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	<title>DavidBLN.de &#187; Merkbefreiung</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Ab sofort ehrlich</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 22:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für wie unverzichtbar ich die Ikonen einer auf &#8220;immer mehr&#8221; ausgerichteten bedingungslose Konsumgesellschaft halte, wissen die zweieinhalb Leser dieses Blockes. Was wäre ein Kuchen, der vor allem schmecken soll, ohne eine schicke Packung oder gar einen fetzigen Markennamen. Und vor allem: Was wäre ein Einkauf ohne die vorangehende (und, wenn es nach den hiervon lebenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für wie unverzichtbar ich die Ikonen einer auf &#8220;immer mehr&#8221; ausgerichteten bedingungslose Konsumgesellschaft halte, wissen die zweieinhalb Leser dieses Blockes. Was wäre ein Kuchen, der vor allem schmecken soll, ohne eine schicke Packung oder gar einen fetzigen Markennamen. Und vor allem: Was wäre ein Einkauf ohne die vorangehende (und, wenn es nach den hiervon lebenden Agenturen geht, allein oder wenigstens vorrangig ausschlaggebende) Reklame.</p>
<p>Nun, Spaß beiseite. Natürlich wird vor allem Reklame in ihrer Überflüssigkeit und angesichts ihres mittlerweile allgemeingültigen Fremdschämfaktors normalerweise nur noch von ihren Machern übertroffen. Aber es gibt Ausnahmen, ja, regelrechte Sternstunden. <span id="more-2165"></span>Seit neuestem brüstet sich nämlich ausgerechnet die wie ihre Schwester Saturn zum Metro-Konzern gehörende Mediamarkt-Gruppe &#8211; nach unvergessenen (nicht) vollkommen blöden &#8220;Claims&#8221; und hochnotpeinlichen Cowboy- (Ronald Nitschke, der einst als vertrottelter Konsuln-Fahrer in &#8220;Praxis Bülowbogen&#8221; dann doch mehr überzeugte), Pseudo-Law-and-order- (irgendein Anwalt) oder, äh, ferner-liefen-Auftritten (irgendwelche Möchtegernkomiker) &#8211; mit einer echten Ungeheuerlichkeit, und damit meine ich nicht das in Werbeagenturen in zwischen zum Einstellungstest gehörende Deppen Leer Zeichen:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0433.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0433-600x398.jpg" alt="Werbeplakat für den &quot;neuen Mediamarkt-Preis&quot;: &quot;Der erste Preis ohne den Preis-Irsinn. Klare Ansage. Zwei zum Preis von zwei.&quot;" title="" width="600" height="398" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2166" /></a></p>
<p>Meine Damen, meine Herren, bitte beachten Sie die unaufdringliche, dezent im Hintergrund gehaltene Sensation: Hier wirbt ein Unternehmen damit, daß es &#8211; so verstehe ich dieses Plakat jedenfalls &#8211; <em>neuerdings</em> tut, was das &#8220;Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb&#8221; vorschreibt: Den Grundsatz der sogenannten Preisklarheit und -wahrheit einhalten.</p>
<p>Liebe bisher vielleicht doch zu Unrecht verachtete Reklamebranche: Ich kann eine solch entwaffnende Ehrlichkeitsoffensive nur bedingungslos unterstützen. Und mir bei der Gelegenheit noch viele weitere solcher Kampagnen wünschen. Zum Beispiel für Parteien (&#8221;jetzt ist uns unser Geschwätz von gestern nicht mehr egal!&#8221;), Brötchenimitationsfabriken (&#8221;ab sofort aber wirklich ohne Sägemehl und Knochenleim&#8221;) oder für Banken (&#8221;künftig nur noch Finanzprodukte, die Sie wirklich brauchen&#8221;).</p>
<p>Obwohl, da fällt mir ein: Schon länger bewirbt die Firma Mars einige Produkte ihre Katzenfuttersparte &#8220;Whiskas&#8221; mit dem Hinweis auf einen Fleischanteil von &#8220;jetzt 60%&#8221;. Möchte ich wirklich wissen, wie hoch der bisher war? Und was da sonst noch drin ist, jetzt nur noch zu 40%?</p>
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		<title>Oben und unten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 19:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man sollte stets nach höherem streben, nie mit sich und seiner Situation zufrieden sein und sich erfolgreiche Vorbilder suchen.&#8221;
&#8220;Du meinst solche, die sich mit Ellenbogen und dafür ohne Skrupel, mit viel Beschiß und meist überschaubarem Sachverstand an die Spitze setzen, um unsereinen dann auszubeuten, zu bevormunden und nach Strich und Faden zu verarschen? Uns zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man sollte stets nach höherem streben, nie mit sich und seiner Situation zufrieden sein und sich erfolgreiche Vorbilder suchen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du meinst solche, die sich mit Ellenbogen und dafür ohne Skrupel, mit viel Beschiß und meist überschaubarem Sachverstand an die Spitze setzen, um unsereinen dann auszubeuten, zu bevormunden und nach Strich und Faden zu verarschen? Uns zu zensieren, zu gängeln, mit frommen Sprüchen und vaterfreundlichem Getue in Sicherheit zu wiegen, ganz wie der Schäfer seine Lämmer kurz vor Ostern?&#8221;</p>
<p>&#8220;Du spinnst ja. In Afrika hungern sie. Aber doch nicht bei uns. In China wird zensiert, das ist ja wohl deutlich schlimmer. Im Iran treten sie die Menschenrechte mit Füßen, das wirst du ja wohl nicht vergleichen wollen. Und korrupte, selbstherrliche Regime gab es unter Adolf und Honecker, aber bei uns? Uns geht es ja wohl immer noch ziemlich gut hier.&#8221;</p>
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		<title>Verbote</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
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		<description><![CDATA[beweisen nur eins: Resignierende Machtlosigkeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>beweisen nur eins: Resignierende Machtlosigkeit.</p>
