Bei den meisten Artgenossen ein begehrtes Zeugnis, das auf Antrag attestiert, daß der InhaberIn desselben nichts mehr mit- oder auf die Reihe bekommt. Bemerkenswert geringe Ausstellungsbarrieren.
4. Juli 2011
Denn Inhalt ist bekantlich nichts. Image ist alles! Und 6,49 Euro für 2,5 Kilogramm solch cooler(!) Preßkohle ist nun wirklich geschenkt!

Ihr seht: Selbst ordinäre Fußvolk-Freuden wie “grillen” sind nun endlich in der stylishen Oberklasse angekommen!
Zusatznutzen: Kann man hinterher noch als schicke Designer-Einkaufstasche nehmen. Oder als Schlipsersatz. Oder als cooles Wandbild; der Haken zum aufhängen ist bereits im Preis enthalten!
…um zu einer Ü30-Party eingeladen zu werden.

2. Juli 2011
deine Frage nach einem Besichtigungstermin mit einem Ausfragebogen beantworten.
1. Juli 2011
…über den Faecesbook-Seelenstriptease der “Post Privacy-Spacken” lästern, um wenig später auf Zwitter stolz zu verkünden, daß sie nun dank “Invite” zu den ersten gehören, die sich bei “Oggle Plus” selbst nacktmachen.
…eine Mailingliste betreiben, deren einziger Output seit Jahren in einer monatlichen (automatisch generierten) Erinnerung daran besteht, daß man sich irgendwann einmal auf dieser Mailingliste eingetragen hat.
Das kann nicht euer Ernst sein. Ihr bezeichnet Eure Autos als “Premiumfahrzeuge”, verkauft deshalb nicht nur die Autos für ordentliche Summen, sondern auch die optional dazubestellbaren All-Inclusive-Multimedia-MMI-Navigation-plus-Soundsysteme mit doppeltem SD-Kartenleser – und dann können diese Geräte zwar lizenzbehaftete und qualitativ minderwertige MP3-Dateien abspielen, verstehen aber das lizenzfreie und teuren, gut klingenden Soundsystemen viel angemessenere kostenlose und verlustfreie Kompressionsformat FLAC nicht?
Wie scheiße kann man eigentlich sein, um trotzdem einen Arbeitsplatz in einer Firma zu finden, die sich selbst als Nachfolger der Firma Horch versteht und deshalb seit Jahrzehnten den nunmehr Imperativ des Verbs “hören” – nämlich: “Audi” – gibt?
Wenn ich diesem Eurem Befehl folgen möchte, kann ich das nicht, denn alles, was es außerhalb der Fähigkeiten von MP3 zu hören gäbe, wird mir verwehrt. Und wenn ihr eurem Namen wirklich Ehre machen wolltet, würdet ihr jetzt gut horchen. Und das schleunigst ändern.
Da hat mal wieder irgendein großer Spieler der Internetzwirtschaft irgendeinen supidupi neuen Wasauchimmer-Facebook-Killer-Dienst erfunden. Das ist mir so für sich keine Erwähnung wert, soll jeder seinen Spaß haben. Nerviger finde ich da schon, daß ich mir als Online-Werbeflächenverleiher bei eben diesem Anbieter jetzt wieder irgendwelche – natürlich proprietären und nicht webstandardkonformen – Zusatz-”findickjanzdufte”-Buttons auf meinen entsprechenden Portalen einbinden soll, da diese “natürlich” künftig auch das Suchergebnis und damit eben auch die Vermarktbarkeit meiner Seiten beeinflussen würden. Mich verleiten solche impliziten Zwänge ja immer sofort zum Nachdenken über Alternativen. Vielleicht sollte ich die Werbeflächen jetzt doch lieber mal an die Interessenten verkaufen, deren Angebote zwar gut waren, aber kein Entwicklungspotential versprachen, wie es die – dank Werbeblockern, für die ich aufgrund der oft grauenhaften Werbetreibenden und ihrer Formate größtes Verständnis habe – immer lausiger werdenden Einnahmen aus der “Netzwerkwerbung” vollmundig taten und tun.
Bei anderen führt allerdings solcher im Monatstakt auftretende Hype regelmäßig zu medialen Erregungswellen, die man nicht mal von pubertierenden Jungmopedbesitzern in meinem derzeitigen, dörflich-bäuerlichen Exilwohnort kennt, sobald diese irgendwelche Weibchen in Peilweite bemerken. Und Fremdschämen, wie ich es sonst nur für unreflektiert “Häppi Bürsti”-singende Altersgenossen aus meiner Kindergartenzeit kannte, packt mich, wenn in meinem (hier: virtuellen) Umfeld das Hype-Produkt mit der gleichen armseligen und doch wirksamen Strategie einführt werden kann Ganzen Artikel lesen
30. Juni 2011
…ist:

Daß sie wirklich wichtigen Dingen einfach im Weg steht.