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	<title>DavidBLN.de &#187; Neusprech</title>
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		<title>Krieg ist Frieden</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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Und der muß eben, usw., usf., gesichert werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="nohover" href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)#Krieg_ist_Frieden"><img src="/_ressourcen/uploads/frieden.jpg" alt="Werbeplakat der Bundeswehr an der Berliner Filiale des für die Armee zuständigen Ministeriums" title="" width="480" height="640" class="blackborder" /></a><br />
Und der muß eben, usw., usf., <a href="/2010/06/01/respekt/">gesichert</a> werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mal schön geil abkotzen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 22:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übel]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[kannst du über neokonservativen Neusprech, wenn du dir das hier zum Abendbrot gibst: Sternstunden des demokratischen Weltverständnisses.
Pfauenfeder des Abends:
Gut wäre, wenn wir bis dahin eine Örtlichkeit hätten in Düsseldorf, wo Sie zukünftig &#8220;Hof halten&#8221; wollen.
Heil, mein Jürgen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kannst du über neokonservativen Neusprech, wenn du dir das hier zum Abendbrot gibst: <a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/wp-content/uploads/bergerpapierlang2.pdf">Sternstunden des demokratischen Weltverständnisses</a>.</p>
<p>Pfauenfeder des Abends:</p>
<blockquote><p>Gut wäre, wenn wir bis dahin eine Örtlichkeit hätten in Düsseldorf, wo Sie zukünftig &#8220;Hof halten&#8221; wollen.</p></blockquote>
<p>Heil, mein Jürgen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Endlich: Kehraus in diesem Internetzdings!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/04/26/endlich-kehraus-in-diesem-internetzdings/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 06:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitersagen!]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten Monate und Jahre hatte man es als Blockbekritzler nicht leicht. Immer wieder sah man sich in einer Schublade mit Raubmordkopierern, Kinderschweinkramgutfindern, Freewarekommunisten und ähnlichem Abschaum, der nichts besseres zu tun hatte, als rechtschaffene Volksverarschtreter zu verleumden, politische Aufklärungsarbeit zu diffamieren und vor allem: So gar nicht an die Kinder zu denken.
Jüngstes Negativbeispiel: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Monate und Jahre hatte man es als Blockbekritzler nicht leicht. Immer wieder sah man sich in einer Schublade mit Raubmordkopierern, Kinderschweinkramgutfindern, Freewarekommunisten und ähnlichem Abschaum, der nichts besseres zu tun hatte, als <a href="http://www.zensursula.net/">rechtschaffene Volksver<del datetime="2010-04-26T05:59:50+00:00">arsch</del>treter zu verleumden</a>, politische <a href="http://ak-zensur.de/">Aufklärungsarbeit zu diffamieren</a> und vor allem: So gar nicht an die Kinder zu denken.</p>
<p>Jüngstes Negativbeispiel: Die beispiellose <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/back-off-from-the-internet-commissioner-malmstroem/">Hetzkampagne gegen eine EU-Kommissarin</a>, der man ernsthaft geistige <a href="http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~EE3CAE94D5B0D404588AB908134ABB8BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Nähe zu Unrechtsregimen wie jenen in China</a> oder Absurdistan andichten wollte &#8211; was für eine Vorstellung in einer aufgeklärten und überlegenen Zivilisation wie der unseren.</p>
<p>Da tut es besonders gut, wenn sich unter all diesen <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E277C2ACBAC4A47BCBA31A6DA25C99E80~ATpl~Ecommon~Scontent.html">zotteligen Gammlern</a>, die sich in dieser &#8220;Internetzgemeinde&#8221; so trefflich zwischen geistigem Diebstahl und Verbalterrorismus eingerichtet haben, bisweilen eben doch mal jemand findet, der sich eine gesunde Einstellung zur Wahrheit erhalten und sich einen objektiven Blick über die Gesamtlage verschafft hat: Alexander Lehmann hat sich des digitalen Schmutzes angenommen und die Organisation <a href="http://www.cleanternet.org/">cleanternet</a> ins Leben gerufen. In einem gut recherchierten Aufklärungsfilm rückt er dort einiges zurecht, was in der gutmenschelnden Weltfremde manches internetzgeschädigten Geistes längst in anderen Sphären schwebte.</p>
<p>Saubere Sache, Herr Lehmann. </p>
<p>(<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/video-cleanternet-for-a-cleaner-and-safer-internet/">via</a>)</p>
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		<title>Rücksichtslos? Akzeptanz!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/02/12/rucksichtslos-akzeptanz/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:
Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung geschichtsfälschenden neopopulistischen Verfassungsfeinden heute froh sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur, weil es mir gerade erst wieder bei einem Gang durch Altstadtgassen an jeder Ecke entgegensprang: Neusprech ist, wenn man sich jede noch so weltfremde Scheiße einfach mal so schönredet, wie es einem gerade in den Kram paßt:</p>
<p>Zum Beispiel die Intoleranz gegenüber dem eigenen Personal, das Dank vor Selbstfixierung <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,677225,00.html">geschichtsfälschenden</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677397,00.html">neopopulistischen</a> <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/20.html">Verfassungsfeinden</a> heute froh sein muß, überhaupt irgendwo kellnern zu dürfen, ganz unverfroren zur edlen Tugend der <a href="http://www.rauchgenuss.de/akzeptanz1.htm">Akzeptanz</a> umzudefinieren.</p>
<p>Oder das gegenseitige Vollstinken von Klamotten und Atemwegen ernsthaft als Ausdruck von <a href="http://www.dehoga-nrw.de/mensch_kultur_kneipe.html">Kultur</a> zu bezeichnen.</p>
<p>Gepriesen sei der Herr, der mich früh das Kochen lernen ließ &#8211; und meine eigene, rauchfreie Hausbar, wo es nebenbei auch das bessere Bier gibt. Und dann noch das gesparte Geld! Hustet Euch doch selbst gegenseitig was.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schatz, wir müssen reden!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[


Und zwar über meine:

(Lösung: Bild anklicken. Bild: CC-BY-SA)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript">
<!-- 
function lms() {alert('Lebensmittelschwangerschaft!');return false} 
//-->
</script><br />
Und zwar über meine:</p>
<p><a href="#" class="nohover" onclick="return lms()"><img src="/_ressourcen/uploads/lms.jpg" alt="Lebensmittelschwangerschaft!" title="Lebensmittelschwangerschaft!" width="300" height="400" class="blackborder" /></a></p>
<p><small>(Lösung: Bild anklicken. Bild: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC</a>-<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Big_Dick_Johnson.jpg">BY</a>-SA)</small></p>
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		<title>Vorbildlich!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/26/vorbildlich/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilderrätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses Bild sagt, wie viele, mehr als 1000 Worte. Ich kann dennoch nicht umhin, ein paar davon vorwegzunehmen. Zum Beispiel:

Einer muß es schließlich tun.
Unsere Praktikanten sind alle klein, braun und (über?)flüssig.
Als Praktikant rösten wir Sie so lange auf kleiner (Gehalts-)Flamme, bis sie beinahe schwarz werden.
Kaffe kochen ist der Grundstein jeder Karriere.
Ausbeutung kann auch Spaß machen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="blackborder" title="Sehr vorbildlich - einer muß ja den Kaffe kochen!" src="/_ressourcen/uploads/praktikanten_verantwortung.jpg" alt="Werbebanner: &quot;Praktikanten übernehmen bei McKinsey Verantwortung.&quot;" width="667" height="421" /></p>
<p>Dieses Bild sagt, wie viele, mehr als 1000 Worte. Ich kann dennoch nicht umhin, ein paar davon vorwegzunehmen. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Einer muß es schließlich tun.</li>
<li>Unsere Praktikanten sind alle klein, braun und (über?)flüssig.</li>
<li>Als Praktikant rösten wir Sie so lange auf kleiner (Gehalts-)Flamme, bis sie beinahe schwarz werden.</li>
<li>Kaffe kochen ist der Grundstein jeder Karriere.</li>
<li>Ausbeutung kann auch Spaß machen! (Krieg ist Frieden!)</li>
</ul>
<p>Wer bietet mehr?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>PPP mit der MPP</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/22/ppp-mit-der-mpp/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Manchesterliberalisten]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Private Public Partnership&#8221;, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die Mövenpick-Partei nun auch im Bereich Events an: Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind. So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (Via)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Private Public Partnership&#8221;, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die <a href="/2010/01/20/geschmackvoll-waehlen/">Mövenpick-Partei</a> nun auch im Bereich Events an: <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,3006704">Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind.</a> So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4471#h05">Via</a>)</p>
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		<title>Gelbe Geschichtsstunde</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2010/01/13/gelbe-geschichtsstunde/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit &#8220;es war einmal&#8221; beginnen, was man von dieser pißgelben (&#8221;bürgerrechtsorientierten&#8221;) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit &#8220;es war einmal&#8221; beginnen, was man von dieser pißgelben (&#8221;bürgerrechtsorientierten&#8221;) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.</p>
