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	<title>DavidBLN.de &#187; Reissack</title>
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	<description>Mein Dingsbums und ich.</description>
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		<title>Vom Neinsagen</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 12:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein großer Anhänger Wilhelm Buschs und seiner Werke, womit ich nicht nur seine &#8220;Comics&#8221; meine. Nur wenige Dichter der jüngeren deutschen Geschichte verstanden es meiner Meinung nach, derart trocken und oft erst auf den zweiten Blick das Wesen &#8220;des Deutschen an sich&#8221; am Beispiel seiner selbst vorzuführen. Zu gerne läse ich zeitgenössische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja ein großer Anhänger Wilhelm Buschs und seiner Werke, womit ich nicht nur seine &#8220;Comics&#8221; meine. Nur wenige Dichter der jüngeren deutschen Geschichte verstanden es meiner Meinung nach, derart trocken und oft erst auf den zweiten Blick das Wesen &#8220;des Deutschen an sich&#8221; am Beispiel seiner selbst vorzuführen. Zu gerne läse ich zeitgenössische Texte des Künstlers, die er unserer Gegenwart aus eigener Beobachtung gewidmet hätte, den der gefühlte Zyklus aus Aktion und vermeintlich obligatorischer Reaktion wird ja doch immer kürzer, oder umgangssprachlich: Inzwischen treibt man ja mehrmals täglich ganze Sauenkolonnen durch Dörfer (und Hauptstädte).</p>
<p>Aktuell wird &#8220;in der Netzgemeinde&#8221; wieder einmal innbrünstig um, naja: Nicht unbedingt eine Herde Borstentiere, aber gewiß einen Sack Reis getanzt<span id="more-1866"></span>, den irgendjemand ungefragt und ohne Bestellung irgendwoher geholt und, anläßlich einer (seiner) kommerziellen Veranstaltung, jener &#8220;Gemeinde&#8221; hingeworfen hat. Vielleicht aus eigennützigem unternehmerischem Antrieb, vielleicht aus ehrlich guter Absicht gegenüber einer unstrittig zu verbessernden Welt, vielleicht auch, um das angenehme Eine mit dem nützlichen Anderen zu verbinden. Nichts genaues reis man nicht. </p>
<p>Anlässe wie der hier als Aufhänger genannte digitale Getreidebeutel und insbesondere der nachfolgende Tanz um denselben zeigen jedoch ein grundsätzliches Problem &#8220;moderner, westlicher Konsensdemokratien&#8221; auf. Von den insgesamt drei grundlegenden Möglichkeiten nämlich, auf den Reissack und dessen Hinwerfer zu reagieren, sind mittlerweile nur mehr zwei allgemein akzeptiert. Zum einen die demütige Variante, nach der man für das Geschenk dankbar zu sein hat, und zwar &#8211; so wird es ja schon im nicht mal immer kirchlichen Kindergarten gelehrt &#8211; obwohl man überhaupt keinen Reis mag. Und zum anderen die &#8220;konstruktive&#8221;: Man will den Reissack zwar nicht, da der &#8220;aber nunmal&#8221; da ist und folglich irgendwo hin &#8220;muß&#8221;, hat man sich Gedanken darüber zu machen, wie man im weiteren mit dem Gebinde verfährt. </p>
<p>Die dritte Möglichkeit ist indes nicht Ignoranz, denn die wird zur &#8220;konkludenten Zustimmung&#8221;, hier: zur demütigen Annahme umgedeutet. Nein, die (allgemein geächtete!) dritte Möglichkeit besteht in dem eigentlich natürlichsten Reflex eines jeden, der mit ungeliebtem konfrontiert wird und lautet: Den Sack umgehend zu packen und seinem Werfer zurück vor die eigenen Füße zu schleudern um jenem somit zu verdeutlichen, daß er seine Körner bitte bei sich zuhause abstellen und/oder mit jemand anderem fressen möge. Wer dies dann noch zu tun wagt, ohne sich womöglich auch nur ansatzweise zu erklären oder gar zu entschuldigen, ist selbstverständlich reif für den soziologischen Scheiterhaufen. Gilt als nicht diskussionsfähig. Als Fundamentaloppositioneller, Nörgler, Querulant. &#8220;Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht&#8221; gilt demenstsprechend längst nicht mehr als Ausdruck überlebenssichernder Vorsicht, sondern als Stigma von &#8220;Innovationsverweigerern&#8221; und &#8220;Fortschrittsfeinden&#8221;.</p>