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		<title>Schlimmer geht immer</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich immer, daß die seit Jahrzehnten üblichen Plakate, auf denen irgendein sorgsam retuschierter Politikerkopf (un)gezwungen bis grenzdebil grinsend und meist von etwas weiter oben auf sein Stimmvieh herabschaut, bereits das gruseligste wären, das die regelmäßigen Inszenierungen des modernen Klassikers &#8220;Wahlkampf&#8221; ausmacht. Ja, eine Zeit lang war ich überzeugt, daß Inhalte viel wichtiger wären, als beliebig austauschbare Köpfe.</p>
<p>Daß auch Phrasen beliebig austauschbar sind, habe ich dabei stets geflissentlich ignoriert. Daß die Simulation von Inhalten mich das ganze Bauerntheater noch mehr verachten lassen würde, als es die oben genannten Hackfressen je könnten, hätte ich auch nicht gedacht. Doch merke: Das Grundwesen der Peinlichkeit besteht zweifelsfrei darin, daß sie sich immer doch noch weiter unterbieten läßt.<span id="more-2121"></span></p>
<p>Sofern es hierfür und für die These, daß sich die Parteienrepublik nicht mal mehr die Mühe des Anstrichs gibt, ihr Volk auch nur entfernt des Denkens für fähig zu halten, noch irgendeines Beweises bedarf, so erbringt ihn der derzeitige Zirkus um den äußerlichen Neuanstrich des Berliner Landesparlaments in eindrucksvoller Weise. Da gibt ein Herr Wowereit vor, <em>Berlin</em> zu <em>verstehen</em>, indem er eine offenbar aufgeregte Omi an der Hand hält, während er zwar nicht sie, dafür aber die Kamera auf der anderen Seite angrinst. Da muß sich eine Frau Künast für den von der Bildregie augenscheinlich gewollten angestrengt-genervten Blick des vorgeblich für den Bürger arbeitenden Volkszertreters genau so wenig Mühe geben, wie sie behaupten würde, daß Berlin die einzige, letzte oder wenigstens wichtigste Machtoptionen ihrer persönlichen Karriere wäre. Für wie intelligent die politische Klasse ihr Volk hält, beweisen allerdings, wie gesagt, besonders Plakate, die mehr als &#8220;Slogans&#8221; enthalten. </p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/DSC_0304.JPG"><img src="/_ressourcen/uploads/DSC_0304-600x398.jpg" alt="Ein Plakat der FDP erklärt dem naiven Wahlbürger, daß den ebenso naiven &quot;Traum einer autofreien Stadt&quot; nicht teile, weil andernfalls werdende Mütter &quot;mit dem Fahrrad in den Kreißsaal&quot; müßten." title="" width="600" height="398" class="blackborder size-medium wp-image-2122" /></a></p>
<p>Dieses Beispiel der Mövenpickpartei ist dabei keineswegs einzigartig, sondern, ganz entgegen deren voraussichtlichen Stimmergebnissen, erschreckend repräsentativ. Natürlich nicht nur für die Berliner Politik.</p>
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		<title>Sehr verirrtes Edeka-Team,</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte immer, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter Generalverdacht. 
Vielen Dank für Ihr immerhin nicht zum ersten Mal bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>um Kunden wie mich und mein Geld fernzuhalten, stellen Sie diese bitte <strong>immer</strong>, am besten noch vor dem Betreten Ihres Geschäfts, unter <strong>Generalverdacht</strong>. </p>
<p>Vielen Dank für Ihr immerhin <a href="/2010/10/02/wir-lieben-ah-ihr-bargeld/">nicht zum ersten Mal</a> bewiesenes Unverständnis davon, wie kaufkräftige Kunden heute (nicht) behandelt werden möchten. Und viel Glück.</p>
<p> <img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0291-400x600.jpg" alt="Sehr verehrte Kunden, um Missverständnissen vorzubeugen, verwenden Sie bitte IMMER einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb. Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Edeka-Team" title="" width="400" height="600" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2094" /></p>
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		<title>Erspart es uns!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 14:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem &#8220;40 in der Innenstadt&#8221;-Trick:
Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Benzinsparfüchse, ich hab einen Supertip, wie ihr noch viel mehr sparen könnt als mit dem &#8220;40 in der Innenstadt&#8221;-Trick:</p>
<p>Genau. Gar nicht fahren. Eine echte win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-win-Situation!</p>
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		<title>Männer, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 10:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute, die]]></category>
		<category><![CDATA[Deine Mudda]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdscham]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;man im Büroflur schon auf weite Entfernung ob ihres klappernden Schrittes für mit Stöckelschuhen trampelnde Kolleginnen hält.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;man im Büroflur schon auf weite Entfernung ob ihres klappernden Schrittes für mit Stöckelschuhen trampelnde Kolleginnen hält.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ihr Verfügungsrahmen beträgt. Ungefähr. Im Idealfall. Theoretisch.</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und  versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank &#8211; deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch &#8220;Bank für Handel und Industrie&#8221; hieß &#8211; seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor längerer Zeit war ich von der immer unangenehmeren Schlipsträgerei und  versicherungsvertretrigen Werbebelästigung genervt, welche bei der Dresdner Bank &#8211; deren Kunde ich wurde, als sie in Berlin noch &#8220;Bank für Handel und Industrie&#8221; hieß &#8211; seit deren Aufkauf durch den Allianz-Konzern, spätestens aber nach ihrer Einverleibung durch die und die Transformation zur Commerzbank leider und zu Lasten ehemals wirklich kundenorientierter Bedienung durch das Personal in unerträglichem Maß zunahmen. Also entschloß ich mich, es nun auch mal mit einer dieser Internet-Direktbanken zu versuchen.<span id="more-2046"></span></p>