<p>Also, aufgemerkt: <a href="http://www.s-o-z.de/?p=14895#more-14895">Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen.</a><span id="more-859"></span> Zum Beispiel, daß die erfolgreiche Zerschlagung des fortschrittsfeindlichen Staatstelefonmonopols in Deutschland entgegen allen kommunistischen Legenden deutlich vor 1980 stattgefunden haben muß:</p>
<blockquote><p>Wenn die Kunden heute noch den Telefonverkehr im staatlichen Monopol hätten, dann hätten wir immer noch unsere Drehscheibentelefone. Jeder Fortschritt wäre ausgeschaltet, weil es kein Interesse daran gäbe.</p></blockquote>
<p>Das ist doch mal konkrete Ansage! Denn ein sogenanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsprechtischapparat#FeTAp_75">FeTAp_75</a> gab es im Freundeskreis bereits lange, bevor Ottos Vorfahren (zusammen mit Birnes Freunden) überhaupt aktiv mit dem Zerschlagen hätten loslegen können. Und nur kurz nach dem Beginn der bis heute andauernden Restaurationsepoche besaßen wir sogar ein <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nizzatel.jpg&#038;filetimestamp=20050225143716">&#8220;KTel 373&#8243;</a> (in der weißen Edelausführung). </p>
<p>Gut, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Otto_Solms">wenn der Onkel Otto kein freiheitlich-kapitaler Prinz</a>, sondern ein Ost-Otto wäre, könnte man ihm die verschobene Zeitlinie nachsehen. Ist er aber nicht. Stattdessen weiß er um den Segen des privatisierten Menschheitsfortschritts noch deutlich besser Bescheid: </p>
<p>Daß Druck das[tm] Mittel ist um gut zu arbeiten. Daß das insbesondere für die Bahn gilt (die ist heute schließlich deutlich zuverlässiger als in alten Reichsbahntagen). Daß erst durch Privatisierung neue Sachen erfunden werden &#8211; man denke nur an Frankreich, das bekanntlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SNCF">noch nie eine Staatsbahn</a> hatte und nur so <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TGV#Vorgeschichte">zum weltweiten Schnellzugpionier</a> werden konnte. Oder an das Mekka der urinfarbenen Manchesterkapitalisten, das Land der absoluten Merk-, äh: Marktfreiheit: Die <a href="http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/bahn/wicks.html">konsequente  Auf- und Übergabe des Staatsnetzes</a> in den verantwortungsvollen (Hände)druck ausschließlich <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/986/349821/text/">kundenorientierter</a> Investoren führte dort erstmals in der Geschichte zu einem vorbildlich instandgehaltenen Streckennetz, höchster Kundenzufriedenheit und <a href="http://www.zeit.de/2009/11/British-Rail">sekundengenauer Pünktlichkeit</a>.</p>
<p>Also,  wer will hier noch mal gleich den Fortschritt behindern? Ich jedenfalls nicht. Nicht den von Leuten wie Prinz Otto. Fort, je forter, desto besser.</p>
<p>(<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4454#h13">Via</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Doktor freut sich. Ich nicht.</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 19:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Bereits zum fünften Mal darf ich Ihnen dies als Bundeskanzler wünschen.&#8221; Das war der erste Satz der offziellen Neujahrsansprache von Euer Kanzler schwitzt beim Kacken, noch bevor er uns auf mehr Krieg am Hindukusch und noch mehr &#8220;Sparen für die Bankenrettung&#8221; einschwor. Und damit zeigt er ganz ungeniert (oder ungewollt) den allerwichtigsten Aspekt seiner Kanzlerschaft: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Bereits zum fünften Mal darf ich Ihnen dies als Bundeskanzler wünschen.&#8221;</em> Das war der erste Satz der <ins datetime="2010-01-02T11:25:14+00:00"><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/545/498832/text/">offziellen</a></ins> Neujahrsansprache von <a href="/2009/09/17/euer-kanzler/">Euer Kanzler schwitzt beim Kacken</a>, noch bevor er uns auf mehr Krieg am Hindukusch und noch mehr &#8220;Sparen für die Bankenrettung&#8221; einschwor. Und damit zeigt er ganz ungeniert (oder ungewollt) den allerwichtigsten Aspekt seiner Kanzlerschaft: &#8220;ICH bin euer Chef. Endlich. Schon lange und noch lange.&#8221;</p>
<p>Gut, daß ich <a href="/2009/12/31/heute-ist-der-tag/">schon Neujahr hatte</a>, Indien sei Dank.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Tagesschau hat immer Recht!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 16:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Ärger aber auch. Da gibt man sich demokratisch, heuchelt Interesse an der Meinung seiner Kundschaft, und kaum fällt die nicht so aus, wie es der inoffizielle Machtgeber IM Kanzleramt oder sonstwo gerne hätte, war natürlich die Konterrevolution am Werk [1].