<p>In Fällen, da der aktuelle Reissack vom Werfer selbst als alternativlose alttestamentarische (&#8221;Auge um Auge, Sack um Sack&#8221;) Gleichgewichtskomponente deklariert wird, wird dies gerne noch mit dem Hinweis auf &#8220;die Anderen&#8221;, die man schließlich nicht unerwidert Säcke werfen lassen könne, gewürzt, ganz so, als könne man sich vor Säcken vor allem mit Säcken schützen. Ja, die Ächtung des dritten, des schlicht ablehnenden Weges wird fast immer damit begründet, daß es schließlich besser sei, &#8220;irgendwas&#8221; zu tun als &#8220;gar nichts&#8221;.</p>
<p>Nur: Ist das wirklich so? Begegnet man Atomraketen am besten mit Atomraketen? Schlägen mit Schlägen? Sollte man einen fremden Scheißehaufen im Vorgarten am besten mit dem nicht so fremden eigenen überdecken? Sollten wir, bevor die USA und China aus wirtschaftlichen Interessen die Atmosphäre mit Treibhausgasen vergiften, beiden besser zuvorkommen und es selbst tun und die Früchte des Aufschwungs genießen, bis uns die Luft wegbleibt? Sollten wir, um zum oben genannten Aufhänger zurückzukommen, der von professionellen Lobbyisten verseuchten und mit Strukturen aus vorkaiserlichen Zeiten verkrusteten politischen Realität am besten durch Anpassung an ihre seit jeher geübten Gepflogenheiten begegnen und unsererseits lobbyistische Reissäcke werfen? Muß man wirklich auf jeden Furz des Gegenübers mit einer eigenen Blähung reagieren?</p>
<p>Womit ich, um den Aufsatz abzukürzen, auf den eingangs erwähnten Meister der deutschen Verslyrik zurückkomme: </p>
<blockquote><p>Das Gute &#8211; dieser Satz steht fest &#8211; ist stets das Böse, was man läßt.</p></blockquote>
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		<title>Ein bißchen Voting, ein bißchen Hilfe&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 15:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen ÖPP &#8220;Song Contest&#8221; verkommene und mit Hilfe unbezahlter Praktikanten demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja. Ich weiß. Das, worüber ich mich jetzt schon ein paar Tage lang fassungslos, sagen wir, verwundere, ist ein alter Hut. Ich bin erst kürzlich darüber gestolpert, weil mir der zur unterhaltungsfunklichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ÖPP">ÖPP</a> &#8220;Song Contest&#8221; verkommene und mit Hilfe <a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/eurovision-song-contest/Lena-Meyer-Landrut-und-die-Gratis-Praktikanten-id4181188.html">unbezahlter Praktikanten</a> demnächst in Düsseldorf selbstverliebt veranstaltete einstige Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch viel weiter am Arsch vorbei geht, als er es zu Zeiten von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8dxbbd7Py-c">&#8220;hihihihi, ne Gehirnzelle&#8221;-Nicole</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Siegel">Ralphs Igel</a> schon tat. </p>
