DavidBLN.de

Politik

Nicht beliebtes, aber überdurchschnittlich subventioniertes Staatstheater mit deutlich zu vielen Zweigniederlassungen weltweit und tendenziell grundsätzlich doppelminussympathischen und doppelplusbedingt glaubwürdigen Darstellern.


28. Februar 2010

Autismus

“Autismus” und “Auto” haben theoretisch erst mal relativ wenig miteinander zu tun. Praktisch indes schon mehr, und in einigen Fällen muß man sonstige, über den identischen Wortstamm hinausgehende Vergleiche gar nicht selbst anstellen – das tun andere bereits.

Mit geradezu entwaffnender Ehrlichkeit betätigt sich Internetnenminister (hoppla, schon wieder eine gleich klingende Vorsilbe!) de Maizière nämlich als (Gast-)Qualitätsjournalist Ganzen Artikel lesen


19. Februar 2010

Blaugelb? Jetzt abwählen!

Wer blaugelb nicht mehr sehen kann, der kann es – zumindest hier – jetzt abwählen.

Wer es dann doch vermissen sollte, weiß ja, wo er Blaugelb findet: Ganz unten.

Anmerkung: Ich hatte hier schon immer Blaugelb. Früher auch noch Rot. Weder daß das eine so war, noch daß das andere jetzt nicht mehr so ist, hat auch nur im Entferntesten mit den ganzen Vollpfosten, die dieses wie jenes Farbspektrum leider bietet, zu tun. Ich finde nur die Farben schick, sonst nix. Nur, damit das klar ist.


12. Februar 2010

Lohnung muß sich wieder leisten!

Wenn … in Deutschland … derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, …

dann ist das, frei nach dem Obermövenpickminister, in der Tat kein

geistiger Sozialismus.

Es ist das berechtigte Eingeständnis, daß beispielsweise ein Postzusteller nicht nur Anspruch auf einen Mindestlohn hat, sondern daß dieser deutlich höher liegen muß als 12.860 Euro. Im Monat.


11. Februar 2010

Sarkozmus ist,

wenn ein Land, das einst als Musterbeispiel für die Vertreibung selbstgefälliger und autoritärer Herrscher galt, sich einen abgebrochenen Nachwuchs-Napoleon aus Ungarn zum Sonnenkönig wählt, der vor allem dafür sorgt, daß sein Yacht-Urlaub nicht ins Wasser fällt und seine Maitresse und ihre Mischpoke die richtigen Protektionsgesetze bekommen und in diesem ganzen Zusammenhang selbstredend auch nicht davor zurückschreckt, das Fußvolk mit Knüppeldrohnen zu drangsalieren und von mißliebigen Internetseiten fernzuhalten. Natürlich im Namen der Kinder. Und der Sicherheit.

Que de la merde, mes chers voisins. Que de la merde. Et que fâcheux. Ou sont-ils, les enfants de la patrille?


8. Februar 2010

Von Onkel Samuel lernen heißt…

…malochen lernen: Binnen 12 Jahren wuchs der Anteil der Geringverdiener in Germanien von lausigen 16 auf weltmarktfähige 23 Prozent. Wenn das keine Leistung ist: Endlich haben wir auch hier das Niveau des großen Bruders, äh, Onkels erreicht.

Im Hamburger Luxushotel macht das Zimmermädchen die Betten für drei oder vier Euro die Stunde. In Dresden bewacht der Familienvater für fünf Euro die Stunde jede Nacht die Lagerhalle. Überall in der Republik füllen Menschen Anträge auf Stütze aus, obwohl sie den ganzen Tag arbeiten gehen.

Endlich also haben wir es geschafft: Wir haben den Wettbewerb mit Kasachstan und Bangladesh erfolgreich aufgenommen – basta sei Dank – und die ehemaligen Billiglohngastarbeiter ringsherum gelehrt, was Zurückhaltung heißt. Bleibt zu hoffen, daß diese realitätsfernen Sozialromantiker in Karlsruhe morgen nicht wieder mit Banalitäten wie Grundrechten oder Menschenwürde angeschissen kommen und die schöne neue Wirtschaftswelt einfach einreißen.