<p>Nun gehöre ich nicht zu jenem Kundenkreis, der hellauf begeistert alle möglichen Einwände ausblendet, ehe er etwas neues versucht. Im Gegenteil suche ich immer gezielt nach Schwachstellen, wie es eigentlich jeder vernünftige Mensch tut; ich lese bei Online-Handelsplätzen stets als erstes alle negativen Bewertungen zu Produkten und Anbietern und habe mir angewöhnt, gerade daraus eventuelle positive Eigenschaften abzuleiten. Bei Dienstleistern oder Händlern zum Beispiel glaube ich, aus deren Reaktionen auf eine Kritik mehr erkennen zu können als aus tausendundeiner <em>super gelaufen, keine Probleme, immer wieder</em>-fünf Sterne-Bewertungen.</p>
<p>Im Falle der DKB, für die ich mich letztlich entschied, war das unmöglich. Entweder habe ich nach den falschen Phrasen gesucht (obwohl ich darin sonst ziemlich gut bin). Oder es gab bisher keinen wirklich Kunden, der mit der DKB schlechte Erfahrungen gemacht hat (so etwas wäre, wie wir wissen, sogar im Falle der allein seligmachenden Kirche ein, äh, Wunder). Oder es gab bisher niemanden, der dieser Internetbank im Internet mal keine Höchstnote geben wollte (bei einer Internetbank so wahrscheinlich wie ein 31. April). Oder.</p>
<p>Mangels verwertbarer Fremderfahrungen mußte ich also selbst ran. Der Plan war, nach einem Dreivierteljahr mit Sack und Pack (hier: Giro-, Fest- und Tagesgeldkonten) zur neuen Bank umzuziehen, unter der Voraussetzung, daß es zwischenzeitlich mindestens einmal ein Problem gegeben hätte, das nicht nur hilfsbereit, sondern auch erkennbar professionell und so gelöst würde, daß eine Wiederholung auszuschließen ist.</p>
<p>So bestellte ich online ein <em>vollkommen kostenloses</em> Girokonto einschließlich Visakarte, mit der man, so das Versprechen und die zahlreichen positiven Berichte allerorten, <em>weltweit kostenlos Bargeld</em> an jedem Visa-Geldautomaten abheben könne. Kredit- und EC-Karte kamen zügig per Post, der Verfügungsrahmen des Kreditkartenkontos wurde mir mit dem Betrag X mitgeteilt, den ich, so die beiliegenden Hinweise, zudem durch Überweisungen auf dieses Konto beliebig erhöhen könne (was sogar im Falle eines Guthabens verzinst würde).</p>
<p>Ich muß noch erwähnen, daß ich schon lange kein Mensch mehr bin, der finanziell in den Tag hineinlebt. Im Gegenteil und schon, weil ich Situationen wie &#8220;nicht mögliche Verfügungen&#8221; an Geldautomaten unerträglich finde, kontrolliere ich meine Konten wöchentlich, führe täglich Buch über meine Ausgaben und weiß dank einer eigens hierfür eingerichteten Datenbank jederzeit genau, wie hoch die nächste Kreditkartenabrechnung wird, wie viel Geld auf welchem Konto zu sein hat und infolgedessen auch, wie viel ich etwa heute Abend noch werde abheben können. Jedenfalls war dies in den letzten, wenigstens zehn, Jahren stets der Fall.</p>
<p>Bis vor einigen Wochen. Da stand ich, wohlgemerkt: nicht zum ersten Mal, vor einem Geldautomaten im Ausland und beabsichtigte, dort das zum Ausgeben vor Ort benötigte Bargeld abzuheben. Sowohl meine Datenbank als auch der online abrufbare Kontostand wiesen mir noch am frühen Morgen des gleichen Tages mehr als genug Reserven im Verfügungsrahmen aus. Ich hätte ein vielfaches dessen, was ich abzuheben vorhatte, erhalten können müssen. Nur: War nicht. Nach zweimaligem unbegründetem Verweigern blieb mir nichts anderes, als entweder die Heimreise anzutreten oder die stattlichen Auszahlungsgebühren der EC-Karte vorläufig zu erdulden. Denn die funktionierte natürlich.</p>
<p>Nun gibt es für mich verschiedene Kategorien von &#8220;ärgerlich&#8221; auf dieser Welt. Die erste ist die, bei der ich selbst schuld bin. Geschenkt. Die nächste ist die, wo ich etwas scheiße finde, das andere vielleicht ganz klasse finden. Kommt vor, auch oft, tut aber auch nicht wirklich weh. Schlimmer ist es schon mit Dingen, die sich jedem klar denkenden Menschen als ausgemachter Unsinn sofort erschließen und die dennoch immer wieder vorkommen. Die Krone der Beleidigung, jedenfalls für meine Intelligenz, sind allerdings Dinge, die offensichtlich komplett verkorkst sind und die man mir dennoch und mit zunehmend dämlicheren Argumenten als selbstverständlichste Sache der Welt verkaufen will. Es sind diese Situationen, die mich mit Grausen abwenden lassen und mit der sich jemand als ernstzunehmender Partner, egal für welchen Geschäfts- oder Lebensbereich, unheilbar und final diskreditiert.</p>
<p>Der folgende sich hinziehende, zähe &#8211; Email-Beantwortungsstunde ist offenbar immer wochentags zwischen 9 und 12 Uhr &#8211; Schriftwechsel ist ein Paradebeispiel für so einen Fall (Prosa großteils gekürzt; Hervorhebungen und Variablen alle von mir).</p>
<blockquote><p>ich wollte heute Mittag am exakt gleichen Geldaumaten der $bank in $stadt, wo ich am $datum mit der Visakarte erfolgreich abgehoben habe, $betrag abheben. Heute hieß es dort &#8211; obwohl es an der Deckung nicht liegen kann! &#8211; daß ich nicht abheben könne. Die Abhebung des gleichen Betrages mit der EC-Karte hingegen hat problemlos funktioniert.</p>
<p>Bitte prüfen Sie, warum das mit dem &#8220;weltweit kostenlos abheben&#8221; hier auf einmal fehlschlägt. Ich fände es nicht so schön, dafür jetzt Gebühren zahlen zu müssen. Bitte um Rückmeldung.</p></blockquote>
<blockquote><p>Gut, dass Sie sich melden. Aufgrund mehrerer ausstehenden Buchungsanfragen in einer Gesamthöhe von $betrag aus folgenden Branchen</p>
<ul>
<li>(Mail / Phone) Diverse (Tickets, Teleshop) Löschungsdatum: $datum</li>
<li>(Einzelhandel) Bücher Löschungsdatum: $datum</li>
<li>(Einzelhandel) Spirituosen / Wein / Likör Löschungsdatum: $datum+14</li>
</ul>
<p>sind aktuell keine weiteren Verfügungen möglich. <strong>Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen können. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall direkt an den Händler.</strong> (&#8230;) Wenn Sie Geld auf Ihre DKB-VISA-Card überweisen, erhöhen Sie Ihren Verfügungsrahmen.</p></blockquote>