<p>Alles, was ich in Summe über diesen für den weiteren Weltverlauf in seiner Bedeutung noch hinter einem Sack asiatischen Getreides rangierenden Glitzer-Hokuspokus-Budenzauber behalten habe, ist die ungefähre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Vorausscheidungen_zum_Eurovision_Song_Contest">Geschichte der deutschen Vorausscheidung</a><span id="more-1823"></span> (eine übrigens im Bezug auf den zweiten Teil des zusammengesetzten Substantives meist sehr treffende Bezeichnung). Diese variierte bis 2010 weitgehend darin, daß entweder das Publikum der &#8211; nicht einmal immer im Fernsehen übertragenen &#8211; nationalen Vorrunden oder aber eine wie auch immer qualifizierte Jury darüber befinden durfte, welcher der Kandidaten nun geeignet sei oder auch nicht und daß manchmal auch sofort ein Teilnehmer per Dekret bestimmt bestimmt wurde. So weit, so schlecht. </p>
<p>Für ein echtes Novum sorgt allerdings spätestens in diesem Jahr die großmeisterliche Organisation des im Umgang mit, sagen wir mal: mit bisweilen überschaubarer intellektueller Investition zu lukrativem Lacherfolg zu verleitenden Massen geübten und unbestritten Grand Prix-erfahrenen Unterhaltungsunternehmers Raab. Erstmalig kann das Publikum über den deutschen Teilnehmer abstimmen &#8211; und kann es zugleich nicht. Denn daß die mit ihrem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mockney">Mockney-Akzent</a> und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,694730,00.html">unübersehbarer Ambition auf den Titel als &#8220;deutsche Amy Winehouse&#8221;</a> einmal vom Fernsehvolk als Vertreter auserkorene aus ihrem Vorjahrestitel einen universellen Repräsentanzanspruch ableiten könne, <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/songconest/2364466/raab-lena-soll-song-contest-titel-2011-verteidigen.story">stand für Raab schon unmittelbar nach diesem Sieg fest</a>.</p>
<p>Der Fehler, trotz ohnehin feststehender Volksmusikvertreterin auf eine Quoten und, so darf man annehmen, auch ordentliches Televoting-Entgelt bringende Reihe von &#8220;Entscheidungen&#8221; und &#8220;Finalen&#8221; zu verzichten, wäre für einen Profi wie Raab indes unverzeihlich. Also macht der kluge Geschäftsmann aus ehemaligen &#8220;Vorrunden&#8221; kurzerhand eine &#8220;neues Album-Vorstellung in drei Akten&#8221; (das Album gibt es termingerecht im Handel) und der begeisterte Fan darf, ehe er eine Kopie davon kauft, noch schnell ein bißchen die Telefonrechnung optimieren und darüber befinden, mit welchem Stück aus dem neuen Album denn nun das gutbürgerliche Wundergirlie offiziell die Welt beglücken darf.</p>
<p>Ich widerspreche mir nicht, wenn ich zuerst behaupte, daß mir Lena, Raab und ihre karnevalsverlängernde Schlagerparade reichlich egal sind, denn das sind sie. Mich interessiert nicht nur nicht, ob sie gewinnt oder verliert. Auch mein Mitleid für jeden, der blöd genug ist, sich angesichts einer kommerziellen Europarade für die Verunglimpfung des an sich beispielhaften echten &#8220;Ehrenamts&#8221; herzu- und, als &#8220;Lohn&#8221;, mit dem <a href="http://www.digitalfernsehen.de/NDR-sucht-freiwillige-Helfer-fuer-Eurovision-Song-Contest.47400.0.html">einzigartigen Flair der größten Musikshow der Welt</a> zufriedenzugeben, liegt deutlich unterhalb der Nullinie.</p>
<p>Die bemerkenswerte Entwicklung einer völlig unwichtigen Fernsehshow deutet jedoch in erschreckender Weise auf eine Grundtendenz in diesem Land und dem &#8220;zivilisierten Abendland&#8221; generell: Während anderswo auf der Welt nach Jahrzehnten der Hinnahme gegen scheindemokratische Diktaturen aufgestanden wird, erscheint es bei uns als völlig selbstverständlich, daß man bei einer als solchen bezeichneten Wahl &#8211; und damit meine ich, man ahnt es, weder Hupfdohlenwettbewerbe noch Kakerlakenwettessen &#8211; aus den sprichwörtlichen drei Haufen Scheiße denjenigen küren soll, der am appetitlichsten verpackt ist. Daß man sich dies mit Floskeln wie &#8220;scheiße wählen ist besser als gar nicht wählen&#8221; oder &#8220;man kann eh nichts dagegen tun&#8221; schönredet. Daß man, um nicht daran erinnert zu werden, geradezu offensiv gegen jeden angeht, der die Scheißehaufen beim Namen nennt. Oder daß man, noch schlimmer, sich dessen sogar bewußt ist und damit tröstet, daß andere ja noch viel mehr verarscht würden.</p>