7. Februar 2010

Wir wählen die Freiheit!

Daß der Gottvater deutscher demokratischer Republikverhältnisse darunter damals etwas anderes verstanden haben soll als beispielsweise ich es heute tue, halte ich für ein absolutes Gerücht.

Na und das Land, in dem Menschen nach Gutdünken weggesperrt und, ggf. lebenslang, ruhig- und auf Drogen eingestellt werden können, das ist selbstverständlich China (oder so). Hier bei uns gelten ja schließlich die Menschenrechte. Nicht wahr. Na und wenn dem nicht so wäre, dann hätten unsere Qualitätsmedien als funktionierendes Kontrollorgan (”vierte Gewalt”) ja längst über dies und anderes berichtet. Nicht wahr.

(Via)


2. Februar 2010

Jetzt kommt er langsam auf Dich zu…

…und spricht so lange bis Du brichst. Einfach geil.

Nachtrag: Die FDP und Guido stehen für Inhalte.


Aufs Glatteis geführt?

Da macht dieser fiese Winter den armen Kommunen und Straßenmeistereien doch wirklich einen Strich durch die eiskalt kalkulierte Vorratsplanung: In NRW wird das Salz knapp! Ausgerechnet! Wären die mal im Sommer nach Düsseldorf gekommen – dort gab es bekanntlich Meer Salz als genug

Nachtrag: Endlich tut jemand was! Einen Reichsstreusalzminister fordern die Experten aus Manchester.


29. Januar 2010

Kinder, Kinder!

Wenn das:

Kindernet

der Führer wüßte.

(Bild via twitpic und Netzpolitik.)


F(l)i(n)ck

Das Verhältnis alten, reichen und kackbraun vorbelasteten Geldadels zur Politik ist nicht erst seit dem rechtskonservativen Kurswechsel der Mövenpickpartei kennenswert. Auszug:

Der erzkonservative Finck Jr. hat sich in der Vergangenheit schon häufiger mit großen Geldbeträgen bei rechtslastigen Organisationen und Parteien eingekauft.

Mit den Gewerkschaften und den Sozialisten sollte der braune Kettenhund (Hitler) schon fertig werden. [...] 1933 unterstützte Finck, zusammen mit anderen Wirtschaftsmagnaten, die NSDAP mit einem Wahlfonds in Höhe von 3 Millionen Reichsmark.

Und da mache ich mir Gedanken, ob man dieses Manchesterpack zu grob behandelt, wenn man es als Neofaschisten tituliert.


Ich fand den ja schon immer…

…unsympathisch, den Lobo. Aber daß er jetzt schon eine Bananenrepublik leitet? Verständlich, daß das keiner will. Man stelle sich mal vor, es es ginge um unsere Bananenrepublik. Obwohl wir dann wenigstens wieder mal eine rote Doppelspitze hätten, rein optisch.


(Nicht zu viel) an die Kinder denken!

(Mal wieder.) Wenn auch nur an die eigenen (sind ja auch genug), denn für alle anderen gab’s bisher zu viel Taschengeld. Nicht, daß diese Schmuddelkinder sich zu sehr vermehren!


22. Januar 2010

PPP mit der MPP

“Private Public Partnership”, die freundliche Neusprech-Formulierung für systematisches Ruinieren einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur zum Nutzen guter Freunde mit gefüllten Köfferchen bietet die Mövenpick-Partei nun auch im Bereich Events an: Stilvoll feiern in Räumen, die eigentlich gewählten Volksvertretern vorbehalten sind. So viel Dankbarkeit muß sein. Nachschlag inklusive. (Via)


21. Januar 2010

Starke Partner

sind sie – wen wundert’s Angesichts einer auf Maß geschneiderten Gesundheitspolitik (”Politik” im Sinne von “wir machen das”, “Gesundheit” im Sinne von “Ihre und unsere Kassen kurieren”) des naseweisen (”smarten“) Mövenpick-Emporkömmlings aus Niedersachsen:

Website der DKV (http://www.kooperation.dkv.com/fdp/index.html): Starke Partner - FDP und DKV. Exklusiv für FDP-Mitglieder "und Ihre Familienangehörigen: Persönliche und finanzielle Vorteile!"