Liebe Aktuelle KameraTagesschau, normalerweise gibt es meine Beratungsdienstleistungen nur gegen harte Valuta. Aber weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Ärger aber auch. Da gibt man sich demokratisch, heuchelt <a href="http://umfrage.tagesschau.de/umfrage/poll_dbdata.php?oid=koerperscanner102">Interesse an der Meinung seiner Kundschaft</a>, und kaum fällt die nicht so aus, wie es der inoffizielle Machtgeber IM Kanzleramt oder sonstwo gerne hätte, war <a href="http://www.tagesschau.de/meldung212042.html">natürlich die Konterrevolution am Werk</a> <a href="#bb"><sup>[1]</sup></a>.</p>
<p>Liebe <del datetime="2009-12-31T15:32:24+00:00">Aktuelle Kamera</del><ins datetime="2009-12-31T15:32:24+00:00">Tagesschau</ins>, normalerweise gibt es meine Beratungsdienstleistungen nur gegen harte Valuta. Aber weil heute irgendsoein Feiertermin ist, will ich mal nicht so sein.<span id="more-614"></span></p>
<p>Das nächste Mal solltet Ihr</p>
<p>a) Die Formulierung optimieren und statt</p>
<p><img class="blackborder" title="Mit ergebnisoffenen Fragen wie diesen kann man den ismus gar nicht planmäßig aufbauen." src="/_ressourcen/uploads/tagesschauabstimmung2.jpg" alt="Die Tagesschau fragt: &quot;Was denken Sie? Ist der Einsatz von Körperscannern im Zuge von Sicherheitskontrollen an Flughäfen vertretbar?&quot;" width="729" height="571" /></p>
<p>lieber</p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/tagesschauabstimmung2a.jpg" alt="Sie sind doch wohl sicher auch der Meinung, daß Körperscanner im Zuge der Sicherheitskontrollen vertretbar sind?" title="Man muß gerade Um-Fragen schon richtig formulieren." width="729" height="571" class="blackborder" /></p>
<p>&#8220;fragen&#8221;.</p>
<p>b) Die möglichen Antworten optimieren: Statt</p>
<p><img src="/_ressourcen/uploads/tagesschauabstimmung3.jpg" alt="Die Tagesschau schlägt folgende Antworten vor: &quot;Ja&quot;, &quot;Nein&quot; und &quot;ich weiß nicht / dazu habe ich keine Meinung&quot;" title="tagesschauabstimmung3" width="729" height="571" class="blackborder" /></p>
<p>wären </p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/tagesschauabstimmung3b.jpg" alt="Unbedingt, sonst werden wir alle sterben / Die Partei hat immer Recht! / Ich habe zwar keine Ahnung, aber wer ja sagt, muß auch ja sagen" title="Nur mit eindeutigen Antwortvorschlägen kommt man planmäßig ans Ziel!" width="729" height="571" class="blackborder" /></p>
<p>deutlich zielführender.</p>
<p>c) eine zusätzliche Javascript-Routine einbauen:</p>
<pre>function antwortSenden() {
     if (antwort != gewuenschteAntwort &amp;&amp; !confirm("Sie haben eine bedenkliche Antwort abgegeben,
        die zur Schließung der Umfrage führen wird. Wir nehmen an, Sie möchten sich das noch mal überlegen, nicht wahr?")) {
        antwort = gewuenschteAntwort;
        }
     umfrageformular.submit();
}</pre>
<p>Diesen Code stelle ich unter CC-alle-dürfen-alles-Lizenz zur Verfügung, schließlich sind wir im Nat&#8230; im Sozialismus!</p>
<p>d) das sozialistische Einheitsscript 99dot8.php zur Auswertung verwenden, das je nach Konfiguration entsprechende Ergebnisse sicherstellt und statt unerwünschten wie diesen:</p>
<p><img class="borderless" title="Klarer Fall: Da waren kontrerrevolutionäre Kräfte am Werk." src="/_ressourcen/uploads/tagesschauabstimmung4a.jpg" alt="Die Partei hat immer Recht: 99,998% / Sonstige: 0,002%" width="543" height="150" /></p>
<p>solche:</p>
<p><img class="borderless" title="Wenn das der... Generalsekretär wüßte: Der würde sich freuen!" src="/_ressourcen/uploads/tagesschauabstimmung4b.jpg" alt="Die Partei hat immer Recht: 99,998% / Sonstige: 0,002%" width="543" height="100" /></p>
<p>Auswertungen ausgibt.</p>
<p>Ich nehme an, das ist Euch eine große Hilfe, nicht wahr?</p>
<p>[ ] Auf jeden!<br />
[ ] Du Gottgleicher!<br />
[ ] Bitte laß&#8217; uns Unwürdige demütig den Straßenschmutz aus Deinem Schuhsohlenprofil herauslecken!</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Der beste Schutz vor Konterrevolutionären ist offenbar ein funktionierender Rundfunkrat. Denn auch beim <a href="http://www.heute.de">staatlichen Hessischen Kochprogramm</a> gibt es eine Umfrage &#8211; und dort kommen halbwegs akzeptable Ergebnisse von ganz allein. Man muß eben von vornherein für die richtige Kundschaft sorgen!</p>