<p>Ich war, wie gesagt, fassungslos. Auch darüber, wie unkritisch fast die gesamte Welt der &#8220;Qualitätsmedien&#8221; das &#8220;große Ereignis&#8221; lobpreist. Und ich rechne dementsprechend fest damit: Am 18. Februar werden Millionen Fernsehdeutsche ihren eigenen (vermutlich: mehrfachen) Abstimmungsbeitrag zur demokratischen Wahl des neuen deutschen Sieger(titel)s mit Rotkäppchen-Prosecco (und eventuell aufbewahrten Guildo Horn-Kostümen) feiern. Und sich später, vor dem Schlafengehen, noch schnell anhand einer Spiegel TV-&#8221;Dokumentation&#8221; darüber entsetzen, daß in der DDR die Parteien der Nationalen Front stets mit mindestens 98 Prozent der Wahlstimmen überraschend deutlich bestätigt wurden.</p>
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		<title>Aphrodisushi</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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(Fürs Protokoll)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/_ressourcen/uploads/IMAG0012.jpg" alt="Zwei Stücke einer Gurkenmaki, ein Restnigiri (ohne Fisch), zwei Büschel Petersilie und alles auf einem sichtbar benutzten Teller" title="" width="640" height="640" class="blackborder alignleft size-full wp-image-1537" /><br />
(Fürs Protokoll)</p>
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		<title>Bumerang: Wayne interessiert&#8217;s</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daß das &#8220;Sparpaket&#8221; neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich geistiger Sozialist ist.
Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie von einem gefährlichen Bumerang schreibt, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß das &#8220;Sparpaket&#8221; neoliberal-westerwellescher Prägung und alternativlos-Merkelscher Ausführung blanker Wahnsinn, asozialer Unfug und volkswirtschaftlicher Masochismus ist, leuchtet jedem halbwegs denkfähigen Menschen ein, selbst wenn er sich nicht gleich <a href="/2010/02/12/lohnung-mus-sich-wieder-leisten/">geistiger Sozialist</a> ist.</p>
<p>Auch verlautbart Ursula Engelen-Kefer eine Binsenweisheit, wenn sie <a href="http://www.engelen-kefer.de/meine-themen/sozialpolitik/soziale-gestaltung/sparpaket-wird-auf-dem-arbeitsmarkt-zum-bumerang.html">von einem gefährlichen Bumerang schreibt</a>, den der Bundesdoktor da losgeschleudert hat. Das dumme ist nur: Da ist was drauf geschissen. Denn: </p>
<p>Daß das Wahlvolk gerne eine weniger marktradikal-ideologische Führung hätte? Geschenkt: Wird ignoriert oder so lange zurechtwählen gelassen, bis es paßt. </p>
<p>Antizyklische Konjunkturpolitik? Teufelszeug! Schließlich hat man das in <del datetime="2010-06-11T17:31:11+00:00">grauer</del><ins datetime="2010-06-11T17:31:11+00:00">rot-gelber</ins> Vorzeit schon probiert &#8211; ganze acht Jahre lang, von denen es nur fünf funktioniert hat. (Daß das Gegenteil seit nunmehr  bald 30 Jahren noch weniger funktioniert und Hayek dem Land nicht wie einst Keynes eine halbe, sondern gleich mehrere Millionen Arbeitslose und Heerscharen von Tage- oder Billiglöhnern und Quasi-Leibeigenen beschert hat: Alles Propaganda!)</p>