<blockquote><p>sorry, aber das kann ja wohl nicht sein. Ich habe VORHER ($datum-1) extra in die Umsätze geschaut und gerade eben auch noch mal. Aktueller Saldo sind $betrag <em>(Anm.: weit unterhalb des Limits)</em> (darin ist die neueste Aufbuchung noch nicht enthalten), vor dem Wochenende als ich nachgeschaut habe waren es <em>[noch mehr Spielraum]</em>. In jedem Fall wären da noch $abhebebetrag &#8220;drin&#8221; gewesen.</p>
<p>Wenn es &#8220;schwebende&#8221; Buchungen gibt, die zwar meinen Verfügungsrahmen beeinflussen, die aber nirgends zu sehen sind, wie soll ich mich dann auf dieses Zahlungsmittel verlassen können? Sagen Sie bloß nicht &#8220;immer möglichst viel aufbuchen&#8221; wäre die einzige &#8220;Lösung&#8221;, denn dann habe ich von der ganzen Geschichte leider gar keinen Nutzen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Bei der Prüfung Ihres Anliegens haben wir mehrere ausstehende Händleranfragen (Autorisierung) auf Ihrer DKB-VISA-Card festgestellt. Aus diesem Grund stand Ihnen das vollständige Kartenlimit nicht zur Verfügung. Die offenen Händleranfragen wurden von uns heute als erledigt vermerkt. Ihr Kartenlimit auf der DKB-VISA-Card steht Ihnen wieder zur Verfügung.</p>
<p>Bei den angesprochenen Autorisierungen handelt es sich um Verfügungsanfragen zu Ihrer DKB-VISA-Card, die durch den jeweiligen Händler veranlasst werden. Unternehmen wie z.B. Hotels und Autovermietungen nutzen die Möglichkeit sich Ihre Kautionen mittels einer solchen Autorisierung auf Ihrer Kreditkarte zu blocken.</p>
<p>Autorisierungen sind nur für einen befristeten Zeitraum gespeichert und löschen sich dann automatisch, in der Regel nach 14 Tagen.</p></blockquote>
<blockquote><p>&gt; Bei der Prüfung Ihres Anliegens haben wir mehrere ausstehende<br />
&gt; Händleranfragen (Autorisierung) auf Ihrer DKB-VISA-Card festgestellt.<br />
Das schrieben Sie mir schon vor einer Woche.</p>
<p>Auf meine eigentlichen Fragen gehen Sie allerdings wieder nicht ein. Sie verzeihen mir daher bitte meine allmählich aufkommende Ungehaltenheit, denn hier geht es mit Verlaub um mein Geld und im vorliegenden Fall auch noch um Zuverlässigkeit im Ausland, da hört der Spaß für mich auf. Also:</p>
<p>1. Wozu sehe ich meinen Kreditkartensaldo und führe über meine Verfügungen Buch, wenn das alles trotzdem Makulatur ist? Wie soll ich mich ernsthaft auf Verfügungsrahmen verlassen, wenn ich nirgendwo im Voraus sehe, wie viel ich in den nächsten drei Stunden effektiv abheben kann? Ist das hier eine Bank oder ist das ein Lotteriestand?<br />
2. Welche &#8220;Händler/Unternehmen&#8221; reservieren ohne meine Wissen, aber offenbar mit Ihrer Duldung irgendwelche ominösen &#8220;Beträge&#8221;, die mich daran hindern, meine Karte als zuverlässiges Zahlungsmittel einzusetzen? Ich habe in den letzten zwei Wochen weder Autos gemietet, noch Hotels reserviert noch sonstiges. Genaugenommen habe ich das mit dieser Karte noch überhaupt nicht und allmählich glaube ich auch, daß ich das besser nie tun werde.<br />
3. Und vor allem: Soll ich für diese, Sie entschuldigen meine leichte Gereiztheit bitte, Lächerlichkeit jetzt ernsthaft 10 Euro Geldautomatengebühr bezahlen? Ist das das weltweit kostenlose Bargeldabheben, mit dem Sie werben?</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir bedauern, dass Ihnen bei Ihrem Auslandsaufenthalt Unannehmlichkeiten entstanden sind und möchten Ihnen gerne die entstandenen Fragen beantworten.</p>
<p>• (Mail / Phone) Diverse (Tickets, Teleshop) Löschungsdatum: $datum<br />
• (Einzelhandel) Bücher Löschungsdatum: $datum<br />
• (Einzelhandel) Spirituosen / Wein / Likör Löschungsdatum: $datum+14</p>
<p>In der Regel erfolgen diese Buchungsanfragen nur bei Vorlage Ihrer Kartendaten bei Zahlungen/Reservierungen. <strong>Die benannten Händleranfragen, welche benannte wurden und das Limit blockierten sind Ihnen nicht bekannt? Dann bitte wir Sie die Kreditkartenumsätze mit großer Sorgfalt auf Richtigkeit zu beobachten.</strong></p>
<p>Auf Händleranfragen/-reservierungen zu Lasten Ihrer DKB-Visa-Card haben wir als kartenausgebendes Institut keine Verfügungsgewalt.</p>
<p>Aus Kulanz werden wir Ihrem Internet-Konto in den nächsten Tagen 20,00 Euro gutschreiben und hoffen sie in Zukunft wieder von unserem Service überzeugen zu können.</p></blockquote>
<blockquote><p>vielen Dank für Ihr Kulanzangebot, das ich gerne annehme.</p>
<p>Zu den genannten Bezeichnungen: Das kann ja alles und nichts sein. Natürlich habe ich mit der Karte auch schon mal Spirituosen gekauft und natürlich bestelle ich damit bei Amazon. Ohne Angaben zum Firmennamen hilft mir das leider nicht viel weiter.</p>
<p>Vor allem aber: <strong>Bei Autovermietern und Hotels kenne ich das reservieren von Beträgen ja. Aber bei HÄNDLERN? Da kaufe ich entweder etwas und bezahle IN DIESEM MOMENT oder ich tue es nicht.</strong> Was zum Teufel hat ein Händler irgendwelche Beträge zu reservieren? Und obendrein: Wenn ein Hotel oder ein Autovermieter so was tut, kenne ich es so, daß ich darauf hingewiesen werde und meine Karte entsprechend vorlegen muß.</p>
<p>Ergo: Bekommen Sie bitte heraus, wer da solchen Unfug gemacht hat und teilen Sie mir dies mit, da ich hier natürlich ggf. juristisch vorgehen möchte (ich nehme doch an, daß eine nicht autorisierte &#8220;Reservierung&#8221; die gleiche &#8220;Qualität&#8221; hat, wie eine nicht autorisierte Abbuchung). Danke.</p>
<p>Die Belastungen meiner Karte kontrolliere ich mit jeder Abrechnung, genau wie ich jede Transaktion zeitnah protokolliere, um später kontrollieren zu können. Im genannten Fall habe ich ja eben genau dies vor und nach der erfolglosen Abhebung getan.</p>
<p>Es bleibt die dringlichste Frage für mich ungeklärt: Wie kann ich sicherstellen, daß ich beim nächsten Auslandsaufenthalt nicht wieder dastehe wie der sprichwörtliche Ochse vor dem Berg? Mehr, als über meine Ausgaben Buch führen, kann ich doch schlichtweg nicht. <strong>Warum finde ich nirgends eine verbindliche Anzeige darüber, wie viel ich in den nächsten Stunden noch disponieren kann?</strong> Das ist, ich wiederhole mich, für mich unverzichtbar!</p></blockquote>