<p><a name="bb"></a><strong>Nachtrag 2:</strong> Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/425/454109/text/">Geschichte</a> lehrt uns ja, immer schön Sicherheitskopien anzufertigen. Dies sei <a href="/_ressourcen/uploads/tagesschauumfrage5.jpg">hiermit</a> geschehen, falls dummerweise der Praktikant die verlinkte Seite löscht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hackfresse?</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/11/23/hackfresse/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bitte kopieren!]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Du mal jemandem auf die feine angelsächsische Art mitteilen willst, daß er eine Gesichtsbaracke ist, heiße ihn doch einfach Visagen-Obama!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Du mal jemandem auf die feine angelsächsische Art mitteilen willst, daß er eine Gesichtsbaracke ist, heiße ihn doch einfach <strong>Visagen-Obama</strong>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ergebnis: Orientierungslos!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/10/26/ergebnis-orientierungslos/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 10:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lächerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Abgezockt]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.
Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender BuchMedienhändlerReinigungsUniversaldienstleitungsunternehmerkonzern. Dessen neuer Knüller ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiches Marketing betreiben heißt ja bekanntlich, wenig bis keinen Inhalt so glanzvoll zu verpacken, daß der adressierte Käufer von diesem Glanz genug geblendet wird, um nicht zu sehen, daß auf dem Geldschein, den er dafür hinlegt, mindestens eine Null zu viel steht.</p>
<p>Mit gutem Beispiel voran geht ein inzwischen deutschlandweit operierender <del><ins>BuchMedienhändlerReinigungs</ins></del><ins datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">Universaldienstleitungs</ins><del datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">unternehmer</del><ins datetime="2009-10-26T10:17:51+00:00">konzern</ins>. <span id="more-537"></span>Dessen neuer Knüller ist ein Produkt, das unter dem Namen</p>
<blockquote><p>ergebnisorientierte Reinigung</p></blockquote>
<p>angepriesen wird. Anders als die ordinäre Putzfrau, die stupide täglich den Teppich saugt (oder zumindest  &#8220;heute saugen?&#8221; fragt), schickt jener Dienstleistungskonzern mit deutlich erweiterter Kompetenz ausgestattete Kräfte:</p>
<blockquote><p>Anstelle starrer Leistungsverzeichnisse tritt der erkennbare Reinigungsbedarf. Die eingesetzten Reinigungskräfte &#8230; arbeiten nach dem Prinzip des „geschulten Blicks“.  Dabei [entscheidet] der Mitarbeiter &#8230; vor Ort, was wann gereinigt werden muss.</p></blockquote>
<p>Klingt doch toll, oder? Und ich Esel dachte immer, daß Dinge wie tägliches Staubsaugen sich bereits an einem Ergebnis orientieren (in diesem Beispiel an einer halbwegs staub- und feinschmutzfreien Auslegeware), aber da sieht man mal: Man lernt nie aus. </p>
<p>Und da ich sogar sehr lernfähig bin, habe ich mir überlegt, daß ich in Zukunft auch ergebnisorientiert einkaufen gehe. Ich schaue (natürlich mit zuvor entsprechend geschultem Blick!) vor dem Gang zur Kasse eben rasch in dieselbe (Vorwand: &#8220;haben Sie wohl Kleingeld für den Einkaufswagen?&#8221;), und zahle nur noch für das hernach Mitgenommene, wenn ich dabei feststelle: &#8220;Ist noch nicht voll genug&#8221;. Saubere Sache!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sie müssen doch was essen!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/09/06/sie-mussen-doch-was-essen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 00:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Kacken zu dämlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Mahlzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>
		<category><![CDATA[Werbemüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Amüsant: Die German Interneschenel Bahn AG ist wie stets sehr bemüht, für die Kundenanliegen Verständnis zu haben:

