieß dich doch, spätestens dann hast du welche. Mindestens einen. Mich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hauptsache&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/03/13/hauptsache/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 17:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[SuV]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;auffallen. Wer kennt das nicht. Der eine trägt seinen übergroßen Penis in der Sauna spazieren, der nächste pflastert die Wand mit Doktortiteln &#8211; und  wer es weder hier, noch dorthin schafft, der kann sich ja zum Glück seit einigen Jahren auch in Deutschland ein sogenanntes &#8220;SUV&#8221; kaufen. Dummerweise ist aber selbst das mittlerweile viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;auffallen. Wer kennt das nicht. Der eine trägt seinen übergroßen Penis in der Sauna spazieren, der nächste pflastert die Wand mit Doktortiteln &#8211; und  wer es weder hier, noch dorthin schafft, der kann sich ja zum Glück seit einigen Jahren auch in Deutschland ein sogenanntes &#8220;SUV&#8221; kaufen. Dummerweise ist aber selbst das mittlerweile viel zu prophan geworden (selbst mein dicker, alter, häßlicher, peinlicher Nachbar mit erkennbarem Migrationshintergrundskomplex konnte sich, dank abgewracktem Gebrauchtwagenmarkt, nun so einen Möchtegern-Colt-Seavers-LKW mit zwar nicht düsseldorfkompatibler gelber Plakette, dafür aber umso lauterem Auspuff leisten), da muß sogar der schwanzlose Dumme in die kreative Trickkiste greifen.</p>
<p>Was dabei herauskommt, sieht man hier:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/suv.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/suv-300x187.jpg" alt="Zwei &quot;SUV&quot; parken dermaßen bescheuert eine Parkreihe zu, daß nicht mal ein normales Auto noch halbwegs vorbeikommt." title="Schwanz zu kurz und Hirn zu klein - da muß das Auto dicker sein!" width="300" height="187" class="blackborder" /></a></p>
<p>Merke: Willst Du auch heute noch mit Deinem Ex-Statussymbol auffallen, such dir einen Gleichgesinnten und parke, völlig ohne Sinn und Verstand, die Gasse zu. Das sorgt für ein großes (neidvolles!) Hallo unter den (eventuell, falls es paßt) vorbeifahrenden und für bewundernde Blicke aller, denen es einfach nicht gelingen will, so unfähig zu parken, daß vorne mehr übersteht, als hinten noch Platz wäre.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Mittlerweile <del datetime="2010-04-13T09:27:28+00:00">wurde mir erklärt</del><ins datetime="2010-04-13T09:27:28+00:00">habe ich herausgefunden</ins>, wofür &#8220;SUV&#8221; steht: <del datetime="2010-04-13T06:27:57+00:00"><strong>S</strong>chwachmaten-</del><ins datetime="2010-04-13T09:28:10+00:00"><strong>S</strong>chwanzlosen-</ins> <strong>u</strong>nd <strong>V</strong>ollpfostenkarre.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir sind das Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 15:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 1000 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
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		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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(Via)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/wirSindDasNetz.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/wirSindDasNetz-300x198.jpg" alt="Website des &quot;Bundesverbands Digitale Wirtschaft&quot;: Ein PDF-Dokument wird für 0 Euro zzgl. Versandkosten angeboten; den Downloadlink &quot;erhalten Sie per Rechnung, die Ihnen auf dem Postweg zugestellt wird.&quot;" title="Ach was, wir sind nicht nur das Netz: Wir sind der Geist und die Kraft in Ewigkeit Armen." width="300" height="198" class="blackborder" /></a></p>
<p>(<a href="http://twitter.com/ognibeni">Via</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lohnung muß sich wieder leisten!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn &#8230; in Deutschland &#8230; derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, &#8230;
dann ist das, frei nach dem Obermövenpickminister, in der Tat kein
geistiger Sozialismus.
Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn &#8230; in Deutschland &#8230; derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, &#8230;</p></blockquote>
<p>dann ist das, frei nach dem <a href="http://www.fr-online.de/top_news/2302606_Westerwelle-bereut-nichts.html">Obermövenpickminister</a>, in der Tat kein</p>
<blockquote><p>geistiger Sozialismus.</p></blockquote>
<p>Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnabstandsgebot">muß</a> als <a href="http://www.focus.de/politik/diverses/koalition-ebenfalls-mehr-gehalt-fuer-kanzlerin-und-minister_aid_299999.html">12.860 Euro. Im Monat.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Morgens, halb sieben in Deutschland.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/11/morgens-halb-sieben-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar, zum Glück, keine klebrigsüßen und pseudogesunden &#8220;Frühstückchen&#8221; auf dem Tisch, aber dafür jede Menge staatlich fahrgeprüfter Intelligenzökonomiker auf dem nur unwesentlich winterlichen Asphalt. Früher[tm] ist eben alles besser. Und sei es nur eine Stunde.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar, zum Glück, keine klebrigsüßen und pseudogesunden &#8220;Frühstückchen&#8221; auf dem Tisch, aber dafür jede Menge staatlich fahrgeprüfter Intelligenzökonomiker auf dem nur unwesentlich winterlichen Asphalt. Früher[tm] ist eben alles besser. Und sei es nur eine Stunde.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es stört ja eigentlich nicht.</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/06/es-stort-ja-eigentlich-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Asozial]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.
Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nicht mehr ganz so Jüngeren [tm] unter uns wissen, wie ein veritabler Boxermoter klingt, der mindestens so alt ist wie man selbst. Für den einen ist es Musik, für den anderen nervtötend und für einige, vielleicht gar die meisten, vor allem eine Frage von Ort und Zeit.<span id="more-1013"></span></p>
<p>Daß der richtige Ort nicht unbedingt der von Wohnhäusern umgebene Innenhof und die richtige Zeit nicht unbedingt die sonnabendliche Mittagsstunde ist, um mal in aller <del datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ruhe</del><ins datetime="2010-02-06T13:33:01+00:00">Ausführlichkeit</ins> dem prähistorischen Aggregat beim rumpeln zu lauschen, während man die Popel des Vorbesitzers aus dem Beifahrerflorkati popelt, sollte sich eigentlich[tm] von selbst verstehen.</p>
<p>Eigentlich, wie der folgende, in die Rubrik &#8220;Dialoge, die man nicht mal als Betreiber eines Lästerblocks für möglich halten würde&#8221; fallende Wortwechsel belegt:</p>
<ul>
<li>&#8220;Guten Tag!&#8221;</li>
<li>*Zusammenzuck und aufspring* jetzt ich habe mich erschreckt! Ja bitte?</li>
<li>Ich möchte Sie bitten, den Motor auszuschalten. Dies ist ein Wohngebiet und der Lärm belästigt mindestens vier Dutzend Anwohnerparteien.</li>
<li>Ja kannich machen aber fahren doch hier auf Straße auch Autos.</li>
<li>Ja, genau. Auf der Straße fahren Autos. Und dies hier ist keine Autowerkstatt,  sondern ein Wohngebiet.</li>
<li>Ja aber eigentlich es stört nicht.</li>
<li>Doch, es stört: Mich.</li>
<li>Ja kannich machen aus, aber&#8230;</li>
</ul>
<p>&#8230;aber genau: Nach weiterem guten Zureden (&#8221;ich könnte ja noch einen Sachverständigen in Uniform hinzuziehen&#8221;) war auch diese Lektion in &#8220;ich merke was, was du nicht merkst&#8221; erfolgreich absolviert. Den Mittagsschlaf indes hat es nicht gerettet.</p>
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		<title>Skandal: Statt Arbeit auf Toilette!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/05/skandal-statt-arbeit-auf-toilette/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 07:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle einsperren!]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst kürzlich haben investigative Qualitätsjournalisten einen skandalösen Fall von Arbeitsmittelmißbrauch entlarvt: Ein männlicher Arbeitsroboter besaß die Unverfrorenheit, während! der bezahlten!!!1! Arbeits!!zeit nicht nur unzüchtigen Gedanken anzuhängen, sondern sich auch noch perversesten unmoralischen Schmutz auf dem Arbeits!!platzbildschirm anzusehen, anstatt, wie es sich gehört!!!, zu arbeiten!!!!1
Aber damit nicht genug. Wie sich bei weiteren Nachforschungen mittels ÜberwachungsSicherheitskameras herausstellte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich haben investigative Qualitätsjournalisten einen <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2272011_Anlageberater-in-flagranti-ertappt.html">skandalösen Fall von Arbeitsmittelmißbrauch</a> entlarvt: Ein männlicher Arbeit<del datetime="2010-02-05T07:25:16+00:00">srobot</del>er besaß die Unverfrorenheit, während! der bezahlten!!!1! Arbeits!!zeit nicht nur unzüchtigen Gedanken anzuhängen, sondern sich auch noch perversesten unmoralischen Schmutz auf dem Arbeits!!platzbildschirm anzusehen, anstatt, wie es sich gehört!!!, zu arbeiten!!!!1</p>
<p>Aber damit nicht genug<span id="more-1010"></span>. Wie sich bei weiteren Nachforschungen mittels <del datetime="2010-02-05T07:25:16+00:00">Überwachungs</del><ins datetime="2010-02-05T07:25:16+00:00">Sicherheits</ins>kameras herausstellte, platzte nicht nur zeitgleich in China eine Wurst, es gingen auch noch in der selben Sekunde zwischen ein und 273.285 Arbeit!!!erInnen weltweit scheißen, anstatt die von ihren Eignern zurecht erwartete Arbeit!!!1! zu erbringen.</p>
<p>Eine Schande, daß öffentliches Auspeitschen solcher Volkszersetzer verboten ist. Nicht mal der Ablaßhandel ist gestattet, mit dem man wenigstens den wirtschaftlichen Schaden ausgleichen könnte. Wir können von Glück sagen, daß wir wenigstens noch fleißige Qualitätsjournalisten haben, die ihre bezahlte!! Arbeit!!!szeit statt mit nackten Weibern oder Pipimachen noch nutzen, um über solche Skandale berichten.</p>
]]></content:encoded>
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