<blockquote><p>Sofern Sie Ihre DKB-VISA-Card bei einem Händler einsetzen hat dieser die Möglichkeit, sich den Betrag von Ihrer Kreditkarte zu reservieren. Sofern der Händler die offene Anfrage nicht bucht, wird diese Reservierung zum angegebenen Datum gelöscht. Damit erhöht sich automatisch Ihr Verfügungsrahmen.</p>
<p><strong>Die offenen Händleranfragen können nicht im Internet-Banking eingesehen werden. Zu diesen liegen uns auch keine weiteren Informationen vor.</strong></p>
<p>Wir bitten um Ihr Verständnis.</p></blockquote>
<blockquote><p>ich frage noch einmal ganz direkt mit der bitte um verbindliche konkrete Antwort:</p>
<p>1.) Sie können &#8220;Händleranfragen&#8221; zwar löschen, aber nicht erkennen, wer der &#8220;anfragende&#8221; Händler war?<br />
2.) Wenn doch: Ich erfahre, obwohl es hier um meine Karte geht, nicht, wer sich da herausnimmt, ohne mein Wissen Beträge zu reservieren?</p>
<p>Ich bin gerade ein bißchen sprachlos, wie Sie eventuell nachvollziehen können.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir teilen Ihnen mit, dass wir Händleranfragen nur löschen können, wenn der Betrag bereits gebucht wurde. <strong>Sofern der Betrag noch nicht gebucht wurde, kann nur der Händler selber die offene Anfrage entfernen.</strong></p>
<p>Weiterhin liegen uns keine weiteren Informationen zu den offenen Buchungen vor. Bitte haben Sie dafür Verständnis.</p></blockquote>
<blockquote><p>das wird ja langsam zur Realsatire. Wird beim Antworten bei Ihnen eigentlich der gesamte Vorgang gelesen oder nur die letzte Mail?</p>
<p>ICH MÖCHTE WISSEN WER DAFÜR VERANTWORTLICH WAR, DASS ICH AM BESAGTEN TAG IN $stadt OHNE EIGENES VERSCHULDEN(!!!) KEIN GELD ABHEBEN KONNTE OBWOHL ALLE VON MIR AUTORISIERTEN TRANSAKTIONEN SICH WEIT UNTERHALB MEINES LIMITS BEFANDEN.</p>
<p>Sie treiben mich bei aller lobenswerten Kulanz wirklich zur Verzweiflung, denn das kann doch nicht so schwer sein so was herauszufinden im Zeitalter der EDV.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Authorisierungen verbleiben auch noch nach Abbuchung von Ihrer DKB-VISA-Card, meist in gleich Höhe. <strong>D.h. das Ihre DKB-VISA-Card für einen gewissen Zeitraum doppelt belastet ist</strong> und somit eine Auszahlung nicht möglich war.</p>
<p><strong>Nach Belastung haben Sie allerdings die Möglichkeit, die Authorisierung von uns löschen zu lassen, um wieder Bargeld verfügen zu können. Eine weitere Möglichkeit, der Erhöhung Ihrer Liquidität wäre  (&#8230;) die Erhöhung Ihres DKB-VISA-Card-Limits.</strong></p></blockquote>
<p>Gut möglich, daß niemandem, der mit der Sache befaßt war, überhaupt klar wurde, worum es mir geht, was mir als Kunde in diesem konkreten Fall das wichtigste ist, daß ich mehr an der Vermeidung einer Wiederholung als an Wiedergutmachung oder der Erläuterung irgendwelcher völlig sinnfreien und vermutlich auch so nicht zutreffenden Regelungen interessiert bin. Von der Tatsache, daß ich Unglaublichkeiten wie <em>ein Betrag wird im Grunde erst mal doppelt gebucht</em> in über zwanzig Jahren Kreditkarteneinsatz noch nie gehört habe &#8211; und ich habe schon oft am sprichwörtlichen Limit gelebt. Ich bin mir sogar sicher, daß die verschiedenen beteiligten Mitarbeiter aus ihrer Sicht wirklich alles getan haben, um mir &#8220;zu helfen&#8221;. Das zeigt sich schon in der großzügigen Kulanzgutschrift, die doppelt so hoch ausfällt wie mein akuter finanzieller Schaden. Nur: Ich möchte überhaupt keine Kulanz. Ich möchte auch keine Almosen. Und ich möchte auch keine &#8220;stets bemühten&#8221; Mitarbeiter, die mit immer freundlichen und vermeintlich hilfsbereiten Textbausteinen um sich werfen. Ich möchte noch nicht mal &#8220;Hilfe&#8221;. Alles, was ich möchte, ist eine funktionierende Dienstleistung, verdammt noch mal.</p>
<p>Doch ich habe es an diesem Punkt aufgegeben. Es ist absehbar, daß Wunsch und Wirklichkeit hier kollidieren. Wirklich grotesk finde ich die Behauptung, ich könne mein Limit nur sicherstellen, wenn ich quasi um Löschung der jeder Zahlung erfolgenden &#8220;doppelten Schattenbuchungen&#8221; unmittelbar im Anschluß schriftlich ersuchte. Aber wie auch immer: Es war dies der Moment, da mir klar wurde, daß leider auch beim Produkt &#8220;Bank&#8221; die übliche deutsche Regel gilt, nach der man sich stets für das kleinste und zudem bereits bekannte übel entscheidet und nicht, wie in anderen Kulturen, stets nach dem Besten strebt (und das beste sich auch noch durch das ernsthafte Bestreben, immer noch besser zu werden, auszeichnet). Die Katze, die hier bereits ein Stück aus ihrem Sack herausgewunken hat, kann sich wieder hinlegen. Ich bleibe bei den Schlipsträgern und zahle in Zukunft vermutlich auch wieder Jahresgebühren.</p>
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		<title>Makler, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 21:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;keine Zeit haben, sich die ohnehin schon schwere Arbeit einer Online-Annonce auch noch mit dem Erstellen und Hochladen von Bildern zu verkomplizieren und dies dafür mit dem Vorabausrechnen der (vom Mieter erwarteten!) Provision kompensieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;keine Zeit haben, sich die ohnehin schon schwere Arbeit einer Online-Annonce auch noch mit dem Erstellen und Hochladen von Bildern zu verkomplizieren und dies dafür mit dem Vorabausrechnen der (vom Mieter erwarteten!) Provision kompensieren.</p>
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		<title>Auf die Verpackung kommt es an!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 13:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denn Inhalt ist bekantlich nichts. Image ist alles! Und 6,49 Euro für 2,5 Kilogramm solch cooler(!) Preßkohle ist nun wirklich geschenkt!