<p>Nein, liebe Genossin Ursula, der zitierte Bumerang wird, sobald er, wie korrekt geweissagt, erst mit voller Wucht zurückkehrt, natürlich nicht seinem Absender um die Ohren oder durch den Hals segeln. Vielmehr, und nun bemühe ich eine allgemein verfügbare Glaskugel, wird es alsbald heißen: &#8220;Wir haben nicht genug gespart, sondern immer noch über unsere Verhältnisse gelebt.&#8221; Und dieses erbärmliche Spiel wird weitergehen, bis wir zurück in den Höhlen und Wäldern sind, aus denen wir scheinbar besser nie herausgekommen wären.</p>
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		<title>Spart Reis! Nehmt Häuser!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 09:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
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Reissäcke genügen nicht mehr als spektakuläre Aufmerksamkeitsgaranten (im Falle eines Fallens). Jetzt müssen es schon ganze  Hochhäuser sein. Made in China, wo sonst.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="linksflusz blackborder" title="Spart Reis! Nehmt Häuser!" src="/_ressourcen/bitmap/chinaUmfall.jpg" alt="" width="375" height="248" /></p>
<p>Reissäcke genügen nicht mehr als spektakuläre Aufmerksamkeitsgaranten (im Falle eines Fallens). Jetzt müssen es schon <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article4011743/13-stoeckiges-Hochhaus-in-Shanghai-umgekippt.html">ganze  Hochhäuser</a> sein. Made in China, wo sonst.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Makellos!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 10:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DavidBLN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
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		<description><![CDATA[*plumps*
Hast Du das auch gehört? Kam aus Richtung Osten. Und klang nach Reissack. Kann natürlich auch eine achtzigjährige Demonstrantin gewesen sein, die gegen chinesische Gesetze verstoßen und dafür eins mit dem Knüppel auf den Bauch bekommen hat. So genau weiß man das trotz des &#8220;deutlich spürbaren Öffnungsprozesses seit Vergabe der Spiele&#8221; ja nie und wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*plumps*</p>
<p>Hast Du das auch gehört? Kam aus Richtung Osten. Und klang nach Reissack. Kann natürlich auch eine achtzigjährige Demonstrantin gewesen sein, die gegen chinesische Gesetze verstoßen und dafür eins mit dem Knüppel auf den Bauch bekommen hat. So genau weiß man das trotz des &#8220;deutlich spürbaren Öffnungsprozesses seit Vergabe der Spiele&#8221; ja nie und wenn es schon während der gerade beendeten Weltmenschenrechtsfeiern der großen, an &#8220;friedlichem Sport interessierten&#8221; Masse kaum einen Blick wert war, so zählen  ab heute, Mao sei Dank, endlich wieder ausschließlich kalkulatorische Aspekte.<span id="more-32"></span></p>
<p>Wußtest Du schon: <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,574010,00.html">&#8220;Das IOC muß chinesische Gesetze respektieren.&#8221;</a> Gut, daß Herr Rogge uns daran erinnert, denn nur so konnte ich über seine offenbar ernstgemeinte Verwunderung, warum &#8220;keine Protest stattfand&#8221;, ungehemmt lachen. Aber nun mal im Ernst: &#8220;Die Welt hat China besser kennengelernt&#8221;, verkündet der Herr der Ringe. Und zwar ein &#8220;makelloses&#8221;. Und, kennegelernt hat vor allem auch &#8220;China die Welt&#8221;. Letzteres ist vermutlich die logische Folge der eigens von ihm durchgesetzten <a href="#daily5">größtmöglichen Pressefreiheit</a>.</p>
<p>Was bleibt? Na klar: Die Hoffnung. Die stirbt bekanntlich deutlich nach Demonstranten und sonstigen Störenfrieden. So darf man zum Beispiel darauf hoffen, daß es spätestens 2014 ein paar neue Disziplinen gibt – Lachen, Weinen, Kotzen&#8230; dann fahre ich nämlich mit. Rußland, ich komme!</p>
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