<blockquote>Wir sehen dies als unsere Pflicht an.</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok. <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/26/445/">Eigentlich</a> wollte ich über den Akustikspam, den irgendeine Montagmorgengemeinschaftsblährunde in der German Bahn Interneschenel AG-Zentrale sich ausgedacht hat, um der nervigen und allgegenwärtigen &#8220;wie können wir uns denn noch besser als zeitgemäßes Unternehmen darstellen (und insbesondere noch ein paar Taler extra verdienen)&#8221;-Frage des Gruppenvorsitzenden irgendwas vermeintlich substanzielles entgegensetzen zu können, gar keine Worte verlieren, weil darüber bereits ganze Bücher erschienen sind und selbst so ziemlich jeder einzelne Bahnschaffner, den man darauf anspricht, hinter vorgehaltener Hand seufzt und das ganze noch peinlicher findet als man selbst.*</p>
<p>Das hat mich freilich nicht davon abgehalten, vermittels des, nu, <a href="http://www.davidbln.de/2009/08/28/db-aa/">etwas eigensinnigen Kontaktformulars</a> dieser leider nur noch ehemaligen Deutschen Bundesbahn meinem Unmut über diese multilingualen Wortschwälle Luft zu machen. Erheiternd fand ich die Antwort, die die Firma tatsächlich wenig später an, ok: nicht direkt mich:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Kunde,</p></blockquote>
<p>aber immerhin überhaupt schickte:</p>
<blockquote><p>Wir bedauern, dass Sie mit dem Service der Deutschen Bahn nicht zufrieden sind.</p></blockquote>
<p>So weit, so schlecht. Und nun kommt natürlich nicht der Teil, den man sich wünscht, im Sinne von: <cite>Wir werden das mal auf uns wirken lassen und drüber nachdenken</cite>, sondern wie allgemein üblich (wenn auch dadurch nicht im entferntesten gutzufinden!) der Sermon, der mich überhaupt nicht interessiert, auch, wenn es zunächst schmeichelhaft kommt:</p>
<blockquote><p>Nach Rücksprache mit unserem Fachbereich „Borddienste“ können wir Ihnen mitteilen, dass die Vorgaben für die Ansagen in unseren Zügen vor einigen Monaten geringfügige Änderungen erfahren haben. Wie Sie ganz richtig schilderten, werden nun im Anschluss an die Begrüßung der Zugestiegenen bestimmte, in der Bordgastronomie erhältliche Speisen beworben. </p></blockquote>
<p>Wow. Ich habe mir also nichts ausgedacht und auch nichts eingebildet: Ich hatte tatsächlich Recht! Wenigstens erkennt das mal jemand an. Aber jetzt wird es geradezu entwaffnend ehrlich, denn den nächsten Teil hätte ich in dieser Offenheit so nicht erwartet:</p>
<blockquote><p>Erfahrungsgemäß sah sich durch das vormals angewandte Konzept leider nur ein Teil unserer Gäste dazu veranlasst, die in den Zügen vorhandene Bordgastronomie in Anspruch zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: <cite>Unsere Pampe lockt keinen Förster aus dem Gebüsch und keine Oma aus dem Abteil. Menno! An den Preisen kann es ja wohl nicht liegen! Und am Essen ja wohl auch nicht, schließich kocht das dieser Dingens-Koch mit den anderthalb Bummens-Sternchen!</cite>. Daß die das auch noch zugeben: Hut ab. Aber jetzt mal ehrlich: <cite>Nur ein Teil</cite>. Und nicht etwa jeder. Unglaublich. Daß es Leute gibt, die in einen Zug steigen, ohne was zu essen zu kaufen. Wozu fährt man schließlich Zug? Um pünktlich anzukommen etwa? Oder in Ruhe zu reisen? Ts.</p>
<p>Aber die können noch lustiger:</p>
<blockquote><p>Erklärend möchten wir hinzufügen, </p></blockquote>
<p><cite>&#8230;und zwar zum besseren Verständnis, damit Sie in etwa verstehen, was wir meinen, daher sagen wir es mal ungefähr so: Die Sachlage ist in etwa folgende (usw. usf.)&#8230;</cite>:</p>
<blockquote><p>dass unsere Bordbistros und Bordrestaurants wie normale Bistros und Restaurants funktionieren.</p></blockquote>
<p>Ist klar. Der russische Italiener von umme Ecke läuft auch alle halbe Stunde um den Block und verkündet per Lautsprecher jedem, der sie nicht hören will,  seine Speisekarte.</p>
<blockquote><p>Wir wünschen uns Gäste, die dort etwas essen und trinken.</p></blockquote>
<p>Ich hingegen wünsche mir</p>
<ul>
<li>Mehr Geld. Aber so vielen Leuten ich das auch erzähle: Es will einfach nichts dazukommen.</li>
<li>Pünktliche Züge. Haha, kleiner Scherz.</li>