Ihr seht: Selbst ordinäre Fußvolk-Freuden wie &#8220;grillen&#8221; sind nun endlich in der stylishen Oberklasse angekommen!
Zusatznutzen: Kann man hinterher noch als schicke Designer-Einkaufstasche nehmen. Oder als Schlipsersatz. Oder als cooles Wandbild; der Haken zum aufhängen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn Inhalt ist bekantlich nichts. Image ist alles! Und 6,49 Euro für 2,5 Kilogramm solch cooler(!) Preßkohle ist nun wirklich geschenkt!</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/kuhl.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/kuhl-600x400.jpg" alt='Schnöde Grillholzkohlenbriketts müssen nicht immer langweilig verpackt sein. Hier haben wir die schicke weiß-hochglänzende Verpackung mit der, stylisch in Lautschrift gehaltenen, sicherheitshalber aber auch noch mal im Klartext erklärten Markenbezeichnung "ku:l (Cool) - Premium Grillbriketts".' title="kuhl" width="600" height="400" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2033" /></a></p>
<p>Ihr seht: Selbst ordinäre Fußvolk-Freuden wie &#8220;grillen&#8221; sind nun endlich in der stylishen Oberklasse angekommen!</p>
<p>Zusatznutzen: Kann man hinterher noch als schicke Designer-Einkaufstasche nehmen. Oder als Schlipsersatz. Oder als cooles Wandbild; der Haken zum aufhängen ist bereits im Preis enthalten!</p>
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		<title>Man muß nicht zum alten Eisen gehören,&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 13:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;um zu einer Ü30-Party eingeladen zu werden.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;um zu einer Ü30-Party eingeladen zu werden.</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/altpapier.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/altpapier-600x800.jpg" alt='Werbung für "Ü30"-Party. Auf einer Altpapiertonne.' title="" width="600" height="800" class="blackborder alignnone size-large wp-image-2030" /></a></p>
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		<title>Vorsicht: Wasser ist naß!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 13:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/gift.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/gift-600x330.jpg" alt="Hinweis an einem Flaschenpfandautomaten: Giftige oder brennbare Stoffe können zu Personenschäden oder Feuer führen." title="" width="600" height="330" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-2027" /></a></p>
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		<title>Vermieter, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 07:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[deine Frage nach einem Besichtigungstermin mit einem Ausfragebogen beantworten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>deine Frage nach einem Besichtigungstermin mit einem Ausfragebogen beantworten.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;über den Faecesbook-Seelenstriptease der &#8220;Post Privacy-Spacken&#8221; lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank &#8220;Invite&#8221; zu den ersten gehören, die sich bei &#8220;Oggle Plus&#8221; selbst nacktmachen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;über den Faecesbook-Seelenstriptease der &#8220;Post Privacy-Spacken&#8221; lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank &#8220;Invite&#8221; zu den ersten gehören, die sich bei &#8220;Oggle Plus&#8221; selbst nacktmachen.</p>
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		<title>Leute, die&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 12:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.</p>
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		<title>Horch!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das kann nicht euer Ernst sein. Ihr bezeichnet Eure Autos als &#8220;Premiumfahrzeuge&#8221;, verkauft deshalb nicht nur die Autos für ordentliche Summen, sondern auch die optional dazubestellbaren All-Inclusive-Multimedia-MMI-Navigation-plus-Soundsysteme mit doppeltem SD-Kartenleser &#8211; und dann können diese Geräte zwar lizenzbehaftete und qualitativ minderwertige MP3-Dateien abspielen, verstehen aber das lizenzfreie und teuren, gut klingenden Soundsystemen viel angemessenere kostenlose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kann nicht euer Ernst sein. Ihr bezeichnet Eure Autos als &#8220;Premiumfahrzeuge&#8221;, verkauft deshalb nicht nur die Autos für ordentliche Summen, sondern auch die optional dazubestellbaren All-Inclusive-Multimedia-MMI-Navigation-plus-Soundsysteme mit doppeltem SD-Kartenleser &#8211; und dann können diese Geräte zwar lizenzbehaftete und qualitativ minderwertige MP3-Dateien abspielen, verstehen aber das lizenzfreie und teuren, gut klingenden Soundsystemen viel angemessenere kostenlose und verlustfreie Kompressionsformat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FLAC">FLAC</a> nicht?</p>
<p>Wie scheiße kann man eigentlich sein, um trotzdem einen Arbeitsplatz in einer Firma zu finden, die sich selbst als Nachfolger der Firma Horch versteht und deshalb seit Jahrzehnten den nunmehr Imperativ des Verbs &#8220;hören&#8221; &#8211; nämlich: &#8220;Audi&#8221; &#8211; gibt?</p>
<p>Wenn ich diesem Eurem Befehl folgen möchte, kann ich das nicht, denn alles, was es außerhalb der Fähigkeiten von MP3 zu hören gäbe, wird mir verwehrt. Und wenn ihr eurem Namen wirklich Ehre machen wolltet, würdet ihr jetzt gut horchen. Und das schleunigst ändern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Plus-Minus</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 09:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche &#8211; natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen &#8211; Zusatz-&#8221;findickjanzdufte&#8221;-Buttons auf meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche &#8211; natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen &#8211; Zusatz-&#8221;findickjanzdufte&#8221;-Buttons auf meinen entsprechenden Portalen einbinden soll, da diese &#8220;natürlich&#8221; künftig auch das Suchergebnis und damit eben auch die Vermarktbarkeit meiner Seiten beeinflussen würden. Mich verleiten solche impliziten Zwänge ja immer sofort zum Nachdenken über Alternativen. Vielleicht sollte ich die Werbeflächen jetzt doch lieber mal an die Interessenten verkaufen, deren Angebote zwar gut waren, aber kein Entwicklungspotential versprachen, wie es die &#8211; dank Werbeblockern, für die ich aufgrund der oft grauenhaften Werbetreibenden und ihrer Formate größtes Verständnis habe &#8211; immer lausiger werdenden Einnahmen aus der &#8220;Netzwerkwerbung&#8221; vollmundig taten und tun. </p>