Man sieht: Es wird schwierig mit dem neuen FDP-Logo. Hier ist nämlich schon Vorschlag zwo – und man mag sich kaum entscheiden wollen!

FDP - für Deine Privatvorsorge

Ach ja:

[Zu dem] “Netzwerk mit Nutzwert” [gehören ...] andere Partner wie die Mobilfunkfirma Vodafone, der Autovermieter Sixt oder einzelne Reiseanbieter

Oder auch im Pharmabereich. So wissen wir schon mal, in welchen Wirtschaftsbereichen uns künftig weitere “Beschleunigungsgesetze” erwarten. Und dürfen uns auf weitere Parteilogos gefaßt machen.


20. Januar 2010

Geschmackvoll wählen

…mit der Mövenpick-Partei – für jeden Geldbeutel ist was dabei!

FDP SB-Restaurant

Hier können Sie so viel fressen, wie Sie kotzen möchten. Angemessene Spende vorausgesetzt, Amigos!


13. Januar 2010

Gelbe Geschichtsstunde

Gleich vorweg: Obwohl es nahe läge, ich nenne es bewußt nicht Märchenstunde. Weil erstens Märchen mit “es war einmal” beginnen, was man von dieser pißgelben (”bürgerrechtsorientierten”) Neokapitalistenfraktion leider noch lange nicht behaupten kann. Weil zweitens Märchen (fast) immer gut ausgehen, was man von allem, was diese bekennenden Staatsfeinde sich mal in den Wasserkopf setzen (ohne jemals Wasser zu lassen) leider nicht behaupten kann, wenn man nicht gerade zu der überschaubaren Anzahl direkt verflochtener Profiteure gehört. Und drittens, weil Märchen eher im prosaischen Sinne einen geschichtlichen Aspekt haben, das Folgende aber leider im historischen Kontext zu betrachten ist.

Also, aufgemerkt: Vom Onkel Otto könnt Ihr noch was lernen. Ganzen Artikel lesen


31. Dezember 2009

Der Doktor freut sich. Ich nicht.

“Bereits zum fünften Mal darf ich Ihnen dies als Bundeskanzler wünschen.” Das war der erste Satz der offziellen Neujahrsansprache von Euer Kanzler schwitzt beim Kacken, noch bevor er uns auf mehr Krieg am Hindukusch und noch mehr “Sparen für die Bankenrettung” einschwor. Und damit zeigt er ganz ungeniert (oder ungewollt) den allerwichtigsten Aspekt seiner Kanzlerschaft: “ICH bin euer Chef. Endlich. Schon lange und noch lange.”

Gut, daß ich schon Neujahr hatte, Indien sei Dank.


Die Tagesschau hat immer Recht!

So ein Ärger aber auch. Da gibt man sich demokratisch, heuchelt Interesse an der Meinung seiner Kundschaft, und kaum fällt die nicht so aus, wie es der inoffizielle Machtgeber IM Kanzleramt oder sonstwo gerne hätte, war natürlich die Konterrevolution am Werk [1].

Liebe Aktuelle KameraTagesschau, normalerweise gibt es meine Beratungsdienstleistungen nur gegen harte Valuta. Aber weil heute irgendsoein Feiertermin ist, will ich mal nicht so sein. Ganzen Artikel lesen


9. Oktober 2009

Außergewöhnlich bemüht

Das wäre doch mal eine neue Idee für den Arbeitszeugniscode: Er war außergewöhnlich bemüht!

Aber jetzt mal Ernst beiseite.

Für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken,

verleihe ich hiermit Hussein Obama sin Laden den Frikadellenpopelpreis. Ganzen Artikel lesen


17. September 2009

Euer Kanzler…

schwitzt beim Kacken.

(via)