<li>Ruhe beim Bahnfahren. Oder nein,  ich wünsche mir, wieder Bahn fahren zu können. Und nicht in einem ganz normal funktionierenden Bistrorestaurant mit zusätzlichen Sitzplätzen, auf denen man demnächst noch scheel angeschaut wird, wenn man da ganz ohne was zu kaufen einfach rumsitzt oder womöglich mitgebrachtes verzehrt.</li>
</ul>
<blockquote><p>Uns ist bewusst, dass unsere besten Kunden, wozu wir Sie zählen dürfen, mit den angebotenen Gerichten &#8211; einschließlich der damit verbundenen Serviceleistungen &#8211; vertraut sind. Insbesondere im Interesse aller Reisenden im Zug können und wollen wir &#8211; als Gastgeber &#8211; auf Informationen dieser Art jedoch nicht verzichten. Wir bitten deshalb um Verständnis dafür, dass unsere Ansagen stets einen Kompromiss zwischen den zweifelsohne verschiedenen Erwartungshaltungen unserer Kunden darstellen.</p></blockquote>
<p>Aha. Also kann ich als einer Eurer besten Kunden ja doch nicht so wichtig sein, wenn die restliche Herde auf Kosten meines Trommelfells mit allen Mitteln zum Trog getrieben werden muß. </p>
<blockquote><p>Wir stimmen Ihnen dahingehend zu, dass unsere Zugbegleiter und Zugbegleiterinnen dem Informationsbedürfnis unserer Kunden&#8230;</p></blockquote>
<p><cite>(&#8230;wir sollten ja wohl davon ausgehen, daß der Karnevalsgedanke Vorrang hat, weil ja die Begriffe &#8220;Frau&#8221; und &#8220;Umwelt&#8221; in den Karnevalsgedanken einzubringen sind&#8230;)</cite></p>
<blockquote><p>&#8230;im Rahmen Ihrer Möglichkeiten nachkommen sollten.</p></blockquote>
<p>Im Rahmen WESSEN Möglichkeiten? Meiner? Schön wär&#8217;s.</p>
<blockquote><p>Wir sehen dies als unsere Pflicht an. Dass unsere diesbezüglichen Anstrengungen während Ihrer Fahrten nicht erfolgreich waren, bedauern wir sehr. Ihre Kritik haben wir selbstverständlich intern erfasst und leiten diese an die verantwortlichen Stellen weiter.</p></blockquote>
<p>Jupp, danke, nicht nötig. Wie üblich stets bemüht, aber laßt mal. Ich fahr in Zukunft wieder Auto, da hab ich meine Ruhe und komm genau so unpünktlich an. Und kann, wenn ich doch mal Hunger habe, fressen fahren wo immer ich will. Ganz ohne Ansage. Denn selbst die kann ich nach Belieben ein- und ausschalten und genau so gesprächig einstellen, wie es mir paßt.</p>
<p><small>*Das habe ich sogar mit Zeugen, Freunde.</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir sind pünktlich!!!1!</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/08/26/445/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Früher[tm]]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestörung]]></category>
		<category><![CDATA[unfähig]]></category>

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		<description><![CDATA[Über endlose Beschallungshymnen (<cite><a href="http://www.senkjuvortraewelling.de/">Senk ju for träwelling</a>, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich</cite> usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlich<ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">er</ins>en, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus. Nur ein ganz kleines bißchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über endlose Beschallungshymnen (<cite><a href="http://www.senkjuvortraewelling.de/">Senk ju for träwelling</a>, wir bringen Ihnen auch ein Bier an den Platz, willkommen, ich heiße, mein Team und ich</cite> usw.), die einem als Fahrgast der German Bahn AG nicht einmal in der misanthropenfreundlich<ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">er</ins>en, sogenannten ersten Wagenklasse erspart bleiben, lasse ich mich hier nicht erneut aus, weil bereits binsenweis bekannt.</p>
<p>Auch daß es auf manchen Bahnhöfen</p>
<p><img src="http://www.davidbln.de/_ressourcen/uploads/geileAutomaten.jpg" alt="Süßwarenautomat, Aufschrift: Geile Warenautomaten GmbH" title="Echt geil!" width="400" height="300" class="blackborder" /></p>
<p>gibt, lasse ich mal so stehen.</p>
<p>Bemerkenswert fand ich jüngst allerdings ein Fragment dieser ganzen Akustikfolter (die man in den guten alten Abteilwagen übrigens noch mittels Lautstärkeregler beinahe auf null drehen konnte):</p>
<blockquote><p>Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß wir dort pünktlich eintreffen. Sie erreichen sämtliche Anschlußzüge.