<p>Bei anderen führt allerdings solcher im Monatstakt auftretende Hype regelmäßig zu medialen Erregungswellen, die man nicht mal von pubertierenden Jungmopedbesitzern in meinem derzeitigen, dörflich-bäuerlichen Exilwohnort kennt, sobald diese irgendwelche Weibchen in Peilweite bemerken. Und Fremdschämen, wie ich es sonst nur für unreflektiert &#8220;Häppi Bürsti&#8221;-singende Altersgenossen aus meiner Kindergartenzeit kannte, packt mich, wenn in meinem (hier: virtuellen) Umfeld das Hype-Produkt mit der gleichen armseligen und doch wirksamen Strategie einführt werden kann<span id="more-1991"></span>, wie es schon vor vielen Jahren eine Bremer Biermarke mit einem sensationell alten <del datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Wein</del><ins datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Bier</ins> in unspektakulär neuen, nun durchsichtigen <del datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Schläuchen</del><ins datetime="2011-07-01T09:25:36+00:00">Flaschen</ins> tat: Mit künstlicher Verknappung.</p>
<p>Wie erinnern uns (also zumindest ich): Geschickt lancierte man einst in den damals noch weitgehend nichtvirtuellen zielgruppenrelevanten sozialen Netzwerken (damals nannte man sowas &#8220;Clubszene&#8221;) &#8220;versehentlich ausgeplauderte&#8221; Hinweise auf ein geheimnisvolles neues, &#8220;hippes&#8221; Bier, das zwar teurer als das grün verpackte Schwesterprodukt, aber dafür bis auf weiteres auch nur &#8220;unter der Hand&#8221; in &#8220;ausgewählten Clubs&#8221; zu haben sei.</p>
<p>Natürlich war die Bremer Biermarke nicht die erste, die mit solchen Taschenspielertricks erfolgreich auf Bauernfang ging, und natürlich ist sie nicht die letzte gewesen. Besonders in den nun digital reinkarnierten Klubszenen ist sie heute fast omnipräsent. $firma kündigt ihren sensationellen, alles verändern werdenden Dienst $dienst an und startet bald darauf einen &#8220;geschlossenen&#8221; Testlauf, an dem selbstverständlich leider nicht jeder teilnehmen kann, sondern wo man nur reinkommt, wenn man jemanden kennt der noch ein VIP-Armbändchen übrig hat und einen außerdem auf die Gästeliste setzt. &#8220;Einladung&#8221; nennt sich das dann (&#8221;Invite&#8221;). Und von da an dauert es noch fünf Minuten, bis man nicht nur alle vorgesehenen Strukturen erfolgreich &#8220;viral&#8221; infiziert hat und die eine Hälfte der Anwesenden mit Armbändchen wedelt während die andere Hälfte als moderne Schnorrerarmee einen an jeder virtuellen Ecke mit &#8220;haste mal &#8216;n Invite&#8221; belästigt. </p>
<p>Das finde ich aus drei Gründen krank. Erstens: Wie kann man Firmen eine so erbärmliche, billige &#8220;Strategie&#8221; durchgehen lassen? Zweitens: Wie kann man sich selbst dafür hergeben, als unbezahlter Werbeapostel für jede Scheiße mitzuarbeiten? Drittens: Wie kann man sich so erniedrigen, darum zu betteln, ein gezielt gehypetes Produkt, hinter dem zudem oft handfeste Markt- und im konkreten Fall Monopolinteressen stehen, bitte bitte &#8220;als fast erster&#8221; nutzen zu dürfen?</p>
<p>Ich würde sowas niemals schreiben, wenn die Leute, die sich diese drei Fragen entweder nicht stellen oder sie vor lauter Erregung ausblenden, unter den Zuschauern von &#8220;DSDS&#8221; oder &#8220;GNTM&#8221; oder &#8220;RTL 2 action news&#8221; zu suchen wären. Aber daß es sich dabei in großer Zahl um Personen handelt, von denen ich ansonsten kritischstes Hinterfragen gewohnt bin und die ich teilweise genau und nur deshalb schätze: DAS macht mir Angst.</p>
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		<title>Das Schlimmste an der Kostenloskultur&#8230;</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/30/das-schlimmste-an-der-kostenloskultur/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;ist:

Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/Kostenloskultur.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/Kostenloskultur-600x450.jpg" alt="Eine Palette mit kostenlosen Telefonbüchern und Branchenverzeichnissen steht unbeachtet in der Müllecke eines Supermarktvorplatzes" title="" width="600" height="450" class="blackborder alignnone size-medium wp-image-1989" /></a></p>
<p>Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.</p>
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		<title>Jungesell(inn)en? Tschüß!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 17:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Alles Scheiße!]]></category>
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		<category><![CDATA[Unfug]]></category>
		<category><![CDATA[Yes weekend]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, genau: Ich bin für &#8220;Jungesell(inn)enabschiede&#8221;. Eine übrigens urdeutsche Tradition, genau wie &#8220;Valentinstag&#8221; und &#8220;Halloween&#8221; und nicht, wie etwa der Polterabend, aus dem angelsächsischen Raum importiert. 
Schon stimmungsvolle, unkonventionelle Ideen wie die, sich mit geringelten Badeanzügen oder Schweinsnasen verkleidet am Verkauf von Schnapsminiaturen versuchen zu müssen &#8211; darauf muß man erst mal kommen. Und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, genau: Ich bin für &#8220;Jungesell(inn)enabschiede&#8221;. Eine übrigens urdeutsche Tradition, genau wie &#8220;Valentinstag&#8221; und &#8220;Halloween&#8221; und nicht, wie etwa der Polterabend, aus dem angelsächsischen Raum importiert. </p>
<p>Schon stimmungsvolle, unkonventionelle Ideen wie die, sich mit geringelten Badeanzügen oder Schweinsnasen verkleidet am Verkauf von Schnapsminiaturen versuchen zu müssen &#8211; darauf muß man erst mal kommen. Und dann ist das echt auch total witzig, einmal für die Teilnehmer. Erstens weil, zweitens deswegen und drittens schon von Hause aus. Und dann natürlich auch und besonders für all jene Leute, die zum Beispiel in der Düsseldorfer Altstadt sonst nur gelangweilt am Biertisch herumstehen und sich mit anderen langweiligen Leuten gequält unterhalten müßten, um die nervtötend ruhige und uninspirierte Umgebung (und das langweilige Altbier) halbwegs ertragen zu können, und die dankbar für jede Abwechslung sind, vor allem, wenn es sich, wie hier, um eine vollkommen neue, nie zuvor erlebte handelt.</p>
