Soll süß sein, ist vor allem aber bisweilen bitter nötig.
20. Januar 2011
In den letzten Tagen kreiste die sogenannte Netzgemeinde um einen Blogger, dem infolge eines Rechtsstreits mit einer Firma seine Domain genommen wurde. Auf ihn möchte ich nicht eingehen, und zwar deshalb, weil ich hier weder in der Position für ein wertendes, noch in der Lage für ein juristisches Urteil bin und außerdem aus eigener Erfahrung weiß, daß einen öffentliches Wirken schnell mit einem möglicherweise unangenehmen Teil der Öffentlichkeit konfrontieren kann und das wünscht man, wenn man es selbst erlebt hat, niemandem. Außerdem haben andere über diesen Teil dieser Geschichte bereits öffentlich nachgedacht.
Sehr wohl eingehen möchte ich aber auf die besagte Firma. Oder besser gesagt auf das Getöse, das ihretwegen bzw. wegen Dingen, die ihr zur Last gelegt werden, rund um sie herum immer noch aufgeführt wird. Ganzen Artikel lesen
23. September 2010
Hast Du auch schon mal was bei “DocMorris” bestellt? Ja? Na hoffentlich ist das nicht zu lange her. Sonst wirst Du nämlich, egal ob Du Dir das vorher verbeten hast oder nicht, per Werbe-Spam-Email schriftlich ermahntvom Kundenservice freundlich erinnert, daß es mal langsam wieder Zeit dafür ist.
Empfehlung des Tages: Wenn unvermeidbar, dann am besten nur mittels E-Müll-Account dort einkaufen. Ich lasse es allerdings schon aus Prinzip in Zukunft ganz und gebe mich einmal mehr der Frage hin, was Firmen dazu treibt, dermaßen dämliche Leute einzustellen, denen in ihrer puren Zahlen- und Erfolgsbonusnot nichts besseres einfällt, als harmlose Menschen und vor allem: an sich zahlungswillige Kunden zu belästigen.
Lustiger Nachtrag dazu: Die oben genannte Spam-Email hatte den wunderschönen Betreff “Sagen Sie uns Ihre Meinung!”. Lieber Doc Morris, das ist hiermit – hoffentlich angemessen – geschehen.
3. Januar 2010
…das Arschloch an die Straßenlaterne binden, mit seiner Schneeschippe verprügeln und ihm dann mit einem warmen Kaffe durchs Schlafzimmerfenster beim Erfrieren zuschauen. Das ist der einzige Vorteil, der mir an Sonntagen wie diesen zu Uhrzeiten wie diesen zu einem solchen Schlafzimmerfenster mit Straßensicht einfällt. Leider ein theoretischer (weil weitgehend ungesetzlich). Praktisch kommt auch das Schlafzimmer zur Straße lediglich auf die “Schlimmer Wohnen”-Liste der Dinge, für die man künftig nie wieder bezahlen will.