Trotz phonetischer Ähnlichkeit (”Messy”) nicht mit Überraschungseiinhaltsammlern zu verwechseln, sondern eine Lichtgestalt, die endlich Wechsel bringt, an den wir glauben können (oder sollen). Jetzt wird alles gut!
5. Mai 2010
Gegen den Vorwurf, daß einer, inhaliere er nur lange genug irgendwelche geräucherten Kräuter, zwangsläufig irgendwann einen an der Schaufel habe, muß ich mich hier im Namen des Herrn (den ich gerade vergessen habe) mit Nachdruck verwahren. Auch, daß die Unabänderlichkeit des eigenen Verfalls so ziemlich das einzige sei, dem der Ausdruck “dran glauben” angemessen wäre, ist eine blasphemische Verleumdung.
Unglaublich indes finde ich, daß es nicht nur Ketzer gibt, die behaupten, es gäbe da läßlichste Sünden, die der heiligen Stuhl und seine AusscheiderVertreter höchstselbst zu verantworten hätten: Es gibt doch tatsächlich Pharisäer, die derlei satanische Verse aufgreifen und weitertragen!
Nicht erst, aber ganz besonders in diesem Zusammenhang ist es nur zu billig, einmal dem Unmut über die schändlichen Schriften, die da seit Mai 1949 noch dem letzten gottlosen Teufel zugestehen, er möge doch nach Belieben kundtun, was er da denkt und fühlt, freien (und anwaltlichen) Lauf zu lassen. Denn wie heil und geordnet war doch zuvor die Welt, wenn zuletzt auch nur noch in den opferreichen Schranken des heiligen Reichskonkordats, das von der einzig richtigen Lehre – derer Petri – nicht viel übrig ließ.
Nun indes, da schwarze Schafe den monatlichen Ablaß, ja gar die unüberwindliche Schuld (und damit die Obhut ihrer Schäfer) in Frage stellen und mancher dreist behauptet, der direkt an Bedürftige gegebene Taler sei sinnvoller vertan denn jener an die römisch-katholische Fiskalkollekte, da muß man doch sogar als ordentlicher Christenmensch endlich mal: Dran glauben.
9. Oktober 2009
Das wäre doch mal eine neue Idee für den Arbeitszeugniscode: Er war außergewöhnlich bemüht!
Aber jetzt mal Ernst beiseite.
Für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken,
verleihe ich hiermit Hussein Obama sin Laden den Frikadellenpopelpreis. Ganzen Artikel lesen
29. Juli 2009

und erst dann. Brecht. Also nein, die Moral, laut Brecht. Okay, was man beim hiesigen Durchschnittschinamann kriegt ist vor allem stark im Geschmack, was nicht heißt, daß man dem bertoltschen Imperativ nicht problemlos folgen könnte. Aber natürlich will ich nicht über sieben Kostbarkeiten (mit 5 ohne 27) lästern, sondern einmal mehr über “unseren” inzwischen-nicht-mehr-ganz-so-Messias. Der findet China nämlich auf einmal ganz prima – was ja auch kein Wunder ist. Irgendwas muß ja schließlich rollen auf dieser Welt, und wenn schon nicht der RubelDollar, dann halt oppositionelle gelbe Köpfe. Von letzteren gibt’s ja mehr als genug, während man von ersterem bekanntlich nie zu viel horten kann.
Übrigens, das mit dem Fressen und Kotzen war nicht Brecht, sondern von Liebermann. Ich weiß. Das mit dem Imperativ klang nur so schön.
18. Juni 2009
Oder: Neulich, in Obama sin Laden. Mit archaischer Gewalt (so der Spiegel). Den Gedanken muß man weiterspinnen – I got the sucker!

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19. Dezember 2008

Update: In Kürze auch als Modell “Bush” erhältlich – hergestellt in der Türkei (Fa. Baydan, Istanbul; Art.-Nr. 271), praxiserprobt in Bagdad. Da geht was!, findet seitdem nicht nur Georg Walker(!) B.
25. Juli 2008
Die Zeiten sind schlecht, das Öl ist teuer, die Welt regieren Ungeheuer – was kann man sich da sehnlicher wünschen als die Rückkehr des Erlösers! Daß dieser verheißungsvolle Moment nun endlich gekommen war, wer hätte an jenem 24. Juli 2008 (nach Christus, so lange war das da nun schon her!) daran laut oder auch leise zu zweifeln gewagt. Ganzen Artikel lesen