<p>Also, eins weiß ich ganz genau. Wenn ich mal heiraten sollte (schon allein die Vorstellung ist ja grauenhaft. Sich aufgrund höherer Zwänge in diesen gefangenschaftsartigen Dauerzustand begebn zu müssen!), muß ich unbedingt vorher auch noch mal so richtig einen draufmachen. Spaß haben (kommt von allein und mit jedem &#8220;Feigling&#8221; mehr), auf die Kacke hauen (oder auf die Kotze, kommt nach der richtigen Menge Spaß auch von allein) und alle Leute um mich rum daran teilhaben lassen (und weil ich die nicht alle nötigen will, bei mir zu Hause oder im extra angemieteten Vereinsheim vorbeizukommen, finde ich es schon heute tierisch fair von mir, zu den Leuten hinzufahren und ihnen unsere Top-Stimmung mitzubringen, ohne daß sie extra fragen und sich dafür womöglich schämen müßten).</p>
<p>Bevor wir uns verkleiden, werden wir allerdings noch ein bißchen Fitneß machen. Natürlich auf einem Bierbike. Das paßt gut, weil es fast genau so kultig ist, fit hält und man was von der Umgebung und den Leuten mitbekommt (und umgekehrt: Win-win!). Ach so, und wem es nicht paßt, der muß ja nicht mitmachen. Zu dem sagen wir einfach: Tschüß!</p>
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		<title>Mogelpackung 2.0?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2011/06/23/mogelpackung-2-0/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 20:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipsträger]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Bislang schätze ich die Drogeriemarktkette &#8220;dm&#8221;. Das liegt sicher ein wenig an der eloquenten Art ihres Gründers, auch an der (zumindest veröffentlichten) Philosophie der Firma (und wiederum ihres Gründers), aber vor allem daran, daß man sich dort als Kunde auch und besonders im Reklamationsfall ganz gut aufgehoben fühlen kann. Nur dieser verdienten Wertschätzung ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang schätze ich die Drogeriemarktkette &#8220;dm&#8221;. Das liegt sicher ein wenig an der eloquenten Art ihres Gründers, auch an der (zumindest veröffentlichten) Philosophie der Firma (und wiederum ihres Gründers), aber vor allem daran, daß man sich dort als Kunde auch und besonders im Reklamationsfall ganz gut aufgehoben fühlen kann. Nur dieser verdienten Wertschätzung ist das Fragezeichen hinter der Überschrift geschuldet. Und die Annahme, daß hier ein für Verpackungen zuständiger Mensch einer heutzutage scheinbar verbreiteten Krankheit, nämlich dem &#8220;es muß vor allem schick und öfter mal anders aussehen&#8221;-Syndrom erlegen ist. <span id="more-1939"></span></p>
<p>Nun habe ich zu Verpackungen ohnehin kein besonders liebevolles Verhältnis. Ich hänge der altmodischen Überzeugung an, daß sie dazu da sind, ihren Inhalt vor Schaden zu bewahren und ihn zugleich in bestmöglicher Weise zugänglich zu machen.  Sobald sie mehr wollen oder sollen, sind sie für mich überflüssige und nervige Scheiße, Blendwerk, Krebsgeschwüre. Und, genau wie &#8220;Werbung&#8221;, eine Eitelkeitsmesse für selbsternannte Künstler, denen die brotlose Kunst zu brotlos ist und die sonst leider nichts gelernt haben.</p>
<p>Ein Beispiel für eine hervorragende Verpackung ist diese:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/duschalt.jpg"><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/duschalt-600x800.jpg" alt="Eine inzwischen leere Duschgelflasche. Sie ist durchsichtig und ansonsten schlicht und zweckmäßig." title="" width="600" height="800" class="borderless size-large wp-image-1944" /></a></p>
<p>Sie zeigt erstens den Inhalt (hier aufgrund meiner fleißigen Konsumentenaktivität und Reinlichkeit nur noch theoretisch), schützt ihn vor Schaden (im Fall einer Duschgelflasche: auslaufen oder austrocknen), drängt sich selbst nicht in den Vordergrund und macht den Inhalt auf einfache Weise zugänglich. Auf sehr einfache Weise sogar, denn auch, wenn der Aufdruck der Flasche ihre &#8220;richtige&#8221; Aufstellung vorzugeben scheint, geht es so:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/duschalt2.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/duschalt2-600x800.jpg" alt="Die gleiche Duschgelflasche, nur auf den Kopf gestellt." title="Wenn man wirklich alles will, muß man die Dinge manchmal auf den Kopf stellen." width="600" height="800" class="borderless size-large wp-image-1942" /></a></p>
<p>noch deutlich besser. Nämlich bis zum sprichwörtlichen letzten Tropfen. Besser gesagt: Es ging. Bis zur jüngsten Überarbeitung dieses Nutzgegenstandes &#8220;Verpackung&#8221;. Der sieht nun so aus:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/duschneu.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/duschneu-600x800.jpg" alt="Die gleiche Duschgelflasche, nur auf den Kopf gestellt." title="Wenn man wirklich alles will, muß man die Dinge manchmal auf den Kopf stellen." width="600" height="800" class="borderless size-large wp-image-1942" /></a></p>
<p>Entzückend, nicht? Nicht. Denn das:</p>
<p><a class="nohover" href="/_ressourcen/uploads/duschneu2.jpg"><img src="/_ressourcen/uploads/duschneu2-600x800.jpg" alt="Genau: Verboten per Design. Hier wird nix mehr auf den Kopf gestellt." title="Designmission erfolgreich, Schlipsträger entzückt: Ein weiterer Schritt im Kampf gegen diese widerlichen Sparfuchskunden." width="600" height="800" class="borderless size-large wp-image-1942" /></a></p>
<p>geht nun im wahrsten Sinne des Wortes schief.</p>
<p>Man braucht <a href="/tag/lalalalas-dich-nicht-verarschen/">heutzutage</a> nicht mehr viel Phantasie für die Vermutung, daß hier mehr als ein verhinderter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christo">Christo</a> im Spiel gewesen sein könnte. Zum Beispiel ein Schlipsträger, der vorgerechnet hat, um wie viele Tage sich der Intervall zwischen zwei Flaschenkäufen mangels vollständiger Entleerung im &#8220;50er-Quantil kumuliert&#8221; verkürzen könnte und sich damit der Absatz des Produkts eklatant steigern ließe. Und nur der eingangs erwähnte Vertrauensvorsprung der Firma hält mich an, davon so lange nicht auszugehen, bis eine Antwort auf meine diesbezügliche direkte Anfrage wider Erwarten NICHT einräumt, diesen Fehler vor lauter Entzückung über das neue Flaschendesign (ein hübsch zweideutiges Wort übrigens) schlicht übersehen zu haben und ihn schnellstmöglich zu beheben. Ich bin gespannt und werde die Antwort selbstverständlich niemandem vorenthalten.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Nein, ich habe euch keine Antwort vorenthalten. Bis heute, dem 14. Juli, gab es schlicht und einfach keine. Ich muß zugeben: Ich habe das so nicht erwartet. Aber manchmal ist keine Antwort eben auch eine.</p>
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