</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt: <strong>Ein</strong> Fragment. Denn auf der gesamten fünfstündigen Fahrt gab es diese Ansage, anders als die Hinweise auf Bier und Namen des Personals, genau ein einziges Mal. Früher[tm], als alles noch <del datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">besser</del><ins datetime="2009-08-26T10:50:19+00:00">gut</ins> war, gab es (und nicht mal das auf jeder Fahrt) bestenfalls mal Ansagen wie</p>
<blockquote><p>&#8230;leider erreichen Sie Ihren Anschlußzug nach Köttel an der Ritze nicht mehr rechtzeitig.</p></blockquote>
<p>Aber man kann nicht alles haben. Dafür haben wir heute statt piefiger Schaffner immerhin Bordteams. Und Internet. In bestimmten Wagen. Manchmal.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Lage für alle (Fälle)</title>
		<link>http://www.davidbln.de/2009/05/06/eine-lage-fur-alle-falle/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht sie weg!]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lalalalaß dich nicht verarschen!]]></category>
		<category><![CDATA[Merkbefreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das hier ein Lästerblock und kein politischer. Aber erstens kann man das beides sowieso kaum noch trennen (nachdem sogenannte Politiker ohnehin nicht mehr ohne Berater leben können und sich Letztere, wie in der &#8220;modernen Wirtschaft&#8221; üblich, vornehmlich um den Schein und  nur so viel wie eben nötig um das Sein kümmern) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das hier ein Lästerblock und kein politischer. Aber erstens kann man das beides sowieso kaum noch trennen (nachdem sogenannte Politiker ohnehin nicht mehr ohne Berater leben können und sich Letztere, wie in der &#8220;modernen Wirtschaft&#8221; üblich, vornehmlich um den Schein und  nur so viel wie eben nötig um das Sein kümmern) und zweitens muß das aus aktuellem Anlaß muß das einfach mal ausgespuckt werden. Was? Das, was mir ansonsten bald zu  den Ohren rauskommt, weil man es momentan wieder besonders oft serviert kriegt.</p>
<p><cite>In der momentanen Lage</cite> – damit beginnen diese ganzen Sätze. <span id="more-104"></span>Mit <cite>kann man doch nicht</cite> oder <cite>muß man doch</cite> gehen sie weiter und <cite>dankbar sein</cite>, <cite>froh sein</cite> sowie <cite>keine Forderungen stellen</cite> kommt auf jeden Fall drin vor. Etwa so: <cite>In der momentanen Lage kann man doch nicht verlangen, daß man eine</cite> (wohlangemerkt: oft genug überfällige!) <cite>Gehaltserhöhung bekommt. In der momentanen Lage muß man doch froh sein, daß man noch irgendwo reingelassen wird, arbeiten darf und was zu essen hat!</cite></p>
<p>Genau. Weil die Nappsülzen, die uns heute (im Wegfahren mit ihrem Porsche) was von schlechter Lage zurufen, in den letzten Jahren einen auf amerikanischer Größenwahntraum gemacht haben und ernsthaft geglaubt haben, daß Geld auf Bäumen wächst, wenn man es nur in den richtigen Acker(mann) steckt, sollen wir heute (&#8221;mal etwas&#8221;) kürzer treten.</p>
<p>Ich weiß nur eins: Den Spruch von der schlechten Lage höre ich, seit ich denken kann. Selbst auf dem Höhepunkt der sogenannten Dotkommblase waren alle entsetzt, wie man  <cite>so einfach einen sicheren Arbeitsplatz</cite> am Wursttresen bei Feinkost Albrecht aufgeben könne, <cite>in der  momentanen Lage</cite>.</p>
<p>Und deshalb könnt Ihr mich am Becken lecken mit Eurer Lage. Am besten schön langsam, vom  Rücken abwärts. Und à popo Rücken: Mit etwas mehr Rückgrat kann man den oben genannten Nappsülzen auch schön ihre ganze Lage zurückgeben, damit sie sie selbst ausbaden. Denn produktiv arbeiten haben &#8220;die&#8221; nie gelernt.</p>
<p>In diesem Sinne, ich schmeiß die Lage. Mahlzeit!</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
</rss>
